CH404162A - Rolladenkasten - Google Patents
RolladenkastenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
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- E06B9/17007—Shutter boxes; Details or component parts thereof
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Description
Rolladenkasten Bei der bisherigen Herstellung der aus zwei ar mierten Betonelementen gebildeten Rolladenkasten hat sich ass nachteilig erwiesen:
1. dass die Längs- und Querarmierungsstäbe an der Einbaustelle einzeln auf die in Betracht kommen den Masse abgeschnitten, miteinander verbunden, und eingesetzt werden mussten, 2. dass der bisher aus Faserstoffplatten gebildete Isolierbelag hauptsächlich deshalb nicht befriedigte, weil er feuchtigkeitsempfindlich und daher nicht von langer Lebensdauer war, 3.
dass dien Möglichkeit der leichten Anpassungs fähigkeit an die verschiedenartigsten Bedürfnisse oft mals fehlte und mit Rücksicht auf das verhältnismäs sig grosse Gewicht der beiden Kastenelemente deren Montage verhältnismässig mühsam und zeitraubend war.
Diesen Übelständen abzuhelfen, ist das Ziel der vorliegenden Erfindung. Dieselbe bezieht sich auf einen Rolladenkasten, der als zweiteiliger, einbaufer tiger Fenstersturz ausgebildet ist, und zwar zeichnet sich derselbe dadurch aus, dass die Schenkel der bei den Kastenteile desselben mit rahmenartigen, vorfa brizierten Armierungselementen ausgerüstet sind.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist mindestens die eine Rolladenkastenhäfte mit einem als Leicht-Kunststoffplatten gebildeten Isolierbelag versehen.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht eines Armierungselementes gemäss dem ersten Ausführungsbeispiel, Fig.2 und 3 zwei verschiedene Ansichten der einen Rolladenkastenhälfte gemäss dem ersten Aus führungsbeispiel, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 1-I der Fig. 1 in grösserem Masstab, Fig.5 eine Einzelheit in grösserem Masstab im Schnitt,
Fig.6 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 2, Fig. 7 und 8 zwei verschiedene Ansichten der an dern Rolladenkastenhälfte gemäss dem ersten Aus führungsbeispiel, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie III III der Fig. 7 in grösserem Masstab, Fig. 10 einen Schnitt durch die zusammengebau ten beiden Rolladenkastenhälften in grösserem, Mass- stab,
Fig. 11 eine schaubildliche Ansicht des Rolladen- kastens, Fig. 12 eine Ansicht eines Armierungselementes gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel, die Fig. 13 und 14 zwei verschiedene Ansichten der einen Rolladenkastenhälfte gemäss dem zweiten Aus führungsbeispiel, Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 12 in grösserem Masstab,
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 13 in grösserem Masstab, Fig. 17 und 18 zwei verschiedene Ansichten der den Fig. 13 und 14 zugeordneten Rolladenkasten- hälften, Fig. 19 eine Ansicht einer Rolladenkastenhälfte gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 20 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 17 in grösserem Masstab, Fig. 21 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 19 in grösserem Masstab, Fig.22 einen Schnitt durch den Rolladenkasten gemäss dem vierten Ausführungsbeispiel, Fig. 23 einen Schnitt durch eine Detail-Variante,
und Fig. 24 eine Ansicht des an eine Aufzugsvorrich tung angehängten Rolladenkastens gemäss dem Aus führungsbeispiel nach Fig. 22.
Der Rolladenkasten gemäss dem Ausführungs beispiel nach den Fig. 1-l1 besteht, wie aus den Fig. 10 und 11 ersichtlich, aus den beiden Teilen 1 und 2, deren jeder vorzugsweise aus Beton gebilde ten, zwei rechtwinklig in bezug aufeinander verlaufen de Schenkel aufweist und die in der aus den Fig. 10 und 11 ersichtlichen, zusammengefügten Stellung einen Rolladenkasten bilden, der gleichzeitig als ein baufertiger Fenstersturz ausgebildet ist.
Der Teil 2 des Rolladenkastens besitzt einen etwas kürzeren Schenkel wie der zugeordnete Teil 1 und er besitzt an seinem unteren Ende eine kräftige Holzleiste 3, die, wie in Fig. 5 dargestellt, durch Haken 4 in dem be nachbarten Arm verankert ist. Die Holzleiste 1 dient zur Befestigung eines nicht gezeichneten Abschluss- deckels.
Zur Verstärkung der Teile 1 und 2 sind Armie- rungselemente 5 vorgesehen, die aus Stahldrähten bestehen, die, wie in Fig. 1 dargestellt, rahmenförmig ausgebildet sind und die beim dargestellten Ausfüh rungsbeispiel aus zwei, in Abstand voneinander an geordneten Längsstäben bestehen, die durch eine Mehrzahl von in Abständen voneinander angeordne ten, durch Punktschweissen an diesen befestigten Querstäben miteinander zu einer vorfabrizierten Ein heit verbunden sind.
Wie aus der Zeichnung ersicht- lich, ist der eine Längsstab des Armierungselementes, der der grösseren Beanspruchung ausgesetzt ist, wie der zugeordnete Längsstab von grösserem Durch messer gewählt. Zweckmässigerweise sind die das Armierungselement bildenden Längs- und Querstäbe an ihrer Mantelfläche mit Profilierungen versehen, um die Haftfestigkeit im eingelegten Beton zu er höhen.
Die beiden Rolladenkastenteile 1 und 2 besitzen beiderends je einen Quersteg 6, die mit je einer halb- kreisförmigen Ausnehmung 7 (Fig. 2, 6, 7, 9 und 10) zur Aufnahme der Enden der Rolladenachse verse hen sind.
Der innere Rolladenkastenteil 2 ist, wie in Fig. 6 dargestellt, auf seiner ganzen Länge mit einer Isolier schicht 8 verkleidet, diese besteht zweckmässigerwei- se aus einer Leicht-Kunststoffplatte wie solche bei spielsweise unter der Bezeichnung Wannerit im Handel ist. Diese Leicht-Kunststoffplatten haben den Vorteil, dass sie vorzüglich gegen thermische Ein flüsse isolieren, dass sie wasserabstossend wirken, dass sie ferner rasch und leicht zugeschnitten und bequem verlegt werden können.
Die beschriebenen Isolierplatten können entweder mittels Klebstoff oder, wie in Fig. 6 gezeigt, mittels Verankerungsha- ken 9 in ihrer Gebrauchslage gesichert werden. Es ist auch eine der jeweiligen Form angepasste profilierte Isolationseinlage denkbar.
Beim Ausführungsbeispiel des Rolladenkastens nach den Fig. 12-21 sind die miteinander überein stimmenden Teile mit den nämlichen Bezugszeichen versehen, wie beim erstbeschriebenen Ausführungs beispiel. Das dabei zur Verwendung gelangende Ar- mierungselement 5, das ebenfalls aus einer vorfabri zierten, rahmenförmigen Einheit besteht, unterschei det sich von dem erstbeschriebenen nur dadurch, dass dasselbe statt zwei deren drei Längsstäbe auf weist, von denen zwei gleichen oder ungefähr glei chen Durchmesser aufweisende, aus Stahldraht beste hende Längsstäbe 10,
10' in geringerem Abstand voneinander angeordnet und parallel in bezug aufein- ander verlaufend angeordnet sind, um dadurch an den besonders stark beanspruchten Stellen der Rolla denkastenteile 1 und 2 eine vorzügliche Armierung zu erreichen. In einem solchen Falle kann der eine Länggstab 10' aus Materialersparnis- und Festig keitsgründen etwas kürzer gehalten werden als der benachbarte Längsstab 10.
Wie aus den Fig. 13, 14, 16-18 ersichtlich, ist bei diesem Ausführungsbeispiel des Rolladens der Rolladenkastenteil 2 durch einen in dessen Querrich tung verlaufenden Steg 11 unterteilt, wodurch er beim gezeichneten Beispiel auf der linken Seite des selben einen längeren und auf der rechten Seite des selben in einen kürzeren Teil unterteilt ist, was in Fällen erwünscht ist, in denen beispielsweise mehrere Rolladen unter Umständen auch solche, wie beim gezeichneten Beispiel, von verschiedener Breite in geringem Abstand nebeneinander angeordnet werden sollen.
Beim Rolladenkasten gemäss dem Ausführungs beispiel nach Fig. 19 ist in der dargestellten Rolla- denkastenhälfte der längliche Halter 12 verankert, der als Hohlprofil ausgebildet und zur Aufnahme zweier - nicht gezeichneter - Rolladenlager dient, die durch nicht gezeichnete Stellschrauben in ihrer Einstellage gesichert werden können.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 22 und 24 zeigt einen Rolladenkasten, bei welchem die beiden Rolladenkastenteile nahe ihren beiden Enden durch je eine querverlaufende, in dieselben verankerte Ver bindungsschiene 13 miteinander verbunden sind. Die Verbindungsschienen 13 tragen an ihrer Aussenflä che je einen Lagerkörper 14, die von je einem Bolzen 15 durchsetzt sind, an denen Aufhängeösen 16 ange ordnet sind, mit denen die Enden des Aufhängeorga- nes 17 verbunden sind, das unter dem Einfluss des Zughakens 18 steht, der an eine nicht gezeichnete Aufzugsvorrichtung angeschlossen ist.
Die zuletzt be schriebene Ausbildung des Rolladenkastens er möglicht einen bequemen Transport der beiden mit einander verbundenen Rolladenkastenhälften an die Montagestelle und ein rasches Montieren derselben.
Es ist auch eine Ausführungsform des Rolladen- kastens denkbar, bei welcher jede Rolladenkasten- hälfte beiderends, wie in Fig.23 dargestellt, mit je einem Aufhängehaken 19 versehen ist, zwecks be quemem Transportieren mittels eines Aufzuges zur Montagestelle.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rolladenkasten, der als zweiteiliger, einbauferti ger Fenstersturz ausgebildet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schenkel der beiden Kastenteile desselben mit rahmenartigen, vorfabrizierten Armie- rungselementen ausgerüstet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungselemente (5) mindestens zwei in Abstand voneinander angeordne te Längsstäbe und eine Mehrzahl ebenfalls in Ab stand voneinander angeordnete, durch Punktschweis- sen mit den erstern verbundene Querstäbe aufweisen.2. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Schenkel des einen Elementes kürzer ist als der ihm gegenüberliegende Schenkel des andern Elementes, wobei die untere Längskante des verkürzten Schenkels mit einer Holz leiste (3) versehen ist. 3. Rolladenkasten nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzleiste (3) mit Verankerungsorganen (4) ausgerü stet ist. 4. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandung mindestens eines Kastenteiles mit einer Leicht-Kunststoffplatte (8) ausgekleidet ist.5. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kastenteile beider- ends mit je einem Quersteg (6) versehen sind, die auf den einander gegenüberliegenden Seiten mit je einer halbkreisförmigen Ausnehmung (7) (Fig.10) zur Aufnahme der Enden der Rolladenachse versehen sind.6. Rolladenkasten nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ar- mierungselement (5) mit drei Längsstäben ausgerüstet ist, von denen zwei (10 und 10') nahe in bezug aufein- ander angeordnet sind, parallel in bezug aufeinander verlaufen und von grösserem Durchmesser gewählt sind als der dritte Längsstab.7. Rolladenkasten nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Längsstab (10') des Armierungselementes (5) etwas kürzer ist als die beiden andern Längsstäbe. B. Rolladenkasten nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelflächen der die Armierungselemente (5) bildenden Längs- und Querstäbe profiliert sind.9. Rolladenkasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kastenteile (1, 2) durch in der nämlichen Vertikalebene liegende Stege (11) unterteilt sind. 10. Rolladenkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kastenteile (1, 2) mit Haltern (12) ausgerüstet sind, die als Träger zur Auf nahme zweier benachbarter Rolladenlager dienen. 11. Rolladenkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Kastenteile (1, 2) beiderends durch mit Aufhängeorganen (16) aus gerüstete Verbindungsorgane (13) miteinander ver bunden sind.12. Rolladenkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dessen beide Kastenteile nahe ihren Enden mit Aufhängeösen (19) versehen sind.
Priority Applications (1)
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| CH644763A CH404162A (de) | 1963-05-21 | 1963-05-21 | Rolladenkasten |
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