CH403358A - Regelvorrichtung zum Festlegen zweier nachfolgender Drücke in hydraulisch angetriebenen Maschinen, insbesondere Maschinen für hydraulische Schweisspressung bei elektrischer Widerstandsschweissung - Google Patents
Regelvorrichtung zum Festlegen zweier nachfolgender Drücke in hydraulisch angetriebenen Maschinen, insbesondere Maschinen für hydraulische Schweisspressung bei elektrischer WiderstandsschweissungInfo
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Description
Regelvorrichtung zum Festlegen zweier nachfolgender Drücke in hydraulisch angetriebenen Maschinen, insbesondere Maschinen für hydraulische Schweisspressung bei elektrischer Widerstandsschweissung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Regel vorrichtung zum Festlegen zweier nachfolgender Drücke, wie etwa für Maschinen zur elektrischen Widerstandsschweissung, bei welchen für das Pressen der erste Druck durch eine einstellbare Feder, welche auf einen Kolben einwirkt,
bestimmbar ist.
Bei solchen Maschinen, welche mit einem hy draulischen Antrieb arbeiten, ist es oft nötig, den Programmverlauf der sich folgenden Drücke zu steuern. Einzelne Drücke bzw. Druckphasen werden entweder so bestimmt, dass für jede Druckstärke eine Regelvorrichtung vorhanden ist, oder es werden zweistufige Regelvorrichtungen verwendet, welche je zwei einander folgende Druckphasen mit verschiede ner Druckstärke festlegen.
Bekannte zweistufige Regelvorrichtungen weisen abgesetzte Kolben auf, bei welchen die Druckflüssig keit zuerst nur auf einen Teil der gesamten Druck fläche des Kolbens einwirkt. Nach dem Abheben des Kolbens von der Einströmöffnung für das Druck medium wirkt die Druckflüssigkeit dann auf die ganze Druckfläche des Kolbens.
Nach dem Abheben des Kolbens gelangt die Druckflüssigkeit in den Kol benraum und strömt dann durch seitliche Öffnungen ab, und zwar mit unterschiedlicher Menge, je nach dem der Kolben entsprechend seinem Hub diese Öffnungen freigegeben hat, was die Stärke des zwei ten Druckes bestimmt. Selbstverständlich sind hier beide Drücke nur in Abhängigkeit voneinander ver änderlich, da der Kolbenhub sich nach dem ver änderlichen Widerstand der Feder richtet.
Somit besteht der Nachteil der bekannten Aus führungsformen darin, dass es nicht möglich ist, beide Drücke unabhängig voneinander zu ändern. Ferner ist nachteilig, dass der Kolben beim Übergang in die zweite Druckphase in Schwingungen gerät.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen, was bei der erfindungsgemässen Regelvorrichtung dadurch er reicht wird, dass ein zur Begrenzung des Kolben hubes dienender Anschlag verstellbar mit dem Kör per der Regelvorrichtung verbunden ist, wobei der Kolben in seinem Hubbereich ,eine oder mehrere Abflussöffnungen in der Wandung des Kör pers freilegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch in einem Längsschnitt dargestellt.
In der durch den Körper 1 der Regelvorrichtung gebildeten Kammer befindet sich ein Kolben 4, der an seinem einen Ende einen. bei dieser Ausfüh rungsform abgesetzten Verschlussteil 3 trägt, welcher dem Verschluss einer Einflussöffnung 6 dient, an der die Zuleitung für eine Druckflüssigkeit ange schlossen ist. Der Kolben 4 stützt sich mit seinem anderen Ende an einer Feder 5 ab;
welche mit ihrem dem Kolben abgewandten Ende an einem Kopf 8 anliegt, der von einem Bolzen 9 durch setzt ist, der an einen Bund 12 eines Einstell- knopfes 10 anliegt. Durch Drehen am Knopf 10 ist es möglich, die Spannung der Feder 5 zu ändern.
Der Knopf 10 ist mittels eines Gewindes um den Körper 1 der Regelvorrichtung drehbar. In. den Körper 1 mündet ferner ein verschiebbar angeord- netes Rohr 2, welches sich mit seinem in der Dar stellung oberen Ende an einem weiteren Einstell- knopf 11 abstützt, wogegen das untere Ende des Rohres einen Anschlag für den Kolben 4 bildet.
Im Mantel des Körpers 1 sind zudem radiale Ab flussöffnungen 7 vorgesehen, welche schraubenlinien- förmig versetzt den Mantel umgeben, derart, dass diese entsprechend der durch das Rohr 2 veränder lichen oberen Extremlage des Kolbens 4 unterschied lich überdeckbar sind.
Im Betrieb der Regelvorrichtung fliesst die Druck flüssigkeit durch die Einflussöffnung 6 und wirkt auf den Kolben 4 ein, und zwar auf jenen Teil seiner Fläche, der durch den Durchmesser dl der Einflussöffnung 6 gegeben ist. Wenn der Druck auf einen Wert steigt, bei welchem er die Gegenkraft der Feder 5 überwindet, bewegt sich der Kolben 4 in der Darstellung nach oben, worauf die Druck flüssigkeit in den durch den Kolben freigegebenen Raum des Körpers 1 strömt. Die Druckflüssigkeit wirkt sodann auf die ganze Stirnfläche des Kolbens 4, welche dem Durchmesser d2 entspricht.
Durch die erhöhte Druckkraft gelangt der Kolben 4 zum An schlag am Rohr 2 und gibt einen Teil oder alle Abflussöffnungen 7 frei, je nachdem, in welcher Position sich das Rohr 2 befindet. Da das Rohr 2 durch den Einstellknopf 11 axial verschiebbar ist, ist es möglich, eine mehr oder weniger grosse Ab deckung der Abflussöffnungen 7 durch den Kolben 4 zu steuern und dadurch die Stärke der zweiten Druck phase unabhängig von der ersten zu regulieren. Die Regelvorrichtung ermöglicht somit das Fest legen zweier voneinander unabhängiger Drücke, die in einem hydraulischen System einander folgen.
Ausserdem wird das Vibrieren des Kolbens beim Übergang in die zweite Druckphase vermieden, was insbesondere beim hydraulischen Schweisspressen für Widerstandsschweissung von Bedeutung ist, wo die einzelnen Teiloperationen des Schweissprozesses in sehr kurzen Zeitintervallen verlaufen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regelvorrichtung zum Festlegen zweier nachfol gender Drücke in hydraulisch angetriebenen Ma schinen, insbesondere Maschinen für hydraulische Schweisspressung bei elektrischer Widerstandsschwei ssung, mit einer den ersten Druck bestimmenden, auf einen Kolben einwirkenden Feder, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zur Begrenzung des Kolben hubes dienender Anschlag (2) verstellbar mit dem Körper (1) der Regelvorrichtung verbunden ist, wo bei der Kolben (4) in seinem Hubbereich eine oder mehrere Abflussöffnungen (7) in der Wandung des Körpers (1) freilegt.UNTERANSPRUCH Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abflussöffnungen (7) schrau- benlinienförmig versetzt angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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