CH403336A - Zusammenklappbares zweiteiliges Rähmchen zur Aufnahme einzufassender Gegenstände - Google Patents
Zusammenklappbares zweiteiliges Rähmchen zur Aufnahme einzufassender GegenständeInfo
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Description
Zusammenklappbares zweiteiliges Rähmchen zur Aufnahme einzufassender Gegenstände Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammen klappbares zweiteiliges Rähmchen zur Aufnahme ein zufassender Gegenstände, insbesondere einzufassen der Diapositive, in welchem die beiden Rähmchen teile gelenkig miteinander verbunden sind.
Bei bekannten Rähmchen dieser Art werden die beiden Rähmchenteile dadurch miteinander verrie gelt, dass beim Herunterklappen des einen Teils auf den andern eine Schnappverschlusshälfte des einen Rähmchenteils in Eingriff kommt mit einer Schnapp verschlusshälfte des andern Rähmchenteils. Die Ge lenkverbindung zwischen den Rähmchenteilen wird durch ein übliches Scharnier gebildet.
Dadurch, dass der Schnappverschluss auf der dem Scharnier gegen überliegenden, zur Gelenkachse parallelen Seite an geordnet ist, erfolgt ein einigermassen staubdichter Abschluss nur auf der Seite des Schnappverschlusses. Da die beiden zur Gelenkachse senkrechten Seiten der verhältnismässig dünnen Rähmchenteile nur an ihren Enden, nämlich einenends durch das Scharnier und andernends durch den Schnappverschluss, gut aneinandergedrückt werden, so kann zwischen diesen Enden der Staub leicht ins Rähmcheninnere gelangen.
Undicht ist auch die Scharnierseite. Die ungleiche Druckwirkung auf den Film verursacht ausserdem optische Störungen.
Man hat schon versucht, diesem Übelstand da durch abzuhelfen, dass man den einen Rähmchenteil gegenüber dem andern Teil in der Rähmchenebene verschiebbar angeordnet hat. Dadurch ist es gelungen, Bajonettverschlüsse so anzuordnen, dass über den ganzen Umfang der Anpressdruck zwischen den bei den Rähmchenteilen und auf den Film gleichmässig genug war, um Staubeintritt und optische Störungen zu verhindern. Diese bekannten Rähmchen haben aber den Nachteil, dass ihre beiden Teile nicht ge lenkig miteinander verbunden sind, sondern dass diese Teile beim öffnen des Rähmchens völlig voneinander getrennt werden.
Zum Schliessen des Rähmchens muss also der Benützer zuerst die beiden Rähmchen teile in richtiger gegenseitiger Lage aufeinander bringen.
Das erfindungsgemässe Rähmchen verbindet nun die Vorteile der beiden oben geschilderten bekannten Ausführungen, ohne deren Nachteile zu übernehmen. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkver bindung zwischen den beiden Rähmchenteilen zwecks gegenseitiger Verriegelung und Entriegelung der auf einandergeklappten Rähmchenteile eine gegenseitige Verschiebung der letztern quer zur Gelenkachse und in der Rähmchenebene zulässt. So ist es möglich, trotz der dauernden Verbindung der beiden Rähmchenteile durch die Gelenkachse Bajonettver schlüsse vorzusehen,
die über den ganzen Umfang des Rähmchens eine gute Staubdichtheit und gleich mässige Halterung des Films gewährleisten.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise als Dia positivrähmchen ausgebildete Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig.l ist eine räumliche Darstellung des Dia positivrähmchens in offenem Zustande ungefähr in Naturgrösse und Fig. 2 eine räumliche Darstellung des geschlos senen Rähmchens.
Fig. 3 ist in grösserem Massstab eine Draufsicht auf das geöffnete Rähmchen.
Fig.4 ist ein Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3.
Fig. 5 ist in grösserem Massstab ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.
Fig. 6 und 7 sind Schnitte nach der Linie VI-VI bzw. VII-VII der Fig. 3.
Fig. 8 ist in grösserem Massstabe ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 2 und Fig. <I>9 ein</I> Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. B.
Fig. 10 ist in stark grösserem Massstabe eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Scharnier, und Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 10.
Die beiden z. B. aus Kunststoff bestehenden Rähmchenteile 1 und 2 sind durch ein Scharnier 3 gelenkig miteinander verbunden, so dass sie um die Scharnierachse aufeinander zu und voneinander weg geschwenkt werden können. Dieses Scharnier 3 ist, wie die Fig. 10 und 11 zeigen, von besonderer Konstruktion. Die Gelenkachse bildenden Zapfen 4 des Rähmchenteils 1 greifen in längliche Lager pfannen 5 des Rähmchenteils 2.
Dank dieser läng lichen Lagerpfannen 5 können die beiden Rähmchen teile 1 und 2 in Richtung der Pfeile A (Fig. 3, 5 und 10), also quer (senkrecht) zur Gelenkachse des Scharniers 3 auch dann gegeneinander verschoben werden, wenn sie, wie in Fig. 5 und 9, aufeinander geklappt sind. Wie Fig. 10 zeigt, haben die beiden Lagerpfannen 5 einen von rechts nach links anstei genden, also einen zur Gelenkachse geneigten Boden 6. Der Zweck dieser Neigung des Bodens 6 wird weiter unten beschrieben.
Der Rähmchenteil 1 hat einen äusseren Rand 7 mit Vertiefungen 8 zur Erleichterung des Angreifens der Finger beim Öffnen des Rähmchens. Dieser Rand 7 umgibt auf drei Seiten die mit einem Fenster 9 versehene Maske 10 des Rähmchenteils 1. Auf der vierten Seite ist der Rahmen 7 offen und trägt an seinen einander gegenüberliegenden Enden 11 die Zapfen 4 des Scharniers 3. Innerhalb des Rahmens 7 hat der Rähmchenteil 1 auf zwei einander gegen überliegenden Seiten Rippen 12 mit rechtwinklig abgebogenen Enden 13 und einer Schulter 19, unter welche ein Deckglas 14 greift.
Die Rippen 12 dienen nicht nur der Halterung des Glases 14 senkrecht zur Rähmchenebene, sondern zusammen mit ihren Enden 13 auch der Halterung des Deckglases 14 und des einzulegenden Diapositivfihns 15 nach allen Richtungen der Rähmchenebene. Das Deckglas 14 liegt ausserdem in einer schwachen Vertiefung 16 der Maske 10. An ihrer Aussenseite haben die Rippen 12 je zwei Bajonettnocken 17 mit je einer geneigten Arbeitsfläche 18 (Fig. 6 und 8).
Will man das Deck glas 14 herausnehmen, so genügt eine schwache Biegung des dünnen Rähmchenteils 1 längs einer zwischen den Rippen 12 parallel zu diesen liegenden Linie, so dass das Deckglas 14 aus den Schultern 19 herausspringt. Zum Einbringen des Deckglases 14 genügt dank der elastischen Nachgiebigkeit des Rähmchenteils 1 ein leichter Druck auf dieses im Bereiche der Rippen 12, worauf das Glas 14 in die Schultern 19 einspringt.
Der Rähmchenteil 2 hat einen die mit einem dem Fenster 9 gleichen Fenster 20 versehene Maske 21 auf drei Seiten umgebenden, aus Rippen 22 und 23 bestehenden Rahmen. Die Rippe 23 hat über einen Teil ihrer Länge eine leicht erhöhte Verbrei terung 24, an deren Enden die Lagerpfannen 5 vorgesehen sind. Die Rippen 22 haben an ihrer Innenseite Bajonettnocken 25 mit geneigten Arbeits flächen 26, die dazu bestimmt sind, zur gegenseitigen Verriegelung der Teile 1 und 2 im geschlossenen Zustande des Rähmchens mit den Arbeitsflächen 18 der Bajonettnocken 17 des Teils 1 zusammen zuarbeiten.
Gegenüber der Rippe 23 befindet sich eine von den Rippen 22 getrennte Rippe 27. Die beiden Rippen 23 und 27 haben Schultern 28, unter welche ein Deckglas 29 greift, das im weitern in einer Vertiefung 30 der Maske 21 liegt. Das Deck glas 29 ist somit sowohl senkrecht zur Rähmchen ebene also auch nach allen Richtungen in der Rähmchenebene in seiner Lage gesichert. Zum Ein setzen und Herausnehmen des Deckglases 29 geht man entsprechend vor, wie dies oben im Zusammen hang mit dem Deckglas 14 beschrieben wurde. Das Deckglas 29 liegt mit seiner Längsrichtung quer zur Längsrichtung des Deckglases 14.
Im geschlos senen Zustande des Rähmchens befinden sich die vom Scharnier 3 weiter weg liegenden Ecken 13 der Rippen 12 in den zwischen den Rippen 22 und der Rippe 27 offen gelassenen Räumen 31. Bei geschlossenem Rähmchen bilden also die Rippen 23, 12 und 27 einen über seinem ganzen Umfang geschlossenen Schacht. Es ist also nicht notwendig, dass jeder Rähmchenteil 1 bzw. 2 für sich allein einen solchen geschlossenen Schacht aufweist. Dies ist dank der kreuzweisen Anordnung der beiden Deckgläser 14 und 29 möglich und bietet ausser einer leichtern Herstellung den Vorteil eines leichten Ein- und Ausbaus der Deckgläser.
Die Tiefe des oben erwähnten Schachtes plus die Tiefe der beiden Vertiefungen 16 und 30 der Masken 10 und 21 ist gleich oder etwas grösser als die Summe der Dicken der beiden Deckgläser 14 und 29 und des Dia positivfilms 15.
Angenommen, das Rähmchen sei geöffnet (Fig.1, 3 und 4). Dabei sind die Teile 4 und 5 des Scharniers 3 in der gegenseitigen Lage der Fig. 10. Der Diapositivfilm 15 wird im Rähm- chenteil 1 so auf das Deckglas 14 gelegt, dass er durch die Rippen 12 und ihre Ecken 13 nach allen Richtungen der Rähmchenebene gehalten wird.
Hernach verschwenkt man den Rähmchenteil 2 unter Beibehaltung der in Fig. 10 dargestellten gegensei tigen Lage der Scharnierteile 4 und 5, bis der Teil 2 in die auf den Teil 1 heruntergeschwenkte Lage gemäss Fig. 9 gelangt. In dieser gegenseitigen Lage der Teile 1 und 2 liegen die Bajonettnocken 25 des Teils 2 noch neben den Bajonettnocken 17 des Teils 1.
Verschiebt man nun den Teil 2 aus der Lage der Fig. 9 in der Rähmchenebene gegenüber dem Teil 1 nach links, so kommen die beiden Teile 1 und 2 in ihre gegenseitige Lage gemäss Fig. 5 und die Arbeitsflächen 18 der Bajonettnocken 17 stehen in Eingriff mit den Arbeitsflächen 26 der Bajonett nocken 25, wodurch das geschlossene Rähmchen verriegelt ist.
Bei der oben beschriebenen Verschie bung des Teils 2 gegenüber dem Teil 1 aus der Lage gemäss Fig. 9 in diejenige gemäss Fig. 5 hat sich nun aber auch die Lage der Zapfen 4 gegenüber den Lagerpfannen 5 aus derjenigen der Fig. 10 ver schoben, wobei die Zapfen 4 an den geneigten Böden 6 der Pfannen 5 aufgelaufen sind. Dadurch wird die gegenseitige Lage der nunmehr miteinander verrie gelten Teile 1 und 2 auch in Richtung der Scharnier achse gesichert.
Will man das geschlossene Rähmchen entriegeln und öffnen, so geht man im umgekehrten Sinne vor, d. h. man verschiebt die Teile 1 und 2 aus ihrer gegenseitigen Lage gemäss Fig. 5 in der Rähmchen ebene in die gegenseitige Lage gemäss Fig. 9 und öffnet dann das Rähmchen bei der gegenseitigen Lage der Scharnierteile 4 und 5 gemäss Fig. 10.
Die Vorteile des beschriebenen und gezeichneten Rähmchens sind in die Augen springend. Nicht nur bleiben die Rähmchenteile 1 und 2 in jeder gegensei tigen Lage durch das Scharnier 3 miteinander ver bunden, sondern dieses Scharnier erlaubt auch, die beiden Teile 1 und 2 im zusammengeklappten Zu stande in der Rähmchenebene gegeneinander zu ver schieben und dank der Bajonettanschlüsse einen gleichmässig verteilten Druck auf den Film und die sich berührenden Flächen der Teile 1 und 2 zu erzeugen.
Optische Störungen durch ungleichmässige Druckwirkung auf den Film werden vermieden, und der auf dem ganzen Umfange geschlossene Schacht ist infolge des gleichmässigen Druckes überall gegen Staub gut abgedichtet.
Anstelle der in die Pfannen 5 eingreifenden Zap fen 4 könnte z. B. am einen Rähmchenteil eine Achse treten, die durch ein Langloch des andern Rähmchenteils hindurchgeht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zusammenklappbares zweiteiliges Rähmchen zur Aufnahme einzufassender Gegenstände, insbesondere Diapositive, in welchem die beiden Rähmchenteile gelenkig miteinander verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gelenkverbindung (3) zwischen den beiden Rähmchenteilen (1, 2) zwecks gegen seitiger Verriegelung und Entriegelung der aufein- andergeklappten Rähmchenteile (1, 2) eine gegen seitige Verschiebung der letztern quer zur Gelenk achse und in der Rähmchenebene zulässt. UNTERANSPRÜCHE 1.Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Gelenkverbindung durch in längliche Lagerpfannen (5) des einen Rähmchenteils (2) eingreifende Zapfen (4) des andern Rähmchen teils (1) gebildet wird. 2. Rähmchen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der gegenseitigen Lage der Teile (1, 2) in Richtung der Gelenkachse der Boden (6) der Lagerpfannen (5) gegenüber der Gelenkachse geneigt ist. 3.Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Deckgläser (14, 29) der beiden Rähmchenteile (1, 2) bei geschlossenem Rähmchen kreuzweise übereinanderliegen. 4. Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf beiden Rähmchenteilen (1, 2) Rippen (12, 13, 23, 27) so verteilt sind, dass sie in geschlossenem Zustande des Rähmchens einen über den ganzen Umfang geschlossenen Schacht bil den. 5. Rähmchen nach den Unteransprüchen 3 und 4. 6.Rähmchen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in geschlossenem Zustande des Rähmchens nebeneinanderliegende Rippen (12, 22) der Rähmchenteile (1, 2) zur Zusammenarbeit be stimmte Bajonettnocken (17, 25) aufweisen. 7. Rähmchen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche (18, 26) der Bajonettnocken (17, 25) zur Rähmchenebene von aussen nach innen geneigt sind. B.Rähmchen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegen den Rippen (12 bzw. 23, 27) jedes Rähmchenteils (1 bzw. 2) Schultern (19 bzw. 28) zur Aufnahme gegenüberliegender Ränder der Deckgläser (14 bzw. 29) aufweisen. 9. Rähmchen nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Rippen (12) des einen Rähmchenteils (1) Ecken (13) zur Halterung des einzufassenden Gegenstandes (15) aufweisen. 10.Rähmchen nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckgläser (14, 29) in Ver tiefungen (16, 30) von Masken (10, 21) der R'ähm- chenteile (1, 2) liegen.
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