CH401034A - Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-2-methoxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-2-methoxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin

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CH401034A
CH401034A CH250165A CH250165A CH401034A CH 401034 A CH401034 A CH 401034A CH 250165 A CH250165 A CH 250165A CH 250165 A CH250165 A CH 250165A CH 401034 A CH401034 A CH 401034A
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CH
Switzerland
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methoxy
acetic acid
reduction
naphthaldehyde
methyl
Prior art date
Application number
CH250165A
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English (en)
Inventor
Kumar Banerjee Dilip
Matada Sivanandaiah Kadlebal
Original Assignee
Indian Inst Scient
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C35/00Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring
    • C07C35/22Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring polycyclic, at least one hydroxy group bound to a condensed ring system
    • C07C35/23Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring polycyclic, at least one hydroxy group bound to a condensed ring system with hydroxy on a condensed ring system having two rings
    • C07C35/36Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a ring other than a six-membered aromatic ring polycyclic, at least one hydroxy group bound to a condensed ring system with hydroxy on a condensed ring system having two rings the condensed ring system being a (4.4.0) system, e.g. naphols

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Description


  
 



     Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-2-methoxy-5 6,7 ,8-tetrahydronaphthalin   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von   l-Methyl-2-methoxy-    5,6,7,8-tetrahydronaphthalin.



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beschaffung eines Verfahrens zur Erzeugung von   l-Methyl-2-methoxy-5, 6, 7, 8-tetrahydronaphthalin    der Formel I
EMI1.1     

Dieses Verfahren ist wirtschaftlich, rasch und verlässlich und führt zu einem Produkt von besserer Qualität in grösserer Ausbeute, als dies bisher bekannt war.



   Die bisher bekannten Methoden ergeben eine Ausbeute von weniger als   50 S    des gewünschten Produktes. Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht eine Ausbeute von etwa 94 %, was ungefähr der doppelten Menge der bisher bekannten Verfahren entspricht.



   Gemäss der vorliegenden Erfindung ist das Verfahren zur Herstellung von l-Methyl-2-methoxy  5 ,6'7,8-tetrahydronaphthalin    durch Reduktion von   2-Methoxy- 1 -naphthaldehyd    mittels Wasserstoff in Gegenwart eines Raney-Nickel-Katalysators, Äthylalkohol und Essigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion in Gegenwart eines   Uberschusses    an Essigsäure, vorzugsweise in einer Menge von 1 ml Eisessig pro Gramm Naphthaldehyd, durchgeführt wird, der Katalysator und das Lösungsmittel nach der Reduktion abgetrennt werden und der Rückstand fraktioniert wird, wobei ein flüssiges Produkt gewonnen wird, welches sich später verfestigt.



   Die Verbindung   l-Methyl-2-methoxy-5      6, 7, 8-    tetrahydronaphthalin ist ein wertvolles Zwischenprodukt für die Herstellung von 8-Isotestosteron.



   Vergleichsversuche a) Verfahren von Robinson et al.



   (J. C.   s.    3348 [1955]).



   20 g 2-Methoxy-1-naphthaldehyd, 60 ml Athanol, 1 ml Essigsäure und 2 g Raney-Nickel wurden erhitzt und mit Wasserstoff bei einem Druck von 100 Atmosphären (kalt) gerührt. Im Lauf von   3l/2    Stunden bei 1100 C wurden 4 Äquivalente Wasserstoff aufgenommen. Der Rückstand wurde nach Entfernung des Katalysators und des Lösungsmittels mit dem doppelten Volumen Methanol vermischt und in der Kälte über Nacht auskristallisiert. Zusätzliche Kristalle wurden erhalten durch Abkühlen der Mutterlauge   auf - 600 C.    Man erhielt 8,8 g   (47%)    des Produktes, welches. bei 50 bis 510 C schmolz und durch Mischschmelzpunkt als die gewünschte Verbindung I identifiziert wurde. b) Verfahren von Banerjee et al.



   (J. A. C. S., 78, 3769 [1956]).



   Ein Gemisch von 25 g 2-Methoxy-1-naphthaldehyd, 3 g Raney-Nickel-Katalysator, 75   ml    Äthanol und 1 ml Eisessig wurde unter einem Anfangs druck von 100 Atmosphären bei 1000 C hydriert. Die Re  duktion    war nach 6 Stunden beendet. Nach Entfernung des Katalysators und des Lösungsmittels wurde der Rückstand fraktioniert. Die zweite Fraktion, 10 g (42%), wurde als Verbindung I identifiziert.



   Beispiel
Ein Gemisch von 25 g 2-Methoxy-1-naphthaldehyd, 3 g frisch zubereiteten Raney-Nickel-Katalysator, 50   ml    Äthanol und 25 ml Eisessig wurden  unter einem Anfangsdruck von 200 Atmosphären bei 1200 C hydriert. Die Reduktion war nach 6 Stunden beendet. Nach Entfernung von Katalysator und Lösungsmittel wurde der Rückstand fraktioniert.



  Die bei   110-1150      C/5    mm übertretende Fraktion betrug 24 g einer dickflüssigen Flüssigkeit, welche sich beim Aufbewahren verfestigte. Schmelzpunkt 50 bis 520 C, Ausbeute 94%.



   Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Verbindung I kann in   trans-l-ss-Hydroxy-8-      methyl-4, 5-(3'-methyl-4'-methoxybenzo)-hydriden    umgewandelt werden, weiches wiederum als Ausgangsmaterial für die Synthese von 8-Isotestosteron dienen kann.



   Die Verbesserung der Ausbeute wurde durch die Verwendung von Eisessig in einer Menge von 25 ml, verglichen mit 1   ml    bei den früher bekannten Verfahren für dieselbe Menge an Methoxynaphthaldehyd erzielt.



   Der verwendete Wasserstoff wies eine Reinheit von   99,5%    auf.



   Dieses Ausführungsbeispiel wurde in einem vertikalen Hochdruckautoklaven durchgeführt, welches mit einem elektromagnetischen Rührer versehen war. Die Reaktionsteilnehmer wurden durch Rühren in diesem Reaktionsgefäss, welches vorzugsweise aus Firth-Vickers    Staybrite -Stahl    hergestellt ist, innig vermischt. Der Autoklav kann gefahrlos bei bis zu 300 Atmosphären-Druck bei 3000 C mit einem Ausgangsvolumen von 200 ml betrieben werden.



   Es können auch andere Reaktionsgefässe zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens verwendet werden, wobei die optimalen   Druck-und    Temperaturbedingungen von den verwendeten Reaktionsteilnehmern, ihrer Reinheit, der Qualität des Produktes und dergleichen abhängen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von l-Methyl-2 methoxy-5, 6,7,8 -tetrahydronaphthalin durch Reduktion von 2-Methoxy-1-naphthaldehyd mit Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Nickel, Äthanol und Essigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion in Gegenwart eines Überschusses an Essigsäure durchgeführt wird, der Katalysator und das Lösungsmittel nach der Reduktion abgetrennt werden, worauf der Rückstand fraktioniert wird, um ein flüssiges Produkt zu ergeben, welches sich später verfestigt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass pro Gramm 2-Methoxy-1-naph thaldehyd ein Milliliter Eisessig verwendet wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion mit einem Anfangsdruck von 200 Atmosphären durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion bei einer Temperatur von etwa 1200 C während etwa 6 Stunden durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch von 25 g 2-Methoxy-l-naphthaldehyd, 3 g frisch hergestelltem Raney-Nickel-Katalysator, 50 ml Äthanol und 25 ml Eisessig durch Wasserstoff bei 200 Atmosphären und einer Temperatur von 1200 C während 6 Stunden reduziert wird, worauf der Rückstand nach der Entfernung des Katalysators und des Lösungsmittels fraktioniert wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fraktionierung bei vermindertem Druck, z. B.
    4 bis 5 ml, durchgeführt wird, und die bei 110 bis 1150 C/4 bis 5 mm übertretende Fraktion gesammelt und verfestigt wird.
CH250165A 1960-06-24 1960-06-24 Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-2-methoxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin CH401034A (de)

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