CH400291A - Elektrischer Druckknopfschalter - Google Patents

Elektrischer Druckknopfschalter

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CH400291A
CH400291A CH1068462A CH1068462A CH400291A CH 400291 A CH400291 A CH 400291A CH 1068462 A CH1068462 A CH 1068462A CH 1068462 A CH1068462 A CH 1068462A CH 400291 A CH400291 A CH 400291A
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CH1068462A
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Schoenbaechler Carl
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Schoenbaechler Carl
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details

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  • Push-Button Switches (AREA)

Description


  Elektrischer     Druckknopfschalter       Die allgemein bekannten elektrischen Druck  knopfschalter werden     in    verschiedenen Ausführungen  je für sehr begrenzte Verwendungszwecke hergestellt.  Eine Ausführungsform, die sich in Taster- und Schal  terplatten einbauen lässt, eignet sich nicht für den  Einbau in     Türrahmenfalze    und Apparate mit be  grenztem Einbauraum.

   Die vielen Ausführungsarten  teilen sich noch in mehrere Schaltschema auf, wie  Arbeitskontakt, Ruhekontakt,     Arbeits-    und Ruhe  kontakt,     Doppelarbeitskontakt    und     Doppelruhekon-          takt.        Vielfach    ist der Druckknopf nach aussen nicht  abgedichtet und die     Anschlussklemmen    vor Berührung  nicht geschützt.  



       In    einfachen     Fällen    ist einerseits der Anschluss  mit Klemmschrauben sehr zeitraubend, während an  derseits für     komplizierte    Steuer- und Laboranlagen  mehrfache     Anschlussmöglichkeiten    nebst auswechsel  baren Kontakten grosse     Vorteile    bieten würden.  



       Vorliegende    Erfindung bezweckt, einen Druck  kontakt zu schaffen, bei welchem die genannten  Nachteile weitgehend vermieden werden können. Er  findungsgemäss weist der     bewegliche    Kontaktteil min  destens einen     konusförmigen        Kontaktkörper    auf, wel  cher auf einer Schubstange festsitzt und durch diese  axial an mindestens zwei quergelagerte,,     im    Abstand  parallel verlaufende Kontaktdrähte angedrückt wird  zum Zweck, diese elektrisch zu verbinden.

   Durch  die Betätigung erhalten die Kontaktdrähte an den  Kontaktstellen     zweckmässig    eine anschmiegende Bie  gung, die vorteilhaft zusammen mit der diagonalen  Gleittendenz des konischen     Kontaktkörpers    die elek  trische     Leitfähigkeit    durch     vergrösserte    Kontaktfläche  und gleitender     Scheuerwirkung        wesentlich        verbessert.     



  In den folgenden Zeichnungen sind     Ausführungs-          beispiele    der Erfindung dargestellt. Die     Zeichnung,          Fig.1,    zeigt schaubildlich das Prinzip der Kontakte,  ohne Gehäuse     dargestellt.       Die Zeichnungen     Fig.    2 bis 5 zeigen Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes.  



       Fig.    2 ist ein Schnitt durch das Druckkontakt  gehäuse und zur Hälfte der     Schnitt    der Stromüber  tragung auf die Schubstange, axial senkrecht gesehen.  



       Fig.    3 ist die     äussere    Ansicht ohne Verschalung  mit Drahtrillen und Befestigungsmutter im Schnitt.       Fig.    4 ist der     Anschlussklemmenaufsatz    zur Hälfte  im Schnitt und das     Tastergehäuse    mit Verschalung       axial    von hinten gesehen,       Fig.    5 gleiche Teile wie     Fig.    4, jedoch axial  waagrecht gesehen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel     Fig.    2 und 3 ist  das     Isoliergehäuse    10 mit durchgehendem, zylindri  schem     Innenraum    12,     röhrenförmig.    Oben     am    Ge  häuse ist ein Aussengewinde 11 angebracht zwecks  Aufnähme von     Abdeckmuttern    18 oder     Befestigungs-          muttern    20. Der untere Teil des Gehäuses 10 ist  quer zur Längsachse 2a paarweise mit parallel ver  laufenden Bohrungen 13 versehen, die den     zylin--          derischen    Innenraum 12 durchdringen. Ganz unten  ist     das    Gehäuse mit Deckel 19 abgeschlossen.  



  In den Innenraum 12 ist das Betätigungselement  eingeschoben, bestehend aus: Drucktaste 3, Schub  stange 2,     Druckfeder    4, Trichter 9, enthaltend     einen          Kranz    von seitlich losen, gleitfähigen Kontaktkeilen 8,  welche durch die Feder 4 und über die diagonale       Innenfläche    des Trichters 9 an die Schubstange 2  und auf die scheibenförmige Fläche des Kontakt  konus 5 gedrückt werden.

   Durch das obere Paar  Querlöcher 13 im Gehäuse 10 sind ein Paar Kontakt  drehte 7 geschoben, die durch einen bei der Montage  erstmalig     beabsichtigten        überdruck    auf die Taste 3,  an den Konus     S        anschmiegende    Biegungen angenom  men haben, welche die Kontaktlänge auf dem Draht  um das Mehrfache des Drahtdurchmessers erhöht  hat.

        Die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit  ist zwischen Taster 3 und     tasterseitigem    Druckfeder  ende eingebaut und besteht aus einer     beweglich    auf  Schubstange 2 aufgeschobenen     Pressscheibe    31 mit  elastischer Dichtscheibe 32, die sich unter dem Fe  derdruck dichtend gegen die Wandung des     Taster-          gleitkanals    12     anlegt.     



  Kontaktkonus 1 und Kontaktkonus 1a sitzen  fest auf der Schubstange 2. Durch entsprechend tiefes  Drücken der Taste 3 ist es möglich, in die mittleren  Querlöcher 13 die     Ruhestrom-Kontaktdrähte    7 ein  zuschieben. Die     Arbeitsstromkontaktdrähte    7 in den  untersten Querlöchern können ohne Drücken der  Taste eingeschoben werden. Die beiden Konusse 1  und la mit den mittleren und unteren Kontaktdräh  ten 7 bilden     zusammen    im Prinzip zwei Elemente  nach     Fig.    1, die die elektrischen Schaltverbindungen  herstellen.  



  Die Kontaktdrahtenden 7b sind wie     Fig.3    bis  5 zeigen, in die aussen     am    Gehäuse 10 ausgesparten  Rillen 14 eingeschoben und mit einer zum Teil  über das Gehäuse 10 und die Schultern 16     über-          schobenen    Verschalung 24, 25     fixiert    und vor Be  rührung geschützt.  



  Im Ruhezustand sind die oberen und mittleren  Kontaktdrähte 7 untereinander verbunden, während  jeder     einzelne    untere Draht 7 ohne Kontakt ist. Ist  die 'Taste 3 gedrückt, so sind die oberen und unteren  Drähte 7 untereinander verbunden, während jeder  einzelne mittlere Draht 7 ohne Kontakt ist.  



  Um den     Druckkontakt    in einer Wand,     Türfalz     oder Platte 33 von     aussen    befestigen zu können, wirkt  eine Befestigungsmutter 20 mit einem     Innengewinde     21 und Aussengewinde 22 von gleicher     Steigung    und  gleicher     Schraubrichtung,    versehen mit     Gabelschrau-          benzieherschlitz    23, als bautechnisches Verbindungs  element.  



  Für die Befestigung wird ein Loch gebohrt, das  nach aussen ein     Muttergewinde    für die Befestigungs  mutter aufweist. Der Druckkontakt wird an die Lei  tung     angeschlossen    und in das Loch auf die ge  wünschte Tiefe eingeschoben, dann     abschliessend        die     Befestigungsmutter, das Muttergewinde der Wand  und das Aussengewinde 11 des Druckkontaktes fas  ; send, mit Gabelschraubenzieher fertig     eingeschraubt.     In weichem Material wird das Muttergewinde im  Bohrloch der Wand beim Eindrehen der Befesti  gungsmutter selbst gebildet.  



  Der Anschluss in     einfachen        Fällen    erfolgt, indem  die     Zuleitungsdrähte    7c mit der Isolation 34 bis in       die    Auffangnut 15, von da ab ohne Isolation direkt  durch die     Querbohrungen    13, durchgeschoben und  in die Rillen 14 abgebogen 7b werden. Mit dem       Überschieben    der Schalung 24 und 25 werden die  umgebogenen Drahtenden fixiert und vor Berührung  geschützt.

   Für den     mehrdrähtigen    Anschluss je Kon  taktdraht 7 oder bei Verwendung von Kontaktdräh  ten aus besonderem Material enden diese     anschluss-          seitig    in     Klemmen    30, die in einem     isolierenden,     zu den Kontaktdrähten     axial    aufsteckbaren Klem-         menaufsatz    27 eingebettet 29 sind, der wiederum  durch Keile 26 und Keilbahnen 17, 28 auf dem       Druckkontaktkörper    10 befestigt ist.  



  Die dargestellten und beschriebenen Druckknopf  schalter weisen gegenüber den bekannten in einfachen  Fällen folgende Vorteile auf: vereinfachte und ver  billigte Lagerhaltung, da ein Druckknopfschalter  durch einfaches Umstecken der     Zuleitungsdrähte    für  verschiedene Schemas verwendet werden kann, wie       Arbeitskontakt,    Ruhekontakt,     Arbeits-    und Ruhe  kontakt,     Doppelarbeitskontakt,        Doppelruhekontakt,          Doppelarbeits-    und Ruhekontakt. Zudem     lässt    sich  ein Zuleitungsdraht noch abzweigen.  



  Ferner verkürzte     Anschlusszeit,    keine zu verlie  rende Schrauben, keine Wackelkontakte,     guter    Kon  takt durch das diagonale Aufgleiten der     konischen          Kontaktflächen    auf die Kontaktdrähte, keine berühr  baren stromführenden Teile, kleiner Einbauraum und  abgedichtete Drucktaste.  



  Für komplizierte     Fälle    mit     Anschlussklemmen-          aufsatz:    Kontaktdrähte auswechselbar.     Anschlussmög-          lichkeit    für mehrere Leiter je Kontaktdraht. Ge  mischte     Anschlussmöglichkeit    für direkte Leiterein  führung und mittels     Klemmen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Druckknopfschalter, dadurch ge kennzeichnet, dass der bewegliche Kontaktteil min destens einen konusförmigen Kontaktkörper aufweist, welcher auf einer Schubstange festsitzt und durch diese axial an mindestens zwei quergelagerte, im Abstand parallel verlaufende Kontaktdrähte an gedrückt wird, zum Zweck, diese elektrisch zu ver binden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schalter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Tasterfeder mit ihrem einen Ende so gegen eine Hülse mit trichterförmigem Ende drückt (Fig. 2), dass dadurch ein von dessen konischer Innenfläche umfasster Kranz loser, gleit- fähiger Kontaktkeile (8) an die Schubstange und gegen die grössere Scheibenfläche eines konusförmi- gen, von der Schubstange axial berührungsfrei durch drungenen Kontaktkörpers gepresst ist,
    dessen koni sche Kontaktfläche unter der Wirkung der Taster feder dauernd an mindestens zwei quergelagerte, im Abstand parallel verlaufende Kontaktdrähte an gedrückt wird. 2. Schalter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schub stange zwischen Taster und tasterseitigem Druck federende eine beweglich aufgeschobene Pressscheibe mit elastischer Dichtungsscheibe aufweist, die sich unter dem Federdruck dichtend gegen die Wandun gen des Tastergleitkanal anlegt. 3.
    Schalter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt drahtenden auf der Aussenseite des Gehäuses in an dessen Aussenwand ausgesparten Rillen eingebogen und durch eine Verschalung festgehalten und gegen Berührung geschützt sind. 4. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse eine Befestigungsmutter mit einem Innen- und Aussengewinde von gleicher Steigung und gleicher Schraubrichtung aufweist, die bestimmt ist, den Schalter in einem kreisrunden Bohrloch einer Wand von aussen zu befestigen. 5.
    Schalter nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt drähte in Anschlussklemmen enden, die in einem iso lierenden, zu den Kontaktdrähten axial aufsteckbaren Klemmenaufsatz eingebettet sind, der durch Keile und Keilbahnen auf dem Drucktastenkörper befe stigt ist.
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