CH397353A - Flüssigkeitswirbelbremse - Google Patents

Flüssigkeitswirbelbremse

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CH397353A
CH397353A CH212962A CH212962A CH397353A CH 397353 A CH397353 A CH 397353A CH 212962 A CH212962 A CH 212962A CH 212962 A CH212962 A CH 212962A CH 397353 A CH397353 A CH 397353A
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CH
Switzerland
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brake
fluid vortex
fluid
vortex brake
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CH212962A
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Inventor
Haardt Hans H Ing Dr
Original Assignee
Schenck Gmbh Carl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/005Details of blades, e.g. shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Flüssigkeitswirbelbremse       Die Erfindung bezieht sich auf Flüssigkeitswirbel  bremsen mit einer mit der     Bremsachse    umlaufenden  Vorkammer und mit im Ständer und Läufer     kranz-          förmig    angeordneten Taschen.  



  Hydraulische Leistungsbremsen nach der     Wirbel-          kammerbauart    sind     bekannt.    Die Bremsleistung wird  bei den bekannten Bremsen dadurch geregelt, dass  ein     Schöpfrohr    mehr oder weniger weit in einen       Abschöpfraum        hineingeschwenkt    wird, Der     Ab..          schöpfraum    ist als Vorkammer ausgebildet, so dass  hier keine Wirbel     entstehen,    Die Einstellung eines  bestimmten Bremsmomentes durch     Verschwenken     des Schöpfrohres hat an sich zufriedenstellende Er  gebnisse gezeigt.

   Da     das    Schöpfrohr aber nur mit  begrenzter Breite     ausgeführt    werden kann,     besitzt     die der Bremse zufliessende Wassermenge wegen der  Stauhöhe vor dem Schöpfereintritt einen unerwünsch  ten Einfluss auf die     Drehmomentkennlinie,    Dieser  Einfluss ist um so grösser, je schmaler der Schöpfer  ist.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Flüssigkeits  bremse zu schaffen, bei der die     zufliessende    Wasser  menge keinen unerwünschten Einfluss auf die Lage  der     Drehmomentkennlinie    der Bremse hat. Ausser  dem soll durch die Erfindung erreicht werden, eine  Flüssigkeitsbremse zu schaffen, bei der mit geringem  Aufwand ein konstantes Bremsmoment erzielt wird.  Derartige Forderungen sind für     Leistungsprüfstände     erwünscht, bei denen der     Fahrwiderstand    der     Strasse     für eine bestimmte Fahrzeugart nachgebildet werden  soll. Diese Leistungsprüfstände sollen für Reihen  untersuchungen benutzt werden können.

   Es ist daher  erforderlich, dass ein eingestelltes Drehmoment sich  im Laufe einer Untersuchungsreihe nicht verändert.  



  Gemäss der Erfindung wird eine Flüssigkeits  bremse, die die gestellten Aufgaben löst, dadurch  ermöglicht, dass ein die Vorkammer abschliessender    Deckel eine oder mehrere     Austrittsöffnungen    für die       Flüssigkeit    der Bremse     enthält.     



       Öffnungen    im Deckel     können    die     !Gestalt    zentra  ler Kreise     besitzen.    Wird der Deckel     mehrteilig    aus  gebildet, so ist es ohne grosse Schwierigkeiten mög  lich, einen Deckel mit einer     bestimmten    Öffnungs  grösse gegen einen anderen mit einer anderen     öff-          nungsgrösse    auszuwechseln, Ferner kann die Aus  trittsöffnung stufenweise oder stufenlos verändert  werden.

   Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht,  dass der Deckel     radial    verlaufende     Schlitze    besitzt,       die    durch eine im Deckel drehbare Scheibe mehr  .oder weniger abgedeckt werden,  Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der  Erfindung.  



       Ixt    den     Fig,    1 und 2 ist eine Flüssigkeitsbremse  gemäss der Erfindung gezeigt, bei der der Deckel  der     Vorkammer    aus mehreren Teilen besteht und  eine     nicht    verstellbare Austrittsöffnung besitzt.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen eine Flüssigkeitsbremse  mit     verstellbarer    Austrittsöffnung.  



  In     Fig,    1 ist die Lagerung der Bremswelle 1  nicht besonders dargestellt. Die Bremswelle 1 ist  mit der ebenfalls nicht dargestellten     abzubremsenden          Maschine    gekuppelt. Die Welle 1 trägt den Rotor 2,  der an einer Stirnseite in bekannter Weise die Wirbel  kammerhälften 3 enthält. Mit dem Rotor 2 ist das  Gehäuse 4 fest verbunden. Das Gehäuse 4 wird an  der dem Rotor 2 gegenüberliegenden Seite durch  den Deckel 5 abgeschlossen. Innerhalb des Gehäuses  4 ist gegenüber dem Rotor 2 der     Stator    6 angeordnet.  Dieser     besitzt    ebenfalls wie der Rotor     Wirbelkam-          merhälften    7.

   Der     Stator    6 ist an der Hohlachse 8  befestigt. Die Hohlachse 8 ist an der Konsole 9  fest     eingespannt    oder zum Zwecke der Drehmoment  messung pendelnd aufgehängt. Durch die Hohlachse  8 wird die Flüssigkeit der Bremse zugeführt. Das      umlaufende Gehäuse 4 ist von einer Verkleidung 10  umgeben. Die Verkleidung 10 besteht, wie aus     Fig.    2  zu ersehen ist, aus einer oberen Hälfte 10a und  einer unteren Hälfte 10b. In     Fig.    2 ist die obere  Verkleidung 10a gestrichelt angedeutet. Der Deckel  5 besitzt die     Austrittsöffnung    13. Wie aus     Fig.    2  zu ersehen ist, ist der Deckel 5 zweiteilig ausgeführt.

    Ein Teil des Deckels 5 ist in     Fig.    2 nicht dargestellt.  Der Deckel 5 kann auch aus mehreren Teilen beste  hen. In der unteren Hälfte 10b der Verkleidung ist  ein     Wasserausfluss    11 vorgesehen.  



  Die     Wirkungsweise    der Bremse ist folgende:  Wird die Bremse durch die abzubremsende Maschine  angetrieben und ihr Wasser durch die Hohlachse 8  zugeführt, so     bilden    sich in den     Wirbelkammernhälf-          ten    in Rotor und     Stator    die bei     dieser    Bauaxt üblichen  Wasserwirbel aus, durch welche das Bremsmoment  erzeugt wird. Das zwischen Rotor und     Stator    nach  aussen austretende Wasser gelangt durch den Zwi  schenraum zwischen     Stator    6 und Gehäuse 4 in die  auch als     Abschöpfraum    bezeichnete Vorkammer 12.

    In dieser bildet es einen     mitrotierenden        Wasserring.     Der Innendurchmesser dieses Wasserringes wird in  Abhängigkeit von dem     zufliessenden    Wasser immer  kleiner, bis der Wasserring die Öffnung 13 im Deckel  5 erreicht. Das Wasser     fliesst    nunmehr nach aussen  ab, wo es von der Verkleidung 10 aufgenommen und  durch die Öffnung 11 abgeleitet wird. Bei dieser  Bremse ist der Innendurchmesser des Wasserringes  unabhängig von der zugeleiteten Wassermenge, so  dass das Bremsmoment ebenfalls unabhängig von der  zufliessenden Wassermenge ist.  



  Um eine vollständige Entleerung der Bremse nach       Stillsetzen    der abzubremsenden Maschine und nach       Schliessung    des     Wasserzuflusses    zu erreichen, sind  im Gehäuse 4 die Bohrungen 14 vorgesehen. Diese  sind so zu bemessen, dass aus ihnen auch bei höchster  Drehzahl nur eine Wassermenge austritt, die im Ver  gleich     zu    der in die     Bremse        fhdssenden,    Wassermenge  und durch die Austrittsöffnung 13 des Deckels 5       abfliessenden    Wassermenge     unwesentlich    ist. Ander  seits müssen die Bohrungen so gross sein, dass die  stillstehende Bremse sich schnell entleeren kann.  



  In den     Fig.    3 und 4 sind für die gleichen Teile  wie bei den     Fig.    1 und 2 gleiche Bezugszeichen  verwendet worden. Bei dieser Ausführung besitzt der  Deckel 45 radiale Schlitze 46. Auf der Innenseite  des Deckels 45 ist die Scheibe 31 drehbar in den  Zahnrädern 32 gelagert. Durch Verdrehen der  Scheibe 31 werden die Schlitze 46 mehr oder weniger  verdeckt.     Hierdurch    wird der Innendurchmesser der  Öffnung verändert, so dass eine Regelung des Brems  momentes möglich ist. Die Zahnräder 32 sind an  der Welle 33 befestigt. Die Wellen 33 sind in dem  Gehäuse 4 gelagert. An der äusseren Stirnseite des  Gehäuses 4 sind die Zahnräder 34 angeordnet. Zwi  schen diesen Zahnrädern 34 und dem Gehäuse 4    sind Abstandsrollen 35 vorgesehen.

   Auf der Welle 1  ist eine axial verschiebbare Hohlwelle 42 angeordnet.  Ein Verdrehen dieser Hohlwelle 42 gegenüber der  Welle 1 kann durch axial verlaufende Führungsrippen  verhindert werden. An dem einen Ende dieser Hohl  welle 42 ist eine kreisförmige Führungsrille 43 vor  gesehen. Mittels     eines        gabelförmigen        Verstellorganes     kann das Hohlrohr 42 axial verschoben werden. Die  Hohlwelle 42 trägt an einem Ende einen Zapfen 41,  der in einen     Schlitz    40 einer Hohlwelle 39 eingreift.  Durch axiales Verschieben der Hohlwelle 42 wird  die Hohlwelle 39 relativ zu der Welle 1 verdreht. Die  Hohlwelle 39 ist mit dem Zahnrad 37 verbunden.

    Die Verdrehung der Welle 39 wird über das Zahnrad  37, die Zahnräder 34 und 32 auf die Scheibe 31  übertragen, so dass diese relativ zum ebenfalls umlau  fenden Deckel 45 verdreht wird.  



  Statt der in     Fig.    4 gezeigten Ausbildung der  Scheibe 31 können die die Schlitze 46 abdeckenden  Segmente stufenförmig ausgeführt werden, so dass  eine stufenweise Änderung des Bremsmomentes mög  lich ist.  



  Die in den Ausführungsbeispielen gezeigte Er  findung ist nicht hierauf beschränkt, sondern lässt  sich auch bei anderen     Flüssigkeitswirbelbremsen    vor  teilhaft anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitswirbelbremse mit einer mit der Bremsachse umlaufenden Vorkammer und mit im Ständer und Läufer kranzförmig angeordneten Ta schen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Vor kammer abschliessender Deckel (5, 45) eine oder mehrere Austrittsöffnungen (13, 46) für die Flüssig keit der Bremse enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Flüssigkeitswirbelbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel eine zen trale, kreisförmige Austrittsöffnung (13) besitzt. 2. Flüssigkeitswirbelbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel aus zwei oder mehreren Teilen besteht.
    3. Flüssigkeitswirbelbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine kreisförmige Aus trittsöffnung in dem Deckel vorgesehen ist. 4. Flüssigkeitswirbelbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen im Deckel veränderbar sind. 5. Flüssigkeitswirbelbremse nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel radial verlaufende Schlitze besitzt und eine im Deckel dreh bar gelagerte mit Segmenten zur Abdeckung der Schlitze versehene Scheibe vorgesehen ist.
CH212962A 1961-03-24 1962-02-20 Flüssigkeitswirbelbremse CH397353A (de)

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DE1940739B2 (de) * 1969-08-09 1978-06-22 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Hydrodynamische Bremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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GB954952A (en) 1964-04-08

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