CH397226A - Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus band- oder drahtförmigen Produkten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus band- oder drahtförmigen Produkten

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CH397226A
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CH
Switzerland
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cutting
path
cutting edge
movable
angle
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Application number
CH191162A
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English (en)
Inventor
Ijsbrand Heijnis James Watt
Original Assignee
Onderzoekings Inst Res
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/25Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member
    • B26D1/34Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis parallel to the line of cut
    • B26D1/38Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis parallel to the line of cut and coacting with a fixed blade or other fixed member

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Confectionery (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus band- oder drahtförmigen Produkten
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus   band- oder    drahtförmigen Produkten mit einem ortsfesten Schneidmesser, einer Führungseinrichtung zur Führung des Ausgangsproduktes über eine der Seitenflächen des ortsfesten Messers in Richtung der Schneidkante, mit ein oder mehreren beweglichen Schneidmessern und einem Antriebssystem, welches die beweglichen Messer mit ihren Schneidkanten quer zur Führungsfläche des festen Schneidmessers an dessen Schneidkanten vorbeibewegt.



   Vorrichtungen dieser Art sind an sich bekannt.



  Sie werden in grossem Umfange zum Hacken von thermoplastischen Stoffen zu Körnchen benützt, die später durch Spritzguss zu Formkörpern oder durch Schmelzspinnen zu Garnen oder Fäden verarbeitet werden.



   In sehr vielen Fällen werden die   banC    oder drahtförmigen Ausgangsprodukte der Hackvorrichtung als runde Drähte mit einer Stärke von 1,5-3 mm zugeführt. Die Länge der Körnchen wird in der Regel so gewählt, dass sie der   Drahtdicke- entspricht.   



   Bei der Verarbeitung der so hergestellten Körnchen hat es sich gezeigt, dass alle möglichen unerwarteten und unergründlichen Schwierigkeiten auftreten.



  So zeigen z. B. aus farbigen Körnchen hergestellte Spritzgussgegenstände Flecken und Streifen, trotzdem das körnige Ausgangsmaterial eine absolut homogene Farbe besitzt. Das gleiche   Phänomen    tritt auch beim Giessen von gefärbten Filmen auf. Beim Schmelzspinnen von Fäden aus absolut reinen Körnchen hat es sich manchmal gezeigt, dass ein Filter in der Spinnvorrichtung besonders schnell verstopft wird.



   Bis jetzt wurde seitens der Fachleute für alle diese und ähnliche Schwierigkeiten keine Erklärung gefunden. Es ist daher besonders überraschend, dass keiner dieser   Übelstände    auftritt, wenn die Drähte mit einer Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung zu Körnchen zerhackt werden.



   Eine genaue Untersuchung der mit Hilfe dieser Vorrichtung hergestellten Körnchen und derjenigen nach bekannter Herstellungsweise hat folgende Tatsachen ergeben:
Die mit Hilfe der bekannten Vorrichtungen erzeugten Körnchen zeigen stark deformierte Flächen.



  An manchen Stellen erscheint das Material überhitzt bzw. geschmolzen, während an anderen Stellen die Kanten der Schneidflächen ausgefranst sind. Ausserdem wurden bei einer Probe von Körnchen aus Polyamidmaterial, die   1¸    mm Länge und   11A    mm Dicke besassen, je Körnchen 50 Staubteilchen gezählt,   deren Grösse zwischen 15 und 50 betrug. Das    Material dieser Staubteilchen erwies sich als chemisch identisch mit demjenigen der Körnchen.



   Im Gegensatz dazu zeigen die mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung erhaltenen Körnchen sehr saubere Schnittflächen, an denen nichts ungewöhnliches   ausfällt.    Ausserdem konnte zwischen diesen Körnchen praktisch kein Staub entdeckt werden.



  Es ist daher anzunehmen, dass der Staub bzw. die Fransen an den Körnchen und die überhitzten Stellen an den Schnittflächen derselben die Ursachen für die oben geschilderten Schwierigkeiten sein dürften.



   Wahrscheinlich ist das Material, aus welchem der Staub besteht, weiterpolymerisiert oder degradiert als das Material der Körnchen und gibt daher Anlass zu der erwähnten Verstopfung der Filter oder zu Verfärbungen.



   Neben dem Bestreben, diese Schwierigkeiten zu überwinden, war man auch immer bestrebt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche das Material mit einem Mindestaufwand an Schneidenergie zu Körn  chen verarbeitet. In diesem Zusammenhang wurde es immer für notwendig gehalten, dass die Schneidkanten der zwei zusammenwirkenden Messer so scharf wie möglich sein sollen.



   Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass die Vorrichtung gemäss der Erfindung neben den durch sie erzielbaren Vorteilen auch wesentlich weniger   Schneidenergle    benötigt als die bisher   bekaan    ten Vorrichtungen.



   Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass die Schneidkante des ortsfesten Messers abgerundet ist und einen Krümmungsradius von   0,15-0,5-,    vorzugsweise   0,2mal    der Dicke der Ausgangsprodukte besitzt, und dass der Abstand zwischen dem ortsfesten Messer und der Bahn der beweglichen Schneiden kleiner ist als 0,04 mm, vorzugsweise kleiner als 0,02 mm. Der Winkel zwischen den   Seiteaflächen    des ortsfesten Messers kann in Abhängigkeit von dem zu hackenden Material verschieden gewählt werden und soll vorzugsweise etwa 450 betragen.



   Die beweglichen Messer können in einem Messerkopf vereint sein, doch können sie auch einen ein stückigen zylindrischen Fräser bilden.



   Besonders günstige Ergebnisse werden erzielt, wenn die Vorderflächen der beweglichen Schneiden unter einem Winkel von   70-900    mit der Tangente an die Bahn der Schneidkanten nach rückwärts   ge    neigt sind, während deren Rückseiten von   abg    winkelten Flächen gebildet sind, deren von der Schneidkante am weitesten entfernter Abschnitt einen Winkel von   15-400    mit der Tangente an die Bahn der Schneidkante einschliesst, und der nächst gelegene Abschnitt bis zu einem Abstand von 0,1-1 mm von der Bahn mit der Tangente einen Winkel von   5-100    einschliesst.



   Es hat sich gezeigt, dass, je mehr sich der Winkel, den die Vorderfläche und die Bahn der Schneidkante einschliesst, 900 nähert, desto besser sich die Vorrichtung zum Herstellen von verhältnismässig harten Drähten eignet. Diese können   gege-    benenfalls durch die Beifügung von verhältnismässig hartem Pigment, wie z. B. TiO2, gehärtet werden.



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäss der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht. Sie zeigt einen Querschnitt durch die Schneidkanten von zwei zusammenwirkenden Schneidmessern der Vorrichtung.



   In der Zeichnung ist das ortsfeste Messer mit 1 bezeichnet. Gegenüber dieser ortsfesten Schneide rotiert ein zylindrischer Fräser 2 in der Pfeilrichtung.



  Die hintereinanderliegenden Zähne 3, 4, 5 befinden sich an der zylindrischen Oberfläche des Fräsers und wirken als bewegliche Messer.



   Der Fräser kann beispielsweise 10 cm Durchmeser besitzen. An seinem Umfang sind 25 Zähne angeordnet.



   Längs der oberen Begrenzungsfläche des ortsfesten Messers 1 werden mehrere runde Drähte 6   nebeneinanderliegend    dem Fräser in der Pfeilrichtung zugeführt. Von diesen Drähten, die beispielsweise eine Dicke von 1,5 mm besitzen, ist bloss einer dargestellt. Jedesmal, wenn ein Draht 6 von dem Fräser getroffen wird, wird ein Körnchen 7 abgehackt.



   Das ortsfeste Messer liegt in einem Abstand von   0,02    mm von der Bahn 8 entfernt, welche die Schneidkanten des Fräsers beschreiben. Die Achse des Fräsers liegt parallel zur Schneidkante 9 in der Ebene der oberen Begrenzungsfläche des ortsfesten Messers. Die Schneidkante 9 besitzt einen Krümmungsradius von 0,3 mm.



   Die Vorderflächen 10 der Fräserzähne schliessen mit der Tangente an die Bahn 8 der Schneidkanten einen Winkel von etwa 800 ein. Die rückwärtigen Flächen der Fräserzähne sind abgewinkelt und bestehen aus zwei Flächenabschnitten 11 und 12. Die Fläche 11 schliesst einen Winkel von 400 und die Fläche 12 einen solchen von 50 mit der Tangente an die Bahn 8 der Schneiden ein. Die Flächen 12 besitzen eine Breite von 0,25 mm.



   Auch bei sehr hohen Arbeitsgeschwindigkeiten hat sich erwiesen, dass die Vorrichtung sehr saubere und glatte Körnchen liefert, zwischen denen sich praktisch kein Staub befindet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus band' oder drahtförmigen Produkten mit einem ortsfesten Schneidmesser, einer Führungseinrichtung zur Führung des Ausgangsprodukts über eine der Seitenflächen des ortsfesten Messers in Richtung der Schneidkante, mit ein oder mehreren beweglichen Schneidmessern und einem Antriebssystem, welches die beweglichen Messer mit ihren Schneidkanten quer zur Führungsfläche des festen Schneidmessers an dessen Schneidkanten vorbeibewegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante des ortsfesten Messers abgerundet ist und einen Krümmungsradius von 0,15-0,5mal der Dicke der Ausgangsprodukte besitzt, undi dass der Abstand zwischen dem ortsfesten Messer und der Bahn der beweglichen Schneiden kleiner ist als 0,04 mm.
    UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderflächen der beweglichen Schneiden unter einem Winkel von 70-900 mit der Tangente an die Bahn der Schneidkanten nach rückwärts geneigt sind, während deren Rückseiten von abgewinkelten Flächen gebildet sind, deren von der Schneidkante am weitesten entfernter Abschnitt einen Winkel von 15-400 mit der Tangente an die Bahn der Schneidkante einschliesst, und der nächst gelegene Abschnitt bis zu einem Abstand von 0,1-1 mm von der Bahn mit der Tangente einen Winkel von 5-100 einschliesst.
CH191162A 1961-02-24 1962-02-16 Vorrichtung zum Herstellen von Körnchen aus band- oder drahtförmigen Produkten CH397226A (de)

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ES274863A1 (es) 1962-05-01
BE613601A (nl) 1962-05-29
GB923999A (en) 1963-04-18

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