CH397017A - Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Verkitten von Keramik-, insbesondere Porzellanisolatoren, mit ihren Metallarmaturen - Google Patents
Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Verkitten von Keramik-, insbesondere Porzellanisolatoren, mit ihren MetallarmaturenInfo
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Description
Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Verkitten von Keramik-, insbesondere Porzellanisolatoren, mit ihren Metallarmaturen Das Befestigen von Armaturen auf Keramik- oder Porzellanisolatoren erfolgt bekanntermassen durch Aufkitten mit Zement oder ähnlichem Mate rial, das durch eine Öffnung in der Armatur in die Fuge eingefüllt oder eingespritzt wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Abdichten der Kittfuge.
Dies geschieht in der Regel in der Weise, dass die Kittfuge an der offenen, dem Isolator zugekehrten Stirnseite der Armatur entweder mittels eines mit einer Asbest dichtung versehenen zweiteiligen Holzklemmringes oder mittels eines mit einer Flachgummidichtung aus gestatteten zweiteiligen Metallklemmringes abgedich tet wird.
Hierbei treten mancherlei Mängel auf, so z. B. sind noch zusätzliche Längsspanner anzubringen, um das Wegrutschen der Abdichtvorrichtung auf dem Isolatorhals zu verhindern. Weiterhin müssen die Iso latoren nach dem Zementieren verputzt bzw. nach egalisiert werden. Ausserdem ist es bei der Verwen dung von Zement notwendig, zwecks Vermeidung vorzeitiger schädlicher Lufttrocknung vor der eigent lichen Aushärtung des Zementes im Wasser die Zementfläche abzudecken bzw. feucht zu halten.
Die Neuerung beseitigt die genannten Nachteile auf sehr zweckmässige Art und zwar betrifft sie eine Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Ver kitten von Keramik-, insbesondere Porzellanisolato ren, mit ihren Metallarmaturen, die aus einem elasti schen, durch Einblasen von Druckluft durch ein Ven til gegen die abzudichtende Stelle anpressbaren, ring förmig gebogenen Schlauch und einem diesen umfas senden, metallenen, zweiteiligen, aufklappbaren Hal- tering besteht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 im Längsschnitt dargestellt; Fig. 2 zeit einen Querschnitt durch den Haltering. Fig.3 gibt eine Draufsicht dessen wieder.
Der Voll- oder Hohlkern-Isolator 1 trägt die Metallarmatur 2, die derart aufgesetzt ist, dass rings um den Isolator eine gleichmässige Fuge offen bleibt, die die Kittmasse 3 aufnimmt. Hiernach ist in dem zweiteiligen Klemmring 4, an dem der Schnellver- schluss 5 und das Scharnier 6 befestigt sind, der Schlauch 7, dessen Enden geschlossen sind, eingelegt. Nun ist der den Schlauch 7 enthaltende Haltering 4 so um den Hals des Isolators 1 gelegt,
dass sich der Schlauch 7 beim Aufblasen sowohl an die Stirnseite der Metallarmatur 2 als auch an den Isolatorhals an schmiegt. Nach dem Verschliessen des Schnellver schlusses 5, wobei die Enden des Schlauches 7 gegen einander gepresst werden, ist der Schlauch 7 über das Ventil 8 mit Druckluft von mehreren Atmosphären gefüllt, so dass er die Kittfuge zuverlässig abdichtet und auf dem Isolatorhals unverrückbar festsitzt. Klei nere Fertigungstoleranzen der Keramik- oder Porzel lanisolatoren sind durch Wahl eines geeigneten Luft druckes leicht auszugleichen. Diesen Vorbereitungen folgt der eigentliche Kittvorgang, nach dem der ge samte Aufbau in umgekehrter Reihenfolge wieder gelöst wird.
Die neuheitsgemässe Vorrichtung, bestehend aus Schlauch und Haltering, ist für jede Kittmethode, für das Rüttel- und Spritzverfahren, gleichermassen ge eignet.
Mit der Neuerung ist also ein sehr einfaches, sicheres und zeitsparendes Mittel für das Befestigen von Armaturen auf Keramik-, z. B. Porzellanisolato ren geschaffen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Verkitten von Keramik-, insbesondere Porzellan isolatoren, mit ihren Metallarmaturen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einem elasti schen, durch Einblasen von Druckluft durch ein Ven til (8) gegen die abzudichtende Stelle anpressbaren, ringförmig gebogenen Schlauch (7) und einem diesen umfassenden, metallenen, zweiteiligen, aufklappba ren Haltering (4) besteht. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlossenen Enden des Schlauches (7) durch den geschlossenen Haltering (4) gegeneinander gepresst sind. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf klappbare Haltering (4) mit einem Schnellverschluss (5) und einem Scharnier (6) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0047363 | 1961-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH397017A true CH397017A (de) | 1965-08-15 |
Family
ID=6968243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1437262A CH397017A (de) | 1961-12-09 | 1962-12-07 | Vorrichtung zum Abdichten der Kittfugen beim Verkitten von Keramik-, insbesondere Porzellanisolatoren, mit ihren Metallarmaturen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH397017A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3828116A (en) * | 1973-09-28 | 1974-08-06 | Anaconda Co | Inflatable corona ring and cable termination method employing same |
-
1962
- 1962-12-07 CH CH1437262A patent/CH397017A/de unknown
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