CH393142A - Panzerfahrzeug - Google Patents

Panzerfahrzeug

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Publication number
CH393142A
CH393142A CH255262A CH255262A CH393142A CH 393142 A CH393142 A CH 393142A CH 255262 A CH255262 A CH 255262A CH 255262 A CH255262 A CH 255262A CH 393142 A CH393142 A CH 393142A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
target
coordinates
indicator
armored vehicle
electrical transmission
Prior art date
Application number
CH255262A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Dipl Ing Welti
Original Assignee
Siemens Ag Albis
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag Albis filed Critical Siemens Ag Albis
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Priority to FR926525A priority patent/FR1363176A/fr
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/22Aiming or laying means for vehicle-borne armament, e.g. on aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Panzerfahrzeug In einem Panzerfahrzeug muss der am Geschützstand tätige Schütze, der das Ziel nicht sieht, von dem das Zielgerät bedienenden Beobachter mit Information hinsichtlich des Zieles versehen werden. 



  Zur Vermeidung ungenauer oder verzögerter telephonischer Datenübertragung sind optisch-mechanische Übertragungssysteme mit halb- oder vollautomatischen Steuereinrichtungen entwickelt worden. Diese Konstruktionen sind jedoch kompliziert und störanfällig, so dass sie die hohen Anforderungen beim Betrieb eines Panzerfahrzeugs häufig nur unzulänglich erfüllen. 



  Es sind auch zwischen Beobachter- und Geschützstand arbeitende    Fernsehübertragungsanord-      nungen   bekannt geworden, die dem Schützen das Gesamtbild des Zieles und seiner Umgebung vermitteln. Solche Anordnungen sind teuer und gegen mechanische und äussere Einwirkungen teilweise in erhöhtem Masse empfindlich. 



  In der Erkenntnis, dass es genügt, dem Schützen in unmittelbarer Weise einen Zielbildpunkt darzubieten, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, ein Panzerfahrzeug mit wenigstens einer Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Höhen- und Seitenkoordinaten eines von Hand auf ein Ziel gerichteten Gerätes zur Darstellung dieser Koordinaten durch einen Bildpunkt auf dem    Bildschirm   eines Indikators auszurüsten. Ein wesentlicher Vorteil dieser Massnahme besteht darin, dass ohne zusätzliche, ungeschützte und    empfindliche   Vorrichtungen möglich ist, mit geringstem Aufwand ausreichende Information unverzögert, fehlerlos und zuverlässig für direkte    Auswertung   am Geschützstand verfügbar zu machen.

   Besondere Bedeutung    kommt   der Anwendung der Erfindung im Zusammenhang mit Nachsicht-Zielgeräten zu. Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Koordinaten ist gekennzeichnet durch zwei durch die Einstellung des auf ein Ziel gerichteten Gerätes gesteuerte Winkelgeber, von denen der eine direkt und der andere über einen 90 -Phasenschieber mit einer    Wechselstromquelle   verbunden sind, und ein Summenglied, das die winkelproportionalen Ausgangsschwingungen der Winkelgeber erhält.

   Ferner ist die Einrichtung so ausgebildet, dass der Ausgang des Summengliedes mit einer    horizontalen   oder vertikalen    Ablenkvorrichtung   eines Indikators direkt und    mit   der entsprechenden anderen    Ablenkvorrichtung   über einen    90 -Phasenschieber   verbunden und die    Wechselstromquelle   über einen    Synchrogeber   an eine die Helligkeit des Bildpunktes    beeinflussende   Steuervorrichtung des Indikators angeschlossen ist. 



  Die Einrichtung zum elektrischen    Übertragen   von Koordinaten kann auch bei vereinfachtem Aufbau mit einer    Gleichspannungsschaltung      ausgebildet   werden. Bei ungenügender Spannungskonstanz können jedoch Nullpunktfehler und somit Ungenauigkeiten auftreten. Ausserdem kann eine im allgemeinen vorhandene    Wechselspannungsquelle   nicht verwendet werden. Zudem kann die Herstellung genau und zuverlässig arbeitender    Winkelgeberpotentiometer   teuer sein. 



  Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, dass zusätzlich eine zweite Einrichtung zum übertragen der Koordinaten des    Einstellpunktes   des Geschützes auf denselben Indikator vorgesehen wird, der beispielsweise eine    Zweistrahl-Kathodenstrahlröhre   sein kann. Auf diese Weise hat der Schütze eine genaue und    übersichtliche   Kontrolle seiner Einstellung des Geschützes. 



  Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der    Zeichnung      veranschaulicht.   Es zeigen: 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fig. 1 eine schematische Teilansicht eines erfindungsgemäss ausgerüsteten    Panzerfahrzeugs,   Fig. 2 ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform der Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Koordinaten, Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Unterstützung der Erläuterung der mathematischen Koordinatenbeziehungen, Fig.4 ein schematisches Schaltbild einer Kombination von zwei    Einrichtungen   zum elektrischen Übertragen von Koordinaten und Fig. 5 ein schematisches Schaltbild einer anderen    Ausführungsform   der    Einrichtung   zum elektrischen Übertragen von Koordinaten. 



  In der schematischen Darstellung der Fig.1 ist das Sichtrohr 6 eines vom Beobachter bedienten, drehbaren Zielgerätes, z. B. eines IR-Zielgerätes, erkennbar. Im Innern des Panzerfahrzeuges in der Nähe des Geschützstandes befindet sich eine Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Koordinaten mit einem Bildschirm 7. Vor Inbetriebsetzung wird die    Übereinstimmung   der Nullpunkteinstellung kontrolliert. Der Beobachter stellt das Zielgerät genau auf das Ziel ein. Die gewonnenen    Zielpunktkoordi-      naten   werden an die    erwähnte   Einrichtung gegeben und stellen sich dem Schützen auf dem Indikatorschirm als Bildpunkt dar, an dem er sich hinsichtlich der zum    Richten   des Geschützes    erforderlichen   Manipulationen orientiert. 



  In der Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Koordinaten nach Fig.2 ist eine Wechselstromquelle 10 direkt an die Enden eines Potentiometers 11 und über eine 
 EMI2.11 
 Brücke 12 an die Enden eines weiteren Potentiometers 13 angeschlossen. Ein Ende und der Kontaktarm jedes Potentiometers 11, 13 sind mit dem Eingang von Verstärkern 14 bzw. 15 verbunden, deren Ausgänge an ein Summenglied 16 geschaltet sind. Der Ausgang des Summengliedes 16 ist direkt mit einer der horizontalen Ablenkelektroden und über eine weitere 
 EMI2.12 
 Brücke 17 mit einer der    vertikalen      Ablenkelektroden   einer Kathodenstrahlröhre 18 verbunden, die in üblicher Weise betrieben wird. Die Wechselstromquelle 10 ist über einen Synchrogeber 19 an die Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre 18 angeschlossen. 



  Die beschriebene Anordnung arbeitet in der folgenden Weise: Die Wechselstromquelle 10 liefert eine harmonische Taktschwingung mit der Kreisfrequenz    #.   Diese Schwingung gelangt direkt, das heisst in der Form sie    #   t, zwischen die Enden des Potentiometers 11, das als Winkelgeber arbeitet und dessen Kontaktarm durch die Einstellung der Seitenkoordinate X des Zielgerätes gesteuert wird, sowie über die 
 EMI2.17 
 Brücke 12 um 90  verschoben, das heisst in der Form cos    #   t, zwischen die Enden des Potentiometers 13, das als Winkelgeber arbeitet und dessen Kon- taktarm durch die Einstellung der Höhenkoordinate Y des Zielgerätes gesteuert wird. Auf diese Weise werden die Amplituden der beiden erwähnten Schwingungen sie    #   t und cos    #   t gemäss X bzw.

   Y eingestellt, so dass die Potentiometer 11 und 13 die Ausgangsspannung X sie    #   t bzw. Y cos    #   t liefern. Es fliessen durch die Verstärker 14 und 15 zu dem Summenglied 16 die Wechselströme ix = JX sin    #   t bzw. 



  iy = JY cos    #t   wobei JX = X und JY = Y ist. 



  Am Ausgang des Summengliedes 16 entsteht der Summenstrom    i#   = ix + iy = JX sin    #   t + JY cos    #   t. 



  Unter Substitution der kartesischen Bildfeldkoordinaten X, Y in Polarkoordinaten R,    #   (Fig. 2) JX = X = R cos    #,   JY = Y = R sie p ergibt die trigonometrische Umwandlung der Stromsumme: i@ = R cos c ³ sin    #   t + R sin    #   ³ cos w t = R (cos    #   ³ sin    #   t + sin    #   ³ cos    #   t)    i#   = R sie    (#   t +    #)   Die Summenschwingung gelangt vom Ausgang des Summengliedes 16 direkt an die horizontalen Ablenkelektroden der Kathodenstrahlröhre 18 und über die 
 EMI2.39 
 .Brücke 17 um 90  phasenverschoben an die    vertikalen      Ablenkelektroden   der Kathodenstrahlröhre 18.

   Die beiden Teilschwingungen gleicher Amplitude    i-,   = R sie    (c)   t +    9p)      i'2   = R    cos      (u)   t +    (p)   lenken den den Bildpunkt erzeugenden Aufzeichnungsstrahl der Kathodenstrahlröhre 18    in   zueinander senkrechten    Richtungen   ab, so dass der Aufzeichnungsstrahl einen Kreis mit dem Radius R auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 18 zeichnet. Der    Aufzeichnungsstrahl   wird von der Wechselstromquelle 10 über den    Synchrogeber   19 synchron zur Taktschwingung    (o   hellgesteuert.

   Dann stellt der jeweils auf dem    Schiren   im    c)-Takt   erscheinende Lichtpunkt genau die R,    T,-Lage   des Bildpunktes X, Y im Bildfeld dar. 



     Fig.4   ist ein Schaltbild einer Kombination von zwei Einrichtungen zum elektrischen Übertragen von Koordinaten gemäss    Fig.2.   Dabei sind gleichartige Bauelemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Es sind nur eine    Wechselstromquelle   10, ein    Syn-      chrogeber   19 und ein Indikator 20 vorhanden, der als    Zweistrahl-Kathodenstrahlröhre   ausgebildet ist. Jede einzelne    Einrichtung   zum elektrischen über- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 tragen von Koordinaten ist an ein Ablenksystem des Indikators 20 angeschlossen. Die als Winkelgeber arbeitenden Potentiometer 11, 13 der einen Einrichtung werden von dem Zielgerät und die der anderen Einrichtung von dem Geschütz eingestellt.

   Auf diese Weise kann der Schütze die Einstellung des Geschützes ständig kontrollieren und leicht durch Überdeckung der beiden Leuchtpunkte korrigieren, wobei die ballistischen Daten in zusätzlichen, nicht erfindungsgemässen Einrichtungen der vom Geschütz eingestellten Winkelgeber voreingestellt werden. 



  Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsforte der Einrichtung zum elektrischen Übertragen von Koordinaten für Gleichspannungsbetrieb. Die von der Gleichstromquelle 21 gespeisten, als Winkelgeber arbeitenden Potentiometer 22, 23 liefern winkelproportionale Ablenkspannungen an die horizontalen bzw.    vertikalen      Ablenkelektroden   der Kathodenstrahlröhre 24.    Hellsteuerung   des Kathodenstrahls kann durch einen in der Zuleitung zur Steuerelektrode der Röhre liegenden mechanischen oder elektronischen Schalter 25 erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Panzerfahrzeug, gekennzeichnet durch wenigstens eine Einrichtung zum elektrischen übertragen von Höhen- und Seitenkoordinaten eines von Hand auf ein Ziel gerichteten Gerätes zur Darstellung dieser Koordinaten durch einen Bildpunkt auf dem Bildschirm eines Indikators. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Panzerfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum elektrischen übertragen von Koordinaten zwei durch die Einstellung des auf ein Ziel gerichteten Gerätes gesteuerte Winkelgeber, von denen der eine direkt und der andere über einen 90 -Phasenschieber mit einer Wechselstromquelle verbunden sind, und ein Sum- menglied aufweist, das die winkelproportionalen Ausgangsschwingungen der Winkelgeber erhält, und ferner so ausgebildet ist,
    dass der Ausgang des Summengliedes mit einer horizontalen oder vertikalen Ablenkvorrichtung eines Indikators direkt und mit der entsprechenden anderen Ablenkvorrichtung über einen 90 -Phasenschieber verbunden ist und dass die Wechselstromquelle über einen Synchrogeber an eine die Helligkeit des Bildpunktes beeinflussende Steuervorrichtung des Indikators angeschlossen ist. 2.
    Panzerfahrzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum elektrischen übertragen von Koordinaten zwei durch die Einstellung des auf ein Ziel gerichteten Gerätes gesteuerte Winkelgeber und einen Indikator aufweist, dessen horizontale bzw. vertikale Ablenkvorrichtung von den Kontaktarmen der Winkelgeber winkelproportionale Gleichspannungen erhält und dessen die Helligkeit des Bildpunktes steuernde Vorrichtung periodisch beeinflusst wird. 3.
    Panzerfahrzeug nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei Einrichtungen zum elektrischen übertragen von Koordinaten, wobei das der einen Einrichtung zugeordnete, auf ein Ziel gerichtete Gerät ein Zielgerät und das der anderen Einrichtung zugeordnete, auf ein Ziel gerichtete Gerät ein Geschütz ist und beide Einrichtungen einen gemeinsamen Indikator und einen gemeinsamen Syn- chrogeber haben. 4. Panzerfahrzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Indikator eine Zweistrahl-Kathodenstrahlröhre ist. 5. Panzerfahrzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zielgerät am Beobachterstand und die Einrichtung zum elektrischen übertragen von Koordinaten am Geschützstand angeordnet sind.
CH255262A 1962-03-02 1962-03-02 Panzerfahrzeug CH393142A (de)

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FR926525A FR1363176A (fr) 1962-03-02 1963-03-01 Perfectionnements aux chars d'assaut

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