CH391966A - Saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen - Google Patents

Saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen

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CH391966A
CH391966A CH1136361A CH1136361A CH391966A CH 391966 A CH391966 A CH 391966A CH 1136361 A CH1136361 A CH 1136361A CH 1136361 A CH1136361 A CH 1136361A CH 391966 A CH391966 A CH 391966A
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CH
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body cavities
absorbent
treating body
free device
another
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CH1136361A
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Dankwardt Renate
Ellrich Johannes
Original Assignee
Dankwardt Renate
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/36Surgical swabs, e.g. for absorbency or packing body cavities during surgery
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61F15/00Auxiliary appliances for wound dressings; Dispensing containers for dressings or bandages
    • A61F15/001Packages or dispensers for bandages, cotton balls, drapes, dressings, gauze, gowns, sheets, sponges, swabsticks or towels

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Description


  
 



  Saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen
Die Erfindung betrifft eine saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln, wie Desinfizieren oder Reinigen von Körperhöhlen.



   In der   Gesunheitspflege    bei Mensch und Säugetier ist es oft notwendig, sei es vorbeugend, sei es, um heilende Vorgänge einzuleiten oder zu schaffen, in Körperhöhlen des lebenden Organismus sogenannte  Tampons  einzulegen.



   Diese Tampons haben oft den Zweck, Medikamente aufsaugen zu können, entweder in flüssiger, halbflüssiger, gelee- oder cremeartiger Emulsion, oder auch fester Konsistenz, um sie dann mit den Schleimhäuten, welche die Körperhöhlen auskleiden, in Verbindung bringen zu können.



   Als Tampons selbst bieten sich eine Reihe von Stoffen an, welche jedoch nur in seltenen Fällen die hygienischen Voraussetzungen hierzu bieten und deshalb teilweise ungeeignet sind. Ausserdem sind fast alle diese Stoffe nur bedingt in der Lage, für einen zu fordernden längeren Zeitraum, medikamentöse Flüssigkeiten an dem gewünschten Platz zu belassen.



   Die Saugfähigkeit der bisher benutzten Stoffe lässt nach kurzer Zeit nach, der naturbedingten Tendenz der Flüssigkeit dem Schwergewicht zu folgen, wird zwangläufig nachgegeben. Auch gibt es Stoffe, die wohl saugfähig sind, aber nach kurzer Zeit bereits beginnen, sich aufzulösen.



   Allen diesen Mängeln soll durch die Erfindung abgeholfen werden. Die eingangs genannte Vorrichtung zeichnet sich daher erfindungsgemäss dadurch aus, dass mehrere nebeneinander angeordnete saugfähige Scheiben teils voneinander durch Isolierschichten getrennt und teils durch Versteifungsplättchen versteift sind. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert. Es wird vorgesehen, zur Herstellung der als Tampon dienenden Vorrichtung   bakterienabweisende    Kunst- und Schaumstoffe zu verwenden. Eine scheibenartige Anordnung der einzelnen schaum- oder schwammartigen Schichten untereinander sorgt für geschmeidiges Anpassen der Vorrichtung in den Körperhöhlen, ohne die empfindlichen Schleimhäute zu reizen oder das Zellgewebe zu verletzen. Eventuell vorhandene kleine anatomische Anomalien werden durch die scheibenartige Anordnung leicht ausgeglichen.



   Die einzelnen Schichten können durch Kleben, Schweissen und andere dem Zweck dienende Massnahmen untereinander verbunden und isoliert werden.



  Durch zusätzliches Einlegen von dichten und unporösen Folien sind sie vollkommen voneinander getrennt. Dadurch leidet die Saugfähigkeit jedoch nicht, da das einzubringende Medikament leicht durch die seitlichen Poren aufgenommen werden kann.



   Wichtig ist auch die Grösse der als Tampon dienenden Vorrichtung. Die Höhe soll mindestens dem grössten Druchmesser gleich sein, um bei der Einführung, selbst wenn er verrutscht oder verkantet, stets eine gleich gute Abdichtung zu erzielen.



   Durch die Vorrichtung selbst, ganz oder teilweise, sind ein oder mehrere Fäden,   Zwime,    Bänder oder Drähte geführt. Diese Fäden sind an Halteplatten befestigt, die dafür sorgen, dass beim Entfernen der Vorrichtung ein Verkanten oder Verklemmen nicht vorkommen kann. An diesen Platten befindet sich ein sehr langer Faden, der dazu dient, den Tampon mühelos aus der Körperhöhle zu entfernen. Am Ende des Fadens befindet sich aus einem geeigneten Material eine Markierung, welche das Auffinden der Schnur erleichtern soll. Durch bestimmte Kennzeichnungen der Markierung lässt sich  leicht erkennen, um welche Art von Tamponade es sich handelt.



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel in einem Längsschnitt dargestellt.



   Die als Tampon dienende Vorrichtung besteht aus den scheibenartig nebeneinander angeordneten Schichten 1 bis 8 aus bakterienabweisendem Kunstoder Schaumstoff. Die einzelnen porösen Schichten sind durch Klebstoff oder in ähnlicher Weise miteinander verbunden. Der erhärtete Klebstoff bildet eine Isolierschicht 9 zwischen den einzelnen Scheiben. Es können auch dichte unporöse Folien 10 zwischengeschaltet sein. Zusätzliche Halteplatten 11 dienen zur Verhinderung des Verkantens der Vorrichtung beim Einführen in die Körperhöhle 15. An den Halteplatten 11, die vornehmlich an beiden Enden der Vorrichtung vorgesehen sind, sind ein oder mehrere Fäden 12 oder dergleichen befestigt, die durch den ganzen Tampon führen.

   Mindestens an einer Stirnseite der Vorrichtung ist ein langer Faden 13 herausgeführt, der als Handhabe zum Herausnehmen der Vorrichtung aus der Körperhöhle 15 dient, und an seinem freien Ende mit einer Markierung 14 versehen ist.



   Die Schichten 1 bis 8 können in unterschiedlicher Folge verschiedene Grössen und Dicken und können je nach der Anwendungsart auch unterschiedliche Porungen aufweisen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Saugfähige von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere nebeneinander angeordnete saugfähige Scheiben (1 bis 8) teils voneinander durch Isolierschichten (9, 10) getrennt und teils durch Versteifungsplättchen (11) versteift sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die saugfähigen Scheiben unterschiedliche Grössen, Dicken und Porungen aufweisen.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die einzelnen Schichten axial ein oder mehrere Kunststoffäden (12) geführt sind, die mindestens an einer Stirnseite als Handhabe (13) herausgeführt sind.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschichten (9) durch eine Klebstoffschicht gebildet sind.
CH1136361A 1960-10-18 1961-09-29 Saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen CH391966A (de)

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DEM46867A DE1121770B (de) 1960-10-18 1960-10-18 Vorrichtung zum Behandeln, Desinfizieren, Reinigen usw. von Koerperhoehlen

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CH391966A true CH391966A (de) 1965-05-15

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ID=7305728

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CH1136361A CH391966A (de) 1960-10-18 1961-09-29 Saugfähige, von Medikamenten freie Vorrichtung zum Behandeln von Körperhöhlen

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DE (1) DE1121770B (de)
GB (1) GB945000A (de)

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GB945000A (en) 1963-12-18
DE1121770B (de) 1962-01-11

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