CH376751A - Verfahren zum kontinuierlichen Wälfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen Wälfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen

Info

Publication number
CH376751A
CH376751A CH4570457A CH4570457A CH376751A CH 376751 A CH376751 A CH 376751A CH 4570457 A CH4570457 A CH 4570457A CH 4570457 A CH4570457 A CH 4570457A CH 376751 A CH376751 A CH 376751A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
circle
gear
teeth
around
wheel
Prior art date
Application number
CH4570457A
Other languages
English (en)
Inventor
Apitz Gerhard
Original Assignee
Heidenreich & Harbeck Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidenreich & Harbeck Gmbh filed Critical Heidenreich & Harbeck Gmbh
Publication of CH376751A publication Critical patent/CH376751A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F9/00Making gears having teeth curved in their longitudinal direction
    • B23F9/08Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob
    • B23F9/10Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill
    • B23F9/105Making gears having teeth curved in their longitudinal direction by milling, e.g. with helicoidal hob with a face-mill with continuous indexing, i.e. with continuous work rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren zum kontinuierlichen Wälzfräsen von     Kegelrädern    mit in Längsrichtung  wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen    Es soll ein kontinuierliches Wälzfräsverfahren für  in Längsrichtung wenigstens annähernd kreisbogen  förmige Zähne von Kegelrädern entwickelt werden,  die sich nach dem Härten schleifen lassen und so eine  absolut austauschbare Fertigung gewährleisten.  



  Bogenzähne, die heute im kontinuierlichen     Wälz-          fräsverfahren    hergestellt werden, werden nach dem  Härten in der Regel nicht geschliffen,     sondern    werden  satzweise geläppt und sind daher nicht austauschbar.  



  Bogenzähne, die nach dem Fräsen heute geschlif  fen werden können, sind im Wälzteilverfahren gefräste  Kreisbogenzähne, bei dem so oft gewälzt und geteilt  werden muss, wie das herzustellende Rad Zähne be  sitzt. Beim Wälzteilverfahren dringt das Werkzeug  (Messerkopf) in den Radkörper ein und bearbeitet die  erste Zahnlücke. Nach dem Erreichen der vollen  Zahnlückentiefe setzt die Wälzbewegung ein, und das  Zahnprofil (Oktoide) wird gebildet. Nach Auswälzung  des Zahnprofils müssen Werkzeug und Werkstück  ausser Eingriff gebracht werden, damit sich beide in  die Anfangsstellung zurückbewegen können. Bei die  ser Rückdrehung führt nun das Werkstück noch eine  zusätzliche Drehung um eine Teilung aus, damit die  nächste Zahnlücke gefräst werden kann. Es muss also  so oft auf Zahntiefe eingestochen, gewälzt und geteilt  werden, wie das Rad Zähne hat.

   Durch dieses wieder  holte Wälzen und Teilen ergibt sich ein erheblicher  Zeitverlust.  



  Die der Erfindung zugrunde liegende technische  Aufgabe besteht nun darin, im kontinuierlichen     Wälz-          fräsen    Kegelräder mit in Längsrichtung wenigstens an  nähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen zu  erzeugen, bei dem nur einmal gewälzt wird, das lästige  Teilen von Zahn zu Zahn fortfällt und dadurch eine  genaue Teilung und geringe Arbeitszeit erreicht w.     -r-          den.       Die Zahnflanken dieser Bogenzähne müssen sich  nach dem Härten schleifen lassen, damit jeder Härte  vorzug beseitigt, glatte Oberflächen an den Zahn  flanken und hohe Genauigkeit erreicht werden kön  nen, so dass eine gute Geräuscharmut und absolute  Austauschbarkeit gewährleistet sind.  



  Das Schleifen der Zahnflanken setzt eine dazu ge  eignete Bogenform des Zahnes voraus, und hierzu  wird     als    Bogenform der Kreisbogen oder     annähernd     ein Kreisbogen gewählt, der sich hier aber im konti  nuierlichen     Wälzfräsen    von Kegelrädern mit in Längs  richtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen ge  krümmten Zähnen herstellen lassen soll.  



  Die gestellte Aufgabe ist gemäss der Erfindung bei  einem Verfahren zum kontinuierlichen Wälzfräsen  von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens an  nähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen, bei  dem die Bahnen der im Kreise     bewegten    Werkzeug  schneiden die linken bzw.

   rechten Zahnflanken eines  gedachten, mit dem zu schneidenden Rad kämmen  den, als Gegenrad zu diesem anzusehenden Planrad  darstellen und eine Wälzbewegung zwischen diesem  Gegenrad und dem Werkstück stattfindet, dadurch ge  löst worden, dass der Kreis, auf dem die Werkzeug  schneiden bewegt werden, aussen oder innen auf einem  dem Planrad konzentrisch zugeordneten Kreis so ab  rollt, dass beim Abrollen die Werkzeugschneiden in  bezug auf das ruhend gedachte Werkstück     Zykloiden     beschreiben, wobei sich aber das als Planrad anzu  sehende Werkstück derart um seine Achse dreht, dass  die     Zykloiden    wenigstens annähernd zu Kreisbogen  werden.  



  Dieses Verfahren enthält jedoch bei der Anord  nung des zur Anwendung kommenden Messerkopfes  in . der     Planradebene    eine     Einschränkung.    Diese be  steht darin, dass eine grundsätzliche Abhängigkeit von      der Planradzähnezahl vorhanden ist, und wenn keine  besonderen Vorkehrungen getroffen werden, können  Zahnräder immer nur ausgeführt werden, falls sich  dabei eine gerade Planradzähnezahl ergibt, was aber  nur unter gewissen Umständen der Fall ist.  



  Um das gefundene     Verfahren    aber auch für den  Fall, dass sich eine dezimale Planradzähnezahl ergibt,  verwenden zu können, wird der Messerkopf mit der  jenigen Ganzzahl von Messern versehen, die sich als  erste durch Abrundung der dezimalen Zahnradzähne  zahl ergibt. Dabei wird die Winkelgeschwindigkeit  des Planrades mit Bezug auf diejenige des Messer  kopfes in dem Verhältnis der dezimalen zur abge  rundeten Zähnezahl verändert, wodurch in Längs  richtung zykloidenförmig gekrümmte Zähne geschnit  ten werden, die dem Kreisbogen so angenähert sind,  dass sich beim Schleifen genaue Kreisbogen erzeugen  lassen, weil die Abweichung der Zykloide vom Kreis  bogen innerhalb der     Schleifzugabe    liegt.  



  Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeich  nungen, und es zeigen:  Fig. 1 die Entstehung einer Hypozykloide und eines  Kreisbogens beim     Wälzen    eines Kreises auf der  Innenseite des Umfangs eines anderen Kreises,  Fig. 2 die Entstehung eines Kreisbogens bei still  stehendem System S1,  Fig. 3 die Entstehung der Hypozykloide gemäss  der Fig. 1, erzeugt durch den zugehörigen Gegenkreis,  Fig. 4 die Entstehung eines Kreisbogens, erzeugt  durch den zugehörigen Gegenkreis,  Fig. 5 die Entstehung eines Kreisbogens, erzeugt  durch den zugehörigen Gegenkreis in der Endstellung,  Fig. 6 das kontinuierliche Schneiden von Kreis  bogenzähnen,  Fig. 7 das Auswälzen des Zahnprofils,  Fig. 8 die Darstellung des Wälzweges beim Aus  wälzen des Zahns,  Fig. 9 das Verzahnen in der Planradebene,  Fig.

   10 die Erzeugung eines Zykloidenbogens, der  dem Kreisbogen sehr ähnlich ist,  Fig. 11 die Erzeugung eines Zykloidenbogens, der  dem Kreisbogen sehr ähnlich ist, jedoch in einem  anderen Umfang, als es die Fig. 2 zeigt,  Fig. 12 die Verzahnung in der Planradebene bei  um den Winkel ö., zur Planradebene eingeschwenktem  Messerkopf, damit nach der Radmitte zu abnehmende  Zahnhöhen entstehen und  Fig. 13 das Verzahnen in der Radebene des gro  ssen Kegelrades.  



  Wenn der Kreis K1 - Fig. 1 - in dem feststehen  den Kreis K0 abrollt, so dass die Punkte 1, 2, 3 bis 6  des Kreises K1 der Reihe nach in die Punkte 1', 2',  3' bis 6' des Kreises K0 zu liegen kommen, dann be  schreibt der auf dem Kreis K1 angenommene Punkt  P die Hypozykloide P, 1", 2" bis 6". Wird in dem  Punkt P auf dem Kreis K1 ein Werkzeug befestigt,  dann kann dieses Werkzeug in einem Barunterliegen  den und zunächst ebenfalls als feststehend angenom  menen System S, die Hypozykloide einschneiden.  Steht aber System     S,    nicht still, sondern dreht sich    mit dem Steg M1M0 ebenfalls um den Winkel + Wo um  den     Mittelpunkt    Mo nach rechts, dann wird für System  S, die Hypozykloidenbahn aufgehoben, und das Werk  zeug schneidet im System S, den Kreis K1.  



  Der Kreis K1 im System S, und das Werkzeug  haben dabei gleichzeitig die Hypozykloidenbahn  durchlaufen, die sich jetzt nur noch auf den feststehen  den Kreis     KO    bezieht.  



  Die einzelnen Glieder haben sich dabei um fol  gende Winkel gedreht:    Steg M1M0 = + q0 (um Mo)  Kreis K1 = - q71 (um Ml)  Kreis K0 = 0 (um Mo)  System S1 = + 7,0 (um Mo)    Werden in dieser Stellung die einzelnen Glieder  blockiert, so dass sie sich zueinander nicht verstellen  können, und wird das ganze blockierte System um  den Mittelpunkt Mo um den Winkel -p0 nach links  zurückgedreht, dann entsteht folgende Zusatzbewe  gung für die einzelnen Glieder:    Steg M1M0 = -To  Kreis     K,    = 0 (um     Ml)     Kreis K0 = -7o  System S1 = -To    und daraus folgt die Gesamtbewegung nach Fig. 2 zu:

      Steg M1m0 = + % - 1o = 0 (um Mo)  Kreis K, = - p1   0 = -q" (um Ml)  Kreis KO = 0 - po = -(f o (um Mo)  System     Si   <I>= + To -</I><B>PO</B><I>= 0</I> (um Mo)    das heisst, der Kreis     K1    hat eine Drehung um den  Winkel     -q71    um seinen Mittelpunkt     Ml    nach links, der  Kreis     K,    eine Drehung um den Winkel     -(po   <U>um</U> sei  nen Mittelpunkt Mo nach links, der Steg     M1Mo    und  System     S,    haben keine Drehung um Mo ausgeführt.  



  Das Werkzeug im Punkt P auf dem Kreis     K1    hat  dabei im System     S,    den linken Halbkreis des Kreises       K1    geschnitten.  



  Werden auf dem Kreis     K,    mehrere Werkzeuge  hintereinander angebracht, dann schneiden alle diese  Werkzeuge ein und denselben Kreis     K1,    weil System       Si    keine Bewegung ausführt. Soll nun ein zweiter  Kreis     K,,    der im Teilungsabstand von dem ersten  entfernt liegt, geschnitten werden, dann muss das  Werkzeug zurückgezogen und System     Si    um eine       Teilung    weiterbewegt werden. Dies ist also das Teil  verfahren, nach dem heute     Kreisbogenzähne    herge  stellt werden.

      Nun kann aber die in     Fig.    1 dargestellte     Hypo-          zykloide    auch durch einen zweiten Kreis erzeugt  werden.  



  Wenn z. B. in     Fig.    3 der Kreis     K,    in dem zunächst  feststehend gedachten Kreis     K,    so abrollt, dass die  einzelnen Punkte 1, 2, 3 bis 6 des Kreises KZ der       Reihe    nach in die Punkte 1', 2', 3' bis 6' des Kreises       K,    zu liegen kommen, dann beschreibt ein auf dem      Kreis K2 angenommener Punkt P die gleiche Hypo  zykloide P, l", 2" bis 6" wie der Punkt P in Fig. 1.  



  Dabei dreht sich der Kreis K, um seinen Mittel  punkt M, um den Winkel + p2 nach rechts und der  Mittelpunkt M2 und der Steg M2M0 haben um den  Mittelpunkt Mo eine Bewegung um den Winkel -9p,  nach links ausgeführt, so d<U>ass der</U> Mittelpunkt M2 in  M_' und der Steg M2M0 in M2M0 zu liegen kommen.  



  Der Kreis K, wird als Gegenkreis zum Kreis     K,     bezeichnet. Wird auf dem Kreis     K2    im Punkt P ein  Werkzeug befestigt - Fig. 4 - dann wird dieses Werk  zeug die Hypozykloidenbahn von Punkt P bis 6"  durchlaufen, wenn der Kreis KZ in dem feststehenden  Kreis     K"    so abrollt, dass die einzelnen Punkte 1, 2, 3  bis 6 des Kreises K., der Reihe nach in den Punkten  1', 2', 3' bis 6' des Kreises     K"    zu liegen kommen.

    Dreht sich dabei gleichzeitig ein darunterliegendes  System S1 mit dem darauf gestrichelt vorgezeichneten  Kreis K1 um den Winkel + 9p, um den Mittelpunkt       M"    nach rechts, dann durchläuft dieser auf System  S1 vorgezeichnete Kreis K, die Zykloidenbahn jeweils  in den Punkten, in denen sich gerade das Werkzeug  befindet. Das Werkzeug und der herzustellende Kreis  K1 durchlaufen also die Zykloidenbahn gleichzeitig,  folglich schneidet das Werkzeug im System     S,    den  Kreis K1.

   Dabei haben sich die einzelnen Glieder  um folgende Winkel gedreht:    Steg M2M0 = - 9p" (um M")  Kreis<I>K,</I> =     +        (P2    (um     M2)     Kreis     K"    = 0 (um     M")     System     S,    = +     g-),    (um     M")       Werden die einzelnen Glieder blockiert, so dass sie sich  untereinander nicht verstellen können, und wird die  ses blockierte System um den Mittelpunkt     M"    um den  <U>Win</U>kel +     (1,"    nach rechts gedreht, dann steht der Steg  M2M0 wieder in seiner Ausgangsstellung - Fig. 5   und die einzelnen Glieder haben folgende Zusatzbewe  gung ausgeführt:

      Steg M2M0 = + m" (um M")  Kreis K, = 0 (um     M2)     Kreis     K"   <I>= +</I>     (PO    (um     M(,)     System S1 = + (PO (um M")    Daraus ergibt sich die Gesamtumdrehung der Glieder  nach Fig. 5 zu:

      Steg M2M0 = - (p" + cp" = 0 (um M")  Kreis K2 = + 992   0 = + p, (um M2)  Kreis K" = 0 + (p" = + ,p" (um M")  System S1 = + T, + 990 = 99, + r0 (um M")    Aus Fig. 5 geht hervor, dass der Winkel  W, + P,) = + T2 ist,  das heisst, wenn sich der Kreis     K2    mit dem im Punkt P  befestigten Werkzeug mit der Winkelgeschwindigkeit       (,),    um seinen Mittelpunkt M, und System     S,    mit der  Winkelgeschwindigkeit (2 um seinen Mittelpunkt M"    um den Winkel +     99,    (nach rechts) drehen, dann  schneidet dabei das Werkzeug im System     S,    den Kreis  K1.

   Die Winkelgeschwindigkeit (o. des Kreises K2 und  die Winkelgeschwindigkeit     (i),    des Systems     S,    sind  gleich gross. Der Kreis     K"    mit der an ihm     befestigten     Zykloide hat sich dabei mit der Winkelgeschwindig  keit     o)"    um seinen Mittelpunkt     Mo    um den Winkel       +,p,    rechtsherum gedreht.  



  Werden nun mehrere Werkzeuge, die in     einem     gleichmässigen Teilungsabstand voneinander entfernt  liegen, am Umfang des Kreises K2 angebracht (Fig. 6),  dann schneiden diese Werkzeuge im System     S,    Kreise  K1, die auch in einem bestimmten Teilungsabstand  nebeneinanderliegen. Die Kreise K, werden also im  System     S,    in einem kontinuierlichen Verfahren her  gestellt. Die Drehbewegungen des Kreises     K2    und das  System S1 sind in Fig. 6 linksdrehend angenommen,  damit die Werkzeuge von innen nach aussen schneiden.

    Dreht sich der Werkzeugkreis     K2    mit der Winkel  geschwindigkeit     w2    um seinen Mittelpunkt     M2    links  herum, dann dreht sich auch System     S,    mit der Win  kelgeschwindigkeit     (i),    um seinen Mittelpunkt     M"    nach  links. Die Winkelgeschwindigkeiten w, und w2 sind  gleich gross. Der Kreis     K"    führt dabei eine Bewegung  um     M"    nach links mit der Winkelgeschwindigkeit     m"     aus.  



  Man kann auch sagen: Dreht sich der  Kreis     K2    um seinen Mittelpunkt um den Win  kel     -p2    nach links, dann dreht sich auch  System S1 um seinen Mittelpunkt M" um den Winkel       -q9,    nach links. Der Kreis     K"    hat dabei eine Drehung  um seinen Mittelpunkt M" um den Winkel -9p" nach  links ausgeführt.  



  Bisher wurde nur gezeigt, wie sich die nach Kreis  bogen gekrümmte Flankenlinie längs der Zahnbreite  kontinuierlich schneiden lässt. Damit ist aber das Zahn  profil (z. B. Oktoise) noch nicht erzeugt. Damit das  Zahnprofil entsteht, muss der     Wälzkörper    mit dem  darauf     befestigten    Messerkopf noch eine zusätzliche  Wälzbewegung um die Wälzkörperachse (Fig. 7a) aus  führen. In     Fig.    7a ist das Rad im Schnitt gezeichnet  und die Lage des Messerkopfes und des     Wälzkörpers     wiedergegeben.     Fig.    7b zeigt den     Wälzweg,    der zum       Auswälzen    z. B. des rechten äusseren Zahnprofils not  wendig ist.

   Bei Wälzbeginn schneidet das Messer  im Zahnkopf, und während des     Wälzvorganges    wer  den die anderen Profilpartien bearbeitet.  



  Aus     Fig.    8 ist der Wälzweg, der zum Auswählen  der rechten Zahnflanke erforderlich ist, zu ersehen.  Der Messerkopf     K2    beginnt in der ausgezogen ge  zeichneten Stellung 1 im Punkt     Pi    das innere     Profil     zu bearbeiten. Nun wird der<U>Mess</U>erkopf     K2    durch  den Wälzkörper im Abstand     M.M"    um den Mittel  punkt     M"    rechtsherum bewegt. In der Stellung 2 be  ginnt im Punkt     P.,    der Messerkopf das äussere Profil  zu schneiden.

   In der Stellung 3 ist im Punkt     Pi'    das  innere Profil     ausgewälzt.    In der Stellung 4 ist im       Punkt        P.,'    die gesamte     Wälzung    für die rechte Flanke  beendet.      Dabei hat sich der Messerkopf K, im Abstand  M2M0 um den Mittelpunkt MO um den Winkel p  nach rechts bewegt.  



  Zum Auswälzen der linken Flanke ist der gleiche  Wälzweg erforderlich, jedoch liegen beide um eine  halbe Teilung zueinander versetzt, so dass der gesamte  Wälzwinkel etwas grösser als pw ist. Diese zusätzliche  Wälzbewegung muss bei der Radgeschwindigkeit be  rücksichtigt Werden.  



  Allgemein wird nun eine Kegelradverzahnung auf  die Planradebene bezogen, das heisst, in dieser Plan  radebene sollen sich die Flankenlinien und die Teilun  gen von Rad und Gegenrad decken. Dieses ist der  Fall, wenn beim Verzahnen die Teilkegelmantellinien  der Räder und die Messerköpfe in der Planradebene  liegen, wie es z. B. die Fig. 9 zeigt. Die Planradebene  ist in der Fig. 9 durch die Linie A-A dargestellt. B1  stellt den Wälzkörper und Messerkopf beim Verzah  nen des kleinen Kegelrades und B, den Wälzkörper  sowie den Messerkopf beim Verzahnen des grossen  Kegelrades dar.  



  Aus der Fig. 9 ist die Lage der Räder, der Messer  köpfe und der     Wälzkörper    zu ersehen. Die Achsmitten  der Räder sind zur Planradebene um die Teilkegel  winkel d1 bzw. ö2 geneigt, dadurch liegen die Teil  kegelmantellinien der Räder in der Planradebene.  Beim Verzahnen des untenliegenden grossen Rades ist  der obenliegende Wälzkörper mit dem obenliegenden  Messerkopf massgebend. Beim Verzahnen des oben  liegenden kleinen Kegelrades darf nur der untenlie  gende Wälzkörper mit dem untenliegenden Messer  kopf betrachtet werden.  



  Da bei der kontinuierlichen Erzeugung von Kreis  bogen die Winkelgeschwindigkeiten des Messerkopfes  und des Planrades gleich gross sind, ist die Anzahl der  Messer von der Zähnezahl des Planrades abhängig.  Die Zähnezahl Zp des Planrades bestimmt sich aus:  
EMI0004.0001     
    worin Z = Zähnezahl und (5 = Teilkegelwinkel des  zu schneidenden Rades bedeuten.  



  Ist z. B. die Planradzähnezahl Zp = 50, dann muss  der Messerkopf mit 50 Messern versehen werden, die  in einem gleichmässigen Teilungsabstand voneinander  entfernt angebracht werden.  



  Hat der Messerkopf eine Umdrehung von 360   ausgeführt, dann hat sich auch das Planrad um 360   gedreht, da die Winkelgeschwindigkeiten von Messer  kopf und Planrad gleich gross sind. Die Messer schnei  den dabei in den Radkörper genaue Kreisbogen.  



  Nun ist in den meisten Fällen die Planradzähne  zahl keine ganze, sondern eine dezimale Zahl. Der  Messerkopf kann aber mit dieser dezimalen Messer  zahl nicht versehen werden, weil das letzte Messer die  bereits richtig erzeugten Zähne zerschneiden würde.  Ist die Planradzähnezahl z. B. Zp = 50,8, dann wird  der Messerkopf nicht mit 50,8, sondern mit 51 Mes  sern, die im richtigen Teilungsabstand liegen, ver  sehen. Bei einer Umdrehung des Messerkopfes von    360  (51 Teilungen) muss sich aber auch das Planrad  um 51 Teilungen weiterbewegen, folglich hat es eine  grössere Umdrehung als 360  ausgeführt. Die Winkel  geschwindigkeiten zwischen Messerkopf und Planrad  sind nicht mehr gleich, und es werden Zykloiden ge  schnitten, die aber dem Kreisbogen so angenähert  sind, dass sich beim Schleifen, z.

   B. im Teilverfahren,  genaue Kreisbogen erzeugen lassen, weil die Abwei  chung der Zykloide vom Kreisbogen nur einen Bruch  teil der vorgesehenen Schleifzugabe ausmacht.  



  Aus Fig. 10 ist dieses Ergebnis ersichtlich. Wenn  sich der Kreis     K,,    mit der Winkelgeschwindigkeit     (")z     um den Winkel     -'-   <B>992</B> rechtsherum um seinen Mittel  punkt M2 dreht und der Kreis KO in gleicher Zeit eine  Bewegung mit der Winkelgeschwindigkeit w0 um den  Winkel + p0 um seinen Mittelpunkt Mo rechtsherum  ausführt, dann hat dabei ein im Punkt P auf dem Kreis  K2 befestigtes Messer den Zykloidenbogen POP' ge  schnitten.  



  Würde der Kreis K0 dabei nicht eine Bewegung  um den Winkel + p0, sondern um den Winkel + T2  ausführen, dann hätte das Messer den Kreisbogen K1  erzeugt.  



  In der Fig. 11 hat sich der Kreis K2 um den Win  kel +     T2    = l80  um seinen Mittelpunkt     M2    rechts  herum gedreht. Der Kreis K0 hat dabei in gleicher Zeit  eine Bewegung um den Winkel<I>+</I>     99,   <I>></I> l80  ausge  führt. Das im Punkt P auf dem Kreis K., befestigte  Messer ist nach P' gelangt und hat dabei die Zykloide  POP' erzeugt.  



  Würde der Kreis KO auch nur eine Drehung um  den Winkel +     (p2    =     180     ausführen, hätte sich der  Kreis K1 ergeben. Der Abstand POP" auf dem Kreis  K0 in den Fig. 10 und 11 ist aus zeichnerischen  Gründen relativ gross angenommen worden. In Wirk  lichkeit ist dieser Abstand viel geringer, und die  Zykloide ist noch mehr dem Kreis K1 ähnlich. Der  Vorteil gegenüber dem bisher Bekannten liegt darin,  dass diese dem Kreis sehr ähnlichen Zykloiden sehr  schnell erzeugt werden können, weil bei einer     Messer-          kopfurndrehung    jedes Messer die im Teilungsabstand  daneben liegende Zykloide erzeugt.  



  Die Messerköpfe können auch zur Planradebene  um einen Winkel     d,    nach innen geneigt werden, wie es  die Fig. 12 zeigt. Es entstehen dann Zähne mit nach  der Radmitte zu abnehmender Zahnhöhe.  



  Die zu verzahnenden Räder und die     Wälzkörper     bleiben dabei in der gleichen Lage wie in der     Fig.    9.  Es ist nicht unbedingt notwendig, dass beim Ver  zahnen die     Planradebene    der Räder mit der Plan  radebene der Verzahnungsmaschine, wie es in den       Fig.    9 und 12 angenommen worden ist, zusammen  fallen muss. Das Verzahnen kann auch so vorgenom  men werden, dass die     Planradebene    der Räder zur       Planradebene    der Maschine z. B. um einen Winkel     81     geneigt ist     (Fig.    13). Bei dieser Einstellung wird auch  die Lage der Radkörper verändert.

   Die Achse der  grossen Räder fällt mit der     Wälzkörpermitte    zusam  men, und die Achse des kleinen Kegelrades liegt z. B.      senkrecht dazu, genau parallel zur Planradebene A-_A  der Maschine. Die Teilkegelmantellinien der Räder  liegen nicht mehr in der Planradebene der Maschine,  sondern sind z. B. um den Winkel     ö1    zu dieser ge  neigt.  



  Beim Verzahnen des grossen Rades wird der  Messerkopf um den Winkel     ö1    nach innen, beim Ver  zahnen des kleinen Kegelrades um den Winkel     b,     nach aussen zur Planradebene der Maschine ge  schwenkt.  



  Dadurch ist die Anzahl der Messer des Messer  kopfes nicht mehr von der Planradzähnezahl, sondern  von der zu schneidenden Zähnezahl des Rades ab  hängig, und es werden in jedem Fall genaue Kreis  bogen geschnitten. Die Zahnform ist bei Einstellung  nach der Fig.13 keine genaue Oktoide, sondern  weicht von dieser ab. Das grosse Rad erhält hier die  gerade Zahnform, die bei Einstellung nach der Fig. 9  nur ein Planrad aufweisen würde, dagegen ist die  Zahnform des kleinen Rades stärker gekrümmt.  



  Das erläuterte Verfahren gemäss der     Erfindung     eignet sich für die Massenherstellung von Kegelrädern,  die z. B. im Maschinen- und Fahrzeugbau verwendet  werden.  



  Der technische Fortschritt liegt in folgendem:  1. Kreisbogenzähne können im schnellen kontinuier  lichen Wälzfräsverfahren hergestellt werden.  



  2. Die Verzahnungszeit kann äusserst gering sein, da  jedes Messer des Messerkopfes die nächstfolgende  Zahnlücke bearbeitet.  



  3. Gehärtete Räder können geschliffen werden und  damit wird hohe Genauigkeit, gute Geräuscharmut  und absolute Austauschbarkeit gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum kontinuierlichen Wälzfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens an- nähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen, bei dem die Bahnen der im Kreise bewegten Werkzeug schneiden die linken bzw. rechten Zahnflanken eines gedachten, mit dem zu schneidenden Rad kämmen den, als Gegenrad zu diesem anzusehenden Planrad darstellen und eine Wälzbewegung zwischen diesem Gegenrad und dem Werkstück stattfindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreis (K2), auf dem die Werkzeugschneiden bewegt werden, aussen oder innen auf einem dem Planrad (S1) konzentrisch zugeord neten Kreis (K0) so abrollt, dass beim Abrollen die Werkzeugschneiden in bezug auf das ruhend gedachte Werkstück Zykloiden beschreiben, wobei sich aber das als Planrad (S1)
    anzusehende Werkstück derart um seine Achse dreht, dass die Zykloiden wenigstens annähernd zu Kreisbogen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, zum Wälz- fräsen von Zahnrädern, deren zugehöriges Planrad eine dezimale Zähnezahl aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Messerkopf mit derjenigen ganzen Zahl von Messern versehen wird, die sich als erste durch Abrunden der dezimalen Zahnradzähnezahl er gibt, und dass die Winkelgeschwindigkeit des Plan rades mit Bezug auf diejenige des Messerkopfes in dem Verhältnis der dezimalen zur abgerundeten Zähnezahl verändert wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlauf ebene der Werkzeugschneiden um den Teilkegelwinkel (dl) eines Rades nach innen oder aussen zur Plan radebene der Maschine geneigt ist, wodurch das Werkzeug von der Planradzähnezahl unabhängig ist (Fig. 13).
CH4570457A 1956-05-07 1957-05-03 Verfahren zum kontinuierlichen Wälfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen CH376751A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH26983A DE1097787B (de) 1956-05-07 1956-05-07 Verfahren zum kontinuierlichen Verzahnen von Kegelraedern mit in Laengsrichtung kreisbogenfoermigen Zaehnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH376751A true CH376751A (de) 1964-04-15

Family

ID=7150445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH4570457A CH376751A (de) 1956-05-07 1957-05-03 Verfahren zum kontinuierlichen Wälfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH376751A (de)
DE (1) DE1097787B (de)

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE321993C (de) * 1917-03-08 1920-06-15 Erik Hjalmar Wingqvist Zahnrad
DE692127C (de) * 1936-02-25 1940-06-13 Klingelnberg Soehne Ferd Verfahren zur Bearbeitung der Zahnflanken von Kegelraedern mit laengs gekruemmten Zaehnen unter Verwen Schleifschnecke in Kegelform

Also Published As

Publication number Publication date
DE1097787B (de) 1961-01-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2537615B1 (de) Robustes Verfahren zum Wälzschälen
DE69424049T2 (de) Verfahren zum abrichten einer schraubschnecke
DE69104729T2 (de) Werkzeug zum herstellen von kronrädern, sowie verfahren zur herstellung eines derartigen werkzeuges.
EP0550877B1 (de) Verfahren zum Erzeugen von Hinterlegungen an geraden Innen- oder Aussenverzahnungen von verzahnten Werk-Stücken
EP2570217A1 (de) Semi-Completing Wälzschälverfahren und Vorrichtung mit entsprechendem Wälzschälwerkzeug zum Ausführen eines Semi-Completing Wälzschälverfahrens
DE102015106354A1 (de) Wälzschälverfahren und Schneidwerkzeug zur Erzeugung zumindest teilverrundeter Zahnköpfe
EP2537616B1 (de) Robustes Verfahren zum Wälzschälen und entsprechende Vorrichtung mit Wälzschälwerkzeug
DE4112122C2 (de)
DE2827145A1 (de) Kugelfoermiger waelzfraeser zur herstellung von zahnraedern
EP0046311B2 (de) Verfahren und Messerkopf zum Erzeugen von Zahnrädern mit längsballigen Zähnen
EP0024301B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kegel- und achsversetzten Zahnradpaaren
EP0022586B1 (de) Verfahren zum Balligschleifen von Zahnrädern mit längsgekrümmten Zähnen und Schleifkopf zur Durchführung des Verfahrens
EP0023983B1 (de) Verfahren zum Herstellen von Zahnrädern mit gewälzten Zahnflanken
EP0088879B1 (de) Verfahren zur Gestaltung des Tragbildes an Zahnrädern mit zykloidenförmig gebogenen Zähnen sowie Stirnmesserkopf zur Durchführung des Verfahrens
DE2721164A1 (de) Vorrichtung zum schleifen von spiral- bzw. bogenverzahnten kegelraedern
DE496861C (de) Verfahren zur Herstellung eines Schraubenfraesers, mit welchem nach dem Abwaelz-verfahren gerade oder schraege Zaehne an Kegelraedern geschnitten werden
CH376751A (de) Verfahren zum kontinuierlichen Wälfräsen von Kegelrädern mit in Längsrichtung wenigstens annähernd nach Kreisbogen gekrümmten Zähnen
DE2811932A1 (de) Profilfraeser sowie verfahren zur herstellung eines schraubenrotors
DE869450C (de) Klauenkupplung und Verfahren zum Fraesen der Flanken ihrer Klauen
DE518576C (de) Waelzfraeser zur Herstellung der Verzahnung von Kegelraedern mit geraden oder schraegen Zaehnen in einem einzigen ununterbrochenen Arbeitsgang
DE102020002806A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kronenrads, Fräs- und/oder Schleifanordnung
EP3858528A1 (de) Verfahren zum herstellen einer bikonkaven und bikonvexen kegelradverzahnung
DE487084C (de) Verfahren zur Herstellung von Stirn-, Schrauben- und Schneckenraedern mittels eines kegelfoermigen Fraesers
CH417284A (de) Verfahren und Messerkopfpaar zum längsballigen Verzahnen eines Kegelrad- bzw. Hypoidradpaares mit längsgekrümmten Zähnen
EP0608479A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verzahnungsherstellung