CH375458A - Verfahren und Gerät zum elektrischen Widerstands-Stumpfschweissen - Google Patents

Verfahren und Gerät zum elektrischen Widerstands-Stumpfschweissen

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CH375458A
CH375458A CH6168258A CH6168258A CH375458A CH 375458 A CH375458 A CH 375458A CH 6168258 A CH6168258 A CH 6168258A CH 6168258 A CH6168258 A CH 6168258A CH 375458 A CH375458 A CH 375458A
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CH
Switzerland
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capacitor
welded
welding
movable
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Application number
CH6168258A
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English (en)
Inventor
M De Gaeta Albert
W Klimm Frank
Original Assignee
Emmco Dev Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  Verfahren und Gerät zum elektrischen Widerstands-Stumpfschweissen    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und  auf ein Gerät zum elektrischen Widerstands-Stumpf  schweissen und insbesondere zum endweisen Ver  schweissen von zwei Drähten oder Verschweissen  eines Drahtendes mit einem Teil von grösserem Quer  schnitt.  



  Ziel der Erfindung ist:  die Schaffung eines Schweissverfahrens, mit dem  sehr zufriedenstellende Schweissverbindungen mit ver  hältnismässig niedrigen Spannungen und geringem  Energiebedarf erzielt werden können,  die Schaffung eines elektrischen Schweissgerätes,  das sicherer und einfacher, von geringerem Gewicht  sowie billiger und wirksamer als die bisher im Handel  befindlichen Schweissgeräte ist.  



  Das Verfahren zum elektrischen     Widerstands-          Stumpfschweissen    umfasst die folgenden Verfahrens  stufen: Vorbereiten der Oberflächen der miteinander  zu verschweissenden Teile, so dass sie zueinander im  wesentlichen parallele, in Abstand voneinander ste  hende Schweissflächen erhalten, elektrisch leitendes  Verbinden der zu verschweissenden Teile mit je einer  Seite eines aufgeladenen Kondensators und Bewegen  der zu verschweissenden Teile aufeinander zu, bis sich  die Flächen dieser Teile berühren, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass zumindest einer der zu ver  schweissenden Teile vor dem Verschweissen auf  gerauht wird, so dass beim ersten gegenseitigen Be  rühren der Teile punktweiser Kontakt entsteht,

   und  dass die elektrische Verbindung der zu verschweissen  den Teile mit dem Kondensator über praktisch in  duktanzfreie Leiter erfolgt, wobei der Kondensator  für diesen Zweck zuvor auf eine Spannung bis höch  stens 450 Volt aufgeladen wird.  



  Das Gerät zur Durchführung dieses Verfahrens ist  mit wenigstens einem Halter zum Halten eines der  miteinander zu verschweissenden Teile ausgerüstet,    wobei der Halter beweglich ist, und     Mitteln,    um die  Halter in Richtung aufeinander zu zu bewegen, und  Mitteln zum Laden des Kondensators, und ist dadurch  gekennzeichnet, dass zum Entladen des Kondensators  über die     zum    Verschweissen zusammenstossenden  Teile praktisch induktanzfreie Leiter vorgesehen sind,  um je einen Pol des     Kondensators    mit je einem der  zu verschweissenden Teile zu verbinden.  



  In Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen  werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfin  dungsgegenstände beschrieben, und zwar zeigen:  Fig. 1 eine Draufsicht eines Schweissgerätes,  Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie 2-2 der  Fig. 1,  Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 der  Fig. 1,  Fig.

   4 in schematischer und schaubildlicher Dar  stellung eine der Einspannklemmen zum Halten des  zu verschweissenden Drahtes in ihrer Offenstellung,       Fig.    5 ein Schaltbild der elektrischen     Einrichtung     des Schweissgerätes,       Fig.    6 in schematischer Darstellung und in ver  grössertem Massstab     Endteile    von zwei miteinander zu  verschweissenden Drähten,         Fig.    7 in vergrössertem Massstab eine     Endansicht     eines der Drähte, gesehen nach der Linie 7-7 der       Fig.    6,       Fig.    8 einen Teil im Schnitt nach der Linie 8-8  der     Fig.    7,

         Fig.    9 und 10 Teilansichten, welche das Stumpf  schweissen eines dünneren Drahtes mit einem dickeren  Draht bzw. mit einem Stab darstellen,       Fig.    11 eine Draufsicht einer anderen Ausfüh  rungsform der     Erfindung    zum Verschweissen eines  dünnen Drahtes mit einem     grösseren    Teil, wie in     Fig.    9  und 10 dargestellt,      Fig. 12 einen Längsschnitt nach der Linie 12-12  der Fig. 1.  



  <I>Das Schweissgerät</I>  Bei dem in Fig. 1 bis 4 beispielsweise dargestellten  Schweissgerät werden die miteinander an ihren Enden  zu verschweissenden Drähte 1 und 2 je durch eine  feststehende Einspannklemme 3 bzw. durch eine be  wegliche Einspannklemme 4, welche beide auf einer  Grundplatte 5 angeordnet sind, gehalten. Jede dieser  Einspannklemmen weist eine untere Backe 7, 8, die  auf einem Isolierblock 9, 10 angeordnet ist, sowie  eine obere Backe 11, 12 auf, welche an der unteren  Backe durch ein Scharnier 13, 14 angelenkt ist. Die  Oberseite jeder der unteren Backen 7, 8 ist vorzugs  weise mit einer oder mehreren Querrillen 15, wie in  Fig. 4 gezeigt, versehen, derart, dass sich die Rillen  der beiden Einspannklemmen miteinander in gleicher  Flucht befinden.

   Wenn Drähte von verschiedener  Dicke miteinander verschweisst werden sollen, sind  vorzugsweise     Rillen    15 von verschiedener Grösse zur  Aufnahme der jeweiligen Drähte vorgesehen. Die  obere Backe jeder Einspannklemme ist aus der in  Fig. 4 gezeigten Offenstellung in die in Fig. 1, 2  und 3 gezeigte Schliessstellung schwenkbar und wird  in der Schliessstellung durch eine schnell bedienbare  Verriegelungsvorrichtung 17 (Fig. 4), 18 (Fig. 1) ge  halten, welche, wie gezeigt, ein segmentförmiges Ver  riegelungselement 19, 20 aufweist, das mit Hilfe eines       Handgriffes    21, 22 um einen von der unteren Backe  7, 8 benachbart dem dem Scharnier 13, 14 ent  gegengesetzten Ende nach oben stehenden Schwenk  zapfen 23, 24 schwenkbar ist.

   Das segmentförmige  Verriegelungselement 19, 20 trägt auf seiner Unter  seite einen nach unten abstehenden Vorsprung bzw.  eine Kugel 25, welche auf eine Schrägfläche 27, 28  drückt, die an der Oberseite der oberen Backe 11,  12 an dem dem Scharnier entgegengesetzten Ende  vorgesehen ist. Der zu verschweissende Draht wird in  eine Rille 15 der unteren Backe eingelegt und die obere  Backe 11 in der durch den Pfeil 29 (Fig. 4) an  gegebenen Richtung in ihre Schliessstellung     ver-          schwenkt,    in welcher sie auf der unteren Backe 7  aufliege und den Draht hält.

   Hierauf wird der Hand  griff 22 in der durch den Pfeil 30 angegebenen Rich  tung verschwenkt, so dass die Kugel 25 am     ver-          schwenkbaren    Verriegelungselement 19 an der       Schrägfläche    27 zum Angriff kommt, wodurch die  obere Backe nach unten gedrückt und der Draht  fest zwischen den beiden Backen eingespannt wird.  



  Der die Einspannklemme 3 tragende Isolierblock  9 ist auf der Grundplatte 5 in fester Stellung angeord  net, während die Einspannklemme 4 zur Bewegung  auf die feste Einspannklemme 3 zu bzw. von dieser  weg angeordnet ist. Wie in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt,  erstreckt sich     eine    Achse 32 durch Buchsen 33, 34  in in Flucht miteinander befindlichen Bohrungen in  den Isolierblöcken 9 und 10 der Einspannklemmen.  Der Isolierblock 10 der beweglichen Einspannklemme  4 ist auf der Grundplatte 5 gleitbar und durch einen  Stift 35 am Teil 32 befestigt, der durch die Buchse    33 im Isolierblock 9- und durch eine Hülse 36 axial  gleitbar gelagert ist, welche mit einem Aussengewinde  versehen und in eine Gewindebohrung in einem La  gerbock 37 eingeschraubt ist, der auf der Grundplatte  5 durch Bolzen 38     befestigt    ist.

   Eine zwischen dem  Isolierblock 10 und dem inneren Ende der Gewinde  hülse 36 wirkende Druckfeder 39 hat das Be  streben, die Einspannklemme 4 in Richtung zur festen  Einspannklemme 3 zu drücken. Die durch die Feder  39 ausgeübte Kraft kann dadurch eingestellt werden,  dass die Gewindehülse 36 weiter in den Bock 37  eingeschraubt bzw. aus diesem weiter herausge  schraubt wird, für welchen Zweck die Hülse vorzugs  weise mit einem geeigneten Griff oder einem Schlüs  selansatzende 40 versehen ist. Die Feder 39 ist  durch Buchsen 41 geführt, die im Axialschnitt     !-          förmig    sind und an der die Enden der Feder an  liegen.  



  Die Einspannklemme 4 ist durch die Feder 39  aus einer  gespannten  Stellung, in welcher die Ein  spannklemmen 3 und 4 sich voneinander in Abstand  befinden und die Enden der durch die Einspannklem  men gehaltenen beiden Drähte ebenfalls in Abstand  voneinander gehalten werden, wie in Fig. 1 und 2  dargestellt, in eine Freigabestellung beweglich, in  welcher sich die Enden der beiden Drähte berühren.  Die Einspannklemme 4 wird durch eine Sperrnase 43  lösbar in ihrer gespannten Stellung gehalten, die sich  durch eine Öffnung in der Grundplatte 5 erstreckt  und sich in ihrer Sperrstellung zwischen den     Isolier-          blöcken    9 und 10 der beiden Einspannklemmen be  findet, wodurch diese in Abstand voneinander gehal  ten werden.

   Von der Sperrnase 43 erstreckt sich durch  eine Öffnung in einem U-förmigen Bügel 45 ein Stift  44 nach aussen, der an seinem äusseren Ende mit  einem Gewinde versehen ist. Zwischen dem Bügel 45  und einem Bund 43' an der Sperrnase 43 wirkt eine  Druckfeder 46, durch welche die Sperrnase in ihre  innere oder Sperrstellung gedrückt wird. Die Sperr  nase ist zur Freigabe der beweglichen Einspann  klemme mit Hilfe eines Auslösehebels 47 (Fig. 3)  zurückziehbar, der an einem an der Grundplatte 5  befestigten Arm 48 angelenkt ist, dessen eines Ende  mit dem Sperrnasenstift 44 durch eine Unterleg  scheibe 49 und Muttern 50 verbunden ist.

   Durch eine  Bewegung des äusseren Endes des Auslösehebels 47  in Richtung des Pfeils 51 wird die Sperrnase 43 zu  rückgezogen, wodurch die     Einspannklemme    4 zur Be  wegung in Richtung zur     Einspannklemme    3 unter der  Wirkung der Feder 39 freigegeben wird. Wenn die       Einspannklemme    4 nachfolgend entgegen der Kraft  der Feder 39 zurückgezogen wird, springt die Sperr  nase 43 nach     innen    in ihre Sperrstellung, wodurch die       Einspannklemme    in ihrer gespannten Stellung ge  halten wird.  



  Die     Einspannklemme    4 kann durch beliebige ge  eignete Mittel in ihre gespannte Stellung bewegt wer  den, beispielsweise durch einen Knopf 53 am äusseren  Ende der Achse 32. Bei der in     Fig.    1 bis 3 dargestell  ten Ausführungsform der Erfindung ist jedoch eine      Kraftverstärkungseinrichtung vorgesehen, um die Ein  spannklemme 4 rasch und leicht in ihre gespannte  Stellung bewegen zu können. Eine in Lagerböcken 55  drehbar gelagerte Welle trägt einen Exzenternocken  56, der mit einer Rolle 57 zusammenwirkt, welche  am inneren Ende der die bewegliche Einspannklemme  4 tragenden Achse 32 angeordnet ist und durch den  diese und die an diesem befestigte Einspannklemme 4  in Richtung des Pfeils 58 (Fig. 2) bewegt werden. Die.  Welle 54 kann beispielsweise durch ein Handrad 59  gedreht werden.  



  Die elektrische Einrichtung des Schweissgerätes  ist in Fig. 5 gezeigt und umfasst einen Kondensator  60, Mittel zur Aufladung des Kondensators und Mittel  zur Verbindung des Kondensators mit den die Drähte  1 und 2 haltenden Einspannklemmen 3 und 4, so dass  der Kondensator durch die Drähte entladen wird,  wenn diese miteinander in     Berührung    gebracht wer  den. Für das Laden des Kondensators 60 ist ein  Transformator 61 vorgesehen, dessen Primärwicklung  über einen Spannungsteiler 62, Leitungen 63 und 64,  eine     Sicherung    65 und einen Ein- und Ausschalter 66  mit einer geeigneten Wechselstromquelle 67, beispiels  weise mit einer Netzleitung von 110 Volt und 60  Perioden verbunden ist. Eine zwischen die Leitungen  63 und 64 geschaltete Signallampe 68 zeigt an, dass  das Gerät eingeschaltet ist.

   Die Sekundärwicklung des  Transformators 61 ist     mit    dem Kondensator 60 über  einen Gleichrichter 69, einen Widerstand 70 und die  Kontakte eines Umschaltrelais 71 verbunden. Die Ele  mente der Schaltung, insbesondere der Transformator  61 und der Spannungsteiler 62, sind so gewählt, dass  der Kondensator 60 mit einer verhältnismässig nied  rigen Spannung, vorzugsweise von etwa 440 Volt, die  durch den Spannungsteiler 62 verändert werden kann,  aufgeladen wird. Dies ermöglicht die Verwendung bil  liger Niederspannungskondensatoren, beispielsweise  die im Handel erhältlichen Elektrolytkondensatoren.  Die Kapazität des Kondensators 60 ist entsprechend  dem Dickenbereich der miteinander zu verschwei  ssenden Drähte gewählt.

   Es wurde festgestellt, dass  ein Kondensator, der für 400 Volt und 1200 Mikro  farad bemessen ist, zum Verschweissen von Drähten  mit einem Durchmesser von 2,032 mm     ausreicht.     Wenn dickere Drähte verschweisst werden sollen,  kann ein grösserer Kondensator zur Lieferung der für  den Schweissvorgang erforderlichen Energiemenge  verwendet werden. Wegen des hohen Wirkungsgrades  des Verfahrens ist es jedoch möglich, einen     kleineren     Kondensator als bei den bisher bekannten Verfahren  zu benutzen. Der Kondensator 60 kann statt aus einer  Einheit gegebenenfalls aus. mehreren Einheiten be  stehen.  



  Die entgegengesetzten Klemmen des     Konden-          sators    60 sind über Leitungen 72 und. 73 mit den die  Drähte 1 und 2 haltenden. Einspannklemmen 3 und 4  verbunden, wobei die Leitung 73 mit dem Konden  sator über die Kontakte des Relais 71 verbunden  ist. Wenn- sich das Relais in. der in Fig. 5 gezeigten  Stellung befindet, ist der Kondensator 60 mit den    Einspannklemmen 3 und 4 verbunden. Wenn sich das  Relais 71 in der entgegengesetzten Stellung befindet,  ist der Kondensator 60 über den Gleichrichter 69 mit  der Sekundärwicklung des Transformators 61 zur  Aufladung des Kondensators verbunden.  



  Die Verbindungen vom Kondensator zu den Ein  spannklemmen 3 und 4 sind praktisch induktionsfrei  und haben einen möglichst geringen Widerstand, ohne  dass jedoch übermässig dicke Leiter verwendet werden.  Die Kontakte des Relais 71 haben eine hohe Strom  belastbarkeit und einen geringen Widerstand, so dass  sie während der Entladung des Kondensators über die  Drähte 1 und 2, wenn diese miteinander in Berührung  gebracht werden, einen hohen Augenblicksstrom füh  ren können.  



  Das Relais 71 wird durch ein elektrisch verrie  gelndes Umschaltrelais 74 mit zwei entgegengesetzt  angeordneten Wicklungen 75 und 76 gesteuert. Wenn  die Wicklung 75 durch das Schliessen des Ladeschal  ters 77, der vorzugsweise ein von Hand bedienbarer  Druckknopfschalter ist, erregt wird, wird der beweg  liche Kontakt des Relais 74 in die Stellung bewegt,  die der in. Fig. 5 gezeigten entgegengesetzt ist, wobei  die Wicklung des Relais 71 stromlos wird, so dass  der bewegliche Kontakt des Relais 71 sich     in    seine  linke     Stellung    bewegt und dabei den Ladestromkreis  des Kondensators 60 schliesst. Eine an die Stromver  sorgung angeschlossene Lampe 78 zeigt an, wenn der  Kondensator 60 aufgeladen wird.

   Wenn die Wicklung  76 des Relais 74 durch das Schliessen eines      Schweiss -          Schalters    80 erregt wird, wird der bewegliche Kon  takt des Relais 74 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung  gebracht, so dass die Wicklung des Relais 71 erregt  wird, wodurch dessen beweglicher Kontakt in seine  rechte Stellung bewegt wird. Hierdurch wird der Kon  densator 60 vom Ladestromkreis abgeschaltet und  werden die die miteinander zu verschweissenden  Drähte haltenden Einspannklemmen 3 und 4 mit dem  Kondensator verbunden.

   Der Schweissschalter 80 kann  ein von Hand bedienbarer Druckknopfschalter sein,       jedoch    ist bei der dargestellten     Ausführungsform,    wie  in Fig.3 gezeigt, ein durch den Auslösehebel 47  für die Freigabe der beweglichen Einspannklemme  4     betätigter    Mikroschalter vorgesehen. Wenn die be  wegliche     Einspannklemme    durch die Betätigung des       Auslösehebels    47 freigegeben wird, wird der Schalter  80- geschlossen, so dass der Kondensator, wie voran  gehend     beschrieben,    mit den     Einspannklemmen    3 und  4 verbunden wird.

   Hierdurch wird die Sicherheit des  Gerätes erhöht, da an den     Einspannklemmen    3 und 4  so lange keine Spannung liegt, bis der     Auslösehebel     47 zur     Durchführung    der     Schweissarbeit    betätigt wird.    Zur weiteren. Erhöhung der Sicherheit des Gerätes  sind Mittel zur Entladung des Kondensators 60 für  den Fall vorgesehen, dass der Ein- und Ausschalter  66 geöffnet oder das Gerät beim Aufladen des Kon  densators. von der Stromversorgung abgeschaltet ist.  An die Stromversorgungsleitungen 63 und 64 ist die  Wicklung eines Ausschaltrelais 82 angeschlossen, so      dass bei eingeschalteter Stromversorgung das Relais  erregt ist und in seiner Offenstellung gehalten wird.

    Wenn die Stromversorgung abgeschaltet wird, schliesst  das Relais 82, wodurch ein Widerstand 83 parallel  zu den Klemmen des Kondensators 60 geschaltet wird,  so dass sich der Kondensator über den Widerstand 83  entlädt. Ferner kann der Kondensator, da das Relais  71 stromlos ist, nicht mit den Einspannklemmen 3  und 4 verbunden sein.    <I>Das Verfahrensbeispiel</I>  Für das     Stumpfschweissen    von zwei Drähten wer  den die     Endflächen    der Drähte so vorbereitet, dass  sie Oberflächen aufweisen, welche im wesentlichen  parallel sind, jedoch vorspringende Teile haben, die  eine anfängliche Punkteberührung ergeben, wenn die  Teile zusammengebracht werden.

   Die     Endflächen    der  beiden Drähte sollen trotz der Aufrauhung ausrei  chend glatt und ausreichend parallel     zueinander    sein,  so dass sie über ihren ganzen Querschnitt mit einem  Mindestaufwand an Kraft und ohne dass mehr als sehr       kleine    Teile des Materials     geschmolzen    werden, in  innige Berührung     miteinander    gebracht werden kön  nen. Das Schmelzen des Materials     erfordert    Energie,  so dass in dem Masse, in dem mehr Material ge  schmolzen werden muss, der Wirkungsgrad des Ver  fahrens absinkt. Es ist daher zweckmässig, scharfe     V-          förmige    Enden an den Drähten zu vermeiden.

   Ander  seits sollen die     Endflächen    der Drähte ausreichend  rauh sein,     damit    eine     anfängliche    Punktberührung  erhalten wird, wenn die Enden zusammengebracht  werden, wobei unter der Bezeichnung rauh die Ab  weichungen von ebenen parallelen Oberflächen zu  verstehen sind, die anfänglich Punktberührungen er  geben. Die erforderliche Rauhigkeit kann auf ver  schiedene Weise erzielt werden. Wie in Fig. 7 und 8  dargestellt, sind die Endflächen 85 der Drähte 1 und  2 bossiert, so dass sich abwechselnde Erhebungen und  Vertiefungen in waffelförmiger Anordnung ergeben.

    Gegebenenfalls können die Enden des Drahtes mit  Hilfe eines Werkzeuges aufgerauht werden, das eine  Vielzahl von Punkten, wie das in Fig. 8 gezeigte  Drahtende, aufweist, was dadurch geschehen kann,  dass das Werkzeug in Anlage mit der Endfläche des  Drahtes gehalten wird und eine relative Drehung um  eine zur Drahtachse versetzte Achse ausgeführt wird.  Dies ergibt eine Reihe bogenförmiger Kratzer an der       Endfläche    des Drahtes. Ein drittes     Verfahren    be  steht darin, die Drähte mit Flächen zu schneiden,  die zu einer zur Drahtachse senkrechten Ebene gering  fügig geneigt sind, wobei der Neigungswinkel ge  ringer als 5  und vorzugsweise etwa 2  beträgt.

   Wenn  die Drähte zum Schweissen zusammengebracht wer  den, werden sie so gehalten, dass ihre Flächen nicht  ganz parallel     sind,    so dass sie Punktberührung mit  einander haben.  



  Die Rauhigkeit der Endflächen der Drähte soll  etwa 2,5<B>-10-3</B> bis 5 -     10-3    mm im quadratischen  Mittelwert, gemessen durch einen Profilprüfer, be  tragen, wobei ein Wert von etwa 3,8     -10-3    mm vor-    zuziehen ist. Die Tiefe zwischen Erhebungen und  Vertiefungen soll vorzugsweise etwa 0,25 mm betra  gen. Wenn die Flächen zu rauh sind, können die  Drahtenden während der ausserordentlich kurzen  Schweisszeit nicht in eine ausreichend innige Berüh  rung für das Erzielen einer zufriedenstellenden  Schweissverbindung gebracht werden.  



  Die beiden miteinander zu verschweissenden  Drähte, deren     Endflächen    in der beschriebenen Weise  vorbereitet worden sind, werden in die Einspann  klemmen 3 und 4 des in Fig. 2 dargestellten Gerätes  eingespannt, wobei die bewegliche Einspannklemme  durch die Sperrnase 43 in ihrer     gespannten    Lage ge  halten wird, so dass die Drahtenden     einen    bestimmten  Abstand voneinander haben. Dieser Abstand ist so  gewählt, dass sich eine geeignete Annäherungsge  schwindigkeit der Drahtenden ergibt, wenn die beweg  liche Einspannklemme freigegeben wird. Die Ge  schwindigkeit hängt von der durch die Feder 39 aus  geübten Kraft, dem Gewicht, der beweglichen Ein  spannklemme 4 und dem Abstand ab, den die Ein  spannklemme zurücklegen muss, das heisst von dem  Abstand der Drahtenden.

   Wenn die Geschwindigkeit  zu hoch ist, werden die Drahtenden zusammengepresst,  bevor das Metall zur Herstellung einer guten Schweiss  verbindung ausreichend erhitzt ist. Wenn die Ge  schwindigkeit zu niedrig ist, werden die Drahtenden  nicht mit ausreichender Kraft zusammengebracht.  Während zwar ein     Schmelzen    sehr kleiner Teile des  Materials an den Drahtenden stattfindet, werden an  dere Teile der Enden lediglich erweicht, ohne dass  sie     geschmolzen    werden, so dass die Schweissverbin  dung mehr durch eine Art Hammerschweissung als  durch     Abschmelzschweissen    gebildet wird. Die Drähte  sollen mit einer Kraft zusammengebracht werden, die  so gross als möglich ist, ohne dass die Enden dabei  ausgebogen werden oder sich     pilzartig    verformen.

   Die  Geschwindigkeit soll sich daher zur Kapazität des  Kondensators entsprechend der Formel:  
EMI0004.0025     
    verhalten, wobei V die Geschwindigkeit, C die Ka  pazität und k eine Konstante ist. Bei dem in den  Zeichnungen dargestellten Gerät ergibt sich daher:  <B>2</B>  
EMI0004.0026     
    wobei F die Kraft der Feder, S der anfängliche Ab  stand der miteinander zu verschweissenden Teile, W  das Gewicht der beweglichen     Einspannklemrne    und K       /2    ist.  



  eine Konstante ist, die gleich k  Bei in der beschriebenen Weise     aufgerauhten     Drahtenden lässt sich feststellen, dass einwandfreie  Schweissverbindungen bei Aluminiumdraht mit einem  Durchmesser von 2,032 mm bei einer Federkraft von  40,8 kg einer beweglichen Masse von etwa 0,45 kg  und einem anfänglichen     Drahtendenabstand    von  0,9398 mm erzielt werden können. Wenn die Kraft      der Feder verringert wird, ist .es zweckmässig, den  Drahtendenabstand entsprechend zu verringern. Es  hat sich jedoch erwiesen, dass ein grösserer     Abstand     als 0,635 mm nicht zu empfehlen ist.

   Wenn dickere  Drähte verschweisst werden sollen, wird empfohlen,  die Masse der beweglichen Einspannklemmen zu er  höhen und die durch die Feder 39 ausgeübte Kraft  entsprechend zu verstärken, um die Geschwindig  keit im Augenblick der Berührung im wesentlichen  konstant zu halten. Die Masse der beweglichen Ein  spannklemme lässt sich beispielsweise durch aus  tauschbare Knöpfe 53 von verschiedenem Gewicht am  äusseren Ende der Achse 32 (Fig. 1 und 2) ver  ändern.    Nachdem die Drähte 1 und 2 eingespannt worden  sind, wird der Kondensator 60 durch das Drücken des  Ladeschalters 77 aufgeladen. Hierauf wird der Aus  lösehebel 47 betätigt, um den Schweissschalter 80 zu  schliessen, so dass der aufgeladene Kondensator mit  den Einspannklemmen 3 und 4 verbunden wird, und  um die Sperrnase 43 zur Freigabe der beweglichen  Einspannklemme 4 zurückzuziehen.

   Die Einspann  klemme 4 bewegt sich sodann -unter - der Kraft der  Feder 39 mit zunehmender Geschwindigkeit zur festen  Einspannklemme 3. Wenn die Drahtenden mit einer  anfänglichen Punktberührung aneinander zur Anlage  kommen, entlädt sich der Kondensator über die  Drähte. Infolge der ausserordentlich kleinen Fläche  der anfänglichen Berührung ist der Kontaktwider  stand verhältnismässig hoch, so dass sich eine stark  konzentrierte Erhitzung ergibt. Die -nutzbare, im  Schweissbereich wärmeerzeugende Energie kann durch  die folgende Gleichung ausgedrückt werden:       E,   <I>= 12</I>     R,     wobei     E,    die nutzbare Energie am Berührungspunkt  der Drähte, 1 der Strom und     R,_    der Kontaktwider  stand zwischen den Drähten ist.

   Gleichzeitig wird ein  Teil der Energie durch den unvermeidlichen Wider  stand in den Leitungen zwischen dem Kondensator 60  und den Drähten vernichtet. Die vernichtete Energie  kann durch die folgende Gleichung     ausgedrückt    wer  den:  Ed = I2Rd  wobei Ed der Energieverlust, I der Strom und Rd der  Widerstand der Leitungen ist. Bei dem     beschriebenen     Verfahren lässt sich ein hoher Wirkungsgrad erzielen,  wenn ein hohes Verhältnis von Ec/Ed aufrechterhalten  wird.

   Dies kann dadurch erreicht werden, dass Lei  tungen von geringem Widerstand verwendet werden,  um den Wert     Rd    zu     verringern,    und durch eine Wech  selbeziehung zwischen der     Oberflächenvorbereitung     der Drahtenden und der Geschwindigkeit, mit welcher  die Enden     zusammengebracht    werden, um einen -ver  hältnismässig hohen Wert für     R,    zu erzielen.

   Auf diese  Weise werden mehr als     50 !o    der im Kondensator ge  speicherten Energie zur Erhitzung der     Drahtendflä-          chen    während des Schweissvorganges ausgenützt, wo  bei Werte bis zu 80 % erreicht werden können, wenn    auf die richtige Vorbereitung der Drahtenden und  deren Abstand besonderes Augenmerk gerichtet wird.  Wenn die Drahtenden nicht in der richtigen Weise  vorbereitet und im richtigen Abstand voneinander  sind, ist der Prozentsatz der während des Schweiss  vorganges     ausgenutzten    nutzbaren Energie niedriger,  wobei jedoch darauf zu achten ist, dass dieser Pro  zentsatz nicht unter 30% der im Kondensator gespei  cherten Energie abfällt, wenn eine zufriedenstellende  Schweissverbindung hergestellt werden soll.  



  Die bei der     Berührung    der Drahtenden mitein  ander erzeugte Wärme erhitzt und erweicht die Draht  enden und kann sehr kleine Teile des Materials     zum     Schmelzen \bringen. Ein geringes Abschmelzen ist  zweckmässig, wenn leicht oxydierbare Materialien,  beispielsweise Aluminium, verschweisst werden sollen,  da -hierdurch die Oxydschicht aufgebrochen wird.  übermässiges     Abschmelzen    und Versprühen des Ma  terials ergibt .einen Energieverlust und ist zu vermei  den. Da sich die Drähte weiterhin aufeinander zu be  wegen, werden die anfänglichen Berührungspunkte  ausgeflacht oder abgeschmolzen, so dass weitere Flä  chen miteinander in Berührung kommen können.  Hierdurch wird die Gesamtberührungsfläche fort  schreitend vergrössert.

   Dies bedeutet einen Vorteil, da  die Spannung des Kondensators mit zunehmender  Entladung fortschreitend abnimmt. Die zunehmende       Verringerung    :des Kontaktwiderstandes .der =Drähte er  möglicht die Aufrechterhaltung     eines    hohen Strom  wertes     trotz    der abnehmenden Spannung. Da die er  zeugte     Heizwirkung    sich mit dem Quadrat des Stro  mes verändert, ist die     Aufrechterhaltung        eines    hohen  Stromwertes wichtig. In diesem Zusammenhang ist zu  erwähnen, dass die den Kondensator 60 mit den Ein  spannklemmen 3 und -4 verbindenden -Leitungen in  duktionsarm sind, so dass der Stromfluss nicht  ge  drosselt  wird.

   Die -Erhitzung der Drahtenden     nimmt     ihren Fortgang, wenn die     höherliegenden    Flächen ab  geschmolzen oder .erweicht sind und neue Flächen  miteinander in Berührung kommen. Die Geschwindig  keit, mit welcher die Drahtenden zusammengebracht  werden, ist derart, dass in dem     Augenblick,    in wel  chem die Endflächen über ihren     vollen    Bereich erhitzt  sind, diese     gegeneinandergepresst    werden, so dass eine  Art     Hammerschweissvorgang    stattfindet.

   Obwohl das  Erhitzen und das     schliessliche    Zusammenpressen der  Enden     als    ein allmählich fortschreitender Vorgang  beschrieben worden ist, findet dieser innerhalb eines  ausserordentlich kurzen Zeitraumes, das heisst in weni  ger als     0;01    Sekunden und     vorzugsweise    während etwa  0;0.0.03 Sekunden, statt. Diese Zeit ist zu kurz für einen  grösseren Energieverlust durch Strahlung, Leitung  oder Strömung. Hierbei werden zwei wichtige Vor  teile erzielt. Einmal wird der Wirkungsgrad des  Schweissvorganges .erhöht, so dass verhältnismässig  dicke Drähte unter geringem Energieaufwand ver  schweisst werden können.

   Ferner wird die Qualität  der     Schweissverbindung    verbessert, da das Material in  der Nähe der     Schweissflächen    nicht so stark erhitzt  wird, dass nachteilige     Wirkungen    die Folge sein kön-      nen. Die nach diesem Verfahren gemäss Versuchen  hergestellten Schweissverbindungen sind so hoch  wertig, dass ein geschweisster Aluminiumdraht mit  einem Durchmesser von 2,032 mm an der Schweiss  stelle um 180  gebogen und auf einen Durchmesser  von 0,3302 mm ohne     Bruch    ausgezogen werden kann.  Hieraus ergibt sich, dass die Dehnbarkeit in der  Schweisszone aufrechterhalten bleibt und der Wir  kungsgrad der Verbindung ausserordentlich hoch ist.

      <I>Die Schweisspistole</I>  In Fig. 11 und 12 ist eine Schweisspistole gezeigt,  die besonders     zum    Stumpfschweissen eines Drahtes  und eines dickeren Teils geeignet ist. In Fig. 9 ist  beispielsweise ein Draht 102     mit    der     Endfläche    eines  Stabes 101 verschweisst dargestellt, während Fig. 10  einen Draht mit der Seite eines Stabes verschweisst  zeigt. Das in Fig. 11 und 12 dargestellte Gerät ist  in seinem     Aufbau    und in seiner Arbeitsweise dem in  Fig. 1 bis 4 gezeigten ähnlich, so dass einander ent  sprechende Teile mit den gleichen     Bezugsziffern    unter  Addition von 100 bezeichnet sind. Das Gerät besitzt  einen Werkstückanschlag 103, der an dem dickeren  Teil, z.

   B. an dem Stab 101 der Fig. 9, angesetzt  werden kann, und eine bewegliche Einspannklemme  104 für den Draht 102. Der Werkstückanschlag 103  ist an einer mit einem Handgriffteil 106 versehenen  Platte 105 befestigt, während die Einspannklemme  104 in Längsrichtung der Platte 105 beweglich ist.  Die bewegliche Einspannklemme 104 weist eine  untere Backe 108, die auf einem Isolierblock 110  angeordnet ist, und eine obere Backe 112 auf, die an  der untern Backe durch ein Scharnier 114 gelenkt  verbunden ist und in     ihrer    Schliessstellung durch eine  schnell bedienbare Verriegelungsvorrichtung 118 ge  halten wird, die aus einem segmentförmigen Verrie  gelungselement 120 besteht, welches mit Hilfe eines       Handgriffes    122 um einen Schwenkzapfen 124  schwenkbar ist.

   Das Verriegelungselement 120 greift  an einer an der Oberseite der oberen Backe 112 vor  gesehenen Schrägfläche an, um die obere Backe nach  unten zu drücken und in ihrer Lage zu halten, wobei  zwischen den beiden Backen ein Draht eingespannt ist  und die beiden Backen vorzugsweise mit einer     Rille     oder mit mehreren Rillen zur Aufnahme und Halte  rung des Drahtes versehen sind.  



  Die Bauart und Arbeitsweise der beweglichen  Einspannklemme und der dieser zugeordneten Teile  zur Bewegung der Einspannklemme können wie in  Fig. 1 bis 4 dargestellt sein. Bei der Anordnung nach  Fig. 11 und 12 ist die bewegliche Einspannklemme  104 jedoch auf einer Achse 132 gleitbar, welche sich  durch eine Buchse 134 in einer im Isolierblock<B>110</B>  vorgesehenen     Bohrung    erstreckt und an ihrem einen  Ende in einer Bohrung im Werkstückhalter 103 ein  geschrumpft oder in anderer Weise befestigt ist.

   Das  andere Ende der Achse 132 ist in einer     koaxialen     Hülse 136 gleitbar, die ein Aussengewinde     trägt    und in  eine     Gewindebohrung    in einem Befestigungsbock 137  eingeschraubt ist, der sich vom hinteren Endteil der    Platte 105 nach oben erstreckt. Zwischen dem     Iso-          lierblock    110 der Einspannklemme 104 und dem  inneren Ende der Gewindehülse 136 wirkt eine  Druckfeder<B>139.</B> Die durch diese Feder ausgeübte  Kraft kann dadurch eingestellt werden, dass die Hülse  mit Hilfe eines geeigneten Knopfes oder     Handgriffes     140 weiter herein- oder herausgeschraubt wird. Die  Feder 139 ist an ihren Enden durch Buchsen 141  geführt.  



  Die Einspannklemme 104 ist durch die Feder 139  aus ihrer  gespannten  Stellung, in welcher sich die  Vorderseite der Einspannklemme 104 von der Ebene  der Vorderseite des Werkstückhalters 103 nach rück  wärts im Abstand befindet, in eine Freigabestellung  beweglich, in welcher das Ende eines durch die Ein  spannklemme 104 gehaltenen Drahtes an einem  Werkstück, gegen das der Halter 103 gehalten wird,  anliegt. Die Einspannklemme 104 wird durch eine  Sperrnase 143 lösbar in ihrer gespannten Stellung ge  halten. Die Sperrnase 143 erstreckt sich in ihrer  Sperrstellung durch eine Öffnung in der Platte<B>105</B>  und zwischen dem Werkstückhalter 103 und dem  Isolierblock 110. Die Sperrnase 143 ist mit einem  Stielteil 144 versehen, der durch eine Öffnung in  einem Deckel 145 nach aussen ragt, welcher an der  Unterseite der Platte 105 abnehmbar befestigt ist.

    Gegen einen Bund 143' an der Sperrnase wirkt eine       Druckfeder    146, um diese, wie gezeigt, in ihre innere  Stellung zu drücken. Die Sperrnase 143 ist zur Frei  gabe der beweglichen Einspannklemme mit Hilfe eines  Auslösehebels 147 zurückziehbar, der an der Platte  105 bei 148     angelenkt    und mit einer Stange 149 ver  bunden ist, welche eine Absetzung<B>150</B> aufweist, die  mit einer Öffnung am Stielteil 144 der Sperrnase zu  sammenwirkt. Durch eine Bewegung des Auslöse  hebels 147 in Richtung des Pfeils<B>151</B> wird die Sperr  nase 143 zurückgezogen, wodurch die Einspann  klemme 104 zur Bewegung durch die Feder 139 frei  gegeben wird. Eine Feder 152 auf einem Führungs  stift 152' dient zur Rückstellung des     Auslösehebels     in seine normale vordere Lage.

   Obwohl die Anord  nung so getroffen sein kann, dass die Achse 132     gleit-          bar    und mit einem Knopf ähnlich dem Knopf 53 der       Fig.    1 und 2 zum Spannen des Gerätes versehen ist,  hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Einspann  klemme 104 gegen eine geeignete Abstützung zu halten  und am Handgriff 106 nach vorn zu drücken, um  die     Einspannklemme    in ihre gespannte Stellung zu  bewegen, wobei die Sperrnase 143 nach innen federt,  um die     Einspannklemme    zu halten.  



  Für das in     Fig.    11 und 12 dargestellte Gerät ist  die gleiche elektrische Einrichtung, wie sie voran  gehend beschrieben wurde, vorgesehen. Die elektri  schen Bauteile sind vorzugsweise in einem besonderen  kleinen Gehäuse untergebracht und mit dem Schweiss  gerät durch ein biegsames, die erforderlichen Lei  tungen enthaltendes Kabel verbunden. Das beschrie  bene Gerät ist leicht tragbar und einfach in seiner  Anwendung. Ferner ermöglicht die beschriebene An-      ordnung die Verwendung der gleichen elektrischen  Einrichtung auswechselbar sowohl für das in Fig. 1  und 2 gezeigte  Werkbank -Gerät als auch für die in  Fig. 11 und 12 dargestellte Schweisspistole.

   Die in  Fig. 11 und 12 gezeigten Leitungen 172 und 173 ent  sprechen den Leitungen 72 und 73 in Fig. 5, wobei  die Leitung 172 mit einer Klammer 172' zur Ver  bindung mit dem Werkstück versehen und die Leitung  173 mit der beweglichen Einspannklemme 104 ver  bunden ist. Dem Schalter 80 in Fig. 5 entspricht ein  Schalter 180, welcher betätigt wird, um die Relais  wicklungen 76 und 71 zu erregen, so dass der Kon  densator 60 mit den Aussenleitungen 172 und 173 ver  bunden wird. Statt der Betätigung durch einen Aus  lösehebel, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1  bis 4, kann der Schalter 180 als Druckschalter aus  gebildet sein, der auf dem hinteren Oberteil des Hand  griffes 106 in einer Lage angeordnet ist, dass er durch  den Daumen der Bedienungsperson leicht erreichbar  ist.

   Dies ergibt eine zusätzliche Sicherung, da die Be  dienungsperson zum Schweissen sowohl den Druck  knopf des Schalters 180 drücken als auch den Aus  lösehebel 147 anziehen muss. Solange der Schalter  180 nicht geschlossen ist, liegt an den Leitungen 172  und 173 keine Spannung.  



  Die Arbeitsweise des in Fig. 11 und 12 dar  gestellten Gerätes ist im wesentlichen die gleiche wie  die des Gerätes nach Fig. 1 bis 4. Der Draht 102  wird in der Einspannklemme 104 befestigt, die so  eingestellt ist, dass ein bestimmter Abstand zwischen  dem Ende des Drahtes 102 und dem Teil besteht, mit  dem dieser verschweisst werden soll. Zur Herstellung  einer Schweissverhindung presst dann die Bedienungs  person die Pistole fest gegen das Werkstück, drückt  den Druckknopfschalter 180 und zieht am Auslöse  hebel 147. Der Schweissvorgang selbst geht     in    der  gleichen Weise, wie vorangehend beschrieben, vor  sich. Mit Hilfe des     Knopfes    140 und des Handgriffes  106 kann die Pistole sicher und fest gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum elektrischen Widerstands-Stumpf- schweissen, das die folgenden Verfahrensstufen um fasst: Vorbereiten der Oberflächen der miteinander zu verschweissenden Teile, so dass sie zueinander im we sentlichen parallele, in Abstand voneinander stehende Schweissflächen erhalten, elektrisch leitendes Verbin den der zu verschweissenden Teile mit je einer Seite eines aufgeladenen Kondensators und Bewegen der zu verschweissenden Teile aufeinander zu, bis sich die Flächen dieser Teile berühren, dadurch gekennzeich net, dass zumindest einer der zu verschweissenden Teile vor dem Verschweissen aufgerauht wird, so dass beim ersten gegenseitigen Berühren der Teile punktweiser Kontakt entsteht,
    und dass die elektrische Verbindung der zu verschweissenden Teile mit dem Kondensator über praktisch induktanzfreie Leiter erfolgt, wobei der Kondensator für diesen Zweck zuvor auf eine Span nung bis höchstens 450 Volt aufgeladen wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass auf die miteinander zu verschwei ssenden Teile, während sich diese in Abstand vonein ander befinden, eine Kraft ausgeübt wird, die das Bestreben hat, die Teile in Richtung zueinander zu bewegen, die anfänglich gegen eine Bewegung ge halten und dann freigegeben werden, so dass sie sich unter der Wirkung der erwähnten Kraft aufeinander zu bewegen, um die Schweissflächen durch einen einzigen Schlag zusammenzubringen. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander zu verschwei ssenden Teile durch zwei Halter gehalten werden, von denen der eine feststehend und der andere beweglich ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens einer der miteinander zu verschweissenden Teile ein Draht ist und der Abstand der Teile voneinander vor der Freigabe den Durchmesser des Drahtes nicht wesentlich über schreitet. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand der miteinander zu verschweissenden Teile vor der Freigabe etwa 0,254 bis 6,35 mm beträgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die erwähnten Flächen eine Rau higkeit von etwa 2,5 - 10-3 bis 5 - 10-3 mm im qua dratischen Mittelwert haben. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die erwähnten Flächen zueinander geringfügig geneigt sind, wobei der Neigungswinkel etwa 1 bis 5 beträgt. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens 30% der im Konden sator gespeicherten Energie beim Schweissvorgang zur Erhitzung der erwähnten Flächen ausgenutzt wird.
    PATENTANSPRUCH 1I Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, mit wenigstens einem Halter (4, 104) zum Halten einer der miteinander zu verschweissenden Teile, wobei der Halter beweglich ist, und Mitteln, um die Halter in Richtung aufeinander zu zu bewegen, und Mitteln zum Laden des Kondensators, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entladen des Kondensators (60) über die zum Verschweissen zusammenstossenden Teile praktisch induktanzfreie Leiter (72, 73; 172, 173) vorgesehen sind, um je einen Pol des Konden- sators mit je einem der zu verschweissenden Teile zu verbinden. UNTERANSPRÜCHE B.
    Gerät nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem beweglichen Halter ein Gewicht angeordnet ist, um die Geschwindigkeit der Bewegung zu verringern und die Abstützung der Teile gegeneinander zu verstärken. 9. Gerät nach Patentanspruch II, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel zum Bewegen des beweg lichen Halters eine Feder sind. 10. Gerät nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung der durch die Feder ausgeübten Kraft vorgesehen sind. 11. Gerät nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch Schaltmittel, die den Kondensator mit den mit- einander zu verschweissenden Teilen nur bei der Auf hebung einer- Sperre verbinden. 12.
    Gerät nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Halter, die Mittel zum Bewe gen des beweglichen Halters, die Sperrung sowie die Mittel zu deren Aufhebung eine tragbare, mit einem Handgriff versehene Einheit bilden (Fig. 11 und 12).
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