CH375197A - Verfahren und Einrichtung zum Profilieren der in Umfangsrichtung verlaufenden, vorgearbeiteten Schaufelbefestigungsnuten von Turbinenrotoren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Profilieren der in Umfangsrichtung verlaufenden, vorgearbeiteten Schaufelbefestigungsnuten von Turbinenrotoren

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CH375197A
CH375197A CH7989559A CH7989559A CH375197A CH 375197 A CH375197 A CH 375197A CH 7989559 A CH7989559 A CH 7989559A CH 7989559 A CH7989559 A CH 7989559A CH 375197 A CH375197 A CH 375197A
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CH
Switzerland
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profiling
milling
groove
circumferential direction
fastening grooves
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Application number
CH7989559A
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English (en)
Inventor
Dirjitz Hubert
Original Assignee
Elin Union Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/16Working surfaces curved in two directions
    • B23C3/18Working surfaces curved in two directions for shaping screw-propellers, turbine blades, or impellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zurr        Profilieren    der     in        Umfangsrichtung    verlaufenden;  vorgearbeiteten Schaufelbefestigungsnuten von Turbinenrotoren    Zur     Befestigung    von Turbinenschaufeln     dienen        im          allgemeinen    in das Laufrad eingedrehte,     profilierte          Nuten,

      die     an    einer Stelle eine Erweiterung zum Ein  bringen der     Laufschaufeln    und allfälliger Schaufel  zwischenstücke und zur Aufnahme des     Schaufel-          schlosses        besitzen:    Die bisher übliche Herstellung sol  cher     profilierter    Läufernuten     durch    Drehen ist     nicht     nur     sehr    zeitraubend und damit kostspielig, sondern  stellt auch an die Geschicklichkeit des:

   Drehers.     grosse          Anforderungen.    Die     Profilierung    der     Flanken    der  vorgedrehten quadratischen oder rechteckigen Nuten  mittels Formdrehmesser verlangt hohe Genauigkeit,  die     ihrerseits    wieder nur geringe Vorschübe und  geringe     Schnittgeschwindigkeiten        möglich    macht.  Ausserdem     ist    eine Vielzahl von Arbeitsgängen er  forderlich, bis     in:    die Grundhut die     gewünschte    Profi  lierung eingedreht ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein     Verfahren    zum       Profilieren    der in     Umfangsrichtung    verlaufenden, vor  gearbeiteten Schaufelbefestigungsnuten von Turbi  nenrotoren, wobei in     erfindungsgemässer.    Weise, ab  weichend von der bisher üblichen Profilierung durch  Drehen, die     Profilierung    durch Fräsen mit     einem     Profilfräser erfolgt, der senkrecht zum sich drehen  den     Werkstück        angeordnet    ist.  



  An Hand der Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeich  nungen soll das     erfindungsgemässe        Verfahren    und die  zu seiner Durchführung     maschinelle        Einrichtung    nä  her     erläutert    werden.  



  Fig. 1 zeigt die Gesamtanordnung zum Fräsen von  profilierten Läuferumfangsnuten. Hiezu wird der  Turbinenrotor 1 in Lagern 2 drehbar gelagert und  von     einem    Elektromotor 3 über ein     vorzugsweise     stufenlos regelbares Getriebe 4     angetrieben.    über das       stufenlose        Getriebe    4 ist es     möglich,    die     gewünschte     Läuferdrehzahl     und!    damit die erforderliche Vor-    schubgeschwindigkeit einzustellen. Wie in Fig. 1 ge  zeigt,     können    mehrere Nuten     gleichzeitig    über un  abhängig voneinander arbeitende Fräseinheiten profi  liert werden.

   Jede Fräseinheit besteht aus einem  Elektromotor 6 mit Fräserspindel 7 und Fräser 8       und    ist auf     einem    Kreuzsupport 5 gelagert. Durch  Verstellen des Supportes in     Richtung    senkrecht     zur     Läuferachse werden die Fräser 8 in die vorgedrehte,       rechteckige    oder     quadratische    Nut 9 eingeschoben.  Die gewünschte Frästiefe der Profilierung der- Nut  flanken     wird    durch eine     Verstellung    des     Supportes    in  Richtung der     Läuferachse    eingestellt.  



  Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine fertig  gefräste Nut mit dem zugehörigen Profilfräser,     der-          in        diesem    Fall einzackig     ausgebildet    ist.  



  Fig. -3 zeigt ebenfalls einen Querschnitt durch ,eine  fertiggestellte Nut samt zugehörigem Fräser, wobei  der Profilfräser vierzackig ausgebildet ist, so dass  eine Nutflanke bei einer einzigen Läuferdrehung fer  tiggestellt werden kann. Ein Verschieben des Fräsers  8 über den Support 5 in     Richtung    der Turbinen  Läuferachse gestattet, die jeweils andere Nutflanke zu  fräsen.  



  Ein gleichzeitiges Fräsen beider Nutflanken lässt  sich gemäss Fig. 4 erreichen, wenn der Fräser durch  eine örtliche Ausnehmung 10 im Turbinenläufer, die  später zur     Aufnahme        des        Schaufelschlosses    verwen  det     wird,        eingeführt    wird.  



  Es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen wer  den, dass das Einfräsen von Umfangsnuten in zylin  drische Körper mit Fräsern, deren Achse parallel  liegt zur     Zylinderachse    (siehe     US-Patent    Nr. 2776 604)  bzw. auch mit Hilfe von senkrecht zur     Zylinderachse     stehenden Fräsern (siehe  A treatise an milling and       r        dliing        machines ,   <B>3.</B> Ausgabe,<B>1951, C</B>     innati          m#    in±       Milling    Machire Co.,     Fig.    14-32 und 14-27) an sich           bekannt    ist,

   doch handelt es sich in     diesem        Fall    um  die Herstellung     einfacher    (also nicht     profilierter,    das  heisst nicht unterfräster) Umfangsnuten. Bei der     Her-          stellung    der     Befestigungsnuten    für     Turbinenschaufeln          treten        ganz        andere        Probleme    auf, so dass das,

   erfin  dungsgemässe Fräsverfahren für die Nutprofilierung       durch    diese     Literaturstellen    weder     vorweggenommen     noch nahegelegt wird. Die bekannten Fräsverfahren  zur     Herstellung    irgendwelcher, auf     einem    Zylinder  mantel verlaufender, unprofilierter Führungsnuten       sind    ja     keineswegs    ohne     weitere    Überlegungen auf die  Herstellung von der Turbinenschaufelbefestigung die  nenden Rotorumfangsnuten zu übertragen und nur  unter     gewissen        Voraussetzungen,    die aber, wie     die     Anmelderin erkannte,

   für den gegenständlichen     An-          meldungsfall    gegeben sind,     wird    es möglich, von der  Bearbeitung durch     Fräsen:    Gebrauch zu machen. Die  wesentlichste     Voraussetzung    für die     Profilierung    von       Umfangsnuten        durch    Fräsen ist ein     bestimmtes        Ver-          hältnis    der     Durchmesser    der     Schaufelnut    und des  Fräsers, damit die Profilverzerrungen in tragbaren  Grenzen     bleiben.        Ein:

      solches     Durchmesserverhältnis     ist aber bei der Herstellung von     Schaufelnuten    stets  gegeben, wo es sich um Nutdurchmesser von 150 bis  1500 mm und Fräserdurchmesser von 5,5 bis. 40 mm  handelt, wobei die meistverwendeten Fräserdurchmes  ser zwischen 15 und 20 mm liegen.

   Es hat sich ge  zeigt, dass für eine bestimmte Tiefe der Nutflanken  profilierung die Abweichung des bei rotierendem       Läufer        gefrästen    Profils von der     Profilform,    die     sich     beim.

   selben Fräserprofil, aber bei einer geradlinigen  Vorschubbewegung ergeben würde, so gering wird,  dass sie gegenüber den Sitztoleranzen und den     Mate-          rialdeformationen        beim        Einsetzen    der     Schaufeln,          welches    ja     insbesondere    bei einer     Schaufelbefestigung     durch T-Fuss unter Verwendung von Zwischenstücken  mit Vorspannung erfolgt, ausser Betracht bleiben  können. Diese     unvermeidlichen    Abweichungen in der  Profilform lassen sich durch Wahl einer trapezför  migen Profilierung noch weiter verringern.  



  Die Vorteile der erfindungsgemässen Nutprofilie  rung durch Fräsen liegen vor allem in der stark ver  ringerten Bearbeitungszeit. Nach den     Erfahrungen     der Anmelderin gelingt es, durch Übergang von der  Nutprofilierung durch Drehen zur Nutprofilierung  durch Fräsen die Bearbeitungszeit auf etwa 1/s des  vorher     erforderlichen        Zeitaufwandes        herabzusetzen     (wobei die Nutflanken nacheinander bearbeitet wer-    den; bei gleichzeitiger Bearbeitung beider Nutflanken  dürfte das Arbeitszeitverhältnis bei etwa 1 : 10     lie-          gen).    Hiezu kommt noch, dass die erforderlichen:

   Kon  trollen der     Profilform        während    der     Bearbeitung     gleichfalls     weniger    Zeit und auch     weniger    Geschick  lichkeit erfordern., vor     allem,

      weil beim Fräsen nur  die Tiefe des     eingefrästen    Profils gemessen werden  muss und die     Kontrolle    auf     Übereinstimmung    der     Pro-          file    der Nutflanken und des Zwischenstückes auf eine  einfache Kontrolle der Fräser für die Nutprofilierung  und für die Zwischenstücke durch Lehren     hinausläuft     und daher ohne grossen     Aufwand    mit grösster Ge  nauigkeit erfolgen kann. Wenn, wie dies     gleichfalls     möglich ist, beide Nutflanken gleichzeitig bearbeitet  werden, ist überdies in einfachster Weise eine voll  kommene Übereinstimmung der Profile der beiden  Nutflanken gewährleistet.

   Bei der Nutprofilierung  durch Drehen hingegen sind hiefür Rechts- und  Linksmesser erforderlich, die nicht notwendigerweise       vollkommen        gleich        in    ihren Profilen     sind    und nur  bei grosser     Sorgfalt    mit Sicherheit richtig angesetzt  werden.

   Auch handelt es sich bei den in Rede stehen  den Schaufelbefestigungsnuten im allgemeinen um  schmale und tiefe Nuten, so dass für die     Profilierung     der Nutflanken Drehmesser mit langen und dünnen  Hälsen erforderlich sind, die nur allzuleicht abbre  chen, weshalb nur     geringe    Schnittdrücke und Vor  schübe     anwendbar        sind,        während    beim Fräsen die  Beanspruchung des     Werkzeugschaftes        zufolge    der  stabilisierenden Wirkung des sich drehenden     Werk-          zeuges        geringer    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Profilieren der in Umfangsrich tung verlaufenden, vorgearbeiteten Schaufelbefesti- gungsnuben von Turbinenrotoren, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Profilierung durch Fräsen mit Pro filfräser (8) .erfolgt, der senkrecht zum sich drehenden Werkstück angeordnet ist.
    11. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mehrere verstellbare Fräseinheiten (5) mit Profilfrä- s.er (8) in Achsrichtung des Turbinenrotors hinterein ander angeordnet sind.
CH7989559A 1958-11-07 1959-10-27 Verfahren und Einrichtung zum Profilieren der in Umfangsrichtung verlaufenden, vorgearbeiteten Schaufelbefestigungsnuten von Turbinenrotoren CH375197A (de)

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AT773258A AT209670B (de) 1958-11-07 1958-11-07 Einrichtung zur Herstellung von profilierten Nuten bei rotationssymmetrischen Körpern, insbesondere bei Dampf- oder Gasturbinenläufern

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