DE897470C - Laeufer fuer Schleuderverdichter mit diagonalem Stroemungsverlauf - Google Patents

Laeufer fuer Schleuderverdichter mit diagonalem Stroemungsverlauf

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DE897470C
DE897470C DEM2321D DEM0002321D DE897470C DE 897470 C DE897470 C DE 897470C DE M2321 D DEM2321 D DE M2321D DE M0002321 D DEM0002321 D DE M0002321D DE 897470 C DE897470 C DE 897470C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/26Rotors specially for elastic fluids
    • F04D29/28Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps
    • F04D29/284Rotors specially for elastic fluids for centrifugal or helico-centrifugal pumps for radial-flow or helico-centrifugal pumps for compressors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Läufer für Schleuderverdichter mit diagonalem Strömungsverlauf Die Erfindung bezieht sich auf einen Läufer für Schleuderverdichter mit diagonalem Strömungsverlauf, dessen Schaufeln schraubenlinienförmig rückwärts gekrümmt sind. Sie besteht darin, daß sowohl :die Druckseite als auch die iSaugseite eine Schraubung yon gleichmäßiger Steigung aufweisen, wobei die Steigung der druckseitigen iSchaufelfläche um so viel kleiner ist als die iSteigung der saugseitigen Fläche, daß der Schaufelgrat am Eintritt in den Läufer und am Austritt aus demselben mindestens angenähert gleich breit ist.
  • Zweckmäßig weisen die Läuferschaufeln über ihre ganze Länge vom Eintritt bis zum Austritt eine gleichmäßige Grat-breite auf. Bei .bevorzugten Ausführungsformen und insbesondere .bei Läufern für hohe und höchste Umfangsgeschwindigkeiten von goo m/sec und darüber können die Schaufeln in Ebenen senkrecht zur Läuferachse radiale Erstreckung und ein Profil angenähert gleicher Festigkeit aufweisen. Zur Verbesserung der :Strömungsverhältnisse am Läuferaustritt können die Schaufeln am Austrittsende verjüngt sein. Diese Verjüngung erhöht besonders dann die Gleichmäßigkeit der Geschwindigkeitsverteilung über den ;Strömungsquerschnitt, wenn sie auf der Saugseite vorwiegend an der !Spitze und an der Basis und auf der Druckseite vornehmlich in der mittleren Zone der Schaufelhöhe ausgeführt ist. Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und' zwar zeigt Fsg. z einen Läufer in seitlicher Ansicht, Fig. i a eine Detailansicht des austrittsseitigen Schaufelendes, Fig.2 eine zu seiner Herstellung geeignete Profilfräsmaschine .in schematischer (Ansicht teilweise im Schnitt; Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten des Läufers im Querschnitt.
  • Der in Fig. i gezeigte Läufer i besitzt schraubenlinienförmige, - auf seinen Drehsinn A bezogen, rückwärts gekrümmte Schaufeln 2, deren äußere Begrenzungslinien 3 aus den beispielsweise flach konkav verlaufenden Meridiankurven 4 des Läufers i abgeleitet sind. Durch . die Rückwärtskrümmung der Schaufeln :2 wird der Zweck erreicht, die absoluteAustrittsgeschwindigkeit des Fördermediums an der :Stelle 6 herabzusetzen. Dadurch wird verhütet, daß die absolute Austrittsgeschwindigkeit trotz hoher Umfangsgeschwindigkeit des Läufers i an der (Stelle 6 die lokale Schallgeschwindigkeit erreicht, wodurch die Entstehung der :den Wirkungsgrad verschlechternden Machschen (Druckwellen verhindert wird. Die Läuferschaufeln 2 schließen am Eintritt mit der Umfangsrichtung einen Winkel ai von ungefähr 6o° und am Austritt einen Winkel a2 von ungefähr 45° ein.
  • iSowohl :dieDruckseite 7 als auch die Saugseite 8 der Schaufeln 2 - sind als Schraubenflächen ausgebildet, die eine gleichmäßige Steigung aufweisen. Die Steigung der druckseitigen ;Schaufelfläche 7 ist kleiner als diejenige der saugseitigen Schaufelfläche B. Der Unterschied :der Steigungen ist so gewählt, daß die ,Schaufelgratbreite 2' längs der Schaufel, d. h. in Strömungsrichtung vom Eintritt 5 zum :Austritt 6, ungefähr gleich groß ist. Damit lassen sich nicht nur herstellungstechnische, sondern auch festigkeits- und betriebstechnische Vorteile erzielen. iBetriebstechnisch ist es erwünscht, daß ein (Gebläse von bestimmten Abmessungen ohne Wirkungsgradvermiinderung eine möglichst große (Gasmenge verarbeiten kann, d. h. die !Schaufelkanäle sollen möglichst große Querschnittsflächen aufweisen, wofür minimale Schaufelbreiten erforderlich sind. Strömungstechnisch ist es vorteil: haft, eine minimale,Schaufelgratbreite anzustreben, damit die Grenzschichtreibung an der Gehäusewand in niederen Grenzen verbleibt. Festigkeitstechnisch hat eine schmale Schaufelgratbreite den Vorteil, daß bei einer durch Zentrifugalkräfte beanspruchten Schaufel eine um das Mehrfache größere Schaufelbasisbreite zur Verfügung steht, um die Zentrifugalkräfte aufnehmen zu können. Praktisch :darf aber die ISchaufelgrabbreite nicht unter ein gewisses Maß heruntergehen, weil sonst .die Herstellung der Schaufel iSchwierigkeiten verursacht und letztere ferner. bei der Montage und im ,Betriebe leicht verletzlich ist. Diese verschiedenen Forderungen lassen sich gleichzeitig am besten in einer längs der Schaufel ungefähr gleich großen Schaufelgratbreite erfüllen. Der Unterschied der :Steigung der druckseitigen (Schaufelfläche gegenüber der saugseitigen weist je nach dem Verhältnis des Eintrittsdurchmessers zum Austrittsdurchmesser einen Betrag im Bereich von i bis 4°/0 .der Steigungshöhe auf. Bei größeren Durchmesserunterschieden wird dieser prozentuale Betrag größer als bei kleineren Durchmesserunterschieden. Bei einem Verhältnis des Eintrittsdurchmessers zum Austrittsdurchmesser von beispielsweiSe 1 : 2 kann der Unterschied z. B. im Bereich von i biss 2'/o liegen.
  • Die gegenseitige Lage der druckseitigen und der saugseitigen Schraubenfläche an ein und derselben Schaufel e ist derart gewählt, daß (Schaufelquerschnitte senkrecht zur Läuferachse eine radiale Erstreckung aufweisen und somit von den Fliehkräften nur auf Zug, nicht aber auf Biegung beansprucht werden. Zur Verminderung der Beanspruchung weist der Läufer i keine Wellenbohrung auf. Die Welle 9,ist am Läufer i angeflanscht. Am Austritt 6 sind die Schaufeln 2 gemäß Fig. i a verjüngt, und zwar läßt sich eine :gleichmäßige Geschwindigkeitsverteilung der Strömung dadurch erreichen, . daß das Schaufelende beim Austritt auf der Saugseite vorwiegend an der Spitze 36 und an der Basis 37 eine Verjüngung. erhält, während dieselbe. -auf der Druckseite vornehmlich in der mittleren Zone 38 der iSchaufelhöhe vorgenommen wird.
  • Die Profilfräsmaschine gemäß Big. 2 weist eine Grundplatte i i auf, die mit zwei Ständersäulen 12, r3 versehen ist. Die Leitspindel 114 ist im Gleitlager 15 der Ständersäule 12 gelagert und :besitzt ein Schraubengewinde.z_6, welches durch die in der Ständersäule 13 gelagerte Schraubenmutter 17 hindurchführt. Auf der Leitspindel 14 ist das Zahnritzel i8 befestigt und tdie Führungsbüchse i9 angeordnet. Die Getriebe- und Arbeitswelle 20 ist in den Gleitlagern 21 der Ständersäulen:12 und 13 gelagert. Auf der Arbeitswelle 20 ist das mit dem Ritzel 18 kämmende Zahnrad 22 angeordnet und die Verschiebehülse 23 befestigt. An den Hülsen i9 und 23 ist der in Parallelführungsleisten (in der Zeichnung nicht dargestellt) gleitbare Steuerbügel 24 . angeordnet, der mit einer Kopierschablone 25 versehen ist. An der Ständersäule 13 ist der vertikal an der Gleitleiste 35* und horizontal entlang :der (Gleitleiste 35 verschiebbare Spindelstock 26 angeordnet. An diesem sind eine Führungsrolle 27 sowie der Fräsermotor 28 angebracht, welcher den Zapfenfräser- 29 antreibt. Auf der zweiteiligen Welle 20 zwischen der Ständersäule 13 und dem Steuerbügel --4 ist der zu bearbeitende Läuferrohling 3o befestigt.
  • Der Herstellungsvorgang der Schaufelung 31 am Läuferrohling 3o kann mittels der in Fig. 2 dargestellten Profilfräsmaschine folgendermaßen vor sich gehen: -Die Welle i4 befindet sich mit ihrer Schraubenspindel 16 in,der rechtsseitigen (Fig. 2) Ausgangslage. Das Zahnradgetriebe 18, 22, der Steuerbügel 24. und die Welle 2o mit dem an ihr befestigten Läuferrohling 30 sind daher ebenfalls in ihrer rechtsseitigen Endstellung, während die Rolle 27 mit dem Spindelstock 2,6 ihre höchste Lage einnehmen. Dreht sich :die Welle 14, so wird sie sowie das Zahnritzel i$ und die Führungsbüchse i9 durch die Schraubenspindel 16 nach links (Fig. 2) verschoben. Diese axiale Verschiebung wird vom Steuerbügel z4 auf die .Steuerwelle 2o übertragen und ebenfalls vom Zahnrad 22 und vom Läuferrohling 30 ausgeführt. Die. Schaufelsteigung ist gegeben durch die iSteigung der Schraubenspindel 16 sowie durch das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Zahnradgetriebe i8, 22. Eine Änderung der Schaufelsteigung kann somit durch eine Änderung der :Schraubenspindelsteigung oder :des Übersetzungsverhältnisses am Getriebe i$, 22 herbeigeführt werden.
  • Die in axialer Richtung vor sich gehende Verschiebung des Steuerbügels-24 samt der Kopierschablone 25 bewirkt unter Vermittlung der Führungsrolle 7 eine senkrechte Verschiebung des Spindelstockes 26, so daß der Fingerfräser 29 in vertikaler Richtung eine dieser Schablone entsprechende Bewegung ausführt. Durch die Drehung der Welle 14 wird über das Zahnradgetriebe 18, 22 die Welle 20 mit dem Läuferrohling ebenfalls eine Drehbewegung ausführen, wodurch aus letzterem eine schraubenlinienförmige Nut von konstanter Steigung herausgefräst wird. An dem von einem größeren zu einem kleineren Durchmesser ab- nehmenden Läuferrohling zeigt sich, daß in diesem Fall der Winkel, den die Schaufel mit der Umfangsrichtung bildet, von einem Kleinstwert am größten !Durchmesser auf einen größten Wert am kleinsten Durchmesser zunimmt. Zweckmäßig wird das Verhältnis des Vorschubes der Welle 14 zum Drehwinkel der Welle 2o derart gewählt, .däß der Schaufelwinkel gegen die Umfangsrichtung an der Stelle des größten Durchmessers etwa 45° beträgt und auf etwa 6o° an 'Stellen des kleinsten Läuferdurchmessers zunimmt.
  • Räumlich geometrische Überlegungen lassen erkennen, daß für gewisse Durchmesserverhältnisse an der Eintritts- und Austrittsstelle 5, 6 :des Läufers i und für gewisse Meridianverläufe 4 zur Erzielung gleicher tSchaufelgratbreite über .die ganze Schaufellänge ein Versetzen der Fräserachse gegenüber der Läuferachse notwendig ist. Dieser Versatz kann auch vorteilhaft dazu verwendet werden, um das konische Fräserprofil schneidtechnisch günstig zu gestalten, wie dies an Zapfenfräsern mit kleinem Kegelwinkel der Fall ist.
  • Gemäß Fig.3 der Zeichnung wird ein Zapfenfräser 29 verwendet, .dessen doppelter :Kegelwinkel ß etwa 150 beträgt, welcher schneidtechnisch vorteilhafte Bedingungen ergibt. Beim Fräsen der auf die Drehrichtung A des Läufers bezogenen druckseitigen iSchaufelfläche 7 ist die Fräsierachse 32 gegenüber der Läuferachse um einen bestimmten Betrag, z. B. 2o mm bei einem Laufraddurchmesser von 3,0 cm am ,Eintritt und 6o cm am Austritt, in Drehrichtung nach vorn versetzt. Zum Fräsen der saugseitigen Schaufelfläche 8 ist die Fräserachse 32 desselben Fräsers 29 gegenüber der Läuferachse uln einen gleichen Betrag nach rückwärts versetzt.
  • Bei Verzicht auf die Möglichkeit, die Durchmesserverhältnisse am Läufereintritt und -austritt sowie die Meridiankurven des Läufers beliebig, d. h. nach strömungstechnisch und baulich vorteilhaften Gesichtspunkten zu wählen, können die Läuferschaufeln mit ungefähr gleichbleibender Schaufelgratbreite in vereinfachtem Fräserverfahren hergestellt werden. Wie in Fig. 4 dargestellt, erfolgt der Fräsvorgang der druck- und saugseitigen ,Schaufelflächen. 7, 8 ohne Versatz der Fräserachse, indem die Achse 34 des Fräsers 33 auf die Läuferachse gerichtet bleibt. Der doppelte Fräserwinkel y beträgt in diesen Fällen 30° und mehr.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Läufer für Schleuderverdichter mit diagonalem Strömungsverlauf, dessen Schaufeln schraubenlinienförmig rückwärts gekrümmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Druckseite als auch die Saugseite eine Schraubung von gleichmäßiger Steigung aufweisen, wobei die iSteigung der druckseitigen Schaufelfläche um so viel kleiner ist als die Steigung der saugseitigen Fläche, @daß der ,Schaufelgrat am Eintritt in den Läufer und am Austritt aus demselben mindestens angenähert gleich breit ist.
  2. 2. Läufer für Schleuderverdichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @d@aß die Schaufel.gratbreite vom Eintritt zum Austritt über die ganze Schaufellänge mindestens angenähert gleich ist.
  3. 3. Läufer für Schleuderverdichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln in Ebenen senkrecht zur Läuferachse raidiale Erstreckung und ein Profil angenähert gleicher Festigkeit aufweisen.
  4. 4. Läufer für iSchleuderverdichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln am Austrittsende verjüngt sind.
  5. 5. Läufer für Schleuderverdichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung des Schaufelendes beim Austritt auf der Saugseite vorwiegend an der Spitze (36) und der Basis (37) und auf der Druckseite vorrieihmlich in der mittleren Zone der Schaufelhöhe vorgenommen ist.
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Cited By (3)

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