CH374286A - Axialkolbenmaschine - Google Patents

Axialkolbenmaschine

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CH374286A
CH374286A CH7751359A CH7751359A CH374286A CH 374286 A CH374286 A CH 374286A CH 7751359 A CH7751359 A CH 7751359A CH 7751359 A CH7751359 A CH 7751359A CH 374286 A CH374286 A CH 374286A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
gap
cylinder drum
cylinder
drum
control surface
Prior art date
Application number
CH7751359A
Other languages
English (en)
Inventor
Kohler Ludwig
Original Assignee
Lindes Eismaschinen Ag
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Publication date
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Publication of CH374286A publication Critical patent/CH374286A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B3/00Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F01B3/0032Reciprocating-piston machines or engines with cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having rotary cylinder block
    • F01B3/0044Component parts, details, e.g. valves, sealings, lubrication
    • F01B3/0052Cylinder barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


      Axialkolbenmaschine       Bei     Axialkolbenmaschinen,    die eine sich drehende  Zylindertrommel aufweisen, deren     Stirnfläche    mit  einer Steuerfläche     zusammenwirkt,    welche mit Bezug  auf die Zylindertrommel     undrehbar    ist, besteht das  Problem, die     Leckverluste    zu verringern, welche  durch den Spalt zwischen der     Zylindertrommel-Stirn-          fläche    und der Steuerfläche bedingt sind.

   Bisher hier  für angestellte Bemühungen hatten zum Ziele, durch  mechanische oder     hydraulische        Axialbelastung    der       Zylindertrommel    oder der Steuerfläche diese Teile  einander so weit zu nähern, dass der zwischen     ihnen     verbleibende Spalt eine bestimmte Höchstweite nicht  überschreitet, damit die     Leckverluste    nicht zu gross  werden.

   Andere     Bemühungen    betrafen die besondere  Gestaltung der     Steuerfläche    oder der     Zylindertrom-          mel-Stirnfläche    sowie die besondere Lage der darin  befindlichen, das     Druckmittel    führenden Öffnungen,  um auf diese Weise die     Leckverluste    gering zu halten.

    Alle bekannten Bemühungen gingen aber von der  Auffassung aus, dass eine bestimmte Mindestweite  des Spaltes nicht unterschritten werden dürfe, weil  andernfalls an der     Zylindertrommel-Stirnfläche    oder  an der Steuerfläche ein  Brennen  eintritt, als des  sen Ursache vermutet wurde, dass die Spaltweite zu  Null geworden und demzufolge eine metallische Rei  bung eingetreten ist, die zu der das Brennen ver  ursachenden hohen Reibungswärme geführt hat. Da  her hat man bisher -     vornehmlich    durch eine geeig  nete     Axialbelastung    der Zylindertrommel oder der  Steuerfläche sowie durch Massnahmen an ihren La  gern - Vorsorge getroffen, dass eine aus Erfahrungen  gewonnene     Mindestspaltweite    erhalten bleibt.

   Man  hat ferner die Zylindertrommel aus einem Werkstoff  mit guten Laufeigenschaften, nämlich     Bronce,    ge  wählt, damit bei einer unter besonderen Druck-         zuständen    auftretenden metallischen Reibung     mit    der  stählernen     Steuerfläche        zumindest    für     eine    be  schränkte Zeit ein Notlauf möglich ist, bis durch eine       Änderung    in den Belastungszuständen der Spalt wie  der gebildet ist.  



  Im Gegensatz hierzu ist bei der Erfindung von  der Erkenntnis ausgegangen, dass die beobachteten       Brennerscheinungen    nicht notwendigerweise die     me-          tallische    Reibung     zur    Voraussetzung haben, sondern  schon dann auftreten     können,    wenn eine Flüssigkeits  reibung noch besteht, diese aber eine Grössenordnung  annimmt, bei der das Brennen eintritt.  



       Hiervon    ausgehend, besteht das der Erfindung       zugrunde    liegende Problem darin, dass die Spaltweite  auf einen Grenzwert verringert werden soll, bei dem  die aus der Flüssigkeitsreibung auftretende Wärme  gerade noch unter der das Brennen     herbeiführenden     Grössenordnung bleibt. Gemäss der     Erfindung    soll  diese Aufgabe dadurch gelöst sein, dass die Zylinder  trommel aus einer     Leichtmetallegierung    besteht, die  zumindest an der mit der Steuerfläche zusammenwir  kenden Stirnfläche eine porige Oberfläche aufweist.

    Der hierdurch     erreichte    Effekt, welcher die Lösung  der bestehenden Aufgabenstellung     erbringen    soll, wird  darin gesehen, dass die Poren der     Zylindertrommel-          Stirnfläche    sich bei der Inbetriebnahme der Ma  schine     mit    der im Steuerspalt vorhandenen Leck  flüssigkeit     auffüllen.    Bei zunehmender Erwärmung der       Zylindertrommel    tritt     dann.    eine     Volumenänderung     der in den Poren enthaltenen Flüssigkeit mit Bezug  auf das Volumen der Poren ein. Infolge dieser Vo  lumenänderung tritt ein Teil der Flüssigkeit aus den  Poren in den Steuerspalt über.

   Umgekehrt nehmen  die Poren bei einer Abkühlung der     Zylindertrommel     und der hierdurch hervorgerufenen Abkühlung der      Porenflüssigkeit aus dem Steuerspalt     Leckflüssigkeit     wieder auf. Die bei einer     starken    Erwärmung der  Zylindertrommel aus ihren Poren     in    den Steuerspalt  gelangende Porenflüssigkeit     vermehrt    die im Steuer  spalt vorhandene     Leckflüssigkeit.    Da die Zylinder  trommel gegenüber der Steuerfläche stets in Grenzen       Axialspiel    hat, entsteht hieraus notwendigerweise  eine wenn auch sehr geringe Spalterweiterung, der  zufolge die Wärmeentwicklung aus der Flüssigkeits  reibung zurückgeht.

   Mit der     zurückgehenden    Rei  bungswärme erfährt die Zylindertrommel wiederum  eine Abkühlung,     welche    durch die werkstoffbedingte  gute Wärmeabführung aus der Zylindertrommel be  günstigt ist. Mit der Abkühlung gelangt     wiederum          Leckflüssigkeit    aus dem Steuerspalt in die Poren. Die       Zylindertrommel    ist demzufolge gegenüber der       Steuerfläche    durch eine     Vielzahl    von Flüssigkeits  körperchen     abgestützt,    die zufolge ihres Ausdeh  nungsverhaltens eine Spaltweite in den aus der  Wärme durch Flüssigkeitsreibung gebotenen Gren  zen sicherstellen.  



  Diese Spaltweite bleibt also auf den für das  Vermeiden des Brennens unbedingt notwendigen Wert       beschränkt,        womit    erreicht ist, dass die     Leckverluste     tatsächlich auf das     unvermeidliche    Mass verringert  sind.

   Die porige Oberfläche der Zylindertrommel ist  für das Erreichen des Erfindungseffektes ausschlag  gebend, während die Wahl des Werkstoffes  Leicht  metall > demgegenüber nur eine unterstützende Be  deutung hat, welche     einesteils    darin besteht, dass ein  verbesserter     Wärmeübergang    in den Trommelkörper  erreicht ist,     andernteils    darin, dass eine gleichfalls       verbesserte        Wärmeabfuhr    aus dem     Trommelkörper          geschaffen    ist, womit die Möglichkeit geschaffen ist,  die Trommeldrehzahl zu steigern, so dass eine Lei  stungssteigerung der Maschine möglich ist,

   ohne hier  für grössere Bauabmessungen     in    Kauf nehmen zu  müssen.  



  Ein weiterer Erfolg der Erfindung besteht darin,  dass die     Querschnittsveränderung    der Zylinder, welche  bisher durch die     Erhitzung    des     Trommelkörpers    als  Folge der im Spalt entstehenden Reibungswärme auf  tritt und wodurch die Zylinder     unrund    werden, we  sentlich     verringert    ist. Hierdurch ist die Möglichkeit  geschaffen, die Kolben mit geringerem Spiel in die  Zylinderbohrungen des Trommelkörpers einzupas  sen, womit zugleich     verringerte        Zylinder-Leckverluste,          insbesondere    für den Anlauf der Maschine im kalten  Zustand erreicht werden.

   Da durch den verbesserten  Wärmeübergang und durch das verbesserte Wärme  leitvermögen einer aus porigem Leichtmetall beste  henden Zylindertrommel auch die durch die Kolben  reibung entstehende Wärme besser als bisher vom       Trommelkörper    aufgenommen und aus diesem ab  geführt     wird,    kann das noch erforderliche Kolben  spiel sehr klein gehalten werden.  



  Eine zusätzliche,     vorteilhafte    Auswirkung einer       Verwendung    von porigem Leichtmetall für den ge  samten Trommelkörper ergibt sich bei der sogenann  ten     Triebflansch-Bauweise    von regelbaren Axial-         kolbenpumpen,    bei der die Überleitung der Drehkräfte  vom     Triebflansch        zur    Zylindertrommel durch die       Pleuel    erfolgt, die in     Kugelfassungen    des Triebflan  sches gehalten sind. Die     Pleuel    kommen hierbei an  der Innenseite der Kolbenwand zur Anlage und über  tragen hierdurch das Drehmoment auf den Trommel  körper.

   Es hat sich bei diesen Pumpen gezeigt, dass  unter Einwirkung des     Anlagedruckes    bisweilen Brü  che in der Kolbenwand aufgetreten sind. Wird jedoch  die Zylindertrommel aus einer porigen     Leichtmetall-          legierung    hergestellt, so kann bei regelbaren Axial  kolbenpumpen der     Triebflansch-Bauweise    beobachtet  werden, dass solche Brüche in der Kolbenwand nicht  mehr auftreten. Der Grund hierfür liegt in der ver  ringerten Massenträgheit der Zylindertrommel, durch  die bedingt ist, dass den Drehbeschleunigungen des  Zylinderkörpers, die bei dessen Regelbewegungen auf  treten, geringere Kräfte aus der Massenträgheit des  Zylinderkörpers entgegenwirken.

   Dies gilt besonders  dann, wenn der gesamte Zylinderkörper aus porigem  Leichtmetall besteht, weil dann ein besonders nied  riges Gewicht und mithin eine beträchtlich ver  ringerte Massenträgheit des Zylinderkörpers gegeben  ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der     Zeichnung    in  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt, und zwar zei  gen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch eine     Axialkolben-          pumpe    in     Triebflansch-Bauweise    und       Fig.    2 einen Schnitt durch den Trommelkörper  gemäss der Linie     II-11    der     Fig.    1.  



  Die sich drehende Zylindertrommel 1 enthält in  üblicher Weise die     Zylinderbohrungen    2, welche  durch die Verbindungskanäle 3 mit der Stirnfläche 4  der Zylindertrommel     kommunizieren.    Die Stirnfläche  4 der Zylindertrommel 1 wirkt in bekannter Weise  für die Steuerung der Druckflüssigkeit mit der     un-          drehbaren    Steuerfläche 5 zusammen, die die üblichen  nierenförmigen Durchlässe 6 für die Druckflüssigkeit  aufweist.  



  Zwischen der     Zylindertrommel-Stirnfläche    4 und  der     Steuerfläche    5 besteht ein Spalt, welcher von  einem Schmierfilm ausgefüllt ist, der durch die Druck  flüssigkeit gebildet wird, die aus den Verbindungs  kanälen 3 und den nierenförmigen Öffnungen 6 in  den Spalt gelangt.  



  Infolge der Relativdrehung der Zylindertrommel 1  gegenüber der Steuerfläche 5 entsteht im Spalt Rei  bungswärme. Um diese Reibungswärme in zulässigen  Grenzen     zu    halten, hat man bisher unter Inkaufnahme  unerwünscht     grosser        Leckmengen    die Weite des Spal  tes verhältnismässig gross halten müssen. Zur Vermei  dung dieses Nachteils ist beim Ausführungsbeispiel  der Trommelkörper 1 aus einer porigen     Leichtmetall-          legierung    hergestellt. Die in den Spalt gelangte Flüs  sigkeit füllt die Poren, welche sich an der Zylinder  trommel-Stirnfläche 4 befinden.

   Wenn sich die Zy  lindertrommel 1 infolge der Reibung zwischen ihrer       Stirnfläche    4 und der Steuerfläche 5 erhitzt, so     ver-          grössert    sich das Volumen der in den Poren enthal-           tenen    Flüssigkeit mehr als die Poren selbst. Infolge  dessen tritt ein Teil der Flüssigkeit aus den Poren  in den Spalt aus, wodurch die im Spalt vorhandene  Flüssigkeit vermehrt wird. Dies hat eine Vergrösserung  des Spaltes und damit eine Verringerung der im  Spalt entstehenden Reibungswärme zur Folge.

   Die  Zylindertrommel     nimmt    daher durch Abgabe ihrer  Wärme an die     ihre    Zylinderbohrungen 2 durch  fliessende Flüssigkeit und an das sie umgebende Me  dium eine geringere Temperatur an. Hierdurch kühlt  sich auch die in den Poren noch vorhandene Flüssig  keit unter Verkleinerung ihres Volumens ab, so dass  wieder Flüssigkeit aus dem Spalt in die Poren ein  tritt und somit die Spaltweite kleiner wird. Auf solche  Weise wird die Spaltweite automatisch so gross ge  halten, dass eine     überhitzung    der Zylindertrommel  vermieden ist.

   Da die Beeinflussung der Spaltweite  durch die Porenflüssigkeit nur im Bereiche enger  Spaltweiten erfolgt, wird keine übermässige Spaltver  grösserung verursacht, und es sind demzufolge die  durch den Spalt bedingten unvermeidlichen Leck  verluste auf die kleinste Menge begrenzt.  



  Die Verwendung einer porigen     Leichtmetall-          legierung    für die gesamte Zylindertrommel hat da  neben den Vorteil, dass die im Spalt zwischen der       Zylindertrommel-Stimfläche    4 und der     Steuerfläche     5 entstehende Reibungswärme verbessert in den  Trommelkörper 1 übergeht. Infolge der guten     Wärme-          leiteigenschaften    von Leichtmetallegierungen wird  die in den Trommelkörper 1 übergegangene Wärme  verbessert in diesem weitergeleitet. Die Wärme ge  langt hierbei einerseits an die Aussenfläche des  Trommelkörpers 1 und wird dort an das umgebende  Medium abgegeben.

   Anderseits gelangt die Wärme    an die Begrenzungswandungen der Zylinderbohrungen  2 und ihrer Verbindungskanäle 3 und wird     dort    von  der Druckflüssigkeit     aufgenommen.    Auch hier wird  der Wärmeübergang wiederum durch die porige Ober  flächenbeschaffenheit der Begrenzungswände der     Zy-          linderbohrungen    2 und der Verbindungskanäle 3 be  günstigt.  



  Belässt man bei einer solchen Ausführung den  Spalt in der bisherigen Weise, so ist es möglich, die  Drehzahl und damit die Leistung der     Axialkolben-          pumpe    oder des     Axialkolbenmotors    zu steigern, ohne       hierfür    die Gefahr einer     überhitzung    der     Zylinder-          trommel-Stirnfläche    4 oder der Steuerfläche 5     in     Kauf nehmen zu müssen.  



  Wird auf eine solche Leistungssteigerung verzich  tet, so     kann    der Spalt zwischen der     Zylindertrommel     4 und der Steuerfläche 5 verringert werden, womit       zugleich    die im Spalt     auftretenden        Leckverluste        ver-          kleinert    werden.

       Eine    stärkere Erwärmung der     Zy-          lindertrommel-Stirnfläche    4 und der     Steuerfläche    5  ist in diesem Falle nicht     zu    erwarten, weil die Wärme  zufolge der Verwendung einer porigen     Leichtmetall-          legierung    für den Trommelkörper 1     verbessert    aus  dem Spalt abgeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialkolbenmaschine mit sich drehender Zylinder trommel, deren Stirnfläche mit einer Steuerfläche zu sammenwirkt, welche mit Bezug auf die Zylinder trommel undrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylindertrommel (1) aus einer Leichtmetallegie rung besteht, welche zumindest an der mit der Steuerfläche zusammenwirkenden Zylindertrommel- Stirnfläche eine porige Oberfläche aufweist.
CH7751359A 1959-08-28 1959-08-28 Axialkolbenmaschine CH374286A (de)

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