CH370697A - Maschine zum Herumlegen eines Werkstoffstreifens um Zuschnittpakete oder dergleichen - Google Patents

Maschine zum Herumlegen eines Werkstoffstreifens um Zuschnittpakete oder dergleichen

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CH370697A
CH370697A CH7274359A CH7274359A CH370697A CH 370697 A CH370697 A CH 370697A CH 7274359 A CH7274359 A CH 7274359A CH 7274359 A CH7274359 A CH 7274359A CH 370697 A CH370697 A CH 370697A
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CH
Switzerland
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cell
strip
cellular wheel
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package
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Application number
CH7274359A
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English (en)
Inventor
Kuechler Karl
Original Assignee
Jagenberg Werke Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/08Bundling paper sheets, envelopes, bags, newspapers, or other thin flat articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description


  
 



  Maschine zum Herumlegen eines Werkstoffstreifens um Zuschnittpakete oder dergleichen
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herumlegen eines von der Rolle abgezogenen Werkstoffstreifens um ein Zuschnittpaket oder dergleichen, das gemeinsam mit dem Werkstoffstreifen in die Zelle eines umlaufenden Zellenrades eingeschoben wird.



  Bei den bekannten Maschinen dieser Art wird der Werkstoffstreifen durch getrennt vom Zellenrad angeordnete Vorzugs- oder Greiforgane vor eine Zelle des Rades gebracht und von einer ebenfalls getrennt angeordneten Schneidvorrichtung abgetrennt. Die getrennte Anordnung des Zellenrades, der Vorzugs- oder Greiforgane und der Schneidvorrichtung bedingt umfangreiche Antriebs- und Steuerungsorgane, womit der hohe Konstruktionsmittelaufwand und die Störanfälligkeit dieser Maschinen gegeben ist.



   Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, dass das Zellenrad mit Greifern zum Erfassen und Vorziehen des Werkstoffstreifens sowie mit Messern zum Abschneiden des Werkstoffstreifens versehen ist.



   Durch die gleichzeitige Anordnung der Greifer und der Messer am Zellenrad kann mit der Drehung desselben sowohl das vordere Ende des von der Vorratsrolle zugeführten Werkstoffstreifens erfasst und vor die Zellenöffnung gebracht als auch das hintere Ende des Werkstoffstreifens abgetrennt werden.



  Die Anzahl der Greifer und Messer entspricht zweckmässig der Anzahl der Zellen, wobei jeder Zelle, in Bewegungsrichtung des Zellenrades gesehen, ein Greifer vorgeschaltet und ein Messer nachgeschaltet ist. Der Abstand der Greifer und Messer ist   vortell-    haft so bemessen, dass sich ein Werkstoffstreifen ergibt, dessen Länge dem Umfang des Zuschnittpaketes zusätzlich eines Uberlappungsstückes entspricht.



  Der Abstand der Greifer und der Messer in bezug auf die zugeordnete Zelle kann so gewählt werden, dass das in die Zelle eingeschobene Zuschnittpaket auf drei Seiten von dem Werkstoffstreifen umfasst wird, während der für das Abdecken der vierten Seite vorgesehene Streifenteil einschliesslich eines   Überlappungsstückes    über die in Bewegungsrichtung vorn liegende Kante der Zelle hinausragt.



   Dieser Streifenteil einschliesslich des   Uberlap-    pungsstückes kann durch Drehung des Zellenrades vor die vierte Seite des Zuschnittpaketes gebracht und durch Einführung in einen Andrückkanal gegen diese angelegt werden. Der Andrückkanal ist zweckmässig so bewegungsgesteuert, dass er sich beim Stillstand des Zellenrades der Zellenöffaung nähert und sich bei der Drehung des Zellenrades von diesem entfernt. Im Bereich des Andrückkanals kann eine Vorrichtung angeordnet sein, die während des Durchganges der Zuschnittpakete eine   klebefähige    Etikette auf die   Überlappungsstelle    des Werkstoffstreifens aufbringt.



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Wie mit der Zeichnung veranschaulicht, werden die mit einem Werkstoffstreifen, z. B. einem Papierstreifen, zu umwickelnden Zuschnittpakete 1 durch ein absatzweise geschaltetes Zuführrad 2 vor die Zellenöffnung 3 eines Zellenrades 4 gebracht. Am Zellenrad 4 sind entsprechend der Anzahl der Zellen 5, Greifer 6 und Messer 7 angeordnet. Die Anordnung der Greifer 6 und der Messer 7 ist dabei so getroffen, dass jeder Zelle 5, in Bewegungsrichtung des Zellenrades 4 gesehen, ein Greifer vorgeschaltet und ein Messer nachgeschaltet ist. Die Aufgabe der Greifer ist nun, den von der Vorratsrolle 8 zugeführten Werkstoffstreifen 9 zu erfassen und denselben mit der Drehung des Zellenrades vor die Zellenöffnung zu bringen.



  Das der Zelle nachgeschaltete Messer 7 trifft während der Drehung mit einem feststehend angeordne  ten Messer 10 zusammen und trennt den Werkstoffstreifen 9 an seinem hinteren Ende von der Vorratsrolle ab. Der nach dem Abtrennen über die Leitrolle 11 hinausragende Teil des Werkstoffstreifens 9 reicht in den Bereich der Greifer und wird zur Einleitung eines neuen Arbeitsganges von diesen erfasst und vorgezogen.



   Nach Beendigung der Drehung gibt der Greifer das vordere Ende des Werkstoffstreifens frei, und eine im Bereich des Greifers angeordnete Bürste 12 sichert bis zum Einschieben des Zuschnittpaketes 1 in die Zelle 5 die Lage des Werkstoffstreifens 9.



  Durch den Schieber 13 wird nun das Zuschnittpaket 1 mit dem Werkstoffstreifen in die Zelle eingeschoben, wobei sich der Werkstoffstreifen U-förmig um das Zuschnittpaket herumlegt. Die Länge des Werkstoffstreifens ist so bemessen, dass ein Streifenteil nach dem Einschieben des Paketes in die Zelle über die Kante der Zelle hinausragt. Dieser Streifenteil wird mit der Drehung des Zellenrades vor die vierte Seite des Zuschnittpaketes gebracht und in einem Andrückkanal 14 gegen diese angelegt. Mit dem Einschieben des Zuschnittpaketes in den Andrückkanal 14 wird durch den Schieber 13 ein Ausschieber 15 betätigt, wodurch das Zuschnittpaket aus der gegenüberliegenden Zelle in den Andrückkanal 14 gelangt. Mit dieser Bewegung erfolgt das Umlegen des   Überlappungsteiles    des Werkstoffstreifens durch ein feststehendes Faltorgan 16.



   Der Andrückkanal 14 ist so bewegungsgesteuert, dass er sich beim Stillstand des Zellenrades der Zellenöffnung nähert, um das ausgeschobene Paket aufzunehmen und dass er sich bei der Drehung des Zellenrades von diesem entfernt. Im Bereich des Andrückkanals ist eine Vorrichtung 17 angeordnet, durch die während des Durchganges der Zuschnittpakete durch den Kanal eine von der Vorratsrolle 18 mit einem Messer 19 abgeschnittene klebefähige Etikette auf die   Überlappungsstelle    des Werkstoffstreifens aufgebracht wird. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispieles wird als Etikettenmaterial ein thermoplastisch beschichteter Streifen benutzt, der nach seiner Abtrennung vom endlosen Band durch den beheizten Stempel 20 klebefähig gemacht wird.

   Zur Anpassung an die verschiedenen Grössen der Zuschnittpakete sind die Zellenwände sowohl des Zuführrades 2 als auch des Zellenrades 4 verstellbar. Weiterhin sind die am Umfang des Zellenrades befestigten Greifer 6 und Messer 7 verstelbar, so dass die Länge des Werkstoffstreifens 9 der jeweiligen Grösse des Zuschnittpaketes angepasst werden kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Herumlegen eines von der Rolle abgezogenen Werkstoffstreifens um ein Zuschnittpaket oder dergleichen, das gemeinsam mit dem Werkstoffstreifen in die Zelle eines umlaufenden Zellenrades eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Zellenrad (4) mit Greifern (6) zum Erfassen und Vorziehen des Werkstoffstreifens (9) sowie mit Messern (7) zum Abschneiden des Werkstoffstreifens (9) versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Drehung des Zellenrades (4) sowohl das Erfassen des vorderen Endes des Werkstoffstreifens (9) ausgelöst, als auch das Vorziehen und Vorbringen vor die Zellenöffnung (3) sowie das Abschneiden des Werkstoffstreifens (9) bewirkt wird.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Zellenrades (4) eine der Anzahl der Zellen (5) entsprechende Zahl von Greifern (6) und Messern (7) derart angeordnet ist, dass jeder Zelle (5), in Bewegungsrichtung des Zellenrades gesehen, ein Greifer (6) vorgeschaltet und ein Messer (7) nachgeschaltet ist.
    3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der am Umfang des Zellenrades (4) angeordneten zusammenarbeitenden Greifer (6) und Messer (7) voneinander so bemessen ist, dass sich ein Werkstoffstreifen (9) ergibt, dessen Länge dem Umfang des Zuschnittpaketes (1) zusätzlich eines Überlappungsstückes entspricht.
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Greifer (6) und der Messer (7) von der zugeordneten Zelle (5) so bemessen ist, dass das in die Zelle (5) eingeschobene Zuschnittpaket (1) auf drei Seiten von dem Werkstoffstreifen (9) umfasst wird, während der für das Abdecken der vierten Seite vorgesehene Streifenteil einschliesslich eines Uberlappungsstückes über die in Bewegungsrichtung vorn liegende Kante der Zelle (5) hinausragt.
    5. Maschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Drehung des Zellenrades (4) der über die Kante der Zelle (5) hinausragende Streifenteil vor die vierte Seite des Zuschnittpaketes (1) gebracht wird und mit dem Ausschieben des Paketes (1) aus der Zelle (5) und Einschieben in einen Andrückkanal (14) unter Umlegung des Überlap- pungsstückes gegen die vierte Seite des Paketes (1) angelegt wird.
    6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Andrückkanal (14) derart bewegungsgesteuert ist, dass er sich beim Stillstand des Zellenrades (4) der Zellenöffnung (3) nähert und sich bei der Drehung des Zellenrades (4) von diesem entfernt.
    7. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Andrückkanals (14) eine Vorrichtung (17) angeordnet ist, durch die wahrend des Durchganges der Zuschnittpakete (1) durch den Kanal (14) eine klebefähige Etikette auf die Uberlappungsstelle des Werkstoffstreifens (9) aufgebracht wird.
CH7274359A 1958-05-02 1959-04-30 Maschine zum Herumlegen eines Werkstoffstreifens um Zuschnittpakete oder dergleichen CH370697A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3701273A1 (de) * 1987-01-17 1988-07-28 Focke & Co Verfahren und vorrichtung zum verpacken von papier-taschentuechern
EP0599787A1 (de) * 1992-11-23 1994-06-01 RENT S.r.l. Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen von zusammendrückbaren Gegenständen, insbesondere gefalteten Taschentüchern aus Zellstoff, in einer dünnen Kunststoffhülle zu einer Trommel zum Verpacken von Paketen

Cited By (3)

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DE3701273A1 (de) * 1987-01-17 1988-07-28 Focke & Co Verfahren und vorrichtung zum verpacken von papier-taschentuechern
US4845924A (en) * 1987-01-17 1989-07-11 Focke & Co (Gmbh &N Co.) Process and apparatus for the packaging of paper handkerchiefs
EP0599787A1 (de) * 1992-11-23 1994-06-01 RENT S.r.l. Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Zuführen von zusammendrückbaren Gegenständen, insbesondere gefalteten Taschentüchern aus Zellstoff, in einer dünnen Kunststoffhülle zu einer Trommel zum Verpacken von Paketen

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