CH367474A - Verfahren zum Färben von keratinhaltigen Textilfasern mit Reaktivfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Färben von keratinhaltigen Textilfasern mit Reaktivfarbstoffen

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CH367474A
CH367474A CH7536159A CH7536159A CH367474A CH 367474 A CH367474 A CH 367474A CH 7536159 A CH7536159 A CH 7536159A CH 7536159 A CH7536159 A CH 7536159A CH 367474 A CH367474 A CH 367474A
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Hermann Dr Egli
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Sandoz Ag
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      Verfahren        zum    Färben von     keratinhaltigen        Textilfasern        mit        Reaktivfarbstoffen       Gegenstand der     vorliegenden    Erfindung ist ein  Verfahren zum Färben loser oder weiter verarbeiteter       keratinhaltiger        Textilfasern,    z. B.

   Schafwolle, Ziegen  wolle, mit     Reaktivfarbstoffen,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man das Färben in Gegenwart  einer Verbindung der Formel       HS-R-COOH        (I)          ausführt,    worin R einen zweiwertigen Kohlenwasser  stoffrest bedeutet.  



  Diese Verbindung (1) ist befähigt, die     Cystin-          bindungen    des     Keratins    in eine oder zwei SH-Grup  pen aufzuspalten; sie kann     araliphatischer,        cycloali-          phatischer    oder vorzugsweise aromatischer oder     ali-          phatischer    Natur sein, z. B.  



       Thioglykolsäure,     a- oder     ss-Mercaptopropionsäure,          Mercaptobuttersäure,          Mercaptoisobuttersäure,          a-Mercaptovaleriansäure,     3- oder     4-Mercaptobenzoesäure.     



  Man setzt sie in freier Form oder in Form eines  ihrer wasserlöslichen     Salze    (z. B.     Erdalkalimetall-,          Alkalimetall-,    Ammonium- oder     Aminsalz)    ein.  



  Die Verbindung der Formel (I) wird     vorteilhaft     in Mengen zwischen 1 und     2011/a    (bezogen auf das  Färbegut) dem Färbebad     zugesetzt.    Weiter     kann    das  Färbebad eine anorganische oder eine weitere orga  nische Säure, z. B. Schwefelsäure, Phosphorsäure,  Essigsäure oder Ameisensäure, oder auch deren       Ammoniumsalze    enthalten. Auch Ester, wie z. B.       Glykoldiacetat,    kommen als Säurespender in Frage.    Am Ende des Färbeprozesses wird     vorteilhaft    der     pH-          Wert    der Färbeflotte durch den Zusatz von Alkalien  oder     Alkalispendern,    z. B.

   Ammoniak,     Urotropin     oder Puffergemischen, auf     einen    Wert von 7-7,5 ge  bracht und die Färbung darin in der Hitze gegebenen  falls in Gegenwart von     Schwermetallionen,    wie  Chrom-, Nickel-, Mangan-, Kobalt-, Eisen- oder  Kupferionen, nachbehandelt.  



  Die zu verwendenden     Reaktivfarbstoffe    enthalten  mindestens eine reaktive     Gruppierung,    welche vorzugs  weise mindestens einen als Anion leicht     abspaltbaren          Substituenten        undloder    eine     -GC-Mehrfachbindung,     welche leicht zur Addition befähigt ist, aufweist.  



  Eine solche     reaktive    Gruppierung ist vorzugsweise  der Rest einer mindestens     ein    bewegliches Halogen  atom oder eine additionsfähige     C-C-Mehrfachbin-          dung    enthaltenden Säure, wie z.

   B. der Chloressig  säure, Bromessigsäure,     ss-Chlor-    und     ss-Brompropion-          säure,        Propiolsäure,        Acrylsäure,        Methacrylsäure,          a-Chlor-,        ss-Chlor-,        a-Brom-    und     ss-Bromacrylsäure,          a,ss-    und     ss,ss-Dichlor-    oder     -Dibromacrylsäure,        Tri-          chlor-    oder     Tribromacrylsäure,        Crotonsäure,    a-,

       ss-,          y-Chlorcrotonsäure,   <I>a-,</I>     ss-,        y-Bromcrotonsäure,   <I>a,ss-</I>  Dichlorcrotonsäure,     Maleinsäure,    Monochlor- und       Monobrommaleinsäure,        Dichlor-    und     Dibrommalein-          säure,        Fumarsäure,    Monochlor- und Monobrom  fumarsäure,     Dichlor-    und     Dibromfumarsäure,        Fumar-          säuremonoester,        Dichlor-    und     Dibrombernsteinsäure,

       oder der Rest einer der nachstehend verzeichne  ten     heterocyclischen    Verbindungen:     Cyanurchlorid,          Cyanurbromid,    primäre Kondensationsprodukte des       Cyanurchlorides    der Zusammensetzung    
EMI0002.0001     
    worin y den gegebenenfalls     weitersubstituierten    Rest  eines primären oder sekundären     aliphatischen,        alicy-          clischen,    aromatischen oder     heterocyclischen    Amins,  einer     aliphatischen,        alicyclischen,

      aromatischen oder       heterocyclischen        Hydroxy-    oder     Thiolverbindung,     insbesondere aber den Rest von Anilin, dessen       Alkyl-    und     Sulfonsäure-    oder     Carbonsäurederivaten,     von niedrigen Mono- und     Dialkylaminen    sowie den  Rest von Ammoniak bedeutet;     ferner        2,4,6-Trichlor-          pyrimidin    und     2,4,6-Tribrompyrimidin,    sowie deren  Derivate, welche in     5-Stellung    beispielsweise folgende       Substituenten    tragen:

       Methyl,    Äthyl,     gegebenenfalls     am Stickstoffatom substituiertes     Carbonsäure-    oder       Sulfonsäureamid,        Carbonsäuremethyl-    oder     -äthyl-          ester,        Acyl,    z. B.     Acetyl,        Benzoyl,        Alkenyl,    z. B.       Allyl,    substituiertes     Alkyl,    z.

   B.     2-Ketopropyl,        Carb-          oxymethyl,        Chlor-    oder     Brommethyl    sowie eine     Me-          thylengruppe-zwischen    zwei     Pyrimidinkernen,        2,4,5,6-          Tetrachlor-    oder     -Tetrabrompyrimidin,        2,6-Dichlor-          oder    -     Dibrompyrimidin    - 4 -     carbonsäureäthylester,          2,4,5-Trichlorpyrimidin,    die gegebenenfalls am Stick  stoffatom substituierten 4- bzw.

       5-Carbonsäureamid-          oder        Sulfonsäureamidderivate    des     2,6-Dichlor-    oder       -Dibrompyrimidins,        2,5,6-Trichlor-4-methylpyrimidin     sowie     2,6-Dichlor-4-trichlormethylpyrimidin.     



  Die Verwendung von     Thioglykolsäure    zur Spal  tung der     Cystinbindung    der Wolle in zwei     Cystein-          gruppen    ist schon bekannt     (Kirk    und     Othmer        Ency-          clopedia    of     Chemical        Technology    1955, Band 14,  Seite 79).

   Es ist auch     bekannt,    dass die SH-Gruppe  bedeutend reaktionsfähiger ist als die     Hydroxyl-          gruppe    der     Cellulose        (Textil-Rundschau    12, 564,  Spalte rechts, zweitletzter Absatz [1957]), und dass  mit gewissen Substanzen, wie     Aminoessigsäure,        Thio-          essigsäure    und Milchsäure, die     Reaktivfarbstoffe     offensichtlich so leicht reagieren, dass sofort eine       völlige    Inaktivierung erfolgt,

   so dass Substanzen die  ser Art als Reserven benützt werden können     (SVF-          Fachorgan    14 Nr. 4 [April] Seite 189, Zeilen 14 bis  18 [1959]). Auf Grund dieser     Tatsachen    hätte man  die sofortige     Inaktivierung    des     Reaktivfarbstoffes     durch die im     überschuss    verwendete Verbindung der  Formel (I) erwarten müssen. Überraschenderweise  reagiert aber die Verbindung der Formel (I) leichter  mit den     Cystinbindungen    der Wolle als mit dem Re  aktivfarbstoff. Die Wolle wird stark aktiviert, und es  entsteht eine bedeutend stärkere Färbung als ohne  den Zusatz der Verbindung der Formel (I).  



  Die erhaltenen Färbungen zeichnen sich insbeson  dere durch hervorragende     Nassechtheiten    (Wasser-,  Wasch-,     Walk-,    Schweiss- und Reibechtheit) sowie    durch sehr gute     Trockenreinigungsechtheit    aus. Mit  behandelte Acetat- oder     Triacetatkunstseide    sowie       Polyäthylenterephthalatfasern    werden gut reserviert.  



  In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente,  und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angege  ben.  



  <I>Beispiel 1</I>  Ein Färbeapparat mit zirkulierender Flotte wird  mit 100 Teilen Wolle in     Strangform    beschickt. Man  setzt 2000 Teile Wasser, 2 Teile     8011/uige    Essigsäure,  0,5 Teile des Kondensationsproduktes aus 1     Mol          Oleylarnin    und 8     Mol        Äthylenoxyd    und 5 Teile       Ammoniumthioglykolat    zu, erwärmt rasch auf 50   und hält diese Temperatur während 5 Minuten.

   Nach  Zugabe von 2 Teilen des durch Kondensation von  1     Mol        2,4,6-Trichlor-pyrimidin    mit 1     Mol    1-Hy       droxy-2-phenylazo-8-aminonaphthalin-2',3,6-trisulfon-          säure    hergestellten     Reaktivfarbstoffes,    treibt man die       Badtemperatur    in 30 Minuten auf 98  und kocht       während    60 Minuten. Dann wird die     Färbeflotte     durch den Zusatz von 5 Teilen     Hexamethylentetramin     neutralisiert und das gefärbte Gut nochmals während  20 Minuten gekocht. Anschliessend wird die Färbung  gut gespült und getrocknet.

   Die so erzeugte Rot  färbung weist sehr gute     Nassechtheiten    auf. Ebenso  gute Resultate erhält man, wenn man den oben ver  wendeten Farbstoff durch einen der nachstehenden  Farbstoffe ersetzt: das Kondensationsprodukt aus  1     Mol        2,4,6-Trichlorpyrimidin    und 1     Mol        1-Hy-          droxy-    2 - (4' -     methyl)-phenylazo-8-amino-naphthalin-          2'.3,6-trisulfonsäure    oder 1     Mol    1-(2',5'-Dichlor)       phenyl-3-methyl-4-(3"-amino)-phenylazo-5-pyrazolon-          4',

  6"-disulfonsäure    oder das Kondensationsprodukt  aus 1     Mol        Tetrachlorpyrimidin    und 1     Mol        Kupfer-          phthalocyaninsulfonsäure    - (3'-     amino)-phenylamid-tri-          sulfonsäure    oder 1     Mol        1-Amino-4-(3'-amino)-phenyl-          amino-anthrachinon-2,4'-disulfonsäure    oder 1     Mol          1-Amino-4-(2',4',6'-trimethyl-3'-amino)-phenylamino-          anthrachinon-2,6-disulfonsäure.     



  Man kann auch das     Ammoniumthioglykolat     durch die entsprechende Menge     u-    oder     ss-Mercapto-          propionsäure,        Mercaptobuttersäure,        Mercaptoiso-          buttersäure,        4-Mercaptobenzoesäure    bzw. deren       Ammoniumsalze    ersetzen.  



  <I>Beispiel 2</I>  100 Teile gewaschene lose Wolle werden in 2000  Teile eines Färbebades gefärbt, das folgende Zusätze  enthält:  2 Teile des durch Kondensation von 1     Mol        2,4,6-          Trichlorpyrimidin    mit 1     Mol        1-Hydroxy-2-(4'-me-          thyl)        -phenylazo-    8 -     aminonaphthalin-2',3,6-trisulfon-          säure    erhältlichen     Reaktivfarbstoffes,    2 Teile     8011/aige     Essigsäure, 1 Teil     Cetyleicosaglykoläther,    0,

  3 Teile       N-.        Stearoylaminopropyl    -     N,N    -     di-(n-butyl)-N-benzyl-          ammoniumchlorid    und 10 Teile     Ammoniumthiogly-          kolat.    Man beginnt die Färbung bei 50 , treibt die       Badtemperatur    in 30 Minuten auf 98 , kocht während       i/2    Stunde, setzt 0,2 Teile     Manganchlorid    hinzu und      kocht während einer weiteren halben     Stunde.    Dann  wird der     pH-Wert    der Flotte durch Zusatz von  Ammoniak auf 7,5 erhöht, und die Färbung wird  während 30 Minuten kochend nachbehandelt.

   Man  erhält eine hoch     nassechte    rote Färbung.  



  <I>Beispiel 3</I>  100 Teile Wollgarn in     Strangform    werden in  einen mit 3000 Teilen Wasser, 7 Teilen     Ammonium-          thioglykolat    und 1 Teil Essigsäure, 2 Teilen des Kon  densationsproduktes aus 1     Mol        Kupferphthalocyanin-          sulfonsäure-(3'-arnino)-phenylamid-trisulfonsäure    und  1     Mol        2,4,5,6-Tetrachlorpyrimidin    und 0,

  5 Teilen  des Kondensationsproduktes aus 1     Mol        Octadecyl-          amin    und 10     Mol        Äthylenoxyd    beschickten Färbe  apparat gebracht. Dann beginnt man die Färbung bei  40 , treibt die     Badtemperatur    in 45 Minuten auf 98   und kocht während 45 Minuten. Darauf versetzt man  das Färbebad mit     Trinatriumphosphat    bis zu einem       pH-Wert    von 7,5, fügt noch 0,2 Teile Nickelsulfat  zu und kocht es nochmals während 20 Minuten.  Es resultiert eine hoch     nassechte    Blaufärbung.  



  <I>Beispiel 4</I>  100 Teile gewaschene lose Wolle werden in 2000  Teilen eines Färbebades gefärbt, das folgende Zu  sätze enthält:  4 Teile     Thioglykolsäure,    1 Teil     Cetylpyridinium-          bromid    und 2 Teile des     Reaktivfarbstoffes,    welcher  durch Kondensation von 1     Mol        2-Phenylamino-4,6-          dichlor    -1,3,5 -     triazin    - 4' -     sulfonsäure    mit 1     Mol          1-Amino-4-(3'-amino)-phenylaminoanthrachinon-2,4'-          disulfonsäure    hergestellt wird.

   Man beginnt die Fär  bung bei 50 , treibt die     Badtemperatur    in 30 Minu  ten auf 98  und färbt während 60 Minuten bei dieser  Temperatur. Anschliessend wird der     pH-Wert    durch  Zusatz von     Natriumcarbonat    auf 7,5 gebracht. Man  versetzt die Flotte noch mit 2 Teilen     Chromfluorid     und hält sie noch während 30 Minuten bei     100 .     Man erhält eine leuchtend blaue hoch     nassechte     Färbung.

   Ebenso gute Resultate erhält man,  wenn man den oben verwendeten Farbstoff durch  einen der nachstehenden Farbstoffe ersetzt: das Kon  densationsprodukt aus 1     Mol        2-Phenylamino-4,6-di-          chlor-1,3,5-triazin-3'-    oder     -4'-sulfonsäure    oder 1     Mol          Cyanurchlorid    und 1     Mol        1-Hydroxy-2-(4'-methyl)-          phenylazo    - 8 -     aminonaphthalin-2',3,6-trisulfonsäure     oder 1     Mol        1-(2',5'-Dichlor)-phenyl-3-methyl-4-(3"-          amino)

          -phenylazo    - 5 -     pyrazolon-4',6"-disulfonsäure     oder 1     Mol        Kupferphthalocyanin    -     sulfonsäure    -     (3'-          amino)    -     phenylamid    -     trisulfonsäure    oder 1     Mol          1-Arnino-4-(4'-amino)-phenylarninoanthrachinon-2,3'-          disulfonsäure    oder 1     Mol    1-Amino-4-(2',4',6'-tri       methyl-3'-amino)-phenylaminoanthrachinon-2,6-disul-          fonsäure.     



  <I>Beispiel 5</I>  100 Teile Wollgarn in Form von Kreuzspulen  werden in 1000 Teilen eines Färbebades gefärbt, das  folgende Zusätze enthält: 1 Teil des durch Kondensa  tion von 1     Mol        2,4,6-Trichlorpyrimidin    mit 1     Mol          1-Hydroxy    - 2.- (4' - methyl)-phenylazo-8-aminonaph-         thalin-2',3,6-trisulfonsäure    erhältlichen     Reaktivfarb-          stoffes,    5 Teile     Ammoniumthiogykolat,    1 Teil Essig  säure, 0,

  5 Teile des Kondensationsproduktes aus  1     Mol        Behenylamin    oder     Arachinylamin    mit 15     Mol          Äthylenoxyd.    Man beginnt die Färbung bei 50 ,  treibt die     Badtemperatur    in 30 Minuten auf 98  und  kocht während 45 Minuten. Darauf erhöht man den       pH-Wert    der Flotte durch Zusatz von 5 Teilen  25     0/aigem    Ammoniak auf 7-7,5. Dann werden die  Kreuzspulen aus dem Bad herausgenommen und  durch Durchleiten von Luft getrocknet. Man erhält  eine egale hoch     nassechte    rote Färbung.  



  Ebenso gute Resultate erhält man, wenn man den  oben verwendeten Farbstoff durch einen der nach  stehenden Farbstoffe ersetzt:       1-Amino    - 4 -     (4'-chloracetylamino)-phenylamino-          anthrachinon-2-sulfonsäure    oder das Kondensations  produkt aus 1     Mol        Tetrachlorpyrimidin    und 1     Mol     1-     (2',5'-Dichlor)        -phenyl-    3     -methyl-4-(3"-amino)-          phenylazo-5-pyrazolon-4',6"-disulfonsäure    oder 1     Mol          Kupferphthalocyaninsulfonsäure    -<B>(Y-</B>     amino)

  -phenyl-          amid-trisulfonsäure    oder 1     Mol        1-Amino-4-(3'-          amino)    -     phenylaminoanthrachinon    -     2,4'-disulfonsäure     oder 1     Mol        1-Amino-4-(2',4',6'-trimethyl-3'-amino)-          phenylamino-anthrachinon-2,6-disulfonsäure.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben loser oder weiter ver arbeiteter keratinhaltiger Textilfasern mit Reaktiv farbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man das Färben in Gegenwart einer Verbindung der Formel HS-R-COOH (I) ausführt, worin R einen zweiwertigen Kohlenwasser stoffrest bedeutet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Gegenwart einer Verbin dung der Formel (I) arbeitet, worin R einen zwei wertigen aliphatischen oder aromatischen Rest be deutet. 2.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart von Thio- glykolsäure arbeitet. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man das gefärbte Material einer Nachbehandlung in der Hitze unterwirft. 4. Verfahren gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das gefärbte Material in einer kochenden Blindflotte bei einem pH-Wert um 7 nachbehandelt.
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