CH367334A - Einrichtung mit einem kopplungsabhängigen elektrischen Wandler - Google Patents

Einrichtung mit einem kopplungsabhängigen elektrischen Wandler

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CH367334A
CH367334A CH5576158A CH5576158A CH367334A CH 367334 A CH367334 A CH 367334A CH 5576158 A CH5576158 A CH 5576158A CH 5576158 A CH5576158 A CH 5576158A CH 367334 A CH367334 A CH 367334A
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CH5576158A
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Brouwer Frans
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Westinghouse Canada Ltd
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
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    • G01D5/14Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage
    • G01D5/24Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing the magnitude of a current or voltage by varying capacitance

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Description


  Einrichtung mit einem     kopplungsabhängigen    elektrischen     Wandler       Die     vorliegende    Erfindung betrifft Einrichtungen  mit kopplungsabhängigen elektrischen     Wandlern,     z. B.     Servoeinstelleinrichtungen        mit    Vorrichtungen,  die induktiv oder     kapazitiv    von der Stellung abhängig  sind.  



  Es war bisher schon bekannt, für die Anzeige  der relativen Stellung verschiedener Teile induktive  Vorrichtungen, z. B. Differentialtransformatoren, zu  benutzen. In ähnlicher Weise können auch     kapazi-          tive    Vorrichtungen     benutzt    werden.  



  Eine bevorzugte     Ausführungsform    für eine der  artige Einrichtung und insbesondere eine als Wandler  verwendbare Einrichtung ist in unserem USA-Patent  Nr. 2<B>961585</B> vom 22. November 1960 beschrieben.  Solch ein Wandler besitzt ein erstes Element, bestehend  aus einem Paar getrennter, nahe beieinander ange  ordneter, koaxialer,     schraubenlinig    ausgebildeter, lei  tender Elemente, die über den grössten Teil ihrer  Länge parallel     zueinander    verlaufen und am einen  Ende elektrisch angeschlossen sind, und ein zweites  leitendes Element mit gleicher Achse und gleichem  Wicklungsschritt wie das genannte Element, aber von  anderem Radius und axial gegenüber dem genannten  Element verschiebbar.

   Infolge der zueinander ver  änderlichen Stellung der beiden Elemente kann ihre  Kopplung     verändert    werden, und das im zweiten Ele  ment erzeugte Signal kann, wenn dem ersten Element  elektrische Schwingungsenergie     zugeführt    wird, vom  Maximum in einer Phase durch ein Minimum oder  Null zum Maximum in der entgegengesetzten Phase  und umgekehrt verändert werden.  



  Sowohl     in    der     kapazitiven    wie in der induktiven  Ausführungsform der Vorrichtung nach dem oben  genannten Patent ist die Ausgangsgrösse des Ab  nahmeteils der Vorrichtung eine Funktion der Fre  quenz des erregenden Signals. Um eine genaue An  gabe der Stellung zu erhalten, ist es notwendig, dass    das Ausgangssignal entsprechend     verwertbar    ist. Es  leuchtet ein, dass die Nullangabe um so     bestimmter     ist, je grösser die Maximalamplitude ist. Wenn jedoch  die     Frequenz    erhöht wird, kommen noch andere  Probleme dazu, da verhältnismässig hohe Frequenzen  für den Betrieb von     Servoeinrichtungen    ungeeignet  sind.

   Ein zweckmässiger Weg für die     Verwertung    der       Wandlerausgangsgrösse    besteht darin, diese in Gleich  strom     umzusetzen.    Wie sich jedoch ergibt,     müssenVor-          richtungen    für die Umsetzung der     Hochfrequenz        in     Gleichstrom phasenabhängig sein. Wenn Hoch  frequenz aus einem Wandler     einem    phasenempfind  lichen Demodulator zugeführt wird, ergeben Phasen  verschiebungsfehler im Demodulator einen falschen  Nullwert, das heisst der Ausgangswert Null dieses  Detektors entspricht nicht in allen Fällen einem Null  wert aus dem Wandler.

   Das würde an sich keinen       Nachteil    bedeuten, wenn der Fehler kompensiert wer  den     könnte.    Aber unglücklicherweise ist der Fehler       normalerweise    veränderlich, so dass eine Kompensa  tion sehr schwierig ist.  



  Bei phasenabhängiger     Demodulation    besteht eine  zweite mögliche Fehlerquelle,     nämlich    der Verstärker.  Wenn beispielsweise eine     Servoeinrichtung    mit der  Ausgangsgrösse aus dem phasenempfindlichen     Demo-          dulator    gesteuert werden soll, kann es notwendig  werden, zwischen Demodulator und Servoeinrichtung  einen Gleichstromverstärker zu benutzen.

   Gleich  stromverstärker neigen     bekanntermassen    zur Verwer  fung, und     Phasenfehler    sind in Einrichtungen dieser  Art von grösserer Bedeutung, denn eine veränderliche  Phasenverschiebung erzeugt veränderliche Bewegun  gen des scheinbaren     Nullwertes    der     Einrichtung    und  dadurch     Nichtlinearität    und Ungenauigkeit.  



  Natürlich kann in Einrichtungen, die nicht für  die Steuerung von Servomechanismen bestimmt sind,       ein    Anzeigegerät nach Art eines Dynamometers be-           nutzt    werden, das vom Wandler und der Hoch  frequenzquelle direkt     beliefert    wird. In diesem Falle  wäre die Hochfrequenz auf den höchsten Frequenz  wert begrenzt, der benutzt werden kann, um ein       Instrument    nach Art eines Dynamometers zu betäti  gen.

   Der höchste     Frequenzwert    mag beispielsweise bei  etwa 10 000 Hertz     liegen.    Das Dynamometer als An  zeigeinstrument bringt keine innere Phasenverschie  bung mit sich, sondern gibt die Phasenbeziehung  zwischen der     Frequenzquelle    und der Ausgangsgrösse  des Wandlers sowie die Amplitude der Ausgangs  grösse genau an. Während nun diese angegebene Lö  sung durchaus befriedigend ist, wenn nur eine An  zeige vom     Wandler    her gefordert wird, ist sie unbe  friedigend, wenn eine Servoeinrichtung gesteuert  werden soll, und dürfte weiter unter manchen Um  ständen infolge der     Frequenzeinschränkungen    des  Dynamometers unbefriedigend sein.  



  Es ist deswegen das Ziel dieser Erfindung, eine  Einrichtung mit einem kopplungsabhängigen elektri  schen Wandler zu schaffen, die mit höheren Frequen  zen, als bisher möglich war, betrieben werden kann.  



  Nach der vorliegenden     Erfindung    besitzt die Ein  richtung einen Wandler     mit    zumindest einem Ein  gangselement und zumindest einem Ausgangselement,  wobei die Ausgangsspannung des Ausgangselementes  des Wandlers von der Kopplung zwischen Eingangs  und     Ausgangselement(en)    abhängig ist, und ist da  durch gekennzeichnet, dass die Einrichtung eine  Schwingungsquelle zur Erzeugung einer     Trägerfre-          quenz,    Mittel für die Modulation mindestens eines  Signals aus der Schwingungsquelle mittels eines Si  gnals von einer zweiten Frequenz, Mittel zum über  tragen des modulierten Trägersignals auf mindestens  ein Eingangselement des Wandlers und Mittel auf  weist,

   um ein Signal von dem oder den Ausgangs  elementen des     Wandlers    abzunehmen und das Signal  unter Verwendung     unmodulierter,    der Schwingungs  quelle entnommener     Schwingungen    zu     demodulieren.     



  So erhält beispielsweise der     Wandler    ein Signal  verhältnismässig hoher Frequenz, das in einem Mo  duiator mit unterdrückter Trägerwelle mittels einer  niedrigeren Frequenz moduliert worden ist. Die Aus  gangsgrösse des Wandlers wird dabei mit einem Teil  der     unmodulierten        Oszillatorfrequenz    gemischt. Die       Demodulation    des Mischsignals ergibt dann nur die       Niederfrequenzkomponente,    die ein von der Stellung  abhängiges,     phasenmoduliertes        Niederfrequenzsignal     darstellt.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  sind in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.  Es zeigen:       Fig.    1 schematisch einen induktiven Wandler,       Fig.    la schematisch einen     kapazitiven    Wandler,       Fig.    1 b und 1 c Diagramme für die Darstellung  der Arbeitsweise der Wandler nach     Fig.    1 und la,       Fig.    2 ein Blockdiagramm einer Einrichtung, die  ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung darstellt,  und         Fig.   <I>2a, 2b,</I> 2c und     2d    graphische Darstellun  gen der Signale,

   wie sie an verschiedenen Punkten  der Einrichtung auftreten und die für die Darstellung  der Arbeitsweise der Einrichtung dienen.  



  Zunächst sollen der normale induktive Wandler  gemäss     Fig.    1 und die normalen an ihn angelegten Si  gnale dargestellt werden. In dem Wandler nach     Fig.    1  sind ein Paar fester Spulen 5 und 6, die als Ein  gangselemente bezeichnet werden mögen, und eine  dritte Spule 7 vorgesehen, die veränderlich mit den  Eingangselementen gekoppelt ist. Die Veränderung  der Kopplung kann dadurch bewirkt werden, dass die       Reluktanz    des     Weges    zwischen Spule 7 und Spule 5  oder 6 verändert wird oder die Spule 7 gegenüber  den Spulen 5 und 6 räumlich verschoben wird. Es  sei hier angenommen, dass im vorliegenden Wandler  die Spule 7 zwischen Linie 1-1 und Linie 2-2 räum  lich verschoben wird.

   Der Vollständigkeit halber ist  die entsprechende     kapazitive    Form solch eines     Wand-          lers    bei la gezeigt. Bei dieser Vorrichtung ist ein  Paar Eingangselemente 8 und 9, die in der Haupt  sache leitende Platten sind, veränderlich mit einer  Ausgangsplatte 10 gekoppelt. Den beiden gezeigten  Wandlern werden je zwei     Eingangss,anale   <I>A</I> und<I>B</I>       (Fig.        lb)    zugeführt. Wie ersichtlich, sind dies rein       sinusförmig    verlaufende Wellen, die um 180  phasen  verschoben sind.  



  Die Wellenform A der     Fig.    1 b ist eine graphische  Darstellung der Spannung des an die Spule 5 oder  das     kapazitive    Element angelegten Signals als Funk  tion der Zeit. In ähnlicher Weise ist die Wellenform  B eine graphische Darstellung des Verlaufes eines an  die Spule 6 oder das     kapazitive    Element 8 angelegten  Signals. Mit der Wellenform C soll das von der Spule  7 oder dem     kapazitiven    Element 10 abgenommene  Signal graphisch dargestellt werden.

   In Wirklichkeit  sind bei C zwei Kurven C, und     C.,    dargestellt.     \Fenn     die Mittellinie der Spule 7, die als Linie 0-0 dar  gestellt ist, mit der Linie 1-1 zusammenfällt, dann  ist die in der Spule 7     induzierte    Spannung in Phase  mit dem an die Spule 6 angelegten Signal und ist die  in     Fig.        1b    bei C als     Kurve        C,.    dargestellte Kurve. In  ähnlicher Weise gilt, dass, wenn die Linie 0-0 mit  der Linie 2-2 zusammenfällt, die Ausgangsspannung  der Spule 7 der     Kurve        C.,    entspricht.

   In einer mitt  leren Lage der Linie 0-0 liegt die Ausgangsspannung  der Spule 7 zwischen den beiden genannten Grenz  werten und, wenn die Linie 0-0 in ihrer in     Fig.    1 ge  zeigten Lage ist, besitzt die Ausgangsspannung der  Spule 7 ein Minimum und kann gleich Null sein.  Durch zweckentsprechende Anordnung der Felder  der Spulen kann das Signal der Spule 7 linear von  einem grössten Wert in Phase mit Signal B über Null  bis zu einem grössten Wert in Phase mit dem Signal A       geändert    werden. In     Fig.        1c    ist diese Charakteristik  graphisch dargestellt, wobei die Spannung als Funk  tion der Stellung wiedergegeben ist.

   Wie ersichtlich,  erstreckt sich die Grundlinie des Diagramms der       Fig.        1c    von der Linie 2-2 bis zur Linie 1-1. Für  den Massstab für die Spannung sei angenommen, dass      das Ausgangssignal von Spule 7     in    seinen quadra  tischen Mittelwerten oder in seinen     Amplitudenwer-          ten    dargestellt ist.

   Wie leicht einzusehen ist, ändert  sich der Wert des Signals von einem Wert gleich     C2     auf einen Wert gleich     C1,    wobei er im mittleren  Punkt der Grundlinie durch Null geht und im vor  liegenden Falle angenommen ist, dass die Verände  rung von     C2,    nach     Cl    linear verläuft. Ähnliche An  gaben können für das Ausgangssignal der     kapazitiven     Anordnung gemacht werden.

   Bezüglich der weiteren  Behandlung der möglichen     Linearität    oder     Nicht-          Linearität    im Arbeiten der     übertragervorrichtung     darf auf das eingangs erwähnte Patent Bezug genom  men werden, in dem beispielsweise eine Form eines  Wandlers beschrieben wurde, bei dem zwei Spulen 5  und 6     mit    einem Wickelschritt, der grösser ist als ihr  Abstand, gewickelt sind, mit dem Ergebnis, dass jeder  zweite     Nullwert    schärfer     definiert    ist, wobei .das Si  gnal nichtlinear     unCdadurch    schwer zu interpolieren ist.  



  In der graphischen Darstellung der     Fig.        1b    ist  das Signal C mit gleicher Amplitude dargestellt- wie  das Signal A und B. Das ist im allgemeinen nicht  der Fall, indem das Ausgangssignal proportional dem  Eingangssignal ist, multipliziert mit dem Faktor der  gegenseitigen Kopplung zwischen den Spulen 6 und 7  oder 5 und 7 (sofern man jeweils die Wirkung der  andern Eingangsspule ausser Betracht lässt). Beim  Fehlen eines Pfades mit wirklich niedriger     Reluktanz     ist es schwierig, die gegenseitige Kopplung zwischen  den Abnahme- und den Eingangsspulen genügend  hochzuhalten, um ein wirklich brauchbares Signal bei  Niederfrequenz, das heisst bei Frequenzen zwischen  etwa 60 und 400 Hz, zu erhalten.

   Wenn anderseits  die Frequenz erhöht wird, kann das Ausgangssignal  nicht direkt verwendet werden, sondern muss in eine  Spannung verwandelt werden, die hinsichtlich Phase  und Amplitude der die Kopplung beeinflussenden       Eingangsgrösse    proportional ist. Das kann mittels  eines üblichen Phasendetektors durchgeführt werden,  doch werden solche Vorrichtungen, wie oben erklärt  wurde, durch Verwerfung leicht gestört und, um die  dem     Hochfrequenzbetrieb    anhaftenden Probleme zu  vermeiden, wird die in     Fig.    2 dargestellte Einrich  tung verwendet.  



  In     Fig.    2 ist ein     Hochfrequenzoszillator    11 ge  zeigt, der eine     sinusförmige    Ausgangswelle von einer  Frequenz von beispielsweise etwa 500     kHz    erzeugt.  Dieses Signal 0 ist bei 2a gezeigt. Für die Zwecke  der Darstellung wurde eine Frequenz von etwa  3     kHz    angenommen, doch ist sie in Wirklichkeit be  deutend höher. Dieses Signal wird alsdann mittels  einer niederen Frequenz, beispielsweise von etwa  400 Hz, im     Modulator    12 moduliert.

   Der     Modulator     ist ein     Modulator,    der mit Unterdrückung der Trä  gerwelle arbeitet, und gibt deswegen eine Ausgangs  komponente<I>A</I> gemäss     Fig.   <I>2b</I> zusammen mit einer  andern Ausgangskomponente<I>B,</I> die genau<I>A</I> ent  spricht, mit dem Unterschied, dass die Trägerwelle um  180  phasenverschoben ist.

   Es ergibt sich, dass das  Signal<I>A</I> (und auch das Signal<I>B)</I> eine Hüllenform    besitzen, die dem     niederfrequenten        Modulations-          signal    entspricht und bei jeder zweiten Halbwelle  der     Modulationsfrequenz    die Trägerwelle     hinsicht-          lich    der Phase umkehrt.

   Die Signale A und B werden  dem Wandler 13     zugeführt,    wie bereits beschrieben  wurde, und die Ausgangsamplitude der Spule 7 folgt  dem an Hand von     Fig.        1c    graphisch dargestellten  Gesetz, wonach sich das Ausgangssignal von einem       Grösstwert    in Phase     mit    dem Signal A bis zu einem       Grösstwert    in Phase mit dem Signal B     ändert.     



  Wenn nun diese Ausgangsgrösse mit einem Teil  der     Oszillatorausgangsspannung    O' überlagert wird,  ergibt sich das in     Fig.    2c gezeigte Resultat, wobei  angenommen ist, dass die     Mittellinie    0-0 des     Wand-          lers    mit der Linie 2-2 ausgerichtet sei und deswegen  die Ausgangsspannung von Spule 7 ein     Maximum    in  Phase mit Signal A darstelle. Das sich ergebende Si  gnal     C'2    ist bei 2c gezeigt.

   Wenn anderseits die     Mit-          tellinie    der Abnahmespule 7 mit der Linie 1-1 zu  sammengefallen wäre, wäre der Ausgang mit     C'2     identisch erschienen, ausser dass die Einhüllende der  Modulation um 180  phasenverschoben wäre. Das Si  gnal     C'2        wird    nun an einen einfachen Detektor und       Integrator    15 angelegt, der die     Spitzenwerte    der  Trägerwelle auf einer Seite der     Mittellinie    gleich  richtet und integriert und ein Signal ableitet, das  einer Seite der     Modulationshülle    entspricht.

   Das Si  gnal C ist in     Fig.    2d veranschaulicht und ist tatsäch  lich in zwei Kurven     C,    und     C2,    gezeigt, wobei     C,    das  erzeugte Signal darstellt, wenn die Mittellinie 0-0 mit  der Linie 1-1 zusammenfällt, und     C2    erzeugt wird,  wenn die Mittellinie 0-0 mit der Linie 2-2     zusam-          menfällt.    Das Ausgangssignal C ist deswegen eine  kontinuierlich     veränderliche        Sinuswelle,

      die von  einem     Maximum    in Phase     mit    dem niederfrequenten       Modulationssignal    bis zu einem um     180     gegenüber  dem niederfrequenten     Modulationssignal    phasen  verschobenen     Maximum    verändert werden kann.  



  Zum mathematischen Nachweis der Verhältnisse  sei folgendes ausgeführt:  Bei der     Amplitudenmodulation    wird die Ampli  tude des     Hochfrequenzsignals    (Trägerwelle) in Ab  hängigkeit von     einem        Modulationssignal    verändert.  



  Die Trägerwelle sei durch folgende Gleichung  bestimmt:  <I>e =</I>     AC        cos        rot   <I>(1)</I>  Die Amplitude A, werde     sinusförmig        mit    der       Modulationsfrequenz        co    verändert; dann ist  
EMI0003.0087     
    Die volle     amplitudenmodulierte    Spannung ergibt  sich als Funktion der Zeit, wenn Gleichung (2) in  Gleichung (1)     eingesetzt    wird, das heisst  
EMI0003.0090     
      Gemäss der trigonometrischen Gleichung  
EMI0004.0001     
    kann die     amplitudenmodulierte    Welle durch die Gleichung ausgedrückt werden:

    
EMI0004.0003     
    Gleichung (4) zeigt das Vorhandensein von drei Fre  quenzen in der     modulierten    Welle. Die eine     Frequenz     ist die der ursprünglichen Trägerwelle, und die bei  den andern stellen die Summe bzw. die Differenz der  Trägerwellen- und     Modulationsfrequenz    dar.  



  Durch Verwendung von entsprechenden Filter  kreisen kann jede der drei Frequenzen von den an  dern     getrennt    werden.    Wie     Fig.    2 zeigt, wird das Ausgangssignal des       Wandlers    13 mit dem zweiten Ausgangssignal O' des       Oszillators    11 gemischt (überlagert), das die gleiche  Frequenz besitzt wie die     unmodulierte    Trägerwelle,  jedoch die Amplitude     Ao.    Das sich ergebende Signal  entspricht     darum    folgender Gleichung:  
EMI0004.0014     
    Das bedeutet, dass die     überlagerung    nur die Am  plitude der Trägerfrequenz     coo    vergrössert.  



  Demodulatoren für     amplitudenmodulierte    Wellen  werden     üblicherweise    unterteilt in Demodulatoren  für     lineare    und quadratische Gleichrichtung. Der     De-          modulator    mit quadratischer Ausgangsgrösse arbeitet  entsprechend der     Volt-Ampere-Kennlinie    der ent  sprechenden Vorrichtung, z. B. einer Diode oder  Triode.

   Der lineare Demodulator. welcher hier als    Detektor 15 verwendet wird, arbeitet mit Signalen,  die wesentlich grösser sind als ein Volt, und in einer  Weise, die der einer     Gleichrichterdiode    mit     RC-Filter     entspricht, bei der die     Kennlinie    von Diode und Be  lastung als linear angenommen werden kann.

   Bei  spielsweise ist in einer     Triodendetektorschaltung    mit  einer Signalspannung in Form einer     amplitudenmodu-          lierten    Welle am     Triodendetektorkreis    von  
EMI0004.0030     
         enn    die Kennlinie die quadratische Form     ip   <I>-</I>     aie        +        a2e2    aufweist, der Anodenstrom gleich       !PO   <I>=</I>     alE,   <I>- (1</I>     +   <I>m</I>     cos        (ot)    .

       cos        coot        +        a2E,2    . (1     -E-   <I>2m</I>     cos        cot        -f-        m2        cos2        cot)    .     cosZ        coot.     



  Mit Rücksicht auf die trigonometrischen Beziehungen  
EMI0004.0054     
         kann    die Gleichung für den Anodenstrom in folgender Weise geschrieben werden     (Zerlegung    in Einzel  frequenzen):  
EMI0004.0057     
    
EMI0005.0001     
    Diese     komplizierte    Gleichung enthält mehrere  Frequenzen, von denen die     Modulationsfrequenz        c)     die gewünschte Ausgangsgrösse darstellt.

   Nach Wahl    eines Kondensators entsprechend dem Belastungs  widerstand des     Triodenkreises    ist die am Belastungs  widerstand auftretende Spannung:  
EMI0005.0006     
    Die Gleichung (5) zeigt, dass eine Gleichspannung       vnn     
EMI0005.0008     
    und eine     Modulationsspannung    von       en,    =     a2EJmR        cos        co   <I>t</I>  und eine Verzerrung oder Spannung der zweiten Har  monischen von  
EMI0005.0014     
    vorhanden sind.  



  In den meisten Schaltungen dieser Art     wird    der  Gleichstromanteil durch einen Kopplungskondensator  beseitigt und kann vernachlässigt werden.  



  Das     demodulierte    Signal ist     demnach:     
EMI0005.0018     
    Im allgemeinen kann bei niedrigen Frequenzen  und mittlerer Modulation die Verzerrung durch die  zweite     Harmonische    vernachlässigt werden, und das  Ausgangssignal kann zu       e.    =     a2E"amR        cos        cot     = A     cos        cu    t  angenommen werden, das heisst als eine     Sinuswelle,     wie sie in     Fig.        2d    gezeigt ist.  



  Es ergibt sich also, dass das in     Fig.    2d darge  stellte Signal C genau dem     in        Fig.        1b    dargestellten  Signal C entspricht. Die wesentliche Verbesserung  der     Einrichtung    liegt natürlich darin, dass die     in    der  Abnahmespule     induzierte    Spannung eine Hoch  frequenzspannung ist, und dass eine bedeutend wir  kungsvollere Energieübertragung zwischen den Si  gnalspulen 5 und 6 und der Abnahmespule 7 erreicht  wird und die     Einrichtung    gleichwohl frei von Phasen  verschiebung ist, denn das Ausgangssignal ist eine  phasenempfindliche Niederfrequenz, die an sich nicht  durch einen phasenabhängigen Detektor,

   sondern  durch Überlagern der hochfrequenten     Wandler-Aus-          gangsspannung    mit der     Oszillatorspannung    erzeugt  ist. Eine Änderung der     Oszillatorfrequenz    bewirkt  keine Erzeugung eines Fehlerwertes, da die Fre  quenz des     Oszillators        mit        seiner    eigenen     Frequenz     verglichen wird.    Nach Verstärkung der     niederfrequenten    Aus  gangsspannung C kann diese     direkt    für die Betäti  gung eines     Wechselstromservomotors    oder     eines    pha  senabhängigen Anzeigers, z.

   B.     eines    Dynamometers,  verwendet werden. Der     mit    hoher Frequenz arbei  tende     Resonanzkreis    14 bedingt eine     merkliche    Er  höhung der Verstärkung. Beispielsweise     kann    das  Ausgangssignal C bei Arbeiten mit     Hochfrequenz     bei der in     Fig.    2 gezeigten Anordnung     spannungs-          mässig    100 000mal grösser     sein        als    das sich ergebende  Signal,

   wenn die dem Wandler 13 zugeleiteten     Ein-          gangssignale        Niederfrequenzsignale        sind.     



  Obwohl die Einrichtung der     Fig.    2 nur     in    Zu  sammenhang     mit    dem Wandler der     Fig.    1 beschrie  ben wurde, ist     einleuchtend,    dass sie ebenso     im    Zu  sammenhang mit dem Wandler der     Fig.    la verwen  det werden kann. Auch hierbei ergibt sich     eine    grosse  Verstärkung des Ausgangssignals des Ausgangsele  mentes 10.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit einem kopplungsabhängigen elek trischen Wandler, der zumindest ein Eingangsele ment und zumindest ein Ausgangselement aufweist, und bei dem die Ausgangsspannung des Ausgangs elements von der Kopplung zwischen Eingangs- und Ausgangselement(en) abhängig ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Einrichtung eine Schwingungsquelle zur Erzeugung einer Trägerfrequenz,
    Mittel für die Modulation mindestens eines Signals aus der Schwin gungsquelle mittels eines Signals von einer zweiten Frequenz, Mittel zum übertragen des modulierten Trägersignals auf mindestens ein Eingangselement des Wandlers und Mittel aufweist, um ein Signal von dem oder den Ausgangselementen des Wandlers ab zunehmen und das Signal unter Verwendung un- modulierter, der Schwingungsquelle entnommener Schwingungen zu demodulieren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wandler ein Paar Eingangs elemente<I>(A, B)</I> umfasst und der Modulator mit Un terdrückung der Trägerfrequenz eine modulierte Aus gangsgrösse erzeugt, die zwei Ausgangskomponenten entgegengesetzter Phase besitzt, und jede der Aus gangskomponenten zu einem der beiden Eingangs elemente liefert. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Eingangs- und Ausgangs element eine Spule umfasst und die Ausgangsgrösse an dem bzw. den Ausgangselementen von der induk tiven Kopplung zwischen Eingangs- und Ausgangs seite abhängt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Eingangs- und Ausgangs element ein Kondensatorelement umfasst und die Aus gangsgrösse an dem bzw. den Ausgangselementen von der kapazitiven Kopplung zwischen Eingangs- und Ausgangsseite abhängt.
CH5576158A 1957-02-22 1958-02-12 Einrichtung mit einem kopplungsabhängigen elektrischen Wandler CH367334A (de)

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