CH366802A - Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden

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CH366802A
CH366802A CH4981357A CH4981357A CH366802A CH 366802 A CH366802 A CH 366802A CH 4981357 A CH4981357 A CH 4981357A CH 4981357 A CH4981357 A CH 4981357A CH 366802 A CH366802 A CH 366802A
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yarn
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yarns
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Application number
CH4981357A
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Inventor
Chong Chang Nai
Edouard Langlois Roland
Original Assignee
Carter Inc Ab
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/02Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by means of adhesives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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Description


  
 



  Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden und bezweckt im besonderen die Schaffung einer Vorrichtung, die entweder von Hand oder durch Kraftbetrieb betätigt wird, und durch deren Benutzung die Enden von zwei Garnen (Garne, Fäden und dergleichen aus natürlichen oder künstlichen Fasern oder aus Glas) fest miteinander ohne Bildung eines Knotens vereinigt werden können, der das bisher übliche Mittel zum Verbinden von zwei Garnenden war.



   Bei einer Mannigfaltigkeit von Arbeitsvorgängen, die bei Textilmaschinen, insbesondere bei Spul-, Aufwickel-, Spinn- und Kettenbildungsmaschinen vorkommen, ist es üblich, die Enden von zwei Garnen oder Textilfäden mittels gewisser Arten von   Kno-    ten zu vereinigen, welche für die besonderen Eigenschaften der Garne oder Fäden, die miteinander vereinigt werden sollen, geeignet sind, wobei die am meisten   üblichen Knoten arten    als einfacher und doppelter   Weberknoten   bezeichnet werden.

   Bisher wurde eine Anzahl handbetätigter Knotenvorrichtungen verwendet, die in der Lage sind, entweder die oben erwähnten Knoten, welche im besonderen für ein aus natürlichen Fasern bestehendes Garn benutzt werden, oder besondere Knotenarten herzustellen, welche im besonderen für die Benutzung eines Garnes aus syn  thetischen    Fasern bestimmt sind, deren Verknoten infolge der schlüpfrigen Beschaffenheit des Garnes schwierig ist und durch die bisher üblichen Knoten, die im Handel vorkommen, oder durch die kleinen, flachen    Weberknoten      nicht festgehalten werden können. Glasfäden können infolge ihrer Natur nicht verknotet werden.

   In der Praxis ist das Vorhandensein von Knoten in dem Garn oder einem Textilfaden äuserst nachteilig, da sie bei der Verarbeitung des Garnes sich leicht an den üblichen Führungen, Einziehnadeln und Nadelhaken beim Weben oder Strikken eines solchen verknoteten Garnes festhaken und häufig ein Reissen des Fadens in der Maschinerie bewirken. Ausserdem bewirkt ein solcher Knoten meistens einen Mangel in der fertig hergestellten Ware durch sein merkbares Hervortreten, so dass eine Ware entsteht, die als zweite Qualität bezeichnet wird.



   Es ist daher ein Zweck der Erfindung, eine nach neuartiger Methode arbeitende Vorrichtung vorzusehen, die eine Vereinigung der beiden Garnenden ohne die Benutzung eines Knotens bewirken und eine biegsame Vereinigung von hoher Festigkeit für die Verbindung der Garnenden herstellen kann, welche den ununterbrochenen Zusammenhang des Garns aufrecht erhält und in keiner Weise den Verlauf der Garne oder Strähne durch alle üblichen Teile der Textilmaschine hindurch behindert, in welcher das Garn für die folgenden Fabrikationsarbeiten benutzt wird.



   Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung, die so ausgebildet ist, dass sie die mechanische Verbindung durch einen Klebstoff der beiden Garnenden in schneller und praktischer Weise bewirkt, um eine feste   Uberlappungs-    verbindung zu bilden, gleichgültig, ob die Garne bzw.



  Fäden aus natürlichen Fasern oder aus synthetischen Fasern oder aus Glas bestehen.



   In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht im wesentlichen in natürlicher Grösse einer Ausführung der Vorrichtung zum Verbinden der Garnenden.



   Fig. 2 ist eine in vergrössertem Masstab gezeichnete Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrich  tung, wobei der domartige Deckel abgebrochen ist und die Endstellungen der Garnüberführungsarme gezeigt sind.



   Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in der Richtung der angegebenen Pfeile gesehen.



   Fig. 4 ist eine Seitenansicht in vergrössertem Masstab der Verbindungsvorrichtung, von der rechten Seite der Fig. 2 aus gesehen, und veranschaulicht die schwenkbaren Garnträger für die Einstellung der sich überlappenden Garnenden zwischen den Kissenbacken, sowie den Daumenhebel für die Betätigung der Garnträger und Backen, wobei die Teile in ihrer Anfangsstellung vor der Kreuzung der zu verbindenden Garne dargestellt sind.



   Fig. 5 zeigt in der Seitenansicht und in vergrössertem Masstab die Abtrennmesser zum Abtrennen der Schwänze der gekreuzten Garne, nachdem diese in überlappende Lage und zwischen die Kissenbacken gebracht worden sind.



   Fig. 6 ist eine in vergrössertem Masstab gezeichnete Ansicht, veranschaulicht aber die durch den von dem Steuerteil beeinflussten Daumenhebel nach hinten verschwenkten Garnträger, wobei die Kissenbacken auf den vereinigten Garnenden bei Beendigung des Garnvereinigungsvorganges geschlossen sind, und wobei die in den Klemmen der schwenkbaren Garnträger festgeklemmten Garne in   übertrie-    ben dargestellter Grösse gezeigt sind.



   Fig. 7 ist eine in vergrössertem Masstab dargestellte Seitenansicht der linken Seite der in Fig. 2 gezeigten Verbindungsvorrichtung.



   Fig. 8 ist eine in vergrössertem Masstab gezeichnete Seitenansicht der in Fig. 4 gezeigten Verbindungsvorrichtung bei Beendigung des Überführungsvorganges der Garnenden in eine parallele, sich überlappende Lage zwischen den offenen Kissenbacken und unmittelbar vor der Bildung einer Verbindung durch Schliessen der Kissenbacken.



   Fig. 9 ist eine der Fig. 2 ähnliche und in vergrössertem Masstab dargestellte Draufsicht, wobei der domartige Deckel weggebrochen ist und die Uberführungsarme und der vom Daumen betätigte Hebel in der Anfangslage vor dem Verbindungsvorgang dargestellt sind.



   Fig. 10 ist eine Schnittansicht nach der Linie 10 bis 10 der Fig. 3 und veranschaulicht die einstellbare Lagerung der Hauptsteuerscheibe der Vorrichtung.



   Fig. 11 ist ein Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 3 und veranschaulicht von der Unterseite den Räderantrieb für den Daumenhebel.



   Fig. 12 ist eine Teilansicht, teilweise im Schnitt, der Kissenbacken in der offenen Lage, sowie der Behälter für den flüssigen Klebstoff.



   Fig. 13 ist eine schaubildliche vergrösserte Ansicht des ortsfesten Rahmenteiles, welcher den verschwenkbaren Rahmen der Vorrichtung trägt.



   Fig. 14 ist eine schaubildliche vergrösserte Ansicht des kippbaren Rahmens der Vorrichtung.



   Fig. 15 ist eine Ansicht des J-Hebels und veranschaulicht die Steuerflächen, mittels deren die Kissenbacken während eines Teiles des Arbeitsvorganges offen gehalten werden und um sie in der geschlossenen Lage auf der Verbindung während des übrigen Teiles des Arbeitsvorganges freizugeben, wodurch die Vereinigung der Garnenden bewirkt wird.



   Fig. 16 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die einzelnen auseinandergenommenen Unterstützungsplatten, welche die Kisseneinrichtung tragen.



   Fig. 17 ist eine Draufsicht und veranschaulicht die fertig hergestellte Verbindung der zu vereinigenden beiden Garnenden, wobei deren Schwänze abgetrennt und die Garnenden in sich überlappender paralleler Lage durch den Klebstoff vereinigt worden sind.



   Fig. 18 ist ein Querschnitt nach der Linie 18-18 der Fig. 7 durch die fertig hergestellte Verbindung.



   Fig. 19-23 sind schematische Darstellungen und zeigen die verschiedenen Stellungen der Garnüberführungsarme und der Garne selbst an den aufeinanderfolgenden Stufen des Arbeitsvorganges von der Zuführung der beiden Garne aus und deren darauffolgende Überführung, dem Kreuzen sowie der Anordnung zwischen den Backen der Verbindungsvorrichtung, um eine sich überlappende Verbindung ohne lose Fadenenden herzustellen, sowie die endgültige Verbindung und die Wiederanordnung der   Garnüberführungs arme    in ihre Anfangsstellung, in welcher die verbundenen Garne bereit sind, aus der Vorrichtung herausgenommen zu werden, und
Fig. 24 ist eine schaubildliche Ansicht der Garn überführungsarme.



   Die Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden weist ein Paar beweglicher Backen mit Kissen für das Auftragen eines Klebstoffes und Mittel auf, um ein Paar der zu vereinigenden Garne oder Fäden gegeneinander zu halten und Teile von ihnen von entgegengesetzten Richtungen aus in eine sich überlappende parallele Lage zu bringen und sie zwischen die offenen Kissenbacken einzuführen. Schneideinrichtungen dienen zum Abschneiden der losen Enden oder Schwänze der Fäden vor deren Verbindung, um eine Überlappung von vorher bestimmter Länge herzustellen, während ein anderes Mittel die Haltekissen zwecks Entfernens der vereinigten Garnenden aus den Kissenbacken öffnet.

   Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind   Oberführungs- sowie    Kreuzungsund Einstellungsmittel vorgesehen, um die Verbindung herbeizuführen, wobei diese Mittel so ausgebildet und angeordnet sind, dass sie die Kissenbakken der Verbindungsvorrichtung während der Überführungsbewegung des Garnes öffnen und ein Schliessen dieser Backen unmittelbar beim Zusammenbringen der Garne in einer sich überlappenden parallelen Lage innerhalb der Kissenöffnung verursachen, zu welcher Zeit die hervorstehenden Garnenden abgeschnitten werden, um eine Verbindung von vorher bestimmter Länge vorzusehen.  



   Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung ein Gehäuse 20, welches von geeigneter Grösse ist, damit es leicht gehandhabt werden kann und auch die arbeitenden Teile der verschiedenen Mechanismen trägt und umgibt. Dieses Gehäuse weist im wesentlichen drei hohle Zylinder 21, 22 und 23 auf, welche aus geeignetem Material, wie beispielsweise entweder aus Metall wie etwa Aluminium oder aus einem Kunststoff bestehen; die Zylinderabschnitte sind durch geeignete Schrauben oder Dübel stapelartig miteinander verbunden (Fig. 1 und 3) und durch einen abnehmbaren halbkugelartigen Dom oder Deckel 25 abgeschlossen, welcher aus einem durchscheinenden Kunststoff (Fig. 1) bestehen kann, um den inneren Mechanismus zu zeigen, aber ge  wünschtenfalls    auch aus Blech sein kann.

   Dieser Deckel 25 ist mit einer länglichen Schlitzöffnung 26 versehen, die sich längs eines Kreisbogens über die Oberfläche hinweg und zum Teil an den Seiten des Deckels nach unten erstreckt. Durch diese Öffnung hindurch wird ein Garnpaar, dessen Enden miteinander zu verbinden sind, in den Kreuzungs- und die Verbindung herstellenden Mechanismus geführt, welcher innerhalb des Gehäuses 20 untergebracht ist.



   Das Gehäuse wird durch zwei ringförmige Platten 28 und 29 zwischen den aufeinander folgenden Zylinderabschnitten 21, 22, 23 in übereinander gestapelter Anordnung vervollständigt, und in diesen Platten sind zwei aufrecht stehende Wellen 30 und 31 (Fig. 3) gelagert, welche ein Paar schwingender Garn überführungsarme 32, 33 (Fig. 2 und 24) tragen, die einen Teil der Einrichtung darstellen, mittels deren die Fäden mechanisch gekreuzt und ihre Enden so angeordnet werden, dass sie eine sich überlappende Lage vor ihrer Verbindung einnehmen. Die untere Platte 28 und der Grundzylinder 21 bilden Lagerträger für die Welle 34 eines Daumenhebels 35 und dessen Sektorrad 36 (Fig. 11), welches die bewegende Kraft zur Betätigung der Antriebsvorrichtung der Einrichtung liefert.

   Mit den Zähnen des Sektorrades 36 kämmt ein Zahnrad 37 (Fig.   11)    welches auf dem unteren Ende der Welle 30 sitzt, die als Einstellwelle der Vorrichtung bezeichnet werden kann. Die Sektorräder 38 und 39 mit ihren Wellen 30 und 31, welche im   Obersetzungsverhältnis    von   1 : 1    miteinander kämmen, dienen dazu, die Wellen zusammen in entgegengesetzten Richtungen zu drehen, wenn die Welle 30 durch das Zahnrad 37 bei Betätigung des Daumenhebels 35 gedreht wird, wodurch das Sektorrad 36 in Umdrehung versetzt wird. Die   Uberfüh-    rungsarme 32 und 33 sind mittels ihrer Naben 40 und 41 auf den oberen Enden der Wellen 30 und 31 angebracht und an ihnen durch Schrauben 42 und 43 in den Naben dieser Arme befestigt.

   Der Daumenhebel 35 hat eine begrenzte Hin- und Herschwingung in einer Schlitzöffnung 44, die in der Seitenwand des Zylinders 21 vorgesehen ist. Eine Schraubenfeder 45  (Fig. 11), deren eines Ende auf der Unterseite der unteren Platte 28 befestigt ist und deren anderes
Ende an dem Sektorrade 36 angreift, hält gewöhnlich den Hebel 35 an der vorderen Grenze seiner in dem Schlitz 44 auszuführenden Bewegung.



   Ein Handgriff 47 besteht aus einem starren, metallenen Winkelarm, der an dem Gehäuse 20 durch Anbringung einer Platte 48 befestigt ist, die ihrerseits in einem ausgesparten Teil des Gehäuses festgelegt ist (Fig. 11), sowie aus einer einstellbaren Handschlaufe 49 aus Leder oder dergleichen, welche von dem Arm des Handgriffes getragen und mit ihm verbunden ist, wobei die Platte 48 die Vorrichtung an der Hand des Arbeiters hält, während der Handgriff während der Benutzung der Vorrichtung von dem Handteller der linken Hand des Arbeiters erfasst wird.



   Die bisher beschriebene Anordnung bildet das Gehäuse und die zugehörigen Teile der Vorrichtung und weist eine vollständig glatte, stromlinienartige äussere Gestalt auf, die frei von Vorsprüngen ist, welche die feinen Garne auffangen und zerreissen oder veranlassen könnten, dass sie sich in der Vorrichtung verfangen.



   An jedem Ende der Schlitzöffnung 26, durch die hindurch die zu vereinigenden Garne in die Vorrichtung eingelegt werden, ist eine Zinke oder ein Teilglied vorgesehen, welches an der dem Arbeiter zugekehrten Seite (Fig. 1) mit 50 bezeichnet ist, während die auf der anderen Seite befindliche Zinke mit 51 bezeichnet ist. Beide Zinken 50 und 51 erstrecken sich nach oben und folgen der Krümmung des Dekkels 25 ; auf jeder Seite einer jeden Zinke bilden die Kanten des im Deckel vorgesehenen Schlitzes tiefe Führungsnuten zwecks Aufnahme und Trennens der beiden Garne, nachdem diese anfänglich während der Einführung in die Nuten parallel zueinander gelegt worden sind.

   Dies ist am besten aus Fig. 2 zu erkennen, bei der das dem Handgelenk des Arbeiters zunächst liegende Ende des Schlitzes 26 mit zwei Führungsnuten 52 und 53 versehen ist, welche durch die Zinke 50 voneinander getrennt sind, während das aussen liegende Ende des Schlitzes 26 mit ähnlichen Führungsnuten 54 und 55 versehen ist, die in Ausrichtung mit den Nuten 52 und 53 liegen und durch die Zinke 51 voneinander getrennt sind. An der Innenseite des Deckels 25 und auf dem oberen Ende des oberen Zylinderabschnittes 23 sind gegenüber den Nuten 52, 53, 54, 55 Paare von aufwärts ragenden, federnden Klemmfingern 56, 57, 58, 59 angeordnet, welche die beiden Garne in Ausrichtung und in den Nuten 52, 53, 54, 55 halten.



   En gabelbeinartig gestalteter Teil 60 ragt mit seinem Scheitel durch den Schlitz 26 hindurch nach oben und dient dazu, die Garnpaare voneinander weg zu lenken, so dass sie in der richtigen Weise in die weiter unten noch näher beschriebenen Messer ein geführt werden können, wenn die Fäden auf die Böden der Nuten 52, 53, 54 und 55 gebracht und durch den Schlitz 26 hindurch eingeführt werden.



  Das Gabelbein 60 befindet sich in hängender Lage und ist an dem vorderen Ende der Zinke 51 so an gebracht, dass es ein Paar nach aussen ragender,  paralleler Seitenarme 62 und 63 überbrückt, welche mit dem oberen Teil eines aufrecht stehenden Rükkenteiles 65 des Rahmens 61 verbunden sind; das Gabelbein 60 verläuft durch den Schlitz 26 hindurch schräg nach oben und sein Fuss ist mittels der Zinke 51 fest an dem oberen Zylinderabschnitt 23 befestigt.



  Der Rahmen 61 wirkt als Hauptträger für die Vereinigungs- und Messereinrichtung und ist durch den Rückenteil 65 des in dem ausgesparten Teil des Gehäuses befestigten Rahmens abnehmbar in dem Gehäuse 20 angebracht.



   Die Einrichtung zum Vereinigen der sich überlappenden Garnenden weist obere und untere bewegbare Kissenplatten 70, 71 auf, die an ihren inneren Enden mit durchlöcherten Augen 72a, 72b, 73a und 73b (Fig. 16) versehen sind, welche lose auf einem Querstift 74 gelagert sind, dessen Enden in den Seitenarmen 62 und 63 des Rahmens 61 befestigt sind.



  Mit den Augen 72a und 73a sind kurze Zapfen 75 bzw. 76 verbunden, die sich in einem parallelen Abstand voneinander nach vorn von den zugehörigen Kissenplatten aus erstrecken und deren Zweck weiter unten noch näher erläutert wird. Eine Schraubenfeder 77 umgibt den Querstift 74 (Fig. 4) und drängt die Kissenplatten 70, 71 in die gewöhnlich geschlossene Lage.



   Die Kissenplatten 70, 71 sind mit Ausnehmungen 78 und 79 (Fig. 16) versehen, die sich von den vorderen Kanten der Platten nach innen erstrecken und Gabeln bilden, in denen die oberen und unteren Kissen 80, 81 abnehmbar gelagert sind, die in ihrer Bauart gleichartig ausgebildet sind und die Klebstoff Flüssigkeit enthalten. Wie aus Fig. 12 hervorgeht. besteht ein jedes Kissen aus einem hohlen plastischen Behälter 82 und einem das Kissen einschliessenden Hals 83. Die innerhalb des Behälters vorhandene Kammer hat ein Fassungsvermögen für die Flüssigkeit von etwa 1 1/2   cm1    und enthält einen ausreichenden Vorrat von flüssigem Klebstoff für eine durchschnittliche Benutzungszeit von 8 Stunden pro Tag.



  Der dargestellte Kissenteil 84, welcher aus Gummischwamm besteht, sitzt in dem Halsteil 83 und wirkt wie ein Docht, um die Klebstoff-Flüssigkeit von der Kammer des Behälters 82 aus zuzuführen. Die Kissen können aufgebraucht und beide können täglich zu Beginn der Arbeitszeit der Texilmaschine ausgewechselt werden. Dieses Verfahren wird als wirtschaftlicher angesehen, als den Versuch zu machen, die Kissen zu reinigen und auszuwechseln, oder ihre Behälter mit einem Augentropfer oder auf andere Weise wieder zu füllen. Das Auswechseln der Kisseneinrichtungen 80 und 81 besteht einfach darin, sie in die Ausnehmungen 78, 79 an den vorderen Enden der Platten 70 und 71 einzudrücken.



   Wie aus den Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 hervorgeht, weist die verwendete Messeranordnung zum Abtrennen der Schwänze der gekreuzten Garnenden, nachdem die beiden Garne durch die   Überführungsarme    32, 33 aus ihrer Anfangslage in die sich überlappende, gerade, parallele Lage zwischen den Kissen überführt worden sind, einen kippbaren Rahmen 90 auf, dessen U-förmig gestalteter Fuss durch ein Paar Seitenplatten 91, 92 (Fig. 14) gebildet wird, die in einem Abstand parallel zueinander liegen und an ihren vorderen Enden durch eine Querstange 93 verbunden sind, während sie an ihren hinteren Enden eine Rückenplatte 94 haben.

   Die Seitenplatten sind in der Nähe ihrer hinteren Enden auf einer Querstange 95 schwenkbar gelagert, damit sie, wie aus Fig. 6 und 8 hervorgeht, eine Kippbewegung auf einem Paar in einem Abstand voneinander liegenden und nach vorn ragenden Seitenplatten oder Seitenarmen 96, 97 ausführen können, die ihrerseits starr mit dem Rückenteil 65 des ortsfesten Rahmens 61 verbunden sind und dessen Bodenteil bilden.



   Auf einer Querstange 100 (Fig. 5), welche an den äusseren Enden der Platten 96 und 97 befestigt ist, sitzt ein Paar aufrecht stehender J-Hebel 101 und
102, welche an ihren oberen quer verlaufenden Armen 103, 104 die feststehenden Messerklingen 105, 106 eines Paares von Schneidklingen tragen, welche die Messer bilden, welche die Schwänze der beiden gekreuzten Garne abtrennen, wenn diese an den offenen Raum zwischen den Kissen der Vereinigungsvorrichtung eingeführt werden.

   Auf den feststehenden Messerklingen 105, 106 sitzen schwenkbar die dazu gehörigen Messerklingen 107 und 108, welche an ihren oberen Enden abgesetzt sind und eine begrenzte seitliche Bewegung in den kurzen Schlitzen 109 und 110 ausführen können, die ihrerseits in den seitlich abgebogenen Enden eines Paares von ortsfesten, aufrecht stehenden Lagerarmen 111 und 112 gebildet sind, die an gegenüber liegenden Seiten des Rahmens 61 gelagert und in geeigneter Weise an dem oberen Ende des Gehäuseteiles 23 befestigt sind. Die J-Hebel 101 und 102 sind durch eine Querstange 113 miteinander verbunden, welche in Naben 114, 115 der Hebel (Fig. 7 und 8) befestigt sind ; diese Querstange 113 kommt mit einem Paar aufwärts ragender Zinken 116 und 117 in Eingriff, welche mit den Seitenplatten 91, 92 des Rahmens 90 verbunden sind.

   Eine Schraubenfeder 118, die sich in dem Gehäuse 20 von vorn nach hinten erstreckt (Fig. 2), mit dem einen Ende an dem Gehäuse festgelegt ist, während ihr anderes Ende um den J-Hebel 101 herumgreift (Fig. 4 und 5), hält den Rahmen 90 und die J-Hebel in der nach vorn verschwenkten Lage.



   Zu beiden Seiten der Kissenbacken und zwischen den zugehörigen Messereinrichtungen sind biegsame Klemmeinrichtungen vorgesehen, die sich von beiden Rahmen 61 und 90 nach vorn erstrecken und die Enden der sich kreuzenden   Garnpaare    aufnehmen und erfassen, nachdem sie in eine parallele, sich überlappende Lage gebracht und in dieser Stellung in den offenen Raum zwischen den Kissenbacken eingeführt worden sind; diese Klemmvorrichtungen bestehen beim Ausführungsbeispiel aus zwei Federeinrichtungen 119, 120.

   Die Federeinrichtung an der rechten Seite der Kissenbacken besteht aus dem oberen Federfinger und dem unteren feststehenden   Finger   119a    bzw.   119b,    und die Federeinrichtung an der linken Seite besteht aus dem oberen Federfinger und dem unteren feststehenden Federfinger   1 20a    bzw.   1 20b    (Fig. 4, 6, 7 und 8).

   Eine feststehende Querstange 122, welche von den Armen 123 und 124 gehalten wird, die an den unteren Enden des Gabelbeines 160 angebracht sind, sucht die oberen Federfinger   11 9a    und   1 20a    in der angehobenen Lage mit Bezug auf ihre unteren Finger zu halten, um die parallelen und sich überlappenden Garnenden während der Überführung und Kreuzung durch die Überführungsarme 32 und 33 aufzunehmen, wenn der Rahmen 90 nach vorn in seine Anfangs- oder unwirksame Lage (Fig. 4) verschwenkt worden ist.



  Wenn der Arbeitsgang von dieser Stufe aus fortschreitet, zieht die Zurückbewegung des Rahmens 90 die Finger 119a und 120a von der Stange 122 hinweg (Fig. 7 und 8), wodurch eine Klammerwirkung an den Bodenfingern   1 19b    und 120b hergestellt wird, um die Strähne A und B zu erfassen.



   Die Einrichtung, die das Öffnen und Schliessen der Kissenbacken einschliesslich der Tragplatten 70 und 71 und der zugehörigen Kisseneinrichtungen 80 und 81 an der richtigen Stelle des Arbeitskreislaufes herbeiführt, woselbst die sich kreuzenden und überlappenden Garnenden zwischen die Backen der Vereinigungseinrichtung einzuführen sind, weist ein Paar nach vorn ragender Steuerteile 125 und 126 auf, welche von dem oberen Ende eines langen Armes 99 getragen werden, der von dem hinteren Teil der Seitenplatte 91 des Rahmens 90 hervorragt; diese Steuerteile liegen an der linken Seite des Rahmens übereinander   (Fig.    4 und 6). Auf den schräg verlaufenden Flächen dieser Steuerteile 125, 126 gleiten die Zapfen 75, 76 der Kissenplatten 70 und 71, um diese in die offene oder geschlossene Lage zu bringen.



   Der schwenkbar gelagerte J-Hebel 102 an der linken Seite der Vorrichtung (Fig. 7) ist an seinem oberen Endteil mit einem Paar nach vorn ragender Arme 127, 128 versehen, welche in divergierender oder V-Form winklig übereinander angeordnet sind, wobei diese Arme zwei Steuerflächen 130, 131 aufweisen, die mit stiftartigen Vorsprüngen 132, 133 an den oberen und unteren Platten 70 bzw. 71 in Berührung stehen ; diese Steuerflächen sind an den äusseren Enden eines Paares von Lappen 134, 135 gebildet, welche in entgegengesetzten Richtungen von gegenüberliegenden Zwischenteilen der oberen und unteren Arme 127, 128 hervorragen.

   Die stiftartigen Vorsprünge 132, 133 werden aus ihren Anfangsstellungen hinter der hinteren Fläche der Lappen 134,
135 auf die Steuerflächen 130, 131 dieser Lappen gehoben, wenn die Platten 70 und 71 durch die Steuerteile 125, 126 während der Zurückschwingung des Rahmens 90 aus dessen in Fig. 4 dargestellten Normallage in die Zwischenstellung der Fig. 8 gespreizt werden.



   Die stiftartigen Vorsprünge 132, 133 halten die Platten 70 und 71 weit voneinander und halten somit die Vereinigungsbacken die ganze Zeit offen, während diese Vorsprünge auf den Steuerflächen 130, 131 aufruhen und die Zurückbewegung des Rahmens anhält. In dem Augenblick, in dem die Garnenden zwischen die offenen Backen in paralleler, sich überlappender Lage fertig für die Vereinigung zu einem einzigen Teil eingeführt werden, gleiten die Vorsprünge 132, 133 plötzlich von der vorderen Kante der Steuerflächen 130, 131 ab und schnappen infolge des von der Feder 78 ausgeübten Druckes einwärts in Ausnehmungen 137, 138, welche in den Armen 127, 128 gebildet sind und vor dem Fuss der Lappen 134 bzw. 135 liegen.

   Wenn dies eintritt, hat der Schwingrahmen 90 seine hintere Lage (Fig. 6 und 7) eingenommen, was am Ende der Verbindungsarbeit eintritt, und die Vereinigungskissen werden dicht und fest auf den Garnenden geschlossen, um die fertige Vereinigung herzustellen. Wenn es erwünscht ist, können diese Kissen auch mit Nuten versehen sein, um sich der Spleissung anzupassen.



   Die hier verwendeten Mittel zum Verschwenken des Rahmens 90 nach hinten und nach vorn, wenn der Daumenhebel 35 aus seiner Anfangslage niedergedrückt und in diese zurückgeführt wird, weisen ein Steuersegment 140 auf, welches auf der Oberfläche des Sektorrades 38   (Fig.    3 und 10) einstellbar gelagert ist, welches bei Niederdrücken des Daumenhebels 35 das Sektorrad 36 in Drehung versetzt; das Steuersegment 140 steht in Berührung mit einem angetriebenen Finger 141, welcher von der Bodenfläche der Seitenplatte 91 des Rahmens 90 herabragt.

   Die Schraubenfeder   11o    drängt die Seitenplatten 91 nach unten, wobei der angetriebene Finger 141 jederzeit in ständigem Eingriff mit dem Steuersegment 140 gehalten wird, während die Anfangs- oder unwirksame Lage des Rahmens 90 (Fig. 3 und 4) durch die eingestellte Lage des Steuersegmentes auf dem Sektorrade 38 bestimmt ist. Schlitze 142, die sich von der Bodenkante der Seitenplatten 91, 92 nach innen erstrecken, nehmen die Querstange 100 auf, auf der die J-Hebel 101 und 102 gelagert sind, und ermöglichen, dass der Rahmen 90 sich nach vorn in seine unwirksame oder zurückgezogene Lage neigt (Fig. 4).



   Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Die Vorrichtung wird in der linken Hand des Arbeiters gehalten, wobei dieser seine Finger durch den Handgriff 47 und die Schlaufe 49 führt. Hierbei liegt die Einrichtung so in der Hand des Arbeiters, dass, wenn der   linke Vorderarm    waagerecht vom Körper aus vorgestossen wird, während der Handteller lotrecht mit nach oben gerichtetem Daumen gehalten wird, die Vorrichtung sich hinter dem letzten Gelenk des ersten Fingers des Arbeiters abstützt und das Gehäuse in der in Fig. 1 dargestellten Richtung hervorschaut, wobei der Daumenhebel 35 von dem linken Daumen des Arbeiters erfasst werden kann.

   Wenn die Vorrichtung in dieser Weise von der Hand ergriffen wird, verläuft der Dekkel 25 nach oben, und die beiden zu vereinigenden Garne A und B werden dann in die zugehörigen Führungsnuten 52, 54 und 53, 55 mittels des in dem   Deckel 25 vorgesehenen Schlitzes 26 durch eine nach aussen und unten gerichtete Schwenkbewegung der rechten Hand des Arbeiters eingelegt, wobei die richtige parallele Lage der beiden Garne durch die Zinken 50 und 51 während dieser Einführungsarbeit gesichert ist.

   Wenn dann die Garne auf den Boden der Führungsnuten 52, 53, 54 und 55 des Schlitzes 26 gebracht werden, werden sie durch das Gabelbein 60 voneinander abgelenkt, so dass sie in der richtigen Weise in die Öffnungen der offenen Messerblätter eingeführt werden können, welche (Fig. 5 und 6) die linke ortsfeste Klinge 106, die linke bewegbare Klinge 108, die rechte feststehende Klinge 105 und die rechte bewegliche Klinge 107 aufweisen.



   Wenn der Daumenhebel 35 niedergedrückt wird, so versetzt er das Zahnrad 36 in Drehung, an dem er angebracht ist und welches seinerseits das Zahnrad 37 und gleichzeitig damit die Wellen 30 und 31 in Drehung versetzt, wodurch wiederum die beiden Überführungsarme von der in den Fig. 9 und 19 dargestellten parallelen Lage nach hinten in die Stellung der Fig. 2 und 20 verschwenkt werden, während dessen Verlaufs der Arm 32 den rechts liegenden Garnfaden A in einem Kreisbogen nach links und nach hinten führt, wobei er das Garn vor und über dem Kissen kreuzt und den seitlich abgebogenen Trum des Garnes zwischen die Klemmteile einführt, die durch die Federn   119a,      11 9b    und   1 20a    und 120b gebildet werden.

   Am Ende dieses Kreuzungshubes wird das Garn um die Aussenseite der feststehenden Messerklinge 106 herumgewickelt und verläuft durch den Raum zwischen den offenen Kissen hindurch. Hierdurch wird der Faden A in der richtigen Weise in der Kissenöffnung angeordnet. Zu derselben Zeit, zu der der   Überführungsarm    32 betätigt wurde, beschreibt der   Überführungsarm    33, welcher an dem oberen Ende der Welle 31 sitzt, einen gleichen, aber entgegengerichteten Kreisbogen nach rechts, wodurch der linke Faden B gekreuzt und in die Kissenöffnung geführt wird, wobei der seitlich abgebogene, gerade Trum zwischen dieselben   Klemmglieder    gebracht wird, welche den Faden A erfassen, und ihn dann um die Aussenseite der feststehenden Messerklinge 105 wickeln, von wo aus er durch den freien Raum der offenen Kissen hindurchgeht, 

   woselbst er sich in überlappendem Eingriff mit dem Faden A befindet. In dieser Lage verlaufen die beiden Fäden oder Garne A und B parallel zueinander und in entgegengesetzten Richtungen innerhalb der Kissen sich dieser nach hinten bewegt, die Querstange 113, welche einen Teil der J-Hebel 101, 102 bildet. Diese Hebel sind bis zu ihrer Betätigung durch die Zinke 116 bewegungslos und halten die Kissen in der gewöhnlich geschlossenen Lage (Fig. 4). Während der anfänglichen Emporbewegung der Seitenplatte 91 durch die Bewegung des Steuersegmentes 140 gegen den angetriebenen Teil 114, bevor die Zinke 116 in Berührung mit der Stange 113 kommt, öffnen die keilartig gestalteten Teile 125, 126 an dem oberen Ende der Rückenplatte 94 des Rahmens 90 die Kissen.

   Wenn die Zinke 116 die Querstange 113 berührt, verschiebt sie den J-Hebel 102 nach hinten in eine Lage, in der seine Steuerflächen 130, 131 sowie die Stiftansätze 132, 133 die Kissen in der offenen Lage halten, während die Steuerteile 125, 126 bei ihrer Zurückschwingung abfallen und die Steuerung der Kissen freigeben. Annähernd am Ende der Zurückschwingung des Rahmens 90 fallen die Stiftansätze 132, 133 von den Steuerflächen 130, 131 ab, und die Kissen 80, 81 schliessen sich auf den sich überlappenden Fadenenden.



   Während der Herstellung der miteinander verbundenen Fadenenden hat der Daumenhebel 35 seine vordere Hubgrenze erreicht. Bei seiner Zurückbewegung tritt folgendes auf:
Die Überführungsarme 32, 33 kehren ihre Bewegung um und gelangen in ihre ursprünglichen Stellungen. Wenn das Steuersegment 140 sich von dem angetriebenen Teil 141 zurückzieht, öffnen die Steuerteile 125, 126 zuerst die Kisseneinrichtungen 80, 81 während der Zeit, während deren die vereinigten Fadenenden zwischen diesen Kissen   zurückge-    zogen werden und schliessen dann die Kissen wieder, wenn der Daumenhebel 35 sich dem Ende seiner Zurückbewegung nähert, nachdem die Fadenverbindung nach vorn geführt worden ist, während sie immer noch zwischen den Federfingerpaaren 119a,   119b    und 120a,   1 20b    festgeklemmt gehalten wird.



  Am Ende des Rückwärtshubes liegt die Fadenverbindung vollständig frei, und die vereinigten Fäden oder Garne A und B können aus der Vorrichtung von Hand herausgenommen werden. Für diese entgegengesetzte Arbeitsweise sind verschiedene Federn vorgesehen : Die eine ist die Feder 145, welche sich auf die Querstange 93 auflegt, um den Rahmen 90 in seine normale Anfangslage zu drängen. Eine andere ist die Schraubenfeder 118, welche die J-Hebel 101, 102 in ihre nach vorn gekippte Anfangslage zurückführt (Fig. 4). Eine dritte Feder 77 sieht den richtigen Druck für die Kissenanordnung vor, und eine vierte Feder 45 führt den Daumenhebel 35 in seine ursprüngliche Lage zurück.



   In der obigen Beschreibung und in den Ansprüchen ist der Ausdruck   Garn   in seiner allgemeinen Bedeutung gebraucht worden und schliesst Fäden, Strähne usw. ein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden, gekennzeichnet durch zwei relativ zueinander bewegliche Druckglieder, die in gegeneinander anliegende Stellung bewegbar sind, um ein Paar Garnenden gegeneinander zu halten, Garnüberführungsarme, die bewegbar sind, um ein Paar Garnenden zwischen die Druckglieder und in eine Lage zu bringen, in der ihre Enden sich überlappen, Antriebsmittel für die Garnüberführungsarme und für die Druckglieder und eine zum Aufbringen von Klebemittel bestimmte Einrichtung, die mit den Druckgliedern zusammenarbeitet und dazu bestimmt ist, durch Aufbringen von Klebemittel auf die Garnenden diese miteinander zu verbinden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch von den Antriebsmitteln gesteuerte Schneidmittel, die angeordnet sind, um beide Garne zu durchschneiden.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Druckglied eine Einrichtung zum Aufbringen von Klebemittel zugeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Druckglied bewegbar ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Feder, um die Druckglieder in geschlossener Stellung zu halten, und eine bewegbare Nockenfläche an einem der Antriebsmittel, um die Druckglieder für die Aufnahme der Garne in offener Stellung zu halten.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnübertragungsarme in entgegengesetzten Richtungen auf die Druckglieder zu bewegbar sind.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnübertragungsarme aufeinander zu bewegbar sind.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Aufbringen von Klebemittel ein Aufbringerkissen und einen Behälter für die Aufnahme eines flüssigen Klebemittels umfasst.
    8. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter abnehmbar montiert ist.
    9. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Aufbringen von Klebemittel abnehmbar montiert ist.
    10. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringerkissen saugfähig ist.
    11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckglieder in zeitlicher Abstimmung mit den Garnübertragungsarmen betätigbar sind.
    12. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch federnde Klemmittel (56-59), die in solcher Stellung sind, dass sie beide Garne von den Garnübertragungsarmen übernehmen können.
    13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmittel an entgegengesetzten Seiten der Druckglieder angeordnet sind, so dass sie Vorder- und Hintersätze von Klemmitteln bilden.
    14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebemittel des hinteren Satzes zumindest angenähert parallel zu denen des vorderen Satzes angeordnet sind.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit quer geschlitztem Deckel, um die Garne parallel und in Abstand voneinander aufzunehmen.
    16. Vorrichtung nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch einen ersten Rahmen, der in dem Gehäuse angeordnet und. an diesem befestigt ist.
    17. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, gekennzeichnet durch einen zweiten Rahmen, der verschwenkbar am ersten Rahmen in solcher Weise befestigt ist, dass der zweite Rahmen vor und hinter den ersten Rahmen verschwenkbar ist.
    18. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckglieder verschwenkbar am ersten Rahmen montiert sind, so dass sie von der offenen in die geschlossene Stellung und umgekehrt bewegbar sind.
    19. Vorrichtung nach Unteransprüchen 12 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmittel an dem Gehäuse unterhalb der Enden der Schlitze in dem geschlitzten Deckel und an entgegengesetzten Seiten des ersten Rahmens befestigt sind.
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