CH366290A - Druckwalze mit einem auf der Spindel durch Spreizhülsen festlegbaren Mantel - Google Patents

Druckwalze mit einem auf der Spindel durch Spreizhülsen festlegbaren Mantel

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CH366290A
CH366290A CH6943559A CH6943559A CH366290A CH 366290 A CH366290 A CH 366290A CH 6943559 A CH6943559 A CH 6943559A CH 6943559 A CH6943559 A CH 6943559A CH 366290 A CH366290 A CH 366290A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
roller
sleeves
pressure roller
pressure
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Application number
CH6943559A
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English (en)
Inventor
Rohland Harry
Original Assignee
Walzengravierwerk Veb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Druckwalze mit einem auf der Spindel durch     Spreizhülsen        festlegbaren    Mantel    Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckwalze  mit einem auf der Spindel durch Spreizhülsen     fest-          legbaren    Mantel, wobei die Spreizung der Hülsen  durch axialen Versatz eines     Konusses    erfolgt.  



  Es sind Walzen mit lösbarer Spindel oder lös  barem Zapfen bekannt, bei denen die Verbindung  zwischen Spindel oder Zapfen mittels keilartig wir  kender Zwischenteile erfolgt. Diese Walzen sind  dadurch gekennzeichnet,     dass    die Keilverbindung aus  zwei sich in     Kegelmantelflächen    berührenden, durch  gegenseitige Verschiebung in Richtung der Längs  achse wirksamen Büchsen besteht. Die Keilverbin  dung auf der einen Seite der Walze wird durch  einen kegelförmigen Bund der Spindel und eine  diesen umschliessende, aussen zylindrische, der Länge  nach gespaltene Büchse gebildet.

   Das andere Walzen  ende wird mit der Spindel dadurch verbunden,     dass     eine gespaltene, aussen zylindrische Büchse und eine  in diese greifende, aussen kegelförmige und auf der  Spindel lose sitzende Büchse mit der Walze ver  bunden ist, wobei die letztere Büchse durch eine  auf die Spindel geschraubte Mutter und die innere  Büchse durch die Reibung zwischen ihren Stirn  flächen gekuppelt werden. Der Walzenmantel stellt  ein zylindrisches Rohr mit glatt durchgehender Innen  fläche dar, dessen Enden innen derartig ausgedreht  sind,     dass    Ringkanten als     Widerlager    für die Büchsen  vorhanden sind.  



  Dieses System hat die Nachteile,     dass    durch die  Relativbewegung von der Spindel' zu der auf dieser  sitzenden, aussen kegelförmigen Büchse und an  schliessender zweiter Relativbewegung von dieser  Büchse zu der auf dieser sitzenden, gespaltenen und  aussen zylindrischen Büchse der radiale Druck aus  Kupplung zwischen Spindel, Büchse und Walze nur  punktförmig, ohne einwandfreien, vollflächigen,       Schluss,    auf der auf der Spindel sitzenden, aussen    kegelförmigen Büchse aufliegt und bei starker     Druck-          bzw.    Zugbelastung beim     Textildruckprozess    auf der  Walze Lageveränderungen zur Spindel auftreten. Da  durch wird die feste Kupplung zwischen Spindel  und Walze aufgehoben und die Walze wandert.

   Durch  die der Länge nach     gespaltene.,    aussen zylindrische  Büchse ist keine vollflächige radiale Druckauflage  zur Walze und damit keine Zentrierung der Ver  bindung zwischen Spindel und Walze, aber die<B>Mög-</B>  lichkeit des     Festklemmens    der Zwischenteile gegeben.  Da mittels einem auf der Spindel angeordneten  Gewinde mit Schraube auf eine konische Büchse der  Druck in Richtung der Längsachse über eine ge  schlitzte Büchse in radialem     Anpressdruck    zur Walze  umgewandelt wird, stützt sich folglich der Gegen  druck durch den     Textildruckprozess    nur auf das Ge  winde ab.

   Die bisher verwendeten Walzen müssen  für die Lagerung der Büchsen an den Enden     innen-          seitig    ausgespart werden. Die Kupplung zwischen  Spindel und Walze wird durch Anziehen der Mutter,  die auf konischer Büchse einwirkt, ausgelöst und  kann sich leicht durch Drehbewegung der für den       Textildruckprozess    angetriebenen Spindel zu der mit  dieser gekuppelten Walze für die Farbübertragung  lockern oder straffen. Ein permanenter Festigkeits  grad der Kupplung von Spindel, Büchsen und Walze  ist deshalb nicht möglich und bedingt eine kaum  lösbare Verbindung der Kupplungsflächen oder ein  Beschädigen der Walzenenden oder im Falle des       Lockerns    der Mutter, ein Verrutschen der Walze auf  der Spindel.

   Eine genaue Einhaltung des,     Rapportes     des Textilmusters ist durch die vorstehend angeführ  ten Gründe, wie Wandern der Walze für die     Farb-          übertragung    durch Lockern der Kupplung zwischen  Spindel und dieser Walze, nicht möglich.  



  Die Erfindung sieht zwecks Vermeidung der er-'  wähnten Nachteile vor,     dass    der Konus sich auf der      Spindel befindet, auf der die Spreizhülsen unmittelbar  sitzen, derart,     dass    diese durch Verdrehen der Spin  del     betätigbar    sind. Am Aussenumfang der     Spreiz-          hülsen    können Vorsprünge vorgesehen sein, die zur  Drehsicherung der Spreizhülse in entsprechenden     Aus-          nehmungen    der Walze eingreifen sollen.

   Zu beiden  Seiten der Walzen können axial verstellbare, aber  gegen Drehung gesicherte, auf der Spindel angebrachte  Ringe mit Vorsprüngen vorgesehen sein, die an der  den Spreizhülsen zugekehrten Kante in die Schlitze  der Spreizhülsen eingreifen. Schliesslich kann für  jedes Walzenende eine selbständige Spindel mit  Spreizhülse vorgesehen sein.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  dargestellt.  



  Es zeigen:       Abb.   <B>1</B> eine eingespindelte Druckwalze,       Abb.    2 eine Druckwalze,       Abb.   <B>3</B> eine Spreizhülse,       Abb.    4 einen     Spindelteil,          Abb.   <B>5</B> einen Ring mit Vorsprüngen.  



  Die Wirkungsweise ist anhand eines     Ausführungs-          beispieles    folgende:  In den Abbildungen ist eine geteilte Spindel mit  einem Konus 2 und einem Gewinde<B>3,</B> auf dem die  Spreizhülse 4 aufgeschraubt ist, dargestellt.  



  Durch Eindrehen des     Spindelteiles   <B>1</B> in das Ge  winde der Spreizhülse 4 wird letztere betätigt, so       dass    sie sich fest an die Innenwand der Walze<B>6</B>       anpresst.    Die Spreizhülse 4 ist zur Verstärkung der       Presswirkung    und zur besseren Zentrierung bei<B>5</B>  mehrmals geschlitzt.  



  Um eine durch den     Arbeitsprozess    mögliche     Lok-          kerung    der     Anpressung    oder um eine übermässig  feste, für den     Druckprozess    nicht mehr notwendige       Anpressung    zu vermeiden, sind am Aussenumfang der  Spreizhülse 4 Vorsprünge 12 vorgesehen, die zur  Drehsicherung der Spreizhülse 4 in entsprechende       Ausnehmungen   <B>13</B> der Walze<B>6</B> eingreifen. Nach  Einstellung der     Anpressung    erfolgt eine Kupplung  der Spindel<B>1</B> mit der Spreizhülse 4.

   Diese Kupp  lung erfolgt durch den auf dem Vierkant<B>8</B> der  Spindel<B>1</B> gegen Drehung gesicherten Ring<B>7</B> mit  den der Spreizhülse 4 zugekehrten Vorsprüngen<B>9,</B>  die in die Aussparungen<B>10</B> der Schlitze<B>5</B> eingreifen.  Um ein Eindringen von Fremdkörpern beim     Druck-          prozess    in den Hohlraum der Walze<B>6</B> zu verhindern,  ist eine Dichtung<B>11,</B> welche durch den Ring<B>7</B> an  die Walze<B>6</B>     angepresst    wird, vorgesehen. Vorteilhaft  wirkt sich eine zylindrische Bohrung der Druckwalze  <B>6</B> aus.  



  Durch das beschriebene System trägt der ganze  Konus den Druck, während das Gewinde lediglich  die axiale Verschiebung übernimmt. Eine vollflächige    Auflage und ein genau tragender Konus und damit  eine Zentrierung wird durch Vorhandensein von  nur einer Relativbewegung vom Konus zur     Spreiz-          hülse    erreicht. Durch Verwendung von zwei von  einander unabhängigen, zur Walze verschiebbaren       Spindelteilen    weicht dieses System vollkommen von  bekannten Konstruktionsregeln ab. Diese besagen,       dass    die Spindel die axiale Grundstellung zur Walze  beibehält.

   Der Grad der     Anpressung    von der Spindel  zur Walze ist durch Ringe mit Vorsprüngen, die  in die Schlitze der Spreizhülsen eingreifen, wobei  diese gegen Drehen gesichert sind, regelbar. Eine  nicht beabsichtigte     Straffung    oder Lockerung des  Druckes wird dadurch unmöglich gemacht. Das hat  den Vorteil,     dass    durch kurze Drehung der Spindel  ein müheloses Anpressen oder Lösen der Spindel an       bzw.    von der Walze erreicht wird und der Grad  der     Anpressung    beliebig bestimmt werden kann, wo  bei die genaue Einhaltung des     Rapportes    gewähr  leistet ist. Dieser Vorgang     lässt    sich in einem relativ  geringen Zeitaufwand durchführen.

   Ein Beschädigen  oder Verbiegen der Walze oder Spindel ist durch  Fehlen des     Einpressdruckes    der Spindel ausge  schlossen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Druckwalze mit einem auf der Spindel durch Spreizhülsen festlegbaren Mantel, wobei die Sprei zung der Hülsen durch axialen Versatz eines Konus- ses erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Konus (2) sich auf der Spindel<B>(1)</B> befindet, auf der die Spreizhülsen (4) unmittelbar sitzen, derart, dass diese durch Verdrehen der Spindel befätigbar sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Druckwalze nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch am Aussenumfang der Spreizhülsen (4) vorgesehene Vorsprünge (12), die zur Dreh sicherung der Spreizhülsen in entsprechende Aus- nehmungen <B>(13)</B> der Walze<B>(6)</B> eingreifen. 2. Druckwalze nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch zu beiden Seiten der Walze<B>(6)</B> axial verstellbare, aber gegen Drehung gesicherte, auf der Spindel<B>(1)</B> angeordnete Ringe <B>(7)</B> mit Vorsprüngen<B>(9)</B> an der den Spreizhülsen (4) zugekehrten Kante, die in die Schlitze<B>(5)</B> der Spreizhülsen eingreifen.
    <B>3.</B> Druckwalze nach Patentanspruch und Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Walzenende eine selbständige Spindel<B>(1)</B> mit Spreizhülse (4) vorgesehen ist.
CH6943559A 1959-02-11 1959-02-11 Druckwalze mit einem auf der Spindel durch Spreizhülsen festlegbaren Mantel CH366290A (de)

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