CH366019A - Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades - Google Patents

Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades

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CH366019A
CH366019A CH6661258A CH6661258A CH366019A CH 366019 A CH366019 A CH 366019A CH 6661258 A CH6661258 A CH 6661258A CH 6661258 A CH6661258 A CH 6661258A CH 366019 A CH366019 A CH 366019A
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CH
Switzerland
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rim
bowl
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vehicle wheel
wheel
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Application number
CH6661258A
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English (en)
Inventor
Lemmerz Paul
Original Assignee
Lemmerz Werke Gmbh
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades    Es sind Verfahren bekannt, wonach, Felge und  Schüssel eines Scheibenrades bereits nietlos mitein  ander verbunden werden.  



  Bekannte Verbindungen dieser Art besitzen     je#     doch nicht die notwendige Festigkeit, um bei hohen  Geschwindigkeiten und plötzlich auftretenden Brems  kräften mit Sicherheit die in Umfangs-     bzw.    axialer  Richtung wirkenden Kräfte auszuhalten. Auch die  für schlauchlose Bereifung unbedingt erforderliche  Dichtigkeit ist nicht immer gewährleistet.  



  Um diesen Nachteil zu verhindern, zeichnet sich  das Verfahren nach der Erfindung dadurch aus,     dass     man gleichmässig in Felge und Schüssel auf deren  Umfang verteilte,     näpfchenförn-lige        Eindrückungen     erzeugt und hierauf diesen     Eindrückungen    durch ge  meinsame     Verformun#g    ihrer Seitenflanken einen       schwalbenschwanzförinigen    Querschnitt gibt.  



  Anhand der Zeichnung werden zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Verfahrens nach der Erfindung er  läutert. Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> einen Schnitt durch ein Scheibenrad, bei  dem die Felge zunächst lediglich in die Schüssel     ein-          gepresst    ist,       Fig.    2 einen Schnitt durch Felge und Schüssel  nach dem ersten, zur Erzeugung der gemeinsamen,       näpfchenförinigen        Eindrückungen    dienenden Arbeits  gang,       Fig.   <B>3</B> einen Schnitt durch Felge und Schüssel  nach dem zweiten,

   zur gemeinsamen Verformung der  Seitenflanken der     näpfchenförinigen        Eindrückungen     dienenden Arbeitsgang und       Fig.    4 einen Schnitt durch die Hälfte eines ferti  gen Rades mit der nietlosen Verbindung von Felge  und Schüssel.  



  Die     Fig.   <B>5-7</B> zeigen den     Fig.    2-4 entsprechende  Darstellungen zum zweiten Ausführungsbeispiel.    Gemäss     Fig.   <B>1</B> wird in der Felge<B>10</B> zunächst  eine Radschüssel<B>11</B> in möglichst     strammeni    Sitz ein  gesetzt. Das Tiefbett der Felge wird dann mit dem  eingesetzten     Radschüsselteil    gemäss     Fig.    2 verbunden.  Dabei wird das Rad auf eine federnde Auflage 12  gelegt.

   Der Stempel<B>13</B> und<B>die</B> Matrize 14 für die  gemeinsamen     Eindrückungen.    von Felge und Schüssel  in     Näpfchen-form    sind so ausgebildet,     dass    der Boden  <B>15</B> der     Eindrückung    nach innen konvex ist, so     dass     eine gewisse Materialanhäufung<B>16</B> entsteht. Diese  Materialanhäufung<B>16</B> wird beim zweiten Arbeits  gang gemäss     Fig.   <B>3</B> nach den Seiten     hin    gedrückt.

   Für  diesen Arbeitsgang finden ein Oberstempel<B>17</B> und  ein Unterstempel<B>18</B> sowie eine federnd gelagerte  Matrize<B>19</B> Verwendung, deren Drücke sich so aus  wirken,     dass    der Boden<B>15</B> eben und somit die Ma  terialanhäufung<B>16</B> fest in die entsprechend ausgebil  deten Seitenflanken 20 hineingedrückt wird,     d-ie    da  durch der     Eindrückung    einen     schwalbenschwanzför-          migen    Querschnitt geben.  



  In     Fig.    4 ist dann diese nietlose Verbindung 21  zwischen Felge und Schüssel im fertigen Zustand dar  gestellt. Dadurch,     dass    nicht beide Radteile, nämlich  Felge und Schüssel,     durchgestanzt    werden<B>-</B> wie bei  gewissen bekannten Verfahren<B>-</B> wird nicht nur eine  hohe Festigkeit, sondern auch eine Sicherung gegen       Luftundlichtigkeit    gegeben, so     dass    das Rad in dieser  Ausführung für schlauchlose Bereifung besser geeig  net ist als alle bisher hierfür bekanntgewordenen Räder.  



  Die     näpfchenförmigen        Eindrückungen    sind seit  lich am Boden durch die vorherige Materialanhäu  fung derart fest ineinander verankert,     dass    sämtliche  in Umfangs- und axialer Richtung auftretenden  Kräfte in der Fahrpraxis auch bei Höchstgeschwin  digkeiten und stärksten Bremsungen aufgenommen  werden können, ohne     dass    irgendein Ausreissen dieser  nietlosen Verbindung zu befürchten wäre.      Bei dem Beispiel nach     Fig.    1-4 werden die,     Ein-          drückungen    von aussen her über die Felge in der  Radschüssel erzeugt.

   Es ist aber selbstverständlich,       dass    die     Eindrückungen    analog auch in umgekehrter  Richtung, also von der Radschüssel her in die Felge  ausgeführt werden können. Eine solche     Ausführunols-          form    ist in den     Fig.   <B>5-7</B> dargestellt, welche den     Fig.    2  bis 4 entsprechen und in welchen gleiche Hinweis  zeichen entsprechende Teile bezeichnen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades, dadurch gekenn zeichnet, dass man gleichmässig in Felge und Schüssel auf deren Umfang verteilte, näpfchenförmige Ein- drückungen erzeugt und hierauf diesen Eindrückun- gen durch gemeinsame Verformung ihrer Seitenflan ken (20) einen schwalbenschwanzförinigen Quer schnitt gibt.
    UNTERANS#PRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man bei Erzeugung der näpfehen- förinigen Eindrückungen mittels eines Satzes von zu sammenarbeitenden Presswerkzeugen (12-14) den Böden der Eindrückungen eine nach dem Inneren der Eindrücku#ng hin konvexe Form gibt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man zur gemeinsamen Verforinung der Seitenflanken (20) mit tels eines anderen Satzes von zusammenarbeitenden Presswerkzeugen <B>(17-19)</B> die Böden der Eindrückun- gen eben macht.
CH6661258A 1957-12-20 1958-11-26 Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades CH366019A (de)

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DEL29330A DE1064463B (de) 1957-12-20 1957-12-20 Verfahren zum nietlosen Verbinden der Felge mit der Schuessel eines Fahrzeugrades
DEL0031559 1958-06-20

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CH366019A true CH366019A (de) 1962-12-15

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CH6661258A CH366019A (de) 1957-12-20 1958-11-26 Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades

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