CH366019A - Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades - Google Patents
Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines FahrzeugradesInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades Es sind Verfahren bekannt, wonach, Felge und Schüssel eines Scheibenrades bereits nietlos mitein ander verbunden werden. Bekannte Verbindungen dieser Art besitzen je# doch nicht die notwendige Festigkeit, um bei hohen Geschwindigkeiten und plötzlich auftretenden Brems kräften mit Sicherheit die in Umfangs- bzw. axialer Richtung wirkenden Kräfte auszuhalten. Auch die für schlauchlose Bereifung unbedingt erforderliche Dichtigkeit ist nicht immer gewährleistet. Um diesen Nachteil zu verhindern, zeichnet sich das Verfahren nach der Erfindung dadurch aus, dass man gleichmässig in Felge und Schüssel auf deren Umfang verteilte, näpfchenförn-lige Eindrückungen erzeugt und hierauf diesen Eindrückungen durch ge meinsame Verformun#g ihrer Seitenflanken einen schwalbenschwanzförinigen Querschnitt gibt. Anhand der Zeichnung werden zwei Ausfüh rungsbeispiele des Verfahrens nach der Erfindung er läutert. Es zeigen: Fig. <B>1</B> einen Schnitt durch ein Scheibenrad, bei dem die Felge zunächst lediglich in die Schüssel ein- gepresst ist, Fig. 2 einen Schnitt durch Felge und Schüssel nach dem ersten, zur Erzeugung der gemeinsamen, näpfchenförinigen Eindrückungen dienenden Arbeits gang, Fig. <B>3</B> einen Schnitt durch Felge und Schüssel nach dem zweiten, zur gemeinsamen Verformung der Seitenflanken der näpfchenförinigen Eindrückungen dienenden Arbeitsgang und Fig. 4 einen Schnitt durch die Hälfte eines ferti gen Rades mit der nietlosen Verbindung von Felge und Schüssel. Die Fig. <B>5-7</B> zeigen den Fig. 2-4 entsprechende Darstellungen zum zweiten Ausführungsbeispiel. Gemäss Fig. <B>1</B> wird in der Felge<B>10</B> zunächst eine Radschüssel<B>11</B> in möglichst strammeni Sitz ein gesetzt. Das Tiefbett der Felge wird dann mit dem eingesetzten Radschüsselteil gemäss Fig. 2 verbunden. Dabei wird das Rad auf eine federnde Auflage 12 gelegt. Der Stempel<B>13</B> und<B>die</B> Matrize 14 für die gemeinsamen Eindrückungen. von Felge und Schüssel in Näpfchen-form sind so ausgebildet, dass der Boden <B>15</B> der Eindrückung nach innen konvex ist, so dass eine gewisse Materialanhäufung<B>16</B> entsteht. Diese Materialanhäufung<B>16</B> wird beim zweiten Arbeits gang gemäss Fig. <B>3</B> nach den Seiten hin gedrückt. Für diesen Arbeitsgang finden ein Oberstempel<B>17</B> und ein Unterstempel<B>18</B> sowie eine federnd gelagerte Matrize<B>19</B> Verwendung, deren Drücke sich so aus wirken, dass der Boden<B>15</B> eben und somit die Ma terialanhäufung<B>16</B> fest in die entsprechend ausgebil deten Seitenflanken 20 hineingedrückt wird, d-ie da durch der Eindrückung einen schwalbenschwanzför- migen Querschnitt geben. In Fig. 4 ist dann diese nietlose Verbindung 21 zwischen Felge und Schüssel im fertigen Zustand dar gestellt. Dadurch, dass nicht beide Radteile, nämlich Felge und Schüssel, durchgestanzt werden<B>-</B> wie bei gewissen bekannten Verfahren<B>-</B> wird nicht nur eine hohe Festigkeit, sondern auch eine Sicherung gegen Luftundlichtigkeit gegeben, so dass das Rad in dieser Ausführung für schlauchlose Bereifung besser geeig net ist als alle bisher hierfür bekanntgewordenen Räder. Die näpfchenförmigen Eindrückungen sind seit lich am Boden durch die vorherige Materialanhäu fung derart fest ineinander verankert, dass sämtliche in Umfangs- und axialer Richtung auftretenden Kräfte in der Fahrpraxis auch bei Höchstgeschwin digkeiten und stärksten Bremsungen aufgenommen werden können, ohne dass irgendein Ausreissen dieser nietlosen Verbindung zu befürchten wäre. Bei dem Beispiel nach Fig. 1-4 werden die, Ein- drückungen von aussen her über die Felge in der Radschüssel erzeugt. Es ist aber selbstverständlich, dass die Eindrückungen analog auch in umgekehrter Richtung, also von der Radschüssel her in die Felge ausgeführt werden können. Eine solche Ausführunols- form ist in den Fig. <B>5-7</B> dargestellt, welche den Fig. 2 bis 4 entsprechen und in welchen gleiche Hinweis zeichen entsprechende Teile bezeichnen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades, dadurch gekenn zeichnet, dass man gleichmässig in Felge und Schüssel auf deren Umfang verteilte, näpfchenförmige Ein- drückungen erzeugt und hierauf diesen Eindrückun- gen durch gemeinsame Verformung ihrer Seitenflan ken (20) einen schwalbenschwanzförinigen Quer schnitt gibt.UNTERANS#PRüCHE <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man bei Erzeugung der näpfehen- förinigen Eindrückungen mittels eines Satzes von zu sammenarbeitenden Presswerkzeugen (12-14) den Böden der Eindrückungen eine nach dem Inneren der Eindrücku#ng hin konvexe Form gibt. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man zur gemeinsamen Verforinung der Seitenflanken (20) mit tels eines anderen Satzes von zusammenarbeitenden Presswerkzeugen <B>(17-19)</B> die Böden der Eindrückun- gen eben macht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL29330A DE1064463B (de) | 1957-12-20 | 1957-12-20 | Verfahren zum nietlosen Verbinden der Felge mit der Schuessel eines Fahrzeugrades |
| DEL0031559 | 1958-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH366019A true CH366019A (de) | 1962-12-15 |
Family
ID=25985156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6661258A CH366019A (de) | 1957-12-20 | 1958-11-26 | Verfahren zum nietlosen Verbinden von Felge und Schüssel eines Fahrzeugrades |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH366019A (de) |
-
1958
- 1958-11-26 CH CH6661258A patent/CH366019A/de unknown
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