CH363598A - Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens

Info

Publication number
CH363598A
CH363598A CH4881657A CH4881657A CH363598A CH 363598 A CH363598 A CH 363598A CH 4881657 A CH4881657 A CH 4881657A CH 4881657 A CH4881657 A CH 4881657A CH 363598 A CH363598 A CH 363598A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
yarn
passage
gas
dependent
Prior art date
Application number
CH4881657A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard Breen Alvin
Victor Sussman Martin
Original Assignee
Du Pont
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Du Pont filed Critical Du Pont
Priority to CH4881657A priority Critical patent/CH363598A/de
Publication of CH363598A publication Critical patent/CH363598A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/02Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


      Verfahren    und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens    Die     Erfindung    bezieht sich auf     ein    Verfahren  zum Drehen eines     endlosens    Fadens, der durch einen       Zwirn-Durchlass        geführt    wird, in welchen in nicht  axialer     Richtung    ein Gasstrom eingeführt wird, der       exzentrisch    zur Längsachse des Fadens auf dessen  Peripherie auftreffen gelassen wird, um so einen  Drall des durchlaufenden Fadens zu bewirken.

   Das  erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass der Gasstrom mit mindestens halber  Schallgeschwindigkeit auf die Peripherie des Fadens  auftreffen gelassen wird, der dadurch vom Gasstrom  im gleichen Drehsinn entlang der     innern    Peripherie  des Zwirndurchlasses gedreht wird, wobei man einen       Zwirndurchlass    mit einem Querschnitt von 0,002 bis  7,9     mm2    an der Stelle der     Gaseinmündung    und ein  Verhältnis dieser     Querschnittsfläche    zur Querschnitts  fläche einer     einzelnen        Gaseinmündung    von 4 : 1 bis  1 : 10 verwendet.  



       Ferner    bezieht sich die     Erfindung    auf ein nach  diesem Verfahren hergestelltes     Garn    sowie auf eine  Vorrichtung zur Durchführung des genannten Ver  fahrens, umfassend einen     Zwirndurchlass        mit    glatter  gekrümmter konkaver     Innenfläche    und     mindestens     eine ins Innere des Durchlasses so einmündende Gas  zuleitung, dass ein     eingeführter    Gasstrom exzentrisch  zur Inneren Peripherie des Durchlasses eintritt, so  wie Mittel, um einen Faden in den     Durchlass    einzu  führen und daraus wieder wegzuführen, dadurch ge  kennzeichnet,

   dass der     Zwirndurchlass    einen Durch  messer von 0,05 bis 3,17 mm besitzt und das  Verhältnis zwischen der     Querschnittsfläche    des  Zwirndurchlasses und der     Querschnittsfläche    der  Mündung einer     einzelnen    Gaszuleitung 4:1 bis  1 : 10 beträgt.  



  Anhand beiliegender Zeichnung werden Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung beschrieben.    Die     Fig.    1, 3, 5, 7, 10, 11, 13, 15, 17, 19 und  20 sind     Aufrisse    oder     Längsschnitte    verschiedener  Ausführungsformen von Zwirndurchlässen;  die     Fig.    2, 4, 6, 8, 9, 12, 14, 16, 18, 20, 21,  22, 23, 24, 25, 27, 28, 29 und 31 sind     Stirnansich-          ten    oder Querschnitte solcher Zwirndurchlässe ;       Fig.    30 ist eine perspektive Ansicht     einer    weite  ren     Ausführungsform    eines solchen     Zwirndurchlas-          ses"    bzw.

   Garndrehers ;  die     Fig.    32 bis 34 sind schematische Darstellun  gen von     Einrichtungen    mit pneumatischem Garndre  her und  die     Fig.    35 bis 39 sind Ansichten von     Garnen,     die nach dem     erläuterten    Verfahren hergestellt wer  den können.  



  Die     Fig.    1 bis 30 zeigen an verschiedenen     Aus-          führungsformen    der Vorrichtung die Art und Weise  des     Zusammentreffens    eines     Garndurchlasskanals    51       mit    einem oder mehreren Gaskanälen 52 und     Aus-          strömkanäle    56 und die Formen, welche diesen ver  schiedenen Kanälen gegeben werden können. Die  Stirnansichten bzw. Querschnitte     können    nicht ein  deutig den Aufrissen bzw.

   Längsschnitten zugeordnet  werden ; gleiche Bezugszeichen bezeichnen     ähnliche     Bauteile, obwohl die Form dieser Bauteile von der  einen Figur zur anderen variieren kann. Beispiels  weise ist in den     Fig.    1 bis 31 der     Garndurchlasskanal     durchwegs mit 51 bezeichnet,     unbekümmert    um seine  Form. Desgleichen ist der     Einblaskanal    durchwegs  mit 52 bezeichnet.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    1 ist der     Garn-          durchlasskanal    51 auf seiner ganzen     Länge    zylin  drisch. Der     Einblaskanal    52 mündet unter einem  Winkel von 600 zum Kanal 51, also in nicht     axialer          Richtung,    wobei aber, wie     Fig.    2 zeigt, die Achsen  der beiden Kanäle sich nicht schneiden,     sondern    der      Kanal 52     exzentrisch    in den Kanal 52 mündet.

   Wenn  Gas unter     Druck    in den Kanal 52 eingeführt wird,  so dass es ihn mit mindestens halber Schallgeschwin  digkeit verlässt, so wird auf ein mit einer     Spannung     von weniger als etwa 15 Gramm durch den Kanal 51  laufendes Garn ein genügend starkes Drehmoment  ausgeübt, um es in hohem Ausmass     abkröpfend    zu  drehen, ihm also einen Drall     erteilt.    Je höher die  Gasgewichte, desto geringer muss die     Gasstromge-          schwindigkeit    sein, und umgekehrt.

   Das     Drehglied    50  hat einen an seiner Mantelfläche befestigten     Gas-zu-          fuhrstutzen    54, der     zum    Anschluss an eine     Gaszu-          fuhrleitung    mit einem Aussengewinde versehen ist.  



  Zweckmässig ist die Wandung des     Garndurch-          lasskanals    an ihren beiden Enden     abgerundet,    um  der Gefahr des     Zerreissens    des     Garns    zu begegnen.  In einigen Ausführungsbeispielen hat der     Garndurch-          lasskanal    zu diesem Zweck an seinen beiden Enden  konische     Erweiterungen    55 ; diese brauchen nicht  gleich steil oder gar symmetrisch zu sein.  



       In    gewissen     Fällen,    besonders wenn der     Garn-          durchlasskanal        ziemlich    lang ist, ist es von Vorteil,  eine oder mehrere     Gasentweichöffnungen    wie 56       (Fig.    4 und 8) vorzusehen.  



  Zur Erleichterung des     Einziehens    eines zu dre  henden     Garnes    kann das Drehglied mit     einem    sich  auf seiner ganzen Länge erstreckenden     Längsschlitz     wie 57     (Fig.    3) versehen sein, der auch als     Luftein-          lass-    oder     -auslasskanal    verwendet werden kann.  



  Die     Fig.    9 und 10 zeigen eine Bauart, in welcher  der Gasstrom an seinem Eintritt in den     Garndurch-          lasskanal    gestaut ist, indem der Kanal 52 eine über  die Eintrittsstelle hinaus sich erstreckende, am Ende  verschlossene     Verlängerung    58 hat.  



  Bei Ausführungen mit einer Mehrzahl von     Gas-          einlasskanälen        kann    es von Vorteil sein, eine     Ver-          teilkammer    wie     Fig.    61     (Fig.    15) vorzusehen, damit  der für die Strömungsgeschwindigkeit     massgebliche          Druck    für alle diese     Kanäle    der gleiche ist.  



  Das Drehglied nach den     Fig.    15 und 16 besitzt  einen     Einziehschlitz    57 und ist in einer Längsebene  geteilt, wobei die beiden Teile durch eine Schraube       63.zusammengehalten    sind. Die beiden Teile könnten  bei 62     scharnierartig        miteinander    verbunden sein.  



       In    den     Ausführungsformen    nach den     Fig.    23 und  25 ist ein das     Drehglied    umgebendes     Gasverteilge-          häuse    64 vorhanden, wobei     im    Beispiel nach     Fig.    25  das Drehglied aus porösem Material hergestellt ist ;  das durchtretende Gas dient zur     Verminderung    der  Reibung zwischen dem Garn und der Wandung des       Gasdurchlasskanals.     



       In    der Ausführungsform     Fig.    27 stösst das Gas  unmittelbar vor seinem Eintritt in den Gasdurchlass  kanal 51 auf eine Schulter 65 des     Gaseinlasskanals     52.  



       In    der     Ausführungsform    nach     Fig.    29 hat der       Garndurchlasskanal    im Bereich des     tangentialen          Lufteinlasskanals    52 eine     Erweiterung    66.  



  Gemäss     Fig.    22 können     hintereinanderhegende          Gaseinlasskanäle    52 auf entgegengesetzten Seiten des         Garndurchlasskanals        tangential    einmünden, damit  stossweise aus einem der Kanäle 52 eintretendes Gas  im Garn eine     S-Drehung,    und stossweise aus dem  anderen Kanal 52 eintretendes Gas im Garn eine  Z-Drehung     hervorruft.     



  Die in den     Fig.    32 bis 34 dargestellten Einrich  tungen werden weiter unten im     einzelnen    beschrie  ben.  



  Die     Fig.    35 bis 38 zeigen     Ausführungsbeispiele     von     herstellbarem    neuartigem Garn.  



  Alle dargestellten Zwirndurchlässe haben an der  Stelle der Gaseinmündung einen Querschnitt von  0,002 bis 7,9     mmz    und ein Verhältnis dieser     Quer-          schnittsfläche    zur     Querschnittsfläche    einer     einzelnen          Gaseinmündung    von 4: 1 bis 1 : 10.  



  In     einzelnen        Ausführungsbeispielen    hat der Garn  durchlasskanal des Drehgliedes zweckmässig einen  Hauptdurchmesser von etwa 0,05 bis 3,17 mm. Diese  Angabe gilt bei Ausführungen mit     nichtzylindrischem          Garndurchlasskanal    auch für den Kanalquerschnitt  an der Stelle der Einmündung des     Gaseinlasskanals.     



  Bei allen     Ausführungsformen    wird der Faden  vom Gasstrom entlang der innern Peripherie des  Durchlasses 51 im gleichen Drehsinn wie der Gas  strom gedreht.  



  In     Ausführungsformen,    bei denen dieser wenig  stens angenähert kreisförmige Querschnitt des     Garn-          durchlasskanals    51 einen Durchmesser von weniger  als etwa 3,0 mm hat, ist der Drehsinn des dem ein  strömenden Gas ausgesetzten Garnabschnittes um  seine eigene Achse derselbe wie derjenige des Gas  stromes längs der Innenoberfläche dieses Querschnit  tes, wofür im folgenden der     Ausdruck      Vorwärts  drehung   verwendet wird.

   Hat hingegen der eben  erwähnte Querschnitt einen Durchmesser von mehr  als etwa 3 mm, so     wälzt    sich unter der Einwirkung  der     Zentrifugalkräfte    der Garnabschnitt ähnlich wie  ein Planetenrad auf der     Innenoberfläche    des     Garn-          durchlasskanals    ab; was     daher    im folgenden als        Rückwärtsdrehung      bezeichnet wird, weil die dem       Garn    erteilte Drehung um seine eigene Achse (Drall)  entgegengesetzt ist bei unverändertem Drehsinn des  Gasstromes im besagten Querschnitt.  



       Bemerkenswerterweise    unterliegt in beiden Fäl  len wie vorstehend angeführt das Garn einer       Kur-          belungswirkung         ,    das heisst die     Garnlängsachse    be  wegt sich immer im gleichen     Drehsinn    wie der  Gasstrom längs einer zur     Innenoberfläche    des     Garn-          durchlasskanals        ähnlichen    Fläche, die von der Innen  oberfläche in einem radialen Abstand liegt, der unge  fähr gleich gross ist, wie der Radius des Garnbündels.

    Diese Erscheinung ist in den     Fig.    14 und 28 ver  anschaulicht.     Fig.    14 veranschaulicht die Vorwärts  drehung eines Garnbündels 59 im     Garndurchlass-          kanal    51 und zeigt durch Pfeile, für den Fall der  Vorwärtsdrehung, dass das Garn sich im gleichen       Drehsinn    um seine Achse dreht wie das Gas entlang  der Innenoberfläche des     Garndurchlasskanals,    wäh  rend die Fläche, längs der sich die Garnachse be  wegt, durch den Kreis 60 angegeben wird.     Fig.    28      zeigt die entsprechenden Verhältnisse für den Fall  der     Rückwärtsdrehung.     



  Frühere Vorschläge zur Drehung von Garn mit  tels eines     Fluidumstromes    gingen dahin, das Garn  um seine stationäre Eigenachse zu drehen durch die  Turbowirkung eines     Fluidumwirbels.    Dabei wurden  die Garnspannungen so hoch gehalten, dass das     Garn     steif blieb, zwecks Vermeidung einer     Bewegung    des  Garnes aus dem Zentrum (der Achse) des     Garn-          durchlasskanals    trotz     exzentrischen    Krafteinwirkun  gen des Fluidums auf die Garnoberfläche.  



  Demgegenüber wird hier die eben erklärte     Kur-          belungswirkung    auf das Garn ausgeübt, dessen Span  nung zweckmässig weniger als etwa 15 Gramm be  tragen soll. Dank der     Kurbelungswirkung    profitiert  man von einer Hebelwirkung, indem der Dreharm  um den Radius des Kurbelkreises     vergrössert    wird.

    Dank dem können äusserst hohe Drehgrade in der  Grössenordnung von einer Million Drehungen pro  Minute erzielt werden, falls die Bahn der Garndre  hung in einem     Garndurchlasskanal    von kleinem  Durchmesser von weniger als etwa 1,5 mm gehalten  wird oder auch mit     Rückwärtsdrehung    in     Garndurch-          lasskanälen    mit grösserem Durchmesser.

   Bei Direkt  drehung ist der Drehgrad (die Garndrehzahl) .etwa  gleich gross wie     Kurbelungsdrehzahl.    Bei     Rückwärts-          drehung    kann die Garndrehzahl die     Kurbelungsdreh-          zahl    übersteigen, weil sich dann das Garn etliche  Male um seine Eigenachse drehen kann während  eines Umganges der     Garneigenachse    um die Achse  des     Garndurchlasskanals.    Garndreher der oben be  schriebenen Bauart, deren     Garndurchlasskanäle    einen  Durchmesser von etwa 3 mm haben,

   können wahl  weise zur Vorwärts- oder     Rückwärtsdrehung    verwen  det werden durch entsprechende Einstellung der  Garnspannung, Ausrichtung des     Garndurchlasska-          nals,        Garnzufuhrgeschwindigkeit    und eventuell ande  rer Faktoren.  



  Die dargestellten     Garndreheinrichtungen    können  benutzt werden, um Garne bei     ausserordentlich    ho  hen Drehzahlen (Umdrehungen pro Minute) bei     äus-          serst    hohen     Durchsatzgeschwindigkeiten    (Metern pro  Minute) zu drehen bzw. zu zwirnen. Als Gas kann  ein beliebiges     inertes    gasförmiges Medium wie Stick  stoff,     Kohlenstoffdioxyd    und vorzugsweise Luft ver  wendet werden.

   Garne mit mehr als 50     Drehungen     pro Zoll können leicht erhalten werden, wenn die  Drehgeschwindigkeiten,     wesentlich    über einer Mil  lion Drehungen pro Minute liegen und die Garn  spannungen weniger als etwa 5 Gramm betragen.  Unter Garn wird hier jedes in der Längsrichtung  zusammenhängende Fadengebilde sowohl in der  Form einer Einzelfaser     (Monofilament)    als auch in  Form von     Multifilamenten    und auch gesponnenem       Stapelfasergarn    verstanden.  



  Vorzugsweise ist der     Garndurchlassquerschnitt     ungefähr gleich gross wie der Querschnitt des     Ein-          lasskanals    an seiner Einmündung. Ferner sind vor  zugsweise, aber nicht notwendigerweise, beide Quer  schnitte rund. Form und Grösse dieser Querschnitte    können sich eventuell in Längsrichtung der Kanäle  ändern.  



  In     Ausführungen,    bei denen mehrere     Gaseinlass-          kanäle    52     in    die     Garndurchtrittskanäle    51 einmün  den,     können    alle Einlasskanäle 52 entweder in einer  und derselben     Tangentialebene    liegen oder in ver  schiedenen     Tangentialebenen.    Ausserdem können die       Einlasskanäle    52 in dem     Sinne    zu     Radialebenen    des       Garndurchtrittskanals        geneigt    sein,

   dass die vom  Gas auf das Garn ausgeübte Kraft     eine        Vortreib-          komponente    hat (solange die     Garnspannung     15 Gramm nicht überschreitet). Bei entgegengesetzter  Neigung wird das Garn gebremst.  



  Die Länge des     Garndurchtrittskanals        kann    in  weiten Grenzen variieren,     wenn    nur jeweils ein Gas  einlasskanal einmündet. Die Länge sollte jedoch nicht  kleiner sein als der Durchmesser (oder das Äquiva  lent des Durchmessers bei     unrundem    Querschnitt).  Das Verhältnis     Länge/Durchmesser    wird     zweckmäs-          sig    zwischen 4 : 1     und   <B>10:</B> 1 gehalten. Jedoch wird  mit Vorteil ein grösserer Wert dieses     Verhältnisses     gewählt für       Rückwärtsdrehung     .

   Bei Anwendung  von verhältnismässig langen     Garndurchtrittskanälen     ist es oft zweckmässig, in dieselben mehrere     Einlass-          kanäle        einmünden    zu lassen und eine oder mehrere       Gasentweichöffnungen    vorzusehen. Bei kurzen Garn  durchtrittskanälen stellt das     Entweichenlassen    des  Gases kein Problem. Daraus ergibt sich dass es vor  teilhafter sein kann, das Garn durch mehrere hin  tereinander gereihte kurze     Drehglieder    anstatt durch  ein einziges langes Drehglied laufen zu lassen.

   Gerade  in diesen Fällen, aber auch bei einem langen Dreh  glied mit mehreren Einlasskanälen,     können    mit vor  wärts und/oder mit     rückwärts    geneigten Einlasskanä  len wünschbare     Vortreib-    bzw.     Bremseffekte    erzielt  werden. Die Luft oder das sonstige verwendete Gas  muss mit mindestens halber Schallgeschwindigkeit auf  das Garn auftreffen, damit hohe     Garndrehzahlen     von etwa 100 000 bis<B>1</B>200 000 Drehungen/Minute  erreicht werden. Bei weiterer     Steigerung    der Gasge  schwindigkeiten werden noch höhere Garndrehzahlen  erhalten.  



  Von grosser Wichtigkeit ist, dass zur Erzielung  von hohen Drehgraden bei der Herstellung von  Streckgarnen die Garnspannung unter etwa 15     Gramm     gehalten werden muss und vorzugsweise sogar zwi  schen 0,1 und 10 Gramm gehalten wird<B>;</B> als noch  enger begrenzter Bereich für     wirkungsvollste    Durch  führung mit höchsten     Drehzahlen    und     Durchsatzge-          schwindigkeiten    ist der Bereich zwischen 0,5 und  5 Gramm festgestellt worden.  



  Pneumatische     Drehglieder    mit sehr engem     Garn-          durchlasskanal    sind hinsichtlich Luftverbrauch bezo  gen auf erzielte Leistung sehr     wirtschaflich.    Am  günstigsten stellt sich diese Luftverbrauchszahl,

   wenn  der Durchmesser des     Garndurchlasskanales    nur we  nig grösser ist als derjenige des     Lufteinlasskanals.     Mit Vorteil     läuft    die Achse des     Lufteinlasskanals     um ungefähr den Betrag des Radius dieses Kanals  neben der Achse des     Garndurchlasskanals    vorbei und      beträgt die     Länge    des     Garndurchlasskanals    das     2-          bis        5-fache    der     Länge    dieses Kanals, damit die Luft  frei entweichen kann.

   Unter diesen Umständen stel  len sich bei niedriger Garnspannung von beispiels  weise weniger als 2 Gramm leicht unstabile Betriebs  verhältnisse ein. Dem kann entgegengewirkt werden  durch     sorgfältige    Ausrichtung des Garnes auf den       Garndurchlasskanal    (oder umgekehrt), wobei es in  diesem Falle weniger auf die Erzielung eines äusserst  guten Wirkungsgrades ankommt - dieser ist bei den  dargestellten     Drehgliedern    ohnehin viel besser als  bei den mechanischen     -s    als     viehmehr    auf die Errei  chung     stabiler    Betriebsverhältnisse und eines     gleich-          mässigen    Produkts.

   Die an sich nicht leicht erreich  bare Ausrichtung kann in folgender Weise verein  facht werden : ein     Garnstück    wird so in das Dreh  glied eingesetzt, dass es an beiden Enden um etwa  150 mm herausragt.     Daraufhin    wird die Luftzufuhr  eingeschaltet und die Lage der äussersten Garnenden  festgestellt. Es ist dann ein leichtes, Garnführer auf,  diese Lagen einzustellen, damit nachher die Bahn  des laufenden Garns richtig eingestellt ist. Dies ist  insbesondere in der     Stromabwärtsrichtung    wichtig.  



  Die erläuterten Arbeitsweisen und Vorrichtungen  können sowohl zur Behandlung endloser Monofile  als auch von     Stapel-Vorgarnen,    gefachtem     Vorgarn     oder gesponnenem     Stapelfaser-Garn    sowie überhaupt  von     jeglicher    Art Faserband,     -strang    oder     -bündel    an  gewendet werden. Während die dem laufenden Bün  del     erteilte    Drehung eine falsche ist, ist die den her  ausragenden     Stapelfaser-Enden    erteilte Drehung eine  echte, und das     Herumgepeitscht-    und Herumgedreht  werden dieser Enden um das Bündel macht dieses  sehr stark kohärent.

   Daher kann auf solche     Art    aus       Stapel-Vorgarn    ein Garn mit wesentlich höheren Ge  schwindigkeiten gesponnen werden als mit     bekannten     Einrichtungen. Durch Variieren der Betriebsverhält  nisse kann das Produkt auf dem ganzen Entstehungs  wege von einem konventionellen bis zu einem hoch  gradig voluminös gemachten     Streckgarn    verändert  werden.  



  Eine weitere     Möglichkeit    besteht     darin,    dass zwei  oder mehrere verschiedene     Garne    aus Endlos- oder       Stapelfasern    gemeinsam behandelt werden mit ver  schiedenen     Zuführgeschwindigkeiten    bei gleicher  oder verschiedener Spannung, mit konstanter oder  pulsierender     Zuführgeschwindigkeit,    und so zu ver  schiedenartigsten Garnen verarbeitet werden.  



  In     Fig.    32 ist eine Einrichtung dargestellt, in der  das Drehglied zum     Zwirnen    eines direkt von der  Spinndüse kommenden und noch nicht gestreckten  Faserbündels benützt wird. Die aus der Spinndüse  111 kommenden     Fasern    110 konvergieren zu einem       Führungsglied    112, laufen dann in zwei     Gruppen    an  den entgegengesetzten Seiten eines Stiftes 113 vorbei  und werden von da an durch das weiter entfernt an  geordnete pneumatische Drehglied 114 gedreht, wo  bei sie nach Passieren des Stifts 113 noch     im    erweich  ten Zustand sind und die dem Garn erteilte Drehung  durch     Abkühlung    fixiert     wird,

      bevor das Garn in das    Drehglied eintritt; nachher wird das Garn über die  Rollen<B>115, 116</B> geführt und schliesslich auf die  durch die     Walze    118 angetriebene Spule 117 aufge  wickelt.  



  In     Fig.    33- ist die Anwendung eines Drehgliedes  131 in einer Einrichtung dargestellt, die zur Her  stellung einer grossen Vielfalt von Spezial- und Effekt  garnen verwendet werden kann. Bei dieser Einrichtung  wird     Vorgarn    von einer Spule 125 abgewickelt und  dann durch ein     Führungsstück   <B>126</B> und eine Ver  zugsvorrichtung<B>127</B> geführt und nach Passieren eines       Führungsrollen-Paares    136 durch das pneumatische  Drehglied 131 gedreht und auf eine durch die     Walze     132 angetriebene Spule 133 aufgewickelt.     Man    er  hält so ein Bündelgarn wie dasjenige, das in     Fig.    37  dargestellt ist.

   Diese Bezeichnung     rührt    davon her,  dass es aussieht wie eine Folge von     Stapelfaser-Bün-          deln,    die in Zufallsintervallen durch fest darum her  umgedrehte Stapelfasern fest zusammengebunden  sind, während in den Zwischenabschnitten die Fa  sern im wesentlichen zueinander parallel laufen.  



  Bei Behandlung von     Polyhexamethylenadipamid-          Fasern    auf dieser Einrichtung kann die     Aufwickel-          geschwindigkeit    beispielsweise 21     m/min.,    die Garn  spannung über dem Drehglied 2 g, der     Druck    der  dem Drehglied zugeführten Luft 2,1     kg/cm-'    betragen.  Auf diese Art des Vorgehens wird in der 3. Kolonne  der Tabelle Bezug genommen, wo auch die übrigen  Verhältnisse angegeben sind.

   Ein     Stapelfaser-Garn     aus     Viscose-Fasern    kann beispielsweise mit einer Ge  schwindigkeit von 145     m/min    aus der Verzugsvor  richtung 127     herausgeführt    werden, wobei dann ein  Teil der Drehungen das Drehglied passieren kann.  



  Auch kann auf der eben beschriebenen Einrich  tung ein     Garn    aus endlosen     Polyhexamethylenadipa-          mid-Fasern    mit     Viscose-Stapelfasern    beispielsweise  mit 1,5     denier        Fibrillentiter    und 6,3 cm Stapellänge  umsponnen werden und mit diesen durch die Ver  zugsvorrichtung wandern.  



  Durch Abwandlung der Einrichtung nach     Fig.    33  können leicht auch eines oder mehrere weitere Garne  dem     Vorgarn    vor dem     Gedrehtwerden    zugeführt wer  den, indem, wie dies auf der     Fig    33 mit gestrichelten  Linien angedeutet ist, von einer Spule endlose oder  Stapelfasern über den Stift 135 abgezogen und bei  136 mit dem     Vorgarn    vereinigt werden. Die auf diese  oder ähnliche Art erzielbaren Kombinationsmöglich  keiten und die entsprechenden Produkte sind man  nigfaltig.  



  In der in     Fig.    34 dargestellten Einrichtung wird  ein Garn aus endlosen Fasern oder aus Stapelfasern  von der Spule 140 abgezogen, über einen Stift 141  und zwischen     Walzen    142 hindurch geführt und  dann der Wirkung eines pneumatischen Drehgliedes  143 ausgesetzt, wie dies bei 150 angedeutet ist.

    Gleichzeitig fallen kurze Längen sekundären Faser  materials 144 aus einem Behälter 145 auf das in  Drehung begriffene Traggarn     herunter    und werden  unter Bildung von Noppen um dieses     herumgewik-          kelt.    An sich wäre es denkbar, das Fasermaterial      auch auf das das Drehglied verlassende Garn fallen  zu lassen; die Bindung der Noppen an das Haupt=       garn    ist     dann    jedoch weniger gut. Das     Noppengarn     läuft dann zwischen zwei     Walzen    147 hindurch und  wird auf die durch die     Walze    149 angetriebene Spule  148 aufgerollt.  



  Bei einer derartigen Behandlung von     Polyhexa-          methylenadipamid-Garn    kann die     Aufwickelge-          schwindigkeit    beispielsweise 144     m/min,    die Span  nung 10 g und der Druck der dem Drehglied zuge  führten Luft 2,8     kg/cm2    betragen, und das sekundäre  Fasermaterial     kann    etwa aus     Viscose-Stapelfasern     mit 1,5     denier        Fibrillentiter    und 75 mm Stapellänge  bestehen. Das erhaltene Produkt hat dann das in       Fig.    35 dargestellte Aussehen.

   Neu an ihm ist, dass  das     Noppenmaterial    auf der einen Hälfte jeder Noppe       S-Drehung    und auf der andern Hälfte Z-Drehung  aufweist. Auf eine derartige Arbeitsweise wird in  der Tabelle in Kolonne 5 Bezug genommen.  



  Den in     Fig.    39 dargestellten     Garntyp    erhält man  durch Behandlung eines Garns in der Einrichtung  gemäss     Fig.    33 bei einer Garnspannung von nur  3 g. Durch die bei einer so niedrigen Spannung dem  Garn erteilte hohe Drehung wird das Garn     veranlasst,     abgezweigte Noppen zu bilden, die durch das Dreh  glied hindurchgehen. Ein ähnliches Resultat erhält  man, indem man das Garn in der Weise zupft, dass  kurze, rasche Spannungsänderungen erzeugt werden.  



  Zur Herstellung von     Noppengarn    kann ferner ein  Drehglied in einer Ausführungsform gemäss     Fig.    13  und 14 verwendet und mit Druckluft von 2,1     kg/cm2          gespiesen    werden. Die     Durchsatzgeschwindigkeit     kann dabei 45     m/min    betragen und die Spannung des  Trägergarns zwischen 10 und 25 g konstant gehalten  werden,     während    die Spannung des     noppenbildenden     Garns in rascher und     zufälliger    Folge zwischen 0 und  25 g variiert wird. Das     Umwickeln    erfolgt jeweils,  wenn die letztere Spannung unter diejenige des Trä  gergarns abfällt.

   Geschichtete Noppen ergeben sich,  wenn die wechselnde Spannung gegen Null abfällt.  Auf ein derartiges Vorgehen wird in der 4.     Kolonne     der Tabelle Bezug genommen.  



  Das in     Fig.    36 dargestellte     Noppengarn    ist in  dem Sinne     einzigartig,    dass die Noppe aus Garn be  steht, das in dem     laufaufwärts    des Drehgliedes beste  henden Drehsinn um das Trägergarn gewickelt ist,  wogegen die     noppenfreien    Abschnitte im entgegen  gesetzten Sinn (wie er     laufaufwärts    des     Drehgliedes     vorliegt) gedreht sind.  



  Ein solches pneumatisches Drehglied eignet sich  besonders zur Herstellung von     Noppengarn,    da es  dem Durchgang der Noppen geringen Widerstand  entgegenstellt, wodurch Garnbrüche weitgehend ver  mieden werden.  



  Mit einem Drehglied gemäss den     Fig.    1 und 2,  dessen     Lufteinlasskanal    einen Durchmesser von  6,4 mm und dessen     Garndurchlasskanal    einen Durch  messer von 12,8 mm aufweist, lässt sich beispiels  weise ein     Polyhexamethylenadipamid-Stapelfasergarn     mit 0,5 mm     Fibrillentiter    und 50 mm Stapellänge    zweckmässig     behandeln    mit einem     Lufteinlassdruck     von 4,2     kg/cm2,    wobei die Laufrichtung von rechts  nach     links    verläuft.

   Durch den rasch drehenden Luft  wirbel wird auch das Garn entsprechend rasch ge  dreht, wobei die     Stapelfasern    aufgewickelt werden  und ein     Stapelfasergarn    mit echter Drehung erhalten  wird.  



  Die in der nachfolgenden Tabelle angeführten  Beispiele sind für die Ausführungsmöglichkeiten des  Verfahrens und die dabei     herstellbaren    Produkte     auf-          schlussreich.    Für jedes Beispiel sind     untereinander     angegeben: das verwendete Ausgangsmaterial, Ver  fahrensmerkmale, Typ der     Behandlungseinrichtung     und Merkmale des erhaltenen Produkts. In allen Fäl  len war die massgebliche Luftgeschwindigkeit höher  als die halbe Schallgeschwindigkeit.  



  <I>Siehe Tabelle Seite 6</I>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Drehen eines endlosen Fadens, der durch einen Zwirndurchlass geführt wird, in welchen in nichtaxialer Richtung ein Gasstrom ein geführt wird, der exzentrisch zur Längsachse des Fadens auf dessen Peripherie auftreten gelassen wird, um so einen Drall des durchlaufen Fadens zu be wirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom mit mindestens halber Schallgeschwindigkeit auf die Peripherie des Fadens auftreffen gelassen wird, der dadurch vom Gasstrom im gleichen Drehsinn ent lang der inneren Peripherie des Zwirndurchlasses (51) gedreht wird, wobei man einen Zwirndurchlass (51) mit einem Querschnitt von 0,002 bis 7,
    9 mm2 an der Stelle der Gaseinmündung und ein Verhältnis dieser Querschnittsfläche zur Querschnittsfläche einer einzelnen Gaseinmündung von 4 : 1 bis 1 : 10 ver wendet. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der auf den Faden auftreffende Gasstrom annähernd Schallgeschwindigkeit besitzt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines Garns mit alternierender Drehung während des Durchgangs des Fadens durch den Zwirndurchlass Betriebsverhält nisse periodisch variiert werden. 3.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung des Fadens perio disch variiert wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasstrom abwechslungs weise durch mindestens zwei verschiedene Zuführun gen (52) in den Zwirndurchlass (51) eintreten ge lassen wird, welche Zuführungen das Gas an Punk ten auf entgegengesetzten Seiten der Achse des Fa dens exzentrisch auf dessen Peripherie auftreffen lassen. EMI0006.0001 5. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Gasstrom periodisch in der Intensität variiert oder intermittierend auf den Faden auftreffen lässt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung des Fadens un terhalb 15 g gehalten wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannung des Fadens unter halb 10 g gehalten wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass als Faden ein Vorgarn aus Sta pelfasern verwendet wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Faden vor dem Eintritt in den Zwirndurchlass mit einem unter geringerer Span nung befindlichen und/oder mit geringerer Geschwin digkeit zugelieferten zweiten Faden zusammenge bracht wird. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Faden aus intermit- tierend angelieferten Stapelfasern besteht. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden zugleich mit der Drallerteilung gestreckt wird. 12. Verfahren nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden vor dem Zusammen treffen mit dem Gasstrom gestreckt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden vom Zwirndurchlass mit mindestens annähernd derselben Geschwindigkeit abgezogen wird, mit welcher er in den Zwirndurch- lass eingeführt wird. .
    PATENTANSPRUCH 1I Garn hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE 14. Garn gemäss Patentanspruch 1I und herge stellt nach dem Verfahren gemäss den Unteransprü chen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Bündel von mindestens annähernd parallelen Fasern bildet und abgegrenzte Bereiche aufweist, in welchen die Faserenden den Umfang des Bündels umschlin gen. 15.
    Garn gemäss Patentanspruch 1I und herge stellt nach dem Verfahren gemäss den Unteransprii chen 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Bündel von mindestens annähernd parallelen Fa sern bildet und abgegrenzte Bereiche aufweist, in welchen die Faserenden den Umfang des Bündels umschlingen. 16. Garn gemäss Patentanspruch II und herge stellt nach dem Verfahren gemäss Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch in der Längsrichtung sich fol gende Abschnitte, welche abwechslungsweise S- und Z-Zwirn besitzen. 17.
    Garn gemäss Patentanspruch 1I und herge stellt nach dem Verfahren gemäss den Unteransprü chen 1 und 8, gekennzeichnet durch Noppen, welche je S- und Z-Zwirn besitzen. PATENTANSPRUCH III Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch I, umfassend einen Zwirndurch- lass (51) mit glatter gekrümmter konkaver Innenflä che und mindestens eine ins Innere des Durchlasses so einmündende Gaszuleitung (52), dass ein einge führter Gasstrom exzentrisch zur inneren Peripherie des Durchlasses eintritt, sowie Mittel, um einen Fa den in den Durchlass einzuführen und daraus wieder wegzuführen,
    dadurch gekennzeichnet, dass der Zwirndurchlass (51) einen Durchmesser von 0,05 bis 3,17 mm besitzt und das Verhältnis zwischen der Querschnittsfläche des Zwirndurchlasses (51) und der Querschnittsoberfläche der Mündung einer ein zelnen Gaszuleitung (52) 4 : 1 bis 1 : 10 beträgt. UNTERANSPRÜCHE 18. Vorrichtung nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass die Gaszuleitung (52) so angeordnet ist, dass ein eingeführter Gasstrahl tangential zur inneren Peripherie des Durchlasses (51) eintritt.
CH4881657A 1957-07-25 1957-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens CH363598A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH4881657A CH363598A (de) 1957-07-25 1957-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH4881657A CH363598A (de) 1957-07-25 1957-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH363598A true CH363598A (de) 1962-07-31

Family

ID=4516529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH4881657A CH363598A (de) 1957-07-25 1957-07-25 Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH363598A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620118A1 (de) * 1975-05-06 1976-11-18 Murata Machinery Ltd Garnspinnmaschine
DE2934762A1 (de) * 1978-08-31 1980-03-13 Oda Gosen Kogyo Kk Gekraeuseltes mischfilamentgarn und verfahren zu seiner herstellung
DE3014006A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-20 Oda Gosen Kogyo Kk Textilmaterial und gekraeuseltes filamentgarn zu seiner herstellung
RU2119979C1 (ru) * 1994-03-01 1998-10-10 Хеберляйн Файбертекнолоджи, Инк. Способ получения смешанной пряжи в воздушном потоке, устройство для его осуществления и устройство для промышленного получения смешанной пряжи в воздушном потоке

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2620118A1 (de) * 1975-05-06 1976-11-18 Murata Machinery Ltd Garnspinnmaschine
DE2934762A1 (de) * 1978-08-31 1980-03-13 Oda Gosen Kogyo Kk Gekraeuseltes mischfilamentgarn und verfahren zu seiner herstellung
DE3014006A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-20 Oda Gosen Kogyo Kk Textilmaterial und gekraeuseltes filamentgarn zu seiner herstellung
RU2119979C1 (ru) * 1994-03-01 1998-10-10 Хеберляйн Файбертекнолоджи, Инк. Способ получения смешанной пряжи в воздушном потоке, устройство для его осуществления и устройство для промышленного получения смешанной пряжи в воздушном потоке

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2660983C2 (de) Verfahren zum pneumatischen Drallspinnen
DE3731854C2 (de)
CH662585A5 (de) Verfahren und einrichtung zur herstellung gesponnenen garns.
DE19580019C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Mischgarnes sowie Mischgarn
DE2620118A1 (de) Garnspinnmaschine
DE1061953B (de) Voluminoeses Schlingengarn sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE1287984B (de)
CH685398A5 (de) Spinnmaschine mit einer Vorrichtung zum Befeuchten der Garne.
CH641215A5 (de) Verfahren zum friktionsspinnen von garn nach dem offen-end-prinzip und vorrichtung zum durchfuehren dieses verfahrens.
DE2841070A1 (de) Vorrichtung zum verdrehen eines stranges aus textilfasermaterial
CH679679A5 (de)
CH679491A5 (de)
CH687086A5 (de) Vorrichtung zum Behandeln wenigstens eines laufenden Multifilamentgarns.
CH682825A5 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Spinngarn.
DE4131059A1 (de) Spinnvorrichtung
DD154616A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum andrehen zweier faeden
EP1560960A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von vorgarnlunte
DE1510843A1 (de) Garn und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3714212A1 (de) Vorrichtung zum pneumatischen falschdrallspinnen mit einem streckwerk
CH659665A5 (de) Verfahren zur herstellung eines gesponnenen garns aus einem faserstrang.
DE19746878B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Mehrkomponentenfadens
CH363598A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Drehen eines endlosen Fadens
CH642406A5 (de) Verbindung von faserverbaenden, verfahren zur erzeugung der verbindung und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens.
DE3437343A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines gesponnenen fadens
DE2609403A1 (de) Gegenlaeufiges luftspinnverfahren und vorrichtung