CH359778A - Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre - Google Patents
Niederdruck-QuecksilberdampfentladungsröhreInfo
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Description
Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Nieder- druck-Quecksilberd'ampfentladungsröhre für eine niedrigste äussere Betriebs-Wandtemperatur von 30 bis 45 C und eine Wandbelastung von mehr als 50 Milliwatt je cm2, die mit Mitteln versehen ist, durch die die erwähnte niedrigste Wandtemperatur bei der erwähnten Wandbelastung erzielbar ist.
Unter Wandbelastung ist hier die gesamte Watt aufnahme der Röhre geteilt durch die Röhrenober fläche zwischen den Elektroden zu verstehen.
Es sei bemerkt, dass der Quecksilberdampfdruck zwar durch die niedrigste innere Wandtemperatur bedingt wird, dass jedoch die Differenz zwischen in nerer und äusserer Wandtemperatur bei den hier in Rede stehenden Röhren so gering ist, dass aus praktischen Gründen mit der äusseren Wandtempera tur gerechnet werden kann.
Bei einer bekannten Röhre dieser Art bestehen diese Mittel aus einem aussergewöhnlich grossen Ab stand zwischen den Elektroden und den Röhrenenden, so dass die erwähnte niedrigste Wandtemperatur sich hinter den Elektroden ergibt. Diese Lösung hat den Nachteil langer dunkler Röhrenenden.
Bei einer anderen Röhre bestehen die Mittel aus einem nierenförmigen Querschnitt der Röhre. Hier bei konzentriert sich die Entladung im mittleren Teil des Querschnittes, so dass dessen Enden, das heisst, die Seiten der Röhre, die niedrigste Wand temperatur aufweisen. Diese Röhren erfordern eine grössere Glasmenge als die vorstehend erwähnten, ihre Herstellung ist schwieriger, und sie sind emp findlicher gegen Implosion als Röhren mit kreisförmi gem Querschnitt.
Gemäss der Erfindung bestehen die Mittel aus mindestens einer zwischen den Elektroden vorge sehenen Ausbauchung der Wand, deren radiale Ab messung grösser als 20% des Röhrenhalbmessers ist. Diese Ausbauchung kann ringförmig um die Röhre angebracht sein.
Meist genügt jedoch eine domförmige Ausbau chung.
Bei einem äusseren Röhrendurchmesser von etwa 4 cm kann der Dom etwa 1 cm hoch sein mit einem Aussendurchmesser von etwa 1 cm.
Das Füllgas der Röhre kann aus Neon unter einem Druck von etwa 11/2 mm Quecksilbersäule bei Zimmertemperatur bestehen.
Sehr gute Ergebnisse sind auch erzielbar, wenn das Füllgas aus Argon unter einem Druck von etwa 1 mm Quecksilbersäule bei Zimmertemperatur be steht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel darge stellt ist, näher erläutert.
In der Zeichnung bezeichnet 1 die zylindrische Hülle einer Niederdruckquecksilberdampfentladungs- röhre. Die Hülle ist an den Enden verschlossen, beispielsweise mittels üblicher Quetschfusskonstruk- tionen 2, in welche die Stromzuleitungen 3, 3 von aktivierten Glühelektroden 4 eingeschmolzen sind.
Die Hülle kann auf der Innenseite mit einer Schicht überzogen sein, welche die bei der Ent ladung erzeugte Strahlung in Strahlung längerer Wel lenlänge umwandelt. Selbstverständlich wird eine sol che Schicht fortgelassen, wenn die durch die Ent ladung erzeugte Strahlung unmittelbar benutzt wer den soll.
Der mittlere Teil der Hülle ist mit einer dom- förmigen Ausbauchung 5 versehen, in der sich eine geringe, beispielsweise 5 mg betragende Queck silbermenge 6 befindet.
Die Ausbauchung 5 kann gewünschtenfalls ring förmig um die zylindrische Hülle 1 herumlaufen, wie dies durch gestrichelte Linien 7 angegeben ist. Bei einer praktischen Ausführungsform war die Länge der Hülle 1 etwa 120 cm, ihr Innendurch messer etwa 36 mm, der Aussendurchmesser etwa 3 8 mm, der Abstand zwischen einer Elektrode und dem zugeordneten Röhrenende etwa 35 mm. Der Dom 5 ragte etwa 10 mm aus der Hülle heraus; sein Durchmesser betrug etwa 11 mm.
Mit einer Füllung aus Argon unter einem Druck von etwa 0,8 mm Quecksilbersäule bei Zimmertem peratur und einer durch eine Vorschaltimped'anz eingestellten Belastung von etwa 100 Watt betrug die Röhrenspannung etwa 80 Volt bei einem Ent ladungsstrom von etwa 1,45 Ampere, was einer Wandbelastung von etwa 74 mW je cm2 entspricht. Hierbei war die Temperatur des abwärtsgerichteten Scheitels der domförmigen Ausbauchung etwa 38 C.
Die Röhre wies mit einer Leuchtschicht aus Ha logenphosphat mit einer Farbtemperatur von etwa 4200 C einen Wirkungsgrad von 61 Lumen je Watt aufgenommener Leistung auf. Selbstverständlich sind die Elektroden 4 für die erwähnte Stromstärke be messen.
Wenn die gleiche Röhre als Füllgas Neon unter einem Druck von etwa 11/y mm Quecksilbersäule bei Zimmertemperatur enthält und ihre Belastung auf etwa 100 Watt eingestellt ist, beträgt die Röhren spannung etwa 125 Volt, der Entladungsstrom etwa 0,9 Ampere, die Temperatur des Scheitels der dom- förmigen Ausbauchung etwa 38 C und der Wir kungsgrad etwa 57 Lumen/Watt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Niederdruck - Quecksilberdampfentladungsröhre, für eine niedrigste äussere Betriebs-Wandtemperatur von 30 bis 45 C und eine Wandbelastung von mehr als 50 mW je cm2, die mit Mitteln versehen ist, durch die die erwähnte niedrigste Wandtemperatur bei der erwähnten Belastung erzielbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Mittel aus mindestens einer, zwi schen den Elektroden angebrachten Ausbauchung der Wand bestehen, deren radiale Abmessung grösser als 20% des Röhrenhalbmessers ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbauchung ringförmig um die Röhre herum läuft. 2. Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbauchung domförmig ist. 3. Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre nach Unteranspruch 2, mit einem äusseren Röhren durchmesser von etwa 4 cm, dadurch gekennzeichnet, dass der Dom etwa 1 cm hoch ist mit einem Aussen durchmesser von etwa 1 cm. 4. Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllgas aus Neon unter einem Druck von etwa l1/2 mm Quecksilbersäule bei Zimmertemperatur be steht.5. Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllgas aus Argon unter einem Druck von etwa 1 mm Quecksilbersäule bei Zimmertemperatur besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| NL359778X | 1957-05-07 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH359778A true CH359778A (de) | 1962-01-31 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH359778D CH359778A (de) | 1957-05-07 | 1958-05-05 | Niederdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre |
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| BE (1) | BE567408A (de) |
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1958
- 1958-05-05 CH CH359778D patent/CH359778A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE567408A (de) |
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