CH359751A - Schallführung für elektroakustiche Wandler - Google Patents
Schallführung für elektroakustiche WandlerInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Schallführung für elektroakustische Wandler Die Erfindung betrifft eine Schallführung für elektroakustische Wandler, bei der die Erzeugende der Mantelfläche nach einem Exponentialgesetz ver läuft.
Es ist bekannt, dass wegen der weitgehenden Re sonanzfreiheit sowie der starken Erhöhung des Strahlungswiderstandes bevorzugt Exponentialhörner mit dem Öffnungsgesetz S _ ,S, . eax verwendet werden. Nachteilig wirkt sich bei der artigen Schallführungen aus, dass sie nur dann ein wandfrei arbeiten, wenn sie eine unendliche Länge besitzen. Da dies praktisch nicht durchführbar ist, werden solche Schallführungen nach Erreichen eines bestimmten Endquerschnittes abgeschnitten.
Die da durch bedingten Nachteile bestehen im wesentlichen darin, dass eine nach den hohen Frequenzen zu nehmende, unerwünschte Richtwirkung zu beobach ten ist, und dass Anpassungsschwierigkeiten durch den Sprung im Verlauf des akustischen Widerstandes auftreten.
Zur Beseitigung dieser Nachteile ist zwar schon vorgeschlagen worden, den konstanten Erweiterungs faktor a auf kugelförmig gekrümmte Wellenfronten zu beziehen. Zum gleichen Zweck hat man auch schon die Mantelführung derart gestaltet, dass der Erweiterungsfaktor u in einer ersten Zone konstant gehalten wurde. Für die restliche, kürzere Zone hat man als Erweiterungsfaktor eine lineare Funktion der Entfernung vom Trichteranfang eingeführt.
Einer der Nachteile der Schallführungen, die nach diesen Überlegungen ausgelegt werden, besteht darin, dass die Erzeugende der Mantelfläche des Trichters sich aus dem Radius der Kugelwellen der untern Grenzfrequenz berechnet. Für Frequenzen, die wesentlich über diesem Grenzwert liegen, ist die Mantelfunktion nicht mehr als optimal anzusprechen.
Gemäss der Erfindung wird zur Beseitigung die ser Nachteile vorgeschlagen, die Schallführung unter Wahrung der mit einem Exponentialhorn verbun denen Vorteile dadurch mit einer endlichen Trichter tiefe herzustellen, dass unter Zugrundelegung eines stetigen und d'ifferenzierbaren Verlaufs des akusti schen Widerstandes und unter Voraussetzung ebener Wellenfronten im Exponent der die Mantelfläche er zeugende Kurve als Faktor eine eindeutige, rational gebrochene Funktion mit für unterschiedliche Ab szissen veränderlichen Ordinaten eingefügt ist.
Der akustische Widerstand ist bekanntlich durch die Formel gegeben:
EMI0001.0029
worin p den Schalldruck, v die Schallschnelle und S den Querschnitt des Schalltrichters bedeuten. Unter Voraussetzung ebener Wellen ergibt sich für das Exponentialhorn der akustische Widerstandsverlauf zu
EMI0001.0033
worin ZO den Wellenwiderstand der Luft ohne Führung, So den Anfangsquerschnitt des Horns und
EMI0001.0036
den Erweiterungsfaktor des Horns darstellen (Ao ist die der untern Grenzfrequenz entsprechende Wellen länge).
Der akustische Widerstand sinkt nach dieser Gleichung beim Exponentialhorn vom Wert
EMI0001.0040
im Anfangsquerschnitt auf den Wert Null für die im Unendlichen liegende Trichteröffnung ab. Wird zur praktischen Verwirklichung das Exponentialhorn bei einer bestimmten Länge abgeschnitten, so fällt der akustische Widerstand zunächst stetig auf den zu dieser Länge gehörigen Wert ab und fällt dann sprunghaft auf den Wert Null. Die Folge einer sol chen unstetigen Wandausbildung sind Störungen im akustischen Verhalten der Schallführung.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, die Er zeugende der Mantelfläche so zu korrigieren, dass einerseits die bekannten günstigen Eigenschaften des Exponentialhoms unter Konstanthaltung des Erwei- terungsfaktors in bezug auf ebene Wellenfronten, wie sie im Übertragungsbereich beim Exponeritial- horn vorliegen, gewahrt bleiben und ferner der akustische Widerstand' einen stetig und:
differenzier- baren Verlauf nimmt. Zu diesem Zweck wird im Exponent als Faktor eine eindeutige rational gebro chene Funktion mit für unterschiedliche Abszissen veränderbaren Ordinaten eingeführt, so dass die Gleichung für den akustischen Widerstandsverlauf wie folgt lautet:
EMI0002.0021
Bei der näheren Bestimmung dieser in den Expo nenten einzuführenden Funktion ist zu beachten, dass diese Funktion bei kleinen Abständen vom An fangsquerschnitt keine wesentliche Änderung des Widerstandsverlaufs bewirken soll, um die dort herrschenden günstigen Verhältnisse so gut wie nicht zu beeinflussen und die notwendige Änderung des Idealzustandes eines Exponentialhorns auf diejenigen Werte zu beschränken, die zu der beabsichtigten, verkürzten Baulänge führen.
Dieses Ziel wird erreicht, wenn für die Funktion F(x) gesetzt wird:
EMI0002.0028
wobei x gleich oder grösser als Null und kleiner oder gleich<I>l</I> ist und woraus für<I>a = b =</I> 1 für F(x) folgt:
EMI0002.0030
worin l die Mindesthornlänge darstellt. Der Expo nent n bestimmt den Grad der Näherung. Bereits bei n = 3 wird eine günstige Näherung erreicht.
Nach Einsetzen dieser Funktion in die Formel für den akustischen Widerstand ergibt sich für ihn folgende Gleichung:
EMI0002.0036
Der Verlauf dieser Funktion ist in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Der Wert Z = 0 wird für das korrigierte Horn, wie gefordert, bereits bei der Länge<B>1</B> erreicht, wenn für x = l gesetzt wird. Die Hornmindestlänge L errechnet sich dabei aus den akustischen Randbedingungen.
Wählt man, wie bereits geschehen, für den Wert n = 3 und setzt die gefundene Korrekturfunktion in die Gleichung für das Exponentialhorn ein, so ergibt sich das neue Öffnungsgesetz
EMI0002.0044
und daraus unter Berücksichtigung der Gleichung <I>S =</I> y2n die Funktion der Erzeugenden der Mantel fläche zu
EMI0002.0047
In dieser Formel bedeuten y = Trichterradius, yo = Trichteranfangsradius,
EMI0002.0051
Erweiterungs faktor des Horns.
Für die Länge Z = x erhält man für die Tangente an die Mantelkurve eine Senkrechte. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Mantelkurve in eine zur Trichterachse senkrechte, ebene Schallwand stetig fortzusetzen.
In Fig. 2 ist durch die ausgezogene Linie, die, nach den oben angegebenen Gesetzmässigkeiten er haltene Mantelkurve wiedergegeben. Die strich punktierte Linie der gleichen Figur stellt die Man telkurve eines üblichen Exponentialtrichters dar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schallführung für elektroakustische Wandler, bei der die Erzeugende der Mantelfläche nach einem Exponentialgesetz verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallführung unter Wahrung der mit einem Exponentialhorn verbundenen Vorteile dadurch mit einer endlichen Trichtertiefe hergestellt ist, dass unter Zugrundelegung eines stetigen und differenzier- baren Verlaufs des akustischen Widerstandes (Z) und unter Voraussetzung ebener Wellenfronten im Exponent der die Mantelfläche erzeugenden Kurve als Faktor eine eindeutige,rational gebrochene Funktion F(x) mit für unterschiedliche Abszissen <I>x</I> veränderlichen Ordinaten eingefügt ist, so dass s-S <I>.</I> ea.F(x).x <B>0</B> ist. Es bedeuten So Anfangsquerschnitt des Horns, a Erweiterungsfaktor. UNTERANSPRÜCHE 1. Schallführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die rational gebrochene Funk tion EMI0002.0071 ist, wobei x gleich oder grösser als Null und kleiner oder gleich<I>l</I> ist<I>(l -</I> Länge des Trichters, rz = ganze Zahl).2. Schallführung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werte<I>a</I> und<I>b</I> gleich 1 gewählt sind, so dass die Funktion im Exponenten lautet: EMI0003.0002 3. Schallführung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch eine Funktion F(x) mit dem Wert rt=3. 4. Schallführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche in eine zur Trichterachse senkrechte, ebene Schallwand über geht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE359751X | 1957-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH359751A true CH359751A (de) | 1962-01-31 |
Family
ID=6291258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH359751D CH359751A (de) | 1957-06-28 | 1958-05-20 | Schallführung für elektroakustiche Wandler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH359751A (de) |
-
1958
- 1958-05-20 CH CH359751D patent/CH359751A/de unknown
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