CH356352A - Vorrichtung zum Regeln des Feuchtigkeitsgehaltes einer Faserstoffbahn an einer Maschine zur Herstellung dieser Bahn - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Feuchtigkeitsgehaltes einer Faserstoffbahn an einer Maschine zur Herstellung dieser Bahn

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CH356352A
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Description


  Vorrichtung zum Regeln des Feuchtigkeitsgehaltes einer     Faserstoffbahn     an einer Maschine zur Herstellung dieser Bahn    Es ist bekannt,     dass        Faserstoffbahnen,    wie Papier-,  Zellstoff- oder Kartonbahnen, bei der Herstellung  nicht nur in der Laufrichtung der Bahn, sondern  auch quer hierzu starke Unterschiede in der Feuchtig  keit aufweisen.

   Diese Unterschiede rühren zum Teil  aus den Ungleichmässigkeiten her, die bei der Blatt  bildung auf dem Sieb unvermeidlich sind, zum Teil  daher,     dass    die Pressen und die Filze nicht gleich  mässig arbeiten, und schliesslich aus Unregelmässig  keiten in der Trocknung, indem entweder der Druck  des zur Trocknung benutzten Dampfes oder aber die       Trocknungsfähigkeit    des Papiers durch unterschied  liche Faserbeschaffenheit sich verändert.

   Diese Ver  änderungen des Feuchtigkeitsgehaltes sind bei der  Herstellung der Bahnen sehr störend, denn sie ver  hindern eine sonst gegebene Möglichkeit, nämlich die  Austrocknung des Wassers nur so weit zu treiben,       dass    die fertig getrocknete Bahn sich im hygroskopi  schen Gleichgewichtszustand mit der Umgebungsluft  im Verarbeitungsraum befindet.  



  Der heutige Stand der Technik zur Verbesserung  des Feuchtigkeitsgehaltes in derartigen Bahnen     lässt     sich etwa in der Weise darstellen,     dass    einesteils durch  eine Kontrolle des Flächengewichtes der Bahn, ent  weder schon in dem     nassen    Teil der Trockenmaschine  oder erst am Ende der Trockenmaschine durch eine  Kontrolle des Flächengewichtes selbst, durch Ver  änderung der zugeführten     Faserstoffmenge,    oder  aber eine Veränderung ihrer Konsistenz die     Faser-          stoffmenge        vergleichmässigt    wird.

   Zum anderen wird  am Ende der Trockenpartie eine Feuchtigkeitsmes  sung durchgeführt, die zur Beeinflussung eines Re  glers für die Veränderung der zur Trockenpartie  strömenden Dampfmenge benutzt wird. Auch ist vor  geschlagen worden,     dass    das     Messergebnis    des Feuch  tigkeitsmessers zur Verstellung der Nachfeuchteein-         richtung    dienen soll, so     dass    in Abhängigkeit von dem  Feuchtigkeitsgehalt des     Papieres    mehr oder weniger  Wasser auf die     Papierbalm    gebracht wird.

   Die Art  der     Messgeräte,    die sowohl für die Prüfung des Flä  chengewichtes als auch für die Prüfung des Feuchtig  keitsgehaltes verwendet werden, ist sehr unterschied  lich. Auch für die Durchführung der Regelung sind  viele verschiedene Verfahren bekannt.

      <B>All</B> diesen     Messgeräten    und Reglern ist jedoch  ein Nachteil gemeinsam gegeben, der darin besteht,       dass    es wohl möglich ist, entweder von einem an  einer bestimmten Stelle der Bahn gewonnenen,     Mess-          wert    aus den Verlauf der Feuchtigkeit in der Lauf  richtung der Bahn zu     vergleiehmässigen,    nicht aber  die weit mehr nachteiligen und eine wirtschaftliche  Arbeitsweise behindernden     Schwankung-en    des Feuch  tigkeitsgehaltes quer zur Laufrichtung der Bahn.

   Diese  Beschränkung der heute bekannten Regelverfahren  für den Feuchtigkeitsgehalt: solcher Bahnen zwingt  zu der nachteiligen Arbeitsweise,     dass    die gesamte  Bahn bis auf einen sehr niedrigen Feuchtigkeitsgehalt,       in        der        Regel        nur        2-3        %        H20,        ausgetrocknet        werden          muss,    um auch die Stellen, die, bei der Blattbildung  oder bei der mechanischen Entwässerung dicker     bzw.     dadurch auch feuchter geblieben sind, ebenfalls aus  zutrocknen.

   Diesen sehr geringen Feuchtigkeitsgehalt       häft    dann ein solches Regelverfahren konstant. Da  man die Papierbahn mit einem so geringen Feuchtig  keitsgehalt nicht ausliefern kann, wird nachträglich  auf die Bahn Wasser zusätzlich aufgespritzt. Dabei  benutzt man     Zerstäubungsgeräte    verschiedener Art.  Es leuchtet ein,     dass    ein solches Arbeitsverfahren  sehr unwirtschaftlich ist. Das hygroskopische Gleich  gewicht zwischen den verschiedenen Papiersorten  und einem Klima von<B>65 0/9</B> relativer Feuchte liegt  zwischen etwa<B>7 0/9</B> und<B>11</B>     II/o    H20.

   Wenn die      Papierbahn auf<B>2-3</B>     %.    H,0 ausgetrocknet ist und  in Grenzfällen sogar noch darüber, ist man gezwun  gen, erhebliche Wassermengen auf das Papier zu  bringen, was dem Papier selbst durch Veränderung  der Oberfläche nicht günstig ist. Es ist ausserdem in  vielen Fällen gar nicht möglich, eine so intensive  Befeuchtung durchzuführen.  



  Die Erfindung bezweckt, diese, Mängel zu behe  ben. Sie betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des  Feuchtigkeitsgehaltes einer     Faserstoffbahn    an einer  Maschine zur Herstellung dieser Bahn, welche Vor  richtung sich dadurch auszeichnet,     dass    die     Vorrich-          tun-    einen periodisch quer zur Laufrichtung der  Bahn bewegten und dabei den Feuchtigkeitsgehalt  derselben messenden Feuchtigkeitsmesser und ein von  diesem     beeinflusstes        Regelgerät    aufweist, welch  letzteres eine Einrichtung zur Veränderung des  Feuchtigkeitsgehaltes der Bahn derart steuert,

       dass     zeitlich gleichlaufend mit dem Arbeiten des Feuchtig  keitsmessers in seiner jeweiligen Lage entsprechen  den     Breitenabschnitten    der     Faserstoffbahn    deren  Feuchtigkeitsgehalt in Abhängigkeit von dem festge  stellten Feuchtigkeitsgehalt selbsttätig so verändert  wird,     dass    er sich einem Sollwert nähert.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine Darstellung des Feuchtigkeitsprofils  einer Papierbahn bei verschiedenen     Trocknungsgra-          den        1-IV,          Fi-.    2 das Gesamtschema der Anordnung der  einzelnen Teile einer Vorrichtung zum Regeln des  Feuchtigkeitsgehaltes an einer     Papierrnaschine,          Fi        '-.    2a Einzelheiten des Reglers,

         Fig.   <B>3</B> in schematischer Darstellung die Anord  nung der     Zerstäubungseinrichtung    für das Wasser und  eine Einrichtung zur Veränderung des Feuchtigkeits  gehaltes der Bahn mit     Luftdruckzerstäubung,          Fig.    4 ein weiteres Beispiel für eine solche Ein  richtung, und zwar als     Verstelleinrichtung    für die       Veränderun-    der Düse des,

   Stoffauflaufes und       Fi-.   <B>5</B> ein     Ausführungsbeispiel    einer solchen     Ein-          richtuna    zur teilweisen Veränderung der Wirkung  eines Bürsten- oder     Prallplattenzerstäubers    zur Be  feuchtung der Papierbahn.  



  Der Feuchtigkeitsmesser<B>1</B>     (Fig.    2), der periodisch  quer über die Bahn bewegt wird, ist am     Schluss    der  Trockenpartie     la    angeordnet. Die jeweils, ermittelten       Feuchti-keitswerte    werden in dem     Registrierstreifen     2 aufgezeichnet, wobei die     Verwärtsbewegung    des  Papierstreifens nur in der Zeit erfolgt, wenn der  Fühler des Feuchtigkeitsmessers von der Führerseite  zur Antriebsseite der Maschine läuft, während auf  dem Rückweg der Papiertransport stillgesetzt wird.  Das ist notwendig, um die Form der     Registrierkurven     unmittelbar miteinander vergleichen zu können.  



  Der     Messwert    des Feuchtigkeitsmessers kann ge  bildet werden durch eine elektronische Anordnung  zur Messung der Veränderung der     Dielektrizitäts-          konstanten    der     Faserstoffbahn    als Funktion der  Feuchtigkeit. Ebenfalls können solche Feuchtigkeits-         messer    eingesetzt werden, deren     Messwerte    gebildet  wird durch die Messung des elektrischen Widerstandes  der     Faserstoffbahn    ebenfalls als Funktion in der  Feuchtigkeit.

   Gleichfalls ist auch eine solche     Mess-          wertbildung    möglich durch eine     Messzelle,    deren elek  trische Eigenschaften durch hygroskopische Effekte  verändert werden, so     dass    durch Messung des elek  trischen Widerstandes dieser Zelle beispielsweise der       Messwert    gebildet werden kann.  



  In all diesen Fällen handelt es sich also um einen  Feuchtigkeitsmesser, der einen elektrischen     Messwert     als Funktion des Feuchtigkeitsgehaltes der Bahn her  stellt.    Die     Messperiode    für eine Bahnbreite ergibt sich  aus der gewählten     Traversiergeschwindigkeit    des  Feuchtigkeitsmessers. Diese kann z. B.<B>1,5</B> bis  2     m/min.    betragen. Die     Fas#erstoffgeschwindigkeit     an der     Messstelle    ergibt sich aus den heute üblichen  Arbeitsgeschwindigkeiten derartiger Maschinen.

   Sie  reicht für den vor allen Dingen gedachten Anwen  dungsfall dieser Erfindung über einen Bereich von  etwa<B>300 -</B> fast zu<B>1000</B>     m/min.    Bahngeschwindig  keit.  



  Der     Messwert    des Feuchtigkeitsmessers wird  gleichzeitig einem Regler<B>3</B> zugeführt, der ein     Ver-          stellglied   <B>5, 6</B>     (Fig.    2a) besitzt, welches durch einen  Motor<B>11</B> um die Achse     a-b    gedreht und durch  einen     El#ektromotor    4 längs dieser Achse     a-b    ver  stellbar ist. Der Arm<B>5</B> des Gliedes<B>5, 6</B> trägt zwei  Nocken<B>6,</B> die zwischen sich eine Nut bilden und  über die Rolle<B>7</B> das Nadelventil<B>8</B> beeinflussen.

   Denkt  man sich den Arm<B>5</B> so weit verdreht,     dass    die Rolle  <B>7</B> zwischen den Nocken<B>6</B> liegt, wird bei der Fest  stellung eines niedrigeren Feuchtigkeitswertes durch  den Feuchtigkeitsmesser<B>1</B> für eine gegebene Stelle  der Bahn das Nadelventil<B>8</B> weiter geöffnet oder bei  einer feuchteren Stelle mehr geschlossen, um auf die  Sollfeuchtigkeit zu gelangen. Eine zu diesem Nadel  ventil gehörige Düse in dem     Düsenbefeuchter   <B>9</B>  würde dementsprechend mehr oder weniger Wasser  auf das Papier bringen.

   Der Regler<B>3</B> erhält eine       Einrichtuna   <B>10</B> zur     Sollwerteinstellung,    mit<B>Hilfe</B> derer  der gewünschte Sollwert des     Feuchtigkeit,sgehaltes    der  Papierbahn eingestellt wird, wobei sich die Differenz  zwischen dem vom     Feuchtigkeitsmes,ser   <B>1</B> gemessenen  und der     Sollwerteinstellvorrichtung   <B>10</B> angegebenen  Nut auf den Regelvorgang auswirkt und mit Hilfe  des Nadelventils die Wassermenge auf die betref  fende Stelle der Papierbahn aufgesprüht wird, die  zusammen mit der schon vorhandenen Feuchtigkeit  den Sollwert ergibt.    Damit wäre die Funktion des Regelvorganges für  die einzelne Düse beschrieben.

   Da es aber erforder  lich ist, nicht nur eine, sondern eine Vielzahl von  Düsen in ihrer Leistungsfähigkeit ständig zu ver  ändern, und es wirtschaftlich untragbar wäre, eine  Vielzahl solcher Regeleinrichtungen herzustellen und  in Betrieb zu halten, wird der Hebel<B>5</B> als das eigent  liche Stellglied durch den Motor<B>11</B> in gleichem      Schritt, wie die Bewegung des Fühlers des Feuchtig  keitsmessers auf der Bahn erfolgt, an den Nadeln  vorbeigeführt, die zu den betreffenden Düsen ge  hören, und die in der gleichen Breite der Papierbahn  liegen, in der sich der     Messfühler    befindet.

   Man kann  die     Nadelventfle    alle in einer Reihe anordnen und  durch den Motor den Arm<B>5</B> in gerader Richtung an  diesen Nadelventilen     vorbeibewegen.    Noch günstiger  ist es aber, alle Nadelventile     kreisförrnig    um die  Schwenkachse des Armes<B>5</B> anzuordnen und den  Arm, der auf der Antriebsachse des Motors<B>11</B> axial  verschiebbar ist, im gleichen Schritt wie den     Mess-          fühler    hin und her zu drehen.  



  Nunmehr wird auch der Zweck der Nocken<B>6</B>  verständlich, die so bemessen sind,     dass    sie am Beginn  einen Abstand haben, der dem ganzen Regelhub des  Stellgliedes<B>5, 6</B> entspricht und in der Mitte genau  den Abstand haben, der dem Durchmesser der  Rolle<B>7</B> entspricht. Es kann     minnichr    der Arm<B>5</B>  mit den Nocken<B>6</B> für<B>jede</B> Stellung in der Dreh  bewegung, die der gleichen Stelle des     Messfühlers     auf der Bahn entspricht, eine andere Lage gegenüber  den Rollen<B>7</B> der verschiedenen Düsen einnehmen,  und die Nadelventile werden in ihrer Stellung jeweils  nach dem zur Zeit vorhandenen     Istwert    des Feuchtig  keitsmessers verändert.

   Es ist hierbei an eine     Düsen-          zerstäubung    des Wassers gedacht, bei der, wie in der       Fig.   <B>3</B> gezeigt wird, die notwendige Anzahl von       Druckluftzerstäuberdüsen    12 gemeinsam auf ein Rohr  angeordnet wird, und zwar in einer solchen Entfer  nung von der Bahn,     dass    die Bahn gerade in den  Berührungspunkten der einzelnen     Zerstäubungskegel     liegt. Um die Grösse der     Zerstäubungskegel    und die  Fördermenge der Düsen stets gleich gross zu halten,  wird Luft mit konstantem Druck in das gemeinsame  Zuführungsrohr<B>13</B> eingeführt. Die Wassermenge  jeder Düse wird dann von dem ihr zugehörigen  Nadelventil<B>8</B> verändert.

   So wird es erreicht,     dass    bei  jeder Wassermenge, die von der Düse zu zerstäuben  ist, eine gleichmässige     Zerstäubung    und eine gleich  mässige Grösse des     Zerstäubungskegels    erzielt wird.  



  Mit der gleichen Anordnung kann auch die Be  einflussung des Stoffauflaufes erreicht werden. Da  der hydraulische Widerstand der     Zerstäubungsdüse     praktisch einen gleichbleibenden Wert hat, und der  Wasserdruck vor den Nadelventilen<B>8</B> ebenfalls stets  gleich hoch gehalten wird, ist es verständlich,     dass     in den Röhren hinter den Nadelventilen     8,eine    Druck  änderung stattfinden wird, die der jeder Düse zuge  führten Wassermenge entspricht. Diese Druckände  rung wird gleichzeitig zu einer Veränderung des       Durchtrittsquerschnittes    der     Stoffauflaufdüse    benutzt.  Die Bauart der hierfür benötigten Einrichtung ist in  der     Fig.    4 gezeigt.

   Die Lippe 14 des Stoffauflaufes       muss,    wie vorher schon geschildert, entsprechend den  vom Feuchtigkeitsmesser festgestellten Werten ver  ändert werden. Dieses erfolgt in gewöhnlicher Weise  über die Spindel<B>15</B> mit dem Handrad<B>16.</B> Dabei ist  die Mutter des Handrades<B>16</B> fest gelagert. Um eine  selbsttätige Verstellung des     Durchtrittsquerschnittes       des Stoffauflaufes zu erreichen, wird die Mutter des  Handrades<B>16</B> in dem schwenkbaren Hebel<B>17</B> gela  gert, der über den Druckzylinder<B>18</B> mit seinem Kol  ben<B>19</B> und der Gegenfeder 20     Einfluss    nimmt auf  die     Stellu#ng    der Lippe des Stoffauflaufes 14.  



  Jeder Düse des     Befeuchtungsgerätes    wird an der  gleichen Stelle ein solcher Druckzylinder an der zu  gehörigen Lippe des Stoffauflaufes     zugeordnet.    Beide  Teile sind durch die gemeinsame Wasserleitung ver  bunden. Jede Druckänderung in dieser Leitung, die  durch das Nadelventil<B>8</B> hervorgerufen wird, bewirkt  also gleichzeitig eine Änderung der Befeuchtung       (Fig.   <B>3)</B> und eine Änderung der Stellung der Lippe  des Stoffauflaufes 14     (Fig.    4).

   Es werden also gleich  zeitig die teilweisen Unterschiede im Flächengewicht  der Bahn beseitigt wie auch der daraus herrührende  unterschiedliche Feuchtigkeitsgehalt, und zwar im  Sinne einer     Vergleichmässigung    des     letztern.     



  Sowohl die eine als auch die andere Regelungsart,  das heisst die Befeuchtung und die Regelung des  Stoffauflaufes, können entweder gemeinsam oder  einzeln betrieben werden.  



  Die Befeuchtung mit Hilfe von     Wasserzerstäu-          bungsdüsen,    insbesondere solchen,     die    die     Zerstäu-          bung    mittels Druckluft vornehmen, wird wegen der  Möglichkeit einer genauen Begrenzung der     Befeuch-          tungswirkuno,    stets die vorteilhafteste sein; aber es  ist auch möglich, andere Arten von.     Befeuchtungs-          einrichtungen    in ihrer Wirkung quer über die Bahn  hinweg unterschiedlich zu gestalten.  



  In der     Fig.   <B>5</B> ist eine solche Möglichkeit darge  stellt. Die Nadelventile<B>8</B> stehen mit den<B>-,</B>     Druck-          zylindem    21 in Verbindung, die über die ganze Breite  der     Befeuchtungsbürste    in der gleichen Anzahl wie  Lippen am Stoffauflauf vorhanden, sind verteilt sind.

    Führt man in die Zwischenleitung vom     Nadelventü   <B>8</B>  zu dem zugehörigen     Druckzylinder    21 ein künstliches  Leck ein, so wird bei konstantem Wasserdruck vor  dem Nadelventil und konstanter Wassermenge vor  dem Leck ein dem Differenzwert zwischen der     Ist-          feuchtigkeit   <B>-</B> die der Feuchtigkeitsmesser darstellt  <B>-</B> und der Sollfeuchtigkeit<B>-</B> die am Regler einge  stellt wurde<B>-</B> entsprechender Druck entstehen.  Dieser Druck bewirkt mit<B>Hilfe</B> des Kolbens 22 und  der Gegenfeder<B>23</B> eine entsprechende Lageänderung  des     Prallbleches    24.

   Bei einer hohen Differenz der  beiden Feuchtigkeitswerte wird das     Prallblech    tiefer  in die Borsten der Bürste hineingedrückt und mehr  Wasser     abgeschleudert,    während bei einem geringeren  Differenzwert zwischen den beiden Feuchtigkeitswer  ten das     Prallblech    weniger tief in die Borsten     ein7     greift, und dadurch weniger Wasser von der Bürste  auf das Papier geschleudert wird.  



  Bei Düsenzerstäubern, die mit einem     Prallblech     arbeiten, kann die gleiche Einrichtung verwendet wer  den. Der aus der Düse<B>25</B> ausströmende Wasserstrahl  kann durch das     Prallblech    24 in mehr oder weniger  hohem Masse zerstäubt werden, so     dass    die Befeuch  tung der Papierbahn auch hierbei abhängig ist von  dem Differenzwert zwischen der vom Feuchtigkeits-           messer    angezeigten Feuchtigkeit und der Einstellung  des Sollwertes.  



  Da von den letzten beiden     Befeuchtungsmöglich-          keiten    weder die eine noch die andere für eine wirk  lich brauchbare Befeuchtung notwendige Genauigkeit  der Verteilung des Wassers auf die einzelnen Teile  der Bahn gewährleistet, sollen diese Einrichtungen  nur zur Vervollständigung der Schilderungen der An  wendungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens die  nen.

   Es ist selbstverständlich möglich, auch bei der  artigen     Befeuchtungseinrichtungen    die Verbindung  zwischen der Regelung der Befeuchtung und der       Stoffauflaufdüse    zu schaffen und die gleiche Wirkung  zu erzielen wie bei der     Zerstäubung    mittels     Druck-          luftzerstäuberdüsen.     



  Es ist in der vorausgegangenen Beschreibung  darauf hingewiesen worden,     dass    es mit Hilfe der  beschriebenen Vorrichtung nicht nur möglich ist, eine  nachträgliche, die einzelnen Teile der Papierbahn  unterschiedlich behandelnde Befeuchtung der Papier  bahn zu erreichen, sondern darüber hinaus auch zu  bewirken,     dass    die übermässige Austrocknung einzel  ner Teile der Papierbahn vermieden wird.  



  In diesem Falle wird, wie in     Fig.    2 dargestellt,  die     Befeuchtungseinrichtung,    vorzugsweise wiederum  eine Einrichtung mit     Druckluftzerstäuberdüsen-,    inner  halb der     Trockenpartieeingesetzt,    und zwar an einer  Stelle, an der die Papierbahn noch nicht so weit     über-          trocknet    ist,     dass    die Oberfläche verhornt ist.  



  Wie vorher schon beschrieben, wird nunmehr dem  Papier an den trockneren Stellen mehr Wasser zuge  führt, so     dass    das Papier feuchter wird und durch  die damit an diesem Platz der Bahn notwendig ge  wordene grössere     Verdampfungsleistung    auch eine  Rückführung der Oberflächentemperatur der nach  folgenden Trockenzylinder auf die für die übrigen  Teile der Oberfläche gültige Grösse erreicht.  



  Die gesamte Anordnung kann die gleiche bleiben  wie bisher beschrieben.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Regeln des Feuchtigkeitsgehaltes einer Faserstoffbahn an einer Maschine zur Herstel lung dieser Bahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen periodisch quer zur Laufrichtung der Bahn bewegten und dabei den Feuchtigkeitsgehalt derselben messenden Feuchtigkeitsmesser<B>(1)</B> und ein von diesem beeinflusstes Regelgerät<B>(3)</B> aufweist, welch letzteres eine Einrichtung zur Veränderung des Feuchtigkeitsgehaltes der Bahn derart steuert,
    dass zeitlich gleichlaufend mit dem Arbeiten des Feuchtig- keitsmessers in seiner jeweiligen Lage entsprechenden Breitenabschnitten der Faserstoffbahn deren Feuch tigkeitsgehalt in Abhängigkeit von dem festgestellten Feuchtigkeitsgehalt selbsttätig so verändert wird, dass er sich einem Sollwert nähert. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung ein Nachfeuch ter<B>(9)</B> ist, der vor oder hinter dem Feuchtigkeits messer<B>(1)</B> angeordnet ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den einzelnen Abschnitten zuge ordnete Regelorgane<B>(7, 8)</B> der Vorrichtung periodisch im gleichen Takt wie die Bewegung des quer über die Bahn laufenden Feuchtigkeitsmessers<B>(1)</B> von einem gemeinsamen Verstellglied <B>(5, 6)</B> des Reglers so beeinflusst werden, dass die genannte Abhängigkeit des Feuchtigkeitsgehaltes von dem an der jeweils ab getasteten Querstrecke der Bahn vorhandenen Feuch tigkeitsgehalt vorhanden ist.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Regelorgane<B>(7, 8)</B> der Vorrich- tun#g kreisförmig um ein im Mittelpunkt dieses Kreises sich hin und her drehendes Verstellglied <B>(5, 6)</B> ange ordnet sind, wobei die Pendelbewegung dieses Gliedes so mit der Bewegung des Feuchtigkeitsmessers<B>(1)</B> quer zur Bahn abgestimmt ist, dass stets der Feuchtig keitsgehalt desjenigen Abschnittes der Faserstoff- bahnbreite verändert wird, an dem sich der Feuchtig keitsmesser befindet. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckänderung in der Ver bindungsleitung von einzelnen Regelorganen<B>(7, 8)</B> zu einzelnen Zerstäuberdüsen (12) eines Nachfeuchters <B>(9)</B> ausgenutzt wird, um gleichlaufende Regelbewe gungen auf die der Stellung des Feuchtigkeitsmessers <B>(1)</B> auf der Bahn entsprechenden Abschnitte einer Stoffauflaufdüse (14) über einen Druckzylinder<B>(18,</B> <B>19)</B> mit Gegenfeder (20) zur Auswirkung zu bringen.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Verwendung von mit Prallblechen (24) ausgestatteten Nachfeuchtern <B>(9)</B> die Veränderung der Lage jedes Prallbleches über<B>je</B> einen Stellzylinder (21, 22) erfolgt, dessen Beauf- schlagung von dem Druck in der Verbindungsleitung zwischen den Regelorganen<B>(7, 8)</B> und dem Stellzylin- der beeinflusst wird.
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