CH350353A - Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung von Synchrongeneratoren - Google Patents
Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung von SynchrongeneratorenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
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Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung von Synchrongeneratoren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung von Synchrongeneratoren, die einen mit Sättigungs- winkelsteuerung arbeitenden Transduktor enthält, der mindestens zwei Steuerwicklungen aufweist, wobei die eine dieser Wicklungen durch eine generator- spannungsproportionale, gleichgerichtete Spannung gespeist ist.
Es ist bekannt, für die Spannungsregelung von Synchrongeneratoren Transduktoren zu verwenden, deren Aussteuerung mit Hilfe von nichtlinearen Widerständen, gesättigten Drosseln usw. erfolgt. Bei den üblichen Einrichtungen ist jedoch die Regelgenauigkeit relativ gering. Um bessere Regeleigenschaften erzielen zu können, werden zusätzliche Geräte, beispielsweise Verstärker, erforderlich, die wiederum bestimmte Stabilisierungsvorrichtungen bedingen.
Die Mängel des Bekannten lassen sich vermeiden, wenn erfindungsgemäss eine Kaltkathodenröhre vorgesehen ist, in deren Anodenkreis eine Steuerwicklung des Transduktors lieb und wenn Mittel vorhanden sind, welche den Zündeinsatz der Kaltkathodenröhre in Abhängigkeit von der Grösse der zu regelnden Ge- neratorspannung einstellen.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, d'ass die Spannungsmessung, die Rückführung und die Vorverstärkerstufe in einer einfachen Röhrenschaltung zusammengefasst sind, die zudem infolge der Verwendung von Kaltkathodenröhren eine hohe Lebensdauer und grösste Konstanz aller elektrischen Daten aufweist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Hierbei bezieht sich Fig. 1 auf eine Spannungsregeleinrichtung für einen Synchrongenerator, und die Fig. 2 bis 6 dienen zur Erläuterung der Wirkungsweise.
In Fig. 1 ist mit 1 ein Synchrongenerator bezeichnet, dessen Erregermaschine 2 eine Nebenschluss- wicklung 3 und in Reihe hierzu einen Widerstand 4 sowie einen Gleichrichter 5 aufweist. Ein Trans- duktor 6, der aus den Lastwicklungen 7, 7', den Steuerwicklungen 8, 8' und den Gleichrichtern 9, 9' besteht, liegt am Widerstand 4 und wird über den Spannungswandler 10 vom Netz 11 erregt.
Ein weiterer Spannungswandler 12 ist an eine Gleichrichteranordnung 13 angeschlossen, welche die Steuerwicklungen 8, 8' des magnetischen Verstärkers speist, wobei in Reihe zur Wicklung 8 ein Widerstand 14 und in Reihe zur Wicklung 8' ein Widerstand 15 sowie eine gas- oder dampfgefüllte Kaltkathodenröhre 16 geschaltet ist. Ein Kondensator 17 liegt zwischen der Kathode dieser Röhre und dem Starter, der über einen Hochohmwiderstand 18 mit der einen Klemme der Erregermaschine 2 direkt und mit der anderen Maschinenklemme über die Widerstände 19, 20 verbunden ist.
Weiterhin steht der Hochohmwiderstand 18 mit zwei RC-Gliedern 21, 22; 23, 24 (Wider- stands-Kapazitäts-Gliedern) in Verbindung. Hierbei kann der Widerstand 21 mit der einen Klemme entweder direkt an der einen Klemme der Erregermaschine liegen oder nach Auftrennung des Leitungsstückes 25 zu einem Abgriff des Widerstandes 19 geführt sein.
Fig.2 stellt die Zündcharakteristik einer Kalt kathodenröhre dar. Auf der Abszisse ist die Steuerspannung Us und auf der Ordinate die Anodenspannung UA aufgetragen. In dem schraffierten Kenn- liniengebiet ist eine Zündung der Röhre unmöglich. Es lässt sich erkennen, dass die Zündspannung in einem weiten Bereich der Anodenspannung nahezu konstant ist.
In Fig. 3 sind verschiedene Spannungen als Funktionen der Zeit t wiedergegeben. Die Gleichrichter- anordnung 13 (Fig. 1) liefert die Anodenspannung UA, die der Spannung des Netzes 11 proportional ist. Da
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die kritische Steuerspannung LPs, bei der eine Zündung der Röhre erfolgt, praktisch keine Abhängigkeit von U' zeigt, ist sie vereinfacht als Parallele zur Abszisse dargestellt.
Am Kondensator 24 tritt eine Spannung U1 auf, welche in ihrer Grösse von der Stellung des Abgriffes am Spannungsteiler 14 und in ihrer Phasenlage vor der Bemessung des RC-Gliedes 23, 24 beeinflusst wird.
Nimmt man zunächst an, dass der Widerstand 21 kurzgeschlossen sei, so ist die Steuerspannung Us zwischen der Kathode und dem Starter der Röhre 16 gleich der Spannung U1. Solange nun U1 kleiner als U', ist, zündet die Röhre nicht, sobald jedoch der durch die Röhrencharakteristik bestimmte Spannungsgrenzwert überschritten wird, fliesst zwischen dem Starter und der Kathode ein kleiner Vorstrom, der die Röhre zur Zündung bringt. Sie löscht erst dann wieder, wenn die Anodenspannung kurzzeitig unter die Brennspannung sinkt. Durch die Spannung U1 wird also der Zündwinkel a und entsprechend auch der Strom, der die Wicklung 8' durchfliesst, festgelegt.
Wenn die Spannung des Netzes 11 abnimmt, fallen auch die Spannungen UA und U1, während die Spannung U's konstant bleibt. Infolge des Absinkens von U1 wird der Zündwinkel a verstellt (Fig. 4) und hierdurch der Transduktor 6 mit Hilfe der Ströme is und i$, derart gesteuert, dass sich der von ihm am Widerstand 4 erzeugte Spannungsabfall im Sinne einer Verstärkung der Erregung von Maschine 2 und damit des Generators 1 ändert. Bei Erhöhung der Generatorspannung bewirkt die Anordnung eine Verringerung der Erregung.
Der Zusammenhang zwischen den Steuerströmen des magnetischen Verstärkers und der Anodenspannung ist der Fig. 5 zu entnehmen, und in Fig. 6 ist der Transduktorarbeitsstrom 1s als Funktion der Steuerströme dargestellt.
Bei den bisherigen Betrachtungen war angenommen worden, dass der Widerstand 21 (Fig. 1) kurzgeschlossen ist. In Wirklichkeit fällt jedoch an ihm eine Spannung U2 ab, die zusammen mit der Spannung U1 als Steuerspannung dient. Da der über den Kondensator 22 fliessende Strom der ersten zeitlichen Ableitung der Erregerspannung Ue proportional ist, gilt das gleiche auch für U., so dass hierdurch auf einfache Weise eine Stabilisierung des Regelkreises gewährleistet ist.
Falls, beispielsweise mit Rücksicht auf den Parallelbetrieb von Synchronmaschinen, der Ge- neratorspannung ein statisches Verhalten gegeben werden soll, kann dies nach Auftrennung des Leitungsstückes 25 durch Hinzufügung der Spannungskomponente Us zur Steuerspannung leicht ermöglicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung eines Synchrongenerators, die einen mit Sätti- gungswinkelsteuerung arbeitenden Transduktor enthält, der mindestens zwei Steuerwicklungen (8, 8') aufweist, wobei die eine (8) dieser Wicklungen durch eine generatorspannungsproportionale, gleichgerichtete Spannung (U1) gespeist ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kaltkathodenröhre (16) vorgesehen ist, in deren Anodenkreis die zweite Steuerwicklung (8') des Transduktors liegt und dass Mittel vorhanden sind,welche den Zündeinsatz der Kaltkathodenröhre in Abhängigkeit von der Grösse der zu regelnden Generatorspannung einstellen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch zur Spannungsregelung eines Synchrongenerators, dadurch gekennzeichnet, dass an die Klemmen des Synchron- generators (1) ein Spannungswandler (12) angeschlossen ist, der mit einer Gleichrichterbrücke (13) in Verbindung steht, welche über einen Widerstand (14) die eine Steuerwicklung (8) und über einen anderen Widerstand (15) sowie eine Kaltkathodenröhre (16) die zweite Steuerwicklung (8') des Transduktors (6) speist und dass eine Kapazität (17) zwischen der Röhrenkathode und dem Starter liegt,der über einen Hochohmwiderstand (18) mit zwei RC-Gliedern (21, 22; 23, 24) verbunden ist, wobei das eine RC-Glied (23, 24) eine von der Generatorspannung abhängige und das andere RC-Glied (21, 22) eine von der ersten zeitlichen Ableitung der Erregerspannung (U,) abhängige Grösse in den Steuerkreis der Kaltkathodenröhre einführt. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerspannung (Us) der Kaltkathodenröhre (16) eine Spannungskomponente (U) enthält, die an einem Spannungsteiler (19, 20) abfällt, der an der Erregerspannung (UP) liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH350353T | 1957-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH350353A true CH350353A (de) | 1960-11-30 |
Family
ID=4509051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH350353D CH350353A (de) | 1957-04-25 | 1957-04-25 | Regeleinrichtung, insbesondere zur Spannungsregelung von Synchrongeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH350353A (de) |
-
1957
- 1957-04-25 CH CH350353D patent/CH350353A/de unknown
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