CH348455A - Zweistufige, durch Kaskadenschaltung zweier Gleichstromgeneratoren gebildete Verstärkermaschine - Google Patents

Zweistufige, durch Kaskadenschaltung zweier Gleichstromgeneratoren gebildete Verstärkermaschine

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CH348455A
CH348455A CH348455DA CH348455A CH 348455 A CH348455 A CH 348455A CH 348455D A CH348455D A CH 348455DA CH 348455 A CH348455 A CH 348455A
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CH
Switzerland
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stage
amplifier
machine according
dependent
generators
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English (en)
Inventor
Nechleba Franz Ing Dr
Falck Werner Ing Dr
Roeder Ernst
Voll Siegfried
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/04Motor/generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


      Zweistufige,    durch     Kaskadenschaltung    zweier     Gleichstromgeneratoren    gebildete       Verstärkermaschine       Bei     Verstärkermaschinen    für Steuer- und Regel  zwecke wird einerseits ein hoher Verstärkungsgrad  für das Verhältnis der vom Generator abgegebenen  Leistung zur Erregerleistung und anderseits eine  kleine Zeitkonstante des Erregerkreises angestrebt.  Der Quotient aus Verstärkung und Zeitkonstante  wird als  < Gütezahl  bezeichnet. Die gewünschte  Gütezahl ist mitbestimmend für die zu verwendende  Typengrösse.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine zweistufige,  durch     Kaskadenschaltung    zweier Gleichstromgenera  toren gebildete     Verstärkermaschine    und hat die  Aufgabe, die regeltechnischen Eigenschaften und die  Ausnutzung einer solchen Maschine zu verbessern.  Erfindungsgemäss ist die erste     Verstärkerstufe    zur  Erreichung einer hohen, das heisst gegenüber nor  malen Maschinen auf ein Vielfaches vergrösserten  Gütezahl der gesamten Maschine bezüglich Erwär  mung überdimensioniert. Ferner hat ihr Anker we  nigstens angenähert den gleichen Durchmesser wie  der Anker, der nur nach der Grösse der abzugebenden  Leistung bemessenen zweiten Stufe.

   Wird der Anker  durchmesser der ersten Stufe gleich dem der zweiten  Stufe gewählt und werden ferner die Aussendurch  messer der beiden Stufen gleich gross bemessen, dann  ergibt sich eine für die Fertigung der Verstärker  maschine besonders günstige Lösung, die auch zu  genügend grossen Gütezahlen führt. Weitere Vorteile  bringt eine Ausführung eines aus einer solchen     Ver-          stärkermaschine    und einem zugehörigen Antriebs  motor bestehenden Aggregates, bei der der Läufer  des Antriebsmotors auf dem einen Wellenende der       Verstärkermaschine    sitzt und zwischen den beiden  Stufen der Kaskade .ein für die     Verstärkermaschine       und den Antriebsmotor gemeinsamer Lüfter ange  ordnet ist.  



  Für die Berechnung der Gütezahl einer zwei  stufigen     Verstärkermaschine    sind vor allem zwei  Faktoren     bestimmend,    der Ankerdurchmesser der  ersten Stufe und das     Verhältnis    der Zeitkonstante  der ersten Stufe zu der der zweiten Stufe.  



  So vergrössert sich die Gütezahl nach einem be  stimmten Gesetz mit zunehmendem Ankerdurchmes  ser der ersten Stufe. Es ist deshalb an sich möglich,  die Gütezahl beliebig gross zu machen, sofern der  Ankerdurchmesser der Eingangsstufe genügend gross  gewählt wird. Eine fertigungstechnisch günstige Aus  führung, die auch zu genügend grossen Gütezahlen  führt, ergibt sich, wenn der Ankerdurchmesser der  ersten Stufe gleich dem der zweiten Stufe gewählt  wird.  



  Um das Verhältnis der Zeitkonstante der ersten  Stufe zu der der zweiten Stufe und damit die Güte  zahl zu vergrössern, müsste die     Zeitkonstante    der  ersten Stufe an sich möglichst gross sein. Anderseits  soll aber für schnell ansprechende     Verstärkermaschi-          nen    die     Gesamtzeitkonstante    möglichst klein sein.

    Die Werte für die Gütezahlen der     Verstärkermaschine     in Abhängigkeit von dem Verhältnis der beiden Zeit  konstanten liegen auf einer ansteigenden Kurve, die  von einem Verhältnis 3:1 der Zeitkonstante der ersten  Stufe zu der der zweiten Stufe an ziemlich flach  verläuft, so dass eine weitere Vergrösserung des Ver  hältnisses der beiden Zeitkonstanten keine nennens  werte Steigerung der Gütezahl bringt.  



  Aus fertigungstechnischen Gründen ist es vorteil  haft, nicht nur die Ankerdurchmesser, sondern auch  die Aussendurchmesser der beiden     Maschinen    etwa  gleich zu bemessen. In diesem Falle haben beide      Maschinen auch den gleichen Wickelraum für die  Polspule. Da in der Eingangsstufe besondere Wick  lungen für Erreger- und Steuerzwecke vorgesehen  werden müssen, bleibt für die Grunderregung nur ein  entsprechend kleiner Wickelraum übrig, der etwa  halb so gross ist wie der Wickelraum der Ausgangs  stufe. Da die     Zeitkonstante    einer Erregerwicklung  dem zur Verfügung stehenden Wickelraum etwa pro  portional ist, kann die Zeitkonstante der Eingangs  stufe bei gleichem     Maschinenaussendurchmesser    etwa  halb so gross bemessen werden wie die der Aus  gangsstufe.

   Wegen der geringen Sättigung des Ein  gangskreises wird sie etwas grösser sein, so dass das       Verhältnis    der beiden Zeitkonstanten etwa zwischen  1:2 und 1:1 liegt.  



  Bei     Querfeldverstärkermaschinen    ist man bei der       Wahl    der Spannung im Ankerkreis     zwangläufig    an  niedrige Werte gebunden. Bei kleiner Steuererregung  und kleiner Ausgangsspannung kann der     immer    .etwas  schwankende     Bürstenübergangswiderstand    den Strom  im     Querkreis    erheblich stören und damit eine Un  stetigkeit der Verstärkung hervorrufen, insbesondere  wenn er in die     Grössenordnung        Ohmscher    Wider  stände fällt.

   Wird dagegen die     Verstärkerwirkung     durch     Kaskadenschaltung    zweier Gleichstromgenera  toren gemäss der Erfindung erzielt, dann kann die  Spannung an den Ankerklemmen unabhängig von  der Ausgangsspannung so gross gewählt werden, dass  der     Einfluss    des     Bürstenübergangswiderstandes    mög  lichst ausgeschaltet ist.  



       Ein    Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt. Sie zeigt den Längsschnitt  einer     Verstärkermaschine    mit zugehörigem Antriebs  motor.  



  Die     Verstärkermaschine    1 besteht aus der Ein  gangsstufe 2 und der Ausgangsstufe 3, die ein ge  meinsames Gehäuse und eine gemeinsame Welle 5  haben. Der Anker 6 der Eingangsstufe 2 hat den  Durchmesser     dr    und der Anker 7 der Ausgangsstufe  3 den Durchmesser     dA.    Der Aussendurchmesser der  Eingangsstufe ist DE und der der Ausgangsstufe DA.  Die Ankerlänge der Eingangsstufe ist h und die der  Ausgangsstufe     lA.    Sowohl die Ankerdurchmesser     dE     und     dA    der beiden Stufen als auch die Aussendurch  messer DE und DA sind gleich gross.

   An dem einen  Lagerschild 8 ist das Gehäuse 9 eines Antriebsmotors  10     angeflanscht,    dessen Läufer 11 auf dem Wellen  ende 12 der     Verstärkermaschinenwelle        fliegend    sitzt.  Das     Ständergehäuse    9 des Antriebsmotors 10 hat       Lufteintrittsöffnungen    13 und das Gehäuse 4 der       Verstärkermaschine    auf der dem Antriebsmotor ab  gekehrten Seite einen gelochten Bedienungsdeckel 14  und zwischen den beiden Stufen     Luftaustrittsöffnun-          gen    15. Auf der dem Antriebsmotor zugekehrten  Seite ist die Gehäuseöffnung 16 durch einen Bedie  nungsdeckel 17 nach aussen verschlossen.

   In Höhe  der Austrittsöffnung 15 sitzt auf der Welle 5 ein  zweiteiliger Lüfter 18, der so ausgebildet ist, dass er  von beiden Seiten her Luft ansaugen kann. In dem  Lagerschild 8 der     Verstärkermaschine    sind axiale         Luftdurchtrittsöffnungen    19 vorgesehen. Das Ge  häuse 9 des Antriebsmotors hat ausserhalb des     Stän-          derblechpaketes    im Bereich der     Lufteintrittsöffnungen     13 angeordnete Querrippen 20 und Längsrippen 21.

    Diese Längs- und Querrippen bilden     Luftführungs-          kanäle.    Durch diese Kanäle wird die durch die Öff  nungen 13 eintretende Kühlluft zunächst in Pfeil  richtung an dem Rücken des     Ständerblechpaketes    22  entlang zu den Wickelköpfen 23 und dann wiederum  an dem Rücken des     Ständerblechpaketes    entlang zu  den Wickelköpfen 23 auf der anderen Maschinen  seite geführt. Von hier wird die Kühlluft durch die  axialen     Luftdurchtrittsöffnungen    19 zur Eingangs  stufe 2 gesaugt und durch die     Autrittsöffnungen    15  ausgeblasen.

   Auf der anderen Maschinenseite wird  die Kühlluft durch die Eintrittsöffnungen im Bedie  nungsdeckel 14 über die Ausgangsstufe 3 angesaugt  und ebenfalls von dem Lüfter 18 durch die Öffnungen  15 ausgeblasen. Das Aggregat kann mit horizontaler  oder vertikaler Welle ausgeführt sein.  



  Für das in der Zeichnung dargestellte Ausfüh  rungsbeispiel wird angenommen, dass die von der  zweistufigen     Verstärkermaschine    abzugebende Lei  stung 2,5     kW    bei 2900     Ujmin    betragen soll. Für die  Bemessung der Ausgangsstufe 3 wird zweckmässig  bis zu der     Grenze    gegangen, die die noch zulässige  Erwärmung der Maschine setzt, also ohne Rück  sicht auf das Verhältnis zwischen Verstärkung und  Zeitkonstante. Bei normalen Betriebsbedingungen  und der üblichen Ausführung einer Gleichstrom  maschine ergibt sich damit ein Ankerdurchmesser       d4    = 137 mm und eine Ankerlänge h = 50 mm.

    Damit ist nicht nur die Zeitkonstante son  dern auch die Gütezahl, die abhängig
EMI0002.0048  
   ist von der  Grösse des Ankerdurchmessers, und damit auch die  Verstärkung der Ausgangsstufe, festgelegt, da die  Gütezahl der Quotient aus Verstärkung und Zeit  konstante ist.  



  Diese Werte sind also für die Ausgangsstufe nicht  angenommen, sondern ergeben sich aus der Regel,  dass für die Bemessung der Ausgangsstufe die Erwär  mungsgrenze der Maschine massgebend ist.  



  In völlig anderer Weise muss bei der Bemessung  der Eingangsstufe 2 vorgegangen werden. Hier sind  nicht die abzugebende Leistung der Verstärker  maschine und die Erwärmungsgrenze massgebend.  



  Die Gütezahl der ganzen Maschine soll G =  17 000 s-1 sein, wobei die Verstärkung V = 3400  und die Zeitkonstante T = 0,2 s -sein soll. Aus den       bekannten    Beziehungen zwischen Zeitkonstante, Ver  stärkungsfaktor und Ankerdurchmesser folgt, dass zur  Erzielung der geforderten Gütezahl der Ankerdurch  messer     dE    mindestens gleich dem Ankerdurchmesser       dA    der Ausgangsstufe gewählt werden muss und die  Ankerlängen     lE    und     'A    ebenfalls am besten gleich  bemessen werden. Aus fertigungstechnischen Grün  den ist es     vorteilhaft,    auch die Aussendurchmesser  DA und DE der beiden Maschinen gleich gross zu  machen.

        Eine höhere Gütezahl anzustreben hätte keinen  Sinn, da eine Vergrösserung des Verhältnisses der  Zeitkonstante der ersten Stufe zu der der zweiten  Stufe, das für die Gütezahl massgebend ist, über einen  gewissen Wert hinaus keinen nennenswerten Gewinn  bringt, sondern im Gegenteil die Zeitkonstante in un  erwünschter Weise stark vergrössert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweistufige, durch Kaskadenschaltung zweier Gleichstromgeneratoren gebildete Verstärkerma- schine, dadurch gekennzeichnet, dass die .erste Ver- stärkerstufe zur Erreichung einer hohen Gütezahl der gesamten Maschine bezüglich Erwärmung über dimensioniert ist und ihr Anker wenigstens ange nähert den gleichen Durchmesser hat wie der Anker der nur nach der Grösse der abzugebenden Leistung bemessenen zweiten Stufe.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verstärkermaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Generatoren so ausgelegt sind, dass das Verhältnis der Zeit konstanten der ersten Stufe zu der der zweiten Stufe zwischen 3:1 und 1:2 liegt. 2. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Generatoren auch gleichen Aussendurchmesser haben. 3. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Generatoren gemeinsame Welle und gemeinsames Gehäuse haben.
    4. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem einen Ende der für die beiden Generatoren gemeinsamen Welle der Läufer eines Antriebsmotors sitzt und für die gemeinsame Belüftung der Verstärkermaschine und des Antriebsmotors zwischen den beiden Stufen der Kaskade ein gemeinsamer Lüfter angeordnet ist. 5. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter so ausge bildet ist, dass .er von beiden Seiten Kühlluft ansaugen kann. 6. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter zweiteilig ist.
    7. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Ständergehäuse des Antriebsmotors an dem Gehäuse der Verstärker maschine angeflanscht ist. B. Verstärkermaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Ständergehäuse des Antriebsmotors durch Längs- und Querrippen Luft führungskanäle gebildet sind, die die Kühlluft zwin gen, über den Ständerblechpaketrücken und die bei derseitigen Ständerwickelköpfe des Antriebsmotors zu streichen.
CH348455D 1954-05-14 1955-07-02 Zweistufige, durch Kaskadenschaltung zweier Gleichstromgeneratoren gebildete Verstärkermaschine CH348455A (de)

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DEST8712A DE1091694B (de) 1954-05-14 1954-05-14 Handstrickapparat
DE335016X 1954-05-14
DE348455X 1954-07-03

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CH348455A true CH348455A (de) 1960-08-31

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