CH348286A - Motorbremse an einer Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Motorbremse an einer Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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CH348286A
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Description


  Motorbremse an einer     Verbrennungskraftmaschine,        insbesondere    für     Kraftfahrzeuge       Das Hauptpatent betrifft eine Motorbremse an  einer     Verbrennungskraftmaschine,    insbesondere für  Kraftfahrzeuge, bei welcher jeder Zylinder der     Ver-          brennungskraftmaschine    mit einem Bremsventil, wel  ches bei arbeitender     Verbrennungskraftmaschine    ge  schlossen gehalten werden kann, versehen ist, die da  durch gekennzeichnet ist, dass jedes Bremsventil einen  durch Federwirkung auf einen Ventilsitz gedrückten  Ventilkegel, auf welchen der im Verbrennungsraum  des Zylinders herrschende Druck einwirkt, und einen  mit diesem Ventilkegel verbundenen,

   eine mehrfach  grössere Arbeitsfläche als dieser aufweisenden Teil,  auf welchen der Druck der zwischen dem Ventilkegel  und seinem Ventilsitz entweichenden Ladung des Zy  linders einwirkt, besitzt, das Ganze derart, dass bei  zum Bremsen benützter     Verbrennungskraftmaschine     nach bei einem bestimmten Druck im Verbrennungs  raum erfolgtem Wegdrücken des Ventilkegels von  seinem Ventilsitz der Druck der Zylinderladung auf  den genannten Teil einwirkt, der dank seiner grö  sseren Arbeitsfläche den Ventilkegel in vom Ventilsitz  abgehobener Lage hält, bis der Druck im Verbren  nungsraum des Zylinders auf einen Bruchteil des zum  Wegdrücken des Ventilkegels von seinem Ventilsitz  erforderlichen Druckes gefallen ist.  



  Derartige Bremsventile eignen sich für alle Arten  von Kolbenmotoren, insbesondere auch für Zweitakt  motoren, und sie können nicht nur bei neu ent  worfenen     Verbrennungskraftmaschinen    vorgesehen,  sondern auch bei bestehenden Verbrennungskraft  maschinen nachträglich leicht eingebaut werden.  



  Wie erwähnt, müssen diese Bremsventile bei ar  beitender     Verbrennungskraftmaschine    dauernd ge  schlossen gehalten werden. Dies wird bei der Aus  führung der Motorbremse nach dem Hauptpatent bei  spielsweise dadurch erreicht, dass sich die das Brems  ventil geschlossen haltende Druckfeder gegen einen    Federteller abstützt, welcher an einer in einer Füh  rung geführten Stossstange sitzt, auf welche ein Ex  zenter einwirkt.

   Mittels dieses Exzenters kann, wenn  die     Verbrennungskraftmaschine    nicht zum Bremsen  benützt wird, sondern arbeiten soll, die     Vorspannung     der das Bremsventil geschlossen haltenden Druckfeder  in solchem Masse erhöht werden, dass sie den Ventil  kegel des Bremsventils auch gegen den höchsten im  Verbrennungsraum des Zylinders auftretenden Druck  in Schliessstellung zu halten vermag.

   Die Drehung des  Exzenters beim Umstellen der     Verbrennungskraft-          maschine    vom Brems- auf Arbeitsbetrieb erfordert  jedoch, insbesondere bei vier- und mehrzylindrigen       Verbrennungskraftmaschinen    einen sehr beträcht  lichen Kraftaufwand, weil dabei die     Vorspannung    der  die Bremsventile geschlossen haltenden Druck  federn entsprechend erhöht werden muss.

   Da das     Ein-          und    Ausschalten der Motorbremse meist nicht schlag  artig erfolgt, sondern eine Zeitspanne in Anspruch  nimmt, während welcher mehrere Kolbenhübe er  folgen, lässt sich nicht vermeiden, dass beim Umstellen  der     Verbrennungskraftmaschine    vom     Arbeits-    auf  Bremsbetrieb und umgekehrt in bestimmten Stellun  gen bereits entzündete Gase als Flamme aus den  Bremsventilen austreten könnten. Diese Nachteile kön  nen durch die vorliegende Erfindung behoben werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Motorbremse  an einer     Verbrennungskraftmaschine,    insbesondere  für Kraftfahrzeuge, nach dem Patentanspruch des  Hauptpatentes, welche dadurch gekennzeichnet ist,  dass der mit dem Ventilkegel des Bremsventils ver  bundene Teil, auf welchen der Druck der durch das  Bremsventil entweichenden Ladung des Zylinders ein  wirkt, ein im Gehäuse des Bremsventils verschieb  barer, unter der Wirkung einer Druckfeder stehender,       Auslassschlitze    in der Wand des Gehäuses des Brems  ventils steuernder Kolben ist, für welchen ein zwi-      sehen zwei Grenzlagen bewegliches Sperrglied vor  gesehen ist, welches in seiner einen Grenzlage den ge  nannten Kolben in einer Stellung, in welcher der mit  ihm verbundene Ventilkegel auf seinen Ventilsitz auf  gedrückt ist,

   blockiert und somit das Bremsventil  dauernd geschlossen hält, während es in seiner an  deren     Grenzlage    diesen Kolben freigibt, wobei Mittel  vorgesehen sind, um zwecks Ein- und     Ausschaltens     der Motorbremse dieses Sperrglied ruckartig aus sei  ner einen in die andere Grenzlage zu bringen.  



  Die Bewegung des Sperrgliedes bedingt hierbei  keine Veränderung der     Vorspannung    der das Brems  ventil geschlossen haltenden Druckfeder. Da bei die  ser Motorbremse die die Bremsventile bei Arbeits  betrieb der     Verbrennungskraftmaschine    geschlossen  haltenden Sperrglieder ruckartig aus ihrer einen in  die andere Grenzlage gebracht werden, ist praktisch  ausgeschlossen, dass bereits     entzündete    Gase aus den  Bremsventilen austreten könnten.  



  In der Zeichnung sind drei beispielsweise Ausfüh  rungsformen von Bremsventilen einer Motorbremse  für     Verbrennungskraftmaschinen,    insbesondere solche  von Kraftfahrzeugen, gemäss der Erfindung dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 einen axialen Schnitt durch die erste Aus  führungsform des Bremsventils,       Fig.    2 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungs  form des Bremsventils, teilweise im Schnitt,       Fig.    3 einen axialen Schnitt durch die dritte Aus  führungsform des Bremsventils,

         Fig.    4 eine Ansicht der     Segmentscheibe    mit dem  Schiebekeil des Bremsventils nach     Fig.3    nach der  Linie     IV-IV    in     Fig.    3,       Fig.    5 eine Draufsicht auf den Schiebekeil des  Bremsventils nach     Fig.    3 und 4 und       Fig.    6 einen Schnitt durch den Schiebekeil nach  der Linie     VI-VI    in     Fig.    5.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 der Zylinderkopf eines Zylin  ders einer weiter nicht dargestellten     Verbrennungs-          kraftmaschine    bezeichnet. In eine Gewindebohrung  dieses Zylinderkopfes 1 ist das untere, mit einem  entsprechenden Gewinde versehene Ende eines Ventil  gehäuses 2 eingeschraubt, dessen unterer Teil konisch  verjüngt ist und in seinem untersten Teil einen Ventil  sitz 3 enthält, während sein oberer Teil zylindrisch  ausgebildet ist und im     untern    Teil seiner Wandung  auf gleicher Höhe angeordnete     Auslassschlitze    4 auf  weist.

   Im zylindrischen Teil des Ventilgehäuses 2 ist  ein Kolben 5 verschiebbar, an dessen unterem Ende  eine Ventilspindel 6 sitzt, die an ihrem Ende einen auf  den Ventilsitz 3 passenden Ventilkegel 7 aufweist. Auf  die Oberseite des Kolbens 5 wirkt eine Druckfeder 8,  welche sich gegen einen Ring 9 abstützt, der mittels  eines Schraubdeckels 10 auf dem obern Rand des  Ventilgehäuses 2, in welchem er durch einen     Anpass     zentriert ist, gehalten ist. Der Kolben 5 besitzt an  seiner Oberseite einen axialen     Bolzen    11 mit abgerun  detem Ende. Innenseitig am Schraubdeckel 10 ist ein  Schiebekeil 12 in einer Führung geführt, welcher mit  seiner Keilfläche auf den Bolzen 11 des Kolbens 5    einwirkt.

   Dieser Schiebekeil 12 wird durch eine auf  sein stumpfes Ende wirkende, innenseitig an der zylin  drischen Wand des Schraubdeckels 10 sich abstüt  zende Druckfeder 13 gegen den Bolzen 11 gedrückt.  Am stumpfen Ende des Schiebekeils 12 ist das die  Druckfeder 13 durchsetzende Kabel 14 eines Bowden  zuges befestigt, dessen Mantel 15 mittels :einer in eine  Gewindebohrung des zylindrischen Teils des Schraub  deckels 10 eingeschraubten Gewindebüchse 16     aussen-          seitig    am Schraubdeckel 10 befestigt ist. Der Schraub  deckel 10 besitzt eine zentrale Öffnung 17, in welche  der Bolzen 11 des Kolbens 5 bei zurückgezogenem  Schiebekeil 12 eintreten kann.  



  In     Fig.    1 ist das Bremsventil in einer Stellung bei  arbeitender     Verbrennungskraftmaschine    dargestellt.  Der Schiebekeil 12 ist hierbei durch die Druckfeder  13 nach einwärts geschoben, so dass er die zentrale  Öffnung 17 des Schraubdeckels 10 überdeckt, und  der Bolzen 11 des Kolbens 5 liegt im Bereiche der  Keilfläche am Schiebekeil 12 an. Dieser Schiebekeil  12 hält über den     Bolzen    11, den Kolben 5 und die  Ventilspindel 6 den Ventilkegel 7 auf dem Ventilsitz  3 angedrückt. Das Bremsventil wird somit dauernd  geschlossen gehalten.

   Auch der höchste im Verbren  nungsraum des Zylinders auftretende, auf den Ven  tilkegel 7 wirkende     Druck    vermag den Schiebekeil 12  dank der geringen Steigung der Keilfläche desselben  nicht entgegen der Wirkung der Druckfeder 13 zu  rückzudrücken. Längenänderungen der Ventilspindel  6 infolge von Temperatureinflüssen können jedoch  durch entsprechendes Verschieben des Schiebekeils 12  kompensiert werden. Soll nun die Verbrennungskraft  maschine zum Bremsen benützt werden, so wird mit  tels des Bowdenzuges 14, 15 der Schiebekeil 12 des  Bremsventils bei allen Zylindern gleichzeitig oder  nacheinander entgegen der Wirkung der Druckfeder  13 zurückgezogen, bis er die Öffnung 17 des Schraub  deckels 10 vollständig freigibt, so dass der Bolzen<B>11</B>  des Kolbens 5 in diese eintreten kann.

   Erreicht nun  der Druck im Verbrennungsraum des Zylinders eine  bestimmte Höhe, so wird der Ventilkegel 7 entgegen  der Wirkung der auf den Kolben 5 wirkenden Druck  feder 8 von seinem Ventilsitz 3 weggedrückt, und der  Kolben 5 wird nach oben verschoben. Während der  ersten Phase dieser Verschiebung des Kolbens 5 blei  ben die     Auslassschlitze    4 noch geschlossen, so dass der  volle im Verbrennungsraum herrschende Druck auf  die Unterseite des Kolbens 5 wirkt, was zur Folge  hat, dass dieser Kolben 5 hochgeschnellt wird, wobei  sein Bolzen 11 in die Öffnung 17 des Schraubdeckels  10 eintreten kann. Die     Auslassschlitze    4 werden dabei  vom Kolben 5 frei gegeben und die im Verbrennungs  raum des Zylinders verdichtete Ladung kann somit  durch diese     Auslassschlitze    4 entweichen.

   Da jedoch  durch diese     Auslassschlitze    4 eine gewisse Drosselung  des     Entweichens    der Ladung bewirkt wird, bleibt im  Ventilgehäuse 2 ein, wenn auch stark reduzierter,       Überdruck    erhalten. Da dieser Überdruck jedoch auf  die ganze Unterseite des Kolbens 5 wirkt, welche um  ein Mehrfaches grösser ist als die     Durchtrittsfläche    des      Ventilsitzes 3, genügt er, um den Kolben 5 und damit  den Ventilkegel 7 in angehobener Stellung zu halten,  auch wenn der Druck im Verbrennungsraum des  Zylinders unter die zum Wegdrücken des Ventil  kegels 7 vom Ventilsitz 3 erforderliche Höhe abfällt.

    Sinkt der auf die Unterseite des Kolbens 5 wirkende  Druck der entweichenden Ladung, so schliesst der  unter der Wirkung der Druckfeder 8 vorrückende  Kolben 5 die     Auslassschlitze    4 allmählich wieder, so  dass eine zunehmende Drosselung des Austrittes der  Ladung eintritt, welche eine weitere Verzögerung des  vollständigen Schliessens des Bremsventils bewirkt.  Das Bremsventil wird somit, wenn es einmal geöffnet  wurde, weiter dauernd offen gehalten, bis der Druck  im Verbrennungsraum des Zylinders weit unter die  zum öffnen dieses Bremsventils erforderliche Höhe  abgesunken ist.

   Durch geeignete Wahl der Stärke und       Vorspannung    der Druckfeder 8 kann erreicht werden,  dass die Öffnung des Bremsventils erst kurz vor Errei  chen des maximalen Verdichtungsdruckes im Ver  brennungsraum des Zylinders erfolgt, dieses Brems  ventil dann aber offen bleibt, bis der Druck im Ver  brennungsraum des Zylinders auf einen kleinen  Bruchteil, der auch bei sehr hohen Verdichtungs  drücken weit weniger als 1 atü betragen kann, ab  gesunken ist. Die Bremswirkung der     Verbrennungs-          kraftmaschine    wird dadurch in höchst einfacher und  zweckmässiger Weise beträchtlich gesteigert.

   Zum Um  stellen der     Verbrennungskraftmaschine    vom Arbeits  betrieb auf Bremsbetrieb muss lediglich der Schiebe  keil 12 zurückgezogen, das heisst die Kraft der ver  hältnismässig schwachen Druckfeder 13 mittels des  Bowdenzuges 14, 15 überwunden werden, während  umgekehrt beim Umstellen der Verbrennungskraft  maschine vom Bremsbetrieb auf Arbeitsbetrieb der  Schiebekeil 12 nach Freigabe des Bowdenzuges 14, 15  unter der Wirkung der Druckfeder 13 ruckartig in die  erforderliche Stellung gebracht wird. Für das     Ein-          und    Ausschalten der Motorbremse ist somit kein er  heblicher Kraftaufwand erforderlich.  



  An Stelle des Bowdenzuges 14, 15 kann auch  ein Gestänge zum Verschieben des Schiebekeils 12  vorgesehen sein.  



  In     Fig.    2 ist mit 21 wiederum der Zylinderkopf  eines Zylinders einer weiter nicht dargestellten     Ver-          brennungskraftmaschine    bezeichnet, in welchem eine  Gewindebohrung vorgesehen ist, in die ein Ventil  gehäuse 22 eingeschraubt ist. Dieses Ventilgehäuse  22 ist genau gleich ausgebildet wie das in     Fig.    1 dar  gestellte Ventilgehäuse 2 und enthält in seinem un  teren, konischen Teil ebenfalls einen Ventilsitz 23. Im  oberen, zylindrischen Teil dieses Ventilgehäuses 22  sind ebenfalls     Auslassschlitze    24 vorgesehen.

   Im zy  lindrischen Teil dieses Ventilgehäuses 22 ist auch hier  ein Kolben 25 verschiebbar, an dessen Unterseite eine  Ventilspindel 26 mit einem auf den Ventilsitz 23  passenden Ventilkegel 27 und an dessen Oberseite  ein axialer Bolzen 28 sitzt. Auf die Oberseite des  Kolbens 25 wirkt eine Druckfeder 29, welche sich  gegen einen Ring 30 abstützt. Dieser Ring 30 ist durch    einen auf ein Gewinde des Randes des Ventilgehäuses  22 aufgeschraubten, hohlen, zylindrischen Träger 31  gehalten. In diesen Träger 31 ist eine zur Achse des  Kolbens 25 senkrechte Achse 32 eingesetzt, auf wel  cher ein Exzenter 33 frei drehbar gelagert ist, der  auf den     Bolzen    28 des Kolbens 25 einwirken kann.  Auf der Achse 32 ist ferner ein     gabelförmiger    Hebel  34 unabhängig vom Exzenter 33 drehbar gelagert.

   In  die beiden Schenkel dieses Hebels 34 ist eine Achse  35 drehbar eingesetzt. In den Exzenter 33 ist ein  Achszapfen 36 eingesetzt, auf welchem ein Gabelkopf  37 gelagert ist, der an einer Stange 38 sitzt, welche  in einer in der Achse 35 vorgesehenen Querbohrung  verschiebbar geführt ist. Auf der Stange 38 ist zwi  schen dem Gabelkopf 37 und einem auf ihr angeord  neten, an der Achse 35 anliegenden Ring 39 eine  Druckfeder 40 angeordnet. Der Hebel 34 ist mittels  eines an einer Achse 41 nahe seinem Ende     angelenk-          ten    Teils 42 eines Gestänges zwischen zwei     Grenz-          lagen        verschwenkbar.     



  Bei arbeitender     Verbrennungskraftmaschine    be  findet sich der Hebel 34 in der in     Fig.    2 dargestell  ten Stellung. Der Exzenter 33     nimmt    dabei die in       Fig.    2 ausgezogen dargestellte Stellung     ein,        in    welcher  er auf den nahe der Stelle grösster Exzentrizität an  ihm anliegenden     Bolzen    28 wirkt und dadurch über  den Kolben 25 und die Ventilspindel 26 den Ventil  kegel 27 auf den Ventilsitz 23 angedrückt hält.

   Soll  nun die     Verbrennungskraftmaschine    zum Bremsen  benützt werden, so wird der Hebel 34 mittels des  Gestänges 42 in der Richtung des Pfeils     verschwenkt.     Dabei wird die Druckfeder 40 zusammengedrückt, bis  der Achszapfen 36 des Exzenters 33 die Verbin  dungslinie zwischen der Achse 32 und der Achse 35  überschreitet, worauf sich diese Druckfeder 40 ent  spannt und dabei den Exzenter 33 ruckartig in die in       Fig.    2 gestrichelt gezeichnete Stellung dreht, in wel  cher dieser Exzenter 33 den     Bolzen    28 freigibt.

   Soll  die     Verbrennungskraftmaschine    wieder auf Arbeits  betrieb umgestellt werden, so wird der Hebel 34 mit  tels des Gestänges 42 wieder zurückgeschwenkt, wo  bei der Exzenter 33 in umgekehrter Weise unter  Zusammendrücken und nachfolgendem Entspannen  der Druckfeder 40 ruckartig in seine Ausgangsstel  lung zurückgedreht wird. Zum Umstellen der     Ver-          brennungskraftmaschine    vom Arbeitsbetrieb auf  Bremsbetrieb, und umgekehrt muss lediglich die Kraft  der verhältnismässig schwachen Druckfeder 40 über  wunden werden. Auch hierbei werden durch ther  mische Einflüsse bedingte Längenänderungen der  Ventilspindel 26 durch den     Exzenter    33 automatisch  kompensiert.  



  Bei der in     Fig.    3 bis 6 dargestellten Ausführungs  form eines Bremsventils der Motorbremse ist mit 51  wieder der Zylinderkopf eines Zylinders der     Ver-          brennungskraftmaschine    bezeichnet, welcher eine Ge  windebohrung besitzt, in welche ein Gewindeansatz  des Endes des unteren, konischen Teils eines Ventil  gehäuses 52 eingeschraubt ist. In diesem konischen,  unteren Teil des Ventilgehäuses 52 befindet sich ein      Ventilsitz 53, während in der Wand des obern, zylin  drischen Teils des Ventilgehäuses 52     Auslassschlitze     54 vorgesehen sind.

   Im zylindrischen Teil des Ventil  gehäuses 52 ist auch hierbei ein Kolben 55 verschieb  bar, an dessen Unterseite eine Ventilspindel 56 mit  einem auf den Ventilsitz 53 passenden Ventilkegel 57  und an dessen Oberseite ein     Bolzen    58 mit abgerun  detem Ende sitzt. Auf die Oberseite des Kolbens 55  wirkt auch hier eine Druckfeder 59, welche sich gegen  einen Ring 60 abstützt. Dieser Ring 60 ist zwischen  dem oberen Rand des Ventilgehäuses 52 und dem  untern Rand eines Gehäuses 61 gehalten, welches mit  tels Bohrungen des Ringes 60 durchsetzenden Stift  schrauben 62 am Ventilgehäuse 52 befestigt ist. Im  Deckel des Gehäuses 61 ist eine zum Kolben 55  koaxiale Achse 63 gelagert, an     derem    in das Gehäuse  61 ragendem Ende eine     Segmentscheibe    64 fest an  geordnet ist.

   Diese     Segmentscheibe    64 hat kleineren  Durchmesser als der Innenraum des Gehäuses 61 und  einen     Grundriss,    der etwas grösser als ein Halbkreis  ist. Im gerade verlaufenden Teil der Randfläche die  ser     Segmentscheibe    64 ist eine Nute vorgesehen, in  welcher ein Schiebekeil 65 verschiebbar ist, welcher  in dieser Nute durch     zwei    in beidseitig der Nute  vorgesehene Nasen 66 an beiden Enden der geraden  Randfläche der     Segmentscheibe    64 eingesetzte Stiften  67 gehalten ist.

   An seiner von der     Sebgnentscheibe    64  abgewendeten Seite besitzt der Schiebekeil 65 in der  Mitte einen rundlichen Nocken 68, welcher     in    einer  konischen Vertiefung des Kopfes eine Büchse 69 ge  halten ist. In dieser Büchse 69 ist ein Stift 70 verschieb  bar geführt, welcher an seinem nach aussen zu liegen  den Ende     einen    Flansch 71 und einen rundlichen Kopf  72 besitzt. Zwischen den Kopf der Büchse 69 und  den Flansch 71 des Stiftes 70 ist eine Druckfeder  73 eingesetzt. Der Kopf 72 des Stiftes 70 ist in einem  Rastloch 74     in    der Innenwand des Gehäuses 61 ge  halten.

   Die     Segmentscheibe    64 besitzt eine im Be  reiche ihrer Nute liegende, zur Achse 63 koaxiale  Durchbohrung 75, und der Schiebekeil 65 besitzt  ebenfalls eine Durchbohrung 76, welche aussermittig  so angeordnet ist, dass sie mit der Durchbohrung 75  der     Segmentscheibe    64 fluchtet, wenn der Schiebekeil  65 mit seinem grösseren Abstand von der Durchboh  rung 76 aufweisenden Ende an der Innenwand des  Gehäuses 61 anliegt, während der Schiebekeil 65 die       Durchbohrung    75 der     Segmentscheibe    64 vollständig  überdeckt, wenn er mit     seinem    anderen, kleineren Ab  stand von seiner Durchbohrung 76 aufweisenden Ende  gegen die Innenwand des Gehäuses 61 geschoben ist.

    Auf der gegen das entferntere Ende des Schiebe  keils 65 zu liegenden Seite ist angrenzend an die  Durchbohrung 76 in der gegen den Ring 60 zu liegen  den     Fläche    des Schiebekeils 65 eine     Auflauffläche    77  vorgesehen. In die     Segmentscheibe    64 ist ein radial  abstehender     Bolzen    78 fest eingesetzt, für welchen  ein Anschlagstift 79 in den Deckel des Gehäuses 61  eingesetzt ist. Der Verdrehungsweg der Segment  scheibe 64 ist durch diesen Anschlagstift 79 und eine  der     Stiftschrauben    62 begrenzt. Auf dem ausserhalb    des Gehäuses 61 befindlichen Ende der Achse 63 ist  ein Hebel 80 festgeklemmt.  



  Bei arbeitender     Verbrennungskraftmaschine    ist die       Segmentscheibe    64 unter der Wirkung der Druckfeder  73 in einer Stellung gehalten, in welcher ihr Bolzen  78 am Anschlagstift 79 anliegt, wobei der Schiebekeil  65 in der Nute der     Segmentscheibe    64 in einer solchen  Stellung gehalten ist, dass er mit seinem kleineren  Abstand von seiner Durchbohrung 76 aufweisenden  Ende gegen die Innenwand des Gehäuses 61 ge  schoben ist, ohne jedoch diese zu berühren.

   Der  Schiebekeil überdeckt hierbei die Durchbohrung 75  der     Segmentscheibe    64 und der Bolzen 58 des Kolbens  55, welcher in die     Durchbohrung    75 der Segment  scheibe 64 eingreift, liegt am Schiebekeil 65 an, was  bewirkt, dass der Ventilkegel 57 auf seinen Ventilsitz  53 angedrückt festgehalten ist. Das Bremsventil kann  sich somit nicht öffnen. Soll nun die     Verbrennungs-          kraftmaschine    zum Bremsen benützt werden, so wird  über ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Ge  stänge oder dergleichen der Hebel 80     verschwenkt     und dadurch die     Segmentscheibe    64 gegen ihre andere  Grenzstellung gedreht.

   Die Druckfeder 73 muss hier  bei zusammengedrückt werden, und sie hält dabei den  Schiebekeil 65 weiter in der erwähnten Stellung fest.  Wird nun bei der Drehung der     Segmentscheibe    64  der Punkt, an welchem der Nocken 68 den kleinsten  Abstand vom Rastloch 74 in der Innenwand des Ge  häuses 61 besitzt, überschritten, so tritt eine sofortige  Entspannung der Druckfeder 73 ein, welche bewirkt,  dass der Schiebekeil 65 in der Nute der Segment  scheibe 64 ruckartig verschoben wird und mit seinem  anderen, grösseren Abstand von seiner Durchbohrung  76 aufweisenden Ende an die Innenwand des Ge  häuses 61 anzuliegen kommt     (Fig.    4).

   Die     Druckfeder     73 unterstützt dabei gleichzeitig die weitere Drehung  der     Segmentscheibe    64, bis deren Bolzen 78 am An  schlagstift 79 anliegt. In dieser Stellung des Schiebe  keils 65 in bezug auf die     Segmentscheibe    64 fluchtet  dessen Durchbohrung 76 mit der Durchbohrung 75  der     Segmentscheibe    64, so dass der Bolzen 58 des  Kolbens 55 durch den Schiebekeil 65     hindurchtreten     kann. Das Bremsventil kann somit in der an Hand  der     vorbeschriebenen    Ausführungsbeispiele beschrie  benen Weise funktionieren.

   Soll die     Verbrennungs-          kraftmaschine    wieder auf Arbeitsbetrieb umgestellt  werden, so wird der Hebel 80 über das erwähnte Ge  stänge oder dergleichen in entgegengesetzter Richtung       verschwenkt,    wobei die     Segmentscheibe    64 zurück  gedreht und der Schiebekeil 65 ruckartig in diejenige  Stellung in bezug auf die     Segmentscheibe    64 ver  schoben wird, in welcher er die Durchbohrung 75 der       Segmentscheibe    64 überdeckt und dadurch das Brems  ventil blockiert.

   Wenn der Schiebekeil 65 sich in der  jenigen Stellung befindet, in welcher er die Durch  bohrung 75 der     Segmentscheibe    64 überdeckt, liegt  das abgerundete Ende des     Bolzens    58 des Kolbens 55  noch auf der Auflauffläche 77 des Schiebekeils 65.  Dadurch wird erreicht, dass durch thermische Ein  flüsse bedingte Längenänderungen der Ventilspindel      56 durch den Schiebekeil 65 kompensiert werden  können.  



  Alle Zylinder der     Verbrennungskraftmaschine    sind  mit einem der beschriebenen Bremsventile ausgerüstet.  Die Bremsventile können beim Umstellen der     Ver-          brennungskraftmaschine    vom Arbeitsbetrieb auf  Bremsbetrieb gleichzeitig oder, bei entsprechender  Ausbildung des Gestänges oder dergleichen, nachein  ander in Funktion gesetzt werden, während umgekehrt  beim Umstellen vom Bremsbetrieb auf Arbeitsbetrieb  alle Bremsventile gleichzeitig blockiert werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorbremse für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere solche von Kraftfahrzeugen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit dem Ventilkegel (7, 27, 57) des Bremsventils verbundene Teil, auf welchen der Druck der durch das Bremsventil entweichenden Ladung des Zylinders einwirkt, ein im Gehäuse (2, 22, 52) des Bremsventils verschiebbarer, unter der Wir kung einer Druckfeder (8, 29, 59) stehender, Aus lassschlitze (4, 24, 54) in der Wand des Gehäuses (2, 22, 52) des Bremsventils steuernder Kolben (5, 25, 55) ist, für welchen ein zwischen zwei Grenzlagen bewegliches Sperrglied (12, 33, 65) vorgesehen ist, welches in seiner einen Grenzlage den genannten Kol ben (5, 25, 55) in einer Stellung, in welcher der mit ihm verbundene Ventilkegel (7, 27, 57) auf seinen Ventilsitz (3,
    23, 53) angedrückt ist, blockiert und somit das Bremsventil dauernd geschlossen hält, wäh rend es in seiner anderen Grenzlage diesen Kolben (5, 25, 55) freigibt, wobei Mittel vorgesehen sind, um zwecks Ein- und Ausschaltens der Motorbremse dieses Sperrglied (12, 33, 65) ruckartig aus seiner einen in die andere Grenzlage zu bringen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Motorbremse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (12, 33, 65) jedes Bremsventils durch eine Feder (13, 40, 73) in einer Stellung gehalten ist, in welcher es den mit dem Ventil kegel (7, 27, 57) verbundenen Kolben (5, 25, 55) in einer Stellung blockiert, in welcher der Ventilkegel (7, 27, 57) auf seinen Ventilsitz (3, 23, 53) gedrückt ist. 2.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Ventilkegel (7, 27, 57) verbundene Kolben (5, 25, 55) an seiner Oberseite einen axialen Bolzen (11, 28, 58) mit abgerundetem Ende besitzt, welcher mit dem Sperrglied (12, 33, 65) zusammenwirkt. 3. Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Blockieren des mit dem Ventilkegel (7, 27, 57) verbundenen Kolbens (5, 25, 55) dienende Sperr glied ein Schiebekeil (12, 65) ist. 4.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf das obere Ende des Gehäuses (2) des Bremsventils ein Schraubdeckel (10) mit einer zentralen öffnung (17) aufgeschraubt ist, in welchem der Schiebekeil (12) in einer Führung verschiebbar geführt ist, welcher Schiebekeil (12) durch die auf sein stumpfes, äusseres Ende wirkende Druckfeder (13) in eine Stellung ge drückt ist, in welcher sein inneres Ende die zentrale Öffnung (17) des Schraubdeckels (10) überdeckt, wo bei das abgerundete Ende des Bolzens (11) des mit dem Ventilkegel (7) verbundenen Kolbens (5) an einer am inneren Endteil des Schiebekeils (12) vor gesehenen Keilfläche anstösst. 5.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem obern Ende des Gehäuses (52) des Brems ventils ein Gehäuse (61) befestigt ist, in dessen Decke eine zu dem mit dem Ventilkegel (57) verbundenen Kolben (55) koaxiale Achse (63) gelagert ist, auf deren ausserhalb des Gehäuses (61) befindlichem Ende ein Hebel (80) und auf deren in das Gehäuse (61) ragendem Ende eine einen Grundriss von etwas mehr als einem Halbkreis aufweisende Segmentscheibe (64) sitzt, welche eine zur Achse (63) koaxiale Durch bohrung (75) und im gerade verlaufenden Teil ihrer Randfläche eine Nute besitzt, in welcher der Schiebe keil (65) verschiebbar ist, welcher ebenfalls eine Durchbohrung (76) besitzt, die derart aussermittig angeordnet ist, dass sie mit der Durchbohrung (75)
    der Segmentscheibe (64) fluchtet, wenn der Schiebekeil (65) mit seinem dieser Durchbohrung (76) entfernter liegenden Ende an der Innenwand des Gehäuses (61) anliegt, während der Schiebekeil (65) die Durch bohrung (75) der Segmentscheibe (64) vollständig überdeckt, wenn dieser Schiebekeil (65) mit seinem seiner Durchbohrung (76) näher liegendem Ende gegen die Innenwand des Gehäuses (61) geschoben ist, wobei auf die von der Segmentscheibe (64) ab gewendete Seite des Schiebekeils (65) eine Druckfeder (73) einwirkt, welche die Segmentscheibe (64) in eine von zwei Grenzlagen, die durch einen radial abste henden Bolzen (78) der Segmentscheibe (64) und einen um Gehäuse (61)
    vorgesehenen Anschlagstift (79) sowie eine Stiftschraube (62) bestimmt sind, und gleichzeitig den Schiebekeil (65) in die eine seiner Grenzlagen in der Nute der Segmentscheibe (64) drückt, das Ganze derart, dass bei in derjenigen Grenz- lage befindlichem Schiebekeil (65), in welcher sein seiner Durchbohrung (76) näher liegendes Ende gegen die Innenwand des Gehäuses (61) geschoben ist, der in die Durchbohrung (75) der Segmentscheibe (64) eingreifende Bolzen (58) des mit dem Ventilkegel (57) verbundenen Kolbens (55) am Schiebekeil (65)
    an stösst und durch diesen in einer Stellung gehalten ist, in welcher der Ventilkegel (57) auf seinen Ventilsitz (53) gedrückt ist, und durch Drehen der Segment scheibe (64) beim überschreiten einer Mittelstellung zwischen ihren Grenzlagen der Schiebekeil (65) ruck artig in seine andere Grenzlage verschoben wird, in welcher seine Durchbohrung (76) mit der Durchboh rung (75) der Segmentscheibe (64) fluchtet, so dass der Bolzen (58) des Kolbens (55) durch diese Durch bohrung (76) hindurchtreten und das Bremsventil funktionieren kann. 6.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiebekeil (65) auf seiner dem Bolzen (58) zugewendeten Seite eine an seine Durchbohrung (76) angrenzende, gegen sein entfernter liegendes Ende zu verlaufende Auflauffläche (77) besitzt, auf welcher das abgerundete Ende des Bolzens (58) des Kolbens (55) anliegt, wenn der Schiebekeil (65) die Durch bohrung (75) der Segmentscheibe (64) überdeckt. 7.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeich net, dass der Schiebekeil (65) an seiner von der Segmentscheibe (64) abgewendeten Seite in der Mitte einen rundlichen Nocken (68) besitzt, welcher in einer konischen Vertiefung des Kopfes einer Büchse (69) gehalten ist, in welcher Büchse (69) ein Stift (70) verschiebbar geführt ist, der einen rundlichen Kopf (72) besitzt, welcher in einem Rastloch (74) in der Innenwand des Gehäuses (61) gehalten ist, wobei zwi schen den Kopf der Büchse (69) und einen Flansch (71) des Stiftes (70) die Druckfeder (73) eingesetzt ist. 8.
    Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Blockieren des mit dem Ventilkegel (27) verbundenen Kolbens (25) dienende Sperrglied ein Exzenter (33) ist. 9. Motorbremse nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (33) frei drehbar auf einer Achse (32) gelagert ist, welche in einen zylindrischen, auf das Gehäuse (22) des Bremsventils aufgeschraubten Trä ger (31) eingesetzt ist, und dass auf dieser Achse (32) ein gabelförmiger Hebel (34) unabhängig vom Ex zenter (33) schwenkbar gelagert ist, in welchen eine Achse (35) drehbar eingesetzt ist, welche eine Quer bohrung besitzt, in welcher eine Stange (38) verschieb bar geführt ist, an deren Ende ein auf einem in den Exzenter (33) eingesetzten Achszapfen (36)
    gelager ter Gabelkopf (37) sitzt, wobei auf der Stange (38) zwischen diesem Gabelkopf (37) und der Achse (35) eine Druckfeder (40) angeordnet ist, das Ganze derart, dass durch Verschwenken des Hebels (34) der Ex zenter (33) aus seiner einen Grenzlage, in welcher der Bolzen (28) des mit dem Ventilkegel (27) verbun denen Kolbens (25) nahe der Stelle grösster Exzentrizi tät an ihm anliegt, unter Zusammendrücken und nach folgendem Entspannen der Druckfeder (40) ruckartig in eine Lage gedreht wird, in welcher er den Bolzen (28) freigibt und umgekehrt.
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