CH344647A - Visier an einer Repetier-Handfeuerwaffe - Google Patents

Visier an einer Repetier-Handfeuerwaffe

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CH344647A
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CH
Switzerland
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firing pin
sight
slide
weapon
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Application number
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English (en)
Inventor
Koucky Josef
Koucky Frantisek
Original Assignee
Konstrukta Praha Narodni Podni
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A11/00Assembly or disassembly features; Modular concepts; Articulated or collapsible guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Visier an einer    Repetier-Handfeuerwaffe   Gegenstand der Erfindung ist ein Visier an einer    Repetier-Handfeuerwaffe.   



  Einige typische Waffenarten haben die Eigenart, dass es bei ihnen unter den allgemein gegebenen Grundsätzen, die bei der Konstruktion der Waffe mit Rücksicht auf ihre allgemeine Verbreitung bzw. Popularität eingehalten werden müssen, schwierig ist, die unerlässlichen delikaten Mechanismen so gegenseitig anzuordnen, dass sowohl die einzelnen Bestandteile als auch die ganzen Mechanismen verlässlich, dabei jedoch gleichzeitig auch leicht zugänglich und    auseinandernehmbar   sind, was insbesondere von Handfeuerwaffen verlangt wird. 



  Bei    Repetier-Handfeuerwaffen,   wie z. B. bei Revolvern oder Pistolen, insbesondere dann bei Scheibenwaffen, muss die Waffe mit einem    seitlich-   und höhenverstellbaren, in der eingestellten Lage sicherbaren    Mikrometervisier   ausgestattet sein. Die gleichzeitige Verwirklichung aller dieser Forderungen stiess bisher auf Hindernisse, da dicht in der Nähe des Visiers stets der    Schlagbolzen   angeordnet ist, so dass in dieser Partie der Waffe die einzelnen    Bestandteile   beinahe    ineinandergreifen.   Unter diesen Verhältnissen ist es dann sehr schwierig, gleichzeitig den Forderungen nach einer verlässlichen und verhältnismässig einfachen Waffe mit gut zugänglichen und leicht demontierbaren Bestandteilen Rechnung zu tragen. 



  Die Erfindung stellt sich zum Ziel, dieses Problem unter Einhaltung sämtlicher dieser Forderungen zu lösen und erreicht dies durch eine neue Gestaltung des Visiers. Die Erfindung besteht darin, dass das Visier einen federnden Träger für die    Visierplatte   aufweist, welcher längs    herausschiebbar   in einer    Axialnut   des Waffenrahmens gelagert und derart ausgebildet ist, dass er über ein    Arretierorgan   den Schlagbolzen der Waffe gegen Herausfallen    sichert,   wobei er selbst durch dieses Organ in der    Einbau-      bzw.   Funktionslage gehalten wird, aus welcher er unter    überwindung   seiner Eigenfederung durch sein Wegdrücken herausgebracht werden kann,

   wodurch auch der Schlagbolzen zum Herausnehmen freigegeben wird. 



  Die in Vorschlag gebrachte Anordnung stellt hinsichtlich der Bedienung und Instandhaltung eine    wesentliche   Verbesserung der bisher bekannten Konstruktionen der betrachteten Waffenart dar und ist dabei einfach und    vollkommen   verlässlich. 



  Die erfindungsgemässe Anordnung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt, wo die    Fig.   1 einen teilweisen Längsschnitt eines Trommelrevolvers, die    Fig.   2 die entsprechende Draufsicht und die    Fig.   3 eine Draufsicht der Waffe bei abgenommenem    Visierträger   zeigen. 



     Fig.   4 stellt    eine   Ansicht von der Rückseite der Waffe dar, und die    Fig.   5 ist ein Querschnitt der    Waffe   gemäss der Linie    A-A   der    Fig.   1 in der Richtung der Pfeile gesehen. 



  Der Revolverrahmen 1 trägt den Lauf 2, hinter welchem die    Patronentrommel   3 angeordnet ist, hinter dessen oberer Patronenkammer in dem Rahmen ein    federbeeinflusster   Schlagbolzen 4 angeordnet ist, der durch den Hahn 5 betätigt wird. Das Visier des Revolvers besteht aus einem federnden, abnehmbaren Träger 7 mit der    Visierplatte   6, welcher längs herausschiebbar in einer    Axialnut   des Rahmens 1 gelagert ist.

   Der Träger der    Visierplatte   ist    als   ein Schieber ausgebildet, der an seinem    Vorderende   mit Führungsorganen in Form von Leisten 8 versehen ist, die mit entsprechenden Führungen des Rahmens zusammenwirken. 

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 Der den Träger der    Visierplatte   6 bildende Schieber 7 ist dabei so    ausgebildet,   dass er über ein    Arre-      tierorgan   11 den Schlagbolzen 4 der Waffe gegen Herausfallen sichert, wobei auch der Schieber 7 durch dieses Organ in der Einbau- bzw. Funktionslage gehalten wird.

   Aus dieser Lage, d. h. ausser Eingriff mit dem erwähnten    Arretierorgan,   kann der Schieber 7 unter    Überwindung   seiner Eigenfederung durch sein Wegdrücken gebracht werden, wodurch auch der Schlagbolzen 4 zum Herausnehmen freigegeben wird. Zu diesem Zweck ist das rückwärtige Ende des Schiebers 7 als ein nach unten gerichteter    Querwulst   9 ausgebildet, welcher in Zusammenarbeit mit der    ihm   vorgeschalteten Höhenstellschraube 10 des Visiers das    Arretierorgan   des Schlagbolzens 4 erfasst. Dieses    Arretierorgan   11 hat die Gestalt einer Gabel, die    in.   dem Waffenrahmen 1 in einer entsprechenden Führung, z. B. in einer Schwalbenschwanzführung, quer zur Achse des Schlagbolzens 4 senkrecht verschiebbar gelagert ist.

   Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Gabel 11 durch ihre Schenkel den Schlagbolzen in seiner Funktionslage, d. h. gegen Herausnehmen aus dem Rahmen, sichert. Das obere Ende der Gabel 11 greift von unten her in den Raum zwischen dem Wulst 9 und der Stellschraube 10 des Visiers ein. 



  Zur Verhinderung einer Verschiebung der Gabel 11 des Schlagbolzens 4 bei zusammengestellter Waffe in der Richtung nach oben    (Fig.   1), ist die Stellschraube 10 an ihrem untern Ende mit einem zylindrischen Kopf 12 versehen, welcher die erwähnte Stellschraube gleichzeitig gegen ein zufälliges Herausfallen sichert. Der Kopf 12 ist verdeckt unter dem Schieber 7 gelagert und greift in eine entsprechende    Ausnehmung   der    Schlagbolzengabel   11    ein,   womit diese bzw. der Schlagbolzen 4 in seiner Funktionslage gesichert wird.

   Zur Erzielung einer verlässlichen unveränderlichen Höheneinstellung der    Visierplatte   6 ist der    zylindrische   Kopf 12 der Stellschraube 10 mit seitlichen, diametral liegenden Rasten 13 versehen    (Fig.   3), in welche ein    federbeeinflusster   Stift 14 des Rahmens 1 eingreift. 



  Die    Visierplatte   6 ist im betrachteten Fall als    eine      T-förmige   Platte ausgebildet, die in einem Quereinschnitt des Wulstes 9 des Schiebers 7 verschiebbar gelagert ist und mit ihrem Steg in eine Bohrung 15 hineinreicht, die gleichachsig unter dem    erwähnten   Quereinschnitt angeordnet ist. Der Steg der Visierplatte 6 ist zwischen einem    federbeeinflussten   Stift 16 und einer Stellschraube 17 festgeklemmt und kann daher nach Bedarf    sietlich   verstellt werden.

   Die Sicherung der Stellschraube 17 in der eingestellten Lage ist ähnlich wie bei der Höhenstellschraube 10 durch längsverlaufende, diametral angeordnete Kerben der Schraube 17 verwirklicht, in welche zum Unterschied von der erwähnten Anordnung eine federnde Sicherung 18 eingreift, die in einer geeigneten    Weise   leicht herausnehmbar in einem Einschnitt der Unterseite des Wulstes 9 des Schiebers 7 gelagert ist. Das Auseinandernehmen der erfindungsgemässen Anordnung erfolgt, wie bereits erwähnt worden ist, durch ein Hochdrücken des hintern    Schieberendes   so weit, bis der Kopf 12 der Höhenstellschraube 10 des Visiers mit der Sicherungsgabel 11 des    Schlagbolzens   ausser Eingriff kommt und durch das    Herausschieben   des Schiebers aus der Führungsnut des Rahmens 1.

   Hierdurch werden sowohl der Schlagbolzen 4 als auch die Stellschraube 10 und der Stift 14 sowie zuletzt auch die    Visierplatte   6 bzw. die Sicherung 18 seiner    Seitenstellschraube   17 zum Herausnehmen freigelegt. Die ganze Demontage ist sehr leicht und erfordert kein Spezialwerkzeug. 



  Die beschriebene und dargestellte Anordnung ist nur ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung und kann daher verschiedentlich abgeändert werden, ohne dass man hierdurch den Rahmen der Erfindung überschreiten würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Visier an einer Repetier-Handfeuerwaffe, dadurch gekennzeichnet, dass es einen federnden Träger (7) für die Visierplatte (6) aufweist, welcher längs herausschiebbar in einer Axialnut des Waffenrahmens (1) gelagert und derart ausgebildet ist, dass er über ein Arretierorgan (11) den Schlagbolzen (4) der Waffe gegen Herausfallen sichert, wobei er selbst durch dieses Organ in der Einbau- bzw. Funktionslage gehalten wird, aus welcher er unter Überwindung seiner Eigenfederung durch sein Wegdrücken herausgebracht werden kann, wodurch auch der Schlagbolzen (4) zum Herausnehmen freigegeben wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Visier nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Visierplatte als ein Schieber (7) ausgebildet ist, welcher durch Führungsorgane, z. B. durch Leisten (8), seines Vorderendes in der Nut des Waffenrahmens (1) geführt ist, während das hintere Ende des Schiebers (7) als ein nach unten gerichteter Querwulst (9) ausgebildet ist, welcher in Zusammenarbeit mit der ihm vorgeschalteten Höhenstellschraube (10) des Visierträgers das Arre- tierorgan des Schlagbolzens (4) erfasst. 2.
    Visier nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierorgan (11) als eine in dem Waffenrahmen (1) quer zur Achse des Schlagbolzens (4) herausschiebbar, derart gelagerte Gabel ausgebildet ist, dass sie mit ihren Schenkeln den Schlagbolzen in seiner Funktionslage sichert, wobei das obere Ende der Gabel (11) in den Raum zwischen dem Wulst (9) des Schiebers (7) und der Stellschraube (10) des Visierträgers eingreift. 3.
    Visier nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellschraube (10) an ihrem untern Ende mit einem zylindrischen Kopf (12) versehen ist, welcher verdeckt unter dem Schieber (7) derart gelagert ist, dass er in eine übereinstimmende Ausnehmung der <Desc/Clms Page number 3> Schlagbolzengabel (11) eingreift und dadurch diese gegen Herausschieben sichert. 4. Visier nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Kopf (12) der Stellschraube (10) mit diametral angeordneten Rasten (13) versehen ist, in welche ein federbeeinflusster Stift (14) des Rahmens (1) eingreift, welcher durch seinen Eingriff mit dem Kopf (12) die Schraube (10) in der eingestellten Lage sichert.
CH344647D 1956-08-18 1956-08-18 Visier an einer Repetier-Handfeuerwaffe CH344647A (de)

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CH344647T 1956-08-18

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