CH339302A - Verfahren zum Verschweissen eines Anzapfdrahtes mit einem aufgewickelten Draht einer elektrischen Vorrichtung, z. B. einer Spule aus Widerstandsdraht, und Schweissvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Verschweissen eines Anzapfdrahtes mit einem aufgewickelten Draht einer elektrischen Vorrichtung, z. B. einer Spule aus Widerstandsdraht, und Schweissvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens

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CH339302A
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E Semple Robert
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Beckman Instruments Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/26Storage discharge welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description


  Verfahren zum Verschweissen eines Anzapfdrahtes mit einem aufgewickelten Draht  einer elektrischen Vorrichtung, z. B. einer Spule aus Widerstandsdraht, und Schweissvorrichtung  zur     Ausführung    des Verfahrens    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  zum Verschweissen eines Anzapfdrahtes mit einem  aufgewickelten Draht einer elektrischen Vorrichtung,  z. B. einer Spule aus Widerstandsdraht, welche  Drähte im Durchmesser nicht grösser als 0,635 mm  sind. Das Verfahren kann besonders zum Schweissen  von Drähten, deren Durchmesser kleiner als 0, 3 81 mm  bis weniger als 0,0381 mm ist, verwendet werden.  



  Die elektrische Vorrichtung kann ein Potentio  meter sein.  



  Ein Potentiometer besteht aus einem Wider  standsdraht, der     schraubenlinienförmig    auf einen be  deckten Kern aufgewickelt ist. Der Kern kann bei  spielsweise ein Metalldraht von 3,68 mm Durch  messer sein, der zu einem Ring oder zu einer schrau  benlinienförmigen Spule geformt und in ein zylin  drisches Gehäuse eingesetzt ist, in welchem ein um  laufender Kontaktarm gelagert ist, der über den  schraubenlinienförmig aufgewickelten Widerstands  draht streicht.  



  Die Erfindung bezweckt, beim Anschweissen  eines Anzapfdrahtes z. B. an Potentiometerwider  stände einen kleinen Widerstand an jeder Anzapf  stelle zu erhalten. Das Schweissen soll für den Bedie  nungsmann wenig anstrengend und wenig ermüdend  sein, um eine Verbesserung der Leistungsgüte und  der Leistungsfähigkeit zu erzielen. Weiter soll die  zur Ausführung des Schweissverfahrens notwendige  Ausrüstung klein sein, um die Kosten zur Herstellung  der Schweissungen zu vermindern und die Arbeits  geschwindigkeit für Massenherstellung zu erhöhen.  



  Die Erfindung     beruht    auf der Entdeckung, dass  ein Funken eine Überbrückung hervorrufen kann,  ohne dass die Anwendung von Druck notwendig ist,  im Gegensatz zu dem bekannten Widerstands-         schweissverfahren,    bei dem beachtet werden muss,  dass die Teile mit genügendem Druck zusammen  gebracht werden, um das Metall an der Schweissstelle  zu stauchen. Beim Abschmelzschweissen werden be  sondere Klemmen verwendet, um die zu ver  schweissenden beiden Teile zu halten und die Teile  bei geschmolzenem Metall zusammenzuschieben.  



  Bei der Schlag-Stumpfschweissung, bei der nicht  der Widerstand in dem Metall, sondern ein Licht  bogen zum Erwärmen des Metalles verwendet wird,  sind die beiden zu verschweissenden     Teile    mit einem  Kraftspeicher verbunden und werden dann durch  starke Federn gegeneinander gedrückt.  



  Es wurde entdeckt, dass bei der Erzeugung eines  Lichtbogens über einen Spalt zwischen zwei Metall  drähten von ausserordentlich kleinem Durchmesser  eine Verlagerung des Metalles und anscheinend eine  Wanderung von     Metallteilchen    erfolgt, die zwischen  den beiden Metalldrähten eine Brücke     bilden.    Es  erfolgt ein Verschweissen     infolge    einer Bewegung des  Metalles über den Spalt weg, wobei das Metall den  Spalt überbrückt.  



  Die Wärmemenge, die von einem Lichtbogen  oder einem Funken bei einer Kondensatorladung  erzeugt werden kann, ist sehr viel grösser als die  Wärmemenge, die mit Druck an der Schweisszone  erzeugt werden kann. Bei einer bestimmten     Kon-          densatorladung    zwischen den beiden miteinander zu  verschweissenden Drähten ist die Dauer der Strom  spitze so kurz, dass weniger Gefahr besteht, die von  dem Lichtbogen weggelegenen Abschnitte der ge  schweissten Teile durch Wärme oder     überlastung    zu  beschädigen.  



  Die Verlagerung und Wanderung von Metall  in einer     Lichtbogenentladung    zwischen zwei Metall-      teilen ist eine Erscheinung, die sowohl beim Ab  schmelzschweissen als auch beim Schlag-Stumpf  schweissen auftritt, aber die Menge des bei dieser  Erscheinung beteiligten Metalles ist gegenüber den  Querschnittsflächen der Metalle so klein, dass sie  unbedeutend ist. Bei der Entladung eines Funkens  zwischen zwei Drähten von kleinen Abmessungen,  um die es sich bei der vorliegenden Erfindung han  delt, ist jedoch die bei der Überbrückungswirkung  beteiligte Metallmenge verhältnismässig gross zu den  Abmessungen der Drähte. An der Überbrückungs  wirkung oder der Neigung des Metalles, den Funken  spalt zu schliessen, sind aber auch andere Faktoren  beteiligt, die zur Zeit nicht ohne weiteres geklärt  werden können.  



  Es besteht Grund zu der Annahme, dass einer  dieser zusätzlichen Faktoren die Oberflächenspan  nung ist, die in dem kurzen Zeitabschnitt auftritt, in  dem sich das Metall der beiden Drähte im geschmol  zenen Zustand befindet. Es besteht auch die Möglich  keit, dass eine auf das     flüssige    Metall wirkende elek  tromagnetische Wirkung bei dem Anstieg und dem  Abklingen eines von der Funkenentladung erzeugten  magnetischen Feldes beteiligt ist. Mit andern Worten:  Es kann eine elektromagnetische Anziehung zwischen  den Drähten infolge des während der Entladung       fliessenden    Stromes vorhanden sein, der eine elektro  statische Anziehung zwischen den Drähten zu Beginn  der Entladung vorausgeht.  



  Das erfindungsgemässe Schweissverfahren wird  nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben,  welche Ausführungsbeispiele der zur Durchführung  des Verfahrens dienenden Vorrichtung darstellt.  



  In den Zeichnungen, die lediglich als Erläute  rungsbeispiele zu werten sind, ist  Fig. 1 eine Teildraufsicht im stark vergrösserten  Massstabe einer Zapfstelle von einem     schrauben-          linienförmig    gewickelten Potentiometer, wobei sich  die Anzapfstelle durch eine Umfangsbohrung des  Potentiometergehäuses erstreckt,  Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 der  Fig. 1,  Fig. 3 bzw.

   Fig. 4 eine schematische Ansicht,  die aufeinanderfolgende Stufen beim Anschweissen  eines geraden Anzapfdrahtes an eine Spule zeigen,  Fig. 5 eine schematisch dargestellte ähnliche An  sicht, bei der der Anzapfdraht vorher mit einer  Biegung versehen wird, um dem Anzapfdraht eine  L-förmige Form zu geben,  Fig. 6 eine schematisch dargestellte Ansicht, bei  der der Anzapfdraht tangential an eine voll zugäng  liche Spule angeschweisst wird.  



  Fig. 7 eine schematisch dargestellte Ansicht, bei  der der Anzapfdraht U-förmig gebogen ist,  Fig. 8 eine Darstellung eines ähnlichen Verfah  rens, bei dem beide Schenkel des U-förmigen Drahtes  in den Stromkreis eingeschaltet     sind,       Fig. 9 und 10 sind schematische Darstellungen,  die aufeinanderfolgende Stufen beim Anschweissen  von Drähten ausserordentlich kleinen Durchmessers  zeigen.  



  Fig. 11 ist eine schematische Darstellung, die  das gleiche Verfahren bei einer tangentialen Schwei  ssung auf einer freiliegenden Potentiometerspule  zeigt.  



  Fig. 12 ist eine schematisch dargestellte Ansicht,  bei der ein Hilfsdraht zeitweilig verwendet wird,  um einen ausserordentlich feinen Anzapfdraht durch  eine kleine Gehäusebohrung hindurch anzuschweissen,  und  Fig. 13 ist eine schematische Darstellung, die  ein Schweissverfahren unter     Verwendung    eines     Halte-          werkzeuges    mit Mikrometerverstellung zeigt.  



  Die Fig. 1 und 2 zeigen beispielsweise, wie ein  Anzapfdraht 20 an die eine schraubenlinienförmige  Windung eines Widerstandsdrahtes 21 angeschweisst  wird, der schraubenlinienförmig auf einen Kern  draht 22 aufgewickelt und von dem Kerndraht  mittels einer nichtleitenden Decke 23 isoliert ist.  Der Kerndraht kann entweder als Ring, Schrauben  linie oder Spirale geformt werden. Die aus dem auf  den Kerndraht 22 aufgewickelten Draht 21 beste  hende Potentiometerspule ist in ein zylindrisches Ge  häuse 25 eingeschlossen, deren Gehäuse auf dem  Umfang eine Gewindebohrung 26 aufweist, die eine  hohle Klemmenschraube 27 aufnimmt. Die Klemmen  schraube 27 hat den üblichen Schlitz 28, so dass sie  von einem Schraubenzieher gedreht werden kann.  



  Die Klemmenschraube 27 liegt an einer Anschluss  öse 30 an und hält diese Anschlussöse fest, die zwei  nach innen gerichtete, von der Schraube 27 erfasste  Flansche 31 und zwei nach oben gerichtete Flansche  32 hat, in denen sich die üblichen Bohrungen 30 zur  Aufnahme der äussern Verbindungsdrähte befinden.  Der Anschlussdraht 20 ist an seinem Aussenende mit  der Aussenfläche der Klemmenschraube 27 mittels  eines kurzen Querdrahtes 38 verbunden. Der Quer  draht 38 wird über das Ende des Anzapfdrahtes  gelegt und dann werden diese beiden Drähte mit der  Klemmenschraube 27 über eine Punktschweissung  verbunden.  



  Die nächste Stufe nach dem in den Fig. 1 und  2 dargestellten Vorgang besteht für gewöhnlich  darin, die Gehäusebohrungen abzudichten und  gleichzeitig den Anzapfdraht zu schützen. Die Axial  bohrung 39 in der     Klemmenschraube    kann in ge  eigneter Weise geschlossen werden, worauf ge  schmolzenes Lötmittel aufgebracht wird, um eine  Abdichtungslage über dem Aussenende der Klemmen  schraube 27 zu bilden und die     Klemmenschraube    27  elektrisch mit der     Klemmenöse    30 zu verbinden.  



  Es können natürlich auch andere Ausführungen  und andere Zwischenstücke zur Erzielung des glei  chen Zweckes verwendet werden. Beispielsweise  kann die     Klemmenschraube    27 oder die Klemmen  schraube gemeinsam mit der     Klemmenöse    30 von      einer geeigneten Metallöse oder einem     kauschen-          artigen    Passstück ersetzt werden.  



  In den Fig. 1 und 2 sind alle Abmessungen  in dem richtigen Verhältnis angegeben. Die verhält  nismässig kleine Grösse der Abmessungen kann aus  der Tatsache abgeleitet werden, dass der Durch  messer der mit Gewinde versehenen Gewindeboh  rung, in die die Schraube 27 eingeschraubt wird,  in Wirklichkeit annähernd 2,642 mm beträgt. Der  Durchmesser des Widerstandsdrahtes 21 ist in die  sem Beispiel annähernd 0,051 mm und der Ab  stand zwischen den schraubenlinienförmigen Win  dungen des Drahtes beträgt annähernd 0,025 mm.  Ein grosser Teil der Potentiometer, deren Anschlüsse  nach diesem Verfahren hergestellt werden, haben  Gehäusebohrungen, deren Durchmesser kleiner ist  als die Gehäusebohrung 26 und deren Widerstands  drähte einen kleineren Durchmesser haben als der  in den Figuren dargestellte Widerstandsdraht 21.

   Es  ist leicht erkenntlich, welche Schwierigkeiten ent  stehen, wenn in diesen Vorrichtungen Anzapfstellen  hergestellt werden, die diese aussergewöhnlich kleinen  Abmessungen aufweisen.  



  Bei allen Schaltbildern der Fig. 3 bis 12 wird  der gleiche Schweissapparat verwendet, der einen  Kondensator 43 aufweist, in dem eine elektrische  Ladung aufgespeichert wird, die als Schweissstrom  dient. Der Kondensator 43 kann eine Kapazität von  100 Mikrofarad haben. Die gegenüberstehenden Sei  ten des Kondensators 43 werden mit den beiden  Polen eines doppelpoligen Wechselschalters 44 ver  bunden, der in der einen Stellung den Kondensator  mit einem Ladestromkreis und in seiner andern  Stellung den Kondensator mit einem Schweissstrom  kreis verbindet. Der von dem Block 45 dargestellte  Ladestromkreis ist mit zwei Klemmen des Schalters  44 verbunden. Die beiden andern Klemmen des  Schalters sind mit dem Schweissstromkreis verbunden,  der zur Ausführung des Schweissverfahrens erforder  lich ist.  



  Vorzugsweise wird der Schalter 44 von einer  Fernregelvorrichtung, beispielsweise einem Fuss  schalter 48, betätigt, der in einem Regelstromkreis  49 liegt, der ausserdem ein Solenoid 50 oder eine  andere elektromagnetische Vorrichtung zur Betäti  gung des Wechselschalters 44 enthält. Wie aus Fig. 3  zu ersehen ist, schliesst beim Schliessen des Fussschal  ters 48 der Wechselschalter 44 den Schweissstrom  kreis.  



  Die Fig. 3 und 4 zeigen als Beispiel die Anwen  dung des Verfahrens zum Verschweissen des Endes  eines gradlinigen Anzapfdrahtes 54 mit dem Wider  standsdraht 21, der in schraubenlinienförmigen  Windungen 55 gelagert ist. In diesem Falle ist der  schraubenlinienförmige Draht 21 nur über eine in  einem zylindrischen Gehäuse 25 befindliche Umfangs  öffnung 26 zugänglich.  



  Zum Herstellen eines Schweissstromkreises ver  bindet eine Leitung 58 die der positiven Seite der La  dung des Kondensators 43 zugehörende Klemme des    Wechselschalters 44 mit einem zweckdienlichen Kon  takt, der den     schraubenlinienförmigen    Widerstands  draht 21 berührt. Der Kontakt kann von dem von dem  Rotor des Potentiometers getragenen üblichen Kon  taktarm hergestellt werden, oder kann ein besonderer  Kontakt sein, der in eine Schweisslehre eingebaut ist.  In den Fig. 3 und 4 berührt der Kontaktarm 60  zwei benachbarte schraubenlinienförmige Windungen  des Widerstandsdrahtes 21. Der Kontakt oder der  Kontaktarm 60 kann jedoch auch nur eine einzige  Windung berühren, wie Fig. 5 zeigt.  



  Der erforderliche Schweissstromkreis wird da  durch komplettiert, dass die zweite Klemme oder  die negative Klemme des Wechselschalters 44 mit  dem geraden Anzapfdraht 54 in beliebiger Weise  verbunden wird. Vorzugsweise wird eine Haltevor  richtung, beispielsweise eine Pinzette 61, von dem  Bedienungsmann zum Halten des Anzapfdrahtes 54  beim Schweissen verwendet (Fig. 3 und 4) und der  Schweissstromkreis wird einfach dadurch geschlossen,  dass die Pinzette 61 mit der Klemme des Wechsel  schalters 44 über einen Leiter 62 verbunden wird.  



  Die Vorbereitung des Schweissvorganges und der  tatsächliche Schweissvorgang wird mit Hilfe eines  Mikroskops 65 ausgeführt, das auf die für die       Anzapfstelle    ausgewählte schraubenlinienförmige Win  dung 55 eingestellt ist. Mit Hilfe des Mikroskops  65 säubert der Bedienungsmann den Widerstands  draht 21 an der ausgewählten Stelle, um eine kleine  Fläche eines sauberen glänzenden     Metalles    zu schaf  fen, und schaltet dann den Fussschalter 48 ein, um  den Kondensator 43 mit dem Schweissstromkreis zu  verbinden     (Fig.    3).

   Der Bedienungsmann bewegt  dann mit der Pinzette von Hand den geraden  Draht 54 langsam und genau zur ausgewählten  Schweissstelle, wobei die sich vorschiebende Spitze  des Drahtes und die gesäuberte Fläche der Spule  unter dem Mikroskop 65 sichtbar sind.  



  Wenn sich der zwischen der Vorderspitze des  geraden Drahtes 54 und der gereinigten Stelle des  Widerstandsdrahtes 21 befindliche Spalt auf einen  sehr kleinen, aber wahrnehmbaren Abstand verengt,  entlädt der Kondensator 43 mittels     eines    Funkens,  der über den Spalt schlägt. Die gewünschte     Schwei-          ssung    ist dann hergestellt, ohne dass eine weitere  Beachtung von Seiten des Bedienungsmannes oder  grosse Erfahrung notwendig ist. Wie bereits erwähnt,  wird durch den Funken das geschmolzene Metall so  verlagert, dass es den verbleibenden Spalt zwischen  dem geraden Draht 54 und der     Potentiometerspule     überbrückt.

   Die Überbrückungswirkung kann bewiesen  werden, indem beispielsweise der Draht 54 dicht,  aber ausser elektrischer Berührung mit dem Wider  standsdraht 21 gehalten wird, und dass dann der  Schalter 44 eingelegt wird, um eine Funkenentladung  über den Spalt hervorzurufen. Der Spalt wird dann       einwandfrei    mit einem Metall überbrückt, dessen  Querschnitt dem Querschnitt des     Anzapfdrahtes    54  vergleichbar ist.     Fig.    3 zeigt die Stellung des geraden      Drahtes 54 vor der Funkenentladung, während Fig. 4  die Schweissung nach der Funkenentladung zeigt.  



  Das Überbrückungsphänomen ist noch nicht ganz       geklärt,    doch besteht Grund zur Annahme, dass sich  verschiedene Faktoren bei dieser Erscheinung betei  ligen. Es ist bekannt,     dass    Metallteilchen längs der       ionisierten    Bahn eines Lichtbogens nach Art und  Polarität der beschriebenen Funkenentladung wan  dern. Für gewöhnlich ist diese Wanderung des  Metalles wegen der kleinen Menge -des beteiligten  Metalles nicht von Bedeutung. Es darf aber im vor  liegenden Falle nicht vergessen werden, dass die  miteinander zu verschweissenden Metallteile im Quer  schnitt aussergewöhnlich klein sind.

   Ausserdem muss  beachtet werden, dass sowohl das Metall des Anzapf  drahtes 54 als auch des Widerstandsdrahtes 21     ver-          flüssigt    wird, selbst wenn die Dauer dieser Ver  flüssigung nur einen sehr kleinen Bruchteil einer  Sekunde beträgt. Es ist daher eine günstige Gelegen  heit vorhanden, dass die Oberflächenspannung zu  einem wichtigen Faktor wird. Ferner haben die von  dem Strom in der Funkenentladung erzeugten magne  tischen Kräfte eine Gelegenheit, das geschmolzene  Metall zu beeinflussen.

   Es besteht auch ein Grund  zu der Annahme, dass sich der Anzapfdraht 54 aus  dehnt, und zwar anscheinend wegen der in Längs  richtung wirkenden elektrostatischen Kräfte und/oder  der in Richtung des Funkenspaltes wirkenden elek  tromagnetischen Kräfte, die besonders wirksam sind,  wenn sich der Hauptteil des Drahtes kurzzeitig in  einem plastischen oder halbgeschmolzenen Zustand  befindet. Ferner besteht die Möglichkeit, dass das       Schliessen    des Spaltes durch eine Metallverlagerung  auf Grund von Wärmeausdehnungen des Metalles  des auf gegenüberstehenden Seiten des Spaltes befind  lichen Metalles erfolgt.

   Eine derartige Ausdehnung  kann natürlich nur über einem sehr kleinen Spalt  erfolgen, so dass eine     derartige    Ausdehnung nur  bei den für die Erfindung in Frage kommenden  feinen Drahtgrössen nützlich ist.  



  Ferner muss beachtet werden, dass durch eine  derartige Funkenentladung ungedämpfte Strom  schwingungen mit verhältnismässig hoher Frequenz  verursacht werden. Der erste Stromstoss der Schwin  gung hoher Grösse verläuft in Richtung des Elektro  nenflusses vom negativen Anzapfdraht 54 zum posi  tiven Widerstandsdraht 21. Bei diesen aussergewöhn  lich feinen Drähten ist das Verhältnis zwischen der  Oberfläche und der Masse oder dem Rauminhalt  des Drahtes je Längeneinheit aussergewöhnlich hoch.  Dieser Umstand ist wichtig wegen der Geschwindig  keit, mit der das Metall erstarrt.

   Der vom Beginn  der Funkenentladung bis zur Beendigung der Schwei  ssurig (Fig. 4) dauernde Zyklus, bei dem das Metall  geschmolzen und abgekühlt wird, geht so schnell  und so plötzlich vor sich, dass der vorübergehende  geschmolzene Zustand selbst unter dem Mikroskop  nicht beobachtet werden kann.  



  Bei der Handhabung des Anzapfdrahtes 54 mit  tels der Pinzette 61 ist die einzige Bewegung, die    zur Herstellung einer einwandfreien Schweissung von  Bedeutung ist, die Bewegung des Anzapfdrahtes 54  zu der Stelle, an der die Funkenentladung tatsächlich  stattfindet. Ob der Bedienungsmann die Pinzette in  der Richtung zum Schliessen des Spaltes weiterführt  oder ob das natürliche Zittern der Hand des Bedie  nungsmannes den Spalt nach der Funkenentladung  vergrössert, hat wegen des kurzzeitigen Charakters  des Schweissvorganges keine Bedeutung.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich,  dass dasselbe grundlegende Schweissverfahren unter  Verwendung von mechanischen Vorrichtungen ausge  führt werden kann, die den in Fig. 3 dargestellten  Anzapfdraht 54 oder die entsprechenden Drähte  irgendeiner der später beschriebenen     Ausführungen     zur Widerstandsspule bis zur Stelle der Funkenent  ladung führen können. Ebenso ist ersichtlich, dass bei  allen Ausführungen eine Haltevorrichtung mit Mikro  metereinstellung verwendet werden kann, um den  Draht 54 gegenüber dem entsprechenden Wider  standsdraht in einer Funkenentfernung unbeweglich  aufzustellen, ehe der Fussschalter 48 betätigt wird,  um den Kondensator 43 mit dem Schweissstromkreis  zu verbinden. Der Draht 54 kann also an die Poten  tiometerspule angelegt und dann zur Herstellung  des Spaltes zurückgezogen werden.

   Fliesst ein  Schwachstrom zwischen dem Draht 54 und dem Wider  standsdraht 21 beim Anliegen des Anzapfdrahtes  54 an dem Widerstandsdraht 21, so kann die Bil  dung eines kleinen Spaltes beim Zurückziehen des  Anzapfdrahtes 54 an einem Strommesser oder der  gleichen abgelesen werden, der von dem Schwach  strom beeinflusst wird. Der plötzliche Abfall des  Stromes zeigt das Unterbrechen des Stromkreises am  Spalt an. Dann kann der unbeweglich gehaltene An  zapfdraht mit dem Schweissstromkreis verbunden  werden, während der Fussschalter 48 betätigt wird,  um den Schweissvorgang auszuführen.  



  Fig. 13 zeigt eine derartige Mikrometerver  stellung für den Anzapfdraht 54, nämlich eine       Mikrometerschraube    66, die zum sehr kleinen  Anheben und Senken der Pinzette oder des Trägers  61 gedreht werden kann. Der Schwachstrom fliesst  zwischen Draht 54 und Widerstandsdraht 21 bei  Verwendung einer gewünschten Spannungsquelle 67,  die in Reihe mit einem Schalter 67a und einem  Strommesser 67b liegt. Befindet sich der Wechsel  schalter 44 in der dargestellten Stellung, so wird  beim Schliessen des Schalters 67a der erwähnte  Stromkreis hergestellt, wenn die     Mikrometerschraube     66 den Draht 54 in elektrische Berührung mit dem  Widerstandsdraht 21 bringt. Bei dieser Berührung  erfolgt ein Ausschlag des Strommessers 67b.

   Beim  Zurückdrehen der     Mikrometerschraube    66 wird der  Draht 54 so weit zurückgezogen, dass eine von dem  Strommesser 67b angezeigte Unterbrechung dieses  Stromes erfolgt. Das Zurückziehen soll nur so weit  erfolgen, dass der Strom unterbrochen wird und ein  sehr kleiner Spalt zwischen Draht 54 und Wider  standsdraht 21 entsteht. Der aufgeladene Konden-      Bator 43 kann dann über den Spalt geschlossen wer  den, um den die Drähte miteinander verschweissenden  Funken zu erzeugen.  



  Das in Fig. 5 dargestellte Schweissverfahren ent  spricht in allen Beziehungen dem beschriebenen  Schweissverfahren, jedoch ist der Anzapfdraht 68  zu einer L-Form gebogen, um einen kurzen Quer  schenkel 69 zu bilden. Der Schenkel 69 kann bei  spielsweise 0,79 mm lang sein. Eine etwas grössere  Kondensatorladung oder ein grösserer Schweissstrom  muss verwendet werden, da offensichtlich ein grösserer  Widerstand gegen das Schliessen des Stromes zwi  schen den beiden Drähten vorhanden ist. Es scheint,  dass die Oxydschicht oder die auf dem Schenkel 69  liegenden Fremdstoffe, die bei der Vorbereitung der  Schweissstelle nicht entfernt werden, die Ursache für  diesen höheren Widerstand sind.  



  Die Anordnung des winklig gestellten     Endschen-          kels    69 am Anzapfdraht und die Aufstellung dieses  Endschenkels parallel zur ausgewählten Windung des  Widerstandsdrahtes 21 ergibt eine festere Schwei  ssung als die Schweissung nach den Fig. 3 und 4.  



  Ist die Potentiometerspule in kein Gehäuse ein  geschlossen,     sondern    von allen Seiten frei zugänglich,  so kann eine Schweissung der gleichen Art wie in  Fig. 5 dadurch erhalten werden, dass ein gerader  Draht in der in Fig. 6 dargestellten Weise gehalten  wird. Der Endabschnitt des geraden Drahtes 70 in  Fig. 6 wird dem Widerstandsdraht 21 gegenüber in  der gleichen Weise aufgestellt wie der Schenkel 69  des in Fig. 5 dargestellten Anzapfdrahtes. Bei der  zur Verengung des Spaltes erfolgenden Seitwärtsbewe  gung des geraden Drahtes 70 erfolgt der gleiche  Schweissvorgang wie in Fig. 5.  



  Fig. 7 zeigt, wie der erfindungsgemässe Schweiss  vorgang verwendet werden kann, um zwei Anzapf  drähte in einem einzigen Arbeitsvorgang anzu  schweissen. Die beiden einzelnen Drähte können in  dem Potentiometerstromkreis zur Bildung einer  Anzapfstelle verwendet werden, die einen geringeren  Widerstand gegen Stromfluss hat als ein einzelner  Draht. Der Anzapfdraht 74 (Fig. 7) ist U-förmig  gebogen, wobei die Schenkel 74 etwas divergieren  und der Stegteil oder der Verbindungsteil 76 die  gleiche Aufgabe hat wie der kurze Schenkel 69 in  Fig. 5. Der Schweissvorgang wird in der gleichen  Weise ausgeführt, wie dies mit Bezug auf Fig. 5  beschrieben ist.  



  Der in Fig. 7 dargestellte Schweissvorgang ist in  Fig. 8 dadurch abgeändert, dass die Pinzette 61 zum  Erfassen der beiden Schenkel 75 des U-förmigen  Anschlussdrahtes verwendet wird. Bei diesem  Schweissverfahren     fliesst    der Schweissstrom nicht nur  in dem einen Schenkel, sondern er durchfliesst beide  Schenkel 75.  



  Bei der Funkenentladung wird durch die plötz  liche Erzeugung von Dämpfen eine kleine Explo  sionswirkung verursacht, die sehr wirksam Korro  sionsstoffe und Fremdstoffe von der Schweisszone  entfernt, die anderweitig das Schweissmetall verglasen.    Diese Reinigungswirkung kann verwendet werden,  indem der Anschlussdraht zuerst zur Widerstandsspule  vorgezogen wird, um eine Funkenentladung zu ver  ursachen, die zum Entfernen von Verunreinigungen  dient, welche die Bildung einer Schweissung unmög  lich machen. Unmittelbar danach schiebt der Bedie  nungsmann den Anschlussdraht wieder vor; um eine  zweite Funkenentladung zu bewirken, die die  Schweissnaht fertigstellt. Der Kondensator ist natür  lich zuerst wieder aufgeladen worden.

   Hierbei bildet  zwar die erste Funkenentladung keine Schweissstelle,  es entsteht jedoch ein Kügelchen aus sauberem glän  zendem Metall am Ende des Anzapfdrahtes. Dieses  Kügelchen erleichtert die Herstellung einer Schweiss  stelle bei der     zweiten    Funkenentladung.    Bei diesem Doppelfunkenschweissverfahren ergibt  sich bei der zuerst erfolgenden Funkenentladung  eine Übertragung des Metalles von dem Anzapfdraht  auf die Widerstandsspule, selbst wenn keine Schweiss  stelle hergestellt wird.    Die erste Funkenentladung oder die vorbereitende  Funkenentladung ohne Herstellung einer Schweissung  kann unter Verwendung eines verhältnismässig klei  nen Drahtes an Stelle des gewünschten Anzapfdrahtes  hergestellt werden, wobei der kleine Draht ein Ge  misch ist, das sich mit dem Draht der Widerstands  spule verbindet.

   Beispielsweise kann der vorläufig  verwendete Draht aus ungefähr 78     0/o    reinem Eisen,  etwa 5 0/o Aluminium und etwa 16     0/o    Chrom be  stehen, während die Widerstandsspule aus ungefähr  55 0/o Kupfer und 45     0/o    Nickel zusammengesetzt  sein kann. In diesem als Beispiel gegebenen Falle  kann der endgültige Anzapfdraht im wesentlichen  reines Nickel sein, der besonders schwer mit einem  Widerstandsdraht von so hohem Kupfergehalt zu  verschweissen ist.  



  Die Legierung, die an der Schweissstelle des  Widerstandsdrahtes durch die vorausgehende Fun  kenentladung von einem Draht hohen Eisengehaltes  hergestellt worden ist, schmilzt sehr leicht mit einem  Anzapfdraht hohen Nickelgehaltes zusammen. Für  die zweite Funkenentladung wird an Stelle des zuerst  verwendeten Drahtes hohen Eisengehaltes der ge  wünschte Anzapfdraht aus Nickel verwendet. Die  zweite Funkenentladung bildet eine wirksame Schwei  ssung mit dem aus Nickel bestehenden Anzapfdraht,  und zwar auf Grund der bei der ersten Funken  entladung gebildeten Zwischenlegierung.  



  Dieses Verfahren kann verwendet werden, um  einen im wesentlichen aus reinem Nickel bestehenden       Anzapfdraht    mit einer Widerstandsspule zu ver  schweissen, deren Kupfergehalt 90     0/o    oder höher ist.  Dieses Verfahren kann dann erfolgreich verwendet  werden, wenn der Unterschied zwischen dem Schmelz  punkt des     Anzapfdrahtes    und dem Schmelzpunkt des       Widerstandsspulendrahtes    verhältnismässig gross ist  und die Herstellung einer einwandfreien     Schweissung     ohne die vorausgehende Stufe der Legierungsbildung  nicht möglich wäre.

        Alle bisher beschriebenen     Schweissverfahren    be  ziehen sich auf das Schweissen von Anzapfdrähten  mit einem grösseren Durchmesser von 0,04445 mm  oder 0,0381 mm. Das Schweissen von Anzapfdrähten,  die einen kleineren Durchmesser haben als 0,03 81 mm,  bereitet Schwierigkeiten, da derartige Drähte zu klein  sind, um dem Schweissstrom zu widerstehen, der für  eine gute Verbindungsstelle erforderlich ist. Diese  Schwierigkeit kann durch das Verfahren, dass in  den Fig. 9 und 10 dargestellt ist, behoben werden.  



  Das in den Fig. 9 und 10 dargestellte Verfahren  wird vorzugsweise unter Verwendung einer Pinzette  80 ausgeführt, die die dargestellte Ausführung hat,  um in der Gehäusebohrung während des Schweiss  vorganges eine grösste Sichtigkeit zu schaffen. Bei  diesem Beispiel ist der Anzapfdraht 81 in Form  eines V gebogen, dessen einer Schenkel 82 von der  Pinzette 80 erfasst wird. Der zweite Schenkel 83 des  Drahtes 81 wird der endgültige Anzapfdraht. Die  Pinzette wird 0,79 mm bis 1,59 mm von dem Scheitel  des V aufgesetzt. Das Schweissverfahren wird in der  gleichen Weise ausgeführt wie bisher, wobei der  Scheitel des V-förmigen Anzapfdrahtes zum Wider  standsdraht 21 vorgeschoben wird, bis an dem Spalt  eine Funkenentladung erfolgt.  



  Bei dem von der Funkenentladung verursachten  plötzlichen Stromfluss schmilzt der in dem Schweiss  stromkreis zwischen der Pinzette 80 und dem Scheitel  des V-förmigen Anzapfdrahtes liegende Anzapfdraht  sehr kleinen Durchmessers an der Schweissstelle. Das  zwischen der Berührungsstelle der Pinzette und dem  Schmelzpunkt     geschmolzene    Metall fliesst sofort zu  dem Schmelzpunkt und bildet Metallkügelchen, das  eine aussergewöhnlich feste Verbindung herstellt. Der  zweite Schenkel 83 wird daher für dauernd an dem  Widerstandsdraht 21 in der aus Fig. 10 zu ersehen  den Weise angeschweisst.  



  Der Schenkel 83 muss überhaupt nicht gestützt  werden. Dies zeigt, dass das Metall an der Schweiss  stelle schnell abkühlt, und dass auch eine Art Adhä  sionswirkung auftritt, wenn sich das Metall in einem  flüssigen Zustand befindet, wobei diese Adhäsions  wirkung vielleicht von der     Oberflächenspannung    ver  ursacht wird.  



  In Fig. 11 ist gezeigt, wie das in den Fig. 9  und 10 dargestellte gleiche Verfahren ausgeführt wer  den kann, ohne dass der Anzapfdraht gebogen wird.  Diese     Änderung    des Verfahrens kann verwendet  werden, wenn der Widerstandsdraht 21 frei zugäng  lich ist. In diesem Falle wird ein gerader Anzapf  draht 86 nahe seinem Ende von einer Pinzette 61  erfasst, so dass sich der Anzapfdraht in beiden Rich  tungen über den gewünschten Schweisspunkt am  Widerstandsdraht 21 erstreckt. Der Draht 86 hat  daher in Wirklichkeit zwei zu beiden Seiten des  gewünschten Schweisspunktes liegende Schenkel. Die  Pinzette 61 ergreift einen kurzen Schenkel, beispiels  weise einen Schenkel von 1,59 mm Länge, der an  der einen Seite des Schweisspunktes liegt, während  sich der Schenkel 86 an der andern Seite des    Schweisspunktes befindet.

   Wenn die Pinzette 61 den  Draht 86 seitlich verschiebt, um eine Funkenent  ladung an der Schweissstelle hervorzurufen, so ver  läuft der gerade Draht tangential zur Spule 21, wobei  die entstehende Funkenentladung den in dem  Schweissstromkreis gelegenen kurzen Schenkel  schmilzt, während der Schenkel 86 als dauernder  Anzapfdraht zurückbleibt.    Fig. 12 zeigt die Anwendung des in den Fig. 9  und 10 dargestellten Schweissverfahrens bei der Her  stellung einer Anzapfstelle an einem schwer zugäng  lichen Punkt, da der Widerstandsdraht 21 in diesem  Falle in einem dickwandigen Gehäuse 87 liegt und  nur über eine Gehäusebohrung 88 von verhältnis  mässig kleinem Durchmesser erreicht werden kann.  



  Der Schweissvorgang wird mit Hilfe eines Hilfs  drahtes oder Behelfsdrahtes 89 ausgeführt, der einen  etwas grösseren Durchmesser als der Anzapfdraht 90  hat. Bei der Vorbereitung des Schweissvorganges  wird der Anzapfdraht 90 zu einem V gebogen, das  einen verhältnismässig kurzen Schenkel 91 und einen  verhältnismässig langen Schenkel 92 hat. Das Ende des  kurzen Schenkels 91 wird dann an das Ende des  Befehlsdrahtes 89 durch Funkenschweissung ange  schweisst, so dass der Behelfsdraht 89 als ein Werk  zeug oder eine Haltevorrichtung zur Ausführung des  Schweissvorganges verwendet werden kann. Der Be  helfsdraht 89 kann, wie in Fig. 12 gezeigt, mit Hilfe  einer Pinzette 61 erfasst werden, die den Schweiss  stromkreis schliesst und dazu verwendet wird, den  Anzapfdraht zum Widerstandsdraht 21 zu verschie  ben.

   Der Behelfsdraht 89 hat einen geringen Wider  stand, eine hohe Stromleitungskapazität und eine  gute Schweissbarkeit dem Anzapfdraht 90 gegenüber.  Bei der Funkenentladung schmilzt der verhältnis  mässig kurze Schenkel 91 in der vorbeschriebenen  Weise weg.  



  Das beschriebene Schweissverfahren kann bei  grosser Zeitersparnis und ohne unzulässige Beanspru  chung des Bedienungsmannes ausgeführt werden.  Bei den älteren Druckschweissverfahren erforderte  die Ausführung eines bestimmten Schweissvorganges  etwa 12 Minuten, während der gleiche Schweissvor  gang mit dem beschriebenen Schweissvorgang in  weniger als 4 Minuten ausgeführt werden kann.  



  Der bedeutendste Vorteil des erfindungsgemässen  Verfahrens hinsichtlich des fertigen Potentiometers  ist jedoch die Verwendung von dickeren Anzapf  drahtgrössen, als bei den älteren erwähnten Druck  schweissverfahren verwendet werden konnten. Für  Widerstandsspulendrähte von 0,04445 mm aufwärts  können die in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Schweiss  verfahren verwendet werden, um auf diese Spulen  drähte Anzapfdrähte des gleichen Durchmessers oder  um eine Grössennummer kleiner als der Widerstands  draht aufzuschweissen. Im Gegensatz hierzu mussten  Anzapfdrähte viel kleineren Durchmessers bei den  älteren     Druckschweissverfahren    verwendet werden.

         Spulendrahtdurchmesser    und Anzapfdrahtdurchmes-      ser, ausgedrückt in mm, wie sie in den älteren  Druckschweissverfahren mit Schweissstrom an der  Entladung einer Kapazität von 100 Mikrofarad ver  wendet werden, sind folgende:  
EMI0007.0000     
  
    Spulendrahtdurchmesser <SEP> Anzapfdrahtdurchmesser
<tb>  0,125 <SEP> 0,068
<tb>  0,1 <SEP> 0,068
<tb>  0,0875 <SEP> 0,068
<tb>  0,0775 <SEP> 0,0625
<tb>  0,068 <SEP> 0,056
<tb>  0,0625 <SEP> 0,05
<tb>  0,056 <SEP> 0,044
<tb>  0,05 <SEP> 0,0375
<tb>  0,044 <SEP> 0,035       Für Widerstandsdrähte, deren Durchmesser  unterhalb 0,04445 mm liegen, können die in den  Fig.

   9 bis 12 dargestellten Schweisstechniken verwen  det werden, um an diesen Widerstandsdrähten An  zapfdrähte zu befestigen, die nur um eine Grössen  nummer unterhalb des Durchmessers der dazugehö  renden Widerstandsdrähte liegen. Bei dem älteren  Druckschweissverfahren mussten Anzapfdrähte ver-    wendet werden, die zwei Grössennummern kleiner  waren als die dazugehörenden Widerstandsdrähte.

    Die nachstehende Tabelle zeigt den Unterschied in  diesen Drahtbereichen:  
EMI0007.0001     
  
    <I>Erfindungsgemässes <SEP> Verfahren <SEP> Bekanntes <SEP> Verfahren</I>
<tb>  Spulendraht- <SEP> Anzapfdraht- <SEP> Spulendraht- <SEP> Anzapfdraht  durchmesser <SEP> durchmesser <SEP> durchmesser <SEP> durchmesser
<tb>  0,044 <SEP> 0,0375 <SEP> 0,044 <SEP> 0,035
<tb>  0,0375 <SEP> 0,035 <SEP> 0,0375 <SEP> 0,033
<tb>  0,035 <SEP> 0,033 <SEP> 0,035 <SEP> 0,030
<tb>  0,033 <SEP> 0,030 <SEP> 0,033 <SEP> 0,028
<tb>  0,030 <SEP> 0,028 <SEP> 0,030 <SEP> 0,025
<tb>  0,028 <SEP> 0,025 <SEP> 0,028 <SEP> 0,023
<tb>  0,025 <SEP> 0,023 <SEP> 0,025 <SEP> 0,02
<tb>  0,023 <SEP> 0,02 <SEP> 0,023 <SEP> 0,018       Ein weiterer Vorteil beim Vergleich des neuen  Verfahrens und des alten Verfahrens besteht darin,  dass,

   wenn die gleiche Kapazität für eine Stromquelle  in jedem Beispiel verwendet wird, eine geringere  Kondensatorladung für einen Anzapfdraht bestimmter  Grösse bei dem neuen Verfahren erforderlich ist.  Diese Tatsache ergibt sich aus der folgenden Tabelle:  
EMI0007.0002     
  
    <I>Bekannte <SEP> Art <SEP> Erfindungsgemässes <SEP> Verfahren</I>
<tb>  Spulendraht- <SEP> Anzapfdraht- <SEP> Voltladung <SEP> Spulendraht- <SEP> Anzapfdraht- <SEP> Voltladung
<tb>  durchmesser <SEP> durchmesser <SEP> bei <SEP> 100 <SEP> MFD <SEP> durchmesser <SEP> durchmesser <SEP> bei <SEP> 100 <SEP> MFD
<tb>  0,125 <SEP> 0,068 <SEP> 55,0 <SEP> 0,125 <SEP> 0,125 <SEP> 44,5
<tb>  0,1 <SEP> 0,068 <SEP> 55,0 <SEP> 0,1 <SEP> 0,1 <SEP> 38<B>2</B>5
<tb>  0,0875 <SEP> 0,068 <SEP> 55,0 <SEP> 0,0875 <SEP> 0,0875 <SEP> 35,5
<tb>  0,0775 <SEP> 0,063 <SEP> 50,0 <SEP> 0,0775 <SEP> 0,0775 <SEP> 33,5
<tb>  0,

  068 <SEP> 0,056 <SEP> 40,0 <SEP> 0,068 <SEP> 0,068 <SEP> 31,5
<tb>  0,0625 <SEP> 0,05 <SEP> 37,0 <SEP> 0,0625 <SEP> 0,0625 <SEP> 30,0
<tb>  0,056 <SEP> 0,044 <SEP> 35,0 <SEP> 0,056 <SEP> 0,056 <SEP> 28,5
<tb>  0,05 <SEP> 0,038 <SEP> 32,0 <SEP> 0,05 <SEP> 0,05 <SEP> 27,0
<tb>  0,044 <SEP> 0,035 <SEP> 28,0 <SEP> 0,044 <SEP> 0,044 <SEP> 26,5
<tb>  0,0375 <SEP> 0,033 <SEP> 25,0 <SEP> 0,0375 <SEP> 0,035 <SEP> 25,0
<tb>  0,035 <SEP> 0,030 <SEP> 24,0 <SEP> 0,035 <SEP> 0,033 <SEP> 23,0
<tb>  0,033 <SEP> 0,028 <SEP> 23,0 <SEP> 0,033 <SEP> 0,030 <SEP> 22,0
<tb>  0,03 <SEP> 0,025 <SEP> 22,0 <SEP> 0,03 <SEP> 0,028 <SEP> 20,5
<tb>  0,028 <SEP> 0,023 <SEP> 21,0 <SEP> 0,028 <SEP> 0,025 <SEP> 19,0
<tb>  0,025 <SEP> 0,02 <SEP> 20,0 <SEP> 0,025 <SEP> 0,023 <SEP> 17,5
<tb>  0,023 <SEP> 0,018 <SEP> 19,0 <SEP> 0,023 <SEP> 0,020 <SEP> 16,0       Aus den vorstehenden Tabellen ergibt sich,

   dass  mit dem neuen Schweissverfahren eine bestimmte       Schweissung    unter Verwendung weniger Strom her  gestellt wird als bei dem bekannten älteren Verfah  ren. Ein Grund für diesen Unterschied ist darin zu  sehen, dass die neue Technik zur Erzeugung der       Schweisswärme    den Funken heranzieht, während bei  der älteren Technik der Widerstand der Drähte ver  wendet wird, wobei ein wesentlicher Teil der von  diesem Widerstand erzeugten Wärme infolge der dicht  anliegenden Masse des Glasrohres zerstreut wird.  



  Die Beschreibung ist nur zur Erläuterung und  zur Darstellung der grundlegenden Prinzipien der    Erfindung bestimmt, so dass     Änderungen,    Auswechs  lungen und andere Abweichungen von der Darstellung  vorgenommen werden können, ohne den Bereich und  den Rahmen der Erfindung und der Patentansprüche  zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zum Verschweissen eines Anzapf- drahtes mit einem aufgewickelten Draht einer elek trischen Vorrichtung, z. B. einer Spule aus Wider standsdraht, welche Drähte im Durchmesser nicht grösser als 0,635 mm sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spalt zwischen den beiden Drähten herge- stellt wird, und dass ein geladener Kondensator über diesen Spalt elektrisch entladen wird, um eine Funkenentladung zu erzeugen, die die beiden Drähte zusammenschweisst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sich der aufgewickelte Draht in einem Gehäuse befindet, und dass der Anzapf- draht durch eine Öffnung des Gehäuses in die Nähe einer Windung des aufgewickelten Drahtes geführt wird, um den erwähnten Spalt zwischen diesen Tei len zu bilden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Dräh ten vorhandene Spalt verengt wird, während die Drähte sich im Gesichtsfeld eines Mikroskops be finden, wobei die Verengung des Spaltes fortgeführt wird, bis die Funkenentladung über den Spalt statt findet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Spaltbreite so geregelt wird, dass im Zeitpunkt der Funkenentla dung kein Druck im Bereich des Funkens von dem einen Draht auf den andern ausgeübt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haltewerkzeug mindestens an dem einen der Drähte an einem Abschnitt anliegt, der von dem gewünschten Schweisspunkt einen Ab stand hat. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Haltewerkzeug eine Pinzette ist, welche freihändig einstellbar ist. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Haltewerkzeug durch eine Mikrometerschraube in einstellbarer Lage gehalten wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Funken erzeugt wird, wäh rend die Drähte zur Herstellung des Spaltes in Lage festgehalten werden. B. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht gegen den andern vorwärts bewegt wird, bis die Drähte in Be rührung miteinander liegen, dass dann die Drähte nur so weit voneinander getrennt werden, dass sie den Spalt bilden, und dass dann der Kondensator über diesen Spalt entladen wird. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein anfängliches Spannungs gefälle zwischen diesen Drähten erzeugt wird, dass die Berührung der Drähte einen Strom durch die Drähte erzeugt, dass dann die Drähte nur so weit von einander getrennt werden, dass dieser Strom unter brochen wird, und dass dann eine Entladung des geladenen Kondensators über den entstehenden Spalt erfolgt. 10. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der geladene Kondensator mit den Drähten nur verbunden wird, nachdem diese zur Herstellung des Spaltes getrennt worden sind. 11.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht vorgeschoben und dann im wesentlichen längs derselben Bahn zurückgezogen wird, um den kleinen Spalt zu bil den, und dass dann die Drähte an der Stelle, an der sie vorher in Berührung miteinander waren, ver schweisst werden. 12. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht einen Seiten abschnitt hat, der von einem Seitenabschnitt des andern Drahtes im Abstand steht, um zwischen die sen Seitenabschnitten den Spalt zu begrenzen. 13. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht ein dünner Draht ist, dessen eines Ende von der Seite des andern Drahtes im Abstand steht, um den Spalt zu bilden. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht nahe dem Spalt eine Biegung hat. 15. Verfahren nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht so gebogen ist, dass von diesem Spalt zwei Schenkel ausgehen. 16. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel eine U-Form be grenzen, wobei der Steg des U an diesem Spalt liegt. 17. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schenkel in verschie denen Richtungen von dem Spalt erstrecken. 18. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der geladene Kondensator nur mit dem einen Schenkel verbunden ist. 19.
    Verfahren nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladung des Kondensators und die Grösse dieses einen Schenkels so abgestimmt sind, dass der Funken den einen Schenkel schmilzt und den andern Schenkel mit dem andern Draht verschweisst. 20. Verfahren nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der geladene Kondensator mit beiden Schenkeln verbunden ist, um den funken bildenden Strom dem Spalt zuzuführen. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht an einem zwei ten Draht stärkerer Grösse angeheftet wird, dass der eine Draht gebogen wird, um einen Scheitel zu bil den, der von der Anheftstelle des zweiten Drahtes in einem Abstand steht; dass der eine Draht von einem Halter gehalten wird, der an dem zweiten Draht anliegt, und dass der Spalt zwischen dem Scheitel und dem andern Draht gebildet wird. 22. Verfahren nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen dem Scheitel und der Anheftstelle mit dem zweiten Draht befindliche Länge des Schenkels in der Grössenordnung von 0,79 mm liegt. 23.
    Verfahren nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Draht an den andern über eine kleine, in einer Gehäusewand befindliche Öffnung verschweisst wird, wobei der Scheitel in diese Öffnung hinein von dem zweiten Draht bewegt wird, um den Scheitel zu dem innerhalb der Gehäuse wand liegenden Draht zu bewegen. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem mindestens einer der Drähte mit Fremdstoff ver unreinigt ist, der die Drähte unschweissbar macht, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Funkenent ladung über einen Spalt zwischen diesen Drähten erzeugt wird, um den Fremdstoff in den Bereich der Funkenentladung ohne Bildung einer Schweissung zwischen diesen Metallfäden zu entfernen, und dass dann die schweissende Funkenentladung an den im wesentlichen gleichen Stellen der beiden Drähte her vorgerufen wird, die vorher von dem ersten Funken gereinigt worden sind. 25.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem ein erster Metalldraht und ein zweiter Metalldraht verwendet wird, die aus zum Schweissen unverträg lichen Materialien bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst ein Spalt zwischen dem ersten Draht und einem dritten Draht hergestellt wird, der aus einem Metall besteht, das eine Legierung mit dem Metall des ersten Drahtes herstellen kann, wobei diese Le gierung mit dem zweiten Draht verschweissbar ist, dass ein geladener Kondensator über diesen Spalt zwischen dem ersten Draht und dem dritten Draht entladen wird, so dass sich das Metall von dem dritten Draht auf den ersten Draht absetzt, um auf diese Weise mit dem Metall des ersten Drahtes eine Legierung zu bilden,
    dass dann der Spalt zwischen dem legierten ersten Draht und dem zweiten Draht geformt wird, und dass dann eine Funkenentladung zwischen diesen Drähten zur Herstellung einer Schweissung erfolgt. 26. Verfahren nach Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Draht einen hohen Kupfergehalt hat, dass der zweite Draht einen hohen Nickelgehalt hat, und dass der dritte Draht einen hohen Eisengehalt hat. 27. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Drähte gleichzeitig an den aufgewickelten Draht angeschweisst werden. 28. Verfahren nach Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Drähte einen Durch messer hat, der nicht grösser als 0,0381 mm ist.
    PATENTANSPRUCH II Schweissvorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Haltewerkzeug, das dazu bestimmt ist, einen Draht in unmittelbarer Nähe des andern Drahtes zu erfassen, durch einen Kondensator und eine Vor richtung zum Laden des Kondensators und durch einen Schalter, der den Kondensator zwischen diesem andern Draht und dem Haltewerkzeug anschliesst. UNTERANSPRÜCHE 29. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Haltewerkzeug mit einer Mikrometereinstellung versehen ist, um das Haltewerkzeug einzustellen. 30.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter so ausgebildet ist, dass er den Kondensator zuerst mit einer Spannungs quelle verbindet, um den Kondensator zu laden, und dass dann der Schalter eine Verbindung zwischen dem Haltewerkzeug und dem andern Draht herstellt. 31. Vorrichtung nach Unteranspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter durch den Fuss zu betätigen ist. 32. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Einrichtung, die auf elektrischem Wege überwacht, wenn der Spalt zwischen den Dräh ten vorhanden ist. 33.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 32, da durch gekennzeichnet, dass die überwachungsvorrich- tung eine Spannungsquelle enthält, die zwischen den Drähten in Reihe mit einem Stromanzeiger liegt.
CH339302D 1955-05-03 1955-05-03 Verfahren zum Verschweissen eines Anzapfdrahtes mit einem aufgewickelten Draht einer elektrischen Vorrichtung, z. B. einer Spule aus Widerstandsdraht, und Schweissvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens CH339302A (de)

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