CH338043A - Hydraulischer Kraftheber - Google Patents

Hydraulischer Kraftheber

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CH338043A
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CH
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hydraulic power
power lift
control unit
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Inventor
Meier Ernst
Baumgarten Ulrich
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Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B21/00Common features of fluid actuator systems; Fluid-pressure actuator systems or details thereof, not covered by any other group of this subclass
    • F15B21/04Special measures taken in connection with the properties of the fluid
    • F15B21/041Removal or measurement of solid or liquid contamination, e.g. filtering

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description


  Hydraulischer Kraftheber    Die Erfindung befasst sich mit hydraulischen  Krafthebern, insbesondere für Ackerschlepper. Es  ist bekannt, die für einen Kraftheber erforderlichen  Teile, wie Kolben, Pleuelstange, Hubarm, Hubwelle  und     Hubwellen-Lagerung    sowie das Steuergerät  (insbesondere Steuerschieber) in einem Block zu  vereinigen. Die Praxis zeigt jedoch, dass bei diesem  Aggregat die Schieber des Steuergerätes, die mit sehr  feinem Spiel in dem den Block bildenden Gehäuse  mittels Büchsen oder dergleichen eingesetzt oder     ein-          geläppt    sind, durch die auf den Block wirkenden,  im Arbeitszylinder entstehenden grossen Kräfte und  die daraus entstehenden     Vorspannungen    auf die  Dauer schadhaft werden.

   Deshalb hat man eine Aus  führung gewählt, bei welcher die Hubwelle mit ihrer  Lagerung von den andern, insbesondere den steuern  den Teilen getrennt angeordnet ist. Hierbei entfällt  jedoch der Vorteil der leichten     Einbaubarkeit,    des  geschlossenen Gesamtgerätes und der Schmierung  von Hubwelle mit Hubarm und Pleuelstange mittels  des im Block als Arbeitsmittel vorhandenen Öls. Eine  räumliche Trennung des Steueraggregates vom Block  ist jedoch auch nicht wünschenswert, da dabei die  Vorteile der Blockkonstruktion, wie geringe Bau  grösse, Handlichkeit und nur wenige freiliegende  Druckleitungen, verlorengehen.  



  Zur Behebung dieser Nachteile wird gemäss der  Erfindung der Kraftheber, bei dem der über ein  Steuergerät von einer Pumpe zu versorgende Ar  beitszylinder samt seinem Kolben und einem zugleich  als Vorratsbehälter für die Arbeitsflüssigkeit dienen  den, die vom Arbeitskolben ausgehende Pleuelstange  aufweisenden Innenraum, dem an der Pleuelstange  angeschlossenen Hubarm nebst einem damit verbun  denen Teil der Hubwelle und deren Lagern zu einem  dicht abgeschlossenen Block vereinigt sind, so aus-    gebildet, dass das Blockgehäuse eine Anbaufläche  für das Steuergerät aufweist und ausser den verbin  denden Leitungen vom Steuergerät zum Vorrats  behälter und zum Arbeitszylinder noch ein Flüssig  keitsfilter enthält.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung. Dabei zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht des Blocks mit Steuer  aggregat, teilweise im Schnitt nach     I-I    der     Fig.    3,       Fig.    2 einen Schnitt durch den Arbeitszylinder  mit Kolben, Pleuelstange, Hubarm und Hubwelle  nach     11-II    der     Fig.    3,       Fig.    3 eine Draufsicht mit lediglich angedeute  tem Steuergerät.  



  Im Blockgehäuse 1 sind ein Arbeitszylinder 2  und ein Ölfilter 3 angeordnet, während das Steuer  gerät 4 auf einer Anbaufläche 5, an einer     abgesetzten,     Stelle des Blockgehäuses sitzt. Das Steuergerät 4 ist  durch Bohrungen 6, 7 und 8, die     innerhalb    des  Blockgehäuses verlaufen und die Anbaufläche durch  dringen, mit einem als Vorratsbehälter dienenden  Innenraum 15 und einem Zylinderraum 9 im Block  1 verbunden. Die Öffnung einer Bohrung 10 dient  zum Anschluss einer von der nicht dargestellten, ent  fernt vom Blockgehäuse montierten Pumpe kommen  den Druckleitung. Diese Bohrung 10 geht quer durch  den Block, so dass die Pumpe von der einen oder  andern Seite her angeschlossen werden kann.

   Die  Gehäusebohrung 7 geht von dieser Querbohrung 10  aus und verbindet also die Druckleitung mit dem  Steuergerät 4. Von der Bohrung 6 aus stellt ein ein  gegossenes Rohr 11 eine Verbindung zu einer  Kammer 12 her, die unterhalb eines     Öleinfüll-          verschlusses    13 und oberhalb des Flüssigkeitsfilters  3 im Blockgehäuse 1 angeordnet ist. Dieses Rohr      führt das Öl in das Filter 3 zurück, wobei sich das  Öl infolge der Länge des Rohres und der gut wärme  leitenden Verbindung mit dem Blockgehäuse ab  kühlt. Die     zur    Pumpe führende Saugleitung ist an  die Öffnung 14 angeschlossen, die unmittelbar ins  Innere des Blockgehäuses führt, das als Vorrats  behälter 15 dient.

   Der Zylinder 2 ist schräg im mitt  leren Bereich des Blockgehäuses angeordnet, um so  wohl die für die Druckleitung benötigten, das Ge  häuse durchsetzenden Bohrungen zu ermöglichen       als    auch eine Verkleinerung der Blockhöhe zu errei  chen. Zur Montage des Kolbens 16 dient eine Block  öffnung 17.  



  Die Zylinderwandung ist mit einer Aussparung  18 versehen. Der auf der Hubwelle 19 befestigte  Hubarm 20 ist mit der Pleuelstange 21 und diese mit  dem Kolben 16 über Kugelgelenke verbunden. Auf  die Bodenfläche des unten offenen Blockgehäuses 1  sind längs seines Randes zur Abdichtung ein  Gummiring 22, ein diesen von aussen umschliessen  der Blechrahmen 23 (dessen Stärke im Vergleich zur  Höhe des Gummiringes gleichzeitig den Grad der  Abdichtung bestimmt) und eine Deckplatte 24 ge  schraubt, so dass der Block dicht abgeschlossen ist.  Auf einer der Öffnung 17 gegenüberliegenden Seite  des Blockes ist eine     Flanschfläche    25 vorgesehen,  die zum Anbau einer     Dreipunktaufhängung    für das  landwirtschaftliche Gerät dient.

      Es sind der Arbeitszylinder samt seinem Kolben  16, der Innenraum 15, die Pleuelstange 21, der Hub  arm 20, der damit verbundene Teil der Hubwelle  19 und die Lager der Hubwelle zu einem dicht ab  geschlossenen Block vereinigt. Das Steuergerät 4 ist  als ein in sich geschlossenes Teil dichtend auf eine       Anbaufläche    5 des Blockgehäuses 1 gesetzt. Bei  einer solchen Anordnung ist die Möglichkeit gege  ben, weitere Steuergeräte an das jeweils vorher  gehende     anzuflanschen,    wobei die angeflanschten  Teile das gleiche Bohrbild für Befestigung und     Öl-          kanäle    aufweisen.

   Diese zusätzlichen Steueraggregate  sind im Ölstrom nicht wie bisher meist üblich hinter  einandergeschaltet, sondern parallel; dabei wird das  Öl aus dem im Block befindlichen Vorratsbehälter  15 benützt und über das im Blockgehäuse 1 enthal  tene Filter 3 dorthin zurückgeleitet. Eine sonst  übliche     Ent-    bzw. Belüftung entfällt. Das Block  gehäuse des Krafthebers ist öl-, druck- und luftdicht  abgeschlossen, damit kein Öl verlorengeht und keine  schädlichen Dämpfe auf die     Kraftheberinnenteile    ein  wirken können. Zur Abdichtung wird der schon er  wähnte Gummiring 22 verwendet. Dies bietet den  Vorteil, dass Rahmen und Deckel in einem Folge  schnittwerkzeug hergestellt werden können.

   Der  Gummiring wird in bekannter Weise entsprechend  dem innern Druck an die in Frage kommenden Flä  chen     angepresst.    Um Volumenänderungen des Öls  in dem luftdicht abgeschlossenen Raum kompensie  ren zu können, wird der Ölstand so bemessen, dass  ein Luftpolster garantiert ist.    Es ist üblich, den Hubarm 20 so zu bemessen,  dass er beim Schwenkhub nicht gegen das Zylinder  ende stösst. Durch diese Forderung ist die Baulänge  des Blockes bestimmt. Zur Verringerung der Block  länge ist die Aussparung 18 am Zylinder angebracht,  in die der Hubarm während des Arbeitsganges ein  greifen kann; allerdings wird die     Beanspruch-          barkeit    dieses Zylinderteils dadurch verkleinert.

   Es  wird eine Schräglage der Pleuelstange vorgesehen,  die die Kraft im wesentlichen auf die untere Zylin  derwandung wirken lässt. Dadurch wird die Schwä  chung der Zylinderwandung gegenstandslos und  ausserdem eine Verkürzung der Blocklänge erreicht.  



  Tiefe Aussentemperaturen können Ansaugschwie  rigkeiten bei der Pumpe infolge der grösseren Zähig  keit des Arbeitsmittels bewirken. Es ist deshalb ein  Anschluss 26 am Gehäuse vorgesehen, der es ermög  licht, das Öl unter Druck zu setzen, z. B. mittels  einer Handpumpe. Soll das Öl laufend unter Druck  gehalten werden, so kann man einen Druckspeicher,  gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines     Redu-          zierventils,    an dem Anschluss anbringen.  



  Das Blockgehäuse kann auch mit seiner flachen,  im dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer Deck  platte 24 versehenen Unterseite auf eine Öffnung des  Getriebegehäuses eines Schleppers aufgesetzt werden,  so dass das Getriebe und die     Hydraulikanlage    des  Schleppers weitgehend eine bauliche Einheit bilden.  Die Unterseite des Blockgehäuses wird zu diesem  Zweck in ihren Abmessungen der Form des Ge  triebekastens angeglichen. Sofern dies nicht möglich  ist, kann das Blockgehäuse über eine Zwischenplatte  auf das Getriebegehäuse gesetzt werden. Das Block  gehäuse dient somit als Getriebedeckel.  



  Beim Betrieb der Anlage gelangt die Arbeitsflüs  sigkeit aus dem als Vorratsbehälter dienenden Innen  raum 15 des Blockgehäuses 1 über eine an der  Öffnung 14 angeschlossene Saugleitung zu der  ausserhalb des     Kraftheberblocks    gelegenen Pumpe.  Von der Pumpe strömt das unter Druck gesetzte Öl  über eine zweite     Anschlussleitung    in die Quer  bohrung 10 des Blockgehäuses und von dort aus  über die Gehäusebohrung 7 in das an der Anbau  fläche 5 angeflanschte Steuergerät 4. In der Steuer  stellung  Heben  wird das Öl vom Steuergerät über  die Bohrung 8 in den Zylinderraum 9 geleitet, wo  es den Kolben 16 verschiebt.

   Die Längsbewegung  des Kolbens überträgt sich über die Pleuelstange 21  auf den Hubarm 20 und bewirkt eine Drehbewegung  der damit verbundenen Hubwelle 19 und ein Heben  des von der Welle 19 angetriebenen Teils. In Ruhe  stellung des Steuergerätes gelangt das Öl vom Steuer  gerät über die Bohrung 6 und das eingegossene  Rohr 11 in die Kammer 12 unterhalb des     Öleinfüll-          verschlusses    13 und fliesst von dort durch das     Öl-          filter    3 zurück in den Innenraum 15. In der Steuer  stellung  Senken  erfolgt der     Rückfluss    des Öls aus  dem Zylinderraum in den Vorratsbehälter über die  Bohrung 8, das Steuergerät 4, die Bohrung 6, das  eingegossene Rohr 11 und über das Filter 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydraulischer Kraftheber, insbesondere für Ackerschlepper, bei dem der über ein Steuergerät von einer Pumpe zu versorgende Arbeitszylinder samt seinem Kolben und einem zugleich als Vorrats behälter für die Arbeitsflüssigkeit dienenden, die vom Arbeitskolben ausgehende Pleuelstange aufweisen den Innenraum, dem an der Pleuelstange angeschlos senen Hubarm nebst einem damit verbundenen Teil der Hubwelle und deren Lagern zu einem dicht ab geschlossenen Block vereinigt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass das Blockgehäuse (1) eine Anbau fläche (5) für das Steuergerät (4) aufweist und ausser den verbindenden Leitungen vom Steuergerät zum Vorratsbehälter (15) und zum Arbeitszylinder (2) noch ein Flüssigkeitsfilter (3) enthält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbau fläche (5) in einer Aussparung des Blockgehäuses (1) liegt, mit Mündungen von Bohrungen für ölzu- und -rücklaufleitungen versehen ist und zum Anflanschen des Steuergerätes (4) dient. 2. Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Block gehäuse eine dieses durchsetzende Druckleitung als Querbohrung (10) angebracht ist, von der eine zweite Bohrung (6) abzweigt, welche eine Verbin dung zur Anbaufläche (5) für das Steuergerät (4) herstellt. 3. Hydraulischer Kraftheber nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusewand unterhalb des Arbeitszylinders (2) die Querbohrung (10) aufnimmt. 4.
    Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das im Block gehäuse liegende freie Ende des Arbeitszylinders (2) für den Schwenkhub des Hubarmes (20) ausge spart und die Pleuelstange (21) in ihrer Strecklage gegen die der Aussparung (18) gegenüberliegende Zylinderwand geneigt ist. 5. Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Block gehäuse zwischen einem Öleinfüllverschluss (13) und dem Flüssigkeitsfilter (3) eine Kammer (12) ange ordnet ist, in welche die Einfüllöffnung und eine Rücklaufleitung (11) münden. 6.
    Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklauf leitung für die Arbeitsflüssigkeit ein eingegossenes, als Kühler wirkendes Rohr (11) ist. 7. Hydraulischer Kraftheber nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Block gehäuse (1) als Getriebedeckel eines Ackerschleppers ausgebildet ist.
CH338043D 1954-01-09 1955-01-03 Hydraulischer Kraftheber CH338043A (de)

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