CH337253A - Elektrische gekapselte Schaltanlage - Google Patents
Elektrische gekapselte SchaltanlageInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/02—Details
- H02B11/04—Isolating-contacts, e.g. mountings or shieldings
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Description
Elektrische gekapselte Schaltanlage In elektrischen gekapselten Schaltanlagen achtet man darauf, die einzelnen Geräte in für sich abge schlossenen Kammern unterzubringen, damit bei einem Fehler an einem Gerät die andern Geräte nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. So werden die Sam melschienen bei einer mehrfeldrigen Anlage durch Trennwände von den andern Teilen der Anlage ge trennt. Die elektrischen Verbindungen zwischen den Sammelschienen und den übrigen Teilen müssen dann durch diese Wände isoliert geführt werden.
Bei gekapselten Anlagen hat man weiter vorgese hen, dass Teile der Anlage, besonders solche, die häu figer nachgesehen und überholt werden müssen, her ausziehbar ausgeführt werden. Zu diesem Zweck wer den Stecker benutzt, die die fest eingebauten Teile mit den herausfahrbaren verbinden. Auf diese Weise werden die Abzweige von den Sammelschienen mit den zugehörigen Leistungsschaltern miteinander ver bunden. Man hat dann den Vorteil, dass das zu unter suchende Gerät in jedem Falle spannungslos ist. Diese Stecker können hierbei als Ersatz für die in offenen Anlagen verwendeten Trennschalter dienen.
Die Verwendung von Steckern, Durchführungen und Zuleitungen zu den Sammelschienen erfordert nun einen bestimmten Bauraum, der die Grösse der ganzen Anlage beeinflusst. Gekapselte Anlagen wer den aber häufig an Stellen untergebracht, wo wenig Platz ist, so dass es zweckmässig ist, die Felder so klein wie möglich zu machen. Man hat deshalb vor geschlagen, die Steckvorrichtung unmittelbar an den Durchführungen für die Ableitungen von den Sam melschienen anzubringen.
Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, zur weiteren Verringerung des Bauraumes die Steckvor richtung in glockenförmig ausgebildeten Isolatoren unterzubringen, welche unmittelbar die Sammelschie nen tragen. Dadurch können weitere Abstützungen der Sammelschienen wegfallen. Die so verwendeten Isolatoren sind also gleichzeitig Stützer für die Sam melschienen, Durchführungen für die Ableitungen und Träger der Steckvorrichtung: Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Raumersparnis ohne. Ver schlechterung der elektrischen und mechanischen Eigenschaften.
Eine gute Leitungsführung erhält man, wenn die Isolatoren auf einer schrägen Linie zur Sammelschie- nenrichtung angeordnet werden. Hierdurch liegen die Durchführungen sowohl den zugehörigen Sammel schienen in der einen Kammer wie den Zuleitungen zu den Geräten in der andern Kammer am nächsten.
Für die Steckvorrichtung verwendet man häufig Tulpenkontakte, die aus einem vollen, festen Teil und einem beweglichen, federnden Teil bestehen. Bei dieser Anordnung ist auch für grössere Ströme ein guter Kontakt gewährleistet. Die runde Form der Tulpenkontakte ist besonders geeignet, in die glok- kenförmigen Isolatoren eingebaut zu werden.
Hierbei kann der feste Teil starr mit dem zur Befestigung der Sammelschiene dienenden metalli schen Isolatorkopf verbunden werden.
In gekapselten Anlagen verwendet man ausser blanken auch isolierte Sammelschienen. Infolge der Anordnung der glockenförmigen Isolatoren auf einer schrägen Linie zur Sammelschienenrichtung kann man die Schlagweiten von einer Befestigungsstelle der Sammelschiene zur andern mindestens ebenso gross machen wie den Abstand zwischen den isolier ten Sammelschienen voneinander. Zu diesem Zweck wird die Isolation nur so weit entfernt, wie es für die Verbindung mit der abgehenden Leitung nötig ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs beispiel der Erfindung. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Isolator mit dem Tulpenkontakt, Fig. 2 die schräge Anordnung der Isolatoren, Fig. 3 die Schlag weite bei isolierten Schienen.
In Fig.1 sind mit 1 die Trennwände zwischen der Sammelschienenkammer 2 und der Schalterkammer 3 bezeichnet. Die Sammelschiene 4, von der nur ein Leiter gezeichnet ist, ist auf dem der Erfindung ent sprechenden Isolator 5 aufgebaut. Dieser ist glocken förmig ausgeführt und besitzt im Innern den Tulpen kontakt 6, 7. Der feste Kontaktteil 6 ist über das im Isolator 5 befindliche Zwischenstück 8 mit der Sam melschiene 4 unmittelbar verbunden. Der bewegliche Teil 7 des Kontaktes ist federnd ausgeführt und mit dem abgehenden Leiter 9 elektrisch verbunden.
Fig. 2 zeigt die Anordnung dieser Isolatoren am Sammelschienensystem. Die drei Isolatoren sind auf einer schrägen Linie zur Sammelschienenrichtung an geordnet.
Fig. 3 zeigt isolierte Sammelschienen 10, deren Isolation zwischen den Stellen 11 und 12 entfernt ist. Hierbei nimmt die Schlagweite die durch die stark ausgezogene Linie 13 dargestellte Form an. Sie ist grösser als der Abstand der Sammelschienen vonein ander.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung ist eine raum- und isolatorsparende Anordnung geschaffen, die den gesamten Bauraum verringert und die Wirt schaftlichkeit von -gekapselten Anlagen erhöht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische gekapselte Schaltanlage, bei welcher die Sammelschienen in gesonderten Kammern unter- gebracht sind und von den Sammelschienen abgehende Leitungsschienen durch Stecker mit den Schaltanlage teilen des zugehörigen Abganges verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass die Steckeinrichtungen in glockenförmig ausgebildeten Isolatoren unterge bracht sind, die unmittelbar die Sammelschienen tragen, und dass keine weiteren Abstützungen der Sammelschienen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sammelschienen des Sammelschienensystems tragenden Isolatoren auf einer schrägen Linie zur Sammelschienenrichtung an geordnet sind. 2.Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den glockenförmigen Iso latoren angeordneten Steckeinrichtungen aus Tul penkontakten bestehen. 3. Schaltanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Kontaktteil des Tulpen kontaktes auf -der Sammelschienenseite liegt und starr mit dem der Befestigung der Sammelschiene dienenden metallischen Isolatorkopf verbunden ist. 4. Schaltanlage nach Patentanspruch, mit isolier ten Sammelschienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelschienen so weit isoliert in den Isolator kopf eingeführt sind, dass die Schlagweite zwischen den Isolatoren nicht kleiner ist als zwischen den Sam melschienen selbst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH337253T | 1955-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH337253A true CH337253A (de) | 1959-03-31 |
Family
ID=4504231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH337253D CH337253A (de) | 1955-11-29 | 1955-11-29 | Elektrische gekapselte Schaltanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH337253A (de) |
-
1955
- 1955-11-29 CH CH337253D patent/CH337253A/de unknown
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