CH337253A - Elektrische gekapselte Schaltanlage - Google Patents

Elektrische gekapselte Schaltanlage

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CH337253A
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CH
Switzerland
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busbars
switchgear
busbar
insulators
bell
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English (en)
Inventor
Ubezio Lorenzo
Alexander Dr Ing Latzko John
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH337253A publication Critical patent/CH337253A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/02Details
    • H02B11/04Isolating-contacts, e.g. mountings or shieldings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description


  Elektrische gekapselte Schaltanlage    In elektrischen gekapselten Schaltanlagen achtet  man darauf, die einzelnen Geräte in für sich abge  schlossenen Kammern unterzubringen, damit bei einem  Fehler an einem Gerät die andern Geräte nicht in  Mitleidenschaft gezogen werden. So werden die Sam  melschienen bei einer     mehrfeldrigen    Anlage durch  Trennwände von den andern Teilen der Anlage ge  trennt. Die elektrischen Verbindungen zwischen den  Sammelschienen und den übrigen Teilen müssen  dann durch diese Wände isoliert geführt werden.  



  Bei gekapselten Anlagen hat man weiter vorgese  hen, dass Teile der Anlage, besonders solche, die häu  figer nachgesehen und überholt werden müssen, her  ausziehbar ausgeführt werden. Zu diesem Zweck wer  den Stecker benutzt, die die fest eingebauten Teile  mit den     herausfahrbaren    verbinden. Auf diese Weise  werden die Abzweige von den Sammelschienen mit  den zugehörigen Leistungsschaltern miteinander ver  bunden. Man hat dann den Vorteil, dass das zu unter  suchende Gerät in jedem Falle spannungslos ist.  Diese Stecker können hierbei als Ersatz für die in  offenen Anlagen verwendeten Trennschalter dienen.  



  Die Verwendung von Steckern, Durchführungen  und Zuleitungen zu den Sammelschienen     erfordert     nun einen bestimmten Bauraum, der die Grösse der  ganzen Anlage beeinflusst. Gekapselte Anlagen wer  den aber häufig an Stellen untergebracht, wo wenig  Platz ist, so dass es zweckmässig ist, die Felder so  klein wie möglich zu machen. Man hat deshalb vor  geschlagen, die Steckvorrichtung unmittelbar an den  Durchführungen für die Ableitungen von den Sam  melschienen     anzubringen.     



  Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, zur  weiteren Verringerung des Bauraumes die Steckvor  richtung in glockenförmig ausgebildeten Isolatoren  unterzubringen, welche unmittelbar die Sammelschie  nen tragen. Dadurch können weitere Abstützungen    der Sammelschienen wegfallen. Die so verwendeten  Isolatoren sind also gleichzeitig     Stützer    für die Sam  melschienen, Durchführungen für die Ableitungen  und Träger der Steckvorrichtung: Hierdurch ergibt  sich eine wesentliche Raumersparnis ohne. Ver  schlechterung der elektrischen und mechanischen  Eigenschaften.  



  Eine gute Leitungsführung erhält man, wenn die  Isolatoren auf einer schrägen Linie zur     Sammelschie-          nenrichtung    angeordnet werden. Hierdurch liegen die  Durchführungen sowohl den zugehörigen Sammel  schienen in der einen Kammer wie den Zuleitungen  zu den Geräten in der andern Kammer am nächsten.  



  Für die Steckvorrichtung verwendet man häufig  Tulpenkontakte, die aus einem vollen, festen     Teil     und einem beweglichen, federnden Teil bestehen.  Bei dieser Anordnung ist auch für grössere Ströme  ein guter Kontakt     gewährleistet.    Die runde Form der  Tulpenkontakte ist besonders geeignet, in die     glok-          kenförmigen    Isolatoren eingebaut zu werden.  



  Hierbei kann der feste Teil starr mit dem zur  Befestigung der     Sammelschiene    dienenden metalli  schen     Isolatorkopf    verbunden werden.  



  In gekapselten Anlagen verwendet man ausser  blanken auch isolierte Sammelschienen. Infolge der  Anordnung der glockenförmigen Isolatoren auf einer  schrägen Linie zur     Sammelschienenrichtung    kann  man die Schlagweiten von einer Befestigungsstelle  der Sammelschiene zur andern mindestens ebenso  gross machen wie den Abstand zwischen den isolier  ten Sammelschienen voneinander. Zu diesem Zweck  wird die Isolation nur so weit entfernt, wie es für die  Verbindung mit der abgehenden Leitung nötig ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel der Erfindung.     Fig.    1     zeigt    einen Querschnitt  durch den Isolator mit dem Tulpenkontakt,     Fig.    2 die      schräge Anordnung der Isolatoren,     Fig.    3 die Schlag  weite bei isolierten Schienen.  



  In     Fig.1    sind mit 1 die Trennwände zwischen der       Sammelschienenkammer    2 und der Schalterkammer 3  bezeichnet. Die Sammelschiene 4, von der nur ein  Leiter gezeichnet ist, ist auf dem der Erfindung ent  sprechenden Isolator 5 aufgebaut. Dieser ist glocken  förmig ausgeführt und besitzt im Innern den Tulpen  kontakt 6, 7. Der feste Kontaktteil 6 ist über das im  Isolator 5 befindliche Zwischenstück 8 mit der Sam  melschiene 4 unmittelbar verbunden. Der bewegliche  Teil 7 des Kontaktes ist federnd ausgeführt und mit  dem abgehenden Leiter 9 elektrisch verbunden.  



       Fig.    2 zeigt die Anordnung dieser Isolatoren am       Sammelschienensystem.    Die drei Isolatoren sind auf  einer schrägen Linie zur     Sammelschienenrichtung    an  geordnet.  



       Fig.    3 zeigt isolierte Sammelschienen 10, deren  Isolation zwischen den Stellen 11 und 12 entfernt ist.  Hierbei nimmt die Schlagweite die durch die stark  ausgezogene Linie 13 dargestellte Form an. Sie ist  grösser als der Abstand der Sammelschienen vonein  ander.  



  Durch die erfindungsgemässe Ausführung ist eine       raum-    und     isolatorsparende    Anordnung geschaffen,  die den gesamten Bauraum verringert und die Wirt  schaftlichkeit von     -gekapselten    Anlagen erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische gekapselte Schaltanlage, bei welcher die Sammelschienen in gesonderten Kammern unter- gebracht sind und von den Sammelschienen abgehende Leitungsschienen durch Stecker mit den Schaltanlage teilen des zugehörigen Abganges verbunden sind, da durch gekennzeichnet, dass die Steckeinrichtungen in glockenförmig ausgebildeten Isolatoren unterge bracht sind, die unmittelbar die Sammelschienen tragen, und dass keine weiteren Abstützungen der Sammelschienen vorgesehen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sammelschienen des Sammelschienensystems tragenden Isolatoren auf einer schrägen Linie zur Sammelschienenrichtung an geordnet sind. 2.
    Schaltanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in den glockenförmigen Iso latoren angeordneten Steckeinrichtungen aus Tul penkontakten bestehen. 3. Schaltanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Kontaktteil des Tulpen kontaktes auf -der Sammelschienenseite liegt und starr mit dem der Befestigung der Sammelschiene dienenden metallischen Isolatorkopf verbunden ist. 4. Schaltanlage nach Patentanspruch, mit isolier ten Sammelschienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelschienen so weit isoliert in den Isolator kopf eingeführt sind, dass die Schlagweite zwischen den Isolatoren nicht kleiner ist als zwischen den Sam melschienen selbst.
CH337253D 1955-11-29 1955-11-29 Elektrische gekapselte Schaltanlage CH337253A (de)

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