CH336239A - Mechanische Steuervorrichtung für Bewegungen - Google Patents

Mechanische Steuervorrichtung für Bewegungen

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CH336239A
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C Demi Roy
Wantz Clarence
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Robertshaw Fulton Controls Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16K31/485Mechanical actuating means actuated by mechanical timing-device, e.g. with dash-pot and specially adapted for gas valves
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Description


  Mechanische     Steuervorrichtung        für    Bewegungen    Die Erfindung betrifft eine mechanische Steuer  vorrichtung für Bewegungen und bezieht sich ins  besondere auf eine neuartige Sperrvorrichtung.  



  Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, mittels me  chanischer Einrichtungen eine verhältnismässig grosse  Kraft durch Anwendung einer verhältnismässig klei  nen Steuerkraft zu beeinflussen.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist es, eine  verhältnismässig kleine Steuerkraft dazu zu benutzen,  um eine verhältnismässig grosse veränderliche An  triebskraft zu steuern, ohne die erforderliche Steuer  kraft zu beeinflussen.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist es, die Rei  bung zwischen zusammenwirkenden Sperrelementen  dazu zu benutzen, um die Wirkungen der gesteuerten  Antriebskraft derart ins Gleichgewicht zu bringen,  dass die Sperrelemente durch Anwendung einer ver  hältnismässig kleinen Kraft     gegeneinanderbewegt    wer  den können.  



  Ein weiterer Zweck der Erfindung ist es, ein  mechanisches     Gesperre    oder     Echappement    verhältnis  mässig empfindlicher Bauart für die Steuerung von  verhältnismässig grossen Kräften zu benutzen.  



  Die Erfindung hat besondere Vorteile bei der Ver  wendung von     Uhrentriebwerken    zur Steuerung von  Teilen, die verhältnismässig schweren Belastungen  ausgesetzt werden. Bei     Uhrentriebwerken    ist die für  Steuerzwecke verfügbare Kraft gleich der Differenz  zwischen der Kraft, welche erforderlich ist, um das  Triebwerk in Bewegung zu halten und der Kraft,  welche eine Übersteuerung des Triebwerkes zur Folge  hat.  



  Infolge der üblichen Herstellungstoleranzen ist die  tatsächlich verfügbare Kraft bei den meisten Trieb  werken beträchtlich kleiner als die theoretisch verfüg  bare Kraft, und in manchen Fällen ist diese Kraft  ausserordentlich klein.    Es ist ein Zweck der Erfindung, diese verfügbare  Kraft zur Steuerung von verhältnismässig grossen An  triebskräften veränderlicher Grösse zu benutzen.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes trägt ein axial belastetes Steuer  glied zwei Anschläge, die mit zwei schraubenförmigen  Flächen in     Eingriff    gebracht werden können, um das  Steuerglied in axialer Richtung in einem vorbestimm  ten Bereich zu halten. Die Steigungswinkel der  Schraubenflächen sind so gewählt, dass sich der eine  der Anschläge infolge der axialen Belastung des  Steuergliedes entlang der Schraubenfläche zu bewe  gen sucht, während gleichzeitig zwischen dem     andern     Anschlag und der dazugehörigen Schraubenfläche  Reibungskräfte erzeugt werden, die einer solchen Be  wegung zu widerstehen suchen.

   Die Neigung zur  Gleitbewegung wird daher im wesentlichen durch die  Reibungskraft gegenüber einer solchen Bewegung im  Gleichgewicht gehalten, und die Anwendung eines  kleinen Drehmomentes bewirkt eine Drehung des  Steuergliedes unabhängig von der darauf ruhenden  axialen Belastung. Die Schraubenflächen sind vor  zugsweise mit Einschnitten für die Aufnahme der  Anschläge bei einer bestimmten Winkelstellung des  Steuergliedes versehen, um eine axiale Bewegung des  Steuergliedes bei Ausführung eines Bedienungsvor  ganges zu gestatten.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ist in  den Zeichnungen dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein Schnitt durch eine Absperrvorrich  tung mit einer     Steuervorrichtung    gemäss der Erfin  dung.  



       Fig.    2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung nach       Fig.    1.  



       Fig.    3 ist ein Schnitt durch einen     Teil    der Vor  richtung in grösserem Massstab.           Fig.    4 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teils  der Vorrichtung in grösserem Massstab.  



       Fig.    5 ist ein Teilschnitt nach der Linie V -V  der     Fig.    1 in grösserem Massstab.  



       Fig.    6 ist ein Teilschnitt nach der Linie     VI-VI     der     Fig.    1 in grösserem Massstab, bei dem Teile des  Gerätes zur besseren Veranschaulichung fortgelassen  sind,       Fig.    7 ist ein Teilschnitt eines Teils der Vorrich  tung in der     Fig.    1 mit einem eingezeichneten Vektor  diagramm, und       Fig.    8 ist ein Teilschnitt in grösserem Massstab  von einem     andern    Teil der Vorrichtung in der     Fig.    1,  ebenfalls mit einem eingezeichneten     Vektordiagramm.     



  Die in der Zeichnung dargestellte Steuervorrich  tung ist in Verbindung mit einer Absperrvorrichtung  mit einem Ventil gezeigt, das benutzt wird, um den       Durchfluss    von Brennstoff zu einem Brennstoffbren  ner zu     steuern.    Die Absperrvorrichtung besitzt ein  Gehäuse 10, welches mit einer Kammer 12 versehen  ist, die an eine nicht dargestellte Quelle eines flüs  sigen oder gasförmigen Brennstoffes über einen Ein  lass 14 und an einen nicht dargestellten Brenner für  einen. flüssigen oder gasförmigen Brennstoff über  einen     Auslass    16 angeschlossen ist. Ein konischer  Sitz 18 befindet sich in dem Gehäuse 10 in der Kam  mer 12, wobei ein     Hahnküken    20 an dem Sitz 18  anliegt.  



  Das Küken 20 enthält einen winkelförmigen Ka  nal 21, der einen axialen Durchgang und eine damit  in Verbindung stehende radiale     Einlassöffnung    22 ent  hält, die bei einer bestimmten Winkelstellung des  Kükens 20 in     TUbereinstimmung    mit der     Einlassöff-          nung    14 in dem Gehäuse 10 ist. Der     winkelförmige     Kanal 21 in dem Küken 20 ist ferner mit einem Aus  lass 24 versehen, der mit der Kammer 12 in jeder  Stellung des Kükens 20 in Verbindung stehen kann.  



  Wie dies bei Gashähnen dieser Art üblich ist,  bringt eine Drehung des Kükens 20 den Einlass 22  des     winkelförmigen    Kanals entweder in     übereinstim-          mung    mit dem     Einlass    14 des Gehäuses oder mit der  konischen Fläche des Sitzes 18, so dass der Fluss des  Mediums zur Kammer 12 und zum     Auslass    16 frei  gegeben oder verhindert wird.  



  Das eine Ende des Kükens 20 ist als Spindel 25  ausgebildet, die aus dem Gehäuse 10 herausragt und  einen Handgriff oder Knopf trägt, wie dies weiter  unten näher beschrieben ist. Zwischen dem Küken 20  und einer Kappe 124, die an dem Gehäuse 10 be  festigt ist, befindet sich eine Feder 26, welche das  Küken 20 gegen den konischen Sitz 18 drückt und  einen dichten Abschluss zwischen diesen Teilen be  wirkt.  



  Die Wandung -des     Winkelkanals    21 ist am Aus  lass 24     abgeschrägt,    so dass ein ringförmiger Ventil  sitz 30 entsteht. Ein Ventilteller 32 ist in der Höhe  des Ventilsitzes 30 angeordnet und kann mit dem  Ventilsitz in und ausser Eingriff gebracht werden, um  die Strömung des Mediums durch den winkelförmi  gen     Kanäl    21 in dem Küken 20 zu regeln. Der Ven-         tilteller    32 ist an einem Ende eines Ventilstiftes 34  befestigt, der durch eine axiale Bohrung 36 in dem  Küken 20 und der Spindel 25 hindurchgeht. Das an  dere Ende 38 des Ventilstiftes 34 ragt aus dem Küken  20 heraus und endet in der Nähe des Endes der Spin  del 25.

   Eine Feder 42 befindet sich in einer Bohrung  40, die in der Spindel 25 koaxial zu der     Bohrung    36  verläuft; diese Feder drückt gegen einen Anschlag 44,  der an dem Ventilstift 34 befestigt ist, um den Ventil  teller 32 gegenüber dem Ventilsitz 30 vorzuspannen.  



  Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um das Küken  20 in die offene und die geschlossene Stellung zu  bewegen. Diese Einrichtung enthält im vorliegenden  Fall eine von Hand     bedienbare    Einrichtung mit einer  Nabe 46, die an dem Ende der Spindel 25 befestigt  ist, die aus dem Gehäuse 10 herausragt. Eine radial  liegende Platte 48 ist mit der Nabe 46 verbunden,  und ein     becherförmiges    Gehäuse 50 ist auf der Platte  48 mit geeigneten Mitteln, z. B. mit Schrauben 52,  befestigt.

   Das Gehäuse 50 bildet daher einen Knopf,  der von Hand betätigt werden kann, um das Küken  in die offene oder geschlossene Stellung zu drehen,  wobei die Drehung des Gehäuses 50 eine Drehung  des Kükens 20 bewirkt und den Einlass 22 des winkel  förmigen Kanals 21 in dem Küken 20 in überein  stimmung mit der     Einlassöffnung    14 in dem Gehäuse  10 bringt oder ihn dagegen versetzt.  



  Es ist ferner eine Vorrichtung zur Bewegung des  Ventiltellers 32 relativ zu dem Ventilsitz 30 vorgese  hen, diese Einrichtung enthält im vorliegenden Fall  einen beweglichen Teil, der mit dem Ventilstift 34  antriebsmässig verbunden ist. Der bewegliche Teil ent  hält einen Stift 54, der verschiebbar durch die rechte  Wand des Gehäuses 50 hindurchgeht und an dem  einen Ende eine Vertiefung enthält, um das Ende  eines Stiftes 126 lose aufzunehmen. Der Stift<B>126</B>  geht verschiebbar durch die Wand 48 in der Achs  richtung des Ventilstiftes 34 hindurch und kommt mit  dem Ende 38 des Ventilstiftes 34 in Eingriff. Der  Stift 54 kann sich gegenüber dem Gehäuse 50 frei  drehen und in     Axialrichtung    bewegen.

   An dem Ende  des Stiftes 54, der aus dem Gehäuse 50 herausragt,  ist ein von Hand     bedienbarer    Knopf 56 befestigt, um  dem Stift 54 eine Bewegung zu erteilen. Die Feder 42  spannt den Ventilstift 34 vor, so dass er mit dem Stift  54 über den Stift 126 in Antriebsverbindung steht  und den Stift 54 aus dem Gehäuse 50 herausdrückt.  Der Stift 54 kann entgegen der     Vorspannung    bewegt  werden, um den Ventilteller 32 von dem Ventilsitz  durch Handbetätigung des Knopfes 56 abzuheben.

    Geeignete Marken 57, welche Zeiteinheiten andeuten,  sind am Rande des Knopfes aufgedruckt, so dass sie  mit -einer     Bezugmarke    59 in     übereinstimmung    ge  bracht werden können, die auf dem Gehäuse 50 für  einen weiter unten näher erläuterten Zweck angeord  net ist.  



  An dem innern Ende des Stiftes 54 ist eine Platte  55 angeordnet, welche zwei gegenüberliegende An  schläge oder     Mitnehmer    aufweist, welche die Form  von Vorsprüngen 58, 60 haben, die aus- der Platte 55      herausragen und parallel zur Achse des Stiftes 54 ver  laufen     (Fig.    4 und 5). Der Anschlag 56 liegt etwas  weiter von der Achse des Stiftes 54 entfernt als der  Anschlag 60, wie dies weiter unten noch näher erläu  tert wird.  



  Ein ortsfester Sperrteil kann mit den Anschlägen  58, 60 in Eingriff gebracht werden, um eine axiale  Bewegung des Stiftes 54 in der einen Richtung zu ver  hindern. Die Sperrvorrichtung enthält ein ringförmi  ges Kurvenstück 64, das an der Innenseite des Ge  häuses 50 befestigt ist. Das Führungsstück 64 weist  einen radialen Bund 65 auf, der in eine passende  Eindrehung 61 des Gehäuses 50 hineingreift. Der  Bund 65 wird in der Eindrehung 61 durch eine Platte  62 gehalten, welche über dem Bund 65 liegt und an  dem Gehäuse 50 durch Schrauben 53 befestigt ist.  



  Ein ringförmiger Teil ragt von dem Bund 65 in  axialer Richtung nach innen, wobei sein inneres Ende  eine erste Schraubenfläche 66 bildet. Die Schrauben  fläche 66     inkl.    Fläche 70 hat eine Ausdehnung von  etwa 350 , wobei die hoch- und tiefliegenden Enden  durch einen Einschnitt 67 getrennt sind, der parallel  zur Achse des Stiftes 54 verläuft und geeignet ist, den  Anschlag 58 der Platte 55 aufzunehmen. Koaxial zu  der Schraubenfläche 66 und weiter nach aussen lie  gend ist eine zweite Schraubenfläche 68 vorgesehen,  welche zusammen mit dem Teil 71 sich über etwa  350  erstreckt und deren hoch- bzw. tiefliegenden  Enden durch einen Einschnitt 68 getrennt sind. Der  Einschnitt 69 liegt dem Einschnitt 67 diametral  gegenüber und nimmt den Anschlag 60 der Platte 50  auf.  



  Die Schraubenflächen 66, 68 gehen beide vor  zugsweise in einen Abschnitt 70 bzw. 71 über, der  senkrecht zur Achse der Sperrvorrichtung 64 liegt,  um eine Handeinstellung in der weiter unten beschrie  benen Weise zu ermöglichen.  



  Der     Windungssinn    der Schraubenfläche 66 ist  der gleiche wie der der Schraubenfläche 68. Da je  doch die Schraubenfläche 66 radial ausserhalb der  Schraubenfläche 68 liegt, ist der Steigungswinkel der  ersteren kleiner als der Steigungswinkel der letzteren.  Dieser Unterschied der Steigungswinkel bildet ein  wichtiges Merkmal, wie noch weiter ausgeführt wird.  



  Der Stift 54 geht verschiebbar und drehbar durch  eine mittlere Öffnung der ringförmigen Sperrvorrich  tung 64 hindurch, so dass seine axiale Bewegung in  der einen Richtung dadurch begrenzt ist, dass die  Anschläge 58, 60 mit der Vorrichtung 64 in Eingriff  kommen.  



  Die Länge des Ventilstiftes 34 ist so bemessen,  dass, wenn die Anschläge 58, 60 in den Einschnitten  67, 69 liegen, die Feder 42 den Ventilteller 32 in sei  ner vorgespannten oder geschlossenen Stellung in Ein  griff mit dem Ventilsitz 30 hält. Wenn jedoch der  Stift 54 in axialer Richtung bewegt wird, um die An  schläge 58, 60 aus den Einschnitten 67, 69     herauszu-          bewegen,    dann wird der     Ventilstift    34 gegen die Vor  spannung der Feder 42 bewegt, um den Ventilteller  32 von dem Ventilsitz 30 abzuheben und den Durch-    tritt des Mediums durch den     winkelförmigen    Kanal 21  in dem Küken 20 zu gestatten.

   Wenn der Stift 54  gedreht wird, nachdem er den Ventilteller 32 geöffnet  hat, kommen die Anschläge 58, 60 mit den Schrau  benflächen 66, 68 in     Eingriff,    und der Ventilteller 32  wird in seiner offenen Stellung gehalten.  



  Es ist ersichtlich, dass die axiale Schubkraft, die  auf den Ventilstift 34 durch die Feder 42 ausgeübt  wird, direkt auf den Stift 54 und die     Anschläge    58,  60 übertragen wird. Da die Schraubenflächen 66, 68  unter einem Winkel zur Wirkungsrichtung dieser  Kraft angeordnet sind, wird ein Teil der Kraft in ein  Drehmoment umgewandelt und hat das Bestreben,  den Stift 54 zu drehen, wobei die Anschläge 58, 60  eine     Gleitbewegung    entlang den Schraubenflächen 66,  68 auszuführen suchen.

   Die Schraubenflächen 66, 68  üben jedoch eine rückwirkende Kraft auf die An  schläge 58, 60 aus, wobei diese Kraft eine     Torsions-          komponente    erzeugt, die in einer solchen Richtung  wirkt, dass sie dem eine gleitende Bewegung der  Anschläge 58, 60 herbeizuführen suchenden Dreh  moment entgegenwirkt.  



  Es ist ein wichtiges Merkmal, dass die zusammen  wirkenden     Ftächen    der Anschläge 58, 60 und der  ortsfesten Anordnung 64 so angeordnet sind, dass die  Antriebskraft, welche auf den beweglichen Teil 54  wirkt, eine Kraftkomponente erzeugt, die in ihrer  Grösse im wesentlichen gleich und in ihrer Richtung  entgegengesetzt der rückwirkenden Komponente einer  Kraft ist, die sich aus der Reibung zwischen den  Oberflächen ohne Rücksicht auf die Grösse der An  triebskraft ergibt. Bei einer solchen Anordnung kann  eine äusserst kleine Kraft benutzt werden, um den  beweglichen Teil 54, 55 mit den Schraubenflächen  ausser Eingriff zu bringen.  



  Dieses Prinzip wird unter Bezugnahme auf     Fig.    7  und 8 näher erläutert, wobei diese Figuren die in  Eingriff stehenden Teile des Anschlages 58 und der  Schraubenfläche 66 sowie des Anschlages 70 und der  Schraubenfläche 68 mit     Vektordiagrammen    der     in     Betracht kommenden Kräfte darstellen.  



  In     Fig.    7 zeigt der Vektor L die Belastung des  Anschlages 58, die sich aus der durch die Feder 42  ausgeübten axialen Schubkraft des Stiftes 54 ergibt,  wenn die Anschläge 58, 60 in     Eingriff    mit den  Schraubenflächen 66, 68 stehen. Diese Kraft L wirkt  entlang einer Linie, die parallel zu der gemeinsamen  Achse des Ventilstiftes 34 und des Stiftes 54     liegt,     und erzeugt eine rückwirkende Kraft, die von der  Schraubenfläche 66 ausgeübt wird, wobei diese rück  wirkende Kraft in ihrer Grösse gleich der Kraft L,  aber von entgegengesetzter Richtung ist. Diese rück  wirkende Kraft wird in dem     Vektordiagramm    durch  den Vektor R dargestellt.  



  Da die Kraft L nicht senkrecht zu der     Oberfläche     66 steht, erzeugt sie eine Kraftkomponente, die par  allel zu der Oberfläche liegt, und -die das Bestreben  hat, den Anschlag 58 an der Schraubenfläche 66 ent  lang zu bewegen. Diese Kraft wird durch den Vektor  <I>Lm</I> in dem     Vektordiagramm    dargestellt. Die Kraft L           erzeugt    natürlich eine weitere Kraftkomponente, die  senkrecht zur Oberfläche 66 steht. Diese Kraftkom  ponente wird durch den Vektor     Lp    in dem Diagramm  wiedergegeben.  



  Da     Lp    senkrecht zur Schraubenfläche 66 steht  und L parallel zu der Achse der Schraubenfläche 66,  ist der Winkel, der von diesen Vektoren eingeschlos  sen wird, gleich dem Steigungswinkel der Schrauben  fläche 66, wobei der Steigungswinkel derjenige Win  kel ist, den die Schraubenfläche mit einer zu ihrer  Achse senkrechten Ebene einschliesst. Die Grösse der  Kraft<I>Lm</I> ist daher gleich     Lp    mal dem     Tangens    des  Winkels<I>s</I> oder gleich     Lp    mal dem     Tangens    des Stei  gungswinkels der     Schraubenfläche    66.  



  Die rückwirkende Kraft, die von der Schrauben  fläche 66 bei einem Gleiten des Teils 58 auf diesen  ausgeübt wird, kann auch in zwei Komponenten auf  gelöst werden, die parallel bzw. senkrecht zu der be  treffenden Schraubenfläche verlaufen. Diese Kompo  nenten sind in dem     Vektordiagramm    durch die Vek  toren R f und     Rp    dargestellt.

   Die Kraft     Rp    ist natür  lich in ihrer Grösse gleich der Kraft     Lp.    Die von dem  Vektor     Rf    dargestellte Kraft ist gleich der Wider  standskraft, die sich aus der Reibung zwischen dem  Anschlag 58 und der Oberfläche 66 ergibt und hängt  von der Grösse der Komponente     Rp    und dem Rei  bungskoeffizienten der beiden sich berührenden Ober  flächen ab. Die Widerstandskraft R f wirkt daher der  eine Gleitbewegung zwischen dem Anschlag 58 und  der     Oberfläche    66 herbeizuführen suchenden Kraft  <I>Lm</I> entgegen.  



  Es ist erwünscht, dass die Widerstandskraft R f  grösser als die Kraft Lm- sein soll, so dass die Kraft     Rf     eine Gleitbewegung     zwischen    dem Anschlag 58 und  der Schraubenfläche 66 verhindert. In andern Wor  ten: R f muss grösser als     Rp    mal dem     Tangens    des  Winkels<I>a</I> sein, und der Winkel<I>a,</I> das heisst der Stei  gungswinkel, bestimmt daher das. Ausmass, bis zu  welchem die Gleitbewegung verhindert wird, da er  die Grösse der Kraft<I>Lm</I> bestimmt.

   Die Schrauben  fläche 66 hat daher einen relativ kleinen Steigungs  winkel, um den     gewünschten    Widerstand gegenüber  der Gleitbewegung zu erzeugen, und die Grösse des  selben ist gleich der     Differenz    zwischen der Grösse  der Kräfte     Rf    und<I>Lm.</I>  



  In dem     Vektordiagramm    der     Fig.    8 stellt der Vek  tor L' die axiale Schubkraft des Anschlages 60 dar,  die sich aus der axialen Schubkraft des Stiftes 54 er  gibt, welche von der Feder 42 ausgeübt wird, wenn  die Anschläge 58, 60 in Eingriff mit den Schrauben  flächen 66, 68 stehen. Diese Kraft wirkt parallel zu  der gemeinsamen Achse des Ventilstiftes 34 und des  Stiftes 54 und erzeugt eine rückwirkende Kraft, die  von der Schraubenfläche 68 ausgeübt wird; diese  rückwirkende Kraft ist in. ihrer Grösse gleich der Be  tätigungskraft L' und hat entgegengesetzte Richtung.  Diese rückwirkende Kraft wird durch den Vektor R'  dargestellt.  



  Da die Kraft L' nicht senkrecht zu der Schrauben  fläche -68 steht, erzeugt sie eine Kraftkomponente    parallel zur Oberfläche 68, welche das Bestreben hat,  den Anschlag 60 an der Schraubenfläche 68 entlang  zu bewegen. Diese Kraft wird durch den Vektor<I>Lm'</I>  in dem     Vektordiagramm    dargestellt.  



  Die Kraft L' erzeugt natürlich eine weitere Kraft  komponente, die senkrecht zur Fläche 68 steht. Diese  Komponente wird durch den Vektor     Lp'    dargestellt.  



  Das     Lp'    senkrecht zur Schraubenfläche 60 steht  und L' parallel zur Achse der Schraubenfläche 68  liegt, ist der Winkel a' zwischen diesen Vektoren  gleich dem Steigungswinkel der Schraubenfläche 68.  Die Grösse der Kraft<I>Lm'</I> ist gleich     Lp'    mal dem       Tangens    des Winkels<I>a'</I> oder gleich     Lp'    mal dem       Tangens    des Steigungswinkels der Schraubenfläche 68.  



  Die rückwirkende Kraft, die von der Schrauben  fläche 68 bei einem Gleiten des Teils 60 auf diesen  ausgeübt wird, kann auch in zwei parallel und senk  recht zur Oberfläche 68 verlaufenden Komponenten  zerlegt werden. Diese Komponenten sind in dem     Vek-          tordiagramm    durch die Vektoren     Rf'    bzw.     Rp'    wie  dergegeben.

   Die Kraft     Rp'    ist natürlich gleich der  Kraft     Lp'.    Die von dem Vektor R f' dargestellte Kraft  ist gleich der Widerstandskraft, die sich aus der Rei  bung zwischen dem Anschlag 60 und der Schrauben  fläche 68 ergibt und hängt von der Grösse der Kom  ponente     Rp'    sowie dem     Reibungskoeffizienten    der  einander berührenden Oberflächen des Anschlages 60  und der Schraubenfläche 68 ab. Die Widerstandskraft  R f' widersteht der Gleitbewegung zwischen dem An  schlag 60 und der Schraubenfläche 68.  



  Die Kraft<I>Lm'</I> ist vorzugsweise grösser als die  Kraft R f', um zu bewirken, dass der Anschlag 60 an  der Schraubenfläche 68 entlang gleitet, wenn die  axiale Schubkraft auf den Stift 54 wirkt.     Rp'    mal dem       Tangens    des Winkels a' muss daher grösser als     Rf'     sein, und bei einem gegebenen Material mit einem  vorgegebenen Reibungskoeffizienten bestimmt der  Steigungswinkel der     Schraubenfläche    68 den Einsatz  punkt der Gleitbewegung des Anschlages 60 entlang  der Fläche 68.

   Die Schraubenfläche 68 hat daher  einen verhältnismässig grossen Steigungswinkel, so dass  die Kraft<I>Lm'</I> immer grösser als die Kraft     Rf'    ist, und  die resultierende Kraft, die das Bestreben hat, dem  Anschlag 60 eine Gleitbewegung zu erteilen, ist gleich  der Differenz zwischen der Grösse der Kräfte<I>Lm'</I>  und R     f'.     



  Aus dem vorstehenden ergibt sich, dass das Ge  samtdrehmoment, welches auf den Stift 54 als Ergeb  nis der axialen Belastung einwirkt, durch die Summe  der Tendenz für eine Gleitbewegung bestimmt wird,  die sich aus der Berührung des Anschlages 60 mit  der Schraubenfläche 68 und der Tendenz gegen eine  Gleitbewegung, die sich aus der Berührung des An  schlages 58 mit der     Schraubenfläche    66 ergibt. Bei  einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes sind die Steigungswinkel der Schrauben  flächen 66, 68 so ausgewählt, dass sich ein Gleich  gewichtszustand ergibt, bei dem das auf den Stift 54  durch den Anschlag 58 ausgeübte Drehmoment im  wesentlichen gleich dem von dem Anschlag 60 auf      den Stift 54 ausgeübte Drehmoment ist.

   Eine Dre  hung des Stiftes 54 kann daher durch Anwendung  eines verhältnismässig     kleinen    Drehmomentes bewirkt  werden ohne Rücksicht auf die Grösse der auf den  Stift 54 wirkenden axialen Schubkraft.  



  Es ist ferner eine Vorrichtung zur Einwirkung  einer Steuerkraft auf die Absperrvorrichtung vorgese  hen, um eine Auslösung des beweglichen Bedienungs  teils 54 von der Sperrvorrichtung 64 zu bewirken.  Diese Vorrichtung hat die Gestalt eines durch ein       Echappement    gesteuerten Uhrwerkes 80. Das Uhr  werk 80 befindet sich in dem Gehäuse 50 und wird  auf der Platte 48 von einer Anzahl von Schrauben 82  festgehalten.  



  Das Uhrwerk 80 enthält eine     Hauptfederanord-          nung    84, die mit dem     Echappement    86 über geeig  nete Zahnräder 88 in Verbindung steht. Die Haupt  federanordnung 84 geht am besten aus     Fig.    3 hervor  und enthält einen Zapfen 90, der an der Platte 48  nicht     verdrehbar    befestigt ist und senkrecht zu der  Platte steht. Eine     Spiralfeder    92 ist mit ihrem innern  Ende an dem Zapfen 90 befestigt und liegt in einer  Ebene, die im wesentlichen parallel zur Platte 48  liegt. Ein     kappenförmiger    Teil 94 umschliesst die Feder  92 und wird von einem Zahnrad 96 getragen, das  drehbar auf dem Zapfen 90 befestigt ist.

   Das äussere  Ende der Spiralfeder 92 ist an dem     kappenförmigen     Teil 94 an der Stelle 98 befestigt, so dass eine Dre  hung des Zahnrades 96 und des     kappenförmigen    Teils  94 die Spannung der Feder 92 verändert.  



  Ein zweites Zahnrad 100 ist drehbar auf dem  Zapfen 90 gelagert und trägt einen     in    axialer Rich  tung verlaufenden Rand 102, der mit der zylindri  schen Wandung des     kappenförmigen    Teils 94     in    Rei  bungseingriff steht. Dieser Eingriff ist vorzugsweise so  bemessen, dass ein Reibungsdrehmoment zwischen  dem Rand 102 und dem Teil 94 entsteht, das stets  grösser als das maximale Drehmoment ist, welches  von der Hauptfeder 92 ausgeübt wird, wenn diese  vollständig aufgezogen ist.

   Eine Anzahl von Schlitzen  104 (von denen in     Fig.    1 nur einer sichtbar ist), kann  in dem Rand 102 angebracht sein, um die Herstel  lung zu erleichtern und die Einhaltung von ausser  ordentlich kleinen Toleranzen beim Einpassen des  Randes 102 auf den     kappenförmigen    Teil 94 zu ver  meiden.  



  Das Zahnrad 100 steht mit einem geeigneten  Zahnrad des Getriebes 88 in Eingriff und ist daher  direkt mit dem     Echappement    86 verbunden. Das  Zahnrad 96 steht mit einem     Ritzel    106     (Fig.    1) in  Eingriff, das lose auf dem Stift 126 gelagert und mit  dem Stift 54 verbunden ist. Die Verbindung zwischen  dem     Ritzel    106 und dem Stift 54 ist so getroffen, dass  sich der Stift 54 in axialer Richtung gegenüber dem       Ritzel    106 bewegen kann, während gleichzeitig die       übertragung    des Drehmomentes sichergestellt ist.

    Diese Verbindung enthält bei der vorliegenden An  ordnung eine erste Blattfeder 108, die     in    ihrem mitt  leren Teil mit dem     Ritzel    106 verbunden ist, und eine  zweite Blattfeder 110, die mit     ihrem    mittleren Teil    an der Platte 55     befestigt    ist, die ihrerseits mit dem  Ende des Stiftes 54 in Verbindung steht. Die neben  einanderliegenden Enden der Blattfedern 108,<B>110</B>  sind bei 112 miteinander vernietet, so dass die Dreh  bewegung zwischen dem     Ritzel    106 und dem Stift  übertragen wird, dass jedoch bei einer     Axialbewegung     des Stiftes 54 die Federn 108, 110 nachgeben, so dass  keine axiale Verschiebung des     Ritzels    106 stattfindet.

      <I>Arbeitsweise</I>  Angenommen, die Steuervorrichtung befinde sich       in    der      Aus -Stellung,    wobei das Küken 20 und der  Ventilteller 32 geschlossen sind, dann     können    die ver  schiedenen     Teile    auf folgendem Weg in Betrieb ge  setzt werden: Das Gehäuse 50 wird zuerst von Hand  betätigt, um das Küken 20 zu drehen und den Einlass  22 des     winkelförmigen    Kanals 21     in        übereinstim-          mung    mit dem Einlass 14 des Gehäuses 10 zu bringen.

    Die verschiedenen Teile des Gerätes befinden sich  dann in der Stellung, die     in        Fig.    1 dargestellt ist, und  das Medium kann von dem Einlass 14 zum winkel  förmigen Kanal 21 fliessen, wobei ein Ausströmen  jedoch durch den Ventilteller 32 verhindert wird.  



  Der Knopf 56 wird dann niedergedrückt, um den  Stift 54 axial zu verschieben, wobei die Anschläge 58,  60 aus den Einschnitten 67, 69     herausbewegt    werden,  durch die eine Drehung des Knopfes verhindert  wurde, so dass sie in axialer Richtung bis über die  untersten Teile der Schraubenflächen 66, 68 gelan  gen. Diese Bewegung des Stiftes 54 erteilt dem Ventil  stift 34 eine axiale Bewegung, so dass dieser gegen die       Spannung    der Feder 42 verschoben und der Ventil  teller 32 von dem Ventilsitz 30 abgehoben wird. Das  Medium kann     dann    an dem Ventilteller 32 vorbei  dem     Auslass    16 in dem Gehäuse 10     zufliessen.     



  Der Knopf 56 wird dann im Uhrzeigersinn bis zu  einer gewünschten Zeiteinstellung gedreht, die durch  die Marken 57 und die Bezugsmarke 59 gegeben ist.  Durch die Drehbewegung des Knopfes 56 wird der  Stift 54 ebenfalls gedreht, so dass die Anschläge 58,  60 in Eingriff mit den Schraubenflächen 66, 68 kom  men. Wie oben erwähnt, sind die Steigungswinkel der  Schraubenflächen 66, 68 so gewählt, dass die Kraft,  welche dem Stift 54 eine     Rückwärts-Drehbewegung     erteilen will, von den     Reibungskräften,    welche einer  solchen Bewegung entgegenwirken, etwas überwogen  wird.

   Der Stift 54 bleibt daher in der Stellung, auf  die er eingestellt worden ist, stehen, wenn nicht ein  zusätzliches Drehmoment ausgeübt wird, um eine  Drehung desselben     herbeizuführen    und die Anschläge  58, 60 an den Schraubenflächen 66, 68 herab in  Richtung auf die Einschnitte 67, 69 zu bewegen.  



  Es sei darauf hingewiesen, dass die Reihenfolge  der Dreheinstellung des Gehäuses 50 und des Knop  fes 56 im Bedarfsfalle auch umgekehrt werden kann,  indem der Zeitknopf 56 vor der Einstellung des Ven  tilteils 20 durch das- Gehäuse 50 betätigt wird.  



  Die     Dreheinstellbewegung    des Knopfes 56 dreht  auch das     Ritzel    106, welches das Zahnrad 96 antreibt  und die Hauptfeder 92 des     Uhrwerkes    aufzieht. Das      Zahnrad 100 hat das Bestreben, sich mit dem Zähn  rad 96 zu drehen, weil die Reibungsverbindung zwi  schen diesen Teilen besteht. Es kann sich jedoch  wegen des Getriebes 88 und des     Echappeinents:    96  nicht drehen.

   Es findet daher zwischen dem Zahnrad  96 und dem Rad 100 eine Verdrehung statt.     Wenn.     jedoch der     Knopf    56 freigegeben wird, wird das Dreh  moment der Hauptfeder 92 direkt auf das Zahnrad 96  und durch die Reibung auf das Zahnrad 100 über  tragen, da das Reibungsdrehmoment zwischen den  Zahnrädern 96 und 100 grösser ist als das     maxifinale     Drehmoment der Hauptfeder 92, und das Dreh  moment der Hauptfeder bewirkt eine gemeinsame  Drehung der Zahnräder 96 und 100 als Ganzes:

   Diese  Drehung der Zahnräder 96 und 100 treibt das Ge  triebe 88 und das     Ritzel   <B>106</B> an, wobei das     Echappe-          ment    86 die Drehgeschwindigkeit steuert und das       Ritzel    106 eine Rückdrehung des Stiftes 54 und des  Knopfes 56 in die     Anfangswinkelstellung    bewirkt.  



  Wenn die Hauptfeder 92 den Stift 54 gedreht hat,  so dass er seine     Ausgangswinkelstellung        einnimmt,     kommen die Anschläge 58, 60 ausser     Eingriff    mit den  Schraubenflächen 66, 68, und da die Anschläge 58;  60 auf die Einschnitte 67, 69 ausgerichtet sind, wird  der Stift 54 rasch in     Fig.    1 nach rechts bewegt, bis die  Anschläge 58, 60 auf den Grund der Einschnitte 67,  69 auftreffen. Gleichzeitig mit dieser     Axialbewegung     des Stiftes 54 bewegt sich der Ventilteller 32 in Ein  griff mit dem Ventilsitz 30, und zwar sprunghaft, um  einen weiteren     Durchfluss    des Mediums zum     Auslass     16 des Gehäuses 10 zu verhindern.  



  Wenn die Anschläge 58, 60 sich in die Ein  schnitte 67, 69     hineinbewegen,    wird eine weitere Dre  hung des Stiftes 54 verhindert. Das Uhrwerk 80 wird  angehalten, und ein weiterer Ablauf der Hauptfeder  92 wird verhindert. Die Hauptfeder 92 kann daher  niemals ganz ablaufen, und auf den Stift 54 wird  daher bei seinen sämtlichen Winkelstellungen ein  beträchtliches Drehmoment ausgeübt, so dass die Ge  fahr eines ungenügenden Aufziehens der Hauptfeder  92 beseitigt ist, wenn der Zeitknopf auf kleine Zeit  räume eingestellt wird.  



  Es sei bemerkt, dass die Anschläge 58, 60 wegen  ihrer diametral einander gegenüberliegenden Anord  nung die Schraubenflächen 66, 68 gleichzeitig berüh  ren und hierdurch ein Kippen sowie ein etwaiges  Festklemmen des Stiftes 54 verhindern.  



  Wenn die Steuerung des     Durchflusses    des Me  diums mit     Hilfe    des Uhrwerkes 80 ausser Betrieb ge  setzt werden soll, wird der Knopf 56 eingedrückt, um  die Anschläge 58, 60 in eine Stellung zu bringen, die  jenseits des höchsten Punktes der Schraubenflächen  66, 68 liegt, und der Knopf wird dann in einer Rich  tung gedreht, die entgegengesetzt der     Zeiteinstel-          lungsrichtung    ist, um die Anschläge 58, 60 in Ein  griff mit den Flächenteilen 70, 71 zu bringen, die  senkrecht zu der Achse des Stiftes 54 liegen..

   Eine  Betätigung des     Uhrwerkes    80 hat dann das Bestre  ben, den Anschlag 58 in     Eingriff    mit einem Anschlag  72 zu bringen, der bei der Fläche 70 aus der Fläche    66 herausragt, und der Stift 54 wird in seiner ein  gedrückten Stellung gehalten, wobei der Ventilteller  32 von dem Sitz 30 abgehoben ist.  



  Es ist ersichtlich, dass das beschriebene Gerät eine  neuartige Sperrvorrichtung enthält, bei der eine An  triebskraft beträchtlicher Grösse auf einen beweg  lichen Teil ausgeübt werden kann und bei dem die  Bewegung dieses Teils unter dem     Einfluss    der An  triebskraft durch eine ausserordentlich kleine Steuer  kraft beeinflusst werden kann. Die Sperrvorrichtung  enthält die Anschläge 58, 60 und die Schraubenflächen  66, 68, deren Steigungswinkel so ausgewählt sind,  dass sie gleiche und entgegengesetzte     Torsionskompo-          nenten    einer axialen Schubkraft, die auf den Stift 54  einwirkt, erzeugen.  



  Es ist daher ersichtlich, dass die dargestellte Vor  richtung eine neue und verbesserte Steuereinrichtung  bildet und die der Erfindung zugrunde liegende Auf  gabe löst. Es ist ferner klar, dass die dargestellte Vor  richtung in verschiedener Weise abgeändert werden  kann und dass Merkmale derselben einzeln oder zu  sammen auch in andern Einrichtungen verwendet  werden können, ohne den Bereich der Erfindung zu  verlassen, so dass die hier beschriebene Vorrichtung  nur als Beispiel dienen soll, ohne die Erfindung ein  zuschränken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mechanische Steuervorrichtung für Bewegungen, mit einer Sperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Teil mit einer Schraubenfläche auf seiner einen Seite und ein zweiter Teil mit einem An schlag, der mit dieser Schraubenfläche in Eingriff ge bracht und auch von einer Vertiefung in einem Teil der Schraubenfläche aufgenommen werden kann, in axialer Richtung.
    gegeneinander beweglich und gegen einander drehbar angeordnet sind, wobei die beiden Teile durch Federkraft gegeneinander vorgespannt sind, und dass eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, mit der einem der beiden Teile eine Axialbewe- gung und eine Drehbewegung erteilt werden kann, um den Anschlag aus der Vertiefung herauszubewe- gen und ihn mit der Schraubenfläche in Eingriff zu bringen, und dass Antriebsmittel vorgesehen sind, um den einen Teil zu verdrehen und dem Anschlag eine Gleitbewegung relativ zu der Schraubenfläche zu er teilen, so dass der Anschlag in die Vertiefung zurück kehrt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der erste Teil eine zweite Schraubenfläche koaxial zu der ersten Schrauben fläche auf der gleichen Seite trägt, die ebenfalls eine Vertiefung aufweist, und dass der zweite Teil einen zweiten Anschlag trägt, der mit der zweiten Schrau- benfläche sowie mit der zweiten Vertiefung in Ein griff gebracht werden kann, wobei der zweite An schlag durch die Betätigungsvorrichtung aus der Ver tiefung herausbewegt und mit der zweiten Schrauben fläche in Berührung gebracht werden kann, und dass der zweite Anschlag gegenüber der zweiten Schrau- benfläche in der Weise verschiebbar ist, dass er durch die Antriebsmittel in die Vertiefung zurückbewegt werden kann.
    2. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schraubenflächen kon zentrisch ineinander angeordnet sind. 3. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die eine Schraubenfläche einen Steigungswinkel hat, der eine relative Drehung der zwei Teile infolge der Vorspannung herbeizufüh ren sucht, wenn die Anschläge in Eingriff mit den Schraubenflächen stehen, während die andere Schrau benfläche einen Steigungswinkel hat, der eitle rela tive Drehung zwischen den Teilen unter dem Einfluss der Vorspannung zu verhindern sucht, wenn die An schläge in Eingriff mit den Flächen stehen, wobei die Antriebsmittel eine Kraft entwickeln,
    welche die rela tive Drehung erzeugt. 4. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (55) mit einem Stift (54) verbunden ist, der gegenüber dem ersten Teil (64) beweglich ist, und dass die Bedie nungsvorrichtung von Hand betätigt werden kann, um dem Stift und auch dem zweiten Teil eine axiale und eine Drehbewegung zu erteilen, und dass ferner die Antriebsmittel den Stift drehen, um dem zweiten Teil eine Drehbewegung zu erteilen. 5. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Schraubenflächen um eine Öffnung des ersten Teils herum angeordnet sind, und dass der Stift durch diese Öffnung hindurchgeht und mit dem zweiten Teil verbunden ist, während die Handbedienungsvorrichtung einen Handgriff am Ende des Stiftes aufweist. 6.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass ein gesteuerter Teil (32, 34) vorgesehen ist, der zwischen einer Anzahl von Stellungen hin und her bewegt werden kann und für die eine Stellung vorgespannt ist, und dass der Stift mit dem gesteuerten Teil in Antriebsverbindung steht und geeignet ist, den gesteuerten Teil gegen die Vor spannung in eine andere Stellung unter einer axialen Bewegung desselben zu bringen, wobei der gesteuerte Teil in dieser andern Stellung durch den Eingriff der Anschläge mit den Schraubenflächen gehalten wird und sich unter dem Einfluss der Vorspannung in die erste Stellung bewegt, wenn die Anschläge durch die Antriebsmittel in die Stellung gegenüber den Vertie fungen gebracht werden. 7.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass eine von Hand bedien bare Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die mit den An schlägen zusammenwirkt, um den gesteuerten Teil in der andern Stellung festzuhalten. B. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung den Stift in der einen Richtung dreht, während die Sperrvorrichtung Mittel zur Verhinderung der Betäti gung der Antriebsvorrichtung enthält, welche Mittel eine Haltevorrichtung aufweisen, die mit den An schlägen in Eingriff kommen kann, um eine Drehung des Stiftes in dieser Richtung zu verhindern. 9.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die von Hand bedienbare Einstellvorrichtung nach axialer Verstellung des Stif tes diesem Stift eine Drehbewegung entweder in der einen Richtung oder in der entgegengesetzten Rich tung erteilen kann, um die Anschläge in Eingriff mit den die Schraubenflächen bildenden Flächen (66, 70 und 68, 71) zu bringen, wobei die Haltevorrichtung eine Drehung des Stiftes in der einen Richtung ver hindert, wenn die Anschläge durch eine Drehbewe gung des Stiftes in dieser Richtung in Eingriff mit den die Schraubenflächen bildenden Flächen gebracht worden sind. 10.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die die Schraubenflächen bildenden Flächen Führungsflächen (70, 71) auf weisen, die von axialen Einschnitten (67, 69) unter brochen werden, während die Anschläge aus zwei in axialer Richtung des Stiftes aus ihrem Träger her ausragenden Vorsprüngen (58, 60) bestehen. 11. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung ein Zeitwerk enthält. 12. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass das Zeitwerk von einem Echappement gesteuert wird.
CH336239D 1954-08-09 1955-08-08 Mechanische Steuervorrichtung für Bewegungen CH336239A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191192B (de) * 1961-12-12 1965-04-15 Ernst Flitsch Vorrichtung zur Steuerung eines Ventils
DE2847751A1 (de) * 1977-12-28 1979-07-12 Karrer Weber & Cie Ag Mischbatterie mit zeitschaltuhrwerk

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