CH321017A - Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammengesetzt aus aneinanderschliessenden Elementen aus armiertem Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht stehenden Teil bestehen - Google Patents

Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammengesetzt aus aneinanderschliessenden Elementen aus armiertem Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht stehenden Teil bestehen

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CH321017A
CH321017A CH321017DA CH321017A CH 321017 A CH321017 A CH 321017A CH 321017D A CH321017D A CH 321017DA CH 321017 A CH321017 A CH 321017A
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CH
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wall
foot
angle
feet
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Inventor
Kok Marinus
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Meteoor Nv Betonfabriek
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/0258Retaining or protecting walls characterised by constructional features
    • E02D29/0266Retaining or protecting walls characterised by constructional features made up of preformed elements

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Description


  Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammengesetzt aus       aneinanderschliessenden    Elementen aus armiertem Beton, die aus einem Fuss  und einem aufrecht stehenden Teil bestehen    Die     Erfindung        betrifft    eine Stützmauer  mit     Mauerteilen,    die unter einem Winkel zu  einander stehen, zusammengesetzt aus     anein-          anderschliessenden    Elementen aus     armiertem     Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht  stehenden Teil     bestehen.     



  Stützmauern dieser Art werden häufig  zum Bilden von Lagerplätzen für Schütt  güter,     wie    Steinkohlen, Kies, Sand, Schotter  usw., verwendet. Die Schüttgüter bedecken  den Fuss der Elemente und dabei     verhindert     das     Gewicht    der Schüttgüter, dass das Ele  ment nach aussen umkippt.  



  Es treten jedoch Schwierigkeiten auf,  wenn man in einer derartigen Mauer einen.  Winkel bilden oder, z. B. bei einem Lager  platz für Schüttgüter, eine Zwischenwand auf  eine Aussenwand     anschliessen    will. Für der  artige     Anschliessungen    sind spezielle     Winkel-          stücke        erforderlich,    und zwar zum Bilden  eines rechten     Winkels    zwei, vier oder sechs  spezielle Winkelstücke und zum     Bilden    eines       T-Winkels    drei, fünf oder sieben Sonderele  mente, welche Anzahl von der Länge und  Breite des Fusses abhängig ist.

   Diese Sonder  elemente haben     abgeschrägte        Füsse,    so dass  das Gewicht des auf diesen Füssen ruhenden  Materials     viel    geringer ist als das     Gewicht,das     auf den Füssen der normalen Elemente ruht.  Dadurch ist es     erforderlich,    besondere Mass-    nahmen zu treffen, um das'     Umkippen    der  Winkelstücke nach aussen zu     verhindern.     Dazu werden an den Ecken die Elemente       mittels    Metallstreifen verbunden, wozu Öff  nungen für die Befestigungsbolzen in den  Elemente vorgesehen sein müssen.

   Der  wichtigste Nachteil ist jedoch, dass Elemente       erforderlich    sind, die     hinsichtlich    der Form  des Fusses in     verschiedenem    Masse von den  normalen Elementen abweichen.  



  Die     Erfindung    bezweckt eine Lösung, bei  der die erwähnten Nachteile behoben sind.  Dies wird dadurch erreicht, dass nach der       Erfindung    an der Stelle, wo zwei Mauerteile  unter einem Winkel zueinander stehen, der  Fuss     wenigstens    eines der Elemente des einen  Mauerteils um eine gewisse Tiefe niedriger       liegt    als der Fuss wenigstens eines der Ele  mente des andern     Mauerteils,    welche     Tiefe     wenigstens gleich ist     dein.        senkrechten    Ab  stand beim letzterwähnten Element zwischen  der     Bodenfläche    des Fusses und der Stelle,

    wo der     aufrecht    stehende     Teil    von oben nach  unten eine     Richtungsänderung    hat.  



  Durch die Erfindung wird erreicht, dass  auf dem Fuss aller Elemente ein genügendes  Gewicht der     Schüttgüter    ruht, um das Kip  pen nach aussen zu     verhindern.    Spezielle     Ver-          ankerungsstreifexi    sind dadurch     überflüssig,     während die Form des Fusses aller Elemente      gleich sein     kann.    Ein anderer Vorteil der  Stützmauer nach der     Erfindung    ist, dass man       nicht    nur rechte Winkel, sondern auch andere  Winkel, eine gebrochene Linie einer Stütz  mauer oder einen einspringenden     Winkel    bil  den     kann,

      je nachdem dies in Zusammenhang       mit    der Form oder den Betriebsumständen  eines Lagerplatzes     gewünscht    ist.  



       Gewöhnlich    wird man dafür sorgen, dass  der obere Rand aller Elemente auf derselben  Höhe     liegt.     



  In der     Zeichnung    sind sowohl Beispiele  der bisher     bekannten        Konstruktion        wie    einige  Ausführungsbeispiele der Konstruktion nach  der Erfindung     dargestellt.    In dieser Zeich  nung ist       Fig.    1 eine Ecke einer     Winkelstützmauer     bekannter Konstruktion, in     waagrechten.     Schnitt gemäss der Linie     I-I    in     Fig.    2,

         Fig.    2     ein        senkrechter    Schnitt gemäss der  Linie     II-II    in     Fig.    1,     -          Fig.    3 ein waagrechter Schnitt- einer<B>T-</B>  Verbindung einer     Winkelstützmauer    bekann  ter Konstruktion gemäss der Linie     III        III    in       Fig.4,        -          Fig.    4 ein     senkrechter        Schnitt    gemäss der  Linie     IV-IV    in     Fig.    3,

         Fig.    5 ein waagrechter Schnitt eines rech  ten     Winkels    einer     Winkelstützmauer    nach  der     Erfindung    gemäss der Linie     V-V        in    Mg. 6,       Fig.    6 ein senkrechter Schnitt gemäss der  Linie     VI-VI    in     Fig.    5, wobei ein Teil des  Bodens fortgelassen ist, .  



       Fig.    7 ein     senkrechter        Schnitt    gemäss der  Linie     VII-VII        in        Fig.    5,       Fig.    8 ein waagrechter     Schnitt    einer     T-          Verbindung    von     Winkelstützmauern    nach  der     Erfindung    gemäss der Linie     VIII-VIII    in       Fig.9,    .  



       Fig.    9 ein     senkrechter    Schnitt gemäss der  Linie IX     IX    in     Fig.    8, wobei ein Teil des       Bodens    fortgelassen ist,       Fig.    10 ein waagrechter -Schnitt einer       Winkelstützmauer,        wobei-ein    Teil der Mauer  eine gebrochene Linie bildet, und.  



       Fig.ll    ein waagrechter     Schnitt    einer  Winkelstützmauer mit     rückspxingenden    und  vorspringenden Winkeln.    Die Winkelstützmauer bekannter Kon  struktion ist aus Elementen 1 zusammen  gesetzt, die aus einem Fuss 2 und einem auf  recht stehenden Teil 3 bestehen. Die Elemente       sind    mit einer nichtdargestellten     Armierung     versehen. Zum Bilden eines Winkels der  Mauer sind gemäss     Fig.    1 und 2 spezielle  Eckstücke 4 und 5 verwendet, die einen drei  eckigen Fuss 6 bzw. 7 besitzen. Auf diese       Eckstücke    schliessen zwei andere Sonder  elemente 8 und 9 an, deren Fuss 10 bzw. 11  abgeschrägt ist.

   Es ist klar, dass die Füsse 10  und 11 der Elemente 8 und 9 eine kleinere       Grundfläche    als die Füsse 2 der Elemente 1  haben, so dass auf den Füssen ein kleineres  Gewicht ruht, das das     Kippen    nach aussen       verhindert.    Dies gilt noch mehr für die Ele  mente 4 und 5, deren Füsse 6 und 7 eine so  kleine     Grundfläche    haben, dass das Gewicht  des auf denselben ruhenden Sturzgutes beim  Erreichen einer bestimmten Höhe dieses  Gutes     völlig    ungenügend ist, um das     Kippen     nach aussen zu verhindern.

       Mit    Rücksicht  auf diesen Umstand werden     gewöhnlich    so  wohl an der Aussenseite     wie    an der Innenseite  der Elemente 1, 8, 4, 5, 8 und 1     Verankerungs-          streifen    vorgesehen,     die    die Elemente anein  ander befestigen.

   Ein     Nachteil    eines     Winkels          bekannter    Konstruktion ist, dass vier ver  schiedene Sonderelemente 8, 4, 5 und 9 für  jeden Winkel     erforderlich        sind.    Bei der An  wendung von Elementen     mit        einem    bezüglich  ihrer Breite längeren Fuss sind sogar sechs  verschiedene Eckelemente     erforderlich.     



  Auch bei der     T-Verbindung    nach der be  kannten Konstruktion braucht man Sonder  elemente. In der Nähe des Winkels finden  zwei Elemente 12 und 13 Verwendung, deren  Füsse 14 bzw. 15 in derselben Weise wie die  der Elemente 4 und 5 dreieckig     ausgeführt     sind. Die     anschliessenden    Elemente 16 und 17  haben Füsse 18 und 19, deren Form derjeni  gen der Füsse 10 und 11 der Elemente 8 und 9  entspricht. Es ist dabei jedoch noch ein Ele  ment 20 einer Sonderform nötig, weil der  Fuss 21 eine     Ausnehmung    zum     Aufnehmen     des nach aussen     vorspringenden    Unterrandes  22 (vgl.     Fig.    4) haben muss.

   Verankerungs-      streifen müssen dabei an der Innenseite vor-"  gesehen werden, während man fünf Elemente  einer Sonderkonstruktion braucht, oder sie  ben Sonderelemente, falls die Länge des  Fusses bezüglich der Breite grösser ist, als in  der Zeichnung dargestellt wurde:  Ein Ausführungsbeispiel einer     Eckver-          bindung    einer Stützmauer gemäss der Erfin  dung ist in den     Fig.    5, 6 und 7 dargestellt.  Die Elemente 23 haben dabei im wesentlichen  dieselbe Formwie die Elemente 1 der vorher  beschriebenen Figuren.

   Der Fuss 24 ist nur in  etwas anderer Weise     mit    dem aufrecht  stehenden Teil 25     verbunden,    und zwar  mittels einer     Abschrägung    26 statt der in       Fig.    2 gezeichneten Abrundung 27, was für  den Verlauf der Armierung im Beton günsti  ger ist.  



  Um nun einen Winkel zu bilden, werden  zwei Elemente 28 in eine Vertiefung 29 des  Bodens eingelassen, und zwar in einer Tiefe     rz,     die     wenigstens    dem sexechten Abstand b  zwischen der     Bodenfläche    des Fusses 24 und  dem untern Ende der     senkrechten    Innenseite  oder Aussenseite des aufrecht stehenden     Teils     25 des     anschliessenden    Elementes 23 der an  dern Mauerseite entspricht. Die Füsse 30 der  Elemente 28 werden     mit    Erde bedeckt und  darauf werden die Elemente 23 der andern  Mauerseite gestellt, so dass die Füsse 24 sich  oberhalb der Füsse 30 erstrecken.  



  Aus der Zeichnung geht hervor, dass eine  zweckmässige     Eckverbindung    erzielt wird  ohne Elemente mit Sonderform der Füsse.  Der einzige Unterschied zwischen den Ele  menten 28     und    den Elementen 23 ist, dass die  Elemente 28 um so viel höher sind als die  Elemente 23, wie die Tiefe der Aussparung 29  beträgt. Um der     Klarheit    willen sind in       Fig.    6 die Enden der Füsse 30 in Ansicht dar  gestellt,     während    die Erde, die nach     Fig.    7  die Füsse 30 bedeckt, in     Fig.    6 fortgelassen ist.  



  In den     Fig.    8 und 9 ist eine Zwischenwand  eines Lagerplatzes dargestellt, die     T-förmig     auf die Aussenwand     anschliesst.    Die Zwischen  wand besteht aus Elementen 23 der normalen  Art,     während    an der Stelle der     Anschliessung     der Zwischenwand an die Aussenwand, zwi-    sehen den Elementen 23 der Aussenwand,  zwei Elemente 28 gestellt     sind,    die eine Höhe  haben,     wie    in der     Winkelkonstruktion    im       obenstehexnden        beschrieben    ist.

   Auch bei  dieser Ausführungsform     befinden    die Füsse 30  der     Elemente    28 sich in einer Vertiefung 29.  



  Aus     Fig.    10 geht hervor,     wie    man auch  eine gebrochene     Linie    bilden kann,     wenn.    dies,  z. B.     mit    Rücksicht auf eine Fabrikbahn auf  einem Lagergrundstück, gewünscht ist. Auf  die Elemente 23 einer geraden Wand     schlie-          ssen    abwechselnd Elemente 28 und 23 an, wo  bei die Füsse 30 der Elemente 28 im Boden       versenkt    sind und sich teilweise unterhalb der  Füsse 24 der Elemente 23 erstrecken.  



  Es     wird    weiter     äus        Fig.    10     klar,    dass     man     jeden gewünschten scharfen oder stumpfen  Winkel zwischen zwei     anschliessenden    Ele  menten bilden kann, so dass man für das Zu  sammenstellen eines Lagerplatzes nicht auf  eine bestimmte Form     beschränkt    ist.  



  Ein Beispiel ist in     Fig.    11 gezeichnet. Auf  eine Mauer der Elemente 23     schliessen    zwei  Elemente 28     mit        versenktem    Fuss an und       damit        bildet    ein Element 23     einen    rechten       Winkel.    Zwei nebeneinander gestellte Ele  mente 28 bilden mit dem letzterwähnten Ele  ment einen rückspringenden     Winkel,    wäh  rend     damit    wieder ein Element 23 einen rück  springenden Winkel bildet und weiter zwei  Elemente 28     eines    Mauerteils in der Verlänge  rung des ersten     Mauerteils    stehen.

   Es wird  dadurch eine Nische 31 gebildet, die z. B.  nach Bedeckung     mittels    einer Platte aus  Beton oder auch einer sonstigen Platte als  Unterstand     für    den Wächter eines     Fabrik-          grundstückes    dienen kann. Auch für den  Bedienungshebel einer Weiche einer Fabrik  bahn kann     eine    derartige Nische zweckmässig  sein.  



  Aus     obenstehendem    geht hervor, dass man  ausser einer     Art    Normalelementen nur     eine     einzige     Art    Sonderelemente braucht, die     nur     in ihrer Höhe von den ersterwähnten Ele  menten verschieden sind, und dass man mit  diesen Elementen     einem    Lagerplatz jede       beliebige    Form geben     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammen gesetzt aus aneirianderschliessenden Elemen ten aus armiertem Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht stehenden Teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle, wo zwei Mauerteile unter einem Winkel zu einander stehen, der Fuss wenigstens eines der Elemente (28)
    des einen Mauerteils um eine gewisse Tiefe (rz) niedriger liegt als der Fuss wenigstens eines der Elemente des andern Mauerteils, welche Tiefe wenigstens gleich ist dem senkrechten Abstand (b) beim letzt erwähnten Element zwischen der Boden fläche des Fusses und der Stelle, wo der auf recht stehende Teil von oben nach unten eine Richtungsänderung hat.
CH321017D 1952-12-31 1953-12-30 Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammengesetzt aus aneinanderschliessenden Elementen aus armiertem Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht stehenden Teil bestehen CH321017A (de)

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CH321017D CH321017A (de) 1952-12-31 1953-12-30 Stützmauer mit Mauerteilen, die unter einem Winkel zueinander stehen, zusammengesetzt aus aneinanderschliessenden Elementen aus armiertem Beton, die aus einem Fuss und einem aufrecht stehenden Teil bestehen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9103514U1 (de) * 1991-03-22 1991-06-27 Betonwerk Pforzheim Gmbh & Co Kg, 7530 Pforzheim Außenecke einer Abfangmauer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9103514U1 (de) * 1991-03-22 1991-06-27 Betonwerk Pforzheim Gmbh & Co Kg, 7530 Pforzheim Außenecke einer Abfangmauer
EP0504900A1 (de) * 1991-03-22 1992-09-23 BETONWERK PFORZHEIM GmbH &amp; Co. KG Aussenecke einer Abfangmauer

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