CH320968A - Anordnung zum drahtlosen Gegensprechbetrieb - Google Patents

Anordnung zum drahtlosen Gegensprechbetrieb

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CH320968A
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Laaf Otto Ing Dr
Oskar Dipl Ing Bettinger
Haessler G Ing Dr
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication
    • H04B1/52Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Transceivers (AREA)

Description


  Anordnung zum drahtlosen Gegensprechbetrieb    Die Erfindung betrifft eine Anordnung  zum drahtlosen Gegensprechbetrieb mit auf  jeder Station an eine gemeinsame Antenne  angeschlossenem Sender und Empfänger.  



  Bei     Vierdrahtbetrieb.    von Sender und     Einp-          fänger    an einer gemeinsamen Antenne sind  Antennenweichen     erforderlich,    um einerseits  den Empfänger selektiv vor Sendeenergie der  vorgegebenen Sendefrequenz und. anderseits  den Sender selektiv vor der Empfangsenergie  der vorgegebenen Empfangsfrequenz zu sper  ren. Zur Erzielung ausreichender Selektion  müssen dabei die beiden Frequenzen einen  genügenden Abstand haben.

   Handelt es sich  nicht nur um eine einzige feste Sende- und  eine einzige feste Empfangsfrequenz, sondern  sollen     sowohl,Sender    und Empfänger auf     ver=          schiedenen    Sende- und     Empfangskanälen,    ar  beiten können, so stellt die Antennenweiche  ein ziemliches Problem dar.

   Üblicherweise wird  die gesamte notwendige Sperrdämpfung von  zum Beispiel 70     db        zwischen    Sender und Emp  fänger aufgeteilt in zum Beispiel 40     db    bei  der Weiche und 30     db,    die ausserhalb der  s     VWTeiche    durch die     .Selektion    der Empfänger  eingangsschaltung realisiert werden müssen.  Die Abstimmung solcher Weichen, bzw. deren  Nachstimmung auf eine geänderte     Sende-          bzw.    Empfangsfrequenz, ist keineswegs ein  o fach und kann nicht dem Bedienenden des Ge  rätes überlassen werden.

   Aus diesem Grund    hat man bisher in solchen Fällen das gesamte  zur     Verfügung    stehende     Frequenzband    in  eine grössere Anzahl     frequenzstarrer    Kanal  paare aufgeteilt, wobei der Abstand von,  Sende- und Empfangskanal in jedem Paar  konstant ist und     ferner    die Paare mit kon  stantem Abstand     nebeneinanderliegen    und  stets die eine     Frequenz    eines Paares in der  obern, die andere Frequenz in der untern       Frequenzbandhälfte    liegt.

   Man hat also eine  grössere     Anzahl    auf bestimmte     Frequenzen     fest eingestellter Weichen benutzt, von denen  dann stets nur immer eine verwendet wird.  Bei dieser Einteilung wird die Notwendigkeit  der Weichenabstimmung vom Bedienenden  ferngehalten, es     wird,    jedoch der Vorteil mit  dem Nachteil erkauft, dass an jeder Gegen  sprechstation eine Anzahl Weicheneinschübe  vorhanden sein müssen.  



  Die Erfindung betrifft nun eine Anord  nung, bei der die Lösung der oben genann  ten Aufgabe durch eine einzige Breitband  weiche ermöglicht wird.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung zum  drahtlosen Gegensprechbetrieb mit auf jeder  Station an eine gemeinsame Antenne ange  schlossenem :Sender und Empfänger (Vier  drahtbetrieb) ist gekennzeichnet durch konti  nuierlich oder in 'Stufen     abstimmbare    'Sender       und    Empfänger, die über eine einzige Breit  bandantennenweiche mit einer gemeinsamen      Antenne gekoppelt sind. Der Frequenzbereich       der.Breitbandantennenweiche,    an deren einer  Seite der Sender und an deren anderer Seite  der Empfänger angekoppelt ist, kann in zwei  jeweils das halbe Frequenzband des zur Ver  fügung stehenden Bandes umfassende     Hälften     aufgeteilt werden.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist an Hand der Zeichnung näher beschrieben,  in welcher     Fig.1    .den schematischen Aufbau  der Anordnung und       Fig.2    :die     Durchlass-    bzw. Sperrkurven  der     Breitbandweiche    zeigen.  



  In     Fig.    1 bedeutet W die     Breitbandanten-          nenweiche,    an deren eine Seite der Empfänger  E und an deren andere Seite der Sender T.       angeschlossen    ist. Sender und Empfänger ar  beiten mit der gemeinsamen Antenne A. Neh  men wir an, dass das     zur        Verfügung    stehende       Frequenzband    von der Frequenz F, bis F3  reicht. Es wird nun die Weiche W in     zwei     Hälften aufgeteilt.

   Die Weiche enthält zu  diesem Zweck zwei Siebglieder     S,    und     S..     Der     Durchlassbereich.    der     'Siebglieder    wird  dabei so gewählt, dass das Siebglied     S,    bei  spielsweise die untere Hälfte des zur Verfü  gung stehenden Frequenzbandes (F, bis F3  durchlässt, nämlich das     Frequenzband        F1    bis       F2,    und das Siebglied     S2    nur die obere Hälfte  des     Frequenzbandes,    nämlich das Teilfrequenz  band F2 bis F3 durchlässt.

   Die     Durchlasskur-          ven    der Siebglieder     S,    und     S2    sind in     Fig.    2  dargestellt, wobei die gestrichelte     Kurve    die       Durchlasskurve    für das 'Siebglied     S,    und die  strichpunktierte Linie die     Durchlasskurve    für  das Siebglied S2 darstellt. An jedem der bei  den Geräteausgänge der Weiche kann wahl  weise Sender oder Empfänger angeschlossen  werden.. Sender und Empfänger arbeiten<B>je-</B>  weils im Frequenzbereich des vor ihnen lie  genden Bandpasses.

   Für die Sendefrequenz  ist der Eingang     des        Empfängerbandpasses    ein  für alle     Sendefrequenzen,    nahezu konstanter  Blindwiderstand, der über, das Leitungsstück       V,    zum Antennenabzweig als Impedanz trans  formiert wird und dort die Empfängerzulei  tung     abtrennt..    Analog ist für die Frequenzen  des Empfangsbereiches der Eingang des         Senderpasses    ein     Blindwiderstand,    der über  das Leitungsstück V2 den Sender am     Anten-          nenabzweig    abtrennt.

   Liegt die     Empfangs-          Frequenz    in der Bandhälfte     Fl    bis F2, so muss  die Sendefrequenz so weit oberhalb F2 liegen,  bis der     Empfängerbandpass    in gewünschtem  Masse, zum Beispiel mit     40        db,    sperrt (vgl.       Fig.2).    Da grundsätzlich die Sende- und       Empfangsbandhälften    vertauscht werden kön  nen, besteht beiderseits der     Mittenfrequenz    F2  ein nicht     ausnutzbarer    Bereich N, dessen  Breite von der Steilheit der     Passflanken    ab  hängt.  



  Man kommt also mit einer einzigen nicht  auszuwechselnden     Breitbandweiche    für ein  relativ breites     Frequenzband        aus.     



  Es ist jedoch noch erforderlich, dass Sen  der und Empfänger wahlweise vertauscht wer  den können,     nämlich    dann, wenn es zum. Bei  spiel     gewünscht    wird, die Sendefrequenz in  die untere     Frequenzbandhälfte    F, bis     F2    zu  verlegen und entsprechend den Empfangs  kanal in die obere     Frequenzbandhälfte        F2    bis       F'3.    Bei niederfrequenten Strömen kann eine  Vertauschung zwischen Eingangs- und Aus  gangsklemmen eines symmetrischen Vierpols  in einfacher Weise mittels einpoliger oder ;  doppelpoliger Umschalter erfolgen.

   Im     UK@V-          und        Dezimeterbereieh    sind solche     ,Schalter     jedoch meist recht aufwändig, zumal auch  die Forderung nach stossfreien     Mergängen     besteht.  



  Es ist nun bekannt, grössere Anlagen dieser  Art in     Schubkastenbauform        auszuführen    und  diese Schubkästen, von denen     beispielsweise     einer den Sender, der andere den Empfänger  und ein weiterer die Weiche enthält, in ein  die HF-     und    NF-Verkabelung enthaltendes  Gestell einzuschieben.

   Zur einfachen Vertau  schung von Sender und Empfänger an die  jeweilige     Weichenseite    wird vorgeschlagen, die  Weiche     in.        Schubkastenbauweise    auszuführen  und mit ihren Geräteanschlüssen derart. sym  inetrisch aufzubauen, dass zur     Umwechslung     der Sender- und Empfängeranschlüsse die  Weiche um 180  seitenvertauscht in das     Gre-          stell    einschiebbar ist.

   Will man also für den  Sendekanal die untere     Frequenzbandhälfte         und für den Empfangskanal die obere     Fre-          quenzbandhälfte    benutzen, so genügt es; wenn  man den Weichenschubkasten W aus dem  Gestell herauszieht, um     180     dreht und so       seitenvertauscht    wieder in das Gestell ein  schiebt. Auf diese Weise wird jeglicher Um  schalter vermieden.  



  Selbstverständlich sind auch Lösungen  denkbar, wo man in der Weiche einen Um  schalter für die     Vertauschung    der Sender  und Empfängeranschlüsse vorsieht,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum drahtlosen Gegensprech betrieb mit auf jeder Station an eine gemein same Antenne angeschlossenem .Sender und Empfänger, gekennzeichnet durch in einem vorgegebenen Frequenzband abstimmbare Sen der und Empfänger, die über eine einzige Breitbandantennenweiche mit einer gemein samen Antenne gekoppelt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Frequenzbe reich der Breitbandantennenweiche, an deren eine Seite der Sender und an deren andere Seite der Empfänger angekoppelt ist, in zwei jeweils das halbe Frequenzband umfassende, gegeneinander gesperrte Durchlassbereiche aufgeteilt ist, wobei' Sender und Empfänger im Durchlassbereich des vor ihnen liegenden Bandpasses arbeiten.
    2. Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Frequenz des jeweils auszusper renden Frequenzbereiches der Bandpass sperrt, wobei sein Eingangswiderstand vorwie gend ein Blindwiderstand ist, der über ein Leitungsstück die Abtrennung am Antennen abzweig vornimmt. 3. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass 'Sender und Emp fänger bezüglich ihres Anschlusses an die Weiche vertauschbar sind.
    4. Anordnung nach Patent@ansprueh, da. durch gekennzeichnet, dass die Sender- und Empfängeranschlüsse umschaltbar sind. 5. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Weiche in Schubkastenbauweise ausgeführt ist und mit ihren Geräteanschlüssen derart symmetrisch aufgebaut ist, dass zur Umwechslung der Sen der- und Empfängeranschlüsse die Weiche seitenvertauscht in das Gestell einsteckbar ist.
CH320968D 1953-05-22 1954-05-13 Anordnung zum drahtlosen Gegensprechbetrieb CH320968A (de)

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