CH320562A - Drehmagnetsystem - Google Patents

Drehmagnetsystem

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CH320562A
CH320562A CH320562DA CH320562A CH 320562 A CH320562 A CH 320562A CH 320562D A CH320562D A CH 320562DA CH 320562 A CH320562 A CH 320562A
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magnet
magnet system
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rotary
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Georgi Heinz
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Siemens Ag Albis
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R5/00Instruments for converting a single current or a single voltage into a mechanical displacement
    • G01R5/14Moving-iron instruments
    • G01R5/16Moving-iron instruments with pivoting magnet

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description


  



  Drehmagnetsystem
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Drehmagnetsystem mit einem polarisierten Anker, der unter dem Einflu¯ eines von   meh-    reren um die Drehachse desselben verteilt angeordneten Magnetspulen erzeugten Magnet   feldes steht und durch stui'enweises Ändern    der   Hn'egungszustände    dieser Magnetspulen verstellt wird. Durch die Verwendung beispielsweise dreier um 120¯ gegeneinander   versetzter Magnetsputen    lassen sich mit Hilfe    zweier verschiedener Erreg'ungsarten zwölf    am Umfang   yleiehmässig verteilte Stellungen    des polarisierten Ankers erzielen.

   Bei der einen   Rrregungsart werden jeweils nur zwei       Magnetspulen mit gleicher Stromstärke ge-    gensinnig   errent ;    bei der andern dagegen werden zwei Magnetspulen mit halber    Stromstärke gleichsinnig und die dritte Ma- gnetspule mit voller Stromstärke gegensinnig    erregt. Durch zyklisches Vertauschen der    MagnetspuienergebensiehaufdieseWeise    je drei   Erregungszustände,    deren Zahl sich   bei Stromrichtungsumkehr    in allen   gleich-       zeitig erregten Magnetspulen verdoppelt.   



     Diese zwölf Erregungszustände    entsprechen den momentanen ErregungszustÏnden, die bei der Speisung der Magnetspulen mit   dreiphasigem    Weehselstrom in   aufeinan-      derfolgenden Abständen    von 30¯ el, im Nullpunkt irgendeiner Phase beginnend, auftreten würden. An Hand dieses Vergleichs lassen    sich die genannten Werte der Stromstärken    und die richtige Reihenfolge der   Erregwngs-    zustande leicht ermitteln.



   Derartige Drehmagnetsysteme sind bereits als Empfangsanordnungen für elektrische Signalübertragung vorgeschlagen worden. In der oben beschriebenen   Ausführungs-    form eignen sie sich besonders auch für die Fernanzeige von Zahlen. Hierbei treten vor allem zwei Probleme in den Vordergrund, nämlich die Erzielung einer kurzen Einstellzeit einerseits und einer hohen   Einstellge-      nauigkeit    anderseits. Diese   beiden Forderun-    gen laufen einander insofern   zuwider,    als bei den bisherigen   Losungsvorschlägen    der polarisierte Anker mit Polschuhen versehen sein muss, um eine genaue Einstellung zu erhalten, diese jedoch im Bestreben, die Massenträgheit des Ankers klein zu halten, eher unerwünscht sind.

   Bei der Verwendung eines Ankers, dessen polarisierender Magnet wie üblich über seinen ganzen Querschnitt gleichmässig ausgesteuert wird, können beim Fehlen der Polsehuhe in gewissen Stellungen desselben durch das Erregermagnetfeld   Quer-      magnetisierungskomponenten    im Magneten auftreten, welche eine Versehiebung der magnetischen Achse des Ankers und damit Ungenauigkeiten in der Einstellung desselben zur Folge haben.



   Die obengenannten Nachteile werden beim Drehmagnetsystem nach der Erfindung weit  gehend    vermieden, indem der Anker desselben erfindungsgemäss derart ausgebildet ist, dass der polarisierende Magnet durch das   Erregermagnetfeld    in jeder Lage des Ankers nur zonenweise und unter Vermeidung von   Quermagnetisierungskomponenten ausge-    steuert wird.



   Die praktische Verwirklichung dieses Grundgedankens gelingt mit einem   polarisie-      renden Alagneten,    dessen Länge im   Verhält-    nis zu seinem Querschnitt klein ist, und f r den ein Alaterial mit wenigstens angenähert linearer Entmagnetisierungskennline verwendet ist, bei dem das VerhÏltnis Remanenz/Koer  zitivkraft    weniger als 2 Gau¯/Írsted betrÏgt.



  Ein derartiger Magnet lässt sich zonenweise aussteuern, ohne dass nennenswerte Quer  magnetisierungskomponenten    auftreten.



   An Hand   der beigefiigten Zeiehnung    werden nachstehend einige beispielsweise Ausfüh  rungsformen    des Erfindungsgegenstandes nÏher erläutert. In der Zeichnung bedeuten:
Fig. 1 schematische Darstellung des Aufbaues eines Drehmagnetsystems gemäss einer ersten Ausführungsform, Axialschnitt nach der Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 Ansicht des Drehmagnetsystems nach Fig. 1 von oben bei entferntem Anker,
Fig.   3    Ansicht des zugehörigen Drehankers,
Fig.   4    bis 6 Darstellung der   Errcgungs-    arten bei drei verschiedenen Stellungen des Ankers bez glich der Magnetspulen,
Fig. 7 bis   9    versehiedene Abwandlungen der   Polsehuhformen    der Magnetspulen,
Fig.

   10 Variante beziiglich der   Magneti-      sierung    des Magneten,
Fig. 11 schematische Darstellung des Aufbaues eines   Drehmagnetsystems gemäss    einer zweiten Ausf hrungsform,
Fig.   12    konstruktive Ausbildung eines Drehmagnetsystems gemäss   Fiig. l, Axialschnitt    nach der Linie XII-XII in Fig. 13,
Fig. 13 Ansicht des Drehmagnetsystems nach Fig.   12    von oben, Anker und halbe Polplatte entfernt,
Fig. 14 Ansicht des zugehörigen Magne  ten in verkleinertem Massstab.   



   Das in Fig.   1    und 2 dargestellte Dreh   magnetsystembesitzt,dreiumdieDrehachse    des Ankers gleichmässig verteilt angeordnete   Magnetspulen l,    die je mit einem Kern 2 und einem   kreisringsektorförmigen Polsdiuh    3 versehen und auf einer gemeinsamen   Jochplatte    4 montiert sind. Die Drehachse 5 des Ankers stcht senkrecht, auf die Jochplatte 4 und ist in der   Buehse    6 gelagert. Der Anker besteht aus dem polarisierenden Magneten 7 und einem   Rückschlussjoch    8.

   Der Magnet 7 ist ein koaxial zur Drehachse angeordneter flacher Kreisring aus einem Alaterial mit wenigstens angenähert lincarer Entmagnetisierungskennlinie, bei dem das Verhältnis Remanenz/Koerzitivkraft weniger als 2 Gau¯/Írsted betrÏgt, der   sektorweise    mit abweehselnder Polarität axial magnetisiert ist. Wie aus Fig. 3   ersicht-    lieh ist, handelt es sich im vorliegenden Beispiel um einen   zweipoligen Alagneten, wobei    die eine KreisringhÏlfte in der einen und die andere in der umgekehrten Richtung   magnetisiert ist. Mif    der einen flachen Seite steht der Magnet 7 mit   einem axialen Luft-    spalt den Polschuhen 3 der Magnetspule 1 gegen ber.

   Auf der gegenüberliegenden Seite des Magneten liegt das R cksehlu¯joch 8 in Form einer   Seheibe aus magnetisierbarem    Material an.



   Beim Erregen der   Magnetspulen l    wird nun die Induktion im Luttspalt und im   lIagneten je nach    der Stellung des Ankers und der Art der   Erregung zonenweise ver-    grössert oder verkleinert, wobei keine Quer  magnetisicrungskomponenten    auftreten. Der Anker hat stets das Bestreben, sieh so einzustellen, dass sich jene Flächen des Magneten und der Polschuhe gegenüberstehen, in denen der   Permanentmagnetfluss    und der Steuermagnetfluss gleiche Richtung aufweisen. Die Entstehung und den Verlauf des auf den Anker ausgeübten Drehmomentes werden an Hand der Fig.   4    bis 6 untersucht.

   In diesen Figuren sind jeweils oben der Magnet 7 und unten die Polsehuhe 3 des Magnetsystems dargestellt, wobei die gegenseitige Lage derselben durch die die   Polgrenze    des Magneten   andeutende    strichpunktierte Linie   gekenn-    zeichnet ist.   Die Magnetisierungsriehtungen    sind dureh Pfeilspitzen   und-enden    (Punkte und Kreuze) angedeutet In Fig.   4    sind die den Polschuhen 3a und 3b zugeh¯rigen beiden Magnetspulen erregt angenommen. Die Polgrenze grenze des Magneten verlÏuft quer  ber die Polschuhe   3a    und 3c.

   Im obern Tei des Pol  schuhs 3a addieren sich    der   Pennanentmagnet-      i'luss    und der   Steuermagnetfluss,    da diese   @   sind ; im übrigen Teil wird die Differenz der beiden Flüsse wirksam.

   Im Luftspalt und in der  ber dem Polschuh 3a liegenden Zone des Magneten wird daher im einen Teil der Fläche die Induktion durch den   Steuermagnetfluss    erhöht, im andern Teil dagegen erniedrigt. Über dem ganzen Polschuh   3b    herrseht erhöhte Induktion, da sich der   Permanentmagneti'luss    und der   Steuer-    magnetfluss, wie ersichtlich,   addieren. i : ber      dem Polsehuh    3c ist nur der   Permanentfluss    wirksam, da die zugehörige   Magnetspule nielit    erregt ist. An der   Polgrenze    kehrt sieh   ledig-    lich die Flussrichtung um.

   Die Induktion ist aber  ber den   ganzen Polsehuh konstant.    Beim Drehen des Ankers im Uhrzeigersinn tritt im wesentliehen nur  ber dem   Polsehuh    3a eine ¯nderung der Flu¯verhÏltnisse ein ; die FlÏche mit hoher Induktion wird grosser, die  jenige mit niedriger Induktion    dagegen kleiner.   tuber    dem Polschuh   3b    tritt keine Änderung ein, und  ber dem   Polsehuh    3c wird b)   @ die Polgrenze verschoben.   



     Fiir    die Berechnung des Drehmomentes   M@ gilt die    Formel
Md=1/2 Um2 d?/d? worin Um die magnetische Spannung, ? den agnetisehen Leitwert des magnetischen Kreises und   cp    den Verdrehungswinkel bedeuten.



  I)   a im    Beispiel nach Fig. 4 nur  ber dem   Pol schuh 3a    eine Änderung der Flussverhältnisse eintritt, ist vorerst nur dieser Teil des Magnetsystems zu betrachten. Die   resultieren-    den magnetischen Spannungen Um1 und Um2 in den Teilflächen mit hoher bzw. niedriger Induktion ergeben sich zu
Um1 = Ump + ?s bzw. Um2 = Ump - ?s als Summe bzw Differenz der   magnetisehen    Spannung Ump des Magneten und der Durchflutung   On    der Magnetspule. Diese beiden   Graben    sind konstant, unabhängig von der Stellung des Ankers, Bei einer Drehung des Ankers im Uhrzeigersinn wird d?/d? f r den Teil des Polschuhes   3    mit der hoheren In  duktion positiv und für den andern    Teil negativ.

   Daraus ergibt sich schliesslich für das Drehmoment die Formel md=1/2 (Um12-Um22) d?/d? =   2Ump@?8d?/d?    Da sich auch der   Differentialquotient--    d?/d? nicht verändert, bleibt das Drehmoment konstant. Dies gilt so lange, bis die Polgrenze   dieMittezwischen    den beiden   Polsehuhen    3 und   3b    erreicht. In dieser Stellung des Ankers verschwindet das Drehmoment. Der Anker verbleibt in dieser Endstellung, weil   beim'W'e.iterdrehen    desselben der   Fläehen-    anteil  ber dem Polschuh 3b mit hoher In  duktion      verkleiriert und    somit ein   entgegen-    g geriehtetes Drehmoment gleicher Grosse auftreten würde.



   In analoger Weise lässt sich das auf den Anker ausgeübte Drehmoment ermitteln, wenn der Anker bei   gleicher Erregungsart    die in Fig. 5 gezeigte Stellung einnimmt, wobei sich die   Polgrenze gleichzeitig über    die PolflÏchen 3a und   3b    erstreckt. Man kommt zum   Ergeb-    nis, dass in diesem Fall das   Drehmoment dop-    pelt so gro¯ ist wie oben berechnet.



   Beim Erregen aller Wagnetspulen (zwei
Spulen mit halber Durchflutung gleichsinnig, dritte Spule mit voller Durchflutung   gegensin-    nig erregt) ergeben sich mit einer Ausnahme ähnliche Drehmomentverhältnisse. Im Winkelbereieh       30¯ um die in Fig. 6 dargestellte    Symmetriesteihmg    des Ankers tritt kein Drehmoment auf, weil beim Verdrehen des Ankers in diesem Bereich die  ber den Polschuhen    3b    und   3c    stattfindenden Induktionsänderungen einander aufheben und über der Polfläche    3s    überhaupt keine   Indukti'onsänderung    auftritt.

   Dieser Nachteil w rde sich durch Verkürzung der Bogenlänge der polschuhe vermeiden lassen, womit sich jedoeh derselbe  Nachteil beim Erregen von nur zwei Magnetspulen einstellen w rde.



   Dieses Resultat bedeutet, dass sich mit dem Magnetsystem in dieser grundsätzlichen Ausf hrung nur sechs Stellungen des Ankers erreichen lassen. Der erwähnte   Übelstand    kann jedoch gänzlich beseitigt werden durch besondere Formgebung der Polschuhe oder durch geeignete Magnetisierung des Ankers.



  Auf diese Weise gelingt es dann, ein Magnetsystem zu sehaffen, dessen Anker in zwölf verschiedene Stellungen gebracht werden kann.



   In den Fig. 7 bis 9 sind drei versehiedene Polsehuhformen dargestellt, die sieh f r den vorgenannten Zweck als geeignet erwiesen haben. Gemϯ Fig. 7 sind die Polschuhe an den einander zugekehrten Enden in der Breite abgesetzt. Hierdurch kann erreiclit werden, dass bei beiden   Erregungsarten    das Drehmoment im kritischen Bereich bis zur eigentlichen Nullage einen endlichen konstanten Wert beibehält. Bei den   andern Losungen    weisen die Polschuhe an den einander zugekehrten Enden gekrümmte Kanten auf (Fig. 8 und 9), so dass die FlÏchen. der Polsehuhe gegen deren Enden allmählich abnehmen.



  Dementsprechend nimmt auch das Drehmoment beim Eintritt des Ankers in den kritischen Bereich nicht plötzlich, sondern allmählich auf Null ab, womit sich der kritisehe Bereich, in dem das Drehmoment den Wert Null hat, auf weniger   als 10     reduzieren lässt. Das   Rastmoment,    das ohnehin vorhanden sein muss, um den Anker in der jeweils eingenommenen Stellung auch bei   entregten    Magnetspulen festzuhalten, zieht den Anker in die endgültige Stellung.



   Anstatt die Form der Polschuhe zu ver Ïndern, kann man mit dem gleichen Effekt auch die Polflächen des Magneten verkleinern, so dass zwischen den magnetisierten Zonen magnetisierungsfreie Zonen vorhanden sind, wie dies Fig. 10   veransehaulicht.    Eine weitere   Losungsmoglichkeit    wird weiter unten im   Zu-      sammenhang    mit der Ausführungsform nach den Fig. 12 bis   14    angegeben.



   Fig. 11 zeigt den grundsätzlichen Aufbau eines Drehmagnetsystems, das im wesentlichen die   gleichenEigenschaftenwiedasjenigege-    mäss den Fig. 1 und 2 aufweist, bei dem jedoch die Spulenachsen senkrecht zur Dreliachse des Ankers stehen. Der polarisierende Magnet 17 des Ankers ist ein   koaxial zur Drehachse an-       geordneter dünnwandiger Hohlzvlinder, d. er    mit längs des Umfangs abwechselnder Polarität radial magnetisiert ist. Das Rückschlussjoch bildet ein weiterer, an der äussern   Zylin-       derilaehe des Magneten 17 anliegender Hohl- zylinder 18 aus magnetisiprbarem Material.   



     Die Magnetspulen 11 sind im    Innern des Magneten 17 auf einem, feststehenden, sternf¯rmigen Kern 12'angeordnet, der mit der innern    Zylinderfläche des Magneten gegenüberstehen-    den Polsehuhen 13 versehen ist. Auch bei dieser Ausführungsform wird der   polarisie-    rende Magnet durch das Erregermagnetfeld in jeder Lage des Ankers nur zonenweise und unter Vermeidung von   Quermagnetisie-      rungskomponenten    ausgesteuert, wenn f r denselben ein   Matera.    l mit wenigstens angenähert linearer   Entmagnetisierungskennlinie    verwendet wird, bei dem das Verhältnis Rema   nenz/Koerzitivkraft weniger als 2 Gauss/Ör- sted beträgt.   



   Selbstverständlich könnten bei diesem Drehmagnetsystem die   Magnetspulen auch    ausserhalb des Ankers und das Rüeksehlussjoch. an der innern   Zylinderfläehe    des Ma  gneten    angeordnet sein.



   Das Drehmagnetsystem nach den Fig.] 2 und   13    stellt eine konstruktive Lösung der ersten   Ausführungsform mit. dem grundsätz-      liehen Aufbau gemäss    den Fig. 1 und 2 dar.



  Es ist als Antriebsorgan für einen Nummernanzeiger für die Fernanzeige von   Zahlen vor-    gesehen.



   Der feststehende Teil dieses   Drehmagnet-    systems besteht   wiederum aus    einer   Jochplatte      24,    den Magnetkernen   i'2,    den Magnetspulen   21    und den Polsehuhen, weleh letztere aus fabrikatorisehen Gründen,   dureh    Stege un  tereinander verbunden,    aus einem St ck gefertigt sind. Diese mit 23 bezeichnete Polplatte ist mittels Schrauben 29 auf den Kernen 22 befestigt, die ihrerseits mittels   Sehrauben    30 an der Joehplatte   4      montaient    sind.

   Die Drehachse 25 des Ankers ist am obem Ende zu einem flanschÏhnlichen Ansatz 25a erweitert, der an seinem äussern Umfang das R ckschlu¯joch 28 trÏgt, an dem der kreisförmige Magnet 27 fixiert, zum Beispiel an  geklebt    ist. Die Achse   2@   5 ist auf Kugellagern 31, 32 gelagert, welche in eine B chse   26    eingesetzt sind. Letztere ist an   ihrem vordern    Ende mit der Polplatte 23 durch ein zentrales Gewinde verbunden und am   rückwärtigen    Ende in einer zentralen Bohrung- der -Joch  pla. tte 24 gelagert. Durch Verdrehen    der Büchse 26 lässt sieh somit der Anker axial verschieben nnd dadurch der Lnftspalt zwischen Polplatte 23 und Magnet 27 verÏndern.



  33 ist ein in die   Büchse 2'6 eingesetzter Füh-    rungsring- zur Erleichterung der Montage beim Einsetzen der Achse 26 in die Lagerung.



  34 ist ein Lagerabsehlussdeckel. l.



   Der Drehanker trÏgt eine mit Hilfe der am   Rüeksehlussjoch    28 vorgesehenen Zapfen   28a zentrierte    Trommel   35,    die an der äussern ZylinderflÏehe mit Zahlen versehen ist (in der Zeichnung nicht sichtbar). Zur Befesti  glUlg      d    ! er Trommel   35    am Anker dient eine   Federseheibe    36, die im Zentrum einen   recht-    winklig umgebogenen Lappen   36a    mit verbreitertem Ende aufweist. Dieser Lappen ragt in eine zentrale Bohrung des Aehsensatzes 25a, deren Öffnung durch einen einwärts   gebör-    deiten Rand 25b reduziert ist ; die Federscheibe 36 ist auf diese Weise formsehlüssig mit dem Ansatz   25a    verbunden.

   Der Rand   25b    ist an zwei diametral gegen berliegenden Stellen durch Schlitze unterbrochen, so   dal ?,    die Federscheibe, nachdem der Lappen   36a      dureh Drehen    derselben auf die Selilitze eingestellt worden ist, entfernt werden kann.



     L'm d'ie beim Einstellvorgang    auftretenden   Schwingungen des Drehankers    mit Rüeksieht auf die geforderte kurze Einstellzeit hinreichend zu dämpfen, sind die Magnetspulen 21 in einen den Raum zwischen denselben ausfüllenden   Eörper    aus elektrisch leitendem   Ma-    terial (zum Beispiel Kupfer oder Aluminium)    eingebettet. Dieser Korper wird gebildet durch    eine Anzahl übereinandergelegter, passend ge  formter      Seheiben    37, die mit Hilfe der Nieten 38 an der Jochplatte 24 befestigt sind.



   Zur Erzielung eines f r beide Erregungsarten günstigen Drehmomentverlaufs im friiher erwähnten kritischen Bereich in der Umgebung bestimmter Einstellagen des Ankers ist nun bei der vorliegenden Ausführungsform ein neuer Weg   besehritten    worden. Anstatt die Gestalt der   Polsehuhe    oder des Magneten dem gewünschten Drehmomentverlauf anzupassen, sind hier beim Magneten, wie aus Fig. 14 hervorgeht, Zonen innerhalb der segmentf¯rmigen Pole an den   Polgrenzen    mit    entgegengesetzter Polarität magnetisiert.

   Die-    ses Verfahren lϯt sich mit gleichem Erfolg (scharfe   Polgrenzen)    wie die zonenweise Ams Steuerung des Magneten durch den Steuermagnetfluss anwenden, wenn f r   den Magne-    ten ein Material mit wenigstens annähernd geradliniger   Entmagnetisierungskennlinie    verwendet wird, bei dem das Verhältnis Rema  nenz/Koerzitivkraft    weniger als 2 Gau¯/Írsted betrÏgt. Diese Eigensehaften sind vor  nehmlich    mit keramischen   Magnetmaterialien,    insbesondere Metalloxydverbindungen   (Oxyd-    magnete) erreichbar. Die Rastmomente entstehen durch entsprechende Formgebung der Polschuhe. Die Polschuhzwischenräume bzw.



  -kanten   23a    weisen bereits eine genügende Rastwirkung auf. Für die übrigen   Einstell-    lagen sind zu diesem Zweeke die Aussparungen 23b in der Polplatte 23 vorgesehen.



   Wie aus den beschriebenen Beispielen   her-    vorgeht, führt die   Verwendung von Magnet-    material mit den genannten Eigenschaften zu    Magneten mit extrem kurzem Kraftlinienweg,    wodurch einerseits die zonenweise Aussteue rung des Magneten unter Vermeidung von    Quermagnetisierungskomponenten ermöglicht    und anderseits eine geringe Masse des Ankers erzielt wird. Daneben besitzen derartige Magnete den Vorteil geringer Empfindlichkeit gegen   entmagnetisierende Felder.    Sie können deshalb praktisch bis auf den   Induktionswert    Null ausgesteuert werden. Ferner können sie ausserhalb des Systems magnetisiert und ohne Verlust der Magnetisierung aus dem System entfernt werden.

   Der Luftspalt kann   verhält-    nismϯig gro¯ gewÏhlt werden, wobei gro¯e Toleranzen zulässig sind. Ein weiterer Vorteil, der sich insbesondere bei der Verwendung des Drehmagnetsystems f r Nummernanzeiger günstig erweist, besteht in der geringen   axia-    len Ausdehnung desselben, wodurch eine gedrängte Bauweise von mehreren nebeneinander   angeordneten Drehmagnetsystemen    er  möglicht    wird.



   Im Rahmen der Erfindung sind ausser den oben besehriebenen noch andere   A-Lis    führungsformen möglich. So kann zum Beispiel der polarisierende   Magnet    auch vieroder mehrpolig sein. Anderseits könnenstatt drei auch zwei oder mehr als drei Magnet  späten vorgesehen sein.    Diese Varianten hÏngen von der   gewünsehten    Anzahl Ankerstellungen ab. Im übrigen eignet sich das Drehmagnetsystem in allen jenen FÏllen,wo Schrittmotoren benötigt werden, beispielsweise auch f r den Antrieb von   Drehwählern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehmagnetsystem mit einem polarisier- ten Anker, der unter dem Einfluss eines von mehreren um die Drehachse desselben verteilt angeordneten Magnetspulen erzeugten Magnetfeldes steht und dureh stufenweises Ändern der Erregungszustände dieser Ma gnetspulen verstellt wird, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung des Ankers, dass der polarisierende Magnet durch da,sErregermagnetfeld in jeder Lage des Ankers nur zonenweise und unter Vermeidimg von Quermagnetisierungskomponenten ausgesteuert, wird.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Drehmagnetsystem naeh Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Länge des polarisierenden Magneten im. Verhältnis zum.
    Querschnitt desselben klein ist und dass für denselben ein Material mit wenigstens angenÏhert linearer Entmagnetisierungskennlinie verwendet ist; bei dem das Verhältnis Remanenz/Koerzitivkraft weniger als 2 Gauss/ Orsted beträgt.
    2. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass der polarisierende Magnez ein koaxial zur Drehachse angeordneter flacher Kreisring ist, der sektor- weise mit abwechselnder Polarität axial ma gnetisiert ist und der mit einer an der einen Seite desselben anliegenden Seheibe aus ma gnetisierbarem Material versehen ist, und daM die AIagnetspulen auf einer senkrecht zur Drehachse des Ankers angeordneten Joeh pla. tte montiert sind und kreisringsektorfor- mige Polsehuhe aufweisen, welche der andern Seite des Kreisringes mit einem axialen Luftspalt gegenüberliegen.
    3. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 2, dadureh gekennzeiehnet, dass die Polschuhe an den einander zugekehrten Enden in der Breite abgesetzt sind.
    4. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 2, dadureh gekennzeichnet, dass die Polschuhe an den einander zugekehrten Enden gekrümmte Kanten aufweisen.
    5. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet zwei je eine Ringhälfte einnehmende Pole besitzt.
    6. Drehmagnetsystem nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet zwischen den magnetisierten Zonen magneti sierungsfreie Zonen aufweist.
    7. DrehmagnetsystemnachUnteranspruch 2, dadurel gekennzeichnet, dass Zonen innerhalb der sektorformigen Pole an den Polgrenzen mit entgegengesetzter Polarität ma- gnetisiert sind.
    8. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnet- spulen in einen den Raum zwischen denselben ausfüllenden Körper aus elektrisch leitendem Material eingebettet sind.
    9. Drehmagnetsystem nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ der polarisierende Magnet ein koaxial zur Drehaehse a-ngeordneter diinnwandiger Hohlzylinder ist, der mit lÏngs des Umfangs abwechselnder Polarität radial magnetisiert ist und der mit einem weiteren, an der einen Zylinderflache des ersten anliegenden Hohlzylinderg aus magnetisierbarem Material versehen ist, und da¯ die Magnetspulen, im Kreis angeordnet, der andern ZylinderflÏche des Magneten ge- gen berliegen.
    10. Drehmagnetsystem nach Unteran- Spruch 9, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Magnetspulen im Innern des hohlzylindrischen Magneten angeordnet sind.
    11. Drehmagnetsystem nach Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Magnetmaterial eine Metalloxydverbindung verwendet ist.
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