CH320381A - Vorrichtung zur Verhütung von Fehlzählungen an einem Subtraktionszähler - Google Patents

Vorrichtung zur Verhütung von Fehlzählungen an einem Subtraktionszähler

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CH320381A
CH320381A CH320381DA CH320381A CH 320381 A CH320381 A CH 320381A CH 320381D A CH320381D A CH 320381DA CH 320381 A CH320381 A CH 320381A
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CH
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Inventor
Mohr Georg
Werner Dipl Ing Koch
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Verhütung von Fehlzählungen an einem     Subtraktionszähler       Bei Subtraktionszählern wird der erste  Teil eines Differentialgetriebes in dem einen       Sinne    von einem Zähler, der zweite Teil im  entgegengesetzten Sinne von einem Zeitwerks  motor, meist einem Synchronkleinmotor, an  getrieben, während der dritte Teil über eine  nur in einem     Sinne    wirkende Kupplung ein  Überverbrauchszählwerk antreibt. Der Zähler  bat ausserdem meist. noch ein Gesamtver  brauchszählwerk, das unmittelbar mit ihm ge  kuppelt, ist.  



       Die    Übersetzungsverhältnisse werden so  eingestellt, dass gerade bei der vereinbarten  Tarifgrenze der dritte Differentialgetriebeteil  seine Drehrichtung wechselt, das heisst, es  wird nur der über dieser Grenze liegende  Überverbrauch auf dem Überverbrauchszähl  werk registriert.  



  Man kann auch die Anordnung so treffen,  dass der genannte dritte Teil des Differential  getriebes nicht ein Zählwerk antreibt, son  dern nur eine Kupplung zwischen dem Zähler  und einem zweiten Zählwerk schaltet, derart,  dass diese Kupplung beim überschreiten der  vereinbarten Tarifgrenze eingerückt wird. Das  zweite Zählwerk zählt dann den unter Über  sehreiten dieser Grenze entnommenen Anteil  des Gesamtverbrauches.  



  Solche Zähler zählen falsch, wenn beim  Ausfall der Phasenspannung, an die der Zeit-    werksmotor angeschlossen ist, dieser Motor  stillsteht, weil dann schlechthin der Gesamt  verbrauch auf dem überverbrauchszählwerk  oder auf dem zweiten Zählwerk registriert  wird.  



  Die Erfindung vermeidet diesen Mangel.  Erfindungsgemäss ist zwischen dem     überver-          brauchszählwerk    und dessen Antrieb eine  elektromagnetisch betätigbare Kupplung ein  geschaltet, die nur bei     erregtem    Magnet ein  gerückt ist, und liegen der Elektromotor und  dieser Magnet an der gleichen Spannungs  quelle.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    wird an Hand der Zeichnung  näher erläutert. Ein Zähler Z treibt über ein  Rad 5 den ersten Teil 1 eines     Differential-          ,-etriebes    im Sinne des eingezeichneten Pfeils  an und ausserdem noch ein     Gesamtverbrauchs-          zählwerk    I. Ein     Synchronkleinmotor    M treibt  den zweiten Teil 2 des Differentialgetriebes in  entgegengesetztem. Sinne an, der dritte Teil  des Getriebes nimmt über einen Klinkenarm 6  ein Rad 7 mit, wenn sich dieser Arm im Pfeil  sinne bewegt, das heisst, wenn die Drehzahl  des Teils 1 die des Teils 2 überwiegt.

   Bei Dre  hung des Klinkenarmes in entgegengesetztem  Sinn gleitet die Klinke über die Zähne des  Rades 7 hinweg. Dieses ist durch eine nicht  gezeichnete Klinke gegen Rückdrehung ge  sperrt.      ,Das Klinkenrad 7 treibt über eine schwenk  bare Welle 8 und über einen Radsatz 9 das  Uberverbrauchszählwerk II an. Die Welle 8  kann durch den Anker 10 eines Kupplungs  magneten 11. von einem Anschlag 12 abgeho  ben werden. Nur dann ist der Radsatz 9 ge  kuppelt. Der Motor M und der Magnet 11 lie  gen an derselben Phasenspannung     RS    eines  Drehstromnetzes RST. Wenn diese Phasen  spannung ausfällt und der Motor M stehen  bleibt, wird auch der Kupplungsmagnet 1.1  stromlos; die Welle 8 sinkt. auf den Anschlag  12, dadurch wird das Zählwerk II ausgekup  pelt.

   Man verhütet dadurch eine Falschzäh  lung beim Ausfall der Spannung     RS.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zur Verhütung von Fehlzäh lungen an einem Subtraktionszähler, bei denen der erste Teil eines Differentialgetriebes in dem einen Sinn von einem Zähler, der zweite Teil des Getriebes in entgegengesetztem. Sinn von einem Elektromotor angetrieben wird, während der dritte Teil bei Drehrichtungs wechsel den Antrieb eines Überverbrauchs zählwerkes veranlasst, dadurch gekennzeich net, dass zwischen dein Überverbrauchszähl werk und seinem Antrieb eine elektromagne tisch betätigbare Kupplung eingeschaltet ist, die nur bei erregtem Magnet eingerückt ist, und dass der Elektromotor und dieser Magnet an der ;gleichen Spannungsquelle liegen.
CH320381D 1952-12-08 1953-12-02 Vorrichtung zur Verhütung von Fehlzählungen an einem Subtraktionszähler CH320381A (de)

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