CH313657A - Rückführeinrichtung an Reglern - Google Patents
Rückführeinrichtung an ReglernInfo
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description
Rüekführeinrichtung an Reglern Zur Stabilisierung des Regelvorganges werden meist Rückführeinrichtungen verwen det, in die eine ölbreinse eingebaut ist. Die heute von den Reglern verlangte grösstmög liche Stellgenauigkeit bedingt eine Ausfüh rung, bei der jeglicher tote Gang in den Ge lenken des Stellzeuges vermieden wird. Zur Erzielung der ausserdem geforderten Pende- lungsfreiheit muss dafür Sorge getragen sein, dass der ölbremsliolben jeweils absolut genau in die relative Ruhelage zurückläuft.
Das pendelungsfreie Verharren des Reglers in der Beharrrungslage lässt sich am zuver lässigsten erreichen, wenn die Rückstellfeder im Beharrungszustand eine Endkraft erreicht, welche gleich dem Gewicht des von ihr beweg ten Teils ist. Tiieraus folgt, dass auch die Rüekstellkräfte auf das Stellzeug des Reglers nur Werte um Null herum aufweisen dürfen.
Bei den mit Stellgliedrückdrängung arbei tenden Reglern ist die Anwendung einer sich im Beharrungszustand vollständig entspan nenden Druckfeder charakteristisch. Bei den mit Muffenrückführung arbeitenden Reglern dagegen werden mir möglichst genauen Justie rung der relativen Mittellage des beweglichen Rücklaufteils in der Regel Ventile zur Steue rung der ölbremse vorgesehen, wobei die Rück stellfeder im Beharrungszustand durch eine positive Endkraft belastet ist.
Eine derartige Ausbildung genügt allgemein für Stellgenauig- keiten innerhalb einer Toleranz von mehreren Zehntelprozent Drehzahländerung. Sie ver sagt jedoch erfahrungsgemäss in den Fällen, bei denen mit einer gewährleisteten Genauig keit von weniger als 0,1% geregelt werden muss, da das Kräftespiel in der Ölbremse bei kleinstmöglicher Toleranz um die Mittellage mit Hilfe dieses Steuerventils nicht mehr be herrscht werden kann. Beispielsweise liegt diese Aufgabe vor bei der genauen Frequenz haltung grosser Verbundnetze oder auch bei der Regelung der Übergabeleistung solcher Netze mit knapp bemessenen Kuppelstellen. Für solche Fälle soll die Erfindung eine andere Lösung angeben.
Die Rückführeinrich- tung an Reglern mit nachgiebiger Rückfüh rung zeichnet sich gemäss der Erfindung da durch aus, dass der bewegliche Teil der Rück führeinrichtung an einer sich im Beharrungs zustand auf ein dem Eigengewicht des auf gehängten Teils entsprechendes Mass entspan nenden Rückstellfeder frei aufgehängt ist, der- art" dass dieser bewegliche Teil mittels eines Kraftverstärkers rückdruckfrei mit dem Stell zeug verbunden ist.
Besonders geeignet ist hierfür ein hydrau lischer Kraftverstärker, wobei zweckmässig das Verbindungsglied zwischen Rückstellfeder und ölbremskolben selbst -als Steuerstift für den hydraulischen Kraftverstärker ausgebildet sein kann, der hierfür vorteilhaft konzentrisch um diesen Steuerstift angeordnet ist. In zweckmässiger Weise besteht der hydraulische Kraftverstärker aus einem auf Differenzdruck ansprechenden Kraftkolben mit einer konstanten Drosselöffnung zwischen den beiden Kolbenseiten und einer durch die Relativbewegungen zwischen Steuerstift und Kolben gesteuerten weiteren Drosselöffnung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Mit 1 ist eine Rückstellfeder bezeichnet, welche in einem Teil 2 des Reglergehäuses fest gelegt ist. Dieser Gehäuseteil 2 kann zur gleichzeitigen Erzeugung eines bleibenden Un- gleichförmigkeitsgrades auf und ab bewegt werden, und zwar in Abhängigkeit von den Verstellbewegungen des den Turbinenleitappa- rat verstellenden Servomotors.
Die Höhenlage des Festpunktes der Feder 1 kann zum Zwecke der willkürlichen Drehzahleinstellung der Tur bine relativ zum Gehäuseteil 2 durch eine be sondere Einrichtung la verstellt werden. Die Feder 1 trägt einen zylindrischen Stift 3, an dessen unterem Ende der Kolben 4 der Öl- bremse sitzt. Der Zylinder 5 der Ölbremse ist im Gehäuse drehbar gelagert und mit einem Zahnkranz 6 versehen, über den er etwa mit tels eines Öldruckmotors 7 in Drehung versetzt wird. Der Stift 3 greift durch einen konzentrisch zu ihm angeordneten Kolben 8 hindurch, der in einem feststehenden Zylinder 9 verschieb bar ist.
Nach oben ist der Kolben 8 mittels einer Hülse 10 verlängert, die über ein Wälz lager 11 am Stellzeug 12 angreift. Der Stift 3 ist mit einem Ausschnitt 13 versehen und bil det dort die steuernde Kante für die Drossel öffnung 14, die den Ablauf aus dem obern Zylinderraum 15 steuert. Der untere Zylin derraum 16 ist über eine Leitung 17 an eine Druckquelle angeschlossen. Die beiden Kolben seiten stehen über eine konstante Drossel öffnung 19 miteinander in Verbindung.
Am Kraftkolben g sind eine nach unten gehende zylindrische Verlängerung 20 und ein in diese eingesetzter Mitnehmerstift 21 angeordnet, der in eine Bohrung des Deckels des Bremszylin ders 5 eingreift und so den Bremszylinder 5 und den Kraftkolben 8 auf Drehung mitein ander kuppelt.
Bei einer Stellbewegung des Reglers wird die Höhenlage des Kolbens 4 der Ölbremse vor übergehend dadurch geändert, dass das unter ihm liegende Ölvolumen etwa durch einen an die Leitung 18 angeschlossenen, parallel zum Kolben 4 geschalteten Verdrängerkolben ver ändert wird, der seinerseits durch die vom Regler eingeleitete Stellbewegung betätigt wird. Bei einer Bewegung des Kolbens 4 nach oben oder unten ergibt sich eine Vergrösserung oder Verkleinerung der Drosselöffnung 14 zwischen Steuerstift und Kraftkolben B.
Hier durch entsteht im Druckraum oberhalb des Kolbens 8 eine Druckänderung, welche den durch Drucköl von unten her belasteten Kraft kolben dem Steuerstift 3 so lange nachfolgen lässt, bis die Grösse der Drosselöffnung wieder den Beharrungszustand erreicht hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rückführeinrichtung an Reglern, mit nach giebiger Rückführung, dadurch gekennzeich net, dass der bewegliche Teil der Rückführein- richtung an einer sich im Beharrungszustand auf ein dem Eigengewicht des aufgehängten Teils entsprechendes Mass entspannenden Rückstellfeder (1) frei aufgehängt ist, derart, dass dieser bewegliche Teil mittels eines Kraft verstärkers rückdruekfrei mit dem Stellzeug (12) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach .Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kraftverstär ker als hydraulischer Kraftverstärker ausge bildet ist. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Verbindungs glied zwischen Rückstellfeder und Ölbrems- kolben (4) selbst als Steuerstift (3) für den hydraulischen Kraftverstärker ausgebildet ist, der hierfür konzentrisch um diesen Steuer stift angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der hydrafisehe Kraftverstärker aus einem auf Differenzdruck- wirkung ansprechenden Kraftkolben (8) mit konstanter Drosselöffnung (19) zwischen den beiden Kolbenseiten und veränderlicher Dros selöffnung (14) zwischen Steuerstift und I@raftkolben besteht. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ölbremszylin- der (5) mit Mitteln versehen ist, durch die er in Rotation versetzt wird. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4; ge- kennzeichnet durch die Verwendung eines Öl druckmotors (7) zum Antrieb des Ölbrems- zylinders (5). 6.Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Kraftkolben (8) mit dem ölbremszylinder (5) auf Drehung gekuppelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE313657X | 1952-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313657A true CH313657A (de) | 1956-04-30 |
Family
ID=6141701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313657D CH313657A (de) | 1952-04-03 | 1953-03-13 | Rückführeinrichtung an Reglern |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH313657A (de) |
-
1953
- 1953-03-13 CH CH313657D patent/CH313657A/de unknown
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