CH308985A - Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für den Antrieb von Fahrzeugen. - Google Patents

Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für den Antrieb von Fahrzeugen.

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CH308985A
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Nestorovic Miroslav Ing Prof
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Description


      Verbrennungskraftmaschine,    insbesondere für den Antrieb von Fahrzeugen.    Die Erfindung betrifft eine     Verbrennungs-          kraftmasehine    mit mindestens einem Arbeits  zylinder, insbesondere für den Antrieb von  Fahrzeugen.  



  Die bekannten     Verbrennungskraftmasehi-          nen    für Fahrzeuge arbeiten vorwiegend nach  dein     Otto-Kreisprozess,    Lind zwar nicht aus  schliesslich mit der Nennleistung, sondern in  einem grossen Drehzahl- und     Füllungsgrad-          bereieh,        -was    den thermischen Wirkungsgrad  verschlechtert.

   Dies ist insbesondere aus dein       (,',rund    der Fall,     (lass    bei den kleinen und mitt  leren     Füllungsgraden,    mit welchen diese Mo  toren vorwiegend arbeiten, das Verhältnis des  -e     -ten        Gemisehes    zur     Restgasmenge    der       -iii-    sau  Verbrennungsprodukte klein ist. Die     Verbren-          nun-    ist     lan-sam    und die Drucksteigerung  c<B>C</B>       -,vilii-en(1    der Verbrennung klein.

   Dasselbe       #n          erfol-t    bei der Drehzahlerhöhung, wenn sieh  eine Drosselung beim Ansaugen des Gemisches  <I>n</I>       und    beim     Aussehieben    der Verbrennungspro  dukte im erhöhten Masse spürbar macht.  Weiter ist bei Vergasermotoren der End  druck der Verdichtung durch die     angesa-agte          Gemisehmenge    bedingt, so     dass    er bei kleinem  und mittlerem Füllungsgrad infolge der Dros  selung klein wird.  



  Dementsprechend ist auch die Temperatur       am    Ende der Verdichtung durch die ange  saugte     ('#emisehmen---e    bedingt, wobei noch     zu-          sätzlieh    während der     Verdiehtun-    des     Gemi-          sehes    Wärme mit dem stets wirkenden Kühl  mittel     ab-geführt,    wird,    Weiter kann der     Luftüberschuss    für ver  schieden grosse Füllungen und Drehzahlen des  Motors infolge der vorher erwähnten Gründe  nicht konstant, gehalten werden.

   Der     spezifi-          sehe        Brennstoffverbraueh    ist sehr     unterschied-          lieh    und ist bei kleiner Füllung und niedrigen  Drehzahlen sowie bei höheren Drehzahlen des  Motors besonders gross.  



  Ein weiterer Nachteil der     Kraftfahrzeug-          vergasermotoren    ist,     dass    ihr Drehmoment von  der Drehzahl des Motors abhängt und unter  halb 400 bis<B>600</B>     Ufmin    praktisch gleich Null  ist. Es     muss    deshalb stets ein     Weehselgetriebe     mit allen seinen bekannten Mängeln verwen  det werden, um anfahren, beschleunigen und  Steigungen bewältigen zu können.  



  Die Erfindung bezweckt, die genannten  Nachteile zu vermeiden. Die     Verbrennungs-          kraftmasehine    nach der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet,     dass    sie im     Zweitaktverfahren     arbeitet, wobei die Verbrennungsluft unter       Druek    bei gleichzeitigem Einspritzen von  Brennstoff in solcher Weise in den Verbren  nungsraum des Zylinders eingeführt wird,     dass     eine während des ganzen     Einspritzvorganges     andauernde Verbrennung stattfindet.

   Wenn  der Motorzylinder keinen     Verdiehtungsraum     aufweist und der Brennstoff samt der zu  seiner Verbrennung notwendigen Verbren  nungsluft durch eine gemeinsame Düse in den  Verbrennungsraum eingeführt wird, kann die  Verbrennung in der     Brennkraftmaschine    stets  bei gleichem     bzwi    bei     festlegbarem    Luftüber-           sehluss    erfolgen     und    das Füllen und die Ver  brennung beim konstanten Druck in     Ab-          %vesenheit    von Verbrennungsprodukten statt  finden.

   Die Füllmenge ist in diesem Falle  nicht mehr an den     Verdiehtungsraum    ge  bunden, wodurch der mittlere Druck und das  Drehmoment des Motors grösser als bei den       übliehen        Ver,-asermotoren    wird. Die Verbren  nung erfolgt nicht so schlagartig wie beim       Otto-Verfahren.    Die mechanischen und ther  mischen     Beanspruehungen    sind entsprechend  kleiner. Die Grösse des Drehmomentes einer  solchen     Brennkraftmasehine    ist nunmehr im  wesentlichen     nur    von der Füllung abhängig,  das heisst von der Menge des Brennstoffes und  der Verbrennungsluft, die in den Verbren  nungsraum der     Brennkraftinasehine    geführt  wird.

   Bei Verwendung einer derartigen       Brennkraftmasehine    für den Antrieb von  Fahrzeugen erübrigt sieh ein Getriebe, so     dass     ein solcher Motor als Fahrzeugmotor sehr ge  eignet ist.  



  In den Zeichnungen, welche eine beispiels  weise Ausführungsform der Erfindung zeigen,  sind       Fig.   <B>1</B> eine schematische Ansieht einer       Brennkraftmaschine    mit den zur Aufrecht  erhaltung des Betriebes erforderlichen Steuer  organen,       Fig.    2 ein Schnitt durch die     Luft-Brenn-          stoffdüse    und       Fig.   <B>3</B> ein     pi--v-Diagramm    des Arbeits  prozesses der erfindungsgemässen     Brennkraft.-          maschine.     



  Die     Verbrennungskraftmasehine    besteht  aus zwei     Kolbenverdiehtern   <B>1,</B> 2 und zwei       Motorzyl        y        indern        C        ',        4.        Die        Verdichter        und        die     Motorgruppe haben eine gemeinsame Kurbel  welle<B>5.</B> Die Verdichter<B>1,</B> 2 saugen die Luft  durch eine Leitung<B>6</B> über die Ventile<B>7, 8</B> an.

    Die verdichtete Luft wird von den     Verdiehtern     in eine gemeinsame     Druekleitung   <B>9</B> gedrückt,  welche zu den     Motor7vlindern   <B>3,</B> 4 führt. Die       Auslassöffnungen    der     Verdiehter    sind mit  den Ventilen<B>10, 11</B> versehen, wobei diese  entweder als gesteuerte Ventile<B>10</B> oder als       Rüelizsehla"-ventile   <B>11</B> ausgebildet sein können.  



  Die     31otorzylinder   <B>3</B> und 4 der Brennkraft-         inaschine    arbeiten im     Zweitaktverfahren,    wo  bei der Brennstoff in den     Verbrennungsrauni     der Motorzylinder<B>3,</B> 4 eingespritzt wird.

   Die  zur Verbrennung des Brennstoffes im     Ver-          brennun-sraum    der     Motorzvlinder    notwendige  Luft wird kontinuierlich während des     Ein-          spritzvorg        ga        nges        in        die        Motorzylinder        unter     Druck eingeführt, wodurch sieh die Vorsehung  des üblichen     Verdichtun-sraumes        erübri"t.     Für die gemeinsame Einführung des Brenn  stoffes und der Luft sind in jedem der Motor  zylinder Düsen 12,<B>13)</B> eingesetzt,

   deren     Auf-          bau    aus der     FinG.    2     züi    entnehmen ist.  



  Die Düse besteht im wesentlichen aus einem  im     Zyjinderkopf        eingesehraubten    Düsenhalter  14 Lind aus einem Einspritzventil<B>15.</B> Der  Düsenhalter 14 ist innen     naeh    der Zylinder  seite zu     koniseh    ausgebildet, wobei sieh     sehraLi-          benförmige    Rippen<B>16</B> einer das     Einspritz-          ventil   <B>15</B> umgebenden Muffe<B>17</B> an dem Konus  abstützen.

   Das dem Zylinder zugekehrte Ende  dieser Muffe<B>17</B> ist     koniseh    Lind wird unter  der     #N,7irkun-    einer Feder<B>18</B>     in    einer     Stelhin-          gehalten,    in der es nahe an den Düsenhalter  14 heranreicht, so     dass    zwischen     (liesern-    und  der Muffe ein kleines Spiel stets vorhanden  bleibt.

   Die durch die<U>Leitung,</U><B>9</B>     zaströmende          Druchluft    kommt in den Raum zwischen der  Muffe<B>17</B> und dem     Düsenhalter    14 und wird  vor dem Austreten in den     Bremiraum    des  Motorzylinders mittels der     sehraubenförmigen     Rippen<B>16</B> in. Rotation versetzt.  



       Ini    Einspritzventil<B>15</B> befindet     "ich    eine  Nadel<B>19,</B> deren Spitze die Form eines abge  stumpften Kegels aufweist. Der Brennstoff  wird unter Druck von einer Einspritzpumpe  durch die     Leitun-    '21. und durch Kanäle 22  gepumpt und gelangt in einen     ringförinigen     Kanal 23 vor den Kegel der Nadel<B>19.</B> Am  -Umfang des Kegels der Nadel<B>19</B> sind     sehrau-          benförmige    Nuten 20     ausgefrist,    durch welche  dem eingespritzten Brennstoff ein Drall er  teilt wird, der in entgegengesetzter Richtung  gerichtet ist als derjenige, welcher der Luft  durch die Rippen<B>16</B> erteilt wird.

   Dies sichert  eine gute     Durehmisehung    und eine     vollkom-          niene    Verbrennung des Brennstoffes. Durch  eine Feder 24 wird die Nadel.<B>19</B> in Richtung      den     konisehen    Sitz des Einspritzventils  <B>15</B> gedrückt, wobei vorgesehen ist,     dass    bei  diesem Zustand ein kleines Spiel zwischen dem       l#e#,el    und der Nadel bestehen bleibt. Weiter  ist ein Kanal<B>25</B> im Einspritzventil vorge  sehen, durch welchen der     Leckbrennstoff    in  einen     BrennstoffbehiiIter        zarückgeführt    wird.  



  Durch die Vorsehung eines Spiels zwischen  der Muffe<B>17</B> Lind dem Düsenhalter 14 sowie  der Nadel<B>19</B> und dem Ventil<B>15</B> werden wäh  rend des Betriebes der     Brennkraftmaschine     stets kleine \Mengen von Brennstoff und Luft  in den     Brennraum    der     Breinikraftmasehine     austreten und mit kleinen Flammen     verbren-          iien.    Diese bewirkt beim Beginn des     Arbeits-          Imbes    des Motors das Entzünden des     Brenn-          stoff-Luft-Gemisehes.     



  Die     BetätigLing    der einzelnen Ventile der       Verdieliter    und der     Arbeitszvlinder        erfol--t     durch eine Nockenwelle<B>28,</B> an der     inehrere          Noeken    für die jeweiligen Ventile angeordnet  <I>;n</I>  sind.

   Der Antrieb der Nockenwelle erfolgt     auf     bekannte Weise von der Kurbelwelle aus,<B>wo-</B>  bei ihre Drehzahl der der Kurbelwelle ent  spricht.     Die        Einlassventile   <B>7, 8</B> der Verdichter  <B>1,</B> 2 werden durch     Noeken    430, 44 gesteuert,  wobei diese derart ausgebildet sind,     dass    ein  jeder Querschnitt durch die Nockenwelle im  Bereich der     Noeken    eine untereinander ab  weichende Länge derselben ergibt.

   Hierdurch  kann bei einem axialen Verschieben der     Nok-          kenwelle    die jeweilige Zeit für das     Offenhalten     des     Einlassventils    gesteuert werden. Dies wird  vorgesehen, um den Liefergrad der Verdichter  entsprechend dem Bedarf ohne Verlust an zu  leistender Arbeit     züi    regeln.  



       Züi    diesem Zweck ist ein     Druek#i#e-,lei,   <B>29</B>  an die     Druekleitung   <B>9</B> zwischen den Verdich  tern und den Motorzylindern angeschlossen,  wobei der Druck der sich in der     Draekleitung     befindenden Luft auf einen Kolben<B>30</B> ein  wirkt, welcher ein Verstellen der Nockenwelle  <B>28</B> über     ein    Gestänge     .31    bewirkt.

   Beim Ver  stellen der Nockenwelle werden gleichzeitig  die     Noeken    verschoben mit dein Ergebnis,     dass     die Dauer des     Offenhaltens    der     Einlassventile          (ler        Verdiehter    beispielsweise beim überhöhten  Druck in der     DruckleItung   <B>9</B> über den äussern    Totpunkt der     Verdichterkolben    erreicht wird  und ein Teil der angesaugten Luft beim     Ver-          diehtungshub    der besagten Kolben durch diese  ins Freie     ausgesehoben    wird.

   Die restliche  Luftmenge im Verdichter wird nach dem  Schliessen der     Einlassventile    in die Druck  leitung<B>9</B> geschoben, wobei sie dem     augenbliek-          liehen    Verbrauch an Verbrennungsluft ent  spricht. Das gesteuerte     Auslassventil   <B>10</B> des  Verdichters 2 wird     darch    eine     Noeke    45 ge  steuert, welche ebenfalls eine in Längsrich  tung der Nockenwelle veränderliche Form auf  weist.  



  Um. einen im wesentlichen stets gleich  hohen Luftdruck in der     Dr-aekleitung   <B>9</B> zu  erreichen, ist an diese ein     Druckausgleieh-          behälter   <B>32</B> angeschlossen. Die so gespeicherte  Luft kann auch beispielsweise zum Anlassen  des Motors für die     Luftdruckbreinsen    des  Fahrzeuges, zum Reifenfüllen     usw.    Verwen  dung finden, wofür sonst besondere Verdich  ter vorgesehen werden     mussten.     



  Um eine von der Stellung des Kolbens im  Arbeitszylinder sowie von der Drehzahl der       Brennkraftmasehine    abhängige Regelung der  Brennstoff- und     Luftzufuhr    zu erreichen,  wird die Nadel<B>19</B> sowie der Kolben<B>17</B> der  Düsen 12,<B>13</B> einmal mittels eines verschieb  baren Nockens<B>33</B> und das andere Mal durch  einen an der Kurbelwelle angeordneten     Flieh-          kraftregler    34 gesteuert.  



  Die     Noekenform    zur Regelung der Brenn  stoff- und     Luftinenge    ist gleich der     Nocken-          form    für die     Einlassventile   <B>7, 8</B> und das     Aus-          lassventil   <B>10.</B> Dieser Nocken ist ebenfalls auf  der Welle<B>28</B> angeordnet. Die minimale und  maximale     Noekenlänge    sind mit den Winkeln       al    und a2 bezeichnet.  



  Um. bei verschiedenen Geschwindigkeiten  die     Durchflussnienge    des Arbeitsstoffes sowie  die der Luft entsprechend zu regeln, ist der       FliehkraTtregler    34 vorgesehen. Bei einer  Drehzahlerhöhung wird durch den     Fliehkraft-          regler    das Endgelenk<B>35</B> des Winkelhebels<B>36</B>  verschoben, wodurch eine Änderung der He  bellängen<B>11</B>     und    12     (Fig.        2#    stattfindet.

   Wird  beispielsweise mit Bezug     auf        Fig.    2 der Win-           kelhebel   <B>36</B> durch den     Fliehkraftregler    034 nach  rechts     verseh-wenkt,    so vergrössern sieh die<B>Ab-</B>  stände<B>11</B> und<B><U>1.</U></B> und damit der Hab der  Nadel<B>19</B> und der Muffe<B>17.</B> Diese Richtung  ist in     Fiu.    2 mit      +     bezeichnet.

   Beim     Ver-          schwenken    des Winkelhebels<B>36</B> nach links er  folgt eine negative Änderung der genannten       (-T'rössen.    Diese Richtung ist. in     Fig.    2 mit      -      bezeichnet.  



  Die     Wirkun,-sweise    der beschriebenen An  lage ist folgende: Die Inbetriebnahme des  Motors erfolgt durch das Öffnen eines<B>Ab-</B>  sperrhahnes<B>37</B> vom     Drueka-uis,-leiehbehälter    ö2       (Fig.   <B>1),</B> welcher die gespeicherte     Druelduft     aus dem     Druekaus-leiehbehälter    zur Düse     frei-          lässt.    Die     Druelduft    betätigt den     Driiekregler          '19,    durch welchen die Nockenwelle<B>28</B> axial  verschoben wird, so     dass    der breiteste Quer  schnitt der Nocken (a     max.)

      wirksam wird.  Die Nadel<B>19</B> wird ebenfalls auf den grössten  Hub eingestellt. Die Luft tritt neben den  Kegel des Kolbens<B>17</B> in den     MotorzYlinder    ein  und setzt den Motorkolben in Bewegung. Da  bei steigt gleichzeitig der Brennstoffdruck an,  und der Brennstoff gelangt durch das     Ein-          spritzventil   <B>15</B> in den Zylinder, und zwar in  der Menge, wie     augenbliehlieli    durch die  Stellung des     Noekens   <B>33</B> bestimmt ist.

   Es er  folgt die Zündung durch ständig Tunkende  Zündkerzen 40 und Verbrennung des     Brenii-          stoffes.    Danach wird der Motor durch eine  axiale Verstellung der Nockenwelle durch den  Fahrer     auf    Leerlauf eingestellt, und die Zünd  kerzen werden abgeschaltet. Die weitere     Rege-          lun-    der     Brennkraftmasehine    erfolgt durch  Verstellen der Nockenwelle<B>28</B> durch den  Fahrer, wobei der Hub der Ein- und     Auslass-          -#entile    der     Verdieliter    vergrössert     bzw.    ver  kürzt wird.

   Dadurch wird der Liefergrad der  Verdichter variiert.     Gleiehzeitig    wird von der  Nockenwelle der Hub des     Einspritzventils   <B>15</B>  und der Muffe<B>17</B> verändert, was eine Ände  rung der     in    den Zylinder     eingeführtenMenge     des Brennstoffes     und    der Luft     zur    Folge hat.  



  Im weiteren Verlauf füllen die     Verdiehter     <B>1,</B> 2 den     Ausgleichbehälter   <B>32</B> mit Luft. Die  Zündflamme an jeder Düse, die in der Folge  das, Zünden des aus der Düse heraustretenden         BrennstoIfes    mit der Luft bewerkstelligt, wird  nicht gelöscht, sondern nur vergrössert oder  verkleinert, nachdem stets Luft und Brenn  stoff in kleinen -Mengen austreten und die       Zündflamine    während der     Ausdehn-un-    Lind  des     Aussehiebens    der Verbrennungsprodukte  erhalten. Das     stäiidi--,#-e    Austreten der Luft  und des Brennstoffes vermindert weiter ein  Verstopfen der     Düsenöffnun.gen.     



  Die     A.1)--ase    beider     ArbeitszvIiiider   <B>3,</B> 4 der       Brennkraftmasehine    strömen über die     #-e-          steuerten    Ventile<B>26</B> und<B>27</B>     in    eine     Heizkani-          mer    46, in welcher die     A.bIgase    ihre     Wärine     an die verdichtete     Vei-1)rei-iii-iiiigsluft    abgeben.  



  In der     Fig.   <B>3</B> ist die     Abwieklun-    eines Ar  beitsprozesses dieses Motors     iiii        pi-t,-Diagramni     dargestellt. Bei einer kleinsten Füllung des  Motors stellt die Fläche 1-2-3-4-5-1 die  negative Arbeit dar, das heisst die Arbeit, die  der Kompressor<B>für</B> die     Luftverdielitung     braucht, wenn das     Einlassventil    während des       Verdieht-Liii,

  -shubes    der     Kolbenverdiehter    einen  Teil der     angvesauigten        Luftmen-e    vom Punkt  2 bis Punkt<B>3</B> wieder ins Freie     auslässt.    In  folge der Drosselung in der     Druekleitung   <B>9</B>  erfährt die verdichtete Luft bis zur Düse einen  gewissen     Druekverlust,    so     dass    der Druck im  Motor vom Punkt 4'     auf    Punkt 4" fällt.

   Von  diesem Punkt setzt im     -.#lotoi#Vliiider    die Fül  lung und Verbrennung unter konstantem  Druck ein, wobei der durch die Verbrennung  des Brennstoffes und durch die Ausdehnung  der     Verbremiungsprodukte    infolge der Tem  peraturerhöhung     becliii-te        Volumenzu-,vaehs     dem durch die     Kolbenbe#ve#-#iiii---    bedingten     Vo-          lumenzuwaehs    entspricht.

   Vom Punkt<B>6</B> setzt  die Ausdehnung der     Verbrennungsprodukte     nach der     Polvtrope    bis     züm    Punkt<B>7</B> ein, und  von da stösst der Kolben im zweiten Takt die       -v   <B>, ,</B>     erbrennungsproduhte    nach der Linie<B>7-8</B>  hinaus, und der     Prozess    wiederholt sieh.

   Die  Fläche     Y'   <B>- 6 - 7 - 8 - 5"</B> stellt eine positive Arbeit  dar, das heisst die Arbeit des     -Motorzylinders.     Die     Arbeitsfläehe        1-2-ä-4-5-1    des     Verdieh-          tersdeel-,t,siehinitderFläeliel'-2'-3'-4'-5'-1'     des Motors, wobei im wesentlichen die Fläche       4"-6-7-'c'-4"    den     Überschuss    an positiver  Arbeit der     Brennkraftmasehine    darstellte      Wenn man die Füllung der     Brennkraft-          masehine    über die kleinste hinaus vergrössert,

    so arbeitet der Kompressor mit voller     Kapazi-          1        ät,        und    die Fläche<B>1 -</B> 2<B>- 9 - 5 - 1</B> stellt die nega  tive Arbeit dar. Dagegen stellt die Fläche  <B>5" - W- T- 7 - 8 -</B>     Y'    die positive Arbeit des     Mo-          torzylinders    dar und die Fläche     9"-6'-7'-7-          2"-9"'    den positiven     Arbeitsübersehuss    der       Brennkraftmasehine.    Diese Fläche ist viel       -rösser        als    die vorherige der kleinsten Füllung       

  entspreehende,    so     dass    der mittlere indizierte  Druck sowie das     Drelimoment    des Motors     ent-          spreehend   <U>grösser</U> sind.  



  Bei grossvolumigen oder     sehnellaufenden     Motoren kann neben der Düse noch eine     Vor-          rielitung    für die Zuführung von zusätzlicher       Driiehluft    in den     Motor7ylinder    vorgesehen  sein, damit die     Durehflussgeschwindigkeit    der  Luft durch die Düse nicht über eine bestimmte       Luftgesehwindigkeit    steigt.

   Diese     Vorrieh-          tun-    kann weiter so ausgebildet sein,     dass    der       LuTtzusatz    unmittelbar am Ende des Aus  puffhubes vergrössert     und    dadurch die     Spü-          hin-#    des     Brennraunies    von den     Restgaseii    voll  kommen wird.  



  Für den Fall eines zu starken Druck  anstieges in den Motorzylindern<B>13)</B> und 4 aus       ir-endeinein    Grunde sind     Sieherheitsventile     41, 42 angebracht, die die     Verbrennungspro-          n   <B>kn</B>       dukte    in diesem Fall in den Auspuff leiten.

    UM     Verdiehtungsarbeit,    zu sparen, ist des wei  teren, eine intensivere Kühlung der     Verdiellter     als der Zylinder der     Brennkraftmaschine        vor-          Die    Erfindung ist nicht     auf    das gezeigte  <B>C kn</B>  Ausführungsbeispiel eingeschränkt, so können  beispielsweise die     Verdiehter    als     niehrstufige     Kompressoren ausgebildet sein und das Ar  beitsmittel für die     Brennkraftmaschine    flüssig  oder gasförmig sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verbrennungskraftmasehine mit minde stens einem Arbeitszylinder, insbesondere für den Antrieb von Fahrzeugen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie im Zweitaktverfahren arbeitet, wobei die Verbrennungsluft unter Druck bei gleichzeitiger Einspritzung von Brennstoff in solcher Weise in den Verbren nungsraum des Zylinders eingeführt -wird, dass eine während des ganzen Einspritzvorganges andauernde Verbrennung stattfindet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> <B>1.</B> Verbrennungskraftmaschine nach Pa- tentansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass der Motorzylinder keinen Verdichtungsraum aufweist und der Brennstoff samt der zu seiner Verbrennung notwendigen Verbren nungsluft durch eine gemeinsame Düse in den Verbrennungsraum eingeführt wird. 2. Verbrennungskraftmaschine nach Pa tentanspruch und rmteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in dem in der Düse vor gesehenen Zuleitungskanal für den Brennstoff schraubenförmige Nuten vorgesehen sind, durch welche dem Brennstoff ein Drall auf gezwungen wird.
    <B>3.</B> Verbrennungskraftmaschine nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, dadureh gekennzeichnet, dass im Kanal für die Druekluft in der Düse Rippen vorgesehen sind, welche der Druckluft einen Drall er teilen. 4. Verbrennungskraftmasehine nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Zündung des Brennstoff-Luft-Gemisches beim Austritt aus der Düse durch eine Zündflamme erfolgt, die während des Betriebes der Brennkraft- maschine ununterbrochen brennt.
    <B>5.</B> Verbrennungskraftmasehine nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> bis 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Förderung der für die Verbrennung des Brennstoffes im Ar beitszylinder notwendigen Luft mindestens ein Kolbenverdiehter vorgesehen ist, dessen Kol ben von der Motorkurbelwelle angetrieben wird und der die Luft in eine Verbindungs leitung zum Arbeitszylinder fördert.
    <B>6.</B> Verbrennungskraftmaschine nach Pa- tentansprueh und Unteransprüehen <B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs leitung zwischen Motor- und Verdiehterzylin- der mit einem Druckausgleiehbehälter in Ver bindung steht.
    <B>7.</B> Verbrennungskraftmaschine nach Pa- tentansprueli und Unteransprilehen <B>1</B> bis<B>6,</B> daduirch gekennzeichnet, dass an die Verbin- dungsleitung ein DrLiekregler angeschlossen ist, -weleher über ein Gestänge an eine ver schiebbare, das Einlassventil des Verdiehters betätigende Nockenwelle angreift.
    <B>8.</B> Verbrennungskraftmasehine nach Pa- tentanspriieh und Unteransprüehen <B>1</B> bis<B>7,</B> da durch -el,-ennzeiehnet, dass das Einlassventil des Verdichters durch den Druckregler mit tels der Nockenwelle in solcher Weise ge steuert wird, dass oberhalb eines bestimmten Druckes in der Dr-tLekleitung das Einlassventil des Verdiehters über den äussern Totpunkt des Kolbens offenbleibt,
    -#vodureh der Liefergrad des Verdiehters abfällt. <B>9.</B> Verbrennungskraftmasehine nach Pa- tentansprueh und Unteransprüchen<B>1</B> bis<B>8,</B> dadurch gekennzeiehnet, dass die dem Zylinder 7-Ligeführten Brennstoff- und Verbrennungs- luftmengen in Abhängigkeit von der Drehzahl der Karbelwelle mittels eines Reglers geregelt werden.
    1-0. Verbrennungskraftniaschine nach Pa- tentanspraeh und Unterallsprüehen <B>1</B> bis<B>5,</B> gekennzeiehnet durch eine intensivere Küh lung des Verdielitun-M-Iinders als des Zylin ders der Brennkraftmasehine, wobei die Küh lung des letzteren -uiiiabli-#ii"ig von der des Verdieliterzviinders ist.
    <B>1-1-.</B> Verbrennungskraftinasehine nach Pa- tentanspr-Lieh und Unteranspriiehen <B>1</B> bis<B>5,</B> dadurch gekeinizeielinet, (lass die dem Zylinder zu--eführte Verbrenii-tin-sluft in einer Heiz- kammer durch die Ab-ase der Brennkraft- masehine vorgewärmt wird.
    l'2. Verbrennun-55niasehiiie nach Patentan- sprueli und T-Tnteraiisprüehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass neben der dareh die Düse zuaeführten Luft noch zLisätzlieh Luft in cleii Verbrennun,-sraum des Zvjiiiders eingeführt wird.
CH308985D 1951-07-16 1951-09-26 Verbrennungskraftmaschine, insbesondere für den Antrieb von Fahrzeugen. CH308985A (de)

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