CH308531A - Verfahren und Vorrichtung zum Streckzwirnen synthetischer Fasern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Streckzwirnen synthetischer Fasern.

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CH308531A
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CH
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synthetic fibers
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Inventor
Inventa Ag Fuer Forschu Luzern
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Inventa Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/225Mechanical characteristics of stretching apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Streckzwirnen synthetischer Fasern.    Bei     Streckzwirnmasehinen    für synthetische  Fasern besteht das Abzugswerk in der Regel  aus einer angetriebenen     Galette    mit     zuge-          liörigem,    nur vom     darüberlaufenden    Faden  in Bewegung gesetzten     Führimgsröllehen,          dessen    Achse mit der der     Galette        einen        ge-          wiNxen    Winkel bildet, so dass man     Galette     und     Röllehen    mit.

   dem     verstreckten    Faser  bündel mehrfach     umschlingen    kann. Das Ende  der letzten     Umschlingung    läuft von der Ga  lette zu dem     auf    einer     Ringzwirnspindel    sit  zenden     Hops.     



  Bei bekannten Anordnungen befindet sich  (las Röllchen von kleinerem Durchmesser in       einig-ein    Abstand senkrecht über der     Galette.     



       Fin.    1 zeigt eine solche bekannte     Vor-          Der    ankommende Faden 3, welcher  aus einer Anzahl     nebeneinanderliegender     Fasern     besteht,    läuft auf die     Galette    1 auf       inid    sodann um diese und das Röllchen 2 in       mehreren        Umschlingungen        und    verlässt die       Galette    im Endpunkt A des horizontalen     Ga-          letiendurehmessers    AB     tangential    senkrecht       naeli    unten.

   Bei dieser Anordnung läuft die  letzte     Fadenumsehlingumg,    vom Röllchen       kommend,    im Punkt C, der höher als A liegt,  auf die     Galette    auf, so dass der     bändchen-          förmige    Faden von C bis A auf der     Galetten-          oberfläehe    läuft. Durch die     Ringzwirnspindel     wird dem von der     Galette    ablaufenden Faden  die     Zwirnung    erteilt.

   Anfangspunkt der  Drehungen sollte der Punkt A sein, es wurde  jedoch beobachtet, dass dies nicht der Fall  ist, sondern dass sich die Drehungen noch in    das auf der     Galette    liegende Fadenstück     AC     fortsetzen, in einer Länge, die von der Faden  reibung auf der     Galette    abhängig ist.

   Dabei       zeigt    der     verdrillte    Faden, soweit er auf der  Oberfläche der     Galette    aufliegt und je     läu-          ger    er aufliegt, desto stärker eine Neigung  zum Rollen, infolge deren er je nach     dein     Drehungssinn entweder von der     Galette    nach  aussen     herunterzurollen    strebt oder nach  innen.  



  Rollt er nach aussen herunter, so verläuft  er in einem Knick über die     Galettenkante;     dabei können einzelne     Fibrillen    brechen und  dann Wickel auf der     Galette    bilden. Rollt der  Faden nach innen, so. kann der sich drillende  Faden in Berührung mit der nächsten Um  schlingung kommen, die noch als Bändchen  umläuft. In diesem Fall kommt es vor, dass  der rotierende Faden aus dem Bändchen eine  oder mehrere     Fibrillen    herausreisst, was wie  derum zu Wickelbildungen führt.  



  Die Erfindung betrifft nun ein Verfah  ren     zum    Streckzwirnen     synthetischer    Fasern,  welches sich dadurch auszeichnet, dass eine       Verdrillung    des     verstreekten        Fadenbündels     auf der angetriebenen     Galette    verhindert wird  zur Vermeidung von Wickelbildungen. Die  Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens.  



  Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele  der Erfindung erläutert:  In     rF'ig.    2, 3, und 4 sind verschiedene Bei  spiele von Vorrichtungen zur Vermeidung von  Wickelbildungen beim     ;Streckzwirnen    synthe-           tischer    Fasern dargestellt. Nach     Fig.2    be  findet sich neben der     Galette    1 ein fester  Führungsstift bzw. Fadenführer 4. Die letzte  Umschlingung vom     Röllchen    wird nicht auf  die     Cralette    geführt, sondern über den Füh  rungsstift von sehr     kleinem    Durchmesser, von  wo der sieh drillende Faden     3rx    abläuft.

   Es  zeigt. sich, dass der Faden auf dem Führungs  stift keine     Rollneigung    besitzt und der Dre  hungsbeginn exakt im Ablaufpunkt D liegt.  



  In einer weiteren Ausführung lässt man  nach     Fig.    3 im Ablaufpunkt A der     Galette     ein gummiertes     Andrückröllchen    5 tangieren,  das durch Friktion mitläuft. Im Berührungs  punkt A wird der Faden durch     Federdriiek     gepresst, wodurch     verhindert    wird,     da.ss    sich  Drehungen auf der     Galette    über A hinaus       fortsetzen.     



  Eine dritte Anordnung besteht darin, dass  nach     Fig.        -I    das Röllchen 2 nicht senkrecht  über der     Galette,    sondern seitlich von ihr an  gebracht. wird, so dass die letzte Umschlin  gung entsprechend     Fig.    2 nicht mehr auf die       Galette,    sondern vom Röllchen zum Zwirn  kops führt. Auch hier zeigt der Faden keine  Neigung zum Rollen.  



  Bei allen drei Ausführungen ist eine     Ver-          drillung    des v erste eckten Fadenbündels 3a  auf der angetriebenen     Galette    1 verhindert,       wodur    eh Wickelbildungen vermieden sind.  Eisher hat man die     Abzugsgalette    1 nebst       Führungsröllchen    2 im allgemeinen mit ver  chromten hochglanzpolierten Oberflächen ver  sehen, da diese gegenüber     synthetischen     Fäden einen sehr hohen Reibungswiderstand  besitzen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei  solchen Oberflächen der Reibungswiderstand  gelegentlich starken' Schwankungen unterliegt.

      Arbeitet man mit den oben beschriebenen  Vorrichtungen gemäss     Fig.2,    3 und 4, so ist  die     Verwendung    polierter     Hartchromüberzüge     nicht erforderlich. Die Oberflächen der in       Fig.2,    3 und     -I    gezeigten     Galetten    1 und  Röllchen 2 sind aus einem     synthetischen        Ma-.          terial,    vorzugsweise aus dem gleichen Ma  terial wie die Fäden 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Streckzwirnen synthe tischer Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verdrillung des verstreekten Fadenbün dels auf der angetriebenen Galette zur Ver meidung von Nickelbildungen verhindert wird. II. Vorrichtung zur Durehführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet., dass die Oberfläche der Ga- lette und des Führungsröllehens aus s@-ntlie- tischem Material besteht.
    UNT\E'R.A_N'SPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeiehnet, dass der Punkt, wo die Verdrillung im Fadenbündel beginnt, durch ein Andrückröllehen beim Ablaufpinikt von der Galette fixiert. wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Punkt, wo die Verdrillung im Fadenbündel beginnt, auf einen Leitstift gelegt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Punkt, wo die Verdrillung im Fadenbündel beginnt, auf das Führungsröllchen gelegt wird, wel ches hierzu seitlich der Galette angeordnet wird.
CH308531D 1952-12-19 1952-12-19 Verfahren und Vorrichtung zum Streckzwirnen synthetischer Fasern. CH308531A (de)

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