CH307707A - Nietzange. - Google Patents
Nietzange.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J15/00—Riveting
- B21J15/38—Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
- B21J15/386—Pliers for riveting
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Description
Nietzange. Bei Bleehv erschalungen an Gebäuden, wie sie von Bauspenglern angefertigt und ange schlagen werden, müssen die Bleche in den meisten Fällen vernietet werden, vor allem, wenn verzinkte Bleche oder Kupfer- oder Muminium-Legierungsbleche verwendet wer den. Da bei den bisher üblichen Nieten die Nietstellen beidseitig zugänglich sein müssen, um die Nieten einführen und schliessen zu können, müssen in der Regel bei derartigen Arbeiten die Bleche zuerst provisorisch an Ort und Stelle montiert und durch Lötstellen geheftet und nachher wieder sorgfältig ent fernt werden. Dann werden sie vernietet und endgültig montiert.
Auf diese Weise sind der artige Arbeiten oft unverhältnismässig schwie rig und erfordern meistens die Mithilfe von zusätzlichen Arbeitskräften.
Aus der USA-Patentschrift Nr.2536353 ist nun eine andere Art von Nieten bekannt geworden, welche von der Vorderseite her an Ort und Stelle angebracht werden können, so dass alle bisher notwendigen Nebenarbeiten wie provisorische Befestigung und Heftung der Bleche und Ab- und Wiedermontieren derselben in Wegfall kommen und diese Nie ten durch einen Mann allein gesetzt werden können.
Diese Nieten weisen je einen verformbaren Hohlniet auf, der auf einen mit einem Kopf versehenen Stift aufgesetzt ist, derart, dass der ganze Niet mit dem Stift voraus in ein Niet loch eingeschoben werden kann, bis der Setz kopf zur Auflage kommt, und dass dann durch Druckwirkung auf den Setzkopf und Zug wirkung auf den Stift dessen Kopf in den Hohlnietschaft hineingezogen wird und diesen zu einem Schliesskopf auftreibt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Nietzange ziun Setzen solcher Nieten, welche sich durch Handlichkeit und Funktionssicherheit auszeichnen soll, um als Arbeitswerkzeug für Bauspengler verwendet werden zu können.
Die erfindungsgemässe Nietzange zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen u-förmigen Unterteil mit einem daran befestigten Unter griff, einen mit diesem Unterteil gelenkig ver bundenen Obergriff und einen mit diesem Obergriff gelenkig verbundenen Zugteil mit. Mitteln zum Festhalten des Stiftschaftes um fasst.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Nietzange gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar nebst dem zu geordneten Niet. Es zeigen: Fig.1 schaubildlich einen Hohlniet, Fig. 2 schaubildlich einen zugeordneten Stift, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Niet zange in Arbeitsstellung sowie Nietstellen in verschiedenen Phasen, Fig.4 einen Schnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig. 3, aber ohne Nietstift, und Fig.5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 3.
Der Hohlniet N besteht z. B. aus Weich kupfer und besitzt nach Fig. 1 einen zylindri schen Schaft 1 und einen von einem quer zur Schaftachse abstehenden Flansch gebildeten Setzkopf 2. Am freien Ende weist die Schaft wandung eine konische Abschrägung 3 auf. Der zugeordnete Stahlstift S besteht nach Fig. 2 aus einem Schaft 4 und einem Kopf 5 zylindrischer Grundform, dessen Aussendurch messer nicht grösser als der Aussendurchmesser des Hohlnietsehaftes 1, aber grösser als der Innendurchmesser dieses Nietschaftes ist. Min destens die Oberkante 6 und evtl. auch die Unterkante 6' des Stiftkopfes ist abgeschrägt oder abgerundet.
In bestimmter Entfernung vom Kopf 5, die etwa der halben Höhe des Nietschaftes 1 ent spricht, weist der Stiftschaft 4, eine Schwä chungsstelle 7 in Form einer ringsumlaufen- den Einkerbung oder in Form mehrerer kür zerer Kerben auf.
Mit Hilfe solcher Nieten können Bleche 10 und 11 miteinander vernietet werden, die nur an der Oberseite der Blechkonstruktion zu gänglich sind.
Wie links in Fig.3 dargestellt ist, wird hierzu in ein Loch durch die Bleche 10 und 11 ein Hohlniet N gemäss Fig. 1 eingeschoben, der auf einen Stift S gemäss Fig. 2 . aufgeschoben ist. Da voraussetzungsgemäss der Kopf 5 des Stiftes S keinen grösseren Durchmesser als der Nietschaft 1 aufweist, ist dies gut möglich. Der Setzkopf 2 des Hohlnietes N liegt dabei auf der Oberseite des Bleches 11 auf.
Zur Vernietung wird eine Nietzange Z ver wendet, die gemäss Fig. 3 bis 5 einen L-förmi- gen Unterteil 12 aufweist, dessen Fussplatte durchbohrt ist, wobei in die Bohrung ein Ein- Satzkörper 13 eingeschraubt ist, der oberhalb der Fussplatte einen nach oben zusammenlau fenden Konus 13a aufweist. Der Einsatzkör per könnte auch ohne Gewinde eingesetzt oder eingelötet sein. Auch ohne Einsatzkörper könnte durch Einfräsen einer Ringrille an der Oberseite der Fussplatte rings um deren Boh rung ein Konus erzeugt sein. .
Vom: obern Ende des aufrecht stehenden Teils des Unterteils 12 steht ein Untergriff 14 der Zange ab und darüber ist ein Gelenkzap fen 15 für einen U-förmig profilierten Ober griff 16 angeordnet. Am kürzeren Hebelarmende dieses Ober griffes ist mit Hilfe von zwei Schrauben 17 eine Zylinderbüchse 18 gelenkig angehängt, deren Bohrung sich nach aussen konisch ver jüngt. In den konischen Teil dieser Bohrung sind zwei Klemmbacken 19 eingesetzt, die zu sammen einen kegeligen Körper mit einem ge rippten Axialkanal bilden, wobei sieh dieser Kanal am untern Ende nach unten konisch erweitert.
Auch an der Oberseite bilden die beiden Klemmbacken eine trichterförmige Vertiefung oder zwei schräge Flächen, in welche das un tere Ende einer Schraubenfeder 20 hineinragt, deren oberes Ende sich an den Schrauben 17 abstützt. Wenn die beiden Klemmbacken 19 entgegen der Kraft der Feder 20 in die Zylin derbüchse 18 hineingestossen werden, entfer nen sie sich voneinander, während sie sonst zusammengepresstwerden.
Die Fussplatte der Zange wird nun so auf den Setzkopf 2 des Niets aufgesetzt, dass der Stiftschaft 4 durch die Bohrung in der Fuss platte und durch den Kanal zwischen den beiden Klemmbacken 19 hindurch in die Zy linderbüchse 18 hineinragt, wobei durch Auf wärtsziehen des Obergriffes 16 bewirkt wer den kann, dass die Klemmbacken in die Büchse 18 hineingedrückt werden und sich dabei öff nen. Die untere konische Erweiterung des durch die Klemmbacken gebildeten Kanals sitzt dabei auf der Konusspitze 13a der Fuss platte auf und dient zur Öffnung und gleich zeitig Zentrierung der Zange auf dem Niet.
Wenn nun die Griffe 14 und 16 zusammen gepresst werden, ziehen die Klemmbacken 19 den Stiftschaft 4 nach oben, während die Gegenkraft auf die Oberseite des Nietsetz- kopfes 2 übertragen wird. Der Stiftkopf 5 staucht zuerst den vorstehenden Teil des Niet schaftes, treibt dann das untere Ende ausein ander und dringt in denselben ein, um auf der Unterseite des Bleches 10 einen Schliesskopf zu bilden, wie er in Fig. 3 rechts dargestellt ist. Wenn der Zugwiderstand ansteigt, weil der Schliesskopf fertig gebildet ist, reisst bei wei- terem Zusammenpressen der Zangengriffe der Stiftschaft an der Einkerbungsstelle ab.
Auf diese Weise können an Ort und Stelle durch einen Arbeiter allein Bleche und andere Flach teile zusammengenietet werden, die nur auf einer Seite zugänglich sind, oder es können Flachteile wie Bleche, Platten usw. auf ge schlossene Profile wie Rohre usw. aufgenietet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Nietzange zum Einsetzen von Nieten an nur von einer Seite her zugänglichen Stellen, welche Nieten je einen verformbaren Hohlniet aufweisen, der auf einen mit einem Kopf ver- sehenen Stift. aufgesetzt ist, derart, dass der ganze Niet mit dem Stift voraus in ein Niet loch eingeschoben werden kann, bis der Setz kopf zur Auflage kommt, und dass dann durch Druekwirkung auf den Setzkopf und Zugwirkung auf den Stift dessen Kopf in den Hohlnietschaft hineingezogen wird und diesen zu einem Schliesskopf auftreibt, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Nietzange einen L- förmigen Unterteil mit einem daran befestig ten Untergriff,einen mit diesem Unterteil ge lenkig verbundenen Obergriff und einen mit diesem Obergriff gelenkig verbundenen Zug teil mit Mitteln zum Festhalten des Stiftschaf tes umfasst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Nietzange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Unterteil an einer Fussplatte mit einer Bohrung versehen ist, die an der Oberseite der Platte von einem nach oben zusammenlaufenden Konus umge ben ist. 2.Nietzange nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Zugteil eine hängende Zylinderbüchse besitzt, deren Boh rung sich nach unten konisch verengt und im konischen Teil Klemmbacken enthält, die zwi- sehen sich einen gerippten Kanal für den Stiftschaft bilden und -unter Wirkung einer Schraubenfeder stehen, die bestrebt ist, diese Klemmbacken nach unten zu drücken und da durch zusammenzupressen, wobei sie in eine trichterförmige, auf der Oberseite der beiden Klemmbacken gebildete Vertiefung hineinragt. 3.Nietzange nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die untere Aus mündung des Kanals zwischen den Klemmbak- ken sich nach unten konisch erweitert, um einen Sitz für die Konusspitze an der Ober seite der Fussplatte des Zangenunterteils zu bilden und die Klemmbacken zu öffnen.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3048296A (en) * | 1956-01-17 | 1962-08-07 | Hans Georg Biermann | Hand-operated tool for riveting by means of tubular rivets receiving a shank |
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Families Citing this family (2)
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| US3359778A (en) * | 1965-10-18 | 1967-12-26 | Marson Fastener Corp | Manually operable tool for setting tubular rivets |
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