CH307707A - Nietzange. - Google Patents

Nietzange.

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CH307707A
CH307707A CH307707DA CH307707A CH 307707 A CH307707 A CH 307707A CH 307707D A CH307707D A CH 307707DA CH 307707 A CH307707 A CH 307707A
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CH
Switzerland
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rivet
head
pliers
pin
clamping jaws
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English (en)
Inventor
Laederach-Bodmer Hedwig
Original Assignee
Laederach Bodmer Hedwig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/38Accessories for use in connection with riveting, e.g. pliers for upsetting; Hand tools for riveting
    • B21J15/386Pliers for riveting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/02Riveting procedures
    • B21J15/04Riveting hollow rivets mechanically
    • B21J15/043Riveting hollow rivets mechanically by pulling a mandrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description


  Nietzange.    Bei     Bleehv        erschalungen    an Gebäuden, wie  sie von Bauspenglern angefertigt und ange  schlagen werden, müssen die Bleche in den  meisten Fällen vernietet werden, vor allem,  wenn verzinkte Bleche oder Kupfer- oder       Muminium-Legierungsbleche        verwendet    wer  den. Da bei den bisher üblichen Nieten die  Nietstellen beidseitig zugänglich sein müssen,  um die Nieten einführen und schliessen zu  können, müssen in der Regel bei derartigen  Arbeiten die Bleche zuerst provisorisch an  Ort und Stelle montiert und durch Lötstellen  geheftet und nachher wieder sorgfältig ent  fernt werden. Dann werden sie vernietet und  endgültig montiert.

   Auf diese Weise sind der  artige Arbeiten oft unverhältnismässig schwie  rig und erfordern meistens die Mithilfe von  zusätzlichen Arbeitskräften.  



  Aus der     USA-Patentschrift        Nr.2536353     ist nun eine andere Art von Nieten bekannt  geworden, welche von der Vorderseite her an  Ort und Stelle angebracht werden können, so  dass alle bisher notwendigen Nebenarbeiten  wie provisorische Befestigung und     Heftung     der Bleche und Ab- und     Wiedermontieren     derselben in Wegfall kommen und diese Nie  ten durch einen Mann allein gesetzt werden  können.  



  Diese Nieten weisen je einen verformbaren  Hohlniet auf, der auf einen mit einem Kopf       versehenen    Stift aufgesetzt ist, derart, dass der  ganze Niet mit dem Stift voraus in ein Niet  loch eingeschoben werden kann, bis der Setz  kopf zur Auflage kommt, und dass dann durch    Druckwirkung auf den Setzkopf und Zug  wirkung auf den Stift dessen Kopf in den       Hohlnietschaft    hineingezogen wird und diesen  zu einem Schliesskopf auftreibt.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  nun auf eine Nietzange     ziun    Setzen solcher  Nieten, welche sich durch Handlichkeit und       Funktionssicherheit        auszeichnen    soll, um als  Arbeitswerkzeug für Bauspengler verwendet  werden zu können.  



  Die erfindungsgemässe Nietzange zeichnet  sich dadurch aus, dass sie einen     u-förmigen     Unterteil mit einem daran befestigten Unter  griff, einen mit diesem Unterteil gelenkig ver  bundenen Obergriff und einen mit diesem  Obergriff gelenkig verbundenen Zugteil mit.  Mitteln zum Festhalten des Stiftschaftes um  fasst.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  Nietzange gemäss der Erfindung ist in der  Zeichnung dargestellt, und zwar nebst dem zu  geordneten Niet. Es zeigen:       Fig.1    schaubildlich einen Hohlniet,       Fig.    2 schaubildlich einen zugeordneten Stift,       Fig.    3 einen Längsschnitt durch eine Niet  zange in Arbeitsstellung sowie Nietstellen in  verschiedenen Phasen,       Fig.4    einen Schnitt gemäss der Linie       IV-IV    in     Fig.    3, aber ohne Nietstift, und       Fig.5    einen Querschnitt nach der Linie       V-V    in     Fig.    3.  



  Der Hohlniet N besteht z. B. aus Weich  kupfer und besitzt nach     Fig.    1 einen zylindri  schen Schaft 1 und einen von einem quer zur           Schaftachse    abstehenden Flansch gebildeten  Setzkopf 2. Am freien Ende weist die Schaft  wandung eine konische     Abschrägung    3 auf.  Der zugeordnete Stahlstift S besteht nach       Fig.    2 aus einem Schaft 4 und einem Kopf 5  zylindrischer Grundform, dessen Aussendurch  messer nicht grösser als der Aussendurchmesser  des     Hohlnietsehaftes    1, aber grösser als der  Innendurchmesser dieses Nietschaftes ist. Min  destens die Oberkante 6 und     evtl.    auch die  Unterkante 6' des Stiftkopfes ist abgeschrägt  oder abgerundet.  



  In bestimmter Entfernung vom Kopf 5, die  etwa der halben Höhe des Nietschaftes 1 ent  spricht, weist der Stiftschaft 4, eine Schwä  chungsstelle 7 in Form einer     ringsumlaufen-          den    Einkerbung oder in Form mehrerer kür  zerer Kerben auf.  



  Mit Hilfe solcher Nieten können Bleche 10  und 11 miteinander vernietet werden, die nur  an der Oberseite der Blechkonstruktion zu  gänglich sind.  



  Wie links in     Fig.3    dargestellt ist, wird  hierzu in ein Loch durch die Bleche 10 und 11  ein Hohlniet N gemäss     Fig.    1 eingeschoben, der  auf einen Stift S gemäss     Fig.    2 . aufgeschoben  ist. Da voraussetzungsgemäss der Kopf 5 des  Stiftes S keinen grösseren Durchmesser als der  Nietschaft 1 aufweist, ist dies gut möglich. Der  Setzkopf 2 des Hohlnietes N liegt dabei auf  der Oberseite des Bleches 11 auf.  



  Zur Vernietung wird eine Nietzange Z ver  wendet, die gemäss     Fig.    3 bis 5 einen     L-förmi-          gen    Unterteil 12 aufweist, dessen Fussplatte  durchbohrt ist, wobei in die Bohrung ein     Ein-          Satzkörper    13 eingeschraubt ist, der oberhalb  der Fussplatte einen nach oben zusammenlau  fenden Konus     13a    aufweist. Der Einsatzkör  per könnte auch ohne Gewinde eingesetzt oder  eingelötet sein. Auch ohne Einsatzkörper  könnte durch Einfräsen einer Ringrille an der  Oberseite der Fussplatte rings um deren Boh  rung ein Konus erzeugt sein. .  



       Vom:    obern Ende des aufrecht stehenden  Teils des Unterteils 12 steht ein Untergriff 14  der Zange ab und darüber ist ein Gelenkzap  fen 15 für einen     U-förmig    profilierten Ober  griff 16 angeordnet.    Am kürzeren     Hebelarmende    dieses Ober  griffes ist mit Hilfe von zwei Schrauben 17  eine Zylinderbüchse 18 gelenkig angehängt,  deren Bohrung sich nach aussen konisch ver  jüngt. In den konischen Teil dieser Bohrung  sind zwei Klemmbacken 19 eingesetzt, die zu  sammen einen     kegeligen    Körper mit einem ge  rippten     Axialkanal    bilden, wobei sieh dieser  Kanal am untern Ende nach unten konisch  erweitert.  



  Auch an der Oberseite bilden die beiden  Klemmbacken eine trichterförmige Vertiefung  oder zwei schräge Flächen, in welche das un  tere Ende einer Schraubenfeder 20 hineinragt,  deren oberes Ende sich an den Schrauben 17  abstützt. Wenn die beiden Klemmbacken 19  entgegen der Kraft der Feder 20 in die Zylin  derbüchse 18 hineingestossen werden, entfer  nen sie sich voneinander,     während    sie sonst       zusammengepresstwerden.     



  Die Fussplatte der Zange wird nun so auf  den Setzkopf 2 des Niets aufgesetzt, dass der  Stiftschaft 4 durch die Bohrung in der Fuss  platte und durch den Kanal zwischen den  beiden Klemmbacken 19 hindurch in die Zy  linderbüchse 18 hineinragt, wobei durch Auf  wärtsziehen des Obergriffes 16 bewirkt wer  den kann, dass die     Klemmbacken    in die Büchse  18 hineingedrückt werden und sich dabei öff  nen. Die untere konische Erweiterung des  durch die Klemmbacken gebildeten Kanals  sitzt dabei auf der     Konusspitze        13a    der Fuss  platte auf und dient     zur    Öffnung und gleich  zeitig Zentrierung der Zange auf dem Niet.

    Wenn nun die Griffe 14 und 16 zusammen  gepresst werden, ziehen die Klemmbacken 19  den Stiftschaft 4 nach oben, während die  Gegenkraft auf die Oberseite des     Nietsetz-          kopfes    2 übertragen wird. Der Stiftkopf 5  staucht zuerst den vorstehenden Teil des Niet  schaftes, treibt dann das untere Ende ausein  ander und dringt in denselben ein, um auf der  Unterseite des     Bleches    10 einen Schliesskopf  zu bilden, wie er in     Fig.    3 rechts dargestellt  ist.    Wenn der Zugwiderstand ansteigt, weil der  Schliesskopf fertig gebildet ist, reisst bei wei-           terem    Zusammenpressen der Zangengriffe der  Stiftschaft an der     Einkerbungsstelle    ab.

   Auf  diese Weise können an Ort und Stelle durch  einen Arbeiter allein Bleche und andere Flach  teile zusammengenietet werden, die nur auf  einer Seite zugänglich sind, oder es können  Flachteile wie Bleche, Platten usw. auf ge  schlossene Profile wie Rohre usw.     aufgenietet     werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nietzange zum Einsetzen von Nieten an nur von einer Seite her zugänglichen Stellen, welche Nieten je einen verformbaren Hohlniet aufweisen, der auf einen mit einem Kopf ver- sehenen Stift. aufgesetzt ist, derart, dass der ganze Niet mit dem Stift voraus in ein Niet loch eingeschoben werden kann, bis der Setz kopf zur Auflage kommt, und dass dann durch Druekwirkung auf den Setzkopf und Zugwirkung auf den Stift dessen Kopf in den Hohlnietschaft hineingezogen wird und diesen zu einem Schliesskopf auftreibt, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Nietzange einen L- förmigen Unterteil mit einem daran befestig ten Untergriff,
    einen mit diesem Unterteil ge lenkig verbundenen Obergriff und einen mit diesem Obergriff gelenkig verbundenen Zug teil mit Mitteln zum Festhalten des Stiftschaf tes umfasst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Nietzange nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Unterteil an einer Fussplatte mit einer Bohrung versehen ist, die an der Oberseite der Platte von einem nach oben zusammenlaufenden Konus umge ben ist. 2.
    Nietzange nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Zugteil eine hängende Zylinderbüchse besitzt, deren Boh rung sich nach unten konisch verengt und im konischen Teil Klemmbacken enthält, die zwi- sehen sich einen gerippten Kanal für den Stiftschaft bilden und -unter Wirkung einer Schraubenfeder stehen, die bestrebt ist, diese Klemmbacken nach unten zu drücken und da durch zusammenzupressen, wobei sie in eine trichterförmige, auf der Oberseite der beiden Klemmbacken gebildete Vertiefung hineinragt. 3.
    Nietzange nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die untere Aus mündung des Kanals zwischen den Klemmbak- ken sich nach unten konisch erweitert, um einen Sitz für die Konusspitze an der Ober seite der Fussplatte des Zangenunterteils zu bilden und die Klemmbacken zu öffnen.
CH307707D 1954-06-10 1954-06-10 Nietzange. CH307707A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3048296A (en) * 1956-01-17 1962-08-07 Hans Georg Biermann Hand-operated tool for riveting by means of tubular rivets receiving a shank
DE1140432B (de) * 1956-01-17 1962-11-29 Hermann Heidenwolf Handnietzange fuer Blindniete

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