CH306239A - Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes.Info
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verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. Es wurde gefunden, dass man zu einem neuen, wertvollen, metallhaltigen Azofarbstoff gelangt., wenn man den llonoazofarbstoff der Formel
EMI0001.0010
mit der pro Molekül Monoazofarbstoff ein Atom.
komplex gebundenes Chrom enthalten den Chromverbindung des Farbstoffes aus di- azotiertem 2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäure- amid und f-Na.plitliol so umsetzt., dass ein chromhaltiger Azofarbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Ausgangsmonoazofarbstoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält.
Der neue metallhaltige Farbstoff ist ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach essigsau rem Bade in rotbraunen Tönen von guter Licht- und Waschechtheit färbt.
Der heim vorliegenden Verfahren als Ais- gangsst.off dienende, metallfreie Monoazofarb- stoff kann nach an sich bekannten Methoden hergestellt werden,
indem man diazotiertes 2- Amino -1-oxy Benzol - 4-siilf onsäureni ethylamid mit 1-Phenyl-3-methyl-5-pyrazolon in alkali- sehem Mittel kuppelt..
Der ebenfalls als Aus- gangsstoff zu verwendende chromhaltige 1 :1- Komplex kann nach den übliehen, an sich be kannten 14Tethoden hergestellt werden, z. B. in dem man den entsprechenden, von komplexbil dendem Metall freien Monoazofarbstoff in saurem Mittel mit einem Überschuss eines Sal zes des dreiwertigen Chroms, wie z. B. Chrom- fluorid oder Chromformiat bei Siedetempera tur oder gegebenenfalls bei 100 C überstei genden Temperaturen umsetzt.
Die Umsetzung des so erhältlichen 1 :1- Komplexes mit dem metallfreien Farbstoff er folgt zweckmässig in wässerigem, neutralem bis alkalischem Mittel, bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur.
Beispiel: 39,5 Teile des 1:1-Chromkomplexes des Farbstoffes aus diazotiertein 2 Amino-l-oxy- benzol-4-sulfa.mid und f-Naphthol und 38,
7 Teile des metallfreien Farbstoffes aus diazo- tiertem 2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsänreme- thylamid und 1-Phenyl-3-methyl-5-pyra.zolon werden in 3000 Teilen Wasser angeschlämmt. Nach Zusatz von 8 Teilen Natriumhydroxyd als 30%ige Lösung wird.auf 95 erwärmt und längere Zeit bei dieser Temperatur gerührt,
bis die Umsetzung beendet ist. Aus der klaren, braunen Lösung wird der Farbstoff durch Zu satz von Natriumehlorid und durch Neutrali sieren mit Essigsäure abgeschieden.
Der oben erwähnte 1:1-Chromkomplex kann wie folgt erhalten werden 34,3 \feile des Farbstoffes aus dia.zotiertem 2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureamid und fl-Naplithol werden in kleinen Portionen in eine 100 warme Mischiuig von 300 Teilen Formamid, 50 Teilen Eisessig, 37 Teilen Chromformiat mit, einem Chromgehalt von 47,31!o (als Cr.Os gerechnet) eingetragen.
NLin wird auf 110 bis<B>1301'</B> erwärmt. und so lange gerührt, bis die Chromierung beendet ist. Die heisse Lösung wird mit 1200 Teilen gesättigter Natriumehloridlösung versetzt. Nach einigen Stunden wird der ausgefallene Chromkomplex abfiltriert und gegebenenfalls durch Umlösen weiter gereinigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines metall haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net., dass man den lvlonoazofarbstoff der For mel EMI0002.0020 mit der pro Molekül Monoazofarbstoff ein Atom komplex gebundenes Chrom enthalten den Chromverbindung des Farbstoffes aus di- azotiertem 2-Amino-l-ovbenzol-4-sulfonsäure- amid und ss-Naphtliol so umsetzt.,dass ein ehromhalt.i-er Azofa.rbstoff entsteht, der je ein Molekül der zwei Atts-@angsmonoazofarb- stoffe an ein Chromatom komplex gebunden enthält. Der neue metallhaltige Farbstoff ist. ein wasserlösliches Pulver, das Wolle aus sehwaeli alkalischem, neutralem. oder sehwach essig saurem Bade in rotbraunen Tönen von guter Lieht- und Waseheehtheit färbt. UNTERANSPRÜCHE l..Verfahren gemäss Patentanspruch, da- clureh g ekennzeiehnet, dass man pro Molekül des metallfreien lfoiioazofarbstoffes eine ein Atom komplex gebundenes Chrom enthaltende Menge des chromhaltigen Farbstoffes verwen det. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in alkalischem 1-Iediuni durchführt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH301441T | 1951-08-07 | ||
| CH306239T | 1952-06-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH306239A true CH306239A (de) | 1955-03-31 |
Family
ID=25734372
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH306239D CH306239A (de) | 1951-08-07 | 1952-06-09 | Verfahren zur Herstellung eines metallhaltigen Azofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH306239A (de) |
-
1952
- 1952-06-09 CH CH306239D patent/CH306239A/de unknown
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