CH305102A - Verfahren zur Herstellung einer zum Färben und Vitaminisieren von Nahrungsmitteln bestimmten, die fettlöslichen Wirkstoffe der Mohrrübe in deren ursprünglichen Mengenverhältnissen enthaltenen Lösung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer zum Färben und Vitaminisieren von Nahrungsmitteln bestimmten, die fettlöslichen Wirkstoffe der Mohrrübe in deren ursprünglichen Mengenverhältnissen enthaltenen Lösung.

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CH305102A
CH305102A CH305102DA CH305102A CH 305102 A CH305102 A CH 305102A CH 305102D A CH305102D A CH 305102DA CH 305102 A CH305102 A CH 305102A
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fat
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carrots
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carrot
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Schultz H Schoppe
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Schoppe & Schultz H
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L5/00Preparation or treatment of foods or foodstuffs, in general; Food or foodstuffs obtained thereby; Materials therefor
    • A23L5/40Colouring or decolouring of foods
    • A23L5/42Addition of dyes or pigments, e.g. in combination with optical brighteners
    • A23L5/43Addition of dyes or pigments, e.g. in combination with optical brighteners using naturally occurring organic dyes or pigments, their artificial duplicates or their derivatives
    • A23L5/44Addition of dyes or pigments, e.g. in combination with optical brighteners using naturally occurring organic dyes or pigments, their artificial duplicates or their derivatives using carotenoids or xanthophylls

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer zum Färben und Vitaminisieren von     Nahrungsmitteln     bestimmten, die fettlöslichen Wirkstoffe der Mohrrübe in deren ursprünglichen  Mengenverhältnissen enthaltenen Lösung.         1:s    ist bekannt,     dass    Mohrrüben wertvolle       lrh@siolo@isehc        Ei-ensehaften    besitzen.

   Man       hat        vet.seIriedentlieh    versucht, die ent  sprechenden Wirkstoffe     airs    der     Mohrrübe     entweder rein oder in konzentrierter Form zu       \rewirinen.    Diese Arbeiten beziehen sieh fast       aussehliel-.llieh    auf die     Gewinnung    des in der       Mohrrübe        enthaltenen    Carotins.  



       Bei        solchen    bekannten Verfahren     werden          lieispi@@lsweise    die     mohrriiben    zerkleinert, die       @I@hisst@    im Vakuum     g@et-rocknet        und-    dann in       eurer        Stir.hstoi-'fatmosphäre    mehrere Stunden       niitll@nhol        digeriert,    der einen Zusatz von       Na0I"I    enthält.

   Nach dem Abkühlen und  Filtrieren wird das Filtrat- neutralisiert und  der     .-\lholiol.        alrs^e(lampft.    Aus dem erhaltenen       Siriil)    wird das     Carotin    durch     LTmkristallisie-          i1#n        @,eironrren.    Die Seifen können aber auch  im     Wiisser    gelöst und hierauf das Carotin mit.

         Benzol    oder     Petrolä.ther    extrahiert     werden.          Nadi    einem andern Verfahren wird der durch       Zerkleinern    und Auspressen erhaltene     Möli-          rensaft        zentrifufdert    und das     von    der     ge-          hliir-teir    Flüssigkeit     getrennte        Zent-rifugat          iiaelr    der     Trocknung    mit öl extraliiert.

   Vor  wurde ferner ein Verfahren zur       Gewinnan@    von     Carotinfarbstoffen,    nach dem  zerkleinerte Möhren mit solchen     Aminsalzen          bzw.        quartären        Ammoniumverbindungen,    die       mindestens    einen höheren     a.llphatischen    Rest       ent.lialten,    behandelt.     und    die Farbstoffe mit    organischen Lösungsmitteln ausgeschüttelt  werden.  



  Bekannt ist ferner ein Verfahren zur Her  stellung von     Carotinkonzentraten    aus ge  trockneten und zerkleinerten Karotten, bei  dem die Karotten mit siedendem     Isopropyl-          alkohol    extrahiert und der Auszug eingeengt  wird, sowie ein Verfahren zur Herstellung  von haltbaren     wä.ssrigen,    kolloidalen Carotin  lösungen, bei dem den Lösungen als Schutz  kolloid Pektin zugesetzt wird.  



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden,  frische     zerha:ekte    Mohrrüben unter     Luftab-          schluss    zu kochen, wobei die Eiweissstoffe in  der Zelle selbst koagulieren und alles Carotin  absorbieren. Beim Abpressen     hinterbleibt    ein       Pr,ehkuchen,    der mit     Aceton    getrocknet und  dann mit     Petroläther    extrahiert wird. Nach  einem andern Verfahren werden getrocknete       Molrr        rüben    mit Benzol extrahiert. :Die Lösung  wird dann konzentriert, wobei das     Carotin     heilweise auskristallisiert.

   Aus der Mutter  lauge wird das     Lösungsmittel    vollständig     ent-          ferne    und der Rest als     carotinhaltige        Salben-          rrrrrdIage    benutzt.  



  Nach andern Verfahren erhält man reines  Carotin, indem man frische feuchte Karotten  mit entwässertem     Na-Sulfat    oder Gips trock  net, das Trockengut extrahiert und den     ein-          gedampften    Extrakt mehrere Tage stehen  1üsst, wobei Carotin auskristallisiert.      Schliesslich ist es bereits bekannt.,     carotin-          oder        vitaminhaltige    Präparate aus pflanz  lichen Materialien zu gewinnen, indem man  diese     NaOH    oder dergleichen behandelt, das       Gemisch    mit Dampf erhitzt und dann mittels       Petroläther    oder     dergleichen    extrahiert.

   Der  Extrakt wird von den Faserstoffen befreit,  in Gegenwart eines     Antioxy        dationsmittels    mit  Wasserdampf destilliert und hierauf der       wässrige    Rückstand mit     Kokosöl    oder der  gleichen extrahiert.  



  Diese bekannten Verfahren sind teils kost  spielig, teils     umständlich.    Soweit sie von ge  trockneten Materialien ausgehen, ist weiter zu       berücksichtigen,    dass beim Trocknen unter  normalen wirtschaftlichen     Bedingungen    er  hebliche Vitaminmengen, insbesondere     Caro-          tine,    zerstört werden. Bei     Anwendung    des       Pressverfahrens    auf frische Materialien bleibt  ein mehr oder     weniger    grosser Prozentgehalt  der wertvollen Wirkstoffe in den     Press-    bzw.       Zentrifugierrückständen    zurück.

   Beide Ver  fahrensarten ergeben daher schlechte Aus  beuten. Soweit nach den bekannten Verfahren  das frische, zerkleinerte Material ohne eine  vorhergehende Abtrennung des Saftes von der  Gerüstsubstanz extrahiert wird,     geschieht    die  ses unter Anwendung von Chemikalien. Da  durch besteht zumindest die Gefahr, dass das  Endprodukt nicht mehr als naturrein zu be  trachten ist.  



       Bekannt    sind die in letzter Zeit     erfolgten          Feststellungen,    dass     synergistisehe    Beziehun  gen zwischen     dein    Pro-Vitamin     t1    (Carotin)  und- Vitamin E     (Tocopherol)    bestehen. Das  Carotin ist bekanntlich ausserordentlich emp  findlich gegen Luftsauerstoff. Sein Verhalten  in den     zur        Autoxydation    neigenden     Lösungs-          mitteln    (Fetten) erscheint auf Grund der be  kannt     gewordenen,    sich vielfach wider  sprechenden Versuchsergebnisse noch nicht  eindeutig geklärt.

   Auffallend ist jedenfalls  seine     Beständigkeit    in der     Mohrrübe.    Nach  jüngsten Arbeiten ist anzunehmen, dass diese  Stabilität auf ein in der     Mohrrübe    vorhan  denes natürliches System der Wirkstoffe und  auf die     antioxydatorische        Wirkung    des     Toco-          pherols    zurückzuführen ist.    Bei den bisher bekannten Verfahren wird  das in der     Mohrrübe    vorhandene natürliche  System dieser Wirkstoffe weitgehend zerstört.  



  Die vorliegende     Erfindung@ermöglieht    nun  eine schonende,     billige    und     einfache    Gewin  nun-,     Konzentrierun-    und     lIaltbarmachunu     dieses fettlöslichen     Wirkstoffsystems    unter       Urhöhunn,    der     Carotinausbeute    und unter  Vermeidung chemischer     Reagenz    und ferner  die Verwendung solcher Extraktionsmittel  (Fette bzw. Öle), wie sie in den Nahrungs  mitteln, für deren     Färbung    bzw.     Vitaminisie-          run.-    - die Konzentrate vorgesehen sind, ohne  hin enthalten sind.  



  Es wurde     nämlich        -gefunden,        da13    man  diese Vorteile erreichen     und    die oben erwähn  ten Nachteile der bekannten Verfahren ver  meiden kann, wenn man     erfindungs,--emäss     frische     Mohrrüben    in     feinst    zerkleinertem  Zustand, ohne     vorhergehende    anderweitige  Behandlung, unter<U>Bewegung</U> mit Fetten oder  Ölen pflanzlichen oder tierischen     -Ursprungs          innig    vermischt und hierauf die     fettige    Phase  abtrennt.

   Die fettige Phase kann dann weiter  aufgearbeitet oder den zu behandelnden  Fetten, Ölen direkt zugeführt werden. Die       Zerkleinerung    der     Mohrrüben    kann vor     dein     Vermischen     finit    dem Öl oder Fett     vor,yenoni-          inen    werden; sie kann aber auch in     Gegenwart     des Öls oder Fettes     erfolgen.     



  Wesentlich für eine gute Ausbeute ist  feinste     Zerkleinerung-    der     Mohrrüben,    die, wie  schon erwähnt,     gegebenenfalls    in     Gegenwart     des als Lösungsmittel dienenden Öls oder  Fettes     zum    Beispiel durch eine     Kreuzschlag     -- +     Hammer-Kolloidmühle    oder     dergleichen,     vorteilhaft     auch    durch oder in Verbindung  mit Ultraschall, vorgenommen werden kann.  



  Durch die innige     Vermischung    unter     Be-          wegung    wird einerseits eine     weitgehende        Ver-          grösserung    der     Lösun-smitteloberfläche    und  anderseits eine     gute        Verteilun-    der Phasen  erreicht, so dass ein schneller und fast. voll  ständiger     Übergang    der zu     gewinnenden     Stoffe in das Öl oder Fett     ermöglicht    wird.

    Um eine wirtschaftliche     Durehführun"r    zu er  möglichen, ist hierbei auf die richtige Teil  chengrösse zu     achten,    die     jeweils    nach den           verwendeten    Rohstoffen und dem speziellen       Arbeitsverfahren    empirisch zu ermitteln ist..  Bei einer zu groben Verteilung würde eine  ungünstige Extraktion und bei einer zu  feinen Teilchengrösse eine Erschwerung bei       der    folgenden Phasentrennung auftreten.

   Für  den     Lösungsvorgang-    braucht die Emulsion  örtlich nur Bruchteile von     Sekunden    bestehen       zti    bleiben; sie     kann    aber auch länger bestehen       bleiben.    Die günstigste     Teilchengrösse    kann  wie üblich bestimmt werden, zum Beispiel mit  dein Mikrometer oder durch Auszählen in der  Zählkammer.  



  Um die günstigste     Konsistenz    für das zu       extrahierende    Gut zu erreichen, kann man  demselben erforderlichenfalls je nach     Bedarf     Wasser, Möhrensaft, bereits angefallene  Emulsion bzw.     wässrige    Phase oder auch       (leriistträgersubstanz    zusetzen. Ferner kann  man dem Cut bereits angefallene Mengen der  fettigen Phase beimengen, falls man     eine     höhere Konzentration zu erhalten wünscht.  



  Die Trennung der erhaltenen Emulsion  in ihre Phasen: Gerüststoffe,     wässrigen    Saft  rest und     angereichertes        Lösunusmittel        kann     auf     verschiedene    Weise vorgenommen werden,       beispielsweise    durch     Absitzenlassen    nach     ent-          ,#l)reellender        Bewegtrog"    wobei durch elek  trische Kräfte (Strömungspotential und das  Potential fallender Teilchen) die einzelnen  Teilchen entladen, die Einzelteilchen ver  einigt und die Phasen voneinander getrennt       u-erden    können.

   Die Trennung kann aber  auch durch einzelne oder kombinierte andere  Massnahmen, zum Beispiel     Pressen,    Filtrieren,       Zentrifugieren    oder durch     Anw        endung    mecha  nischer     Sehwingunren,        erreicht    oder ergänzt  werden.  



  Gute Ergebnisse werden beispielsweise  erreicht, wenn man die Zerkleinerung der  Mohrrüben und / oder die     Emulgierung          und/oder    die Phasentrennung mittels     mecha-          niselier        Schwingungen,    zum Beispiel Ultra  shall, vornimmt. Auch in diesem Fall kann       dIe    Zerkleinerung in Gegenwart des Extrak  tionsöls oder -fettes durchgeführt werden.  



  Neben den wertvollen     Wirkstoffen    enthält  die Fettphase auch alle andern in dem Roh-    material befindlichen fettlöslichen Bestand  teile, insbesondere ätherische Öle. Soweit die  selben die     Sinnesempfindungen    stören,     können     sie durch ein     inertes    Gas, beispielsweise  Wasserdampf, entfernt werden.  



  Das erfindungsgemässe     Verfahren        kann    in  vorteilhafter Weise sowohl kontinuierlich als  auch     diskontinuierlich    durchgeführt werden.  



  Das nach dem Verfahren gemäss der vor  liegenden Erfindung anfallende     Produkt    ist  zur     Vitaminisierung    oder Färbung von Nah  rungsmitteln bestimmt. Um     zu    verhindern,  dass bei der Färbung bzw.

       Vitaminisierung    der  Nahrungsmittel, zum Beispiel von Butter oder  dergleichen, kein artfremdes Fett in das Nah  rungsmittel gelangt, wird, wie     schon        gesagt,          zweckmässigerweise    als Extraktionsmittel je  weils dasjenige Öl oder Fett verwendet,  welches arteigen in dem Nahrungsmittel ent  halten ist, für dessen Behandlung der Extrakt  vorgesehen ist, also beispielsweise Butterfett  für die Verwendung in der Butterindustrie  oder Sojaöl     bzw,    Kokosfett für die Färbung  von Margarine. Dadurch wird erreicht, dass  in dem Nahrungsmittel neben den einzuver  leibenden Wirkstoffen nur arteigene Bestand  teile enthalten sind.

   Die erhaltenen Wert  stoffe     bzw,    das     Wirkstoffsystem    liegen dann  in dem behandelten     Nahrungsmittel    in der in  der Mohrrübe     ursprünglich    vorhandenen  Form mit ihren wechselseitigen     synergisti-          sehen        Beziehungen    vor. Dadurch wird zusätz  lich noch die Haltbarkeit und der physiolo  gische Wert des behandelten Nahrungsmittels,  zum Beispiel der Butter, erhöht.  



  <I>Beispiel 1:</I>  10 kg gereinigte Möhren werden ge  schnitzelt und sofort in einer Hammermühle,       Kreuzschlagmühle    oder dergleichen     feinst     zerkleinert. Der     erhaltene    Brei wird auf 50   erwärmt und mit 1,5 kg Butterfett 15 Minu  ten in einem schnellaufenden Rührwerk  innig gemischt. Die erhaltene Masse wird in  einer     hydraulichen    Presse im Filtertuch ab  gepresst. Die erhaltene Flüssigkeit trennt sich  infolge der Filterung und der eingetretenen  elektrischen Entladung weitgehend von selbst. ,      Vollständig getrennt werden die Phasen durch  eine Zentrifuge. Nun wird das ätherische Öl  mit Wasserdampf     abgetrieben    und für sich  gewonnen. Die Wertstoffe sind im Butterfett.

    gegenüber dem Ausgangsgut auf das fast     7-          fache    angereichert. Die Ausbeute ist bei       hohem        Pressdruck    nahezu quantitativ.  



  Das angereicherte Butterfett kann zu etwa.       1.0/00    einer entstehenden Butter im Butter  fertiger zugeführt werden.  



  Das     beschriebene    Verfahren     lä.sst    sich mit:  ähnlichem Ei-folg beispielsweise auch mit       nachfolgenden    geänderten Bedingungen durch  führen:  1. Es kann bei Temperaturen ab     32      (Schmelzpunkt des Butterfettes) gearbeitet  werden.  



  2. Der Fettzusatz kann je nach gewünsch  ter Konzentration in beliebigen Grenzen  variiert. werden, wobei jedoch die untere  Grenze mit Rücksicht auf die Ausbeute von  dem jeweils angewandten Mischverfahren  abhängt.  



  3. Werden niedrige     Pressdrücke    ange  wandt, so muss der     Pressrückstand    zur Ver  meidung von Fett- und damit     Carotinver-          lusten    mit     vorabgewonnenem    Saft nochmals       einulgiert    und einer zweiten Pressung unter  worfen werden, oder man extrahiert die Rück  stände in bekannter Weise mit flüchtigen  Lösungsmitteln. Nach Abdampfen des Lösungs  mittels kann das so gewonnene Konzentrat  zum Beispiel in der Kosmetik verwendet  wer den.  



  4. Das ätherische Öl kann auch mit     inerten     Gasen, zum Beispiel Stickstoff, Kohlendioxyd  usw., abgetrieben werden, eventuell bei Über  oder     Unterdruck.     



  5. Bei Anwendung höherer Konzentratio  nen verringert sieh der Prozentsatz des der       entstehenden    Butter zuzusetzenden Konzen  trates entsprechend.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Gereinigte Möhren werden kontinuierlich  durch einen Wolf getrieben oder in etwa 3 cm       grosse    Stücke vorgeschnitten und im übrigen  ähnlich wie im ersten Beispiel nur im Fliess-    verfahren behandelt.,     doaeli    mit dem Unter  schied, dass statt Butterfett mit Carotin vor  weg angereichertes Sojaöl verwendet und zur       Verdünnung        flüssir-e    Phase     zu,refügt    wird.

    Bei dieser Arbeitsweise     wurde    eine fast       quantitative    Ausbeute bei einer Teilchengrösse  der überwiegenden Mehrzahl aller fettigen  Teilchen zwischen     1-1_5        ,cc,    erzielt, wobei die  Teilchengrösse mit. Hilfe eines Mikrometers  festgestellt wurde.  



  Das angereicherte Sojaöl wird dann zu  etwa 10/0o der     Kirne    bei     der        Margarineher-          stellung    zugesetzt.  



  In den obigen Beispielen kann die Zer  kleinerung und     Vermischung,    getrennt oder  gleichzeitig, und auch die     \spätere    Phasen  trennung vorteilhaft durch mechanische       Schwingungen    gefördert werden, beispiels  weise durch eine     Flüssigkeitspfeife,    einen  Rüttelschwinger niederer Frequenz, einen  Quarzschwinger hoher Frequenz, einen     1Ia-          gnetostriktionsschwinger    oder auf sonst. üb  liche Weise, und zwar je für sieh allein oder  in Kombination     untereinander    oder auch in  Kombination mit. andern an sich bekannten  Vorrichtungen.

   Das     Vermischen    kann zum  Beispiel auch in einem     Kneter    stattfinden.  



  Das     Pressen    kann zum     Beispiel    durch eine  Schrauben-, Spindel-, Filterpresse oder der  gleichen     vorgenommen    oder auch ganz unter  lassen werden, wenn zum Beispiel bei einer  Zerkleinerung mit einer     Kolloidmühle    die  festen Teilchen so klein sind,     class    die Tren  nung der drei Phasen in einer Zentrifuge:  erreicht wird. Die     Phasen    können auch auf  beliebige andere Weise getrennt werden, zum  Beispiel durch Filtern,     L\berlauf,    Ab  ziehen usw.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer zum Färben und Vitaminisieren von Nahrungs mitteln bestimmten, die fettlöslichen Wirk stoffe der Mohrrübe in deren ursprünglichen Mengenverhältnissen enthaltenen Lösung, da durch gekennzeichnet, dass frische Mohrlüben in feinstzerkleiner tem Zustand, ohne vorher- gehende anderweitige Behandlung, unter :te- wegung mit Fetten oder ölen. innig vermischt werden und hierauf die fettige Phase ab- ,getrennt wird. UNTERANSPRiCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Zerkleinerung der Mohrrüben unter Anwendung mechani scher Schwingungen durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die innige Ver- mischune unter Anwendung mechanischer Schwingungen durchgeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da- clnreh gekennzeichnet, dass die Phasentren nung unter Anwendung mechanischer Schwin gungen durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstellung einer zur Vitaminisierung und Färbung von Butter bestimmten Fettlösung, dadurch gekennzeichnet, dass man Butterfett verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch zur Herstelhuig einer zur Vitaminisierung und Färbung von Mayonnaisen und Salattunken bestimmten Fettlösung, dadurch gekennzeich net, dass man Olivenöl verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass so gearbeitet wird, dass das Fett oder öl bei der Extraktion mindestens zum überwiegenden Teil eine Teilchengrösse von 1 bis 15,u aufweist.
CH305102D 1949-10-31 1950-10-27 Verfahren zur Herstellung einer zum Färben und Vitaminisieren von Nahrungsmitteln bestimmten, die fettlöslichen Wirkstoffe der Mohrrübe in deren ursprünglichen Mengenverhältnissen enthaltenen Lösung. CH305102A (de)

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