CH299902A - Verfahren zur selbsttätigen Regelung von Kraftfahrzeugantrieben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Regelung von Kraftfahrzeugantrieben und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH299902A
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Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
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Description


  Verfahren zur selbsttätigen Regelung von     Kraftfahrzeugantrieben    und Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh       auf    ein Verfahren zur Regelung von Kraft  fahrzeugantrieben, welches sieh dadurch aus  zeichnet,     dass    eine Vorrichtung     auf--eine    be  stimmte     Soll-Fahrgesehwindigkeit    eingestellt  wird, welche den Fahrzustand. des Fahr  zeuges bestimmende Regelgrössen in Abhän  gigkeit hiervon selbsttätig so lange ändert,  bis diese     Soll-Geschwindigkeit    erreicht ist.  



  Die Erfindung betrifft weiter eine     Vor-          riehtLing    zur     Durehführung        diesesVerfahrens,     die sieh dadurch auszeichnet,     dass    sie in     Ab-          liängi-keit    von einer eingestellten     Soll-Fahr-          -eschwindiokeit    eine Änderung von den  Fahrzustand des Fahrzeuges bestimmenden  Regelgrössen so lange selbsttätig vernimmt, bis  die     Soll-Gesehwindigkeit    erreicht ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          ge.genstandes    ist in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt, an Hand von welchem     audh     das erfindungsgemässe Verfahren beispiels  weise erläutert ist.

   Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> ein     Regelstellungs-Fahrgesehwin-          digkeitsdiagramm.    mit     Regelkennlinien,     <B>CD</B>       Fig.    2 das Schema einer     Regelungsvorrich-          C          tung,

      und zwar in einem     Gleichgewichts-          C     zustande der Regelung     bzw.    einem     Behar-          rungszustande    des Fahrzeuges     (Ist-Geschwin-          21          digkeit   <B>=</B>     Soll-Geschwindigkeit),          Fig.   <B>3</B> die gleiche Vorrichtung im Zustande  <B>C</B>  der     übersehreitung    der angeforderten Soll  geschwindigkeit,

           Fig.4    die Darstellung des     Grenzdrehzahl-          reglers    bei     überschreitung    der zugelassenen  Höchstgeschwindigkeit,       Fig.   <B>5</B> das Schema einer Variante für die  Regelung der Fahrzeugbremse in Normal  stellung der Vorrichtung,       Fig.   <B>6</B> dieselbe nach     Inwirkungtreten    der  Fahrzeugbremse und       Fig.   <B>7</B> eine Bedienungseinrichtung mit  einem Hauptbedienungshebel und zwei zu  sätzlichen Bedienungshebeln für die Regelung.  



  In dem Diagramm nach     Fig.   <B>1.</B> sind auf der  Waagrechten die Wege s. des Bedienungs  hebels in Prozenten des maximalen Hubes und  auf der Senkrechten die Geschwindigkeiten v  des Wagens aufgetragen.  



  Die Getrieberegelung erfolgt nach der  Kennlinie x, die     Motorleistungsregelung     (Drosselregelung) für normalen Motorbetrieb  nach der Linie<B>y,</B> bei Motorbremsung, nach  der Linie<B>y'</B> und die Regelung der Fahrzeug  bremse nach der     Kennlinie    z.  



  Die Kennlinie x,<B>y</B>     bzw.        yl    und z sind  hierbei, wie das Diagramm zeigt, parallel zu  einander verschoben, wobei die, Kennlinie<B>y</B>  oberhalb der Kennlinie x, die Kennlinie<B>y'</B>  unterhalb der Kennlinie x und die Kennlinie  z noch oberhalb der Kennlinie<B>y</B> verläuft.  



  Die Kennlinie x gibt hierbei denjenigen       ('Trenzzustand    an, in welchem sich die Ge  trieberegelung das Gleichgewicht hält, und  zwar bedeutet im normalen Fahrbetrieb ein  Punkt ausserhalb der Kurve. eine Regelung           auf    grössere Übersetzung (also ins Langsame)  und ein Punkt. oberhalb der     Kune    eine Rege  lung auf geringere Übersetzung (also ins,  Schnelle), während sieh im Falle eines Be  triebes mit     -i#lotorbrern#ung    eine umgekehrte  Getrieberegelung ergibt, wie noch später  erläutert wird.

   Bezogen auf die Kennlinie<B>y</B>       bzw.        y'    bedeutet ferner ein Punkt oberhalb  dieser Kurven eine Regelung     auf    geringere       '-Hotorleistung    (zum Beispiel durch Schliessen       el     der Drosselklappe) und ein Punkt unterhalb  derselben eine Regelung auf höhere     Motor-          C,          leistung    (zum Beispiel durch öffnen der  Drosselklappe). Ein Überschreiten der Kenn  linie z nach oben bringt die Fahrzeugbremse  zur Wirkung.

      Ist beispielsweise der Bedienungshebel       auf        eine        Stellung        s,        (von        zum        Beispiel        60%)     eingestellt, so nimmt im     Beharrunggszustand     des     Mragens    dieser eine Fahrgeschwindigkeit       711    an, welche der der Stellung     s,    zugehörigen       Soll-Gesehwindigkeit    entspricht.

   Der Fahr  zustand ist in diesem Falle durch den Punkt  <B>X,</B> gekennzeichnet, welcher sich     auf    der       Kennlinie-    x für die Getrieberegelung befindet  Der der gleichen Stellung s, des     Bedienungs-          liebels    zugehörige Punkt     Y,    für die Drossel  klappe liegt im     INTormalbetriebe    oberhalb des  Punktes X,. Das bedeutet-,     dass    die Leistungs  regelung des     Motorg    dabei auf höchste  Leistung eingestellt, also zum Beispiel die  Drosselklappe voll geöffnet ist.

   Da die Bremse  bei der Hebelstellung     s,    erst dann in Wirkung  tritt, wenn die Geschwindigkeit eine dem  Punkt Z,     auf    der Kennlinie z entsprechende  Grösse erreicht hat, ist sie bei der Geschwin  digkeit v, gelöst.  



  Umgekehrt ergibt sich im Falle der Be  nutzung des Motors zur Bremsung, zum. Bei  spiel bei     Bürgabfahrt,    da die Kennlinie<B>y'</B>  unterhalb der Kennlinie x für die Getriebe  regelung liegt,     dass    im     Gleieligewiehtszustand,     des Getriebes entsprechend der Kurve x die       -1,lotorleistungsregelung    auf geringste Motor  leistung eingestellt, also zum Beispiel die  Drosselklappe voll geschlossen ist. Erst wenn  die Fahrgeschwindigkeit auf die dem Punkte         Yi'    entsprechende Grösse absinken würde,  würde die Drosselklappe zu öffnen beginnen.  



  Da für eine Leistungsregelung gesorgt ist,  bei     weleh#er    von der     Kennlinie    x ausgehend  das Regelglied des     2vIotor,#.,    sieh bis zur Kenn  linie<B>y</B>     bzw.   <B>y'</B> nicht ändert, werden kleine       Sehwankun-en    der     Fahrgesehwindigkeit    aus  schliesslich durch die     Getrieberegelung        aus-          gegliehen.    Doch ist es indessen nicht unbe  dingt notwendig,     dass    unterhalb der Kennlinie  <B>y</B>     (bzw.        y')

      die     Motordrosselldappe    sieh stets  vollständig öffnet und oberhalb der     Kenn-          lini:e    sieh vollständig schliesst. Gegebenenfalls  kann auch ein gewisser     Abstufungsbereleh     vorgesehen sein, innerhalb dessen nur ein  teilweises öffnen     bzw.    Schliessen des     Leistungs-          regelgliedes    erfolgt.  



  Es -werde beispielsweise angenommen,     dass     sieh     der,Wagen        aLis    einem     züm    Beispiel dem  Punkte X, entsprechenden     Beharrungs-          zustande   <B>-</B> etwa beim Einfahren in eine       Steilstreeke-   <B>-</B> plötzlich verzögert. Der     neLie     Fahrzustand sei zum Beispiel durch den  Punkt P, gekennzeichnet. Da sieh dieser  Punkt unterhalb der     Kennlinien    x,<B><I>y,</I></B> z be  findet, wird das Getriebe     auf    höhere Über  setzung, also in einen niedrigeren Gang um  schalten.

   Der     'Wa-en    wird sieh wieder     be-          "chleunigen,    bis der Fahrzustand     entspre-          ehend    dein Punkte X, wieder erreicht ist.  



  Beschleunigt sieh umgekehrt der Wagen,  zum Beispiel weil er in eine Strecke mit  starkem Gefälle gelangt, so verlegt sieh der  den Fahrzustand kennzeichnende Punkt im  Diagramm senkrecht aufwärts. Dies hat zu  nächst im     Bereiehe    zwischen den Punkten X,  und     Y,    zur Folge,     dass    die Gangübersetzung  verringert, also auf einen höheren Gang     gle-          schaltet    wird.

   Reicht hierbei die dadurch be  wirkte Verringerung des Antriebsdrehmomen  tes an den Fahrzeugrädern noch nicht aus, um  die Geschwindigkeit wieder auf den früheren  Weit herabzusetzen, und überschreitet die  Fahrgeschwindigkeit den dem Punkte     Y,     entsprechenden Wert, so beginnt auch das       Leistungsregelglied    des Motors auf geringere  Leistung einzustellen. Die Drosselklappe  schliesst sieh.

   Genügt auch die Drosselung des       CI         Motors noch nicht, um     den    vom Fahrer     dureb     den Bedienungshebel eingestellten Fahrzu  stand     bzw.    die     Soll-Gescliwindigkeit        vi    wieder  herzustellen, wird also ein Fahrzustand     eilt-          ,;preehend    dem Punkte     Q,    oberhalb des Punk  tes Z, erreicht, so wird zur     we-iteren    Gegen  wirkung gegen die, zu grosse Geschwindigkeit  des 'Wagens auch die Bremse angezogen.

    Diese Regelung dauert so lange fort, bis der  Wagen wieder seine     Gesehwindigkeit    vermin  dert und der     Fahrz-Listand    zum Punkte X,  zurückkehrt.  



  Entsprechendes ergibt sich sinngemäss,  wenn bei gleichbleibender     Fahrgesehwindig-          keit    die Stellung des     Bedienungsorgans,    also  die     Soll-Gesehwindigkeit,    plötzlich verändert  wird, der Fahrzustand also zum Beispiel von  Punkt<B>X,</B> in den Punkt     Q#,    verlegt wird. In       dieseni    Falle werden die Kennlinien x,<B>y</B> und  z ebenfalls nach oben überschritten, so     dass     die Regelung des Wagens     zLL    wirken beginnt.

    Getriebe, Motor und Bremse empfinden die       Fahrgesehwindigkeitv,    zu gross, das Getriebe  wird auf geringeres Drehmoment, also höhe-         ren    Gang, und der Motor     auf    Drosselung     ein-          1-        LI     gestellt, während die Bremse     gleiehzeitig        an-          C          frezogen    wird.

   Die     Wagengessehwindigkeit     wird daher durch Verringerung von     Dreh-          inoment    und Leistung sowie durch     Brenisung     verringert, bis der durch die     Hebelstellang    s2  <I>n<B>C</B></I><B> ,</B> für den     Beharrungs-          -e--ebene    Kennpunkt     Xg     zustand des     Fahrzeu(Yes        bzw.    die demselben       zu,geordnete    Fahrgeschwindigkeit     vg    erreicht  ist.  



       Um-ekehrt    wird bei Verstellung des Be  dienungshebels auf eine Stellung     s#,        bzw.    auf  einen Kennpunkt     P#,    das Getriebe so lange auf  grössere<B>-</B> Übersetzung     bzw.    höheres Dreh  moment eingestellt, bis der für die     Hebel-          .,;tellung        ss    in Betracht kommende Kennpunkt  -Y3 bei einer Fahrgeschwindigkeit     vs    er  reicht ist.  



  Je nach der     Plötzlichkeit    der     Ilebelver-          ,tellung        bzw.   <B>je</B> nach der Differenz zwischen  alter     Hebelsteillung        s,    und neuer     Hebelstel-          hing    s.     bzw.    s3 kann man ein     melir    oder  weniger scharfes Verzögern     bzw.        Besehleuni-          gen    des Wagens bewirken.

       Mird    der Hebel         nur    langsam aus der Stellung     S,    nach 82 oder  s3 verstellt, so kann erreicht werden,     dass     sieh der Fahrzustand des Wagens mehr oder  weniger entlang der Kennlinie x verändert, so       dass    gegebenenfalls auch beim     Rückwärts-          schalten    des Hebels die Drosselklappe des  Motors nicht in Wirkung tritt.  



  <B>.</B> Bei der     Regelungsvorriehtung    nach     Fig.    2  ist<B>A</B> der     Bedienungsliebel,    zum Beispiel ein  vom Fahrer bedienter Hand- oder Fusshebel,  B der hydraulische Regler,<B>C</B> ein Umschalter  zum Umschalten von Motorbetrieb auf     Motor-          brenisung,   <B>D</B> der     Grenzdrehzahlregler,   <B>E</B> der       Betä.tigunggzylinder    für die Drosselklappe F,       Gr    die     Getriebesehalteinriehtung,    zum Beispiel  ein Servomotor (und zwar der Schaltteil<B>G,</B>  zur Regelung ins Langsame und der Schaltteil  <B>G,</B> zur Regelung ins Schnelle), H die Fahr  zeugbremse,

  <B>J</B> eine in Abhängigkeit von der  Fahrgeschwindigkeit gesteuerten     öldruek    lie  fernde Pumpe, K eine in Abhängigkeit von  der Motordrehzahl gesteuerten,     öldruck        lie-          Ternde    Pumpe und L eine beliebige     Druck-          mittelquelle,    zum Beispiel auch die Pumpe<B>J</B>  oder     K.       Der Bedienungshebel<B>A</B> wirkt einerseits,  wie in der Zeichnung schematisch dargestellt,  durch einen Hebel<B>1</B> oder ein Gestänge auf  die verschiebbare Federauflage 2 der Druck  feder<B>3</B> ein,

   welche ihrerseits sieh     ge.gen    den       Steuersehieber    4     des'Reglers    B abstützt. Von  entgegengesetzter Seite ist der     Steuersehieber     4. durch eine Gegenfeder<B>5</B> belastet, welche  in einem     Druekraum   <B>6</B> angeordnet ist, der  über eine Leitung<B>7</B> mit der von der Wagen  geschwindigkeit v abhängigen, zum Beispiel  ihr proportionalen     öldruel-,    liefernden Pumpe  <B>J</B> verbunden ist.  



  Der Steuerschieber 4 ist mit neun Kolben  <B>8</B> bis<B>16</B> versehen, welche die     Steuerr#äume   <B>17</B>  bis<B>25</B> voneinander     bzw.    letzteren vom Druck  raum<B>6</B> trennen. Das zur Steuerung verwen  dete Drucköl, welches durch die zum Beispiel  von der     Abtriebswelle    des Getriebes ange  triebene Pumpe L geliefert wird, wird durch       die    Leitung<B>26</B> zugeführt und auf die Zweig  leitungen<B>27</B> bis<B>30</B> verteilt, -welche in der  gezeichneten Stellung des Steuerschiebers 4      in die Steuerräume<B>18,</B> 20, 22 und 24 ein  münden.

   Von dem unter Aussendruck stehen  den Raum<B>17</B> zweigt (in der in     Fig.    2     gezeieh-          neten    Stellung des Schiebers 4) eine Leitung  <B>31</B> zu den     öldruckzylindern    der Fahrzeug  bremse H, zum Beispiel einer Vierrad  bremse, ab.  



  Die Steuerräume<B>19,</B> 21,<B>23</B> und     25,stehen     in der Lage nach     Fig.    2 unter Aussendruck.  Vom Zylinder des Reglers B zweigen  ferner Leitungen<B>32</B> bis<B>37</B> ab, welche in den  Zylinder des Umschalters<B>C</B> einmünden.  



  Der Steuerschieber<B>38</B> des Umschalters     C     besitzt an seinem einen (in der Zeichnung  obern) Ende einen Druckkolben<B>39,</B> dessen  beide     Dr-Liekseiten    40 und 41 in der später  noch beschriebenen Weise mit Drucköl be  liefert werden und dadurch den     Steuer-          sehieber   <B>38</B> wechselweise in die eine oder  andere Endstellung verschieben. Des     weitern     ist der Steuerschieber<B>38</B> mit acht Steuer  kolben 42 bis 49 versehen, zwischen denen  die Steuerräume<B>50</B> bis<B>56</B> gebildet werden.  Die Räume oberhalb des Steuerkolbens 42 und  unterhalb des     Steuerkolberis    49 stehen mit  der Aussenluft in Verbindung.  



  In der in     Fig.    2 dargestellten Lage des       SteLterkolbens38    führen     desweiteren    von den  Steuerräumen<B>53</B> und<B>55</B> Leitungen<B>57</B> und  <B>58</B>     züm    Zylinder<B>E,</B> in welchem der Kolben  <B>59</B> verschiebbar gelagert ist, der über ein Ge  stänge die Drosselklappe F in der Ansaug  leitung<B>60</B> des Fahrzeugmotors, zum Beispiel  eines Vergasermotors, verstellt, und zwar der  art,     dass    bei Belieferung der Kolbenseite<B>61</B>  mit Drucköl der Kolben<B>59</B> aufwärts ver  schoben und dadurch die Drosselklappe<B>F</B>       (Yeöffnet,

      bei Belieferung der Kolbenseite<B>62</B>  mit     Drueköl    dagegen der Kolben<B>59</B> abwärts  verschoben und dadurch die Drosselklappe<B>F</B>  geschlossen wird.  



  Der     Grenzdrehzahlregler   <B>D</B> besitzt einen       Steuer,schieber   <B>63,</B> welcher die Steuerkolben  64 bis<B>68</B> aufweist, sowie     die'beiden    Federn  <B>69, 70</B> Lind die beiden Federauflagen<B>71</B> und  <B>72.</B> Die Federauflage<B>71</B> ist hierbei über ein  Gestänge<B>73</B> mit dem Bedienungshebel A ge  kuppelt und wird bei Verstellung des letzteren    in     Aehsriehtung    der Federn<B>69</B> Lind<B>70</B>     ver,-          schoben,    so     dass    diese unter veränderliche       Vorspannung    gesetzt werden.

   Die stärkere  Feder<B>69</B> dient hierbei zur obern Begrenzung  der Motordrehzahl, während die schwächere  Feder<B>70</B> die untere     Grenzdrehzahl    des Motors  bestimmt. Die Federauflage<B>72</B> für die äussere  Feder<B>69</B> liegt an einem Gehäuseanschlag 74  an, von welchem sie durch den     Steuersehieber     <B>63</B> abgehoben werden kann, wenn dieser unter  dem Druck des von der Pumpe K durch die  Leitung<B>75</B> in den     Druekratim   <B>76</B> fliessenden  Drucköls die Wirkung der Federn<B>69</B> und<B>70</B>  überwindet.  



  Zwischen den Steuerkolben 64 bis<B>68</B>  werden die Steuerräume<B>77</B> bis<B>80</B> gebildet,  von denen (in der in     Fig.    2 gezeichneten Lage  des     Steuerschlebers   <B>63)</B> der Raum<B>78</B> durch  die Leitungen<B>81</B> und<B>82</B> mit den Steuer  räumen<B>50</B> und<B>52</B> des     Umsehalters   <B>C</B> und der  Steuerraum<B>79</B> mittels einer Leitung<B>83</B> mit  dem Steuerraum<B>51</B> des     Unisehalters   <B>C</B> in Ver  bindung steht.

   Von den Steuerräumen<B>78</B>       bzw.   <B>19</B> führen ferner Leitungen 84     bzw.   <B>85</B>  zur     Getriebesehalteinriehtung   <B>G,</B> deren Be  tätigung durch Vermittlung des     Drueköls     und eines Servomotors stattfinden kann.  Zweckmässig ist hierbei ein stufenlos schalt  bares Getriebe oder ein solches mit mehr -als  vier Stufen vorgesehen.

   Das durch die Lei  tung 84 zugeführte     Drueköl    schaltet hierbei  im Sinne einer Vergrösserung des Antriebs  drehmomentes, also in Richtung auf langsa  meren Gang (Schaltteil<B>GI),</B> während das  durch die Leitung<B>85</B> zugeführte     Drueköl     eine Schaltung im Sinne einer Erniedrigung  des Drehmomentes, also in Richtung auf einen  schnelleren Gang (Schaltteil     Gj,    zum     Bei-          ,spiel    einen Schnellgang, bewirkt.  



  Zweigleitungen<B>86</B> und<B>87</B> führen von den  Leitungen 84 und<B>85</B> zu solchen Stellen des  Zylinders für den     Sehieber   <B>63,</B> welche durch  die Steuerräume<B>77</B> und<B>80</B> abwechselnd mit  dem     ölsumpf    in Verbindung gebracht werden  können. Des weiteren wird     Driieköl,    dessen  Druck sich mit der Drehzahl des Motors  ändert, durch eine Leitung<B>8S</B> zugeführt,  welche     zum    Beispiel mit der Leitung<B>75</B>     'bzw.     n      mit der Pumpe     K,    mit der Pumpe L oder  einer andern     DruAmittelquelle    in Verbin  dung stehen kann.  



  Von dem Zylinder<B>E</B> für die Betätigung  der Drosselklappe zweigen ferner Leitungen  <B>89</B> und<B>90</B> ab. Die Leitung<B>89</B> führt hierbei  von einer Stelle des Zylinders<B>E,</B>     welehe    bei       niteh    oben verschobenem Kolben<B>59</B> (also  offener Drosselklappe) in Verbindung mit  der     Druekseite   <B>61</B> des Kolbens steht, zu der       1)rueh#eite    40 des den     Steuersehieber   <B>38</B>     be-          lätig,enden    Kolbens<B>39,</B> während die zur     Ko#l-          benseite    41 führende Leitung<B>90</B> mit der  Kolbenseite<B>62</B> in Verbindung tritt,

   wenn  der Kolben<B>59</B> seine untere Endstellung  einnimmt, die Drosselklappe also geschlossen  ist. In seinem mittleren Teil ist der Kolben<B>59</B>  derart abgesetzt,     dass    ein Ringraum<B>59'</B> ge  bildet wird, welcher über eine Bohrung<B>59"</B>  mit dem     ölsumpf    in Verbindung steht.  



       DieWirkungsweise    der beschriebenen     Vor-          riehtung    ist folgende:  In 11g. 2 ist die     Regelungsvorriehtung    in  einem Beharrungszustand des Fahrzeuges,  beispielsweise entsprechend dem Punkte X,  der     Fig.   <B>1,</B> dargestellt.

   Der Bedienungshebel  <B>A</B> befindet sieh in der Stellung     sl,    und das       Uahrzeug    fährt mit einer der     Soll-Greschwin-          digkeit    entsprechenden Geschwindigkeit     vl,     so     dass    das von der Pumpe<B>J</B> zuströmende       Drueköl    im Raume<B>6</B> (zusammen mit der  Feder<B>5)</B> der vom Hebel<B>A</B> gespannten  Feder<B>3</B> das Gleichgewicht hält. Das von der  Pumpe L durch die Leitung<B>26</B> zuströmende  Drucköl verteilt. sieh über die Zweitleitungen  <B>27</B> bis<B>30</B> auf die Steuerräume,<B>18,</B> 20, 22  und 24 des Reglers B.

   In der Stellung nach       Fig.    2 ist das in den Steuerraum     18    ein  strömende     Druck@    an einem Weiterfliessen  gehindert, da die Leitung<B>31</B> zur Bremse H  durch den Steuerkolben<B>8</B> vom Steuerraum<B>18</B>  getrennt ist und über den Raum<B>17</B> mit dem       Ölsumpf    in Verbindung steht. Die Fahrzeug  bremse ist also gelöst. Das in den Steuerraum  <B>9.0</B> einströmende Drucköl ist ebenfalls an  einem Weiterfliessen gehindert, da die Lei  tungen<B>32</B>     und   <B>33</B> gerade durch die Steuer-         kolben   <B>10</B> und<B>11</B> abgedeckt werden.

   Das in  den Steuerraum 24 eintretende     Drucköl    kann  zwar über die Leitung<B>36</B> in den Raum 54 des  Umschalters<B>C</B> übertreten, ohne jedoch von  dort     weiterströmen    zu können. Das in den  Steuerraum 22 einfliessende     Drueköl    wird da  gegen über die Leitung<B>35</B> in den Steuerraum  <B>55</B> und von dort über die Leitung<B>58</B>     auf    die       Kolbenseite   <B>61</B> des     Drosselbetätigungszylin-          ders   <B>E</B> weitergeleitet,

   so     dass    der Kolben<B>59</B> in  seine obere     Endstellung    verschoben und die  Drosselklappe geöffnet     bzw.    in der geöffneten  Stellung gehalten wird. Hat sich der Kolben  <B>59</B> etwas gehoben, kann das     Druchöl.    weiter  über die Leitung<B>89</B> auf die Druckseite 40     des     Steuerschiebers<B>38</B> übertreten, so     dass    der  letztere in seine untere Stellung verschoben       bzw.    in dieser gehalten wird. Der Umschalter       C    ist damit     auf    -normalen Motorbetrieb ein  gestellt.  



  Erhöht sich die Drehzahl der     Abtriebs-          welle        bzw.    die Fahrgeschwindigkeit des  Wagens, so steigt der Druck des von der  Pumpe<B>J</B> über die Leitung<B>7</B> in den Raum<B>6</B>  einströmenden     Drueköls    und der Steuerschie  ber 4 beginnt sich entgegen der Wirkung der  Feder<B>3</B> aufwärts zu bewegen.

   Wie ersichtlich,  münden die Leitungen<B>32</B> bis<B>37</B>     ni & t;    gleich  mässig in die ihnen zugeordneten Steuerräume  des Reglers B mit Bezug auf die sie steuern  den Kolbenkanten ein, sondern sind diesen  gegenüber relativ zueinander derart verscho  ben,     dass    die Leitungen 34 und<B>35</B> höher, die  Leitungen<B>36</B> und<B>37</B> dagegen niedriger als die  Leitungen<B>32</B> und<B>33</B> zu den sie jeweils  steuernden Kolbenkanten liegen. Eine Auf  wärtsbewegung des Steuerkolbens 4 hat daher       zür    Folge,     dass    sieh zunächst die Leitungen<B>32</B>  und<B>33</B> zu öffnen beginnen.

   Hierdurch wird  die Leitung<B>32</B> mit dem unter Druck stehen  den Steuerraum 20 in Verbindung     gebraelit,     so     dass    das     Drueköl    über die Leitung<B>32</B> in  den Steuerraum<B>51</B> des Umschalters<B>C</B>     und     von dort über die Leitung<B>83,</B> den     Steuerrauin     <B>79</B> des Grenzdrehzahlreglers<B>D</B>     und    die Lei  tung<B>85</B> der     Cretriebegehalteinriehtung   <B>G,</B> und  zwar dem     Sehaltteil   <B>G,</B> derselben, zufliesst.

    Das Getriebe wird daher auf schnelleren Gang           bzw.    geringeres     Drehmoment-verstellt.    Gleich  zeitig wird die Leitung<B>33</B> über den Steuer  raum 21 mit dem     ölsumpf    in Verbindung ge  bracht, so     dass    die Leitung 84     bzw.    der Schalt  teil     G,    der     Getriebeschalteinriehtung    ent  lastet wird.  



  Reicht die dadurch bewirkte Regelung des  Getriebes noch nicht aus, um den Beharrungs  zustand des Fahrzeuges wieder herzustellen,  steigt also die Drehzahl des Motors weiterhin  an (Punkt     YI    in     Fig.   <B>1),</B> so wird der     Steuer-          sehieber    4 weiterhin aufwärts verschoben, so       dass    er zum Beispiel in die Stellung nach       Fig.   <B>3</B> gelangt.

   Dies hat zur Folge,     dass    auch  die Leitungen 34 und<B>35,</B> und zwar durch die  Steuerkolben 12 und<B>13</B> des Steuerschiebers 4,  übersteuert werden und das     Druck@    aus der  Zweigleitung<B>29</B> und dem Steuerraum 22 nun  mehr statt in die Leitung<B>35</B> in die Leitung 34  gelangt, während die Leitung<B>35</B> mit dem     Öl-          sumpf    in Verbindung gesetzt wird.

   Von der  Leitung 34 gelangt das<B>Öl,</B> da sieh der     Steuer-          sehieber   <B>38</B> noch in der Stellung nach     Fig.    2  befindet, über den Raum<B>53</B> und die Leitung  <B>57</B> auf die Kolbenseite<B>62</B> des Zylinders<B>E,</B>  wodurch der Kolben<B>59</B> abwärts verschoben  und die Drosselklappe<B>F</B> geschlossen wird.  Die Kolbenseite<B>61</B> steht hierbei über den  Raum<B>23</B> mit dem     ölsumpf    in Verbindung.  



  Wird, bevor die Drosselklappe F sieh  vollständig geschlossen hat, die Höchstgeschwin  digkeit erreicht und beginnt die     Fahrge-          sehwindigkeit    nach Erreichen derselben  wieder abzusinken, um auf die vom Bedie  nungshebel<B>A</B> eingestellte     Soll-Geschwindigkeit          zurilekzukehren,    so wird der Steuerschieber 4  infolge des im Raum<B>6</B> sinkenden Druckes  wieder abwärts verstellt, bis sieh der vor  herige Beharrungszustand wieder eingestellt  hat.

   Nimmt jedoch die Geschwindigkeit weiter  hin zu     bzw.    bleibt sie auch weiterhin oberhalb  der vom Fahrer eingestellten     Soll-Gesehwin-          digkeit        vl        bzw.    oberhalb des Punktes     YI,    so  wird das     Drucköl,    sobald der Kolben<B>59</B> seine  untere Lage erreicht hat     (Fig.   <B>3),</B> von der  Kolbenseite<B>62</B> über die Leitung<B>90</B>     auf    die  Kolbenseite 41 des     Umsehalters   <B>C</B> geleitet, so       dass    der Kolben<B>38</B> aufwärts in seine andere    Endlage, das heisst in die Stellung  Motor  bremsung,

    verstellt wird. Die Kolbenseite 40  ist hierbei gleichzeitig mittels der Steuernute  <B>59'</B> im Kolben<B>59</B> drucklos gesetzt worden.  Gegebenenfalls kann zwischen dem Zylinder  <B>E</B> und der Kolbenseite 41 in der Leitung<B>90</B>  eine     Verzögerungseinriehtuno,#    (zum Beispiel  ein die Verbindung erst nach einem gewissen  Hub freigebender Kolben oder dergleichen)       zwisehengesehaltet    sein, so     dass    der Steuer  schieber<B>38</B> erst nach einem gewissen     Zeit-          ii,tervall    von zum Beispiel mehreren Sekun  den nach Erreichen der geöffneten Drossel  stellung auf     Motorbrenisung    umschaltet.  



  Die durch die     Umsehaltung    bewirkte neue  Lage des     Steuersehiebers   <B>38</B> ist in     Fi.-.   <B>3</B> dar  gestellt. Sie bewirkt im einzelnen,     dass    die  Leitung<B>32</B> über den Steuerraum<B>52</B> mit der  Leitung<B>82</B> und dadurch über den Steuerraum  <B>78</B> und die Leitung 84 mit dein     Sehaltteil   <B>G,</B>       Jer        Getriebesehalteinriehtung    in Verbindung  gebracht wird, während gleichzeitig die Ver  bindung der     draeklosen    Leitung<B>33</B> mit dem       Sehaltteil   <B>G,</B> hergestellt wird.  



  Es findet also eine     Vertausehung    der Ver  bindungen zwischen den Leitungen<B>32, 33</B> und  den Leitungen 84 und<B>85</B> statt, derart,     dass     beim     -Aufwärtsbewegen    des     Steuersehiebers    4  das Drucköl nicht mehr zum     Sehaltteil   <B>G"</B>  sondern zum     Sehaltteil   <B>G,</B> geleitet wird, das  Getriebe also bei sieh erhöhender     Fahr-          gesellwindigkeit    in Richtung auf einen niedri  geren, langsameren Gang geregelt wird.

   Gerät  also das Fahrzeug in einem steilen Gefälle auf  eine die     Soll-Gesehwindigkeit    übersteigende       Fahrgesehwindigkeit,    so schaltet selbsttätig<B>-</B>  gegebenenfalls nach einem gewissen Zeit  intervall<B>-</B> der Motor auf Bremsung um, in  dem die Drosselklappe sieh schliesst und ein  niedrigerer Gang eingeschaltet wird.     Gleieh-          zeitig    wird durch die     Umsehaltung    des     Sehie-          bers   <B>38</B> bewirkt,     dass    an Stelle der Leitung 34  die Leitung<B>36</B> mit der Leitung<B>57</B> und an  Stelle der Leitung<B>35</B> die Leitung<B>37</B> mit der  Leitung<B>58</B> in Verbindung tritt.

   Da die  Leitungen<B>36</B> und<B>37</B> mit Bezug auf ihre  Steuerkolben 14,<B>15</B> tiefer als die Leitungen  34     und   <B>35</B> mit Bezug auf deren Steuerkolben           1-'),   <B>13</B> sowie auch tiefer als die Leitungen     22     und<B>33</B> mit Bezug auf deren Steuerkolben<B>10,</B>  <B>11</B> liegen, findet bei sich verringernder     Ge-          sehwindigkeit    des Wagens, also Abwärts  bewegung des Steuerschiebers 4, zunächst  wieder eine     Umsehaltung    auf schnelleren  Gang statt,

   bevor durch Herstellung einer  Verbindung zwischen den Leitungen<B>30</B> und  <B>37</B> über den Steuerraum 24 die Drosselklappe  <B>F</B> wieder geöffnet wird und gegebenenfalls  über die Leitung<B>89</B> die     Rücksehaltung    des       Sehiebers   <B>38</B> auf Motorbetrieb erfolgt.  



  Statt die Umschaltung des Schiebers<B>38</B>  des     Umsehalters   <B>C</B> in Abhängigkeit von der  Stellung der Drosselklappe     za    steuern, kann  die Umschaltung des Schiebers<B>38</B> auch in  Abhängigkeit von der im Fahrzeug herrschen  den     Antriebsriehtung    vorgenommen werden.  Treibt dann der Motor das Fahrzeug, so wird  das     Drucköl    auf die Kolbenseite 40 geleitet,  während im umgekehrten Falle bei schieben  dem Wagen das     Drueköl    der Kolbenseite 41  zugeführt wird.

   Zur Umschaltung kann hier  bei ein Steuerglied dienen, welches das     Druck-          81    wechselweise den Kolbenseiten 40 und 41  zuführt und seinerseits durch den Wechsel  der Antriebsrichtung geschaltet wird, indem  es zum Beispiel als mit einer Antriebswelle  durch Reibung und mit einer     Abtriebswelle          be-Tenzt        verdrehbar    gekuppeltes Schaltglied  ausgebildet ist.  



  Wird infolge einer starken Überschreitung  der durch den Bedienungshebel<B>A</B> eingestell  ten     Soll-Geschwindigkeit    der Steuerschieber 4  entsprechend weit aufwärts verschoben, so  gelangt der Steuerraum<B>18</B>     üi    Verbindung mit  der Leitung<B>31</B> der Bremse H, was zur Folge  hat,     dass    die Bremse in Wirkung tritt, und  zwar so lange, bis die Geschwindigkeit wieder  abzunehmen beginnt und die Leitung<B>31</B>  wieder mit dem Ölsumpf in Verbindung ge  bracht wird.

   Zur willkürlich vom Fahrer vor  zunehmenden Bremsung kann eine besondere  Bremse oder auch die gleiche Bremse vor  gesehen sein, indem dieser das Drucköl durch  einen besondern von Hand oder Fuss zu     be-          tätigenden    Umschaltschieber jederzeit zuge  führt werden kann.    Die Wirkungsweise des     ürenzdrehzahl-          reglers   <B>D</B> ist folgende:  In der normalen, in     Fig.    2 dargestellten  Lage des Steuerschiebers<B>63</B> liegt dieser unter  der Wirkung des von der Pumpe K erzeugten  Druckes an der Federauflage<B>72</B> an.

   Steigt die  Drehzahl des Motors über die zugelassene  Drehzahl, das heisst der Druck im Raum<B>76</B>  bis zur     überwindung    der Federn<B>69</B> und<B>70,</B>  so wird der Schieber entgegen der Wirkung  der Federn angehoben, wie in     Fig.    4 dar  gestellt ist. Dadurch wird die Verbindung von  den Leitungen<B>81, 82</B> und<B>83</B> zu den Leitungen  84 und<B>85</B> unterbrochen und die Leitung 84  Über den Steuerraum<B>77</B> an den Sumpf an  geschlossen, während die, Leitung<B>85</B> über dem  Steuerraum<B>79</B> mit der Druckleitung<B>88</B>     bzw.     mit der Pumpe     K    verbunden wird.

   Das Ge  triebe wird daher auf     übersetzung    ins Schnel  lere regeln, was einer     Drückung    der Motor  drehzahl entspricht. Die     Grenzdrehzahl,    bei  welcher diese     Abregelung    stattfindet, wird  hierbei ihrerseits in Abhängigkeit von der  Stellung des Bedienungshebels<B>A</B> geregelt,  derart,     dass    mit zunehmendem     Verstellhub    s  des letzteren die Federn<B>69, 70</B> stärker vor  gespannt werden und die     CTrenzdrehzahl    also  heraufgesetzt wird (zum Beispiel von<B>1000</B> im  Leerlauf auf<B>2500</B> oder<B>3000</B>     U/Min.    bei       s        100%).     



  Sinkt umgekehrt die Motordrehzahl unter       ffl        inen        bestimmten        Mindestwert        (zum        Beispiel     unter<B>1000-1500</B>     U/Min.),    so reicht der  Druck im Raum<B>76</B> nicht mehr aus, um der  Feder<B>70</B> das Gleichgewicht zu halten. Der  Schieber<B>63</B> wird abwärts gedrückt, die Lei  tung<B>85</B> über den     Steuerraiun   <B>80</B> an den  Ölsumpf angeschlossen und die Leitung 84  mit der Druckleitung<B>88</B>     bzw.    mit der Pumpe  K verbunden.

   Das Getriebe regelt daher, un  abhängig von der Stellung der Schieber 4  oder<B>38,</B> auf     übersetzung    ins Langsamere, was  bei gleichbleibender     Abtriebsdrehzahl    des Ge  triebes einer Erhöhung der Motordrehzahl  entspricht, und wegen der damit verbundenen  Leistungszunahme ein Schliessen der Drossel  klappe nach sich zieht.      Nach     Fig.    2 und 2 erfolgt die Regelbetäti  gung der Fahrzeugbremse H     lediglieh    über  die Leitung<B>31,</B> die normalerweise     drueklos    ist  und bei Heranziehung zur Regelung unter  Druck gesetzt wird.

   Eine genauere Regelung  wird mit einer     Servo-Breinsbetätigungsein-          riehtung        II    nach     Fig.   <B>5</B> erzielt.  



  An Stelle einer einzigen Leitung<B>31.</B> sind  zwei von den Steuerkolben<B>8</B> und<B>9</B> gesteuerte  Leitungen<B>91</B> und<B>92</B> vorgesehen,     welehe    an  die Kolbenseiten<B>93</B>     bzw.    94 beiderseits eines  im Zylinder<B>95</B>     versehiebbaren    Kolbens<B>96</B>  führen. Der Kolben<B>96</B> wirkt auf eine Feder  <B>97,</B> die sieh ihrerseits gegen einen in einem  Zylinder<B>98</B> beweglichen     Steaersehieber   <B>99</B>  mit den Steuerkolben<B>100</B> und<B>101</B> stützt. Der  Steuerraum 102 steht über eine Leitung<B>103</B>  mit der Bremse H und über eine Umleitung  104 mit dem Raum<B>105</B> über dem Kolben<B>100</B>  in Verbindung.

   Das     Drucköl    fliesst durch eine  (zum Beispiel an die Pumpe L angeschlossene)  Leitung<B>106</B> zu und kann gegebenenfalls bei  <B>107</B> abfliessen. Eine leichte Feder<B>108</B> sucht  den     Steuersehieber   <B>99</B> abwärts zu     versehieben.     



  Normalerweise ist, wie die     Fig.   <B>5</B> zeigt,  die Leitung<B>91</B> und damit die Kolbenseite<B>93</B>  mit dem Raum<B>17</B> verbunden, also drucklos,  während die Kolbenseite 94 über die Leitung  <B>92</B>     Drueköl    erhält. Der Kolben<B>-96</B> nimmt.  seine untere     EndsteIlLing    ein, die Feder<B>97</B>  ist entspannt und der     Steuersehieber   <B>99</B> wird  durch die Feder<B>108</B> abwärts     gedrüekt.    Die  Bremse H ist also gelöst.  



       Cbersteiat    die Fahrgeschwindigkeit     (Ist-          Geschwindigkeit)    die     Soll-Geschwindigkeit    so  weit,     dass    der     Steuersehieber    4 mittels der  Steuerkolben<B>8</B> und<B>9</B> die Leitungen<B>91</B> und  <B>92</B> übersteuert. und die Leitung<B>91</B>     bzw.    die  Kolbenseite<B>93</B> mit dem unter Druck stehen  den Raum<B>18</B> in Verbindung bringt, während  die Kolbenseite 94 über den Raum<B>19</B> ent  lastet wird, so beginnt der Kolben<B>96</B> sieh auf  wärts zu     beweaen    -und die Feder<B>97</B> zu span  nen.

   Der Steuerschieber<B>99</B> wird ebenfalls  aufwärts gedrückt wobei er die Leitung<B>106</B>  freigibt     und    über diese     Drueköl    einströmen       lässt.    Die Bremse     II    wird also angezogen. Da  "ich der Druck jedoch     aueh    auf den Raum<B>105</B>         Tortpflanzt,    wirkt. er gleichzeitig der Kraft  der Feder<B>97</B>     entoeuen,    sucht also die Druck  leitung<B>106</B> wieder zu schliessen und die in  den Sumpf führende Leitung<B>107</B> zu öffnen.

    Es wird sieh also zwischen der Feder<B>97</B>     und     dein Druck im Steuerraum<B>102</B>     bzw.    im  Bremssystem ein     Gleiehgewieht    einstellen,  welches durch die     Stelluno-    des Kolbens<B>96</B>  und damit durch die<B>S</B>     annun--    der Feder<B>97</B>       p     bestimmt wird     (Fig.   <B>6).</B> Der     Bremsdriiek    wird  ,sich nur allmählich mit dein     Hube    des Kol  bens<B>96</B> verstärken.

   Sinkt daher die Fahr  geschwindigkeit wieder, bevor der Kolben<B>96</B>  in die obere Endstellung gelangt ist, so nimmt  auch die Bremswirkung ab, bevor sie ihre  <B>-</B>     össte    Stärke erreicht hat. Eine weiche, dem       gr     Fahrzustand     angepasste        Brenisregelung    ist  dadurch erzielbar.  



  Die     Fig.   <B>7</B> zeigt schematisch eine     Bedie-          nungseinriehtung#        _II,    bei welcher neben  einem     Hauptbedienungsglied,        zum    Beispiel  einem Handhebel.<B>109,</B> zwei zusätzliche     Be-          dienungsgolieder,    zum. Beispiel von Fuss zu  bedienende Hebel.<B>110</B> und<B>111,</B> vorgesehen  sind.

   Der Handhebel.<B>109</B> wirkt hierbei     mitteb;     zweier     7weekmässig    unter     Vorspannang     stehender Federn 112 und<B>113</B> auf die Hülse  114     bzw.    das Gestänge<B>115</B> ein, welches     zum     Beispiel die Federauflage 2 des Reglers B  und die Federauflage<B>71</B> des     Grenzdrebzahl-          reglers   <B>D</B> verstellt.  



  Normalerweise sind die Fusshebel<B>110</B>  und<B>111</B> ausser     Berührun,-    mit der Hülse 114,  so     dass    der Handhebel<B>109</B> frei     versehwenkt     und damit die     Soll-Geseliwindigkeit    unter  Vermittlung der Federn     119-,   <B>113</B> frei einge  stellt werden kann. Will, man jedoch, ohne  den Handhebel selbst zu verstellen, vorüber  gehend, zum Beispiel -um einem 'Hindernis  auszuweichen oder um ein anderes Fahrzeug  zu überholen, die     Fahrg        esehwindigkeit    ver  mindern oder erhöhen, so kann man dieses  durch Betätigen der Fusshebel<B>110</B>     bzw.   <B>111</B>  erreichen.

   Der Handhebel<B>109</B> bleibt hierbei in  der eingestellten, zum Beispiel eingerasteten  <B>C</B>  Lage, während das Gestänge<B>115</B> unter Span  nung der Federn 112     bzw.   <B>113</B> verstellt und  damit die     Soll-Gesehwindigkeit    entsprechend      verändert wird. Bei     Zurüeknahme    der     Fuss-          liebel    stellt sieh die     ursprünglielte    Lage des       (#'estänges   <B>115</B> und damit die Einstellung auf  die durch den Handhebel<B>109</B> bestimmte     Soll-          Gesehwindigkeit    wieder her.  



  Natürlich können statt zweier gegenüber  liegender Hebel<B>11.0, 111</B> auch zwei neben-.  einander angeordnete, durch entsprechende       Cbertragungsmittel    auf das Regelgestänge  einwirkende Hebel oder     axieh    ein einziger       flebel    vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Regelung von Kraftfahr zeugantrieben, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung auf eine bestimmte Soll- Fahrgeschwindigkeit eingestellt wird, welche den Fahrzustand des Fahrzeuges bestimmende Regelgrössen in Abhängigkeit hiervon selbst tätig so lange ändert,bis diese Soll-Gesehwin- digkeit erreicht ist.
    <B>11.</B> Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren,s nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie in Abhängigkeit von einer eingestellten Soll-Fahrgesehwindigkeit eine Änderung von den Fahrzustand des Fahrzeuges bestimmenden Regelgrössen so lange selbsttütig vornimmt, bis die Soll- Geschwindigkeit erreicht ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentan#sprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass sie zur Regelung der Getriebeübersetzung und zur Leistungs regelung eingerichtet. ist. 2. Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich- iiet, dass sie zur Betätigung der Fahrzeug bremse eingerichtet ist.
    <B>3.</B> Vorriehtuno- nach Patentanspruch II el und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass sie zur Umsehaltang auf Motor bremsung eingerichtet ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelwir kung von zur Erreichung der Soll-Creschwin- digkeit herangezogenen Regelgrössen um so zn stärker und. damit die Beschleanigung bzw. Verzögerung des Fahrzeuges um so grösser ist, <B>je</B> grösser der Untersehied zwischen der tat- sächlielien Fahrgeschwindigkeit und der ein gestellten Fahrgeschwindigkeit ist.
    <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteran-,prueh <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass sie nach einem Diagramm Fahr- gesehwindigkeit über Regelstellung arbeitet, bei welchem die die Soll-Gesehwindigkeit be stimmenden Kennlinien (x,y) für die Ge trieberegelung und die Leistungsregelung ge geneinander versetzt sind.
    <B>6.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprüehen <B>1-3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass sie nach einem DiagTamin Fahrgeschwindigkeit über Regelstellang arbeitet, bei welchem die die Soll-Geschwin- digkeit bestimmenden Kennlinien (x,<B>y,</B> y', z) für lung, die die Gletrieberegelung,
    Regelung auf Motorbrenisung die Leistungsrege- und die Regelung der Fahrzeugbremse eegenein- ander versetzt sind, wobei im BehaTTUUgS- zustand die Fahrgeschwindigkeit ausschliess lich durch die Getrieberegelung bestimmt wird. <B>7.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen<B>1-3</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinien parallel zueinander verschoben sind.
    <B>8.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und UnteransprUch <B>1,</B> gekennzeichnet durch eine derartige Abstimmung von Getrieberege lung und Leistungsregelung aufeinander, dass im Beharrungszastand des Fahrzeuges bei der eingestellten Soll-Geschwindigkeit der Motor auf volle Leistung eingeregelt ist.
    <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen<B>1-3</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinie<B>(y)</B> für die Leistungsregelung über der Kennlinie (x) für die Getrieberegelung und die Kennlinie (z) für die Regelung der Fahrzeugbremse über der Kennlinie <B>(y)</B> für die Leistungs regelung liegt, derart, dass gegenüber einer von der Getrieberegelung eingestellten Fahr geschwindigkeit die Leistungsregelung erst bei einer höheren und die BremsTegelung bei ,einer noch höheren Fahrgeschwindigkeit in Wirkung tritt.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprächen <B>1-3, 6</B> und<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kennlinie (y') für die Regelung auf Motorbremsung unter die Kennlinie (x) für die Getrieberegelung ver- .legt ist. <B>11.</B> Vorrichtung nach Patentanspriteh II dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Fahrzustandes ein einziges vom Fahrer zu bedienend-es Verstellglied <B>(A)</B> vor gesehen ist. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Fahrzustandes eine Einrichtung vorhan den ist, welche eine zeit-weise Abweichung von der stellen eingestellten gestattet, Soll-Geschwindigkeit derart,
    dass das Fahrzeug einzu- wieder zu der eingestellten Soll-Geschwindig- keit zurüekkehrt, sobald diese Einstellung wieder rückgängig gemacht wird.
    <B>13.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II lind Unteranspruch 12, dadurch gekennzeiell- net, dass ein Hauptbedienungsglied <B>(109)</B> zur Einstellung der Soll-Geschwindigkeit über Federn (112,<B>113)</B> sowie zusätzliche Bedie nungsglieder<B>(110, 111)</B> zur Einstellung der Abweichung von dieser Soll-Geschwindigkeit unter Verstellen dieser Glieder entgegen diesen Federn vorgesehen sind. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Regler (B) zum Regeln des Fahrzeugantriebes auf die Soll- Geschwindigkeit, welcher einerseits zur Ver stellung vom Fahrer über eine Feder<B>(3)</B> und anderseits zur Verstellung entgegen der Kraft dieser Feder in Abhängigkeit von der Fahr- cesehwindigkeit eingerichtet ist.
    <B>15.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass der Regler (B) jeweils das Getriebe und die Motorleistung bei weehselweiser Ver stellung aus einer mittleren Gleichgewichts stellung heraus entweder im Sinne einer Er höhung oder im Sinne einer Erniedrigung der Fahrgeschwindigkeit regelt.
    <B>16.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeieh- net, dass ein Steuersehieber (4) für ein Druck mittel vorgesehen ist, dessen die Beeinflussung der R-egelgrössen bestimmenden Steuerkanten im Gleichgewiehtszustand des Sehiebers be züglich der Steuerkanäle verschieden versetzt sind, derart, dass bei vom Driiekmitt#el ab gesperrter,
    im Gleichgewicht stellender Ge- triebereg.elung die Leistungsregelung Drueköl im Sinneeiner Leistungserhöhungerhält und eine Belieferung der Leistungsregelung mit Drueköl im Sinne einer Leistungserniedrigung erst dann stattfindet, nachdem der Steuer- sehieber (4) das Getriebe beeinflusst hat.
    <B>17.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteranspriiehen. <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein gemeinsamer SteLter- ,gehieber (4) für das Getriebe, die Motor leistung und die Fahrzeugbremse (JI) vor gesehen ist, wobei ein Anziehen der Brenis#e erst dann erfolgt, nachdem das Getriebe auf verringertes Drehmoment und darnach der Motor auf verringerte Leistung eingeregelt worden ist.
    <B>18.</B> Vorrichtung nach Patentansprueh II und Unteransprilehen <B>1</B> und<B>3,</B> gekennzeichnet durch einen Umsehalter (C) zur Erzielung eines Betriebes des Fahrzeuges mit Motor- brernsung, durch welchen einerseits die An schlüsse der Getriebesehalteinrichtung, <B><I>(G)</I></B> an einen Steuersehieber (4) miteinander ver tauscht werden und anderseits die Drossel klappe<B>(F)</B> des Motors auf kleinere Leistung geregelt wird.
    <B>19.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüehen <B>1</B> und<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsehaltung auf Motorbrernsung durch einen Steuerschieber <B>(38)</B> für ein Druckmittel erfolgt, welcher zwi- sehen den Steueisehieber (4) für das Ge triebe und die Motorleistung einerseits und die Getriebesehalteinriehtung <B>(G)</B> sowie die Drosselklappe<B>(F)</B> des Motors anderseits ge schaltet ist.. 20.
    Vorrichtung nach Patentunspruell <B>11</B> lind UnteransprIlehen <B>1, 3</B> Lind<B>19,</B> da- durch gekennzeichnet, dass das Druckmittel zur Umschaltung des Steuersehiebers <B>(38)</B> durch einen die Drosselklappe (F) verstellen den Arbeitskolben<B>(59)</B> gesteuert wird, der art, dass erst nach Erreichen der einem Schliessen der Drosselklappe entsprechen-den Endlage des Arbeitskolbens<B>(59)</B> auf Motor bremsung umgeschaltet wird. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1, 3</B> und<B>19,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung des Steuersehiebers <B>(38)</B> durch weehselweise Umsteuerung des Druekmittels in Abhängig keit von der im Fahrzeug herrschenden An- triebsriehtung erfolgt.
    22. 'Vorrichtung nach Patenta-nsprueh II und Unteransprüchen<B>1, 3</B> und<B>19,</B> gekenn zeichnet durch einen Grenzdrehzahlregler <B>(D),</B> welcher bei übersehreiten einer bestimmten Hotordrehzahl unabhängig vom Fahrzustand des Fahrzeuges das Getriebe auf geringere Cbersetzung regelt.
    <B>23.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1, 3, 19</B> -und 22, da durch gekennzeichnet, dass der Grenzdreh zahlregler (D) in Abhängigkeit von der Stel- lunu des die Soll-Clesehwindigkeit einstellen- b den Bedienungsgliedes<B>(A)</B> verstellt wird, n derart, dass mit Einstellung auf höhere Soll- Gesehwindigkeit auch die durch den Grenz drehzahlregler zugelassene Höehstdrehzahl erhöht wird.
    24. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüehen <B>1, 3, 19</B> und 22, da- durch gekennzeichnet, dass der Grenzdreh- zahlregler <B>(D)</B> die Drehzahl des Motors so wohl nach oben als auch nach unten begrenzt durch Verwendung zweier Federn<B>(69, 70),</B> welche zwischen dessen Steuerschieber<B>(63)</B> und ein mit dem die Soll-Geschwindigkeit einstellenden Bedienungsglied<B>(A)</B> gekuppel tes Federwiderlager <B>(71)</B> geschaltet sind und von denen die eine Feder<B>(69)</B> in ihrem Hub durch einen Anschlag<B>(72)</B> begrenzt ist und zusammen mit der andern Feder<B>(70)</B> bei.
    überschreiten der zugelassenen Höchstdreh zahl gespannt wird, während bei Untersehrei- ten der zugelassenen Mindestdrehzahl der Steuerschieber in entgegengesetztem Sinne durch weitere Entspannung der zweiten Feder<B>(70)</B> verstellt wird.
    <B>25.</B> Vorrichtung nach Patentanspruc'h <B>11</B> und Unteransprilehen <B>1</B> und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fahrzeugbreinse (H) bei Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit mit steigender Wirkung zu-r Regelung heran gezogen wird durch Zwisehenschaltung einer Feder<B>(97),</B> welche mit zunehmender Fahr geschwindigkeit gespannt wird und da-durch den Bremsdruck erhöht. <B>26.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass als Getriebe ein stufenloses schalt bares Getriebe verwendet ist.
    <B>27.</B> Vorrichtung nach Patentansprucli II und UnteranspTuch <B>1,</B> dadurch gekennzeich net, dass als Getriebe ein Mehrstufengetriebe mit mehr als vier Stufen verwendet ist.
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