CH299016A - Einrichtung zur Fahrtsteuerung von Schacht-Fördermaschinen mit asynchronem Antriebsmotor. - Google Patents

Einrichtung zur Fahrtsteuerung von Schacht-Fördermaschinen mit asynchronem Antriebsmotor.

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CH299016A
CH299016A CH299016DA CH299016A CH 299016 A CH299016 A CH 299016A CH 299016D A CH299016D A CH 299016DA CH 299016 A CH299016 A CH 299016A
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CH
Switzerland
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relay
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Inventor
Zavody V I Lenina Plzen Podnik
Hruby Josef
Soukenik Jan
Original Assignee
Z V I Plzen Narodni Podnik
Hruby Josef
Soukenik Jan
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description


  Einrichtung zur Fahrtsteuerung von Schacht-Fördermaschinen mit asynchrönem Antriebsmotor.    Bei Schacht-Fördermaschinen mit     asyn-          ehronen    Antriebsmotoren, insbesondere bei  solchen, wo die Summe aller inaktiven, be  wegten Massen gross ist im Vergleich zur  Nutylast, was namentlich bei Trommelmaschi  nen der Fall ist, wäre die Stillsetzungszeit  beim freien Auslauf der Fördermaschinen  nach dem Abstellen des Antriebsmotors be  trächtlich, so dass durch mechanische oder  elektrische Bremsung die auf die Maschine  einwirkenden Verzögerungskräfte vergrössert  werden müssen. Eine generatorische Brem  sung mit Hilfe der Asynehronmotoren ist  nicht möglich.

   Diese müssen bei Beginn des  Auslaufens vom Netz abgeschaltet werden,  wobei die erforderliche Verzögerung durch  fremde Bremsmittel hervorgerufen werden  muss. Aus praktischen Gründen traehtet man  danach, zur Fahrtsteuerung der     Schacht-          Fördermaschinen    eine Einrichtung zu schaf  fen, welche sowohl den Antriebsmotor als  auch die Bremsmittel beherrscht.  



  Alle bisher bekannten Einrichtungen zur  Fahrtsteuerung von Sehacht-Fördermaschinen  mit asynchronem Antriebsmotor beruhen auf  dem Gedanken eines stetigen Vergleiches der  tatsächlichen, augenblicklichen     Fahrtgesehwin-          digkeit    der Fördermaschine, während der  Fahrt und während des     Auslaufens,    mit der  erwünschten, programmgemässen Fahrtge  schwindigkeit, welche die Fördermaschine in  jedem Punkt der Bahn haben sollte, -um in    richtiger Weise an den Haltestellen anzu  kommen.  



  Es sind bisher schon eine grosse Anzahl  konstruktiv verschiedener     Fahrtsteuerungs-          einrichtungen    der genannten Art bekannt  geworden. Dieselben zeigen jedoch den Nach  teil,     dass    die Genauigkeit der Steuerung<B>im</B>  Laufe des     Arbeitszyldusses    der Maschine ver  schieden ist, da diese Einrichtungen bei nied  riger Geschwindigkeit der Fördermaschine  mit anderer verhältnismässiger Genauigkeit  arbeiten als bei der     Höchstgeschwindigkeit     der Maschine.

   Zur Anzeige     und    zur Kontrolle  der augenblicklichen     Geseliwindigkeit    der  Fördermaschine verwenden die bisher be  kannten Einrichtungen ein Medium, dessen  Menge in direkter Abhängigkeit von' der  Drehzahl der Maschine bezüglich des gerade  eingestellten     Kontrollwertes    ändert. Ein diese  Menge überwachendes Organ, das auf die       Steuereinriehtung    einwirkt, spricht jedoch       auf    eine konstante     Medi-Lunsinenge    an, die von  der jeweiligen, programmgemässen     Förder-          geschwindigkeit    -unabhängig ist.

   Wenn nun  die Steuereinrichtung so eingestellt ist,     dass     sie bei einer tiefen Fahrtgeschwindigkeit bei  spielsweise bei einer     ÜTberschreitung    der Ge  schwindigkeit um 20 % zur automatischen  Geschwindigkeitsverringerung zur Wirkung  kommt, so wird bei einer z. B. 24mal höheren       Programingesehw,indigkeit    die Einrichtung  schon bei einer Geschwindigkeitserhöhung um      in Funktion treten, da dann' die     geför-     derte Mediumsmenge 24mal grösser ist.

   Dies  hat zur Folge, dass bei höheren Fahrt  geschwindigkeiten, das heisst insbesondere zu  Beginn des     Auslaufens    der Fördermaschine  diese in unnötig engen Grenzen der Pro  grammgeschwindigkeit entsprechend gesteuert  wird, was häufig zu plötzlichen und un  erwünschten Geschwindigkeitsschwankungen  führen kann, die sowohl für die beförderte  Mannschaft als auch für die Förderanlage  selbst ungünstige Wirkungen zeigen kann.  



  Die erwähnten Geschwindigkeitsschwan  kungen kommen bei den bisher bekannten  Steuerungseinriehtungen insbesondere auch  deshalb zustande, weil die Breinsung jeweils  länger anhält als bis die tatsächliche Ge  schwindigkeit auf den programmgemässen  Wert gesunken ist, so     dass    eine     sogenannte     Unterregelung der Programmgeschwindigkeit  eintritt. Der Grund hierfür liegt darin, dass  die Menge des zar Geschwindigkeitskontrolle  dienenden Mediums in der Regel mehr ver  ringert werden muss als der programm  gemässen Geschwindigkeit entsprechen würde,  bis die Einwirkung der Steuerungseinrich  tung auf die Bremse aufhört zu wirken.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Beseitigung der geschilderten Nachteile und  betrifft eine Einrichtung zur Fahrtsteuerung  von Schacht-Fördermaschinen mit     asynehro-          nein    Antriebsmotor, welche sich dadurch aus  zeichnet, dass im Ankerstromkreis eines     taeho-          metrischen    Generators, der zur Bestimmung  der augenblicklichen Fördergeschwindigkeit  mit der Maschine in Wirkungsverbindung  steht, die Wicklung eines Überstromrelais und  ein Regelwiderstand in Reihe geschaltet sind,

    und dass der Regelwiderstand derart in     Ab-          bängigkeit    von Nockenktirven des     Tiefen-          zeigers    der Fördermaschine gesteuert wird,       dass    die Stromstärke im Ankerstromkreis  einen konstanten Wert hätte, wenn die Fahrt  geschwindigkeit der Maschine stets der pro  grammgemässen Geseliwindigkeit folgen würde,  und dass bei jeder Geschmindigkeitserhöhung  um einen gewissen Prozentwert gegenüber der    Programmgeschwindigkeit die Stromstärke  des Ankerkreises im gleichen Verhältnis zu  nimmt und bei einem vorbestimmten Höchst  weit das Überstromrelais zum Anziehen  bringt, das seinerseits die Bremsung der Ma  schine einleitet.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der beigefügten     Zeieh-          nung    schematisch dargestellt. Die einzige  Figur der Zeichnung veranschaulicht das  elektrische Schaltsehema einer Einrichtung  zur Fahrtsteuerung von     Fördermasehinen    mit  asynehronem Antriebsiliotor.  



  Die     Einriehtung    weist einen     tachometri-          sehen    Generator     TG    auf, der mit der Förder  maschine gekuppelt ist und dessen Span  nungscharakteristik in Abhängigkeit von der  Drehzahl praktisch geradlinig verläuft. Der  Generator     TG    besitzt eine Erregerwicklung B,  die aus einem Wechselstromnetz     XY    über  ,einen Transformator     T    und ein     Gleiehriehter-          system   <B>U</B> in Brückenschaltung gespeist wird.

    Zur     Konstanthaltung    des Erregerstromes ist  in Reihe mit der Wicklung B in bekannter  Weise ein     Reglerrelais        KR    mit einem zuge  ordneten Widerstand PO eingeschaltet. Im  -Ankerstromkreis des     tachometrischen    Genera  tors<B>TG</B> liegen die Wicklung     Cp    eines an sieh  bekannten     überstromrelais        NR    mit Schwebe  anker sowie ein Regelwiderstand     RO    in Reihe  miteinander.

   Der Regelwiderstand     RO    besitzt  einen durch nicht gezeichnete Mittel betätig  ten Abgriff, der mittels     '-'N7ockenkurven    des       Tiefenzeigers    der     Sehacht-Fördermasehine     automatisch gesteuert wird, und zwar so,     dass     die Stromstärke     im.Ankerstromkreis    konstant  bliebe, wenn die Fahrtgeschwindigkeit der  Fördermaschine und damit die Drehzahl des       Generators        TG    stets der     programmgemässeil     Geschwindigkeit folgen würde.

   Dadurch er  zielt man eine Regelung in Abhängigkeit von  der Fahrbahn des Lastgehänges einerseits  und von der jeder Stelle der Fahrbahn zuge  hörigen, programmgemässen     Fördergesehwin-          digkeit    anderseits, entsprechend der momen  tanen Höhe der     Nockenkurve.    Der Abgriff  des Widerstandes     RO    kann aber zusätzlich  auch mit dem Steuerhebel der Förder-      maschine, z. B. durch ein Gestänge, in Wir  kungsverbindung stehen, damit die     Pro-          granungeschwindigkeit    durch die Stellung des  Steuerhebels beeinflusst werden kann, unge  achtet der jeweiligen Lage des Tiefenzeigers.  



  Das Überstromrelais NR besitzt einen Ar  beitekontakt Pn, welcher in Reihe mit der  Wicklung Cz eines Hilfsrelais PR, liegt und  dazu dient, die Wicklung Cz an die Gleich  spannung führenden Klemmen des Gleich  richtersystems U anzuschalten bzw. davon  abzutrennen. Das Hilfsrelais PR, weist einen  Selbsthaltekontakt Sp und einen Haupt  arbeitskontakt Pp auf, mit dessen Hilfe die  Ankerwicklung eines Schützes SM an das  Wechselstromnetz XY angelegt werden kann.  Dieses Schütz SM ist zur Beeinflussung eines  nicht dargestellten Bremsmechanismus be  stimmt. Das Überstromrelais NR ist ferner  mit einer Hilfswicklung Cn versehen, welche  mittels eines Ruhekontaktes Kp des Hilfs  relais PR, an die Gleichspannungsquelle U  angeschlossen werden kann. Ein einstellbarer  Widerstand NO1 liegt parallel zum Ruhekon  takt Kp.

   Eine der magnetischen Wirkung  der Spule Cz entgegenarbeitende Ausschalt  wicklung Cv des Hilfsrelais PR1 liegt in  Reihe mit einem weiteren Arbeitskontakt Vp  dieses Hilfsrelais und einem Ruhekontakt     Kn     des Überstromrelais an der Gleichspannungs  quelle U.  



  Die Wirkungsweise der bisher beschrie  benen Teile der Steuerungseinrichtung ist wie  folgt:  Wenn sich die Geschwindigkeit der Förder  maschine gegenüber der Programmgeschwin  digkeit erhöht, so nimmt die Stromstärke im  Ankerkriis des tachometrischen Generators  TG über den vom Regelwiderstand RO kon  stant angestrebten Wert hinaus zu, und zwar  um den gleichen Prozentwert wie die tat  sächliche Fahrtgeschwindigkeit. Wenn der  Stromanstieg einen vorbestimmten Wert er  reicht, zieht das Überstromrelais NR an und  schliesst mit seinem Arbeitskontakt Pn den  Stromkreis der Schaltspule Cz des Hillsrelais  PR, Das letztere zieht daher an und hält sich    mit Hilfe seines Arbeitskontaktes Sp selbst,  auch wenn der Kontakt Pn des Überstrom  relais NB wieder öffnet.

   Mit Hilfe des Haupt  arbeitskontaktes Pp schaltet das Hilfsrelais  PR, das Schütz SM ein, das seinerseits die  Bremsvorriehtung der Förderinaschine in Tä  tigkeit versetzt. Unter dem Einfluss der  Bremse verlangsamt sich die Geschwindigkeit  der Maschine bis auf den programmgemässen  Wert, bei welchen das Überstromrelais NR  zufolge der dabei stattfindenden Abnahme  des Stromes auf den konstanten Wert wieder  abfällt. Sobald sich der Ruhekontakt En des  überstromrelais schliesst, kommt die Aus  schaltspule Cv des Hillsrelais PR, unter  S S pannung, da der Arbeitskontakt Vp des  Hilfsrelais vorerst noch geschlossen ist.

   Die  magnetische Wirkung der Spule Cv ist     stär-          ker    als diejenige der Spule     Cz    und vermag  den Anker dieses Relais in die Ruhelage zu  ziehen, wobei die Kontakte     Sp,   <B><I>Pp,</I></B> und     Vp     geöffnet werden. Dadurch werden die Strom  kreise der beiden Spulen     Cv    und     Cz    des  Hilfsrelais sowie des Schützes     Sjl,[    unterbro  chen, wobei die Bremsvorrichtung aufhört zu  wirken.  



  Damit keine. Unterregelung der Maschine  unterhalb die Programmgeschwindigkeit ein  tritt, ist erforderlich,     dass    die Steuerbremse  in jenem Augenblick gelöst wird, da die Ge  schwindigkeit auf den programmgemässen  Wert abgesunken ist. Weil zwischen dem  Zeitmoment des     Abfallens    des     Überstromrelais          .ATR    und dem Lüften der Steuerbremse natur  gemäss eine gewisse Zeit vergeht, da mehrere  einzelne Elemente nacheinander arbeiten  müssen, ist es nötig,     dass    das     ÜberstromreIais          NR    jeweils schon wieder abfällt,

   wenn der  Strom im Ankerkreis des     Tachometer-Gene-          rators        TG    noch etwas über dem konstanten  Nennwert liegt, um die Zeitkonstante zwi  schen dem     Fahrtsteuerorgan    und den Brems  backen auszugleichen. Dieses wird durch die  Elemente     Cn,        Kp    und     NOI    ermöglicht.

   Im  Ruhezustand der beiden Relais     NR    und PR,  ist die     Hilfsspule        Cn    des     Überstromrelais        NR,     mittels des Ruhekontaktes     Kp    des Hilfsrelais       RP,    an die konstante Spannungsquelle<B>U</B> an-      geschlossen. Dadurch entsteht bereits eine ma  gnetische Wirkung auf den Anker des Über  stromrelais NR, welche jedoch nicht genügt,  zusammen mit der Wirkung der Spule Cp  dieses Relais zum Anziehen zu bringen, so  lange die Stromstärke im Ankerkreis des     Ge-          nerators    TG den konstanten Nennwert nicht  um einen zulässigen Höchstwert überschreitet.

    Wenn aber das Überstromrelais NR und in  der Folge auch das Hilfsrelais PR, angezogen  haben, so ist der Ruhekontakt Kp des Hilfs  relais offen. Die Speisung der Spule Cn er  folgt dann über den Widerstand NO 1, der eine  Abschwächung des von der Spule Cn hervor  gerufenen Feldes verursacht, die gross genug  ist, dass das Überstromrelais NR bei sinkender  Stromstärke im Ankerkreis des Generators TG  schon abfällt, bevor diese Stromstärke den kon  stanten Nennwert erreicht. Durch Einstellen  des Widerstandes<B>NO,</B>     lässt    sich das Verhältnis  der Anzugsstromstärke zur Abfallstromstärke  in der Hatiptwieldung Cp des Überstromrelais  verändern und zur Erzielung eines Ausglei  ches der genannten Zeitkonstante den Erfor  dernissen entsprechend wählen.

   Bei jenen  Förderanlagen, wo insbesondere jeweils in  der zweiten Hälfte des Auslaufens eine  grössere Gesehwindigkeitsregelung ausreicht,  lässt sich der Widerstand NO1 auch in Ab  hängigkeit von der Bahn des Förderkorbes  einstellen und so das Verhältnis von Anzugs  und Abfallstromstärke stetig oder stufen  weise ändern.  



  Die beschriebene Einrichtung hat gegen  über den bisher bekannten Steuerungseinrich  tungen den Vorteil,     dass    die Regelgenauigkeit  der Fahrtgeschwindigkeit in Prozentwerten  ausgedrückt immer die gleiche ist, z. B. 10 %,  unabhängig davon, ob die     Proggrammgeschwin-          digkeit    momentan hoch oder niedrig ist. Das  Überstromrelais NR arbeitet stets unter den  gleichen Bedingungen, da der im Ankerkreis  des tachometrischen Generators TG fliessende  Strom durch den Regelwiderstand RO stets  auf einem konstanten Nennwert geregelt  wird.

   Weil das Überstromrelais NR durch  das Feld der Hilfsspule Cn stets vormagne  tisiert ist, kann eine verhältnismässig ge-    ringe Änderung der Stromstärke gegenüber  dem besagten konstanten Wert genügen,  um das Überstromrelais zum Anziehen zu  bringen, falls eine hohe Genauigkeit der  Steuerung erzielt werden soll. Dasselbe liesse  sich auch erzielen, wenn als Überstromrelais  ein polarisiertes Relais verwendet würde.  Dann müsste aber der Ankerstromkreis des  Generators     TG    jeweils     unpolarisiert    werden,  um das polarisierte Relais wieder zum<B>Ab-</B>  fallen zu bringen.

   Die beschriebene und dar  gestellte Anordnung hat den Vorteil,     dass     weitere Mittel zum Umpolen des     Generator-          stromkreises    und somit eine weitere Störungs  quelle wegfallen.  



  Die beschriebene Einrichtung kann nicht  nur zur Fahrtsteuerung bei     StillsetzLing        der          .Antriebsmaschine    der Maschine bei den  Haltestellen, sondern auch zur Kontrolle     der_          Höchstgesehwindigkeit    im Verlaufe der gan  zen Fahrt benutzt werden, also auch dort, wo  an -und für sich keine Fahrtsteuerung zur  Stillsetzung der Maschine erforderlich ist.

   In  diesem Falle ist der     Hauptarbeitskontakt        Pl)     des     Hilf-srelais    PR, nicht mit dem Schütz     SJI     verbunden, sondern in den Stromkreis des  Haltemagnetes der     Sieherheitsbremse    einge  schaltet, und der     Strombereieh    des     Überstrom-          relais        NR    ist auf beispielsweise rund<B>15</B>     1/o     vergrössert.. Wenn dann die Fahrtgeschwin  digkeit irgendwann einmal um<B>15</B> % über den       1,öehst.zulässigen    Weit steigen sollte, spricht  die Einrichtung an und setzt die Sicherheits  bremse in Tätigkeit.

   Dadurch wird eine er  höhte     Betriebssieherheit    gewährleistet, wobei  es möglich wird, ohne einen kostspieligen       Zentrifugalschalter    auszukommen, durch     wel-          eben    sonst bei Erhöhung der Geschwindigkeit       clie    Sicherheitsbremse in Tätigkeit gesetzt  wird.  



  Es gibt nun aber auch Fälle, in welchen  die     Fördermasehine    beim     Stillsetzen    während  des     Absenkens    -unter Last nicht zusätzlich  gebremst zu werden braucht, sondern auch  während der Auslaufperiode jeweils noch  einer weiteren, wenn auch verringerten Ener  giezufuhr     durell        den        Asynchromnotor    bedarf.      Dieser Fall kann dann eintreten, wenn die  Summe aller inaktiven, bewegten Massen im  Verhältnis zur Nutzlast klein ist, was z. B.  bei Förderanlagen mit Koepescheibe     (Treib-          scheibe)    oder mit leichten Trommeln zufolge  des Gegengewichtseils auftreten kann.

   Dann  muss der asynchrone Antriebsmotor auch  vährend des Auslaufens an das Netz ange  schlossen bleiben, wobei durch Einschalten  von Widerständen in den Ankerstromkreis  des Antriebsmotors gesteuert wird. Das Ein  schalten der Widerstände nach einem vor  bestimmten Programm gestattet jedoch die  Erzielung eines einwandfreien Auslaufens ge  mäss den technischen Erfordernissen nicht,  weil der Auslaui auch von der Grösse der  jeweiligen Nutzlast und von der Temperatur  der Rotorwiderstände usw. abhängig und  daher nicht immer gleich ist.  



  Durch einen weiteren Ausbau der vorher  beschriebenen Steuerungseinrichtung lassen  sich auch diese Fälle einwandfrei beherrschen.  Zu diesem Zweck schaltet man in den Anker  stromkreis des     tachometrisehen    Generators  TG ausser dem Überstromrelais JM noch die  Hauptwicklung Cp eines Minimalstromrelais  MR ein, dessen Arbeitskontakt Pm die     Wiek-          lung    Cz eines Hilfsrelais PR2 an die kon  stante Spannungsquelle U anschaltet. Der  Haaptarbeitskontakt Pp des Hilfsrelais PR2  schaltet die Wicklung eines Schützes SS an  das Wechselstromnetz XY an, welches Schütz  zum Steuern eines Servomotors oder einer  andern geeigneten Vorrichtung zum Einschal  ten des Läuferwiderstandes am asynchronen  Antriebsmotor der Fördermaschine dient.

   Das  Hilfsrelais PR2 besitzt einen Selbsthalte  kontakt Sp sowie einen weiteren Arbeits  kontakt Vp, der in Reihe mit einer Aus  schaltespule Cv des Hillsrelais und einem  Ruhekontakt Km des Minimalstromrelais IHR  an die konstante Spannungsquelle U ange  schlossen ist. Eine Hilfswicklung Cn des Mi  nimalstromrelais MR ist mittels eines Ruhe  kontaktes Kp des Hilfsrelais PR2 an die  Spannungsquelle U angeschlossen, wobei ein  einstellbarer Widerstand NO2 dem Ruhe-    kontakt Kp parallel geschaltet ist.

    <B>t</B>    Die Wirkungsweise diese, zusätzlichen  Einrichtung ist wie folgt,  Wenn die tatsächliche Geschwindigkeit  der Fördermaschine mit der programm  gemässen Geschwindigkeit übereinstimmt, das  heisst, wenn im Ankerstromkreis des tacho  metrischen Generators TG die Stromstärke  den konstanten Nennwert aufweist, so wirken  die magnetischen Felder der beiden Wicklun  gen Cp und Cn des Minimalstromrelais AIR  einander so entgegen,     dass    das Relais nicht  anzieht.  



  Sobald aber die Fahrtgeschwindigkeit der  Maschine den Programmwert um einen ge  wissen Prozentwert unterschreitet, zieht das  Relais MR an, weil dann der Strom durch  die Hauptspule Cp gesunken ist. Beim Schlie  ssen des Arbeitskontaktes Pm kommt die  Wicklung Cz des Hilfsrelais PR2 unter Span  nung, so     dass    dieses anzieht und sich über  den Kontakt     Sp    selbst hält, auch für den Fall,  dass der Arbeitskontakt des Relais MR wieder  öffnet.

   Beim Anziehen des Hilfsrelais PR2  legt dessen Arbeitskontakt<B>Pp</B> das Schütz<B><I>SS</I></B>  an das Wechselstroiknetz XY, wodurch die  Vorrichtung zum Einschalten der Rotors  widerstände beim     Asynehrorimotor    in Tätig  keit gesetzt wird.     Auf    diese Weise erhöht sich  wieder die Geschwindigkeit des Antriebs  motors und damit der     Fördermasehine.        Beün     Anziehen des Hilfsrelais     PR2    wurde durch  das Öffnen des     Rahekontaktes        Kp    der Wider  stand     NO2    in den     Stromli--reis    der Feldwick  lung     Cn    des     

  Minimalstromrelais        JIR        einge-          ,schaltet    und dadurch die magnetische Wir  kung des Feldes verringert. Wenn zufolge  der     Gesehwindigkeitszunahme    der Förder  maschine der Strom im Ankerkreis des     Gene-          rators        TG    sich wieder dem konstanten Nenn  wert nähert, fällt daher das     Mlinimalstrom-          relais        MR    wieder ab, bevor dieser Nennwert  erreicht ist.

   über den Ruhekontakt     Kni    des       Minimalstromrelais    und den jetzt noch ge  schlossenen Arbeitskontakt     Vp,    des Hilfsrelais       PR2    wird dessen Ausschaltspule     Cv    an     Span-          -nung    gelegt, welche die magnetische Wirkung  der Spule     Cz    zu     ü-berwiegen    vermag, so     dass     auch das     HilIsrelais    zwangsweise wieder ab-      fällt, wobei das Schultz SS und die Spulen Cz  und Cv des Hilfsrelais ausgeschaltet werden.  Die Rotorwiderstände des Asynehronmotors  werden somit wieder ausgeschaltet.

   Die Zeit  konstante zwischen dem     Minimalstromrelais     Lind der Schaltvorrichtung für die Rotor  widerstände lässt sich durch passende Ein  stellung des Widerstandes NO2 ausgleichen,  indem durch Veränderung dieses Widerstan  des das Verhältnis der Anzugsstromstärke  in der Hauptwicklung Cp des     Minimalstrom-          relais    verändert werden kann, ähnlich wie es  im Zusammenhang mit dem Maximalstrom  relais NR erläutert worden ist.  



  Es wäre möglich, mit Hilfe des Überstrom  relais NR zu erreichen, dass bei einer Steige  rung der Fahrtgeschwindigkeit über den     Pro-          trrammwert    hinaus die Rotorwiderstände des  Asynchronmotors automatisch abgeschaltet  werden. Aus betriebliehen Gründen wird auf  diese Massnahme<B>j</B>edoch gewöhnlich verzichtet,  weil so ein ruhiger Verlauf der Geschwindig  keit erzielt wird und eine Bremsung der Ma  schine ohnehin beim Überschreiten einer be  stimmten Geschwindigkeit mit Hilfe des Über  stromrelais herbeigeführt wird.  



  Die beschriebene Einrichtung mit     Mini-          malstromrelais    kann auch dann verwendet  werden, wenn beim Stillsetzen der Förder  maschine stets ein negatives Belastungs  moment der Maschine vorhanden ist, das  heisst, wenn stets eine, zusätzliche Bremsang  erforderlich ist. Dann schliesst man den  Hauptarbeitskontakt PP des Hilfsrelais PR2  vorzugsweise parallel an die Kontakte im  Steuerkreis desjenigen Sehützes an, der die  Statorwicklung des Asynchronmotors in an  sich bekannter Weise zu Beginn des Aus  laufens vom Netz abschaltet. Auf diese Weise  wird erreicht, dass beim Absinken der Fahrt  geschwindigkeit unterhalb den Programm  wert der genannte Schütz und damit der An  triebsmotor wieder eingeschaltet wird, um  eine Erhöhung der Fahrtgeschwindigkeit  herbeizuführen.

   Dann wird die     Förder-          masehine    sowohl bei einer Geschwindigkeits  steigerung über den Programmwert durch die  Wirkung der Bremse als auch bei einer Ge-    schwindigkeitsabnahme unterhalb den     Prö-          grammwert    durch die Wirkung des Antriebs  motors geregelt und so gesteuert, bis zum  ,vollständigen Stillstand an den Haltestellen  cles Förderkorbes.  



  Für den Fall,     dass    der Regelwiderstand  Ro, wie erwähnt, ausser beispielsweise mit dem       Tiefenzeiger        der#Schaeht-Fördermas-eliine    auch  mit dem Steuerhebel gekoppelt ist, entspricht  jeder Stellung des Steuerhebels eine be  stimmte     Progranungesehwindigkeit,    die von  der Maschine mit Hilfe der     besehriebenen     Steuerungseinrichtung selbsttätig. eingehalten  wird, sei es     dureh    die Wirkung der Bremse,  sei es durch Einschalten der     Rotorwider-          stände    oder des Motors.

   Die Bedienung der  Fördermaschine mit einem     Asynchronmotor     ist dann die gleiche, wie wenn ein     Gleieh-          strom-Antriebsmotor    vorhanden wäre. Der  Maschinist kann dann die     Fördermasehine     während des gesamten     Arbeits7ykl-uisses    bloss  mittels des Steuerhebels beherrschen, da er  durch eine entsprechende Bewegung des       Steuerfiebels    jeweils eine neue Programm  geschwindigkeit wählen kann, entgegen der  von der Bahn des Förderkorbes abgeleiteten       Pro,grammgesehwindigkeit.    Durch Zurück  ziehen des Steuerhebels gegen die 'Nullage       lässt    sich so die Maschine verlangsamen und  ,

  durch weiteres Ausschwenken des Steuer  hebels jedoch beschleunigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fahrtsteuerung, von Schacht-Pördermaschinen mit asynehronem Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass im Ankerstromkreis eines taehometrischen Generators, der zur Bestimmung der augen blicklichen Fördergeschwindigkeit mit der Maschine in Wirkungsverbindung steht, die Wicklung eines Überstromrelais und ein Re gelwiderstand in Reihe geschaltet sind, und dass der Regelwiderstand derart in Abhängig keit von Nockenkurven des Tiefenzeigers der Fördermaschine gesteuert wird,
    dass die Stromstärke im AnkArstromkreis einen kon stanten Wert hätte, wenn die Fahrtgeschwin digkeit der Maschine stets der programm- gemässen Geschwindigkeit folgen würde, und dass bei jeder Geschwindigkeitserhöhung um einen gewissen Prozentwert gegenüber der Programmgeschwindigkeit die Stromstärke des Ankerkreises im, gleichen Verhältnis zu nimmt und bei einem vorbestimmten Höchst wert das Überstromrelais zum Anziehen bringt, das seinerseits die Bremsung der Ma schine einleitet. UNTERANSPRÜCHE : 1.
    Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass das Überstrom- relais eine Hilfswicklung aufweist, welche über einen Ruhekontakt eines vom Überstrom relais gesteuerten Hilfsrelais an eine kon stante Spannungsquelle angeschlossen ist, lind dass der Ruhekontakt einem zur Ab- schwäehung des Feldes des Überstromrelais dienenden, einstellbaren Widerstand parallel o geschaltet ist, durch dessen Einstellung das Verhältnis der Anzugs- zur Abfallstromstärke in der Hauptwicklung des Überstromrelais verändert werden kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Anker stromkreis des tachometrischen Generafors ausserdem ein Minimalstromrelais in Reihe geschaltet ist, welches Mittel zum Beschleu nigen des Asynchronmotors steuert, das Ganze o derart,
    dass beim Absinken der tatsächlichen Fördergeschwindigkeit um einen gewissen Prozentwertgegenüber der programmgemässen Geschwindigkeit im Ankerstromkreis des ta- chometrischen Generators die Stromstärke im gleichen Verhältnis abnimmt und bei einem vorbestimmten Tiefstwert das Minimal- stromrelais zLim Arbeiten bringt, das seiner seits eine Beschleunigung der Maschine ein leitet.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Minimalstromrelais eine Hilfswick lung aufweist, welche über einen Ruhekontakt eines vom Minimalstromrelais cesteuerten Hilfsrelais an eine konstante Spannungs quelle angeschlossen ist, und dass der Ruhe kontakt einem zur Abschwächung des Feldes des Minimalstromrelais dienenden, einstell baren Widerstand parallel geschaltet ist, durch dessen Einstellung das Verhältnis der Anzugs- zur Abfallstromstärke in der Haupt wicklung des Minimalstromrelais verändert -werden kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der im Anker stromkreis des tachometrischen Generators liegende Regelwiderstand zur Bestimmung der Programmgeschwindigkeit der Förder maschine ausser mit einem Tiefenzeiger auch mit dem Steuerhebel der Maschine gekoppelt ist.
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