CH294367A - Papieraufklebeapparat. - Google Patents

Papieraufklebeapparat.

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Publication number
CH294367A
CH294367A CH294367DA CH294367A CH 294367 A CH294367 A CH 294367A CH 294367D A CH294367D A CH 294367DA CH 294367 A CH294367 A CH 294367A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
paper
cylinder
negative pressure
air
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Application number
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Inventor
Camenisch Werner
Original Assignee
Camenisch Werner
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M13/00Dispensers without mechanisms for single stamps modified for the application of stamps to articles

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


  Papieraufklebeapparat.    Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf einen Apparat zum Aufkleben von gum  mierten Papieren, wie Briefmarken, Etiketten,  Postadressen usw. Die Erfindung bezweckt,  einen Apparat zu schaffen, mit dem das Be  feuchten und Aufkleben der gummierten Pa  piere     vorgenommen    werden kann, ohne dass es  notwendig ist, diese mit den Fingern zu be  rühren.

   Der erfindungsgemässe Apparat ist  dadurch gekennzeichnet, dass er nach Art  einer     Kolbenluftpumpe        ausgebildet    ist, deren  Zylinder an dem der Kolbenstange abge  wandten Ende eine Öffnung     aufweist,    durch       welche        bei        einer     des  Kolbens die Luft aus dem Zylinder entwei  chen kann, während bei einer Expansions  bewegung des Kolbens dadurch ein Unter  druck erzeugt wird, dass das Eindringen von  Luft in den Zylinder durch ein vor die Öff  nung gebrachtes Papier verhindert wird, der  art, dass dieses Papier durch den Unterdruck  für die Dauer des Befeuehtungs- und Auf  klebevorganges gehalten werden kann.

   Um mit  dem Apparat arbeiten zu können, ist es bei  perforierten Papieren, wie zum Beispiel Brief  marken, erforderlich, diese vorher in Einzel  exemplare zu trennen. Ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    ist in der  Zeichnung dargestellt.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der  Apparat prinzipiell nichts anderes als eine  Kolbenluftpumpe, deren Kolben 9 in einem  Zylinder 11 verschiebbar ist, in dessen der  Kolbenstange abgewandten Ende der mit dem    Loch 16 versehene Gummizapfen 11 hinein  gepresst ist. Dieser Gummizapfen 14 weist auf  der untern Seite eine Fläche auf, welche  etwas über das Rohr 11 hinaus vorsteht. Zwi  schen Gummizapfen 14 und Rohr 11 muss eine  luftdichte Verbindung bestehen. Am untern  Ende des Rohres 11 ist das Plättchen 15 fest  gelötet, in der Folge als Fuss bezeichnet. Der  Fuss 15 muss in der Länge und Breite je  etwa 5 mm kleiner sein als das aufzukle  bende Papier.

   Das mit einer Bohrung verse  hene Scheibchen 13, das von unten her auf  drei in das Rohr 11 gepressten Nocken 12 auf  liegt, verhindert das Hineinrutschen des       GTummizapfens    14 in das Rohr 11. Der Fuss  15 ist notwendig, um dem Papier beim Be  feuchten eine stabile Auflage zu geben und  zum Aufkleben des Papiers. Am obern Ende  des Rohres 11 ist der Deckel 7 angebracht, der  von den Nocken 8, welche in die entsprechen  den Bohrungen des Rohres 11 eingreifen, in  seiner Lage     festgehalten    wird.    Auf den Bolzen 4 ist der Griff 1 aufge  schraubt. Am untern Ende des Bolzens 4     ist     der Kolben 9 durch die Schraube 5 mit Feder  ring 6 aufgeschraubt.

   Der untere Teil des  Kolbens 9 trägt. die Manschette 10, welche  einen luftdichten Abschluss zwischen Kolben 9  und     Zvlinderinnenwand    gewährleistet. Zwi  schen dem Deckel 7 und dem 'Bund 17 des  Bolzens 4 ist die Feder 3 angebracht, welche  mit. ihren beiden Enden in die Vertiefungen  18 eingreift, so dass ein Verdrehen des Kol-      bens 9 gegenüber dem Rohr 11 verhindert  wird.  



  Will man ein Papier aufkleben, so ergreift  man den Apparat am Griff 1 und setzt ihn  so auf das Papier, dass die untere Fläche des  Gummizapfens 14 auf dem Papier anfliegt  derart, dass das Papier rings um den Fuss 15  gleichmässig hervorschaut. Durch Drücken auf  den Griff 1 wird der Kolben 9 im Rohr 11  nach unten bis an den Ring 13 geschoben und  die Luft durch das Loch 16 gepresst. Gleich  zeitig wird die Feder 3 zusammengepresst.  Hebt man nun den Druck auf den Griff 1  auf, so wird der Kolben 9 im Rohr 11 durch  die sich wieder entspannende Feder 3 nach  oben geschoben. Da nun bei der Aufwärts  bewegung des Kolbens 9 das Papier, auf das  der Apparat gesetzt ist, das Loch 16 gegen  von unten ins Rohr 11 eindringende Luft. ab  schliesst, so entsteht im Rohr 11 ein Unter  druck. Durch den auf diese Weise erzeugten  Unterdruck bleibt das Papier am Gummi 14  haften.

   Nun kann das Papier befenehtet wer  den, indem es mit der gummierten Unterseite  gegen einen Schwamm gedrückt wird. Wird  darauf das Papier mit der befeuchteten Un  terseite gegen einen Gegenstand (Kuvert,  Paket usw.) gedrückt, so bleibt es auf dem  betreffenden Gegenstand kleben. Bei der Ver  wendung des Apparates wird allerdings nur  ein Teil des Papiers aufgeklebt. Da es aber  auf der ganzen gummierten Unterseite genetzt  ist, braucht es nur mit der Hand oder einem  Gegenstand vollständig festgedrückt zu wer  den. Damit ist der Zweck der Erfindung er  reicht. Das Papier muss beim Netzen und Auf  kleben nicht in die Hände genommen werden,  und die nassen und klebrigen Finger können  vermieden werden.

      Es ist klar, dass die Abdichtung des Rohr  innern, insbesondere gegen von unten her ein  dringende Luft, nicht vollkommen sein kann,  doch ist die Aufrechterhaltung des Unter  druckes auch nur während der kurzen Zeit  spanne des Befeuchtungs- und Aufklebevor  ganges notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANN SPRU CH Apparat zum Aufkleben von gummierten Papieren, dadurch gekennzeichnet, dass er nach Art einer Kolbenluftpumpe ausgebildet ist, deren Zylinder an dem der Kolbenstange abgewandten Ende eine Öffnung aufweist, durch welche bei einer Kompressionsbewegung des Kolbens die Luft aus dem Zylinder ent- -eichen kann, während bei einer Expansions bewegung des Kolbens dadurch, dass das Ein dringen von Luft.
    in den Zylinder durch ein vor die Öffnung gebrachtes Papier verhindert wird, ein 'Unterdruck erzeugt wird, derart, dass das Papier durch den erzeugten Unter druck für die Dauer des Befeuchtungs- und Aufklebevorganges mit. dem Apparat gehalten werden kann. L: NTERANSPRÜCHE 7.. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder von einem durchbohrten Gummizapfen abgeschlossen ist, deren etwas über den Zylinderrand vorste hende Stirnseite zum Aufsetzen auf das anzu saugende Papier bestimmt. ist. 2.
    Apparat. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Feder vorgesehen ist, welche derart angeordnet, ist, dass sie nach erfolgter Kompressionsbewegung den Kolben selbsttätig in die Ausgangslage zurückführt.
CH294367D 1951-04-14 1951-04-14 Papieraufklebeapparat. CH294367A (de)

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CH294367T 1951-04-14

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CH294367D CH294367A (de) 1951-04-14 1951-04-14 Papieraufklebeapparat.

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CH (1) CH294367A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3240525A (en) * 1963-12-13 1966-03-15 Wood S Powr Grip Co Inc Vacuum device for handling articles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3240525A (en) * 1963-12-13 1966-03-15 Wood S Powr Grip Co Inc Vacuum device for handling articles

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