CH293586A - Gleitschutzkörper, insbesondere für Winterhufbeschläge. - Google Patents

Gleitschutzkörper, insbesondere für Winterhufbeschläge.

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CH293586A
CH293586A CH293586DA CH293586A CH 293586 A CH293586 A CH 293586A CH 293586D A CH293586D A CH 293586DA CH 293586 A CH293586 A CH 293586A
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CH
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English (en)
Inventor
Ag Bigler Spichiger Cie
Original Assignee
Bigler Spichiger & Cie Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/04Solid calks or studs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  



     Gleitschutzkorper,    insbesondere f r WinterhufbeschlÏge.



   Die Erfindung bezieht sich auf einen   Gleitschutzkörper,    insbesondere f r Winterhufbesehläge.



   Es sind   Gleitschutzkörper    für   Hufbeschläge    bekannt, bei denen ein aus Hartmetall bestehender Dorn in eine Bohrung seines aus Stahl gebildeten TrÏgers so eingesetzt ist, dass die Stirnfläche des Dornes erhaben aus der   Angriffsfläehe    des Trägers vorsteht, der in Form eines Stollens in das Hufeisen eingesetzt ist.



   Ferner sind Stollen bekannt, die am freien Kopfende mit einer Grundmasse versehen sind, in die K¯rner oder Splitter aus hartem Werkstoff gleichmässig verteilt eingebettet sind.



   Bei diesen bekannten   Gleitschutzkörpern    handelt es sich durchwegs um Stollen mit niedrigem stumpfem Kopf, der sich namentlich in Eis und Schnee   verhältnismässig raseh      abnützt.   



   Der Gleitschutzkorper nach der   vorliegen-    den Erfindung unterscheidet sich nun gegen über den bekannten   Gleitschutzkörpern    dadurch, dass er als scharfer Stollen,   ausgebil-    det ist und das freie Ende des Stollenkörpers mindestens teilweise aus einem Material mit der MohshÏrte von mindestens 7,5 besteht.



   In der beiliegenden Zeichnung sind rein beispielsweise mehrere Ausführungsformen von   Gleitschutzkörpern    gemäss der Erfindung dargestellt.



   Die Fig.   1,    2,3 und 4 zeigen   Spitzstollen    mit verschiedenen freien Kopfenden der Stol  lenkörper.   



   Fig. 5 zeigt ein Profilstollen.



   Unter   seharfen   Stollen werden nachstehend Stollen verstanden, die infolge ihrer Ausbildung und Form bei Abnützung nicht stumpf werden, also ausser   Spitzstollen    auch alle Profilstollen, die über die Lange des   Stollenkorpers    einen mindestens annähernd konstanten Querschnitt aufweisen. (Vergleiche zum Beispiel die einsehlägigen Werke von : F. Schwendimann, Leitfaden des   Hufbeschla-    ges,   2.    Auflage, 1921, S. 126 bis 128 ;   R.    Eberlein, Leitfaden des Hufbeschlages, 6. Auflage,   1921,    S. 192 bis   194    ; Jos.

   Gro¯bauer, Der Hufbeschlag,   4.    Auflage, 1915, S.   104    und 105.)
Gemäss der dargestellten Ausführung nach Fig. 1 hat der   Gleitschutzkörper    die Form eines   spitzen Hufeisenstollens    mit pyramid  formigem      Stollenkörper    1 und rundem, konisehem Steekzapfen 2 als Hals. Der Stollen   korper l konnte allenfalls auch Eegelform    besitzen. Ferner k¯nnt die Pyramiden-oder Kegelform statt, wie gezeigt, unsymmetrisch bzw. schief sein.



   In einer den   Stollenkörper    1 und den Hals 2 durchsetzenden Axialbohrung 3 ist ein Dorn 4 aus einem Hartmetall, insbesondere einem   Sinter-Hartmetall    oder   Gusshartmetall    eingesetzt, während Stollenk¯rper 1 und Hals 2 zweckmässigerweise aus Stahl bestehen. Der vorstehende Teil des Dornes 4 bildet das freie Ende des   Stollenkörpers l.    Die MohshÏrte des Dornes 4 beträgt mindestens 7,5.

   Bei bekannten Stollen beträgt die   Mohshärte    min destens   9.    Es sind aber bei den dargestellten Stollen auch Hartmetalle mit   Mohshärte    bis zu 7,5 herab vorgesehen, die den n¯tigen   Zähigkeitsgrad aufweisen    und daher weniger spröde sind als Hartmetalle mit der   Mohs-    hÏrte 9 und darüber. Die   Hartmetalle    unter der Mohshärte 9, vorzugsweise etwa um 8 herum, sind jedoch grobkörniger und daher auch griffiger. Die Verwendung von Dornen aus   Hartmetall von der Mohshärte    von mindestens 7,5 vermeidet das Abbrechen der Dorne, wenn die Stirn-bzw. Angriffsfläche des Stollenkörpers leicht abgenützt ist und der Dorn hierdurch etwas mehr vorsteht als bei nicht abgenütztem Stollenkörper.



   Der Dorn 4 hat eine nach dem Versenkende hin konisch verjüngte Form und passt in die entsprechend konische Längsbohrung   3    des Stollens, wobei der Dorn am Versenkende nicht fest aufliegt, sondern nur an seiner Mantelfläche ; er ist somit durch Keilwirkung gehalten. Der Dorn 4 kann in die Bohrung kalt eingepresst oder auch hart eingelötet sein.



  An Stelle eines in eine Bohrung des Stollens   eingesetzten Dornes kann aueh    ein anderer zweckentsprechender Hartmetallkörper mit der   Mohshärte    mindestens 7,5 im Stollen eingelasse und befestigt bzw. verankert sein, von dem mindestens ein Teil das freie Ende des   Stollenkorpers    bildet. Der Stollen selbst kann anstatt als Steekstollen auch als   Schranb-    stollen ausgebildet sein.



     GFemäss    der Ausführung   nach-Fig.    2 ist an Stelle eines   Hart. metalldornes    ein   Hartmetall-    körper in Form. einer   leieht abgerundeten    Spitze 5 auf einen   Pyramiden-oder Kegel-      stumpfkörper      1    in beliebiger Weise durch Verschweissen oder   Hartloten aufgebracht,    wobei er die Verlängerung des Pyramidenoder Kegelstumpfes bis zur Spitze und damit das freie Ende des Stollenkörpers bildet.



   Die Ausführungen gemäss den Fig. 3,4 und 5 zeigen   sebarfe    Stollen, bei denen das das freie Ende des Stollenkörpers bildende Material von anderer Zusammensetzung ist als bei den Ausführungen nach den Fig. 1 und 2. Hier ist auf das Ende des Stollenkörpers   1    eine Grundmasse 6   aufgebraeht,    in die   Hartmetallstücke    in Form von   lECör-    nern, Splittern und dergleichen m¯glichst gleichmässig verteilt eingebettet sind. Diese Grundmasse kann durch Auftragsschweissung mit dem   Stollenkörper      1    verbunden sein.



   Bei dem Beispiel nach Fig. 3 ist der Stollenkorper 1   abgestumpft    und weist zum Beispiel eine Nut 7 auf, welche die aufgebrachte Grundmasse 6 zusätzlich verankert.



   Ferner kann die Grundmasse 6, wie Fig.   4    andeutet, als freies Ende des   Stollenkorpers 1    im Tauchverfahren mit diesem fest   verbun-    den sein, wobei in   bekannter Weise die Grund-    masse sich mit dem Metall des   Stollenkorpers    1 verschweisst, der zum Beispiel die in Fig.   4    gezeigte, abgestufte Form mit Zapfen 8   auf-    weist.



   Fig. 5 zeigt einen Profilstollen mit   H-för-      migem    Querschnitt, der über die ganze Länge des Stollenkorpers   1      aueh bei Abnützung    nahezu unverändert bleibt.



   Die Grundmasse 6 kann in bekannter Weise aus einer Metall- bzw. Stahllegierung mit geeigneten Zusätzen bestehen. Die Hart  metallstückchen, welche    die Form von Splittern oder Körnern aufweisen, bestehen aus irgendeiner   Hartmetallegierung mit Mohs-    härte von mindestens 7,5.



   Vorzugsweise beträgt für die Ausbildung der Stollen als scharfe Stollen die   Hoche    des Stollenkorpers   1    mindestens drei Viertel seiner grössten linearen Ausdehnung in der   Quer-    schnit, tsebene an seinem Fuss. Bei den gezeigten Beispielen ist die erwähnte lineare Ausdehnung die Diagonale.



   Alle bisher bekannten scharfen Stollen, das heisst ohne   Hartmetallende,    nützen sich in relativ kurzer Zeit so ab, dass ihre Griffigkeit in Eis und Schnee nieht mehr genügt und sie deshalb ersetzt werden müssen, obwohl der   Stollenkörper    noch kräftig genug wäre. Durch diese Abnützung fehlt   dam    beim Spitzstollen die seharfe Spitze und bei den Profilstollen die scharfen Schneidkanten, die abgerundet und dadurch stumpf werden.



  Werden dagegen scharfe Stollen mit Hartmetall verwendet, so sind sie bedeutend wi  derstandsfähiger,    werden durch den Gebrauch nicht mehr abgerundet und der Stollen verliert dadurch auch bei längerer Benutzungsdauer seine Griffigkeit nicht ; die Spitze oder Scheide bleibt immer scharf, so dass der Stollen stets mit gleichbleibender   Hoche    in Eis und Schnee eindringen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gleitschutzkorper, dadurch gekennzeich- net, dass er als scharfer Stollen ausgebildet ist, und dass das freie Ende des Stollenkör- pers mindestens teilweise aus einem Material mit der Mohshärte von mindestens 7,5 besteht.
    UNTERANSPROCHE : 1. Gleitschutzkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hoche des Stollenkörpers mindestens drei Viertel seiner grössten linearen Ausdehnung in der Querschnittsebene an seinem Fuss beträgt.
    2. Gleitschutzkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollen ein Spitzstollen ist.
    3. Gleitsehutzkorper nach Patentanspruch und Unteransprueh 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Stollen ein Pyramidstollen ist.
    4. Gleitschutzkorper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollen ein Meisselstollen ist.
    5. Gleitschutzkorper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stollen ein Profilstollen von mindestens annähernd konstantem Querschnitt ist.
    6. Gleitschutzkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das für das freie Ende des Stollenkörpers verwendete Material auf den Stollenkörper aufgebracht ist.
    7. Gleitsehutzkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein das freie Ende des Stollenkörpers bildender Dom in den Stollenkörper eingelassen ist.
    8. Gleitschutzkörper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das das freie Körperende bildende Material eine Grundmasse aufweist, in welcher Hartmetallstückchen gleichmässig verteilt eingebettet sind.
    9. Gleitschutzkörper nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Hartmetallstück- chen in sich aufnehmende Grundmasse auf den Stollenkorper aufgeschweisst ist.
CH293586D 1950-11-03 1950-11-03 Gleitschutzkörper, insbesondere für Winterhufbeschläge. CH293586A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2618699A1 (fr) * 1987-07-31 1989-02-03 Sagawa Shizuo Piston pour racleur pour le nettoyage de tuyaux
FR2651697A1 (fr) * 1989-09-14 1991-03-15 Sagawa Shizuo Racloir pour nettoyer l'interieur d'un tube.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2618699A1 (fr) * 1987-07-31 1989-02-03 Sagawa Shizuo Piston pour racleur pour le nettoyage de tuyaux
FR2651697A1 (fr) * 1989-09-14 1991-03-15 Sagawa Shizuo Racloir pour nettoyer l'interieur d'un tube.

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