CH293248A - Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren. - Google Patents
Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
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Description
Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren. Die bisher bekannten Einrichtungen zur Drehzahlregelung von Elektromotoren wirken verhältnismässig träge und haben meist grosse Ansprechzeiten.
Es wurde daher bereits vorgeschlagen, zur Verbesserung der Drehzahlregelung von Elek tromotoren Ankerfeld-Verstärkermaschinen (Amplidynen) zu verwenden, die beispiels weise das Feld der zu regelnden Elektromoto ren steuern oder den Anker der Elektromoto ren speisen oder in den Ankerstromkreis der Elektromotoren eingeschaltet sind und in Zu- oder Gegenschaltung zum Motor betrieben werden.
Die Erfindung ermöglicht eine weitere Verbesserung solcher mit einer vom Laststrom durehflossenen Wicklung (Kompensationswiek- lung) versehenen Einrichtungen dadurch. class die Ankerfeld-Verstärkermasehine in der Nutzbürstenaehse ausserdem mit zwei gegen einanderwirkenden Steuerwicklungen versehen ist.
Die Erfindung sei nachfolgend an der Figur der Zeichnung beispielsweise näher er läutert: Mit 1 ist der zu regelnde Gleichstrom- irlotor, mit. 2 sein Anker und mit. 3 seine Feld wicklun- bezeichnet.. Der Anker 2 des Elek tromotors 1 wird bei dem in der Figur dar gestellten Ausführungsbeispiel von der Anker- feld-Verstärkermaschine 4 über die Nutzbür sten A, B gespeist.
Der Erregerstromkreis der Ankerfeld-Verstärkermaschine 4 ist über die Hilfsbürsten a, b unmittelbar kurzgeschlossen. Es könnten in dem Kurzschlussbürstenstrom- kreis aber auch eine oder mehrere Ständer- ieklungen in bekannter Weise eingeschaltet sein. 5 ist. die Kompensationswieklung der Ankerfeld-Verstärkermaschine 4.
Gemäss der Erfindung ist die Ankerfeld-Verstärkerma- schine 4 ausserdem mit zwei in der Nutzbür- stenächse liegenden, gegeneinanderwirkenden Steuerwicklungen 6 und 7 versehen. Zur Rege lung der Erregung der Steuerwicklungen kön nen in den Stromkreis der Steuerwicklungen, wie bei der Steuerwicklung 6 angedeutet; regelbare Widerstände 8 eingeschaltet sein.
Die Steuerwicklungen 6 und 7 können gleich oder verschieden gross bemessen werden. Be- misst man die Steuerwicklungen 6 und 7 gleich gross, so kann eine Umkehrung des Steuer feldes durch Zu- und Abschalten der einen und andern Steuerwicklung bewirkt werden. Bemisst man die Steuerwicklungen 6 und 7 beispielsweise im Verhältnis 3 : 2, so kann man beispielsweise durch eine Änderung des Er regerstromes der Steuerwicklung 6 im Ver hältnis<B>3:</B> 1 von Hand oder selbsttätig durch einen Tirrill- oder Röhrenregler eine Umkeh rung des durch die Steuerwicklungen 6 und 7 hervorgerufenen Steuerfeldes von der Rich tung 9 zur Richtung 10 erzielen.
Dadurch er hält man aber, wie die vollen und gestriehel- ten Pfeile zeigen, eine Umkehrung des Nutz stromes der Amplidyne und damit eine Um kehrung der Drehrichtung des Elektromotors 1 auf einfache Weise nur durch Steuerung des sehr geringen Erregerstromes der Steuer wicklung 6.
Die Erfindung ermöglicht somit auf ein fachste Weise die Regelung der Drehzahl eines Elektromotors von +1001/ü auf -1001/o. Die erfindungsgemässe Einrichtung hat im übrigen gegenüber den bisher vorgeschlagenen Einrichtungen den Vorteil, dass die Grösse der Einrichtung günstiger wird als bei einer Ein richtung, bei welcher der Erregerstrom der Steuerwicklung umgekehrt werden muss. Die erfindungsgemässe Einrichtung eignet sieh beispielsweise besonders bei einer Anordnung zur Konstanthaltung der Frequenz, bei der der Motor 1 mit einer Asynchronmaschine gekuppelt. ist.
Die Erfindung ist nicht auf das vorste hend beschriebene und in der Figur darge stellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Die Ankerfeld-Verstärkermaschine kann beispiels weise mit weiteren Wicklungen und Einrich tungen versehen sein, die es beispielsweise er möglichen, dass der Motor innerhalb kürzester Frist. auf eine gewünschte Drehzahl eingestellt wird. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Amplidyne mit einer sogenannten Brems wicklung versehen sein, welche beim Über schreiten der gewünschten eingestellten Dreh zahl das 1@TUtzfeld der Amplidyne kurzzeitig, auslöscht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren mit Hilfe einer Ankerfeld- Verstä.rkermaschine (Amplidyne) mit einer vom Laststrom durchflossenen Wicklung (Kompensationswicklung), dadurch gekenn zeichnet, dass die Ankerfeld-Verstärkerma- schine ausserdem mit zwei in der Nut.zbür- stenaehse liegenden, gegeneinanderwirkenden Steuerwicklungen versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Steuer wicklungen (6 und 7 ) gleich gross bemessen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerwicklun gen (6 und 7) im Verhältnis 3:2 bemessen sind und der Erregerstrom der grösseren Steuerwicklung (6) im Verhältnis<B>3:1</B> regel bar ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Erregerstrom selbsttätig regelbar ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Regelung mit tels Tirrillreglers erfolgt. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet., dass die Regelung mit tels Röhrenreglers erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE293248X | 1945-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH293248A true CH293248A (de) | 1953-09-15 |
Family
ID=6078151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH293248D CH293248A (de) | 1945-01-23 | 1951-07-31 | Einrichtung zur Drehzahlregelung von Elektromotoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH293248A (de) |
-
1951
- 1951-07-31 CH CH293248D patent/CH293248A/de unknown
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