CH285641A - Verfahren und Einrichtung zur Kodemodulation. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Kodemodulation.

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CH285641A
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amplitude
pulse
modulated
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Nationalunternehmen Tesla
Carniol Bohdan
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Nationalunternehmen Tesla
Carniol Bohdan
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  <B>Verfahren und Einrichtung zur</B>     Kodemodulation.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung zur Kode  modulation.  



  Bei     Amplituden-Impulsmodulation    werde  die Augenblickswerte des Signals auf Impulse  in beliebigen, zwischen Null und einem Maxi  mum liegenden, aus dem Verlauf des Signals  folgenden Werten     aufmoduliert,    und die auf  diese  'eise modulierten Impulse werden aus  gesendet.

   Zum Unterschied hiervon werden  bei der     Kodemodulation    durch das Signal zwar  auch sich regelmässig wiederholende Impulse       amplitudenmoduliert,    aber die Amplitude  eines jeden auf diese Weise     amplitudenmodu-          lierten    Impulses wird durch eine Anzahl von  Quanten, die einen vorbestimmten Wert be  sitzen,     ausgedrückt..    Die Quantenzahl wird  dann in der Form eines Kodes ausgesendet.  Es ist, klar, dass die Anzahl der Quanten von  dem Wert des Signals im Augenblick des Im  pulses abhängt.  



  Der     Ilauptvorteil    der     Kodemodulation,    der       dazu    beiträgt.,     dass    diese in steigendem Masse,  zum Beispiel in der Fernmeldung auf ultra  kurzen Wellen, Verwendung findet, beruht  insbesondere in ihrer Unempfindlichkeit gegen  Störungen und Verzerrungen der Impulse,  auch wenn diese durch eine grosse Anzahl von       Relaisstationen    hindurchgeführt werden.  



  Bei der     Kodemodulation    wird der Augen  blickswert des Signals mittels einer bestimm  ten Anzahl von Quanten ausgedrückt, die im    Augenblicke der     Quantisierung    einen Gesamt  wert ergeben, der dem wirklichen Werte der  Amplitude am nächsten kommt.. Es ist dabei  von Vorteil, wenn diese Quanten nicht durch  lineare Teilung des     Augenblickwertes,    sondern  durch deren     logarithmisehe    Teilung gewonnen  werden.  



  In bisher bekannten, auf diesem Prinzipe  wirkenden Einrichtungen wird deshalb loga  rithmische Kompression des Signals mit dar  auffolgender     Quantisierung    verwendet. Es hat  sich dabei als Vorteil erwiesen, die Anzahl  der Quanten in binärer Form auszudrücken,  was zum Beispiel mittels einer komplizierten  Elektronenstrahlröhre, die speziell für diesen  Zweck entwickelt wurde, oder durch eine  komplizierte     Additions-    oder Subtraktions  schaltung und ähnliches erzielt wird, bei der  die Amplitude mittels     R-C-    oder     R-L-Krei-          sen    in eine binäre Zahl oder umgekehrt ein  gewandelt wird.

   Um eine verlässliche     Quan-          tisierung    und     Umwandlung    der Quanten in  einen Kode und dessen Dechiffrierung zu er  zielen, ist grosse Genauigkeit erforderlich, und  bisher bekannte Methoden verwenden für diese  Vorgänge sehr komplizierte und kostspielige  Einrichtungen.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, ein ein  facheres Verfahren zur     Kodemodulation    zu  schaffen.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren besteht  darin, dass Impulse einer regelmässigen Im-           pulsfolge    durch das zu übertragende Signal       amplitudenmoduliert    werden und die     ampli-          tudenmodulierten    Impulse in einen Resonanz  kreis geführt werden, dessen Eigenfrequenz  höher ist als die     Wiederkehrfrequenz    dieser  Impulse, welche in ihm freie gedämpfte Wel  len hervorrufen, deren Dauer praktisch kürzer  ist als die Wiederkehrperiode der Impulse  und deren Schwingungen von grösserer Am  plitude als eine vorgegebene Grenze zusam  mengezählt werden, worauf die Summe in der  Form eines Impulskodes ausgesendet wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  wird im folgenden mittels der     Fig.    1 bis 9 nä  her beschrieben, wobei beispielsweise voraus  gesetzt wird, dass ein fünfstelliger Kode und  ein binärer Impulszähler verwendet wird, was  aber nicht als Bedingung     anzusehen    ist.  



       Fig.    1 und 2 der beigelegten Zeichnung       stellen    das Prinzip der     Amplitudenmodulation     der regelmässig wiederkehrenden Impulse dar,       Fig.    3 und 4 zeigen die Umwandlung dieser       amplitudenmodulierten    Impulse in gedämpfte  Wellen, die zur Bildung des auszusendenden  Kodes verwendet werden.     Fig.    5 ist das Block  diagramm eines Ausführungsbeispiels der gan  zen Einrichtung, und     Fig.    6 ist eine übersicht  liche Darstellung der gegenseitigen Zeitposi  tion und Funktion einiger in     Fig.    5 erzeug  ten Wellen und Impulse.

   Die     Fig.    7 bis 9 zei  gen Details der     Einrichtung    nach     Fig.    5.  



  In     Fig.1    ist mit 1 ein Impulsgenerator  bezeichnet, der die in     Fig.2a    dargestellten  Impulse erzeugt. Diese werden dem     Modulator          \?    zugeführt, dessen     Anodenspannung    im       Rhythmus    des in     Fig.    2b dargestellten     -Signals     schwankt, so dass im     Ausgange    die in     Fig.        2c     dargestellte Reihe von     amplitudenmodulierten     Impulsen erscheint.  



       Fig.    3 stellt einen Resonanzkreis 5 dar, in  den die modulierten Impulse der     Fig.    2c nach  eventueller Verstärkung im Verstärker 4 ge  leitet werden. Die Eigenfrequenz des Reso  nanzkreises 5 ist viel höher als die Frequenz  der Impulse, und die Zeitkonstante des Reso  nanzkreises ist derart gewählt, dass die freie  gedämpfte Welle, die mit jedem Impuls her-    vorgerufen wird,     praktisch    zwischen zwei hin.       tereinanderfolgenden        amplitudenmodulierten     Impulsen und vor dem     Löschimpuls    des Im  pulszählers abklingt, wie im weiteren erklärt  wird.  



  In     Fig.    4 zeigt     4a.    eine Reihe von in den  Resonanzkreis geleiteten Impulsen, und 4b  zeigt die dadurch hervorgerufenen gedämpf  ten Wellen. Die gedämpfte Welle 6' entspricht  dem Impuls 4', Welle 6" dem Impuls 4" und  Welle 6"' dem Impuls 4"'.  



  Es ist klar, dass je höher der modulierte  Erregerimpuls, desto höher ist auch die An  fangsamplitude der freien gedämpften Welle  und desto grösser ist auch die Anzahl der ein  zelnen Schwingungen dieser Welle, bevor  deren Amplitude unterhalb einen bestimmten  Wert 7 fällt. Es genügt nun, einen an sich  bekannten Impulszähler, der auf Spannungen,  die höher als 7 sind,     anspricht,    in den Strom  kreis einzuschalten. Der Zähler gibt nun die  Anzahl der Schwingungen der freien Welle  an, bevor deren Amplitude den Wert 7 er  reicht.

   Je höher der.     Erregerimpuls,    desto  höher ist also auch die Anzahl. der registrier  ten Schwingungen,     zum    Beispiel 4, 2 und 1,  für die in     Fig.4b    eingezeichneten Impulse  4', 4"     und    4"'. Durch weitere Kreise wird  dann der gewünschte Kode erzeugt und aus  gesendet.  



  Es ist klar, dass bei diesem     Quantisiet2ings-          verfahren    die Notwendigkeit der logarithmi  schen Kompression wegfällt, da die gedämpfte  Welle nach einem     exponentialen    Gesetz ab  klingt, so     da.ss    die vom Impulszähler regi  strierte Anzahl der     Schwingungen    mit stei  gendem Werte des Signals nur logarithmisch  ansteigt. Dadurch fällt auch     Klirrverzerrung     weg, die sonst im nichtlinearen Kompressor  entsteht.  



       Fig.5    ist das Blockdiagramm einer bei  spielsweise zur     Ausführung    des oben ange  führten Verfahrens verwendbaren Einrich  tung. Ein fünfstelliger     binärer    Impulszähler  mit in Reihe geschalteten Elementen an sich  bekannter     Konstruktion    wird zur Registrie  rung der Impulsanzahl von 0 bis 31 verwen-           det.    Die     registrierten    Impulse werden dann  in der Form eines fünfstelligen Kodes mittels  zeitlich passend eingestellter     Kodeventile    be  kannter Konstruktion ausgesendet.  



  In     Fig.    5 bezeichnet 8 einen     Steueroszilia-          tor,    der eine     sinusförmige    Ausgangsspan  nung von 10     kHz    liefert, die mit 9 gekenn  zeichnet ist. Diese Spannung wird auf drei  Stromwegen weitergeleitet. Der erste Weg       führt    über die     Begrenzerschaltung    10, wo die       sinusförmige        Ausgangsspannung    des     Oszilla-          tors    8 in eine annähernd rechteckige Form  11 umgewandelt wird.

   Diese wird nun in eine  differenzierende Schaltung oder Spitzenfor  mer 12 geleitet, in dem scharfe Impulse 13  entstehen, welche dem     Modulator    14 zugeführt  werden, in welchen auch das zu übertragende  Signal 36, verstärkt im Verstärker 16, ge  langt. Die Impulse 13 werden auf diese Weise       amplitudenmoduliert    und erhalten die unter  15 angedeutete Form, worauf sie in den auf  1 MHz abgestimmten Resonanzkreis 17 geleitet  werden, der dadurch als Generator von freien  gedämpften Wellen 18 wirkt, die sich mit  einer Frequenz von 10     kHz    wiederholen und  deren     Schwingungen    eine Frequenz von  1 MHz besitzen.

   Die Anfangsamplitude einer  jeden gedämpften Welle 18 hängt von der  sie hervorrufenden Amplitude des     amplituden-          modulierten    Impulses 15 ab, und die Anzahl  der Schwingungen einer jeden Welle bis zur  in     Fig.    4b und 7 bezeichneten Grenzamplitude  ist gleichfalls von diesem Impulse anhängig.  Die gedämpften Wellen werden in den Ver  stärker und die     Begrenzerschaltung    19 ge  leitet, wo sie auf die unter 20 dargestellte  Form umgewandelt werden und gelangen über  das     Amplitudenfilter    21 in den fünfstelligen  binären Impulszähler 22. Die Funktion der  Kreise 19 und 21 wird im weiteren erklärt.  



  Über den zweiten Weg gelangt die     sinus-          förmige    Ausgangsspannung 9 des Generators  8 in fünf     phasenverschiebende    Elemente 23  bis 27, wo sie in fünf gegeneinander um 36   verschobene     sinusförmige    Wellen umgewandelt  wird. Mit jedem phasenverschiebenden Ele  ment ist eine entsprechende Begrenzer- und    differenzierende Schaltung 28 bis 32     verbun-.     den, in welchen die     sinusförmigen    Ausgangs  spannungen der phasenverschiebenden Ele  mente in Impulse umgewandelt werden.

   Eine  mit. jeder differenzierenden Schaltung ver  bundene Diode unterdrückt alle Impulse einer  Polarität und lässt Impulse der zweiten Po  larität durch, welche dann nacheinander mit ;  einem Phasenunterschied von 36  die Kode  ventile 40 bis 44 öffnen, deren Funktion im  weiteren beschrieben wird.  



  Über den dritten Weg gelangt die     sinus-          förmige    Ausgangsspannung 9 des Generators ,  8 in den     Phasenverschieber    33 und dann wei  ter in die Begrenzer- und differenzierende  Schaltung 34, welche dann Impulse an die  Löschkreise 35 liefert, welche alle Stellen des  Zählers 22 in die     Ausgangs-Nullstellung    zu-,       rückbringen.     



  Der     Verstärker    und die     Begrenzerschal-          tung    19 von an sich bekannter Konstruktion  wandelt alle Amplituden der freien gedämpf  ten Welle bis zu einem vorbestimmten Werte  7 (siehe     Fig.    4b) in annähernd gleiche Ampli  tuden um, wie unter 20 in     Fig.    5 angedeutet  ist. Das     Amplitudenfilter    21 lässt dann diese  Amplituden durch und unterdrückt alle  Amplituden, deren ursprünglicher Wert klei  ner als 7 ist.  



  Der Löschkreis wird mittels seines     Phasen-          verschiebers    derart eingestellt, dass er nach  Beendigung der Tätigkeit aller     Kodeventile     in Tätigkeit tritt.. Die Zeitfolge der Tätigkeit  des Zählers 22, der     Kodeventile    40 bis 44     und     der Löschkreise 35 ist. in     Fig.    6 angedeutet.  



  Unter     6a    sind zwei     amplitudenmodulierte          kodebildende    Impulse der unter 15 in     Fig.    5  angedeuteten Form dargestellt. Da die Fre  quenz des Steuergenerators 8 10     kHz    beträgt,  sind die zwei Impulse zeitlich um 100     sss     voneinander entfernt. Es sei angenommen,  dass der erste     dargestellte    Impuls eine ge  dämpfte Welle von derartiger Anfangsampli  tude hervorruft, dass sie 31 Schwingungen  vollzieht, bevor sie auf den Wert 7 herab  sinkt.

   Die gedämpfte Welle     nimmt    also eine  Zeitspanne von 31     sss    ein, da sie mit einer      Frequenz von 1 MHz schwingt, wie unter 6b  angedeutet, und sie bringt deshalb alle Stellen  des binären Impulszählers auf  plus . Nach  Erlöschen der gedämpften Welle treten die  Phasenimpulse 28' bis 32', die von den Ele  menten 28 bis 32 ausgesendet werden und       mater    6d angedeutet sind, in Tätigkeit. Diese  nehmen eine Zeitspanne von 40     p.s    ein, da  sie voneinander um 36  oder 10     us    entfernt  sind.

   Die     Phasenverschiebung    der     sinusförmi-          gen    Spannungen 23' bis 27' in den phasen  verschiebenden Elementen 23 bis 27 ist unter  6c angedeutet. Sobald die durch die Phasen  impulse 28' bis 32' eingestellten     Kodeventile     40 bis 44 geöffnet sind, gehen durch diese  Ventile die     Kodeimpulse    40' bis 44' hindurch,  die unter 6f in denselben Zeitabschnitten wie  die Impulse 28' bis 32' angedeutet sind.

   Da  der erste Phasenimpuls gemäss     Fig.    6c 35     ,us     und der letzte Phasenimpuls 75     ,us    nach dem       amplitudenmodulierten    Impuls entsteht, ver  bleibt bis zum Auftreten eines weiteren sol  chen Impulses und damit einer weiteren ge  dämpften Welle eine Zeitspanne von 25     ,us,     die um die Breite des Impulses 32' verrin  gert ist. Und in diese Zeitspanne werden die  Löschimpulse 35' aus dem Löschkreise 35 ge  legt, die alle Stellen des Zählers in die Aus  gangs-Nullstellung zurückbringen und sie da  durch für die Registrierung der Schwingungs  anzahl einer weiteren gedämpften Welle vor  bereiten, wie unter 6c angedeutet.  



  Falls der unter     6a    dargestellte zweite Im  puls eine gedämpfte Welle     voll    einer solchen  Amplitude hervorruft, dass sie 15 Schwingun  gen     vollzieht,    bevor sie auf den Wert 7 herab  sinkt, nimmt diese Welle, wie unter 6b an  gedeutet, eine Zeitspanne von 15     ,us    ein und  bringt die ersten vier Stellen des binären.       Impulszählers    auf  plus . Wie im vorhergehen  den Falle, werden     wiederum    alle fünf Kode  ventile geöffnet.

   Impulse gehen jedoch nur  durch die vier Ventile 40 bis 43 hindurch,  während das letzte Ventil 44 keinen Impuls       durchschickt.    Für diesen Fall sind deshalb  unter 6f bloss die Impulse 40' bis 43' einge  zeichnet, während der Impuls 44' ausgelassen  ist, was durch einen Punkt angedeutet ist.

      Die     Kodeventile    40 bis 44 arbeiten mit  einer gegenseitigen Phasenverschiebung von       a        '6"        oder        mit        einer        zeitliehen        Verschiebung     von 10     sss    in einen     gemeinsamen    Widerstand  <B>37,</B> von welchem über den Kondensator 38  die     Kode-Impulsreihe    39, wie in     Fig.5    ange  deutet, abgegriffen wird. Durch die Impulse  dieser Kode wird dann häufig eine hochfre  quente Trägerwelle     amplitudenmoduliert    und  ausgesendet.  



  Unter Voraussetzung, dass der erste     ampli-          tudenmodulierte    Impuls 31.     registrierbare     Schwingungen liefert und alle Stellen des Im  pulszählers auf  plus  bringt, entspricht er  im binären Kode einer     Signalamplitude        voll     31 Quanten. Falls der zweite Impuls bloss die       4.,    3. und 1. Stelle des binären Impulszählers  auf  plus  bringt, entspricht er im binären  Kode 13     registrierbaren    Quanten. Falls der  dritte Impuls bloss die 5. und 1. Stelle des  Zählers auf  plus  bringt., entspricht er  17 Quanten usw. Der entsprechende binäre  Kode ist in     Fig.    5 unter 39 angedeutet.  



  Die Schaltschema des Impulszählers     2'2,    des  Löschkreises 35 und der     Kodev        entile    40 bis  44 sind in den     Fig.    7 bis 9 dargestellt.  



  Aus der Verstärker- und     Begrenzerschal-          tung    19 gelangen die freien Schwingungen  des Resonanzkreises 17 über das Amplituden  filter 21 in den mit 45 bezeichneten Eingang  des Impulszählers 22, welcher gemäss     Fig.7     einen fünfstelligen Kode in binärer Form aus  drücken kann. Dieser Impulszähler bestellt  aus fünf gleichen     Duotrioden    46 bis 50,     deren     Systeme mit 51 und 52 bezeichnet sind, was  bloss bei der ersten Röhre 46 angedeutet ist.

    Jede dieser     Duotrioden    besitzt eine starke       (sleiehspannungs-Rückkopplung    über die Wi  derstände 59, 60 bzw. 61, 62 usw. bis 75, 76  bzw. 77, 78, welche bewirkt, dass jede Röhre  zwei stabile Arbeitslagen besitzt. In der     einen     Arbeitslage leitet das erste System 51 Strom  über den Anodenwiderstand 79 und den Ka  thodenwiderstand 54 usw. bis 87 und 58, wäh  rend das zweite System 52 infolge der erwähn  ten Rückkopplung     gesperrt    ist. In der zweiten  Arbeitslage sind die Verhältnisse umgekehrt,  das heisst das     ;System    52 leitet. Strom über      den     Anodenwiderstand    80 und den Kathoden  widerstand 54 usw. bis 88 und 58, während  das erste System 51 gesperrt ist.

    



  Aus dem Eingang 45 gelangen die ein  zelnen Schwingungen der in gleiche Ampli  tuden umgewandelten freien Wellen 20 über  den Kondensator 53 an den Kathodenwider  stand 54 der ersten     Duotriode    46. Wie allge  mein bekannt, bewirkt jeder positive Span  nungsstoss in der Kathode einer in der er  wähnten Weise geschalteten Röhre ein Um  schalten der Arbeitslage. An der Anode des  Systems 52 erscheint eine     Reehteckspannung.     Jede Flanke dieser Spannung entspricht  einem positiven Spannungsstoss am Kathoden  widerstand 54.

   Jedem zweiten Spannungsstoss  am Kathodenwiderstand 54 entspricht eine  positive Flanke der     Reehteekspannung.    Diese  positive Flanke wird über den Kopplungskon  densator 94 an den Kathodenwiderstand 55  der zweiten     Duotriode    47 geleitet, wobei die  Zeitkonstante des Kreises     94-55    so klein ge  wählt ist, dass jeder positiven Flanke ein posi  tiver Spannungsstoss an 55 entspricht. Jedem  zweiten Spannungsstoss am Kathodenwider  stand 55, das heisst jedem vierten Spannungs  stoss am Kathodenwiderstand 54 entspricht  eine positive Flanke an der Anode des Sy  stems 52 der Röhre 47.

   Dasselbe wiederholt  sich in den weiteren     Duotriodenstufen.    Nach  Abklingen der freien Welle im Kreise 17 lässt  sich durch Bestimmen der entsprechenden Ar  beitslagen der einzelnen Röhren 46 bis 50 des  Impulszählers 22 in bekannter Weise die An  zahl der eingelaufenen Impulse zählen, welche  die Anzahl der Schwingungen der freien Wel  len bis zum Grenzpegel 7 in     Fig.4b    angibt.  Die Bestimmung der resultierenden Arbeits  lagen erfolgt zum Beispiel durch     Feststellung     der Spannung an den Punkten 89 bis 93 in  den Anodenkreisen der ersten Systeme 51 aller       Duotrioden.    Diese Spannungen werden in die       entsprechenden        Kodeventile    40 bis 44, deren.

    Schema in     Fig.    9 dargestellt ist, geleitet. Um  den Zähler vor jedem Impuls 13 in die An  fangsarbeitslage zu bringen, werden über 98  bis 102 den Steuergittern der ersten Systeme  51 aller     Duotrioden    vor Beginn des Impulses    13, das heisst nach Abklingen der     ganzen     Welle 20, Löschimpulse aus dem Löschkreise  35, dessen Schema in     Fig.8    dargestellt ist,  zugeführt.  



  Der Löschkreis 35 besteht aus fünf glei  chen Trioden 104 bis 108, deren Steuergitter  über den gemeinsamen Punkt 120 durch die  aus der differenzierenden Schaltung 34 gelie  ferten Spannung beeinflusst werden. Ohne  Spannungszufuhr aus dem Kreise 34 sind die  Steuergitter aller fünf Trioden über die     Crit-          terableitwiderstände    115 bis 119 stark negativ  vorgespannt. Ihre Kathoden sind über 98 bis  102 parallel zu den     Gitterableitwiderständen     60, 64, 68, 72 und 76 der Systeme 51 der       Duotrioden    46 bis 50 des Impulszählers ge  schaltet. Während die Trioden gesperrt sind,  wird der Impulszähler von der     Lösehschaltung     nicht beeinflusst.

   Bei Ankunft eines positiven  Impulses aus der differenzierenden Schaltung  34 über die Kondensatoren 109 bis 114 wer  den die Trioden geöffnet. Dadurch werden  die entsprechenden Steuergitter der     Duotrio-          den    des Impulszählers über den kleinen In  nenwiderstand der Trioden des Löschkreises  an die positive Spannung aus dem Punkte 103,  der den Schaltungen 22 und 35 gemeinsam ist,  angeschlossen, und der Impulszähler wird da  durch in die Nullage gestellt, das heisst das  System 51 einer jeden     Duotriode    wird geöff  net.  



  Gemäss     Fig.    9 bestehen die     Kodeventile     aus gleichen     Pentoden    40 bis 44, deren Ka  thoden an die positive Spannung des gemein  samen Punktes 103 angeschlossen sind. Die  Anodenspannung der Punkte 89 bis 93 der       Duotrioden    des Impulszählers 22, welche die  Zählstellung der betreffenden Röhren an  geben, werden an die Schirmgitter der Kode  ventile 40 bis 44 geleitet. Diese     Pentoden     sind derart eingestellt, dass sie bei voller An  odenspannung der Punkte 89 bis 93, das heisst  bei gesperrten Systemen 51, Strom leiten, falls  ihre Steuergitter aus den differenzierenden  Schaltungen 28 bis 32 positiv vorgespannt  werden.

   Die Anodenströme der     Pentoden    40  bis 44 fliessen über den gemeinsamen Anoden-      widerstand 37. Nach Abklingen einer freien  Welle aus dem Kreise 17, jedoch vor Ankunft  des nächsten Löschimpulses, gelangen aus 28  bis 32 im     Kodeimpulsabstand    phasenverscho  bene Impulse an die Steuergitter der     Pentoden     40 bis 44, welche ihnen in der entsprechen  den Zeitfolge die notwendige positive     äff-          nungsspannung    liefern.

   Im Anodenkreis ent  steht jedoch der betreffende     Kodeimpuls    40'  bis 44'     nur    bei den     Kodeventilen,    deren  Schirmgitter entsprechend dem Zählzustand  der entsprechenden     Duotrioden    des Impuls  zählers 22 genügend positiv werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Kodemodulation, da durch gekennzeichnet, dass Impulse einer re gelmässigen Impulsfolge durch das zu über tragende Signal amplitudenmoduliert werden und die amplitudenmodulierten Impulse (15) in einen Resonanzkreis (17) geführt werden, dessen Eigenfrequenz höher ist als die Wie derkehrfrequenz dieser Impulse, welche in ihm freie gedämpfte Wellen (18) hervorrufen, deren Dauer praktisch kürzer ist als die Wie derkehrperiode der Impulse und deren Schwingungen von grösserer Amplitude als eine vorgegebene Grenze (7) zusammengezählt werden, worauf die Summe in der Form eines Impulskodes ausgesendet wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Impulse einer regelmässi gen Impulsfolge mittels des zu übertragenden Signals in einem llodulator (14) amplituden- moduliert und darauf in einen Resonanzkreis (17) geleitet werden, in welchem sie freie ge dämpfte Wellen (18) hervorrufen, deren Schwingungen bis zu einem bestimmten Am plitudengrenzwert (7) in einem Impulszähler (22) zusammengezählt werden, welcher mittels Kodeventile (40 bis 44) über einen Ausgangs kreis (37, 38) eine Reihe von Kodeimpulse (39) aussendet, die den jeweiligen gequantel ten- Augenblickswert des Signals (36) kenn zeichnet.
    UNTERANSPRC CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet"-dass der Impulszähler und der durch ihn gebildete Kode binärer Art sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die in der Amplitude zu modulie renden Impulse (13) aus einem Steuergenera tor (18) abgeleitet sind, der ausserdem einer seits Löschimpulse (35 '), welche den Impuls zähler (22) nach beendeter Aussendung eines jeden Kodes (39) in die Ausgangs-Nullstel- lung zurückbringen und anderseits Phasen impulse (28' bis 32') liefert, welche die Kode ventile (40 bis 44) derart einstellen, dass sie aufeinanderfolgend, je zwischen zwei ampli- tudenmodulierten Impulsen (15) die einzelnen Kodeimpulse (40' bis 44') des aus dem Im pulszähler (22) abgeleiteten Kodes (39) durchlassen.
CH285641D 1949-09-08 1950-08-28 Verfahren und Einrichtung zur Kodemodulation. CH285641A (de)

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NL (1) NL85876C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289343B (de) * 1958-12-06 1969-02-13 Philips Patentverwaltung System zum Simulieren der durch eine Atomexplosion ausgeloesten radioaktiven Strahlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1289343B (de) * 1958-12-06 1969-02-13 Philips Patentverwaltung System zum Simulieren der durch eine Atomexplosion ausgeloesten radioaktiven Strahlung

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