CH261684A - Verfahren zum Bearbeiten von Rotationskörpern und zur Ausführung des Verfahrens dienende Drehbank. - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten von Rotationskörpern und zur Ausführung des Verfahrens dienende Drehbank.

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CH261684A
CH261684A CH261684DA CH261684A CH 261684 A CH261684 A CH 261684A CH 261684D A CH261684D A CH 261684DA CH 261684 A CH261684 A CH 261684A
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CH
Switzerland
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lathe
workpiece
grinding
cross slide
carrying
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Der Mas Cie
Original Assignee
Theodor Bell & Cie Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B27/00Other grinding machines or devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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    • B24B27/0092Grinding attachments for lathes or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Verfahren zum Bearbeiten von Rotationskörpern und zur Ausführung  des Verfahrens dienende Drehbank.    Wenn Arbeitsstücke irgendeiner Rotations  form zuerst spanabhebend bearbeitet werden  müssen, um nachher noch geschliffen zu wer  den, ist es in bekannter Weise notwendig, vor  erst das Werkstück auf der Drehbank     vor-          zuschroppen,        dann    zu schlichten und die Dreh  arbeit mit der Feinschlichtung zu beendigen.  Von der Drehbank geht das Arbeitsstück auf  die Schleifmaschine, wo es neu aufgespannt  werden muss. Der Transport von der Dreh  bank zur Schleifmaschine und das Neuauf  spannen des Arbeitsstückes bedingten einen  Zeitaufwand, der um so empfindlicher ist, je  grösser das Werkstück und insbesondere des  sen Durchmesser ist.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht, den  Zeitverlust für die Umstellung von Drehen  auf Schleifen, welcher beim bisherigen Ar  beitsverfahren unter Umständen etliche Stun  den betragen kann, zu vermindern.  



  Sie betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten  von Rotationskörpern, dadurch gekennzeich  net, dass mit einer einmaligen Aufspannung  des Werkstückes auf einer Drehbank dieses  vorgeschroppt, fertig gedreht und geschliffen  wird, und eine zur Ausführung dieses Verfah  rens dienende Drehbank.  



  Eine Drehbank mit einem oder mehreren  Supporten für spanabhebende Werkzeuge auf  dem     Planschlitten    ist längst bekannt. Die er  findungsgemässe Drehbank kann mit mehre  ren Drehstahlsupporten versehen und so aus  gebildet sein, dass mindestens der eine dieser    Supporte durch eine der Drehbank zugeord  nete Schleifvorrichtung ersetzt werden kann,  um damit die -Fertigbearbeitung des Werk  stückes mit einer einmaligen Aufspannung zu  ermöglichen. Dieses Verfahren ist insbeson  dere dann wertvoll, wenn grosse- Aufspann  zeiten erforderlich sind, z. B. bei Trommeln  mit     grossen    Durchmessern.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel der erfindungsgemässen Dreh  bank zum Schleifen eingerichtet dargestellt,  an Hand von dem im folgenden auch das er  findungsgemässe Verfahren beispielsweise er  läutert ist.  



  Eine Schleifvorrichtung ist an der Stelle  des abmontierten, nicht gezeichneten Kreuz  schlittens und seines den Drehstahl tragenden  Supports der Drehbank auf dem Planschlit  ten 1 montiert, und zwar auf der Seite der  Prismaführung 2 des Grundschlittens 3. Die  Schleifvorrichtung könnte aber auch zur Mon  tage auf dem Kreuzschlitten an Stelle des       Drehstahlsupports    ausgebildet sein. Damit  wird eine derartige Belastung der Grund  schlittenführung erzeugt, dass vermieden ist,  dass die     Prismaführung    2 verkantet wird, wie  dies bei Anordnung der Schleifvorrichtung  über der Flachführung 4 möglich wäre, und  dadurch eine vollkommen genaue Parallelfüh  rung des Grundschlittens gewährleistet ist.  



  Das Arbeitsorgan, die Schleifscheibe 5,  sitzt auf einer Welle mit einer Keilriemen  scheibe 6, welche mit einer weiteren Riemen-      scheibe 7 durch einen Keilriemen 8 verbunden  ist. Die Scheibe 7 sitzt auf der Welle des am  Ständer 9 angebrachten Motors 10, 11 ist die  Schutzhaube der Schleifscheibe 5; sie ist mit  dem Ständer 9 in     nicht    gezeichneter Weise       verbinden.    Die Schrauben 12, mit denen der  Ständer. 9 der.     Schleifvorrichtung    - am Plan  schlitten 1 befestigt ist, dienen gleichzeitig zur  Montage des     Kreuzschlittens    mit dem Support  für das     Drehwerkzeug    nach Entfernen der  Schleifvorrichtung.

   Mit 13 ist der das Werk  stück     darstellende    Rotationskörper angedeutet.  



  Daraus zeigt sich, dass durch Lösen der  Schrauben 12 das eine Werkzeugaggregat, der       Kreuzschlitten        und    der Support mit dem span  abhebenden Werkzeug, leicht entfernt     und     durch die Schleifvorrichtung ersetzt werden  kann. Dies ermöglicht, das Werkstück mit  einer Aufspannung auf der Drehbank span  abhebend     zu    bearbeiten und zu schleifen.  



  Dabei bildet der Ausdruck  spanabhebend   einen     Begriff    für alle die mit dem Drehstahl  auszuführenden, eingangs     erwähnten    Funk  tionen.  



  14 zeigt eine auf dem     Planschlitten    1 vor  gesehene Befestigungsplatte für einen nicht  gezeichneten     Hilfssupport.    für     einen    Dreh  stahl, damit das Werkstück 13 gleichzeitig  auf beiden Seiten bearbeitet werden kann. So       kann    beispielsweise bei     I    der spanabhebenden       Bearbeitung    auf der einen Seite des Werk  stückes dieses vorgeschroppt und auf der an  dern Seite abgedreht werden.

   Entsprechend  kann auch die     Grobschlichtung        und    die     Fein-          schlichtung    in einem Arbeitsgang ausgeführt       werden.    Damit analog dazu auch der Schleif  vorgang an zwei Seiten des Werkstückes durch  geführt werden     kann.,    ist zweckmässig noch  eine zweite Schleifvorrichtung zur Montage  an Stelle des     Hilfssupports    vorgesehen.

   Wenn       beispielsweise    mit einer     grobkörnigen    Scheibe       .vorgeschliffen    Werden soll und mit einer fein  körnigen Scheibe ein     Feinschliff    zu erzeugen  ist, wird man auf der     Befestigungsplatte    14  an Stelle des     Hilfssupports    das zweite Schleif  aggregat aufsetzen.  



  Da je nach dem Charakter des     zur    Be  arbeitung folgenden Werkstückes 13 die    Schleifscheibe 5 ausgewechselt werden muss,  welche das vorhergehende bearbeitet hatte, sind  der Ständer 9 und die Schutzhaube 11 zweck  mässig so gebaut, dass die Schleifscheibe rasch  und leicht ausgewechselt werden kann.  



  Es     könnte    auch auf der Befestigungsplatte  14- der Hilfssupport mit einem spanabheben  den Werkzeug und auf der Gegenseite (wie  in der Zeichnung dargestellt) eine Schleifvor  richtung - aufmontiert werden, so dass das       Werkstück    auf der einen Seite abgedreht und  auf der andern Seite geschliffen werden kann.  



  Der Planschlitten könnte auch so breit  ausgebildet sein, dass     auf    diesem an Stelle  des Kreuzschlittens mit Werkzeugsupport  zwei Schleifvorrichtungen nebeneinander mon  tiert werden können, die an der gleichen  Werkstückseite hintereinander arbeiten, die  erste für den Grobschliff und die zweite für  den     Feinschliff.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Bearbeiten von Rota tionskörpern, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer einmaligen Aufspannung des Werk stückes auf einer Drehbank dieses vorge- schroppt, fertig gedreht und geschliffen wird. II. Drehbank zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens eine Schleifvor richtung vorgesehen, ist, welche an Stelle eines das spanabhebende Werkzeug tragenden Sup ports auf dem Planschlitten der Drehbank aufgesetzt werden kann.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Drehbank nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwei Schleifvor richtungen vorgesehen sind, die auf dem Plan- schlitten so aufmontiert werden können, dass das Werkstück auf beiden Seiten gleichzeitig bearbeitet werden kann. 2.
    Drehbank nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwei Schleifvor- richtungen vorgesehen sind, die nebeneinan der auf dem Planschlitten aufmontiert werden können, so dass das Werkstück auf einer Seite an zwei hintereinanderliegenden Stellen be arbeitet werden kann. 3. Drehbank nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Schleifvorrich tung eine Schleifscheibe, welche durch einen Motor angetrieben wird, aufweist und so aus gebildet ist, dass die Schleifscheibe ausgewech selt werden kann.
CH261684D 1948-01-26 1948-01-26 Verfahren zum Bearbeiten von Rotationskörpern und zur Ausführung des Verfahrens dienende Drehbank. CH261684A (de)

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